Indiana Tribüne, Volume 8, Number 298, Indianapolis, Marion County, 15 July 1885 — Page 2
Ca Gk)l fität!
H uuiiuiu 2'M'uut Er sch ein FSgliH, ?3Si?esMH u. Ssnstags. . Jßfffc Q. Marvlaudftr. ma lischt .Tz'.iün tonet durch den ZtBgetll C S,7',:L xr Wech, di Sonntags .TrtbKik-ö I;ni8 rr Gct. 'Seid zusammen IS Senil. Mit ugeZch! t otiBldaila H VtX Jai?. BBaBaBKlaHaIB,BmMBM J.-.riauapoliS, Ind., 15. Juli 1885. S elbstz ersetz un g des MormoniSmuS Zu den äußeren Schwierigkeiten, welche deniIi'ormonismus durch strammeDurch. führung der auf ihn bezüglichen Gesetze erwachsen, kommt nun auch innererZwist qUaTt m,amfan Kulten zwar gegenüber der Verfolgung durch die 'Heiden" fest zusammen und. schrecken vielfach ihre Weiber, ab, gegen sie als Zeuginnen aufMeten, aber es rückt i nen neuerdings eine andere mormonische &,r .,5 v,ti 9ih. hiIAritt allen übri. aen Punkten sich der Mormonenlehre an fließt und nur die Vielweiberei auf's Entschiedenste verwirft. Schon seit Jahren besteht diese Secte, wn:,tRr:. :m sncfifnhtairtai I. v v 9Xj iV 1 1 1 1 y y hn hiA erii iet fnnS si r an fcr eit. eine systematische Mission" unter den Polrgamisten zu eröffnen, die, wie eS fAnt. 5ff nfn (Wnfsl ist. Nertttttt der antipolvqamistischen Mormonen toa Jm T "'-y dem Namen des Märtyrers" Joseph Smitb, der bekanntlich im Jahre 1830 den Mormonismus begründete, aber durchaus keine Vielweiberei predigte. Letztere wurde erst durch seinen Nachsol gcr Vrigham Aoung im Jahre 1838 pro clamirt. ' Nach ihm nennt sich die poly, gamistische Secte . Brighamitcn. Die Josephiten betrachten sich daher als die chte,r.Mrm'n?n. welche dem emiig. e unverfälschten Evangelium- huldigen, während die Vrighamiten von der reinen Lehre abgewichen seien und falsche Götter" anbeteten. Zu den beredtesten und feurigsten Agixatoren der Josephiten gehört Joseph Smitb, ein Sohn des Märtyrers,, welch' Letzterer noch heute. von allen
ren in den jüngsten Tagen m Utah, und oen e,?n iihihwh uii8iuiö j, die Geister platzten heftig auf einander, weil Kelley dieselbe unter der betrüge. Tü,? Prt n?nnt ks,askit,n. nack rischen Vorspiegelung, daß er sie nur als
Mortnoneii hochverehrt wird. Die Anir.nWrt:m. : 6 ftndli Pmtfi: tihn Ion berichtet. Ohne alle Frage
werde, zog daher üngst in Utah ein ehr i 1' 1 T- ri zahlreiches Publikum herbei. Brigham. bandel, die Kuppele,, die - unna1u,luh.n ir, ftta,,; s ä; Laster und die Niederträchtigste Wust ,ten, Heilige osepbiten und yei- ... ' .lu-, . ,m .P . . '
vvir? ."""'V r'V'ö'" den" Alles strömte herbei. Ä s a sl(4 Viti Qf)MMin V t?u.,.i ....... s:... R rr.r ,a?W zum erie uno vergiicy vle erHältnisse der Mormonen mit den damaligen der Jsraeliten. In beiden Fällen, sübrte er aus, habe das auserwäblte o;lk" hn r-?Wtrkum ,1,,WN -w,,.. " r - ' jjj.v.iv und dafür das gottliche Strafgericht über sich gebracht. Erzeigte dann, daß m den ersten 15 Jahren nach der Ent. deckun" der Monnnenb!k,,l Lk 200.000-Personen bekebrt worden seien. während jetzt, nach über 50 Jahren, die . . "
ganze Mormonenkirche noch nicht so viele "de, das alle jeuu auvzage von jeMitglieder habe. Das komme aber nur damit entschuldigt hat, dap es nur
