Indiana Tribüne, Volume 8, Number 294, Indianapolis, Marion County, 11 July 1885 — Page 4

Die große Atlantic und Pacific '

m Comzmny. Importeure boa Tbce nnö Kaffee ! SBateS HonseVloS, ' und 1Ä QS Washington Straße. Wholesale und Retail. HO Llöe l den Vee. Staaten. tns JndZznQpenS, Ind., 11. Juli 1335. An unsere Leser! Wir ersuchkl, unsere Leser alle Unre gelSßigkti!en in Bezug auf biitfnunfl der .Tribüe unS so schnzll roie xnöß liö mitzutheilen. ?ivilftandsregister. jttijrM am find IU dtl Buten i tu UlWnitir.) Veburten. Jshn Oötn, KnaSe. 10. Juli. Barnky Delaney, Mädchen. 8. Juli. Fred Mane, Knabe, 7. Juli. Frank RogerS, Mädchen. 9. Juli. TbomaZ Blauvelt. Mädchen. 4. Juli. John Franz, Knabe, 5. Juli. Ernst Psarrer. Mädchen, 5. Juli. Joachim Meier, Knabe. 10. Juli. Heirathen. C. B. Vanlaningham mitMary Wright. Todesfälle. Fredrik Weber, 60 Jahre. 9. Juli. Georg st. Körner. 33 Jahre. 10. Juli. - RogerS, 9. Juli. Clifford Saett. 4 Monate, 9. Juli. Jgnaz Stöhr. 65 Jahre. 10. Juli. i& Scharlachfitber 299 Nord Mississippi Straße. kS- Im Straßendepartement wurden diese Woche 1570.77 verausgabt. t& John E. Lamb, der neue Dist riklZanttalt wurde gestern eingeschworen. Kaufe Mucho'Z "Lest Havanna Cigars". F" John VuZley wurde heute bei Squire PeaZe gegen. Fred. 5. Strang mann wegen provoke klagbar. tZF Der Frau Van Valkenberg No. 133 Massachusetts Asenue, wurden gestern mehrere MeidungZstücke gestohlen. Heute Abend giebt es ausgezeichnete Turtelsuppe bei Fritz Müller, No. 300 Süd Illinois Straße. X& Der Prozeö gtgen Iahn Hcy! wurde heute Vormittag den Geschworenen übergeben. S- Der Farbige PhiLippZ. der seine Frau erknordet hat, ist so weit hergestellt, daß er in ein paar Tagen vom Holpita! in die Jail tranZseritt werben kann. ' Da juverläZstgste Heilmitlel bei Verstauchungen, Verrenkungen, etc.. in unbedingt das seit vielen Jakren bi rsährte Mitte! Ht. Jakobs Ort. In allen Avlilheken zu haben. 3 Reinhard Mcyer & Co. von Eincinnati haben James L. SailoiS von Thorntown ini Bundesgericht aus eine Note im Betrage von $525 verklagt. tS Die Mutual Aid Proleclion Be nesit und Endowment Association von Fort Wayne wollte sich im Staalistkre tariat inkorporiren lassen, wurde aber zurückgeviesen, da sie keine gezellche Be rechikgung hat. Die berühmtesten aller FamilienMedizinen sind Dr. August König'S Hamburger Tropsen gegen Mögende schwerden und Brustthee aeaen total tungen. In jeoer Apotheke zu haben. fö Nora Arnold verklagte heute bei Squire Pease John C. Adam? wegen Gotteslästerung. Gegen die Frau Adams wurden Fannie, Minnie und ?!ora Arnold, drei Schwestern, klagbar. weil sie von ihr geschlagen wurdm. C2r Auf der Liste der Seminaristen des TurnlkhrerSeminars in Milwaukee finden wir auü Eduard König, geboren in Walldorf, Meiningen, seit Oktober 1880 im Lanke. Mitglied deS .Socialen Turnverein- von Indianapolis, Ind. Der neue CursuZ hat am 6. Juli be gönnen. Mucho'S Eigarrenladen befindet sich in vio. rjy Washington trabe. Ein nettes Früchtchen scheint der 19jährige William Baker zu sein. Der. felde hatte von seiner Mutter, einer Frau Alice Michael No. 13 West McCarty