Indiana Tribüne, Volume 8, Number 300, Indianapolis, Marion County, 17 July 1885 — Page 3
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Steifet nltfxt länger an Rheumatismus oder Neuralgie. Herr N. C. Warn, Assiilent-Azssirkr Ur SPTtTt5an:3' Ns?.ens! 2tof in Toledo, O., sagt: Tlairem mein kleines NZdSe ngestir tret Vletiatt gelitten, urde ti durch de Vedravch vo tdlhlzraA von Rdeumatinu geteilt. Ich em xftile tt Äiea, eiche aa dieser Arankdett Icie.M IST" ES ist nie vorher eine Medizin ent deckt worden, welche diese Krankheiten so schnell und sicher heilt als
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Er 'ihluvg von G. R e u t e r. (Fortsetzung. i. Endlich zivanz die eintretende Hitze des Sommers die Älerandriner Gesellschaft, ihrem Vergnügen (sinbalt zu thun. Aiele Familien verließen Egyptcn. Die Zu rückbleibcnden kielten sich still hinter dicht verschlosienen Jalousien. Auch in den Straßen erwachte das Leben nur gegen Abend auf kurze Zeit. Bald nacb Sonnenuntergang schlief es wieder ein, da auch die ötachtluft mit ihren ungesunden, Dünsten sorgfältig gemieden wurde. Au genkrankheiten, Fieber und einige Fälle von Cholera pflegten in dieser Zeit stets die Gemüther zu ängstigen. Auch Frau Niviotti schien des tollen Treibens müde. Wenigstens bezog sie mit ihrem '1'kanne, statt, wie im vergan genen Sommer, die eleganten Bäder Europas aufzusuchen,. eine einfache Villeggiatu? in Zlamleb. Niviotti war stets aufmerksam auf die Wünsche seiner Gemahlin, wenn sie mit den eigenen übereinstimmten. Er begann etwas bequem zu werden. Das bebagliche Dolce lar niente vor den Kaffeehäusern war ihm eine willkommene Erboluna von den Äinterstrapacn. rau !l!lvlo:lt war viel allem, dann saß sie mit einer Handarbeit auf dem zerirochenen Knauf einer Säule am Meeresstrande und sah dem Sviel der Wellen und seinen wechselnden Farben zu, und die Einsamkeit wurde ihr lieb. Denn sie wußte )tiemand, dem sie hätte sagen können, was ihr Herz bewegte. Ein Neues war in ihr Leben' getreten. Alles Denken, alles Fühlen der jungen Frau drängte sich um das eine, wunderbare Glück, das ibr leise keimend erblühte. War e Das, was ihr gefehlt 'i Eine stille, friedevolle Ruhe kam über Octavia! Sie konnte stundenlang sitzen und träumen von der Zukunft, von dem neuen, unfaßbaren Leben, in beiliger Scheu vor dem süßen Geheimniß, das ihrem Dasein einen ungeahnten Werth geben sollte. In diesen stillen Stunden war es, als falle leise und allmählich ein Band nach dem andern, das ihre Seele gehalten. Gcheimnißvolle Kräste begannen sich zu rczcn und zu entfalten. Und Gedanken gingen ihr auf, die sie nie vorher ge kannt, und Gefühle, die sie nie geahnt. Ihr Herz wurde hell und immer beller von einem Licht, das nicht von dieser Erde war. Alles um sie her war Duft und Glanz, als die Zeit kam und das Weib gerüstet und bereit stand zu dem neuen, heiligen Beruf der Mutter. Im Herbste kam die Erfüllung alles Bangens, Sehnens und Hoffens. Via hielt ein Kind an der Brust, ein zartes. kleines Vtädchcn. Meine Frau hat ein neues Sviel;eug," sagte Niviotti, als er von seinen Freunden beglückwünscht wurde. Sie ist augenblicklich ganz Kinderfrau. Selbst des Nachts läßt ihr die Pflege des kleinen Würmchens keine Ruhe." Die Freunde meinten, daß diese Pas sion sich bald legen würde. Madame Riviotti wäre zu jung und zu gefeiert, um sich