von der heidnischen Vielweiberei, welche dem Mormonismus schlechte Elemente zuführe, die guten aber fernhalte. Weder m der alten Bibel noch in der Mormo. nenblbel sei die Nielweiberei Mitn,h,fon oder gar verlangt, und die Behörden seien in vollem Necbte, wenn sie dieselbe verfolgten. Der Mormonismus könne nur genesen und Fortschritte macken. wenn er sich von den falschen Propheten r w w eder anwende und der N elweikentsage. I -..w.,. ...... , Sier unterbrach ibn jemand m t dn . bezeichnenden Bemerkung : Wenn ich kem Polygamist sein kann, so will ich r M aua lern i1 arrnone tneör itn.- i . . . . . . , ' i besteben kann. fcn r 1 - - - - - - r r i t 1 I loicjc oenansen. I Smith verwahrte sich . schließlich noch gegen den Vorwurf, daß er ein Seetirer sei. Er sübrte aus. int Y,Zt. w s.; Wrediaeramt antrat fiBsifv. hh Mormonensecten gegeben, die sich alle als VI- i't r!..ri.rrj r - ecten m vereinin. sodan t& iM n? noch Josephiten und Brighamiten gebe. Der Vortrag wurde mit einem Orkan von .HifAen nh ssl htrifct c.. v. . densalls aber scheint er einen ties-n druck hinterlassen zu haben, und manche Briabamiten wracken üts neen über den beredten Agitator aus. Die 0-f,i.. rr V ' u . ' ' r- l"T v v ciiuncii iuoucn uie ..iiNlon mit unthätig bleiben auf einen sehr h in Utah rtefflfct ma mmm Folgen einer Scherzheirath. 9 Vor der Supreme Court n New Aork fand dieser Tage eine sehr mißliche Ge schichte endlich einen glücklichen Abschluß. Frl. Flora A. HastingS aus San Iran- -... i. r . ct5co rvuroe im ayre a lözay riges Mädchen, nach der Notredame-Aka-demie zu Baltimore geschickt. Ihre Ferienzeit verbrachte sie regelmäßig in den Sweet Chaldbeate Svrings, Va.. wo sie die Bekanntschaft eines jungen Mannes Namens James O. B. Kelley machte. Im Oktober 1376 wollte Flora wieder nach Baltimore zurückkehren, Kelley und seine Schwestern fuhren mit ihr zur Bahnstation. In der Gesellschaft befand sich auch ein Priester Namens William Walsh. Als man am Bahnhof anlangte, k?.ss?5, ivsnrrt hör (amH nnS W WW y m m 9 W V sagte : Nicht wahr, es wäre ein rieft . . . . '. . .. . ' ger pazz. wenn wir uns zeyr rrauen liefen ! iln Priester ist ja gerade zur Stelle." Er zog Flora auf die vordere ere Platform des Straßenbahnwagens, wo der Priester stand, und bat um sofortige
,,as mag für Sie gelten," erwiderte 1 l eoen. ie
ibni SmitK ruki ..s fc,? ftf, k-st Äfljurwn uno kervreHer, deren w t
dan der Mormonismus bne NZelw, Wem das Volksleben vergiftet, sie H
vochdruck fortsetzen. Sie leisten ohne umwiuimn m mwi irnmc großer Zweifel den Vertretern des Gesetzes und ' Sf as des Arbeiters in einer gan. der Moral gute Dienste, deren Werth er W Woche, ist das Volk nur Pobel. Sie dann recht hervortreten wird, wenn sich koanen sich überhaupt nicht vorstellen, die erste Erbitterunq der Gläubigen über cc& eses Pack" aus Famillenehre und die gesetzliche Verfolgung" gelegt hat. Suten Warnen etwas hält. Dieses Ge. Die Brighamiten wollen natürlich ae. el ist m ihren Augen nur dazu da, genüber der iosephitischen Agitation nicht um die niedrigen" Arbeiten zu vernch-
, und so darf man sich 'cn V? "n ?"?ege rocilchieven zu ianen
itzigen Meinungsstreit incer in cie mit zu lesen, die stcy
ff, in rerzeiven Wette ausnuyen iai'.en. at
Aornkyme oer eremome. cr Priester war unbedacht genug, auf den Spaß" einzugehen. Er fragte die Beiden, ob sie einander wollten, und sie antworteten lachend : Ja." Darauf erklärte er sie für Mann und Weib. Weiter wurde angeblich nichts mehr
11 W w vivtowwn vwv m . Kelley begleitete Flora bis nach Staun. ton und kehrte dann heim. Im nächsten Semester vollendete Flora ihre Studien ' . der Sache gesprochen oder gethan. . . r - r - i und aina w eder nack San Francisco, Von Kelley hörte sie nichts mehr, und die Heirathscomddie schien vergessen. Im April 1878 verheiratbete sich Flora . m r l r . . n ftVa Cv.. T C . . Mi! iUSinneu) ccoxi eys. uiis ayre lang lebten die Beiden gluallch zusammen. Der Ehe entsproß ein Kind. Im vergangenen Frühjahr aber kam plötzlich die Kunde, daß Kelley in Vir ? Ol ? ' . stl-LLl ...s ginien Flora als seme Gattm ausgebe. Mit pochendem Herzen gmg Öloro sofort nach Vnamlen und fragte Kelley, ob das schreckliche