Indiana Tribüne, Volume 8, Number 299, Indianapolis, Marion County, 16 July 1885 — Page 1

I o r ÄYsfiN 4 . wwvww vw . ; iw, Jahrgang 8. Office : Äo. 120 OK Mardland Straße. Nummer 299. Indianapolis, Jndiana. Donnerstag, yeo 1. Juli 1885. i

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A e r g e r d e r P r o b i b i t i o n i st e n. Eouncil Bluffs. Ja. 16. Juli. In einer Klagt um einen EinhaltSbefedl gegen Wirtde und HauSelgenthümer ge vährte Richter Loafbourn einen Antrag auf Verlegung des Falles nach dem Bundesgericht. Darob großer Aerqer unter den Prohiditionisten. Die Stadt wird in Folge dieser Entscheidung wieder Schanklizensen ertheilen. England und Rußland. London. 16. Juli. Russische Ver. tärkungen sind in Merv angekommen. Vier afghanische Regimenter sind von lladul nach Herat aekommen. Die Unteehandlunzen zwischen Eng and und Rußland wegen der afghant chen ffrage haben wieder einen bedroh ichen Charakter angenommen. Rußland macht neue Ansprüche und Lord Salisbury'Z Ton ist freundlich, aber fest. Göitoriclles. Ein sonderbares Streiflicht auf da? deutsche Gerichtsverfahren wirft der soe ben mit einer Verurtheilung beendete Prozeß' gegen den der Ermordung deS Polizeirathes Rumpff in Frankfurt a. M. angeklagten LieLke. Wer den Bericht über die Verhandlungen ausführlich liest, der muß zu der Ueberzeugung kommen, daß unser Gerichtsverfahren trotz all sei ner Mängel zehn Mal besser ist. a!S daS deutsche, daß eS höchstens dazu führen kann, einen Schuldigen entmischen zu lassen, daß eS aber nicht zum Justizmorde führen kann. Sollte Lieik. hmg.ntt.t mom, so ' l .1... i. n.. M WUtVtil . llUt U.fc4ftlf Vtk Mi Justizmord zu bezeichnen. Selbst wenn "fisif fAliffcffA nslifi fJnslfRfifn fnntf u niffrt h. N'.iwn. n . selben Sinnt tti ustiirnorh. in rnil. I ' vhjiihiik i chem auch Derieniae .in Mörder ist. w I , ' " i- " - - I welcher mit der Absicht, zu morden, eine Nugel abschiebt, aber nicht trifft. ti!)i,hsff..tiiA.n nh.r. ß;.n. Wtl VVIIIMIVUVM MI MitW VIUV 11 I n. 0t ..Sii. hn8 str.-.f.tife h 9lrnh- . MVJUM VUV Hkv,i,ü w 'VV.t.x.ivlungen und dir Leser wild finden, daß Nicht? auch nur mit einiger Bestimmtheit darauf hindeutet, daß LieSke der Mörder fnrnrnt h,i hr hni Wrhr niiff lnhtiinfitnMV fttn mir. ' " iiivijvtiiviivvii ytt vf tbeilt werden, dann aber müssen eö wenigstens Thatsachen sein, w:lche nachweislich in irgend welchem inneren Zusammenhang mit dem Morde ftehen, und welche ohne die Annahme der Schuld des Angeklagten gar nicht erklärlich sind. Bedenkt man aber, daß LieSke Anarchist war, daß er falsche Legitimationspapiere hatte, daß auch ohne besondere Ereign t Ws M tt tO AM M CT IkllCf AmK V A M 1aC. I nini Aumujiiiiii ... luiim rnuu neu tigsten Verfolgungen auSg.sedt ftnd. so tal.tt nM llll AAM.Aff U.MAnMM taMM mu um ..... Buiisi yuiivuiui Ansang b:S zum Ende er! am stnd.n auq wenn man annimmt, oas er nmi 5tt Mörder ist. Ja sein Benehmen zanoe eine rilarung, ltiou wenn oer tm