lange der Geselligkeit, ihrem eigcnsten Elemente, zu entziehen. Ob das Töchterlein der schonen Gemablin ähnlich sähe? ... Solch kleine Dinger sind eigentlich noch kaum zu den Äkenschen zu rechnen," lautete Riviotti's Erwiderung. Bis jetzt kann ich dem schreienden Geschöpften nicht viel Geschmack abgewinnen." Nun, wenn die junge Dame erst ballfähig ist, wird der Vaterstolz und der Geschmack schon kommen," wurde er getröstet und stimmte lachend bei. Dabeim, in ibrem kleinen Boudoir saß Via. 9!eben ihr stand das Körbchen', in dem das Kind schlief. Zuweilen hob sie leise den Schleier und schaute vorsichtig darunter. Wenn sie dann wieder aufsah, hatten die Augen der Mutter einen tiefen Schimmerund ihr Mund einen so innig - lächelnden Ausdruck, wie Madam? Niviotti ihn in den schönsten Augenblicken nicht besessen. Die Baronin Stolzenfels mit ihrer Tochter waren bei ihr. Kleopatra ist, seit wir sie nicht gesehen, zu einer Besucherin der französischen Schule der grauen Schwestern herangewachsen und funkelt mit ihren schwarzen Augen keck und begehrlich in der Welt umher. Ihre Mutter erfreute Octavia mit einem genauen und lebhaften Bericht alles dessen, was augenblicklich draußen unter ihren Bekannten sich ereignete. Sie hatten stets eine getreue Chronik aller Etadtneuigkeiten. Octavia hörte ihr zu, wie man auf das Sprudeln einer Fontaine, auf das Ticken einer Uhr hört. Was Madame Argentine dort erzählte, ging das sie an ? Wie fern, wie fern war ihr die Welt gerückt, aus. der die Baronin kam! Wie im Traum erinnerte sie sich, daß sie früher einmal in dieser selben Welt gelebt hatte. Aber das war lange her so lange, daß es Octavia, wenn sie . zurückblickte, schien, als sei es gar nicht ihr eigenes Ich gewesen, das sich an diesem kleinlichen Tand ergötzt und gesteut hatte. - Die armen Menschen ! Sie gehen alle ihren Gang weiter und wissen nicht, was da in dem kleinen, weißen Körbchen liegt wogegen all' ibre Scbätze ein armseliger Aettlerkram sind. - Da bewegte sich die Kleine. Nun dürfen Sie sie auch sehen!" sagte Via strahlend und nahm ihr Kind stolz auf den Arm. OK, 1 mignonne," sagte die Baronin gleichgiltig und streichelte mit dem behandschuhten Zeigefinger das rothe Händchen. Es scheint sehr zart zu sein und wird hnen viel Mühe machen. Solche kränkliche Kinder schreien gewöhnlich sehr viel. Es ist ein Glück, daß es auf den Winter zugeht. Im Som mer bekämen Sie es nicht groß." Die Kleine ist aber gar nicht kranklich," erwiderte die junge Mutter ein wenia heftig. Kleopatra hatte neuaieria ibren Hals
gereckt um zwischen den opzcn oer ocrden Frauen hindurchzusehen. Wie ein kleiner Asse !" rief sie naserümpfend. Um solche Kindcsschönhelt zu sehen," antwortete ihr Via mitleidig, da;u geboren besondere Augen, liebe Klco- ' atra?' Danach verlangt mich durchaus nicht," rief die junge Dame sehr bestimmt und schüttelte das leider noch immer mehr orstige als lockige Köpfchen. Kinder machen nichts als Noth und Aerger. Und hat man eine erwachsene Tochter, so