Gerücht wahr sei. Ja. wobl," antwortete dieser unverfroren. ich betrachte Sie als meine rechtmäßige Gattm und werde dem betrettendm Prielter schreiben, daß er es bestätigt." Letzteren Vorsatz führte er in der Tha aus, der Priester antwortete mdeß Nicht er wollte mit dem Trubel, den er angerichtet, nichts mehr zu thun haben, Flora gerieth m Verzweiflung. jlcyei strengte jetzt m San Francisco eine Scheidungsklage gegen sie an. Die Schei. duna wäre umwelfelhaft ;u Stande gc w r tfV V 4 kommen, WeNN es Nicht tflOia tlN letzten Augenblicke gelungen wäre, von der Supreme ueurt in i vctm yoxi oie ainnuui. runader Scherzheirath zu erlangen. Das Gericht entschied, bafc jene Trauung nach - u n . Spaß bettachte, erlangt habe. Kelley izr anzceinens ein jjemswici vuumi. Gesellschaftliche Gegensätze. Daß eine Stadt von vier Millionen Einwohnern, welche den Mittelpunkt des Weltverkehrs bildet und im geldreichsten Lande der Erde gelegen ist, eine Un fe" Ä !Ä vt, ii vvtvy vtvvvi uiivy Das Schlimmste, was in dieser Bezie hung von London erzahlt wird, kann Niemanden überraschen, der sich die Sachlage vergegenwärtigt. Es ist daher kaum emem Zweifel unterworfen, daß jedes Wort wahr ist, das die Pall Mall Gazette in ihren so großes Aussehen er v vst:f.f k. KiViK i v MNofrtVf Vstfr SllfSon vtut'vn vv viv vtiuv vv tuvuyvil dem vielleicht nur noch in Peking. Jedermann weiß oder ahnt das. Niemand bttweif.lt es. S?o:u also diese Artikel? - 7 . ' : " ie,erageeryeoen in gelrünttemone die sogenannten anständigen Leute. Sie ß?den du erzählten Dinge gar nicht so scheußlich, solange dieselben nur hübsch ' . r s . . n rr r verschwiegen bleiben, und sie stellen al. len Ernstes den Satz auf, daß es gerade 0iqi! ow un ouiiibiw liege, den Schleier über die düstersten Geheimnisse London's zu ziehen. Doch ;.f, 'li t. .1.1' . P nur exe eua;. n einem oa yrijieniyuin uno oic uioiiiiauon verbreiten wolle ; das den Sonntag zum ag der Tobtenstille gestemr' und die starrten Glaubensfanatikc. hervorge bracht hat ; in dem Lande, de sten Par. lament den Atheisten Bradlaugh nicht Zulagen will, m Heuchelland, mit einem Wo?, kann man es allerdings nicht gern isyen, oS man m ,emer ganM 4 ft w w v "e" oiosgeueiw wiw. uno oas iimm ie oaoel i i, oa aeraoe vle . stt r irr r. . t , . fien er eieujcyaji, cic rijioiraicn, i...ij i ? . ... jr j. rr .rj Ilf9 vle elgennicyen uuiniu ag. als oie wahren uler des ntterkchen Anstandes betrachten, im !,,st SlT7 I As. VxlV Xnf H. . v . ' .Ti. rr..-r- ri.t. vr; "v hu vhuvu erner aben eine Geschmacksrichtung, deren die - rtiTi r r" r r WlVtf vI1.4Ia 44 44 am Wa "1 -h" ,utttk, uvh c ues dasm kaltem, schwarzem drucke der ganzen Welt unter die Augen geruckt zu sehen, ist freilich höchst fatal. aber es hat eben doch einmal geschehen ügen. Wer diese Enthüllungen für I rtrtMT s?5nKnnl?MAn (ritiVsAf" firrtni einträgliche Sens, l .-v . , V VVyilIV4V ff V 4 V M F VlltV w lm rnyume. Z "ich gar Vieles aus jenen vtiqxqKnwtwt, oas sur . K t? - - l A. . 1 Sie ganjc men cyillve vz,e eu cyair ieyrreich ist. Vor allen Dingen zeigt eS sich der tmmal, daß das Laster erzeugt wird durch den übermäßigen Reichthum, C0 a0Cl "nc )mc" lni" I h?n sl.ir.i Firmen itür Vt PiistTtnft. . , . - . . orv. : r pv' ein solcher Proletarier eine hüb che Toch ter, so muß er stolz darauf sein, wenn I cf ri .. ir r-i ri c ein nriuoirar cuieioc zum fgenuano seiner viehischen Neigung macht. Und in der That ist eS gar oft die einzige Sehnsucht der Elenden, vor den Augen der Mächtigen Gnade zu finden. Aus .