Indiana Tribüne, Volume 8, Number 294, Indianapolis, Marion County, 11 July 1885 — Page 2

HnoiiMff Hriöüns. Srsch ein täglich, MHtNcS . SsüUtZgS.

Oiflztx T2l)O.Marylandftr. pyit ti$Z5)t rriSSn" !o?lt durch den Tx&ttt 11 CinUpt?3o, bil SonÄtsgl '.Tkidüneö entl p io$t . Veid fuIarnaiB i& Ctntl. V" V? ,Les-.Z! : s,a:iiz 5 xr 22 Indianapolis, Ind., 11. Juli 1835. Marture? auS Korea. In San Francisco leben zur Zeit drei junge Männer, die schon eine sehr intereffante poli:ische Vergangenheit hinter sich haben. Es sind Flüchtlinge aus Korea, einem Nachbarsiaate von China und Japan, die bei der blutigen Umwäl zung, welche sich Ende vergangenen Jahres dort vollzog, mit knapper Noth ihr Leben retten konnten. Ein kurzer Ueberblick über ihre politische Lausbahn und deren jähes Ende wird zugleich einen klaren Begriff von jener Revolution ge ben und überhaupt die politischen Verhältniffe eines Landes verständlich tixa chen, das verzweifelt nach moderner Civilisation ringt. Korea ist dem Namen nach ein unab hängiges Königreich ; thatsächlich aber wird seine Politik fortwährend von Ja pan und China beeinflußt, welch' letzte remes auch tributpflichtig ist.' Jeder dieser beiden Staaten sucht Korea nach eigener Idee zu bevormunden; sie bilden sozusagen zwei Mühlsteine, zwischen denen Korea zermalmt wird. Zu diesen äußeren Mißlichkeiten ist in der neuesten Zeit auch ein bedenklicher innerer Kampf gekommen. Zwei Parteien bekriegen sich auf Leben und Tod : die Exclusionisten und die Progressisten. Die ersteren wünschendie Beibehaltung der altväterlichen Zustände und der nationalen Abgeschlossenheit. Letztere dagegen eine stufenweise Einführung moderner Civilisation. Erftere Richtung wird von China, letztere von Japan unterstützt. Die zwei Parteien sind in den letzten Jahren abwechselnd am Ruder gewesen. Der jetzige König der übrigens nur ein Strohmann ist gehörte bei seinem Regierungsantritt, der fortschrittlichen Richtung an. Dementsprechend war auch das Ministerium zusammengesetzt, an dessen Spitze ein gewisser Kien tl Kun stand, und welchem auch die drei erwähnten Flüchtlinge, Pak Iong Hio, Soh Kwang und Soh Jai Phil, angehörten. ' Der Erstgenannte ist ein Neffe des Königs und wurde 1831 als Gesandter nach Japan geschickt. Dort eignete er sich seine fortschrittlichen Ideen an, nach, denen er später, als er zum Befehlshaber der Nord- und SüdArmee ernannt wurde, zunächst das Heer umzugestalten suchte. (!r it jetzt noch nicht ganz 30 Jahre alt. Der Zweite, der erst 27 Jahre alt ist, war Gesandt'schastssecretär des Ersteren in Japan, wurde 1883 in gleicher Eigenschaft nach den Ver. Staaten geschickt, später zum Kämmerer des Königs und Zweiten Viceminister und endlich zum Minister des Auswärtigen und Befehlshaber der Ostund Westarmee ernannt. Der Dritte, uoch nicht 25 Jahre alt, war Vicebefehlshaber der Nord und Südarmee. Sobald das neue Ministerium aebilbet war, suchten die Exclusionisten unter Führung von Ta on Kun, einem Onkel öes Königs, dasselbe zu stürzen. Dem König wurde zugeflüstert, sein Leben stehe in Gefahr, bis er es endlich glaubte und bei der javanischen Reaieruna um Schutz nachsuchte, welche in der That 150 Mann als Garnison für den königlichen