Str. Geld verlangt, und als diese seinem Verlangen nicht nachkommen wollte, wurde er ärgerlich und schlag sie in'S Gesicht. Squire Pease bistraste ihn um $12.70 und da er nicht bezahlen konnte. wurde er auf 12 Tage in die Jail ge schickt. Vierundzwanzig Stunden ist eine kurze Zeit zur Bewirkang einer Kur von einer lange bestehenden Krankheit. Herr D. G. Stratton, von New London. Conn., ist indeß ein lebendiger Zeuge süe rie Möglichkeit, r schreibt: schlag den ganzen Winter an vutt - Ndeuma tiSmu? darnieder. Befand mich so schlimm, daö ich nuöt gehen konnte, und ach. wie Int ich: Ich borte von Alb lophoroS durch einen Nachbar, den eS kurirt batte. Ich ließ mir eine Flasche davon kommen, nahm eS nach Gebrauchs ' anseisung und in. 24 Stunden war ich schmerzirtt. .

Der Telcpbonkrieg.

ES wird wohl noch ein Weilchen bau ern, bis der Telephonkrieg zu Ende ge führt ist. denn beide Seilen sind hart nackig und keine wird sich so leicht ergeben. So viel steht fest, dak die Bewegung gegen die Telephon-Gesellschaft immer esteren Boden fafct und daö sich die Ge ellschaft keineswegs beeilt, die abdestellen Telephons prompt entfernen zu lasten. Die hiesigen Brauer haben gestern Nachmittag folgenden Beschluß gefaßt : .Wir beschließen, unsere Telephones entfernen zu lassen, und werden weder direkte noch indirekte Aufträge per Tele phon berücksichtigend Eine Anzahl GeschästSleute hatte eine Versammlung im Gebäude deS Board of Trade. in welcher beschlossen wurde, daß man sich persönlich bemühe, die Tele phon'Abonnenten zu desegen, die Fort nähme ihrer Instrumente sosort anzu ordnen. Mitllerwtlle hat auch daS Bürger comite Circulare ausgeschickt, in wachen den Abonnenten bezüglich Anullirung der etwa schon unterzeichneten Contrakte die nölhigen JNgruklionen gegeben wer den. Trotz dieser unverkennbar mächtigen Opposition behauptet die Gesellschast immer noch die Oderhand zu haben. Daß ihre Mittheilungen über die Lage der Dinge aber keineswegs zuverlässig sind, steht fest. Einer ihrer Angestellten erklärte uns schon vorige Woche in ganz unverfrorener Weise, daß bereits 500 Abonnenten den rothen Contrak! unter zeichnet haben. Die Ausjchneiderei war denn doch etwas zu plump. Gestern soll übrigens die Gesellschaft verschiedene Abonnenten angebettelt haben, die Instrumente zu behalten, und dabei ganz besondere Bewilligungen ver sprachen haben. Auch jammert sie iefet, daß die Inte reffen der Bevölkerung durch Abschaffung der TelephoN'Einrichtung bedeutend ge fährdet werden. Sie rechnet vor, daß sie die Stadt mit 22 Instrumenten unentgeltlich versehen habe, und daß die Polizei und Feuerwehr sich ihrer Drähte bediene. Der kleine Ttadtherold. Frau LouiS Schulmeyer wird heute Abend von ihrer zweiwöchentlichen Reise hierher zurückkehren. Herr LouiS Stechhan und Gattin sind von ihrer Reise nach Mar.inkukee hierher zurückgekehrt. Herr Friedrich Weber ist vorgkflerniim 60. Lebensjahre gestorben. Beerdigung : Morgen Nachmittag um 1 Uhr vom Treuerhause No. 366 Nord Noble Str. auS. äavorS'Nourr David Trissell. angeklagt dem John B. Schösse! ein Paar Schuhe und ein Rasirmesser gestohlen zu haben, verzich. tete aus ein Vorverhör und wurde der Grand Jury überwiesen. Der Fall John Shea'S, angeklagt, des Versuchs, einen Grobgeschworenen in denk Heil Prozesse zu bestechen, und der Fall Shippman'S, angeklagt, seine Frau geprügelt zu haben, wurden bi? Dien stag aufgeschoben. Briesliste. Indianapolis, 11. Juli. 1. Adams, Samuel. 