- r t r , 1. oen Hoyien Londons, aus den engen Räumen, wo die Vkenschen so zusammen gepfercht sind, daß sie kaum noch Lust genug zum Athmen erhalten, aus den Kellerlöchern und den Schmukwinkeln kriechen die Wesen hervor, welche die Lords und die Handelsfürsten mit ihrem leide laufen. !Lie fürchterliche Armuth der Mafien ist die nie versiegende Quelle, aus der den Neichen das Material zur Befriedigung ihrer Gelüste zufließt. Durch eine . gähnende Klust in allen anderen Stücken von einander aetrennt, berühren sich die beiden äußersten I ftnfcm her föp?llfdhslft im Pnsfr iiS im I - - w - www -"W j V Verbrechen. Die Culturformen mögen I. If.f.. ' ' .. ecv?etn, vie etigionen mögen sie man mchZalllgsten Flamen fuhren, die Huma nuat und Philanthropie mögen als Feld geschrei der Zeit an die Stelle der Bar barei und Unterdrückung getreten sein.
I lliiUUlUJUH 111 ( VIC UUhVl-
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immer unv uoerau gehl Die eseu schast an dem Gegensatze zwischen ihren obersten und ikren untersten Mitgliedern ,u Grunde. Welcher Unterschied ist zwi-
; schen den heidnischen Patriziern Roms, die im Kriege ihre' Schätze zusammengeI , , i. " t .' . ! n it : X. rauv: yanen uno ne oaveim osieninry der Venus und dem Bacchus opferten. , OV. fT. f Wla und den christlichen bittern England s, die durch das Steigen der Bodenpreise, also gan; legitim, reich geworden sind, il .ii v r..ti. & rkd.v,.U amüam v. l i . v" M3n .yuvw.ÖiH vui land anbeten, ;u mebreren menschen freundlichen Vereinen gehören und sich leimlich durch Kupplerinnen bedienen l äffen ? Dennoch bat die Gesellschaft seit den Tagen der röinischen Imperatoren Fort schritte gemacht. So willenlos, abhän gig, knechtisch, wie die Massen, die nach Brot und Spielen" schrieen, sind die Plebejer" von heute doch nicht mehr.' Sie lassen sich nicht mehr abfüttern, sow dern sie fordern trotzig ihr Recht und er zwingen sich die Gleichstellung, wenn sie ihnen verweigert wird. Darum wird eö auch keiner Barbaren bedürfen, welche mit Feuer und Schwert das neue Rom vertilgen. Das Volk selbst, und zwar nicht nur das englische, arbeitet mit Nie scnkraft an der Ueberbrückung der Gegensätzc, aus denen die schrecklichsten Uebel erwachsen. Speciell über die britische Aristokratie mag das Strafgericht schon in den nächsten Wahlen hereinbre chen. Zwei Millionen neue Wahler iverden über sie zu Gericht sitzen. Nur mühsam haben die Lords bisher ihre Privilegien behauptet, und die Anschuldigung, daß sie die keuschen Töchter der Armen, mit Vorliebe sogar unentwickelte Kinder, zu ihren bestialischen Zwecken entführen lasten, mag ihnen den längst verdienten Gnadenstoß zuziehen. Die Radikalen haben für ihren Kampf au gezeichnete Waffen erhalten. Neue Schutzimpfungen. Seit PasteurS Versuchen, Schafe und Rinder durch Impfung gegen gewisse Krankheiten zu schützen, hat die medicinische Wissenschaft gewissermaßen eine neue Richtung genommen. Trotz aller Warnungen der älteren und erfahrenen Aerzte gewinnt die Theorie immer mehr an Boden, daß die verheerenden Seuchen lediglich auf unendlich kleine Lebewesen zurückzuführen sind, die von Außen hei m den menschlichen Körper eindringen und sich in demselben unter günstigen Bedingungen furchtbar schnell vermehren. Welche Sorte von Lebewesen, Bacterien oder Bacillen, eine bestimmte Krankheit verursacht, ist die erste Frage der neuen Forscher. Glauben sie aber den Krank hettskeim gefunden zu haben, so suchen sie sofort nach Mitteln, ihn unschädlich zu machen. Ihre Methode besteht darin, die Bacterien oder Bacillen künstlich wei ter zu züchten, sie dabei gleichzeitig zu verdünnen und in dieser verdünnten Form durch Jmpsung in den menschlichen Körper einzuführen. Dr. Carmona will den Kenn des Gelben Fiebers, Dr. Ferran den der Cholera entdeckt haben. Beide haben eigene