Indiana Tribüne, Volume 8, Number 299, Indianapolis, Marion County, 16 July 1885 — Page 3

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Tetöet nitfi? länger au Rheumatismus oder Neuralgie. Herr Tl. G.Öarn, Assistmt.Kssnrkr der NerchSTttS' Scatlcnsl Sinf in Toledo, O., ftzt: ..?!aitkm mei Heine T?Sdck uzfädr drei Senate gelitten, wurde el tsrch len Erdrauch von MdlZpdoZ ?n Rdkumattimut geteilt. Ich em xftd! Itten, welch a dieser jtrantdeU lnea." E2T CS ist nie Vorher eine Medizin ent' deckt worden, welche diese Krankheiten so schnell und sicher heilt als

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. St. SMth, SttnUUt, Jll., sagt: TJrint Frau litt fünfzein Zskr lanj an fefrff.zem Sibkumatitmu und Neuralzit. kljlophar! 4 ttt erfte Medizin, fctt ihr medr all temporär Hilf gtisairtt. Cie'dst rasa rft zwei glafita ge,m neu, ttuitttt I aber aU eiaeHimmelsgadt." 3. T. 164 WZshwgUn Str., Cdirags, sag . Haie fünf Jaire knz an ftteunutllmul . litten. Nach dem Gedrauck von 2V Flaschen thu Zharss dta ich gänzlich ca alle Schmerje dessen." ' Wenn Sie tdladiaro? nit in Irer vthtke er hallen können, werden wir Ihnen, nack Empfang feea regulären Preises in Tollar per lafch daffeUe per Erpreß ftan:o zusenden. Wir sehen I lieber, wenn Lt ti von Ibrem Äpotheker kaufen, aber wenn r fcctfette nicht führt, lassen Ei sich nicht überreden, etwas Anderes m versuchen, sondern bestellen Sie fs fsrt bei uns. wie angegeben. Athwphoros Co. 112 Wall Str., New Bork. ,, ww JI&IftE Die kürzrfie na Uit vaZu nach Louisrille, Nashville, ilenipliis, Chat tanooga, Atlanta, Savannah, Jackonville, Mobile and New Orleans. 1 ist vsrtheilhast snr Vassagi, nach dem Säd, eise bintte Koute zu ueheu. Palast-, Schlaf nud Parlor-Wagen zwischen Chicago und LoaUville und St Louis unr onilbiH o5iv Wagenwechsel. CöAsoit, TchueMgktit und Sicherheit Mets eie .Ieff- die alte zudn'ässige S. M. & D. M. M. 11. JZ. Der In es. sftftknt erol Passagier, tfttbon3 Batyngtonund IlinoiZStr., ZndrU E. W, 2JcKenna Superintentlent. Feuer-Alarm-Qlgnale. 4 $nnf?lflanta ud Market. 5 Hauptquartier de Feuer )arUatl. DS-Strat und Nerv 7 odl und ichigaa traft. 8 ittn Jrse,Lt,aß und afsochnimi fBtnjtm und Nard.LtraS. 11 riachnfseUI ve. nahe odl rr. 11 Ut Bit, und Fltt Suan . 14 R Jrf, nd Hort j,n Oinu lb Peru rr. und Äachusetti v 1 hklftian o. und Af) Stt. 17 Pk und uitr Str. l rsi Stl. und Miilitt dt. U kche und Zi,yn St,. 12Z Esbg, ko. und Ltidsnte Ln. Hl llabama ud L.ebtnc Lu. IÄ eridtan und tebnt tr. iaUl ZU, und Lm!n Sj, 17 uung-Sb!iud,. UZ Central Nr, und cht St, M SlLbama usd Vsrnfon Stt UZ RvHamptsn und cht Gtr U4 olltgk oe. nd Lehnte Ltr. IZs So, und Dtlatvsr Str. I Z)laar nd Mtchtgan Et:. 21 St. I Str., nah Illinsl. 83 Pnns?l?anta und Pratt Str. 2S Ro. 5. Engtn Hus Sechste, nah Jüin. 2S Vttfftfst?xi und t. Slaxx St,. 17 JZinoi und ZZichtzan Stt. ti Pnf,lsania Str. nd Hom . N Z?!tsftlfixrt und terte S. 21? Tinnefs, und William Str. klZ zennlsünta undStichtgan t,. Hi 3Sicll und Herbert Str. Sl Jdian Sv. nd tchtga Stt. VkertdUn und Walnut Str. 11 Ealifsrvia und Vsrmont Str. K Ut ud Rk Fork Str. S Jndtau Sve. und St. latr St, 7 tadt.Sowttal. lZ.'e nd Rsrd St,. S vtchtgin und Ag Stt, H ft d Walaut Str. HZ vefi und Tritt Str. 314 CU6ntl nd Homa,d St,. 