v . a i c . v woio gar majx oegangen woxoiu waxz. Was em deutscher GerlchtShof ,n der Zulassung von Beweismitteln zu leisten vermag, das geht vollständig über das Begriffsvermögen kkmeS amerlkantschen Juristen. Wir wüßten in der That nicht . was ve, ,olqem Beweis veriayren n;a,x bewiesen werden könnte. Emlge Bkljplele genügen. Ver tzstaatsanvall legt eme dummer ver Most'schen .vrelhelt' vor und darin de findet sich eine Brieskastennotiz, welche lautet : .L- in B. Möge eS gelingen." ES ist Niemand da. welcher erklärt. waZ dleZ bedeutet, aber der StaatZanwalt will, bad daS L. in B., LieSke in Basel bedeutet. .ES giebt viele Lehmann in Berlin" bemerkt ganz richtig der Ange klagte aber für eine unterthänige beut' sche Jury ist in einem Prozeffe mit poli tischem Anstrich der Wille deS Staat. anwaltS maßgebend. Eine Nummer der .Freiheit wird vor gelegt. ,n welcher Most vom .Genossen" LieSke spricht. Man kennt Most in Deutschland, man weiß dort so gut wie hier, daß Most ein Maulheld ist. der wie ODonnovan Rossa auS sicherer Entser nung seinen Antheil an kühnen Thaten Anderer beansprucht, man hat kernen Be. weis dafür, daß LieSke mit Most in irgend welcher Verbindung steht, aber was Most in New York ohne Wissen LieSke'S schreibt, dasür wied LieSke in Frankfurt verantwortlich gemacht, und daö bricht ihm den Hals. Der Staatsanwalt verliest eine Anzahl blultrtesenoek Artikel auS der .Frelheit," der Jury stehen natürlich die Haare zu Berge, und diese in einer Entfernung von 5000 Meilen geschriebenen Artikel, mit

welchen der Angeklagte in gar keiner Verbindung steht, gelten als BeweiSma. terial. Ein amerikanischer Vertheidiger würde zu solchem BeweiSmaterial sagen : Wie, wenn der Herr EtaatSanmalt diese Notizen und Bemerkungen in der .Freiheit" direkt oder indirekt selbst veranlaßt hat. um seinen Fall durchzuseden ? Dafür ist allerdings kein Beweis da, aber genau so viel Beweis ist auch dafür da, daß der Angeklagte Etwas damit zu thun hat. Mit solchem Bemeismaterial würde ein amerikanischer Richter den StaatSan walt zum Temvkl hinausjagen. Daß man durch die ZulSssigkeit sogenannter hearaay evidence auch daS Unglaublichste beweisen kann, daß man solches Beweismaterial nach Belieben fabriziren kann, scheint deutschen Ge richtShösen und Juristen ganz unbekannt zu sein. Ob LieSke den Mord begangen hat, oder nicht, bleibe dahingestellt. Bewiesen ist eS nicht worden, und er ist ein Opfer deutscher unterthäniger Gerichtsbarkeit. Most undGenosten aber mögen für sich eine Lehre daraus ziehen. Vielleicht wird sie ebensowenig, wie die deutschen Geschworenen daS Gewissen plagen, was sie aber mit ihrem wüsten Geschrei und dummen Geschreibsel anrichten können. daS haben sie soeben gesehen. Dem Maulhelden Most ist eS um so weniger zu verzeihen, als er aus Erfahrung das deutsche Gerichtsverfahren kennen muß, aber offenbar befriedigt eS seinen Grö ßenvahn, wenn sein Name in einem großen SensationSprozesfe genannt wird.