Impfstoffe erfunden und in zahlreichen Fällen angewendet. Dr. Carmona ist mit mehreren Am ten, die an seine Methode glauben, seit mehreren Monaten in dem ewigen Fie berloche Vera Cruz und dessen nächster Umgebung thätig gewesen. Hunderte von Personen wurden gegen das Gelde Fieber geimpft. Der Präsident von Mexico ernannte eine Commission von Aerzten und Gelehrten, welche die Wirkungen der neuen Methode untersuchte und einen äußerst günstigen Bericht er stattete. In Folge deffcn wurde der Regierung das Geld für eine zweite Commission bewilligt, welche noch gründlicher zu Werke gehen und den Werth der Carmona'schen Erfindung über allen Zweifel hinaus feststellen soll. Diese Commission ist noch nicht an Ort und Stelle eingetroffen, aber vor einigen Tagen sind in Vera Cruz drei Personen gestorben, welche von Dr. Carmona geimpft' worden waren. Damit mag noch nicht bewiesen sein, daß die Impsvng überhaupt werthlos ist, aber jeden falls ist sie entweder kein durchaus zuverlässiges Schutzmittel, oder die Methode Carmonas ist noch sehr verbesserungs fähig. ' Ungewöhnlich thätig ist der Dr. Fer ran in Spanien. Cr impft täglich gegen 6000 Personen mit seinem verdünnten Cholera-Bacillus. Im Anfange trat ihm die Regierung entgegen, aber da sie sah, daß er wenigstens keinen Schaden anrichtet und die Bevölkerung an ihn glaubt, so läßt sie ihn jetzt gewähren. Cr selber schwört auf sein Mittel, doch die ausländischen Aerzte, die zu Studien zwecken nach Spanien gekommen sind, schütteln ungläubig den Kopf. Man kann ihnen das um so weniger übel nehmen, als Ferran, im Gegensatze zu allen anderen medicinischen Forschern, ein G c heimniß aus der Herstellung seines Impfstoffes macht. Er behauptet, einen ganz anderen, als den Koch'schen Komma-BacilluS als eigentlichen Urhe der der Cholera ermittelt zu haben und W Ca !(m m , y Tai4 Mm Qf4 denselben in ganz eigenthümlicher Art zu züchten, aber weiter sagt er nichts. Da bei läßt er sich für seine Impfungen sehr anständig bezahlen und macht die Andeu tung, daß er für 510,000 vielleicht das Recht" verkaufen würde, feine Methode in einer! einzigen Stadt-anzuwenden. Obwohl er nun gewiß Anspruch auf klin gende Anerkennung hat, so berührt diese Sucht zur Geldmacherei die Männer der Wissenschaft sehr peinlich, und zu ihrem natürlichen Zweifel gesellt sich auch noch ein Borurtheil gegen Ferran. Die statistischen Beweise, die von Letz terem und seinen Anhängern für die Vor trefflichkeit der Cholera-Schutzimpfung beigebracht werden, sind nicht sehr überzeugend. Zunächst muß die Thatsache festgestellt werden, daß in demselbem Ge biete, in welchem bisher geimpst wurde, binnen 24 Tagen mehr Personen an der Cholera gestorben sind, als in ganz Frankreich während der mehrmonatigen Dauer der vorjährigen Epidemie. Wei terhin kann zugegeben werden, was Ferran behauptet, ohne daß dies zu seinen Gunsten spricht. Nach seinen Angaben standen die Geimpften, die von der Cholera ergriffen wurden, zu den Ungeimpf ten im Verhältnisse von 59 zu 261. Beiden Todesfällen soll sich ferner das Verhältniß zwischen den Geimpften und
Unaeimvften wie 10 zu 120 stellen. Doch da die Jmpsung meist an wohlhabenden Personen vorgenommen wurde, die Cholera aber hauptsächlich unter den Armen wüthet, so beweisen diese Zahlen nichts. Ueberdies sagt Pasteur, auf den sich Ferran beruft, daß der eingeimpfte Bacillus schon nach höchstens 14 Tagen stirbt. Es müßte also die Impfung sehr häusig wiederholt werden. Unter diesen Umständen ist dic Wirk