41 afZwgtt. ah West St,.' 43 itiindorl und Lashingtsn St, U tffou und New Lek tk. 4S Rkktdta und Washinzton Str. 4 JZmst und Ohts Str. 47 zrnnffe und kSashwgt, St,. UKtngzn'IPokkHsust. 49 Jdtaol. 112 Dktfsourt und ar?!an Stt. ui twmnl und Löudaib Stt. 41S K,gson' Pkk Ho1. 411 I.L.K. Round Hoaje. 42 Jsan Ksyki. JkUnot nd V,rtU tr. Jliasil und Louift.na St, ' 5 ft und eart. St. H veft und South Str. 4 5Cnrnfi und Sesrgta St,. b7 UkNdia ad Sta, Str. u URdtson St. und Kmil Str. tt adis, v. u !, t, K3 und Seod Str. ' bis ttntuiq v. und errtZ s S14 Union und rril St, Slk JZtnotl und ansal v 117 Rrrtt und Daeotah Stt. 41 South ah Delamar Str. ti Pennsylvania und Lsuiftana Str. . U Telaware und VleTaN? Str. Oft d kart, , klatama uh Lirgiana ,. 7 Virginia v. und ,adsha t, VS nd oburn Stt. Pennsylvania Str. und Radiso ,. 112 veKerna nd Doughert? Stt. 71 Virginia So, nah Huron Stt. 7 Oft nd rgia Str. 7Z kZashingto und intn Stt., 74 ent und Seorgia Stt. 7F,,ft.d Pin. 76 JDilan und atel Str. U t,itia0.ud TiSsn. 7 ?lttch und Dian. 7t Sxruc, und Prospekt t,. 71Z Ungltsh So und Laurt Str. 714 Drang und Oliv St,. 71& ehla ud ch, et,. Q Uf.at ,Jrlt) Str. l&l Sashtngt d Tla St,. u Odjartu. 4 ort nd Vidsn St, t zcaduinslaü. ctt Cr. Staat al. 7 Orievtal nd Washington Stt. U toxiutn sangatft. tU o.S Schlauch.HauI. Oft BashlagtanjUiti i Il nd tu tt. 14 Dftt Qaifc't et,. 11 ur?l,nd nah, Hin Man Stt. trt iridian nnd wgta Straf 1- 1 Pnat,tznal i-Vl Und Xafttn idrbolt, VU, Wann. $-3 tgnaUüi $runt4. . Rnh4 eoiig, juf au. l5tie4Wae,Cnid. c4Üz,,UiOs5.I

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(Zrzählungdon S. Reuter. (Fortsebung. 4. Lanzsain ritt Oc:avia nach der Stadt zurück. Die Grundvesten ihres Seins waren erschüttert. Sie hatte die nackte Verzweiflung gesehen. Ihr war zu Mutbe. als würde sie an diesem Anblick ihr Lebelanz kranken. Eine leidenschaftliche Verachtung gegen den Urheber solchen Elends erfüllte sle. irr sollte ihren Zorn sehen, beareifen, was er auch ihr damit gethan. Sie sagte sich los von jeder Schuld sie wollte und konnte niemals Theil haben an dieser und jeder ahnli chen Handlung. Keinen Theil ? War sie nicht fein Weib ? Hatte sie nicht ibre Hand zu aemeinsamem Weg in die Äiviotti'S gelrgt, um des reichen, prunkvollen Lebens willen ? voraus war es erbaut? Wieviel Noth und Thränen mochten unter ihrem Reichthum liegen. Sie batte genossen in tiefen, durstigen Zügen nie gefragt, woher sein Ürsprung tyre eete veriausi um oieses, dieses Goldes willen. Riviotti batte den Preis freigebig bezahlt, erhielt sie. sie gehörte ibm. .ruz it leinen heu an seiner schuld : War diese iunde tiefer Seelenaual nicht eine Folge der lügnerischen, erbarmllchen Ebe, die langsam, aber sicher dyre und Gewissen in ihr getödtet. sie hatte forttaumeln lassen auf einer Babn, an deren Ende sie jetzt den Abgrund sich aus thun sah ? Jede Regung einer edlen Natur emvörte sich in der zunaen ,rrau und schrie nach Erhörung im Kampf der widerstreitenden Gefühle. Worte der Anklage gegen Riviotti fand Octavia nicht mebr, als sie heimkam und