schaut kein Herr mehr nach der Mama ! schloß sie mit einem Seitenblick auf ihre Mutter. AK, cliere Octavie ! Da sehen Sie, was Sie zu erwarten haben. Das impertinente, undankbare Geschöpf !" rief diese eraltirr. Es ist ein Leiden aber die Herren, die bei uns verkehren, haben Mademoiselle den Kopf völlig verdreht. Sie will ihre Mutter ausstechen ! Ich muß ihr bald emen Gatten suchen, der sie besser in Zügel bält." Ten suche ich mir scbon selbst." warf die liebenswürdige Tochter ein. Dann verabschiedeten sich Beide. Octavia ließ sie ohne Bedauern geben. Sie nahm ibr Herzblatt auf den Schooß und löste dre vielen Hüllen, die das kleine Menschenkind umgaben Wie behaglich sich dessen Gliedcrchen streckten. Du himmlisches, geliebtes Aesscben," lachte Via und küßte ihm Näschen, Stirn und Händchen unzählige Male. Es war wirklich kein schönes Kind, nur die großen, tiefen Augen Via's hatte es geerbt. Aber das war ja ganz gleichgiltig für die Icutter. Was die gewaltige Leidenschaft eines Mannes nicht vermöcht, diesem winzigen Geschöpfchen war es gelungen. Das Kind hatte den schlummernden Keim in der Seele der Mutter geweckt, hatte die Knospenhülle gelöst, welche die schöne Blüthe verbarg, daß sie ihren Kelch öffnete und Duft und Schimmer über Alles ergoß, was sich ihr näherte die Blüthe einer selbstlosen, großen, innigen Liebe. Wie verschwenderisch sie von dem reichen Schatz, der sich plötzlich in ihrem Herzen erschlossen, auf das kleine We-. sen häufte, es blieb ihr noch viel, un aussprechlich viel. Wem sollte sie es geben, als Dem, der ihr das Kind geschenkt ? Als Mädchen hatte Octavia ihremGotte sremd und kühl gegenüber gestanden. Niemand hatte sie gelehrt, zu ihm in ein persönliches Verhältniß zu treten. Und dann wurde er ihr zu einer strafenden Gerechiigkeit, von der sie sich trotzig abwendete. Jetzt fühlte sie an. der Liebe zu ihrem Kinde seme Liebe zu ihr, seme Liebe, die ihr solch großes, unverdientes Glück geschenkt, und sie drängte sich ungestüm an sein Vaterherz, ihm zu danken. Von all den anmuthigen Kunstwerken, mit denen sie ihr Zimmer gefüllt hatte, begann ihr das alte, kleine Madonnenbildchen lieb zu werden. Ost betrachtete sie es träumerisck und meinte, nun den sanften, stillen Frieden Maria's zu verstehen. Es gemahnte sie an bittere Stunden. Doch die Stromwellen des Lebens schienen geglättet, alle Schuld getilgt, alle Neue gesänftigt, Stolz und Verzweiflung in dem Ozean der Liebe untergegangen Gott hatte sie nicht verstoßen. Sie konnte nicht verloren sein. Die Sonne seiner Gnade durchleuchtete ihr Herz so warm. Es war nicht zu spät. In ihrem Kinde erwuchs der ViUttcr eine reinere, geheiligte Zukunst. Noch lagen zwar alle diese Gedanken verworren und unklar in ihr. Sie hielt das Kind auf ihrem Schooß und schaute darüber hinaus in den Himmel mit tausend Fragen auf dem Herzen, die Niemand ihr löste. Sie war sich selbst ein Näthsel in ihrem neuen, vollen, überströmenden Leben, mit den plötzlich veränderten Freuden, dem verwandelten Verlangen. 7. Als Octavia die Welt, die außerhalb der nächsten Umgebung ihres kleinen Kinderbettchens lag, wieder betrat, war sie eine Fremde in den altgewohnten Ver hältnisscn geworden. Die Menschen hatten andere Gesichter für sie bekommen. Ihr Treiben schien ihr ein sinnloses Wirrsal, in dem sie einsam und verloren stand. Mechanisch bewegte sich ihr Körper darin, lächelte und sprach, während ihr Geist den Weg durch die nächthchen Straßen zurückwanderte, bis er das Zimmer erreichte, m welchem das Kind Ichlief. Hier fühlte er sich jubelnd daheim. Zaghaft versuchte sie zuweilen ihren Mann an ihrem Glück theilnehmen zu lassen. Aber es war, als ob sie eine fremde Sprache zu ihm redete. Und Tag für Tag