samkeit der neuen Schutzimpfungm denn ! doch zu zweifelhast, als daß man sich auf r u.f , r . (itMMi . v ri ii v ic iciiUCii tuuuic. uiu;utvuny Gesundheitsgesetze, Reinlichkeit, gutes Wasser, kräftige )!ahrung und ein regelmäßiges Leben, bleiben nach wie vor die besten Schutzmittel gegen alle Seuchen. Vom Inlanve. Madame Adeline Pattiwird mit Nächstem selbstbiographische Auf sätze in Harper's Magazine" veröffent liehen. Wird auch danach sein. Professor Smv t h von dem lanttvirthschastlichen Departement in Washington befindet sich gegenwärtig auf Zteisen, um Erhebungen über das Auf treten der Heuschrecken anzustellen, welche ?lle siebenzehn Jahre ihr Erscheinen ma chen. In Westchest er, La., .sind Heuschrecken ein ganz gewöhnliches Ge richt geworden. Beim Kochen werden ihnen vorher die Flügel und Füße weg genommen, und der Numpf in kochendem Wasser zubereitet. Anti Nicotin Cigarren. Die Anti-Nicotine Cigar Manufactur ing Company" zu Westminster, Carroll Co., Ku., hat Vor einigen Tagen mit der Fabrikation begonnen. Die Compagnie hat sich Dr. Wells Patent für Neutral! sirung des NicotinS im Tabak Verschafft, und zweifelsohne wird diese neue Jndustrie einen gewaltigen Umschwung in der Cigarren-Fabrikation hervorrufen. Eine junge Lehrerin inTrinlty, Tex., wollte jüngst einen unartigen Schüler durchprügeln. Der ungeschlachte Lümmel setzte sich aber zur Wehr, und dem armen Mädchen wäre eS wahrschein lich schlecht ergangen, wenn ein Blick aus dem Fenster ihr nicht ihren Liebhaber gezeigt hatte, der ebn vorbeiging. Sie rief ihm zu, er kam, sah und wichste den Bengel tüchtig durch, hatte sich aller dings am nächsten Tage wegen körper lichen Angriffs zu verantworten. Die Nadel der Kleopatra", der im New Jorker Centralpark aufgestellte egyptische Obelisk, kann das 3!ew Yorker llima so wenig vertragen, daß er merklich schwindet, und daß in nicht ser ner ett die auf seinen vier Seiten einaemetpclten )elrogivpyen nicht mehr er kennbar sein werden. Das ist nun natürlich sehr zu bedauern, wenn man auch mit ziemlicher Sicherheit annehmen darf, daß die große Maffe der New Jor ker auch noch nach hundert Jahren diese Schriftzeichen so gut zu lesen wissen wird, wie sie es heute vennag. EineUeberraschung eigener Art hat neulich ein junges Mädchen eini gen Reisegefährten bereitet. Verschiedene Pärchen machten von Nedwing aus einen Ausflug nach Wisconsin, wo sie in mit genommenen Zellen übernachteten. Eine der jungen DamenNamens Jda George, zog es jedoch vor, sich bei dem Farmer Marks einzuquartieren, und ließ sich mit dem Sohn des Farmers (den sie wohl schon früher kennen zu lernen Gelegenbeit hatte) trauen. Die verblüfften Ge achter der Gesellschaft kann man sich wohl denken, als am nächsten Morgen daS junge Ebepaar sich derselben vor stellte. Ein niedliches Durch bren nergeschichtchen bildet jetzt daS Hauptge sprach in der Umgegend von North Bergen, N. I. Ein reicher Farmer Namens Hermann LockhauS engagirte einen jungen Mann Namens. Friedrich Wagner als Arbeiter. Friedrich verliebte sich in Amalia,"das 17jährige Farmerstöchter lein und diese in ihn. Eines schönen Morgens war das Pärchen ausgerückt. Amalia hinterließ eine briefliche Berlo bungsanzeige. Kurz nachher sandte das Brautpaar einen Freund zu dem Alten" und bot ihm an, zurückzukehren, wenn er verzeihe und die Ehe anerkenne. Ohne Dank abgelehnt. Einen eig enthümlichen Strike haben die Kunden eines BoardinghauseS m Bozenian, Mont., in Scene gesetzt. Dieselben glauben nämlich für ihr au teS Geld befferes Fleisch verlangen zu können und, als alle Vorstellungen bei der Wirthin nichts fruchteten, sannen sie aur flache und verfielen auf folgende ge niale Idee. Sie spießten das oorpus deiicti, nämlich das zähe, kraft und saftlose Fleisch, auf ihre .Gabeln und steckten letztere auf das Geschäftsschild der Wirthin, um das sich bald