lhn im Salon traf. Aber er bemerkte tbre Verstörung und fragte nach dem Grunde derselben. Da brach der ganze Sturm, der rn ihr tobte, Mit lttdenschast licber Heftigkeit aus. Anfangs stand Riviotti sprachlos vor ihrem empörten rr j v .77 11 ..r J. - 1 1 i.i. U'merz, ccicu iiiau;c nun, iiuy Erzählung, nicht klar zu werden schien.' ..Du bist m sinnloser Aufregung, wenn Du mir zur Last legst, daß ein eraltirter Schwärmer sich bei der ersten geschäftli chen Krisis eine Kugel durch den Kopf zagen lvill," begann er endlich, empfahl ihr, sich niederzulegen und sprach davon, ven Arzt zu rufen, damit die Begegnung , et r. . c-l'. f.". H f?1 . lelneriel sa)aoilcye vigen sur rvre w sundhett nach sich ziehe. Octavia füblte sich, wirklich geistig und körperlich so elend, daß sie feinern Rathe folgte. Dann setzte sich Riviotti. an ihr Lager und begann ihr mit klarer olgerichtigst die Sache in seiner Weise aus einanderzusetzen. Ueberling war ein guter, doch durchaus unpraktischer Mensch, c .rr. . k ' , i r l. t . in oessen sanoen zn japuai uuzt iuij oder lana verloren gewesen Ware. Nicht er selbst habe ihm dasselbe vorgestreckt, sondern Werthes und zwar in seiner AbWesenheit und ohne seine Genehmigung. Er würde dem jungen Mann überhaupt abgerathen haben,, Kaufmann zu werden; dav er dazu nicht tauge, sehe man deutlicy genug an dem bewiesenen Unvermö gen, sick in einer schwierigen Lage zu helfen. Wenn auch ihn, Riviotti, der Verlust der Summe Nicht gernrt haben wurde schon um des Prinzips willen, mußte er so handeln. Daß er übrigens den jungen Akann bemitleide, beweise er durch die Billigung der raschen und etwas romantischen That Octavia'?, durch welche sie Ueberling das Verlorene fast ersetzt habe. Diese Ruhe Riviotti's wirkte wie eine narkotische Betäubung auf die verstörten Sinne der Zungen Frau. Begierig griff sie nach jedem seiner Entschuldigunggründe, um daraus eine Kette zu knüpfen. an der sie aus ihrem jetzigen Elend zu den sonnigen Höben der Vergangenheit zu rückgelangen konnte. Ihre ungebrochene Natur wollte sich nicht darin ergeben, daß ihr ganzes Dasein auf morschen Stützen vor ibren Augen zusammen stürzt waren und nun Alles um sie her. was sonst ihre Freude gewesen, ihr zum Vorwurf wurde. Am bittersten war der Gedanke, daß der älteste ihrer Brüder, früher ein stiller, gemüthvoller Junge, durch das Vorbild des Schwagers getne den, mit rastlosem Ehrgeiz strebte, indes sen Fußtapfen zu treten. Und würden die andern Knaben matt wieder Konrad folgen ? Die lange, schlaslose Nacht hindurch wurde Frau öliviotti's Geist von solchen Gedanken hin und her gerissen. Wie eine Erlösung begrüßte sie den Äcorgen, trotzdem sie sich müde, Mit brennenden Au gen und dem dumpfen Gefühl, daß Alles anders geworden sei, vom Lager er bob. Aber das belle, klare Licht that seine Wirkung. Während der Vonnittag ihr m gewohnter Weise verging, begann sie, wie ihr Mann ihr versichert. Manches von einem andern Standpunkt aus zu betrachten. Gegen Mittag wurde Madame Nivi otti der Besuch des Grafen Schlippendorf gemeldet. Sie nahm ihn an, als ein willkommenes Mittel, ihr gesunkenes Selbstgefühl an seiner rauhen Verehrung neu zu beleben und