Indiana Tribüne, Volume 8, Number 297, Indianapolis, Marion County, 14 July 1885 — Page 3
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erzättung von T. R e u t e r. (For!seduns. Bist Du noch auf, &,a$" Ja. Vater," sagte daS Mädchen, verwundert über den. späten Besuch. Hatte sie ihm nicht schon gute Nacht geivünscht?" (5r aber trat schnell ein. Mein liebes lixxfor lugte er mit 31t terndcr Stimme, die Hand auf ihr Hauvt legend, Gott segne Dich !" Und Vm ängstlich ansehend: Nicht wahr, Du bist glücklich ganz glücklich ?" tu! :c . f. oc" i xT-S. Zl tylii VUlUjf .t;iAJl5il ZU. Der liebe Vater : Ja, ganz gluck. lich." Berublgt rerluß er ne. Sie ina zum Fenster, um. wie ne jeden Abend tba:, noch einmal die küble Seeluft zu echknen, ehe sie sich niederlegte. RuhiA ur.o groß lag daZ Äeer vor ihr, in tiefer Veilchenblaue. So war auck jener Abend gewesen, an dem ne dort unten stand, das Ä-;n voll ungeduldiger Wünsche. ie sind ihr er füllt, alle, alle Warum la&t Octavia mit einem Mal die Llnne sinken und starrt regungslos t ' . w : . O- O : . ! hinaus in 01c tfcine ? -- Ganz glücklich (5s ist nicht wahr. Es fehlt noch etwas. Etwas Underanntks, Unfaßba' res. ... Dieselbe schmerzvolle Sehnsucht über kommt sie, wie in dem Augenblick, als Wulfhart von ihr ging. Wulsyart !" Plötzlich steht er lebendig vor ihrer Seele nnd sie küblt seine Liebe im innersten Herzen. Ein tiefes Erschrecken durch bebt das Mädchen. Was hat sie mit ihm zu thun in Anderer wird ihr Gatte, einem Anderen gehört ihre Zukunft. , Und jetzt graut ibr vor dieser Zukunft. Es ist die 'Nachtluft," flüstert sie mit blassen Lippen vor sich hin und toeiß doch, daß die Nachtlust keine Schuld an dem Gefühl von Kälte trägt,welches ihr durch die Glieder schleicht. Sie schließt daS Fenster und wendet sich um. Da liegt der brautliche Schmuck, den sie morgen tragen soll; morgen ist sie gebunden bis zum Tode. Sie fällt auf die. Kniee in bitterlichem Weinen, angstvoll betend : D Gott, 0 Gott, mache mich glücklich ! Gieb, daß er mich liebt !" Aber er liebt mich ja," beruhigt sie sich, und legt den Kopf auf die Kissen ; er liebt mich sehr, gewiß, ich werde glücklich sein." Dann kommt der Schlaf und legt seine Hand auf das zitternd pochende Herz, dessen Schlage ruhiger werden. Still athmend, entschlummert das Mad chen. Und am anderen Tage ist Hochzeit? 2. Theil. MadameNiviotti. 1. In der offenen Säulenhalle ihres Hauses ruht Madame Niviotti in einem Schaukelstuhl, rosig überhaucht vom leichten Nachmittagsschlummer. Lang sam öffnet sie die Augen, dehnt sich be haglich und ruft den Negerknaben, der auf den Eteinstufen der Halle gekauert hattez; beim Erwachen der Herrin ist er ebenfalls aus süßen, gedankenlosen Träu men emporgeschnellt und steht nun in dem egyptischen Nationalkopüm, elegant und farbenprächtig, wie Alles in ihrer Umge bung, vor ihr. Sagtest Du mir nicht, Abdallah, daß Graf Schlippendorf heute Morgen ein Packet gesandt habe?" Der schlanke Junge nickt bejabend. Der Herr Graf waren selbst, hier," berichtet er. Als ich ihm sagte, daß Madame zur Regatta gefahren wäre, meinte er, dann wollte er um die vierte Stunde des Nachmittags noch einmal kommen." Madame Niviotti schüttelt lächelnd den Kopf. Ah quand on parle du soleil, oa en voit les rayons," ruft sie, lustig auf die Treppe tretend und den Mit telweg hinabschauend, wo zwischen den Statuen, die ihn begrenzende breitschultrige, untersetzte