eineBande hohnlachender Gaffenmnaen schaarte. Die Srriker wollen in der Ausübung ihrer Rache fortfahren, bis Fleisch und &hrtdm weicher und genießbarer gewor öen sind. einen ausregenden unv ge ' fährlichen Kampf mit einem großen tol tf I f " ... ? CY len Hunde batte dieser Tage in New yoxl der ergeant Lroß und em Hoch bahnangestellter zu besteben. Eme zahl lose Menschenmenge hatte das wüthende Thier verfolgt und m emen Hof geme ben. Dort drückte er sich in eine Ecke und fletschte die Zähne, als die beiden Vkänner näher traten. Der Sergeant iog semen Revolver und feuerte emen Schuß ab, der den tollen Hund in den Mund tra . Mit Wuth und Schmer iensgebeul sprang das Thier nun auf den Hochbahnanzestellten los. Derselbe wurde von panischem Schrecken ergnnen und that einen Satz, der einem Tiger ihre gemacht hatte. Er setzte über den hohen Zaun des Hofes hinweg und flog förmlich über . die Köpfe der noch immer dort stehenden Menschen menge. Der Sergeant, sah ihn verichwlnoen und wukte nun, da er dem tollen Biest" allein gegenüberstand. Schnell enischloffen warf er sein Pistol weg und hob em langes Brecheisen, wel ches zu seinen Füßen lag, auf. Er hatte dies keinen Auaenblir? su friib aetban: als er sich aufrichtete, sah er den Hund tuis sich zukommen. Als derselbe in den Bereich des Sergeanten kam, erhielt er einen wuchtigen Schlag, daß er betäubt hinsiel. Ein zweiter Schlag zerschmet terte ihm den Schädel und damit war
die Affaire zu Ende. Dem tapferen Polizisten wurde hiernach eine wahre Ovation zu Theil, das Hurrahrufen der Leute wollte gar kein Ende nehmen. In der Wohnung des Profeffors Fred L. Ritter vom Baffar College in Pougbkeepsie, N. ?)., hielten dieser Tage die Herren Dr. Maas (Boston), Ernst Catenhusen (Milwaukee) und F. L. Ritter (New York), welche als Preis richter für die Festcomposition, welche im nächsten Jahre bei dem allgemeinen Sän gerfeste des Nordamerikanischen Sän gerbundcs" in Milwaukee gesungen werden soll, von der Festbehörde inMilwau kee ernannt wurden, eine Sitzung ab. Die Preisrichter hatten im Ganzen 38 Compositionen, 8 von amerikanischen und 30 von deutschen Componisten, zu prüfen. Dieselben 'beschlossen einstimmig, den Preis von SW00 der von Herrn Carl' Joseph Brambach aus Bonn, Deutsch, land eingeschickten Composition zu verleihen. Das preisgekrönte Werk, eine Festkantate für Tenor- und Baritonsoli,
Männerchor und Orchester, führt den Titel Columbus".' Der preisgekrönte Componist, dessen Chorwerke den deutsch amerikanischen Sängern zum Theil wohl bekannt sind, wurde am 14. Juli 1333 zu Bonn geooren, war von 1851 54 xchüler des Kolner Conservatormms, dann Stipendiat der Moiart-Stiftuna zu Franksurt a. M. und als solcher Privatschüler von Ferdinand Hiller in Köln. Bon 1853 bis 1861 sungirte Brambach als Lebrer am Conservatorium zu Köln, wurde 1861 städtischer Musillehrer in Bonn, welche Stellung er jedoch 1869 ausgab. Seit. 136 lebt er als Componist und Privatlehrer in seiner Vater stadt. Von seinen größeren Chorwerken sind zu nennen: Trost in Tönen", Das eleusische Fest", Frühlingshym. rnis", Die Macht des Gesanges", Velleda", Alcestis". Prometheus", .,Germanischer Siegesgejang" u. s. w. Vom Ausland. -JnWien wurde abermals eme große )esraudation entdeckt und i,war von nicht weniger als 170,000 Gulden, jedoch erst, nachdem der Verüber Franz Xaver Grill längst in Amerika in Sicherbeit war. Derselbe, Sollicitator (Oberschreiber) in einer Wiener Advoka tenkanzlei, war seit ungefähr fünf Iah ren beim Ministerialrath Mozart als Hausadministrator inVerwendung gestan den. Mozart besän zweihundert Stück Aktien der Oesterreich isch ' Ungarischen flank, mehrere Sparkassebücher