sich in einen anderen Jdeenkreis zu versetzen. Diese Hoffnung sollte jedoch vergeblich sein. . Schlippendorf begann, nachdem er sich kaum niedergelassen, ihr zu berichten, daß er den Besitzer des kleinen Madonnenbildchens, welches jetzt vergessen in ihrem Boudoir hing, aufgesunden habe. Alles Erlebte trat ihr neu vor die Seele, als er den Namen Ueberling nannte. Aus des Grafen Munde mußte sie nochmals die Geschichte semes Unglücks hören. Mut ter und Braut waren am vergangenen Tage wirklich im Hasen eingetroffen, hatten dort den jungen Mann vergeblich erwartet, bis sie endlich, von dem Kapt tän :des Schiffes aufs Konsulat gewie sen, dort vernommen hatten, daß Ueberling sich habe fallit erklären müffen ! Wie mochte das Wiedersehen geworden fern ! Nun hausten sie traurig in der leeren Wohnung. Sie können hier Ihrer Wohlthätig leitslust nach Kräften Genüge thun schloß der Graf. '.Werden das mit Jhrem zarten Fingerchen beffer anzugreifen verstehen. Unsere harten Männerhande

verderben mehr, als sie nutzen, rotz allen guten Willens traue ich auch meincm ausgezeichneten Freunde Wulfhart, durch den ich diese Nachrichten bekam, mehr Geschick im Sezircn von Fröschen, und Kaninchen zu. Der gute Kerl nun weiß ich, warum er mir das bewußte Bild wie ein alterHandelsjude anpries und wie ein Kind lachte, als cr triumpbirendmitdemherausgefchlagenenPreise aözog. War doch umsonst. Für die Wissenschaft hat er mit seiner Gewiffenhaftigkeit und seinem Riesenfleiß mehr

geleistet, als die Anderen zusammen trotz aller hochtrabenden Worte. Hier, der Noth gegenüber konnte er nichts hindern und wenig helfen. Item was geht Sie das an Versuchen Sie s nun mu der goldenen Macht, über die Sie gebieen." Frau Riviotti batte ibrem Gast den Rücken zugeioandt und starrte zum Fenster hinaus. Weiß Professor Wulsbart auch, wer das Unglück der Leute verschuldete?" fragte sie niit beklommener Stimme. Der Graf sab zu Boden und fuhr sich mit der 3techten durch's Haar. Was bat das mit der Sache zu tbun'i" Ein Laut kam von den Lippen der jungen Frau, der wie ein gewaltsam erstick tes Schluchzen klang. Ich dacbte Nicht, d& Sie es Mutz ten," brummte der Graf. Hätte Sie sonst verschont. (vrübeln lie nicht zu viel darüber ; so ist das Leben. Seien Sie schön, heiter und sorglos, wie die Bestimmung der Blume ist, bis sie vergeht." Bis sie vergeht wiederholte Frau Riviotti müde, und dann?" Blüht eme andere an ihrer Stelle." Madame Iliviotti verzog den Mund zu einem bmcrtraurigen kacheln. Sie mußte vicl lernen in diesen Tagen. Dem Einen war sie ein Spielzeug eine Puppe, die er nach Gefallen putzte oder bei elte swov, dem Andem eine Blume, daran man sich freut und weiter geht. Und dem Dritten ? Em beillges Gut, des Lebens .rone hatte sie ihm sein sollen. Nun lag eine höbe Scheidewand zwischen ihnen. Draußen weit draußen stand er, geehrt von den Edelsten Aber er sollte sie Nicht verachten. Sie ertrug es nicht, von ihm nicht. Er sollte wissen, daß sie ihres ÄanneS Handeln nicht billigte, daß sie fähig war. seme lcichtsinnig-grausame That zu subnen. 