Palast sandte. Das hatten die Erclusionisten gerade gewollt. Sie sprengten nun aus, Japan wolle die Regierung stürzen, und reizten das Volk zur Empörung. Unterstützt von Truppen aus China, erstürmten die Rebellen nach Ivtägigem Kampfe den Palast, Der König wurde in Sicherheit gebracht," d. h. thatsächlich zum Gefangenen gemacht. Jetzt begann ein entsetzliches Blutbad. Jeder Fonfchrittler, dessen man habhaft werden konnte, wurde in Stücke gehackt. Die drei Erwähnten flohen nach Japan und fuhren neuerdings mit einem chinesischen Dampfer nach San Francisco. Das neue koreische Ministerium, das natürlich aus lauter Exclusionisten be tand, verlangte von Japan die Auslieerung aller Flüchtlinge, die dort Zulucht gesucht hatten, und als dies verveizett wurde, ließ man sämmtliche Verwandte und Freunde der Geflohenen theils hängen, theils köpfen. Die drei hier befindlichen Flüchtlinge unscheinbar aussehende, Heine Gestalten, mit bartlosen Gesichtern und in japanischem Costüm stehen jetzt ganz verlassen in der Welt da und sind ohne alle Mittel. Die Unkenntniß der englischen Sprache verschlimmert noch ihre Existenz dahier. Im Uebrigen sind sie sehr lerngegierig und t)abcn ohne Zweifel eine Zukunft. Sie tragen ibr bitteres Loos mit wahrem Märtyrerstolz. m m Leben eines Gelähmten. Dieser Tage starb in Utica, N. F., ein Mann, dessen Leben eine eigenthümliche Mischung von körverlicher Hilflosigseit und geistiger Rüstigkeit war. John D. Williams hatte sich 1847 auf einem Hudson-Dampfer durch Erkältung einen heftigen -Rheumatismus zugezogen, welchem eine vollständige Körperlähmung folgte. Der Unglückliche konnte keinen einzigen Muskel mehr bewegen, ausgenommen die Augenlider, und wurde völ lig taub. Die Aerzte sagten, als die Lähmung erfolgt war, er könne keine 48 Stunden mehr leben. Dessenungeachtet hat er noch 38 Jahre gelebt. Ein Arzt, der mit Williams sehr be freundet war, erinnerte sich, in Dumas' Monte Christo" gelesen zu haben, wie ein kleines Mädchen, dessen Grobvater v ebenfalls völlig gelähmt war, ein eigenes vvuem lur ven Verkehr mit ihm erfand. Sie gab ihm nämlich zu verstehen, wenn er: etwas bejahen wollte, einmal, und wenn er Rein sagen wollte, zweimal zu nicken. Handelte eS sich aber um etwas Anderes, als um bloßes Ja oder Rein,

sö vfleate das Mädchen ihm em Alpha

bet vorzuhalten und so lange auf den und jenen Buchstaben zu deuten, bis ihr Großvater durch Nicken andeutete, daß sie den Anfangsbuchstaben des von ihm Gewünschten gefunden habe. Ebenso wurde es mit dem zweiten Buchstaben gemacht, ü. s. w. Dieses System nun ließ der Arzt auch für Williams in etwas derbes serter Form anwenden. Wie gräßlich umständlich daö war, davon kann man sich aus folgendem Beispiel einen Begriff machen : Eines Tages gab Williams (der sich übrigens erst durch lange, höchst anstrengende Versuche in Stand setzen konnte, seinen Kopf ein wenig . zu bewegen und mit den Armen kaum merklich zu zucken) ein Zeichen, dan er Hilfe brauche. Seine Schwester holte das Buchstabirbuch herbei und brachte auf die genannte Art das englische Wort für Fliege oder fliegen zusammen. Sie fragte an, ob er einen Äogel wünsche. Die Antwort war ver neinend. Das Buchstabiren wurde nun fortgesetzt, und