und etwas nach vorn gebeugte Gestalt eines Mannes üchtbar wird. Willkommen, lieber Gras ich vergehe vor Neugier, welch' seltsameKostbarkeit Sie mir da bringen. Es ist unverantwortlich von Jhnen,mich so auf die Folter zu spannen " Madame Niviotti warten zu lassen freilich höchst empörend," entgegnet der kommende, die ihm dargebotene Hand kräftig schüttelnd. Wie lange denn? Etw fünf Minuten oder zehn? Sie wollen mir doch nicht weis machen, daß Sie nach dem sogenannten, aus Sonnengluth und Brillanten, Gesckrei und seidenen Klei dern aemischten Vergnügen dieses Morgens Lebenskräfte genug behalten hätten, um noch einen anderen Wunsch außer dem nach Waschwaffer und 3tuhe zu empsinden V Aber seitdem ist ja endlose Zeit vergangen," ruft MadameNiviotti unaeduldig. ,,Jch habe mich erquickt, g'eschlafen und bin jetzt durchaus in würdiger Stimmung." Sie läßt slch wieder auf den Schaukel stuhl nieder, faltet die Hände im Schooß und siebt lächelnd und erwartungsvoll zu ihrem Gaste auf. Sie ist frisch und blühend, wie als Mädchen noch schöner vielleicht, wenn Toilettenkünste weibliche Schönheit zu erhöhen vermögen. Ein nachtschwarzes Sammetkleid schmiegt sich eng den tvundervollen formen ihres Körpers an. Madame Niviotti trägt'Trauer um ihre Mut ter. Die Nachricht von deren plötzlichem Tode hatte sie in Nizza, ihrem letzten Sommeraufenthalte, getroffen. Das Glück war spät für die arme Frau Wer ther gekommen und der müde, verbit terte Geist wurde'zur Nuhe geführt, noch ehe er gelernt hatte, wieder froh zu wer den. Der Trauerfall trat störend in das rauschende Festleben der jungen Frau, wie eine Mahnung an ungeeigneter Stelle. Sie hielt wohl eine kurze Zeit darin in ne, dann schüttelte fic den Bann n&ifr
liä'av, vertauschte die wollenen schmuck lozen Kleider mit prächtigen Stoffen und nahm beim Beginn des Winters ihre Stellung in der Gesellschaft Alexandriens ein. Man gewährte ihr dieselbe natürlich, vbschon der mißbilligenden Stimmen genug laut wurden. Die Rechte der Tcdlen werden von den südlichen 'Völkern weit stranger geehrt, als im Norden. Sogar die Baronin Stolzenfels konnte eine bedenkliche Mhnheit in solcher Mißachtuug der Gebrauchlichen nicht hinwegleuanen. Sie bielt es für gerathener.
sich in dieser Zeit etwas von Madame iiviotü zurückzuziehen. Die Macht und mögliche Nachelust von Gestorbenen wa ren doch zu unberechenbar wer wußte, waS geschehen konnte ! Es geschah indessen nichts, als daß der neue Stern auch neues Leben in die Ge selligkeit brachte, und schnell wie überall, wo er vortibergehcnd in den letzten zwei Jahren aizfgetauck war, einen Äreis von Trabanten bedeutenden und unbedeuten den, um sich sammelte. Einer derselben war Madame Riviot ti's Gast i diesem Nachmittage. Er gehörte nichr zu den jungen, internationa len Elegants, die den Stamm ihrer Bewunderer bildeten. Man konnte überbauvt schwer ergründen, ob das farblose, faltige Gesicht nter der wilden, unge pflegten, gelben Haarmähne, die wunder liche, in einen bestaubten, verbrauchten Anzug gekleidete (Gestalt, darauf der große Kopf tief zwischen breiten Schultern steck te, jui'g oder alt sein mochte. Die Züge des Manneö waren frappirend und geistvoll, doch verwandelten sie sich bei leben digein Sprechen in die seltsamsten Gri maiien. Die knocbiaen Sande bealeite ten die Worte mit charakteristischen, aber barocken Gesten. Madame benutze den Grafen Schlippendorf