sollte sie ihm in der alten Weise zu neuen Vergnüglichkeiten folgen. Er sah nicht, er fühlte nicht, daß es ihr zur Qual wurde, bis sie offen und heftig ihren Widerwillen dagegen aussprach. Aber Alphons Niviotti hatte Octavia nicht geheirathet, um der gehorsame Untetthan ihrer Wünsche zu sein. Er wollte mit seiner Gemahlin glänzen, sich beneidet, glücklich gepriesen sehen. DaS hörte auf, sobald Octavia eine gewöhnliche, gute Hausfrau wurde und sich in die Kinderstube verschloß. Bisher war beider Gatten Verlangen Hand in Hand gegangen. Jetzt schied es sich durch eine tiefe Kluft. Via mußte die Erfahrung machen, daß Niviotti seinen Willen erzwingen konnte. Sie fand, daß es schwer war, sich den ihr widerstrebenden Wünschen eines Mannes zu sügen, mit dem sie weder Liebe, noch Achtung verband wo nach der anderen Seite sie das ganze neuerwachte, leidenschaftliche Gefühl zog. Wenn er es getheilt hätte ! Doch 3!iviotti liebte das Kind nicht. Er hatte auf einen Knaben gehofft, der seine großartigen Unternehmungen weitersühren, dem er seine Reichthümer vermachen konnte - Das schwächliche, häßliche, kleine Mädchen war ihm eine Enttäuschung, die er dem Schicksal nicht ver-''. geben konnte. Ihr Wemen, die Ausmerksamkelt, die ihre Pflege erforderte und die ihm - Octavia entzog, wurde ihm unbeauem und lästig. Warum hielt se.ine
ru keine Vonnen und Märtennncn ix das Kind ? Er würde sie gern bezahlt haben. Aber seine Frau verlangte zum ersten Male etwas von ihm, das nicht mit Geld zu erfüllen lvar. Und das schien ihm eine Grille. Er gebrauchte seine Macht mit einer Mcksichtslosigkeit, welche die durch ritterliche Aufmerksamkeit verwöhnte Octavia anfangs erschreckte, dann empörte. Sie wollte nicht nachgeben, wo sie das Recht auf ihrer Seite sah. Der Winter verging in fortgesetztem, zähem Kampf
zwischen den Ehegatten, bei dem das Glück . . , fN, ffr. , xm Hcrzcn derzungen rauverblaßte und ein dumpfer Schmerz statt feiner darin Wohnung nahm. Als die Kleine im Frühling entschieden zu kränkeln begann, erlaubte Niviotti : endlich, daß Via sich vollständig ihrer Pflege widmete. Frau Argentine's kalter Blick schien recht gesehen zu haben. Das Kind war so zart und hinfällig, als genüge ein Hauch, das kleine Leben zum Welken zu bringen. Nur die Mutter sah es nicht. Je fremder sich Via bei ihrem Gatten fühlte, desto fester klammerte sie sich an das kleine Kind. Eine heiße Leidenschaft war in ihrer Liebe, welche zeigte, daß die arme Seele, die fragend umhergeflattert war bei den rauschenden Vergnügungen und Huldigungen der Welt, bei der Schönheit von Kunst und Natur, nirgends den Ort gefunden hatte, wo sie weilen und ruhen konnte, gesättigt in Befriedigung. Fast war es, als nährte diese gewaltige Flamme das schwache Lcbensfünklein des Kindes. Die Kleine erholte sich' allmählich und gedieh kräftiger. Die mageren Gliedcrchen rundeten sich. Die übergroßen Augen verloren den starren Ausdruck und sahen verständiger und lustiger in die Welt. Alle Bewegungen wurden bestimmter, lebendiger. Via beobachtete das langsame Sichentwickeln mit neuerwachtem Herzensjubel, nichts weiter wollend und denkend. In dieser Zeit begann ihr unter all ihren Bekannten Graf Schlippendorf besonders lieb zu werden. Er war der Einzige, der herzliches Interesse an dem kleinen Margaretlein zeigte, . mehr als selbst Via's Vater, welcher immer