das Wort Aermel ermittelt. Darauf untersuchte man d ie beiden Arme des Gelähmten und es stellte sich heraus, dab ihm eine Fliege in den rechten Aermel gekrochen war und ihn sehr belästigte. Darnach kann man sicv ungefähr vorstellen, welche Last das Leben für Williams und seine Angehörigen nahezu vier Jahrzehnte lang war. William? erreichte ein Alter von 72 Jahren und war stets sehr klaren und rüstigen Geistes. Sein Gedächtniß wah rend seiner Krankheit war ausgezeichnet, und seine Selbstbeherrschung bewun dernswerth. In den letzten Jahren sann er über die Erfindung einer für ihn Pas senden Schreibmaschine nach ; schließlich sandte ihm jedoch ein New IorkerFreund eine, deren er sich mit ziemlichen Erfolg bedienen lernte, zur großen Freude seiner r . stamme. Spanisches. Wenn schon die Cholera in Spanien an und für sich schlimm genug ist, so wird die Lage durch das Verhalten der Bevölkerung noch verschlimmert. In der Hauptstadt und den größeren Städten überhaupt war man zunächst ganz cm pört darüber, daß die Regierung das Austreten der Seuche amtlich anerkannte und Vorkehrungen gegen dieselbe traf. Man hätte die Pest, am liebsten todtge schwiegen, um nicht die Handelsinteres sen" zu schädigen. Wohl hauptsächlich auS diesem Grunde kam es in Madrid zu ernstlichen Ruhestörungen. Zunächst waren die berüchtigten Marktweiber em Port, weil sie fürchteten, wegen der Cho lerafurcht nicht mehr genug frisches Ge müse und Obst verkaufen zu können. Sie rotteten sich um eine Führerin zu sammen, die eine große schwane Fahne mit der Inschrift Spargel, Salat und Artischoken gegen die Cholera" entfaltete und nun, gefolgt von vielen Colleginnen und einer großen Volksmenge, sich nach der Toledostraße in Bewegung setzte. Hier wurden in dem Maße, wie die Schaar der Manifestanten weiter mar schirte, in wenigen Augenhlicken die Außenseiten und Thüren der vielen Stoss läden und anderer Läden mit schwarzen Tüchern bekränzt, auf denen zum Theil Inschriften wie Folgen der Mikroben"; Es existirt keine Cholera, aber es exipirt der Hunger"u.s.w.angebracht waren. Die Polizisten -waren diesem plötzlich entstandenen Tumult nicht gewachsen; sie. insormirten sofort den Polizeipräsi denken und den Civilgouverneur, die bin nen Kurzem mit bedeutender Polizeimacht die Straßen besetzten. Die Ladenbesitzer .wurden aufgefordert, tbeilweise sogargezwungen, die Trauerzeichen und die Inschriften zu beseitigen. Das Erscheinen der hohen Beamten wurde mit dem furchtbarsten Lärm und mit Rufen wie : ,3lmx mit denen. welche die Cholera schassen" ; gebt uns Brot statt der Cholera" :c. tegrußt. Die Aufregung und Erbitterung der Manifestantcn wurde so groß, daß sie das Eingreifen der Polizei mit Steinwürfen und mit Gemüsegeschonen erwiderten, und in de? Poststraße schließlich unter AeNutzung der Ziegel eines Neubaues eine Barrikade zu emchten beabnchtigten. Cndllä) aelana es dem Vollieivrä sidenten, der Führerin der Marktweiber die schwarze Flagge zu entreißen, wobei s 4 -1 i Z v : . ii. i . r r tuiaciiii?u( in vic uuic &kus tyll oeinahe zum Wanken brachte. Der Civil gouverneur versuchte, durch gütliches Zureden die Massen der Manifestanten zu bewegen, sich aufzulösen und ihre eind selige Haltung