5. Der Schmuck, den Octavia Ueberlina gegeben batte, wäre nach Riviotti's Ansicht hinreichend gewesen, der kleinen FaMille eine neue Existenz zu schaffen. Damitwar Frau Riviotti nicht genügt. Nicht nothdürftig sollte den Geschädigten geholfen werden. Äcein, sie sollten in Zukunft auf die dunklen Stunden als aus den Ansang ihres Glückes zurückblikken. Frau Riviotti wollte es ihnen bereiten, schon, zart, mit weiblichem Gefühl Allem nachspürcnd,'was eö vervollkomninen und schmücken konnte. Sie fuhr selbst aus, um eine Wohnung in einem r' p c . t. , ver iuiliaen, ae unven, eurovai gen Stadtviertel zu miethen. Sie eilte von Laden zu Laden, um eine hübsche kleine Einrichtung für das junge Paar zu besorgen, welche den Räumen ein behaaliches Ansehen geben sollte. Auch auf ein Zimmerchen für die Mutter war Rücksicht genommen. Nichts fehlte, bis zu dem Porzellan und Leinen im Schrank. Die Kammerjungfer der gnädigen Frau berichtete gerührt im Gesindezimmer, daß zwei Spitzengarnituren dem Händler zurückgesandt worden wären, um die Ausgaben zu bestreiten. Octavia hätte noch größere Opfer gebracht. Aber dies genügte. Sie wurde froh und heiter bei dem Gedanken an. die Ueberraschung, die sie be reiten würde. Mit angenehmen Gedankenbildern beschäftigt, ließ sie sich am dritten Tage so viel Zeit hatte die Ausführung ihrer Idee in Anspruch genommen durch einen Diener aus dem Kontor in Ueberling's Wobnung führen. 6ie war etwas erstaunt, dieselbe so dürftig, so entblößt von jedem Hausrath zu finden. Die Braut, welche ihr die Thür öffnete,gab ihr die Erklärung. Ueberling's Mutter, die alte, harte, ehrenfesteSchwei zer Bürgerfrau, war durch die Aufregungen, die sie bei ihrer Ankunft im fremden Lande überfallen, aus's Krankenlager ge worfen worden. Das stimmte nicht zu Frau Octavia's Phantasien. Indessen war sie nicht kindisch genug, sich darüber zu kranken. Desto nöthiger war ihre Hilfe. Sie trat an das Bett der Kranken und reichte dem danebensitzenden Ueberling die Hand. Schonend sprach sie ihr Bedauern aus über die traurige Lage, in der die Verwandten den jungen Mann getroffen, um dann zu der Darlegung ihrer freundlichen Pläne für das Wohl ihrer Zukunft überzugehen. Die Kranke hörte erstaunt, wie viel eine Fremde für sie thun wollte. Mit dem praktisch-nüchternen Sinn ihres Volkes war ihr erstes Gefühl nicht Dankbarkeit, sondern Mißtrauen gegen die übertriebene Wohlthat. Wer ist sie denn ? Was treibt sie V flüsterte sie ihrem Sohne zu. . Dieser zauderte mit der Antwort. Seine Mutter wicht? nicht, dasz die Lebensretterin ihres Sohnes vor ihr stand, ihr Name hingegen hatte einen bösen Klang für sie. Sie hat mir schon den Schmuck gegeben, von deffen Erlös wir jetzt leben, Mutter," sagte er. Es ist die Frau von von Riviotti, aber eine gute Frau " Hastig richtete sich die Alte in die Höhe. Ihre Blicke fuhrm zwischen Madame Riviotti und ihrem Sohne hin und wieder. Von ihr . von ihr hast Du Almosen genommen?" stieß sie endlich müh fam hervor. So Einer bist Du geworden? Gehst betteln bei Denen, die Dich geschlagen haben ? Von dem Gelde will ich nicht liben brauch's, dem Herrgott sei Dank, wohl auch nicht. Wenn ich unter der Erde liege bitte nur die schöne Dame vielleicht kann sie Dir auch eine Mutter wiederschaffen." Du weißt nicht, was Du sprichst, Mutter," unterbrach sie Ueberling. . jto sein, dai ich irre rede," Köhnte