2. Bernhardt, Wm. 3. Sroeuer, Emil. 4. Karreukamp, Henry. . 5. Eüaeter, Herrn. . Weber, Mrs. M. M. A q u i l l a I o n 1 1, sc. 'Postmeister. VeruaglüeSe. Wm. Thomas, ein Angestelller bei Sinker & DaviS, büßte gestern bei der Arbeit an einer Buzz Säge einen Finger ein. Zur gefälligen seotiznahme. Meinen Freunden und dem Publikum tm Allgemeinen zur Nachricht, daß ich die Wirthschaft von Charles Ziegler, N. W. Ecke Noble und Washington Str. als Geschäftsführer übernommen habe. Gute Bedienung verspricht und um geneigten Zuspruch bitter, Herrmann Weinmann. Der. Bankprozeß in Supzrioi Court No, 3 ging heute Vormittag zu Ende und wurde den Geschworenen über geben. W. C. DePauw hat daS Frank lin Life Insurance Gebäude Ecke der ttentucky Ave. und JllinoiS Straße fü $7,610 erstanden. Heute Abend giebt es ansgezeicvnete Turtelfuvv bei Fritz Müller, No. 300 Sud JllinoiS Ctraße. Frau Michael Grisfin, No. 94 Fayette Straße wohnhaft, wurde gestern todt im Bette gefunden. Sie hatte wüh rend der Nacht einen Cholera MorbuS Anfall, man glaubt aber, daß sie einem alten Herzleiden erlebn ist. Sie war 55 Jahre alt. ' - Bei. James Vandiver. No. 120 Nord Alabama Straße, stellten sich lebte Aacyt Hühnerditbe ein. Dieselben bat ten einen dressirlen Hund, der die Hübner herausholte, Vandiver hatte auch einen Hund und dieser machte Spektakel. Als man in Folge besten nachsah, sah man m der Alley zwei Schwarze die Fluü ergreifen. Ein Huhn hatte deren Hund fortgeschleppt, zwei andere lazen todtqe bissen am Boden. Merrschaumpseifen, lange deutsch Vfeifen. Ciaarreniviken etc.' bei Mm Mucho, No. 109 Ost Washington Slr,

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Nieder mit dem Monopol. Der Telephonkrieg birgt dieselbe Lehre in sich, wie der kürzliche große Slrike der Telegraphisten. Allgemeine VekkehrSavstalten sollten nicht in PrivatHänden sein. Man braucht noch nicht Soziallst zu sein, um einzusehen., daß solche Anstalten, wie Eisenbahnen, Tel? gravhen, Telephone. Wasserwerke, GaS anstalten, Straßenbahnen u. s. w. in den Händen des Staates, oder je nach Umständen der Stadt oder Ortschast sein sollten. DaS ist der einzige Weg zu verhindern, daß solche Institute, welche ihrer Natur nach die Concurrenz auö schließe, nicht zu auöbeuteeischen Mono pelen werden. In Europa ist man in diesem Punkte viel weiter. ES ist daselbst ein äußerst seltener Fall, daß die öffentliche Beleuchtung und die Versorgung einer Stadt mit Master in Prlvathänden ist. Der Telephon und Telegraphendienst ist überall in Händen der Regierung, und solch' mächtige Cor porationen, welche den Handel und den Verkehr beherrschen, giebt eS nicht. Die meisten gesetzgebenden Körperschaften hierzulande, seien eS staatliche oder städtische, sind mehr oder weniger feige und korrupt