aufzugeben. Endlich gelang es der berittenen Gendarmerie, die Notten zu fprengen, und nachdem 16 Scanner und o Frauen verhaftet waren, wurde die' Ruhe allmälig einigermaßen hergestellt. Am nächsten Tage wurde bekannt ae macht, daß der König nach Murcia, dem hauptheerde der fcinoerrne, gehen werde, und das Ministerium in Folge dessen seinen Abschied eingereicht habe. Gegen Aveno suyr dann der König durch die Stadt, und da einzelne Leute ihn auspfiffen, obwohl die Menge im Allgemeinen Hochrufe anstimmte, so erschienen zu seinem Schutze 30 berittene Schutzleute aus der Puerta del ol. Diese wurden verhöhnt und sprengten von Zeit tu Zeit mit gezücktem Säbel gegen das Publikum vor, das schreiend und lärmend in die Nebenstraßen und die wenigen geöffneten Thüren flüchtete. Die Läden waren schon seit dem frühen Morgen in der ganzen (biafct geschlossen, als Zeichen vcö Protestes gegen die ofncielle Crkla rung, daß die Hauptstadt von der Cho lera insicirt sei. Während dieser Schar nutzet waren keine scyweren Verletzun gen. zu vellagen. too mochte es eme Stunde gegangen sein, als die Königin Mutter Jsabella II. mit zwei Töchtern am Platze vorüberfuhr. Erbittert durch die Ausfälle der Gendarmen, emvnna die Menge die königliche Equipage mit emem gellenden Gejohle und Gepfeife, und Apfelsinenschalen wurden in den Wagen der Königin geworfen. Kaum hatten die königlichen Personen die Puerta del Sol verlassen, so bildeten die Schutzleute eine Aufmarschlinie und sprengten in geschlossener Reihe gegen die Menge, wcl che kreischend auseinanderstob und den Platz säuberte, nicht ohne vorher Steine gegen die Truppen geschleudert und die selben mit Schinhzfworten überhäuft zu haben, ' auf welche diese mit . einigen Schüssen in die Liift antwortet n : So

bald dle ScöüNe fielen, erhielt die vcene

einen veränderten Anblick. Massen, Massen! Auf, gegen die Schurken!" ertönte es von allen Seiten. Barrika den, Barrikaden !" riefen Andere. Einige 00 Mann Infanterie rückten gegen 6 Uhr an, nachdem die Cavallerie den Platz nicht dauernd zu säubern imStande War, trotz der unzähligen Schreckschüsse, die sie gegen die Revoltirenen aofeuerte. Jetzt wurde der Zugang zum Platze untersagt, und die Tumultuanten psiffen und schimpften gegen den König, die Po lizei und die Regierung von den Neben straßen aus. Indessen blieb es leider nicht blos bei den blinden Schreckschüssen': um 9 Uhr Abends hieß es, 4 Perso nen seien getödtct worden, was sich nach träglich bestätigte. Außerdem kamen zahlreiche leichte Verletzungen vor. Aus Ä!urcia,das mit allen Nebenorten kaum 100,000 Einwohner zählt, sind nicht weniger als 30,000 geflüchtet. Trotzdem wurden ii24 Tagen 3,721 Personen von der Cholera ergriffen, von denen 1,300 starben. Das Volk glaubt mehr an Quacksalber, als an vernünf tige Lebensweise, und verzehrt ttotz aller Warnungen riesige Mengen roher Ge müse und Früchte. Von VorsichtS-und Abfchließungsmaßregeln will eS gleich falls nicht wissen, verhohnfvielmehr die Regierung, welche dieselben erlassen hat. Im uebrigen ist festgestellt worden, daß die Krankheit dem Laufe der . Flüsse r . v. rrti ri. . O-r . r. jolgl uno am 10,'ummjini IN oen jiup Niederungen und in der von künstlichen