Drahtnachrichten. Ein Knownoth in g. Washington. 15. Juli. Beider Entscheidung eines Falles, welcher aus Drohungen entstand, die von Union Schneidern gegen nicht zur Union ge hörige Schneider auSgestoßen worden ? ?tt ei". Viit -. -v . . rsi.. .r . t.! v? H'- ii(MiiliU(8 uiiu, uuu Wt.SMh fnmn htrh um lt 4 ,m. ttuviuni' ivm uiin I " H uxttiranischer Freiheit zu e,sreutn. ?ie werden besser für ihee Arbeit bezahlt, als n v cv . . in n0"n nucm. jx ivmmi n. . . y-v r, ' . r. . r . . ''.laao uno anvmm iiXmVaw m v IaWik k m O . m u" v" . ''?"?' " an. a otl oir,es unoes wxv v,ro . . . ixi v..w.M ctn i . o vik HlUJl ÜUIÜCU. k o wu . . . f- . . . . wen. wenn man in dlesem LZNde Aebett billig wie mög ich bekommt und Ard " ? vwwm ,u Win cc wmgtn 011 SYNk 0lelNMl,aZUNg 0 UN.0NS. ös t. :.tx-v u:tk BWö" Vmuwin viiwrii höllischen UnionS, und je eher wir sie loS werden, desto bester." Gen. G r a n r. Mt. M c Gregor. 15. Juli. Die Aerzte nahmen gestern eine sorgfältige Untersuchung vor und fanden daß die Krankheit keine bedeutenden Forlschritte gemacht habe. R ep u b ! i k a n i s ch e E onv e n t i o n. R ichm ond, Va., 15. Juli. Die rtpublikani che StaatSconvention trat üU juammen. DerPark bei den Niagara füllen I J Niagara Falls. 15. Juli. Die Ukberaabe des Parkes bei den Niagara mtn fln Un Staat New York aefchah heute unter entsprechenden Feierlichkeiten. er ebemaliae NiceaouvernSr DorSb.i. Präsident der Commission, hielt eine spräche an den Gouvernör. aufweiche dieser eewiderte. Andere Reden vueden gehalten. Depeschen von Präsident Eleveland, von dem Generalgouvernör von Canada, von der Reservation So ciety in London und Anderen wurden verlesen, die ganze Stadt wurde dekorirt nd eine Milizparade fand statt. Die Zahl der Besucher wurde auf 50.000 ge schätzt. Strikende Arbeiter. C l e v e l a n d. 15. Juli. Heute Nach mittag kam es zu einem Zusammenstoß zwischen den StrikerS und der Polizei. Gegen 700 Mann, meisten Polen und Böhmen, marschirten nach der .Platt Mill.-welche'gestern wieder in Betrieb gesedt worden war. Die Striker waren it Knüppeln. Eisenstücken und Steinen bewaffnet. Sie beabsichtigten den Be trieb zu verhindern. Etwa 150 Polizi ftm befanden sich in der Nähe der Fabrik und als dieselben die StrikerS aufhalten wollten, begannen diese mit Steinwürsen aus die Polizisten. Die Polizisten dran gen auf die StrikerS ein, machten aber bloß von ihren Knüppeln Gebrauch. Nach fünf Minuten ergriffen die Stri kerS die Flucht. Die Polizisten verfolg ti fir unter großem Geschrei und hieben mit ihren Knüppeln drein. Etwa 35 Striker bedeckten da Schlachtfeld I Mehrere waren tödlich verletzt. Bloß sieben yurhen vtthastet, die Andern vur

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den von ihren Angehöripen htimgebracht. Von den Polizisten wurde ebenfalls eine Anzahl schwer verwundet. Gorsuch wurde heute gegen 53000 Bürgschaft entlassen. .Man sagt-, er habe den Angriff verursacht. Ea st Saginaw. 15. Juli. . Die Situation ist unverändert, - nur daß die Mühlenbesitzer. durch die Anwesenheit der Milizen und der Pinkerton'schen Detek tiveö ermuthigt, hartnäckiger als je sind. Bay City. 15. Juli. Milizen sind angekommen und eS herrscht Ruhe. Die StrikerS versuchten einen Umzug, wurden aber-vom Sheriff auseinandergejagt. Jüdische Convention. St. Louis, 15. Juli. Die Con. vent'.on der israelitischen Gemeinden vertagte sich heute. Die nächste Convenlon findet in PittSburg statt. . Fallit. Terre Haute. 