als Folie für ihre Schönheit, war die Ansicht ibrer Freun dinnen. Sie begriffen nicht, was die junge Frau in d:m seltsamen Kauz an ziehen konnte. Er uterhielt sie nicht von ihren Reizen und seiner Bewunde rung,' sondern von der herben, unverständlichen Schönheit einer vergangenen z.u ist und der Unzulänglichkeit alles in der Gegenwart auf diesem Gebiete Gelei steten. Auch nahm er selten Rücksicht darauf, seine Gedanken in klare und anmuthige Form zu kleiden. Im Herbst war der Graf in EgYpten aufgetaucht. Er verlebte seine Tage in der Umgegend von Alexandrien und Kai ro, wo er in den Pyramiden und zwischen alten Mauerresten umherkroch und Antiquitäten sammelte. . Es wurde erzählt, daß er, um ungestörter diesen Liebhabereien zn leben, sein Gut dem junge ren Bruder abgetreten und sich von seiner Familie getrennt habe. Auch schien er menschlichen Umgangs wenig zu bedür fen, denn er vereitelte konsequent alle Versuche, ihn in die menschliche Gesellschaft zu ziehen, die anfangs um seines vornehmen Namens willen gemacht wurden. ')!ur im Deutschen Verein erschien er von Zeit zu Zelt mit erdbeschmutztm Händen, Strohhalme und Federchen in dem gelben Haarwust. Durch reelles Wissen oder geistreiche Paradoxen zog er die Männer an, um sie gleich darauf mit einem an Grobheit streifenden bitteren Humor wieder abzustoßen. Die Damen aber begannen ihn zu meiden, seit er seine Verachtung des weiblichen Geschlech tes verschiedene Male kräftig bewiesen hatte. , Als er bei Gelegenheit einer Neunion im Bereinslokal aus der Nebenstube, wo er einsam in Zeitungen vertieft gesessen batte, Madame Niviotti zu Gesicht bekam, blitzte doch etwas wie Erstaunen in seinen kleinen, hinter Brillengläsern verborgenen Augen auf. Er trat an die Thür, fchaute ihr nach und fragte nach ihrem Namen. Trotzdem ein Jeder über ihn spottete, war er zu sehr Gegenstand der allgemeinen Beobachtung, als daß nicht sofort mehrere Herren mit Vergnü gen die Gelegenheit ergriffen hätten, ihn unbarmherzig über dieses plötzliche Inte reffe ni verhöhnen. Mürrisch erwiderte er: Schöne Bilder waren zum Anschauen da. -w . w r 't c . . r . Als man aoer voricytug, tyn oer w feierten vorzustellen, wehrte er sich energisch und murrte : Weiße Gänse werden durch ihre glänzenden Federn nicht inte ressanter als graue." Da wandte sich Via nach ihm um. Sie hatte seine Worte gehört und brach in ein unbezwingliches Gelächter aus so unwiderstehlich, kindlich, daß ein Abglänz ihrer Heiterkeit auch über des Graten Gesicht glitt, es für einen Augenblick beinahe verschönend. Also doch einmal Natur unter den künstlichen Blumen," sagte er freundlich. Oder ist dies Lachen nur ein Meister werk der Kunst ? Das möchte ich ergründen !" Wirklich ?" spottete Octavia. Nun. ich will Ihnen die Wege zu diesem Studium ebnen und öffne Ihnen durch aller höchsten Ferman die Thore deS Hauses Niviotti, wo Sie nach Belieben Ihre Nachgrabungen anstellen können." Fürchten Sie einen so groben Gast nicht? Sie werden an höflichere Gesellschaft gewöhnt sein." Jede Abwechselung ist -amüsant," lachte Frau Nivotti. 