hoffnungsloser in Stumpfsinn versank. Obwohl er seit der Ueberling's Sache kein erwünschter Gast mehr für Riviotti war, fuhr Octavia fort, töchterlich für ihn zu sorgen und besuchte ihn oft. Aber von der Existenz der kleinen Enkelin nahm er kaum )!otiz. Seine Gedanken kehrten mehr und mehr zur Vergangenheit zurück. Den jüngeren Brüdern begann die Schwester durch die lange Trennung fremd zu werden. Konrad war ihres Mannes Freund, nicht mehr der ihre. Der wunderliche Graf konnte stundenlang unbeweglich an der Wiege des Kindes sitzen und es mit einem so ernsthaften Blick betrachten, als grüble er über den Ursprung des Seins. Er hielt derjungen Mutter lange philosophische Vorträge über die Entfaltung des menschlichen Geistes, davon sie nur wenig verstand. Und immer aeriethen sie darüber in Streit, ob es ein Glück für das kleine Mädchen wäre, auf die Welt gekommen zu sein, welchcö er stark bezweifelte und Via energisch bejahte. Wenn sie dann aber ihr Kind auf den Arm nahm und mit ihm spielte, die süßen Kinderhände nach ihrem goldenen Halsschmuck griffen und die Mutter in Wonne strahlte, dann kam das Lächeln auf Schlippendorf's Gesicht, welches ein seltener Gast dort war. Nur wenn er lchelte, sah man, daß der Mann noch jung sein mußte. Die Morgenstunden pflegte Octavia mit ihrer Kleinen im Freien zuzubringen. Nie hatte sie der schöne Garten, der ihre Wohnung umgab, so erfreut, wie jetzt, wo er Gretchcn zu gut kam. Das Kind lag auf einer Decke vor ihr im warmen Sande. Via kniete neben ihm und bestreute den Boden rings um ihren Liebling mit buntfarbigen Blum.cn. Sie war so vertieft in ihr phantastisches Spiel, daß sie einen nahenden schritt überhörte und erstaunt aufsah, als ihr Mann vor ihr stand. Das junge Weib war so froh über ihre kleine Margat und, über die schöne Welt. Sie sah ihren Mann glücklich an und zog ihn zil sich auf die Bank. Ist es nicht wonnig hier, Alphons?" Es istwenigstenskühl," meinte dieser. Der Tag ist wieder sehr heiß. Es wird Zeit, daß wir ausbrechen. Ich habe schon an meinen Geschäftsführer in Paris geschrieben, daß er uns Wotmung in Dicppe bestellen soll." Wenn die Reise erst überstanden ist, freue ich mich für Gretchen auf die frische französische Seelust, ber die Ueberfahrt fürchte ich recht." Das thue ich ebenfalls," meinte AlPhons trocken. Wäre der letzte Sommer m Egypten seiner Gesundheit nicht entschieden schlecht bekommen,würde cr sicber lieber aushalten, als sich den Unbequemlichkeiten einer Reise mit dnn kleinen Kinde unterziehen. Via nahm ihren Liebling auf den Arm und hielt ihn dem Manne entgegen. Komm, Herzblatt, bablPapa lieb und sag' ihm, wie artig Du sein willst, ihn nicht zu stören, S?i gut, Alphons und sieh Dir unser Kind einmal an wie niedlich es jetzt wird." Etwas Widerwillig ließ sick Alphons die Liebkosung gefallen. Es ist wirklich viel kräftiger geworden," sagte er zerstreut. Nach einer ,Weile begann er : Via könne es nun lohne alle Gefahr einige Tage dem Aiädchcn überladen und ihn nach Kairo begleiten. Der Thron, solgcr gebe eine musikalische Soiree zu Ehren eines europäischen Souveräns, der das Land mit seinem Besuche b rhre. Tcwfik Pascha habe ihn dringend gebeten, mit seiner Gattin nicht zu feblen. Er weiß, wem die Krone der Schöuheit gebührt, und daß Du am Ende die Einzige bist, die sie mit Geist ni traaen weiß?" sprach er schmeichelnd. Du tbust mir den Gefallen, ma vie V Octavia war während seiner Worte be--.schäftigt, mit dcnFingerspitzen die brawlgoldigen Härchen auf der bellen Kinder-, stirn zu scheiteln. ' , ' Sie sind schon merkwürdig lar.g.. .Wenn Du es durchaus wünschst"'... Der? immer erneute Kamin. balte fieiemübi-