15. Juli. Der Pianohändler I. S. Foley, der erst vor einigen Mznaten sein Geschäft eröffnete, machte heute ein Assignment. Vergiftung. V i n c e n n e S, Ind.. 15. Juli. In Washington Township erkrankten am Samstag nach dem Genusse eines Pies sämmtliche Familienglieder deS Farmers Lynch. Ein Kind starb und zwei sind dem Tode nahe. In dem Pie wurde Arsenik gefunden. Lynch ist verschwun en und man glaubt, daß er seine Familie vergiften wollte. Ver Kad?i. Rußland'SLändergier. London. 15. Juli. Die .Times erhielt eine Depesche von Jkgdorabat deS Inhalts, daß die Russen nach dem Zulfikar Paß vorgedrungen seien, und persische? Gebiet behandeln, als wäre eS russisches. Die Depesche besagt auch, daß die britische Grenzcommission sich Herat nähere. Verstärkungen kommen täglich in ASkabad an. Die Afghanen wissen diese kriegerischen Vorbereitungen Nicht mit den Friedensversicherungen zu vereinbaren. Sie alauden. daß der rui sische Genera! Alikhanoff einen Krieg herbeizuführen beabsichtige, und daß er den Zar in Bezug auf seine wirklichen Absichten täusche. Die Cholera in Spanien. flsT)..V..:K 1' 1 fiOO C Madrid. 15. Juli. 1663 neue Er krankungen gestern und 673 Todesfälle. Entlassen. L o n d o n. 15. Juli. Da die Regie. rung sieg entschlossen hat, die Heraus. geber der Pall Mall Gazette nicht zu verhaften, entließ heute der Lord Mayor die verhafteten ZeitungSveekäufer. Die Commission zur Untersuchung der Angaben der Pall Mall Gazette begann heute ihre Sitzungen. Dieselbe besteht fast auS lauter Geistlichen. disfsaaeSrtÄtkn. New I o ? k, 15. Juli. Dampfer .Rhyneland" ist von Antwerpen ange kommen. London. 15. Juli. Dampfer .Grecian Monarch ist von New York angekommen. London, 15. Juli. Dampfer .Waeöland wurde, von New Pork nach Antwerpen bestimmt, bei den Scilly In sein stgnalisirt. Marktpreise. ö i je a 5ko. 1 N. 95Xc; o. 1 roy, Sie. X o x n o. 2 ift &2c; gli47e? a,uusch. Has r o. wetz 57: flti9i 33t. I 8 Kein Ängedot. late ein Naebot u kl ngebot. chtnk 8. ii ja. tfchuUf n 5X Sx-Ve. Seiten 7'c. SchtIml, 7 7Xe. ,h l-amtl 3,75-l 0j; ane, ll.ii-4.60j M N " mt AA Vfllft .ZU. t 10c ; t etor 12c. Butter r tarnt 15 -IS-; Satt IS 15c; nuf 9 ilK, a n r 9c p,k JH. ; ig 12c ptx Pf. SIt ,?,!- i w tfisuii.; neu 1.7 17.35 paOantL

Vom VuSlande. Man schreibt auS St. Jo hann, (Rheinprovinz) 26. Juni : Zwi schen 4 und 5 Uhr heute Nachmittag, ge rade zur Zeit des Schichtwechsels, fand in den Scallei Schachten", zwischen Dudweiler und Sulzbach, eine Explosion schlagender. Wetter statt. Dreizehn Todte und ein Verwundeter, der be reitS außer aller Gefahr ist, wurden zu Tage geschafft. 5 oder 6 Bergleute befinden sich noch an dem Orte der Explo sion, so daß also die Zahl der Verunglückten 13 oder 19 betragen wird. Die Explosion fand zwischen der 3. und 4. Tiefbausohle, 350 Meter tief, statt. Der Pferdeaufseher, welcher auf dem Hauptquartschlag 1, Flötz 13, sich befand, machte die erste Meldung von der Katastrophe. Bis zu ihm war die Explosion vorgedrungen; er sah nur einen schwachen Feuerschein, der ihm jedoch'die Haare auf dem Kopfe versengte. Er be griff sofort, daß ein Unglück Passirt sein müsse, begab sich zu Tage und erstattete Bericht, der sich nachher leider bestätigen sollte. Unter den Verunglückten befinden sich wieder 6 oder 7 