'Und offen gestanden ich weiß ja recht gut, daß Sie meiner Einladung nun und nimmer folgen werden." Warum?" Soll ich den eben von Ihnen ausgesprochenen Grund wiederholen? Im Ernst," fuhr sie einfach fort, ich möchte mir sehr gern von Ihren Forschungen und Ausgrabungen berichten lassen. Sie interessiren mich, wie die ßanze untergegangene Welt, auf der wir uns jetzt des goldenen Lebens freuen. Aber ich habe den Wunsch längst aufgegeben. Ich bin nicht eingebildet genug, um ui hoffen, Sie würden um meinetwillen Sh traurige Aversion gegen mein armes Geschlecht aufgeben." Zu Via'S Ueberraschung kam der Graj dennoch. Er besuchte zwar Riviotti's Gesellschaften .nicht, wurde aber häusig bei der jungen Frau getroffen. Mit der Zeit bildete sich eine gewisse Freundschaft zwischen ihnen. Sie ertrug seine Son derbarkeiten, lachte über seine Grobheit und fesselte ihn mit unverwüstlicher Frische. Er machte sie dagegen zur Vertrauten seiner düster-pessimistischen Weltanschauung, ohne zu erwarten, daß Via dieselben tbeilen solle.' Er nabm eS.aucb
nicht üb-el, wenn 'sie eine philosophische Auseinandersetzung mit ihrem he.'len Lachen unterbrach und ihn auf ihr vcrständlichere Gebiete führte. Sie hatten manches gemeinsame Interesse. Madame Riviotti's Reifen hatten sie nicht nur mit den Dandys der haute vio zusammengeführt ; während sie mit ihrem Gatten die Hauptstädte und Modeöäder Europas durch streiste, hatte sie auch Männer von Verstand und Bildung - kennen gelernt, deren Einfluß an ihrem lebendigen Geiste nicht spurlos vorübergegangen war. Freilich hätte Graf Schlippendorf nie zu gegeben, daß er Freude an dem Umgang mit Acadame Niviotti sinde. Dennoch suchte er ihn mehr und mehr.
0 Der Graf hatte die Papierhüllen, wc! che ein kleines Oelbild verbargen, mit derselben Sorgfalt gelöst, mit der eine Mutter ihrem Liebling Hut und Mäntelchen abnimmt. Alt-Egvvten ist's diesmal nicht," sagte er mit seiner mürrischen Stimme. Wenn's Ihnen nicht gefällt, so sagen Sie es nur. Aufdrängen thue ich Ihnen meinen Fund nicht." Er hielt das Bild mit ausgestrecktem Arm vor sich und schüttelte langsam den Kopf. Eine Perle, eine Perle . eö ist unbegreiflich. Und der Mann, der so etwas leistete unbekannt verges sen. Wahrscheinlich verhungert." Er schlug mit der Faust auf den Tisch. Die Dummheit! Diese Menschendumm heit!" Madame Niviotti beugte sich vor und, sah ihm über die Schulter. Es war das Bild einer Madonna der oberitalienischen Schule, vielleicht aus dem fünfzehnten Jahrhundert.' Von den nachgedunkelten, weichen, tiefen Tönen des Hintergrundes hob sich die Gestalt Ma ria'S mit einer lieblichen Klarheit ab. Sie schaute geneigten Hauptes zu dem Kinde nieder,welcheS ihre Arme fest umschlossen und an sich gedrückt hielten. Aber deS KindeS Auge war nicht seiner Mutter zugewandt, auch nicht der Donenkrone, die ihm von einem kleinen Engel gereicht wurde. ES sah mit einem großen, unerforschlich traurigen Blick hinaus in die Welt. Es war, als richtete es die sen Blick auf Jeden,der daS Bild betrach tete. Die junge Frau war sehr still gewor den. Endlich erbob sie sich leise. Ich danke Jynen, lieber Graf, daß Sie mich dieser Gabe für werth hielten," sackte sie. Aber welch' ein Zufall ließ Sie hier in Alexandrien einen solchen Schatz entdecken ?" Ein anner Teufel bot ihn einem Stu dienfreunde von mir, den ich vor Kurzem hier wiederfand, zu einem Lumpenpreis an. Dieser hatte dazu das Vergnügen, eine Wohlthat erwiesen zu haben, indem er dem Kerl mit ein paar englischen Pfunden unter die Anne griff." Aber dann sollte man den ursprünglichen Besitzer zu finden suchen," rief Madame Niviotti lebhaft. Er war gewiß in großer Noth, als er das Bild so unter seinem Werthe verschleuderte." Davon hatte er wahrscheinlich noch weniger eine deutliche Vorstellung, als mein guter Freund." Desto größer würde seine Ucberraschung sein." Schlippendorf juckt die Achseln. . Haben Sie die Absicht, Jedem, der in dieser Stadt Noth leidet, zu helfen V fragte er mit herbem Sarkasmus. Ich wollte, ich könnte es." Und ist Ihr Herr Gemahl mit diesem kindlichen Vergnügen einverstanden ?" Er ist stets von der großmüthigsten Freigebigkeit gegen mich.