dlerau, von Schmerzen und Wieder geschüttelt. Es kann Einen schon um den Verstand bringen, sein Kind, das man mit Sorge und Kummer groß gezogen, als einen Bankerottirer und Lumpenkerl wiederzusinden." Octavia wand sich unter dem Zornausbruch der Alten, doch bezwäng sie sich und versuchte, sanft und herzlich zu begütigen vergebens. Menn ich denn einmal betteln muß, will ich's nicht bei meinen Feinden thun. Es giebt sonst noch barmherzige Seelen auf der Welt. Der Herr) der Dir das alte, schleckte Bild so tbeuer bezahlt bat, Sobn ! Geh zu Dem. ' Du bättest ibn bitten sollen, als der Wucherer Dir's Kapital kündigte, er bätteDir's sicher vorgestreckt." Herr Wulfbart hat fein Vermögen in Deutschland, Mutter, und die Zeit war zu kurz. Es kam Alles so schnell. Verzeihen Madame meiner Äkutter die bösen Worte; sie ist krank," wandte er sich dann zu Octavia. Er wollte um die Welt nicht, daß sie gekränkt werde, die ihm Gott in der dunkelsten Stunde seinesLebens gleich einem Engel gesandt hatte. Und Madame, Ihren Schmuck habe ich genommen und danke Ihnen dafür. Aber ich möchte auch nicht, daß Sie unsertwegen Unannehmlichkeiten bei dem Herrn Riviotti hätten." Ueberlassen Sie mir die Verantwortlichkeit dafür," antwortete Frau Riviotti stlz.. Sie hörte Schritte und Klopfen ander Ausgangsthür. Darum wandte sie sich zum Gehen, indem sie Ueberling winkte. Sie wollte mit ihm allein die Sache zum Abschluß bringen. Der Kranke hatte ihre Bewegung bemerkt. Ich verbiete Dir, von der Frau des Wucheres Almosen zu nehmen!" schrie sie, sich in sickernder Aufregung hoch aufrichtend. Gottes Fluch liegt auf seinem Gelde." Octavia zitterte an allen Gliedern. Sie erkannte die tiefe, ruhige Stimme,welche draußen Einlaß begehrte. Von Wulfhart in dieser peinlichen, demüthigenden Lage getroffen zu werden ! Mit Kranken ist nicht zu rechten," rief sie heftig, während Wulfhart die Thür öffnete. Ueberling, wollen Siedie Einrichwng zu Ihrer neuen Häuslichkeit von mir annehmen oder nicht? Besinnen Sie sich schnell ich habe schon zu viel Zeit hier verloren." Der Eintretende sah erstaunt und fragend auf die Gruppe. Er hatte nur den letzten' Theil des Gespräches vernommen. Als er Frau Riviotti erblickte, die mit l)ochmüthig zusammengezogenen Brauen inmitten des Zimmers stand, schien ihm der Widerwille gegen Wohlthaten, m dieser Weise geboten, durchaus aerechtfer-

tigt. Jedenfalls hielt er es für gerathen, dem Auftritt so schnell als möglich ein Ende zu machen, ehe weitere Beleidigungen sielen. Gnädige Frau," wandte er sich grüßend zu Octavia, ich 'glaube, es tväre beffer, Sie gäben Ihre Menschenfreundliche Absicht auf. Es ist begreiflich, daß Ihr Anblick die arme Frau erbittern muß," setzte cr leiser hinzu. Wie ein brennender Pfeil berührten seine Worte Octavia's wunde Seele.' Sie vermochte nur noch einen Gedanken zu saffen: fott von hier, fort aus der qualvollen Gegenwart dieses Mannes. Rufen Sie meinen Wagen," herrschte sie Ueberling an, der zu seiner Mutter ge treten war. Bleiben Sie bei ihr," winkte ihm Wulfhart. Er hatte mit schnellem Blick erkannt, wie erschöpft die Kranke in die Kiffen zurücksank. ,Jch werde Frau Riviotti hinunterbegleiten." Ohne Gruß wandte sich jetzt Octavia ab. 