verheirathete Bergleute mit zahlreichen Familien, ebenso 3 Pferdeknechte. Sofort nach der Anzeige .begaben sich die ökettungsmannschatten unter Leitung eS Herrn Bergrath Heydter an Ort und Stelle, jedoch waren die Nachschwaden so stark, daß man nur mit großer Vorsicht zu den Tod ten gelangen konnte. Die Zerstörung in der Grube ist verhaltnißmäßig gering, so daß eine größere Betriebsstörung nicht eingetreten ist. Die 13 Todten liegen im Todten Hause des Lazaretbes in Sulzbach, dieselben find teilweise stark verbrannt. Da.s Aussehen der Leichen ist ahnlich wie bei den zu Campbausen verunglückten Bergleuten. Es ist auch die selbe Flötzpartie, auf der das Unglück passirte, welche in ihrer Verlängerung das Kohlenlager von der Camphausengrübe bildet. Zu Tage hat man von der Explosion nichts verspürt. Das Unglück hätte jedenfalls noch größere Di mensionm angenommen, wenn der Schichtwechsel bereits beendet gewesen wäre. t Ueber die Ursache des Unglücks ist natürlich bis jetzt nichts bekannt. Wahrscheinlich wird auch wohl in diesem Falle, wie bei d:m Unglück in Camphausen, die direete Ursache der Explosion der Wetter unaufgeklärt bleiben. Ein schlechtes Geschäft hat ein Zielenziger Kaufmann unlängst gemacht. Derselbe, welcher Handel mit Krebsen treibt, erhielt Anfang dieses Monats aus Riesa an der Elbe einen Auftrag. Die Zielenziger Krebse, im Werthe von 9,80 M., traten am 6. d. die Reise an, fanden am 3. in Niesa kei ne freundliche Aufnahme, vielmehr wurde dre Annahme des Korbes verweigert. (Da Krebse zu den leicht verderblichen I rrr r r A . r7 - Waaren gehören, so wurde von der Post anstatt deren freihändiger Verkauf sofort vorgenommen, welcher einen Ertrag von 1,33 M. brachte. Von diesem Gelde zieht die Postanstalt für gehabte Unkosten, Potto ,e. 1,10 M. ab, so daß noch 23 Pf. für den Absender blieben. Um aber diese 23 nach Zielenzig zu befördem, ist eine Postanweisung nothwending, und so wurde denn auch von dem Bestände der 23 Pf. für Porto 20 Pf. gekürzt, so daß der Kaufmann statt erwarteter 9,80 M. eine Postanweisung mit 3 Pf. erhielt. In Lyon gährt es wieder einmal unter den Seidenwirkern. In dem Saale der Folies Beryir hat eine aus 6000 Webern bestehende Versamm lung stattgefunden. Nach Constituirung des Büreaus zog man gegen die Fabriken los, von denen man die Rückkehr zum Tarif von 1L69 verlangt. Delegationen wurden dann zu den öffentlichen Behör den und den Fabrikanten entsandt. Die ersteren erklärten in der Angelegenheit nichts thun zu können. Die Majorität der Arbeitgeber weigert sich, den Ansor derungen der Arbeitgeber sich zu fügen. Nachdem die Delegationen von dem Ne sultat ihrer Schritte vor einem noch immer stärker angewachsenen Publikum Bericht .ri-,i ri irr?i. c ...... aogenaner, sireg naiunic? cic ayrung. Die Vorforderung der ..Patrone" vor daS Syndikat der Weber wurde beschlos . sen, und sollen, im Falle der Nichtannähme der von diesem gestellten Bediw gungen, die Arbeiter in Masse sich dem Weberquartier der Eroix Nouffe begeben, dort die Stücke zerschneiden und die Weber au einem allgemeinen Strike toi gen. Man fürchtet ernste Unruhen n Lyon. Die Noth unter den Weber.-ist csxci.. ri:... fl -ti. ct.. uu v .viviic ytnicycii. Ajn yeuore arbeitn verdient kaum noch zwe; Francs, während die Steintrerzn Maurer rtso immer 6 Francs verdienn.

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