Canälen durchschnittenen Gegend wütbet. Unterstützt durck die Unreinlicb seit, Sorglosigkeit und Dummheit des Volkes, breitet sie sich immer Wetter aus. (5sstnd bis zetzt schon mehr Leute m Svanien an der Cbolera aenorben. als während der ganzen vorjährigen Epidemie m ranireic?, uno ver ommer noch lang. Vom Anlande. In der Nähe von Santt Cruz, Cal., hat man kürzlich eine völlig serstemerte Leiche gesunden. Nach dem Gesetze von Ten nessee hat em zum Tode Verurtheilter das ökecht, drer seiner Freunde zur Hm nchtung einzuladen, em Privilegium, don dem alle Delinquenten Gebrauch zu machen pflegen, damit ihrem Bekannten und Verwandten ersehen, daß sie tapfer m den Tod gegangen sind. Ein hübsches Mädchen aus Lewiston, Me., schloß sich kürzlich der Heilsarm- an un begeisterte sich so für diesen abscheulichen Humbug, daß sie dieser Vctrügerbande ihr Geld, irre Schmucksachen und ihre Kleider schenkte. Jetzt ist das verrückte Frauenzimmer wie der zu Verstände gekommen, aber ihr Geld und Gut kann sie nicht wieder bekommen, denn, was diese frommen Schwindler einmal in den Händen haben, das halten sie auch fest. In London, Ont., hat dieser Tage die Heulsarmee ein neueö Opfer )em Teufel des Wahnsinns in die Arme geführt. Die 23jährige Sarah Wilkie wurde durch wiederholten Besuch von tzeulmaierversammlungen in der Nach barschaft völlig verrückt und strich wie ein wildeS Thier umher. Endlich wurde sie eingefangen und nach Haufe trans portitt. Auf ihre Genesung hat man wenig Hoffnung. Ein kürzlich erst eingewandertcr Deutscher Namens Albrecht Unruh ist im Indianerterritorium von Straßenräubern seiner Habe beraubt und in des Wortes verwegenster Bedeuwnz gekreuzigt worden. Die Schurken nagelten nämlich seine Hände und Füße n einen dicken Baum und überließen den Unglücklichen seinem Schicksal. Erst zieser Tage fand man Unruh's bereits stark verweste Leiche. In einem seiner Stiefel befanden sich L500 in Banknoten, welche den Augen der Raubmörder entganzrn waren. Dem National V!useum in Washington gingen dieser Tage einige Reliquien von dem 'ersten in den Ver. Staaten errichteten Schmehofen' zu. Derselbe wurde im Jahre 1622 zu Fallinz Creck, bei Nichmond, Va., angelegt, schon drei Jahre später aber von marodirenden Indianern zerstört, um nie wieder aufgebaut zu werden. Den zweiten Schmelzofen baute Gouv. Spottwood im Jahre 1726 an der Stelle, wo jetzt Fre dericksbmg gelegen ist. DieMeisten w erfe n d ie Blechkannen, in denen Früchte u. s. w. aufbewahrt gewesen waren, einfach weg, ohne zu ahnen, welch' große geschäftliche Rolle dieser verachtete Artikel nachträglich in den Händen unternehmender Personen spielt. Äanche sammeln nämlich diese Kannen und verkaufen sie an Geschäfte, welche sie zur Verkleidung und Berzierung von Reisekoffern verarbeiten. Am meisten soll diese Industrie in Phi ladelphia blühen. In der Nähe von Hallock, Minn., ist ein ehemaliger deutscher Ossi cier als Farmer ansässig. Er pfleßt vielfach damit zu prahlen, daß er em inittner reunv ves verporvenen Herzogs von Braunschweig war. Böse Zungen behaupten, diese Freundschaft habe darin bestanden, daß der lüst?rne Welfe die Gnade hatte, sich bei ihm als Hausfreund" einzuführen. Einer der Söhne des