mit Ein lagen von zusammen 20,000 fl. und 15,000 Mark in Papieren des deutschen Neichsanlehens. Mozart ist in Folge seines hohen Alters sehr kurzsichtig, konnte die Geldmanipulationen nicht selbst be sorgen und schenkte dem Franz Grill das besondere Vertrauen. Dieser hat die Aktien der Oesterreichisch Ungarischen Bank offenbar in wiederholten Angriffen entwendet und an stelle derselben, eine gleiche Anzahl ungarischer Goldrente unterschoben. Bei den jeweiligen Ein lagen in der Sparkaffe hat Grill immer statt des erhaltenen Betrages von 2000 fl. für je ein Sparkaffebuch nur 200 fl. eingelegt. Von den Werthpapieren des deutschen Neichsanlehens hat Grill eben falls einen Theil entwendet. Fast alles Geld hat er mit seinem Freunde, dem gleichfalls aus Wien flüchtigen Ban kier" Ferd. Weymann, an der Börse ver, spielt. Ueber Valparaiso entnimmt die Köln. Ztg." dem Privatbrief eines Seemannev, der sich an Bord des Prinzen Albert" besindet, folgende Mittheilungen : Die Stadt an sich bietet nicht nur Alles, was man von einer deutschen Großstadt beansprucht, sie zählt zu ihren Bewohnern auch so viele liebe Landsleute, daß man sich auf Augenblicke fast in die Heima'th zurückversetzt denken kann. .Eine große Zahl Kaufleute, da runter die ersten Ausfuhr- und Einfuhr Häuser, ferner unzählige' Schiffshändler, Handwerker und, vor Allem nicht zu ver geffen, recht viele Gasthofbesitzer und Wirthe bedienen sich unserer. Mutterspräche und zeigen stets ein gastfreundliches und liebenswürdiges Wesen. Die teraffenförmig angelegte Stadt ist mit vieler Pracht ausgestattet, und das jetzt gemeinsinnige Stadtregiment strebt fortwährend dahin, nach allen Richtungen Verbefferungen zu treffen. Außer vielen Pferdebahnlinien, deren Fahrpreis erstaunlich billig ist, besitzt Valparaiso auch eine Drahtseilbahn, welche Passagiere aus dem unteren Geschäftsstadttheil nach dem oberen, mehr von Privathäusern eingenommenen führt und sehr stark be nutzt wird. Eine bemerkenswerthe Ein richtung traf ich hier auf der Pferdebahn an, nämlich Kondukteurinnen, und nicht etwa solche von 30 und einigen Lenzen, sondern junge, hübsche, muntere Töchter Eva's. t Vielleicht empfiehlt sich diese Art Bedienung in den Wagen auch bei manchen europaischen Pferdebahnlinien, wo dem Verkehr aufgeholfen werden soll. Was die Bierverhältniffe Valparaiso's anlangt, so sei erwähnt, daß hier mehrer deutsche Brauereien in Thätigkeit sind, außerdem wird viel Stoff aus Deutsch land eingeführt und genießt das in Val divia, einem etwas südlicher an der chilenischen Küste belegenen freundlichen Ort mit einer blühenden deutschen Kolo nie, hergestellte Gebräu einen guten Ruf in ganz Chile. Valparaiso ist arm an öffentlichen monumentalen Gebäuden und Denkmälern, eS besitzt Indessen viele Herr liche Straßen. Man steht hier nahe vor dem Entschluffe, die sämmtlichen Klöster aufzuheben und deren Besitztümer dem Staate einzuverleiben, wie man auch be reitS die bürgerliche Eheschließung ein geführt hat. Aufforderung. ?eernann geb. Bockhorn, Ekttrud, au Münster, Preußkn. Nnlkrlauf Sitl, tm a5 Vkchan, Preußen. SrBnrdict, MüZer au Sumttsch,ng, Wärt' tkmbtrg. nobel ffcrl, Meger auDVzih'ngen, Württemberg. Laib iljU. ikam, au Meeting. Württemberg. Brüdrle Sefchmi?, au Linzhetm, Baden, fm Fran, aus Bkhl. Baden. Sch ch Hermann, aui Lixtingen.Vaden. Drvr Loren,, au Zimmern, Baden. BeckZohn Gottl. an Luchenberg, vaden. Weber Wilh. au ZantenbaS. Baden. Weidenhau, Anna M. und Soxhl au Srüningau, H,ffn. DieObengeninnten wollen sich roegen Erbschaft, Angeiegenhenen enden an Herrn I?liilip Rappaport !V Vi ar,lan, traie, Jn,,aal!I, In
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