- - So so Ich will sehen, ob der Mann noch schwimmt oder untergegangen ist. Das geht verteufelt schnell m diesem Lande. Morgen oder übermorgen sollen Sie Nachricht darüber haben. Lassen Sie inzwischen einen neuen Rahmen um das Ding machen, damit es Ihre Einrichtung nicht verunstaltet." Kommen Sie, daß wir ihm sinen gu ten Play geben," sagte Frau Niviotti und führte ihren Gast durch den an die Veranda sich anschließenden Salon in ihr Boudoir. ES war im Geschmack deS Rococo eingerichtet. Madame Niviotti nahm eine kleine Landschaft von einer Staffelei und stellte des Grafen Gabe darauf. Ein ernster Gedanke in der Seele eines Weltkindes," murrte Schlippendorf. Sie werden doch nach Allem, was ich Ihnen über Harmonie gesagt habe, nicht die Geschmacklosigkeit begehen, diese Ma donna unter die Blumen und Prozellan Schäferinnen dieses Zimmers zu placi ren?" Aber Graf !" rief Madame Niviotti unwillig, ,,Sie können unmöglich verlan gen, daß ich mich zur Sklavin meiner Einrichtung mache. Da ich das schöne, liebe Gemälde gern viel sehen möchte, so gebe ich ihm natürlich einen Platz in dem Raum, wo ich mich am meisten auf halte." Schlippendorf machte eine Bewegung, als wollte er andeuten, daß der Fall zu tief in der launischen Natur der Frauen begründet sei, um durch einen weiteren Disput geändert zu werden. Und dann," fuhr Frau Niviotti in ihrer Vertheidigung fort, beachte ich diese Einrichtung, die ich mir auS Paris mitbrachte, kaum noch. Es wird einem ja AllcS mit der Zeit gleichgiltig." Ist das eigene Weisheit oder Herrn Niviotti's gereiftcre Erfahrung V4 Octavia wandte den Kopf. Mann und Frau pflegen oft die w. l leichen Ansichten zu haben," sagte sie urz. In diesem Augenblick hielt em Wagen vor der Villa. Gleich darauf trat vliviotti in Begleitung von Octavia's altestem Bruder Konrad ein. Der Erstere war stärker geworden, sonst aber wenig verändert, Konrad war zu einem jungen Äkanne erwachsen, dessen kluge, verschlos sene Züge ihn über seine Jahre reif erscheinen ließen. Niviotti war heiter gestimmt. ?ilon umie," ries er seiner Frau zu, nachdem er ihr die Hand geküßt und den Grasen begrüßt hatte, laß ein Kouvert mehr auflegen, Dein Bruder bleibt zum Diner. Ich habe später noch einiges Geschäftliche mit ihm zu besprechen. Für die kurze Zeit, die er im Kontor ar beitet, entwickelt er am euterordintliche
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-W..ly VM..V. VHV V 'tV, IttW l.c Liebe ' Ah! die öU'.i'.stkcn'nerin ! Ich muß gestehen," rief er. einen fluchlizen Blick aus das Gemälds werfend, für dieses Genre habe ich wenig Geschmack.V ' Nimm Dich in Acht, Alphons der Graf hat mir das Bildchen zum Geschenk gemacht." ' . . Alor8, c'est autre chose. Sie werden große Freude bereitet haben,Graf. Es ist dankbar, Madame eine Aufmerk samkeit zu verweisen. ' Sie kann so lebhaft begeistert werden.' Ich bcdaure zu weilen, diese Jugendlichkeit der Gefühle kaum noch beim Diner wiederfinden zu können." Echlippcndors wandte