nunmehrigen Farmers soll dem verstorbenen Herzog wie aus dem Gesicht geschnitten sein. Ei deutsch-amerikanischeS Anarchiste.nblatt, dessen Expectorationen auch sonst weder an Deutlichkeit noch an Mannigfaltigkeit etwas zu wünschen übrig lassen, leitet die Aufzählung der im Laufe der Woche ausgestellten Hei rathserlaubnißfcheine mit folgenden Worten ein : Die Ehebestie schickt sich an, die folgenden Opfer zu verschlingen, die gestern die nöthige obrigkeitliche Li cenz für ihr Vergnügen erwirkten." Wenn der Schreiber der obigen Zeilen selbst ein Opfer der Ehebestie" ist, dann möchten wir nicht in seiner Haut stecken. Der deutscheSprach-Unter-richt hat im Schulrath zu St. Paul, Mmn.,. einen Sieg erfochten. Die Zahl der deutschen Lehrer in den öffentlichen Schulen ist vermehrt worden (um zehn) und der Unterricht im Deutschen soll bei Schülern 4. Grades (anstatt wie bisher, 5. Gradeö) beginnen. Den deutschen Schulrätben gebührt Credit dafür, dies durchgesetzt zu haben. Die

amerikanischen und irländischen Miiglie

der des Schulraths zeigten sich dem deutschen Sprach-Unterricht bei der Gelegenheit sehr gewogen. Im Postdepartement wird zur Zeit die Frage erwogen, ob dem Con greß ein allgemeines 'Porto von 1 Cent für Briefe und Zeitungen empfohlen werden soll oder nicht. Es ist selbstver ständlich, daß eine solche Probe selbst bei der zu erwartenden Vermehrung des Briefverkehrs die' Kosten nicht decken könnte, allein man macht geltend, daß die Post keine Geschäftsspekulation, sow oern eine öffentliche Anstalt zum Besten des Publikums ist und daher in erst?: Linie darauf gesehen werden muß, daß ihre Dienste gut und möglichst billig ge leistet werden. Wie man es bei 1 Cent Briefporto mit Postkarten halten wird, ist allerdings eine andere Frage. Dabei mag erwähnt werden, daß dem Departe ment jetzt Proben für Retourpostkarten,' wie sie. in anderen Ländern schon längst eingeführt sind, vorliegen. Eine beson ders praktisch scheinende Form besteht in einer Karte von der jetzigen Form nur ist die Front für Hin und Rückadresse getheilt und die Rückseite mit einem wei ßen Papier beklebt. Die Nachricht wird auf dieses Papier geschrieben, der Empsänger reißt dieses Papier, das nur an den Ecken gehalten ist, ab uyd schreibt die Antwort auf die Karte. Diese Karte hat besonders den Vorzug, viel leichter zu sein, als die gebräuchlichen Doppel karten. Die amerikanischen Inge nieure, welche kürzlich ihre Jahresver sammlung abhielten, beschäftigten sich auch mit der Veränderung, welche vor aussichlich' betreffs des Brennmaterials bevorstehe, und. erkannten den Gegenstand als einen solchen von zunehmender Wichtigkeit an. Man gelangte zu der Aufassung, das Petroleum in vielenFüllen vortheilhafter Weise der Stein kohle substituirt werden könne, sowie daß das Gas in den großen Städten in nicht ferner Zeit den Brennstoff für häusliche Zwecke abgeben werde. Es ist berechnet worden, daß die Differenz zwischen den Kosten des Erzcugenö von Dampf in großen feststehenden Kesseln und denen der gleichen Produktion in den kleinen Locomotiven der Hochbahn genügend sein würde, neben dem Betriebe der Züge durch Elektricität eine bedeutende Ersparniß zu liefern, .und ebenso ist es denk