und stehen im Dienste der Mono pol:. Diese Monopole sind reich, und mit Geld kaust man heutzutage sogar Gewissen, Ehre und Recht. Unsere GaLcompagnie, unsere . Stra ßenbahncompagnie können machen. vaS sie vollen. Die Telephoncompagnie spielt Schindluder. die Eisenbahncom pagnien haben unsere Straßen im Be sitz, und machen es lebensgefährlich von einem Theil der Stadt in den andern zu kommen, und das Alles läßt man sich ruhig gefallen. .Hosten wir, daß der Teleghonkrieg sieg' reich für die Bürger ausfällt, aber möge man damit nicht luden, und anderen Korporationen in gleicher Weise zu Leide gehen. (Eingesandt.) Indianapolis. 11. Juli. 1885. Redaktion' der Tribüne! In der gestrigen Nummer des Tele graph- ist eine Abhandlung über den Stand deS StaaiShauSbaueS enthalten. ES ist in derselben Herr Architekt Scher rer seine? vorzüglichen Amtsführung we gen sehr belobt. Derselbe wird jedoch stets nur als .Deutscher erwähnt, wag aber sehr unrichtig ist. Herr Scherrer ist stets ein guter Schweizer gewesen und wird es auch fernerhin bleiben. Ehre wem Ehre gebührt. ES würde mir zum Vergnügen gereichen, wenn Sie eine diesbezügliche Bemerkung in Ihre werthen Spalten aufnehmen wollten Ihnen im Voraus für Ihre Mühe bestens dan kend zeichnet. Achtungsvoll, G u st. T h o m a n. Sraadkteüedna:S Ilebereratzunyen Wm. Rowe an Annie E. Terry, Thiil von Lot 85 in Aloord & Cos Subd. von Bultler k Fletcher's Add. $53. Mary M. G. Handy an John Ebner. LotS 119 und 120 in Spann & Co'S. 1 Subd. einer Addition. Z900. Nicholas McCarty - an Susan M. Benson. Theil von Lot 45 in McCarty' 1. West Seite Add. N60. Albert H. Olmstead an John R. E! der, Lot 1 und Theil von Lot 2 in Hol. lenbeck & Bicking'S Subd. von Sqr. 75 522.000. John C. Brush, Comr.. an John R. Elder. Lot 14 in Jacob S. Williti'S Subd. von Sqr. 5. $2.350. Yausermus. H. C. Ball für einen Culvert an West Straße Kreuzung und I. & St. L. Eisenbahn. $1000. H. Slate. Cottage an Bradsham Str. nahe Holme? Str. $700. E. E. Thomas, Cottage an Pleasant Str. zwischen Oliver und Linden Str. $1000. John A. Brumlcy, Reparaturen an HauS No. 124 HoLbrook Str. $300. Frau Sobe. Cottage an No. 330 Süd Alabama Straße. $1500. Henriette Reed verklagte Frau BurnS bei Squire JudkinS rgen provofcfl. AmandaWade wurde von Squire JudkinS bestraft, weil sie Rachel Phil lipS vermöbelt hatte. Zu den besten FeuerVerstcherungS Gesellschaften deS Westens gehört unde dingt die .Franklin von Indianapolis. Ihr Vermögen beträgt $329.000. Diese Compagnie repräsentirt die .Northwestern National von Milwaukee. Vermögen $1.007.193.92 und die .German Ameri can von New Vork deren Vermögen über $3.095.029.59 beträgt.- Ferner re prasentirt ste die .Fire Association os London Vermögen $1,000.000 und die .Hannover of New York- mit einem Ver mögen von $2.700.000. Die .Jranklin ist namentlich deshalb zu empfehlen, weil ste nicht nur billige Raten hat, sondern weil außer den regelmäßigen Raten, auch bei großen Verlusten kein Aus. schlag erfolgt. Herr H e r n a n T. Brandt, ist Agent für die hiestge Stadt und Umgegend.

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