den Kopf nach der jungen Frau. Sie schaute mit einem fremden, abwesenden Ausdruck auf das Bild. Uebrigens diesen Fall ausge nominen" fuhr ihr Mann fort, ziehe ich die Statuen Roms und Grichenlands mit ihrer anmuthigeren und vollendeteren Schönheit den religiösen Bildern bei weitem vor, hauptsächlich zum Schmuck meiner Wohnung. , Madonna und die -Heiligen gehören in die Kirche." Auch die nicäische Venus war ihrer Zeit ein religiöses Bildwerk," bemerkte der Graf. Einen Vorzug muß ich unserer vielgepriesenen modernen Kultur schon einräumen: daß sie endlich die Kunst von der Religion gettennt hat. So ist uns dieses Bild eine Verherrlichung der Mutterliebe, die in der Kunst der Alten unbegreiflich vernachlässigt wurde, trotzdem sie das tragende Element der Welt ist und darum mit Recht von dem Künstler erhöht und vergöttlicht werden darf." Ich glaube, eö liegt noch mehr darin," fagte Octavia gedankenvoll. Aber ich kann nicht ausdrücken, waS ich meine." Meine Liebe," begann Niviotti, als sie in ihr voriges stummes Sinnen zurückfiel, etwas ungeduldig, wie sind Deine Befehle für den Abend ? Schenkt uns der Graf das Vergnügen seiner Gegenwart, so schlage ich eine gemeinsame Spazier fahrt vor. Ich habe den Wagen warten laffen." Der Graf lehnte ab. Madame Niviotti machte eine unwillige kleine Bewegung Bleiben Sie, Graf" sagte sie, halb ahnend, halb lächelnd. Wie soll d Abend sonst vergehen ?" Die Gesellschaft von Gatten und Bru der was können Sie mehr von einem Abend verlangen ?" fragte der Graf, sc i nen Hut nehmend. Eine harte Ironie lag in den Worten. Es war bekannt, daß Monsieur und Madame Niviotti im besten Einvernehmen, aber sehr kühl ne bett einander hergingen. Er beschränkte ihre Freiheit wenig, unter der stillschweigenden Bedingung, daß sie ihm die seine ließ. Niviotti begleitete den Grafen btS an die Halle und blieb dann im Gespräch mit Konrad in der Thür des Salons sie hen. t Die junge Frau schellte ihrer Jungfer. Im Vorübergehen suchten ihre Augen noch einmal das kleine, dunkle Oelbild. Ein öder, müder Blick tauchte hin und wieder in diesen Augen auf, wie ein Wolkenschatten über die sonnige Gegend liegt und ihren leuchtenden Glanz vercheucht. Maria." seufzte sie leise, weiß denn Keiner mir das Geheimniß zu deuten, daö Deinem Antlitz solchen Frie den gab ? Und wo wo soll ich ihn sin den?" Regungslos stand sie und starrte auf das Räthsel dieser beiden Gencüter. (Fortietzupg folgt.) um GASOLiK oefeii i, 3 nd 4 Vreuer. MoaltorPotroIeum0esen Alaska ßefrigerators Eisschränke. Lampe Oefe 82.00 Ranges und alle Sorten Oefen. irihtetoit fil?' Vh ! t (JjENNET 02 Oft Washington Str. GööMyen! tu größter Lnövahl. Gasolin und Ocl-Ocscn gereinigt und reparirt. Gajolin und Oel bei F. F. Smith and Co., ' 30 und 33 Nord Illinois Straße. Telephon 707. J23 Jndlanapolls WaM Uvmfy No.23Süd Pcnnsylvania Str. ! Um die Zshl unserer ?nsumnttn zu rermehren, ' erden mx Straßen , Jardardeite r z 5 Cent xer Jvernchtkn und ßar nlit X Zoll Blenöhre. , Waffer-Rate : Hau mit 6 immer 15 pr Jahr: ' jedes roeir re Ziemer 11 per Jahr; Badenmmer 43 Jabr; Waier. loset? tZ er Jahr. Wäger niner und besser als Queklwaffer. Wegen näherer Auskunft, usdehnurig der Saftet, Kitung a. s. fxrtche mau in der OlkK or. mm piPEsi may t soend tr fli-t at Qto, P. Inm-t v & , trm Kemspaper Adrertlrla Bureau 13 Surnca awTw r in. w m i
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