Und was Hals's am Ende? Wie oft blieb der Sieg auf seiner Seite. Gab sie freiwillig nach, war die Demüthigung weniger herbe. Ztiviotti ivar erfreut über ihre BereitIvilligkcit. Deine Toilette babe ?ch schon bestimmt," sagte er. Du legst jetzt zu ivenig Werth darauf. Gerade hier mußt Du meiner Stellung Ehre machen. Sieb her, was ich für Dich ausgesucht habe." Er schlug ein Papier auseinander, welchcs einen Seidenstoff enthielt. Ist
es nicht daö Entzückendste, was van se"IW VtW Vil.HUV itv v, vv nv... IV ben kann ? Es wird Dich a rnerville kleiden. Dazu Brillantster? im Haar. Du wirst Aufsehen machen in dem AnZuge." Mit einer behaglichen Freude entrollte er das kostbare Gewebe. Octavia blickte auf. S.chr schön," sagte sie und war im nächsten Jugenblick wieder über das kleine Gesicht in ihrem Schooße gebeugt. Alphons!" rief sie in hell aufbrechendem Jubel, sie hat gelacht ! etzt noch einmal ! Das erste Lächeln !" Die Thränen stürzten ihr aus en Augen; sie erstickte das Kind fast mi' ihren Küssen. O, Du, Du mein unaussprechlich Geliebtes! Du schönste Schönb rit der Natur ! Alphons, Alphons, hast Du es denn auch gesehen? So muß es ge.wesen sein, als die Sonne zum ersten Mal über den Nebeln der Erde empo: 'stieg und es Licht wurde in der Schöpfung ! Die Seele ist erwacht meines Kindes Seele!" Er wurde nicht fortgerissen von iesem jauchzenden Glück, sie bewegte ihn nicht. Niemals hast Du jetzt Zeit und Aufmerksamkeit für mich übrig" sagte er verdrossen. Wäre dieses unnütze Geschöpf doch niemals auf die Welt gekommen !" Sein Weib starrte 'ihn mit ecnem un sagbar schreckensvollen Blicke an. Sie sah das ganze Herz ihres Mannes sich öffnen ein ausgebrannter Krater voll Dornen und todten Gesteins, wo keine Flamme mehr zündete keine Blume mehr Wurzel faßte. Hier mußte sie wohnen, das lange, lange Leben hin durch. Langsam erhob sie sich, das Kmd mit ihren Armen fest umschlichend, als wollte sie es schützen und ging mit schweren, müden Schritten dem Hause, zu. (Fortiedung svlgl.) Bremen nachJnöianaPolis Hamburg nach Indianapolis tzM.VW. FREffZELBKOS. Merchants National Bank, S.W.Ecke Washington und Meridianstr. urnw enouii OEFtl 2, 8 nnd 4 Brenner. MonltorPotroleurn Ocisen Alaska Iiofrigerafcors SisschränKe. Lamp en'Oefen 2,00 RangeS nd alle Ssrte Oefen. WOftWaMugdm Str. ismy tt.nl in größter Vutwahl. Gasolin- und Ocl-Ocfen gereinigt nnd reparirt. Galolin und Oel bei E. P. Smith and 0., . 30 und 32 Nord Illinois Strasse. tST Telephon 707. Dr. O. G. Pfass Zlrit Wundarzt trr-m tf . t m leourtsvene r. acbfola er des J)r. H- i). Pantzei:, Office nnd Wohnnng : 425 axadison Ayonnoi prech ft d : Morgen ,0 szbi 9 Nb, NachsUtagI von 2 bt S Uhr. nd 7 Hl 1 1 ,r. jtar Tl,bo 181. , . IDjircoy Damps-Wascherei, 160 "gloiD Delavare Str., ah der afsachusett v. iJOTHJS KIDD, eigenthumer. vorzügliche Arbeit ! Prompte Ablieferung I T. W. Kynn, Geschäftsführer. Lpitz:n'Vorh!inge werten nach dem neue. Ht. fahren gereinigt, uftrkg ,k rpreß we re sofort anSgeführt. , ?!Vbo 1C5.
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