'Undankbares Gesindel!" knirschte ihr tief gekränkter Stolz. Es ist sehr viel leichter zu zerstören, als wieder aufzubauen," sagte Wulshart ernst und bitter. Selten läßt sich ein begangenes Unrecht sühnen, am wenigsten, wenn man nur das eigene, verletzte Gewisse damit heilen will. Hier steht Ihr Wangen. Leben Sie wohl, gnädige s"t." So schieden sie zum zweiten Male. Octavia hatte kaumeinen Abschiedsßruß für ihn gehabt. Sie drückte sich tief m die Wagenecke. In ihr wogte und brauste es wild. Je klarer sie die Wahrheit von Wulfbatt's vorwurfsvollen Worten empfand, je mehr ihr bewußt wurde, daß Alles, was sie in diesen Tagen an edelmüthigen Gefühlen, hochherzigem Thun, als Balsam auf den zerstörten Frieden ihres Lebens gelegt hatte, vergebens gewesen war, daß sie nichts gesühnt, vielleicht nur schärfer verletzt hatte, je mehr verwandelten sich Neue und Schauder in ihr zu leidenschaftlichem Zorn und verzweifelter Bitterkeit. Sie hatte gut sein wollen das Schicksal trat ihr hindernd in den Weg. Und er verachtete sie. Wulfhart hatte nicht die Absicht gehabt, die Frau, die er geliebt, zu beleidigen. In ihrer Aufregung schien ihr jedoch das, was er gesprochen, einen kalten, höhnenden Klang gehabt zu haben, der ihr sagte : Was willst Du, die Verlorene, die Weltdame, mit Tugend und Edelmuth? Du Thörin, die Du glaubst, damit das verscherzte Ziel zu erreichen. Geh Deinen Weg keine Macht des Himmels und der Erde kann Dich retten. Du warst gewarnt. Nun ist's zu spät ! Dies Zu spät" ist schon vielen Seelen verhängnisvoll geworden. Octavia sprach es sich vor, nicht mehr mit Thränen; sie biß die Zähne übereini r m l. . f anver oavel, carnu sie leinen schmerz .nchr fühlte. Wenn es zu spät war warum dann trauern und weiiren? Seien Sie schön, heiter und sorglos, wie dieBlumen!" rief ihr des Grasen Stimme zu. In die Sprache der Materialisten übersetzt, hieß das : Laßt uns effen und trinken, denn morgen sind wir todt. Die Gedanken der jungen Frau streiften dicht an diesen Satz, als sie den Wagen verließ und in ihren üppigen Salon trat. Einige Diener waren darin beschäftigt, den Lustte anzuzünden und die tslasttzuren nach dem Garten zu öffnen. )vi.adame hatte heute Empfangs abend. - . Abdallah flog wie ein schöner bunter Panther herbei, seiner Gebieterin die ntille abzunehmen. Wie erbärmliH

lann das Ä?!enschenherz in gewiffenStimmungen sein ! Madame Riviotti empfand eine wilde Freude bei seinem Diensteifer. Abdallah lehnte draußen an eine Säule der Halle und starrte zitternd zu den Sternen aus, unter dem Einfluß ibrcs Danklächelns. ' Der Garten Riviotti's strahlte in bengalischem Licht. Ueber die Veranda strömten die Gäste aus und ein. Was vonhervorragendenPersönlichkeitenEgypten besuchte, rechnete es sich zur Gunst, von der schönen Frau des reichen Levantiners empfangen zu werden. Manchem von ihnen schien an diesem Abend ihr Lächeln so sinnbethörend, wie dem schwarzen Jungen. Es kam und ging wie eine Flamme über das blaffe Gesicht. Und die großen Augen funkelten mit einem fremden Zauberglanze, der mit dem, was sie sprach, in Einklang stand. Eine Schärfe und ein Hauch von Weltveracbtung lag darin. Er hätte Jemandem, der die arme Frau liebte, Thränen in die Augen treiben können. Ihrem Manne brachte er sie näher. Aus welchem Grunde dieser Hauch aufstieg, wußte er nicht, kümmerte sich auch wenig darum. ES berührte ihn bekannt. Es war etwas von dem Moderduft der Blasirtheit seiner eigenen Seele darin. Riviotti fand seine Frau interessant und sie kam ihm mit der verzweifelten Entschlossenheit entgegen, die die Dinge nimmt, wie sie nun eben kommen. Wulfhart sah Octavia nicht wieder und trug auch kein Verlangen danach. Sie erfuhr, daß er und Schlippendorf der Familie Ueberling geholfen hatten, ihre Verhältnisse in erträglicher Weise zu ordnen, ohne ihrer Hilfe zu bedürfen. Schlippendorf hatte anfangs zuweilen versucht, ihr von dem Freunde' zu sprechen, doch sie wies ihn mit so herbem Spotte ab, daß er verwundert schwieg. Weil sie auch jede Frage nach dem Profeffor ängstlich mied, wußte sie bald nicht einmal, ob er noch in Egypten weilte, oder ob sein Lebensweg ihn weiterge führt hatte. Ihr sollte es gleichgiltig sein. Dann, nach einiger Zeit hörte sie seinen 3!amen wieder nennen. Nicht mehr mit der bewundernden Achtung, die den kühnen Forscher bei seiner 3lückkehr empfangcn. Ein mitleidiges Achselzucken, ein bedauerndes Kopfschütteln begleiteten die Aeußerungen. Man nannte ihn ei nen Kranken. Doch eine seltsame Scheu hielt Octavia ab, seinem Schicksal genauer nachzuforschen. Zuweilen wurde sie von der verzehrenden Angst ergriffen, sie könne die Schuld an seinem Leiden tragen. Mit seinem, weiblichen Gefühl hatte sie verstanden, daß seine Liebe aus dem innersten, festesten Grunde seines Ichs emporgewachsen war. Wenn NUN Stolz und Verachtung sie nicht überwunden hätten, wenn sie lebte, dem edlen Herzen zum Verderben? Es war ein Gedanke, um wahnsinnig darüber zu werden. Frau Riviotti rang mit Gewalt, sich davon zu befreien. Das Leben der Wintersaison füllte ihr Kopf und Sinne, wie eine wilde Melodie. Manche von den in solchem Taumel aufgewachsenen Damen, vockderArt der Baronin Stolzenfels, erstaunten über die Unersättlichkeit der . jungen Frau. Sogar die freien Sitten der Alxandriner Gesellschaft schienen ihr poch Fesseln zu tragen. Es war nicht mehr de strahlende Jugendfröhlichkeit, mit 'der sie im Anfang das bunte Spiel genoffen, die hin und wieder von schwermüthiger Sehnsucht nach einm unerreichbaren, kaum verstandenen Ideal getrübt und gleichsam in Schranken gehalten worden war. Jetzt wechselte zügellose Lustigkeit mit gereizten, bitteren Stimmungen: Hochfahrender Stolz begann die leutselige Güte der jungen Frau zu verdrängen. Ihre Kammerjungfer und auch Abdallah wußten davon zu sagen. In der Gesellschaft hatte Frau Riviotti eine große Partei gegen sich. Das kümmerte sie nicht. Zuweilen schlich sich ein Zug in ihr Gesicht, so müde und lebensüberdrüssig,so gleichgiltig gegen diese ganze Welt, daß er das schöne Antlitz traurig veranderte und einzelne Stimmen zu sagen begannen, Madame Riviotti verblühte seltsam schnell. (Fortteduvg folgt.)

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