bar, daß viele nutzlose Aufwendungen vermieden werden könnten, wenn man die Kohlen an bestimmten Centralpunkten in Gas verwandelte, ehe sie zum Hervorbringen von Wärme in Privathaushalten verwendet werden. Unter Benutzung geeigneter Vorrichtungen würde in den Hausern nur ungemem wenig Gas sei nem schließlichen Zwecke, zum Heizen und Kochen iu dienen, entzogen werden, wäh rend jetzt von den Koblen eine ganze Menge zwecklos verkommt. Es ist klar, daß in dieser Beziehung in einer bereits als aoie!'dar zu bezeichnenden Zukunft wcsenZllä Veränderungen bevorstehen Vom Auöland. Belgische Blätter beuch ten über einen seltsamen Vorgang indem von dem Minister van der Pecreboom geleiteten EisenbahnmiNistermm. Seit einigen Tagen wird der Eisenbahnminister von Urlaubsgesuchen seiner Beamten überschwemmt ; sie verlangen unter Ver zicht auf ihren Gehalt auf ein Jahr Ur laub. Der Minister bat im Interesse der Ersparnisse die besuche bewilligt. und warum 5 Em bei Brüssel wohnhaf ter Baron, ein Führer der Clerikalen, hat eine kranke Tochter, deren Heilung weder die Kunst der Aerzte, noch die Gebete de? Priester bisher bewirken konnten : auch eine Wallfahrt nach Lourdes war ohne Erfolg. In Folge dessen hat der Baron beschlossen er ist einer der reichsten Grundbesitzer eine eigene Wallfahrt nach Jerusalem auszurüsten, um durch Gebet an heiliger Stelle die Heilung seiner Tochter herbeizuführen. Die Pilger schaar wird von dem Sohne des Barons selbst geleitet : sie besteht aus 60 Mäw nern, die mindestens 35 Jahre alt, von guter Eonstitutivn, vorwurfsfreier Wergangenheit, größter, thatsächlich bewrese ner Frömmigkeit sind und eifrigen KW chenbesuch nachweisen können. Sechs Aerzte begleiten die Pilger. Jeder Theil nehmer erhält bei der Abfahrt 10,000 Fr., bei der Wiederankunft in Brüssel 7000 Fr. ; also in einem Jahre 17,. 00 tfr. ! Naher der Urlauvssturm Der fromme Baron hat die Wahl der Pilger auf das Eifenbahnministerium beschrankt, welches diese Wahl rechtfert. gen soll. Die Wallfahrt ist bereits orr i r.ir -w w gamzirr uno geyr vieler .age nacy zeru salem ab. Die Ortschaft VörSsvar m der Nühe der ungarischen Hauptstadt war in den letzten Tagen der Schauplatz wmulwarischer, gegen die jüdische Be völkerung gerichteter Excesse, welche die Intervention der Gendarmerie und der dort lagernden Honvedtruppen nothwen dlg machten. An einem Freitag war der dortige Wirth Schmidek damit be schäftigt. den Inhalt eines Spiritusfas ses in ein anderes umzuleeren, als der Schlauch versagte und der Zufluß des SvlrituS plötzlich aufhorte. Um die Ur sache zu ergründen, steckte Schmidek ein Streichholz m Brand und leuchtete da mit in die Oessnung deS Schlauches. In diesem Moment? entzündete sicy iedoch der Spiritus, das Faß erplodirte und der brennende Alkohol ergoß sich über m m tfWft ? ? M den Boden des uicagazins. weicyes ais bald in bellen Flammen stand. Schmi dek blieb wunderbarerweise unverletzt. daö Feuer aber unss mit großer Napidl tät um sich und drohte, den Dachstuhl zu ergreifen. Energische Nettungsmaßnay men verhinderten aber das Weitergrei fen der Feuersbrunst, und im Verlaufe einer Stunde war man im Stande, den Brand vollständig zu ersticken. Dieser an unVsür sich unbedeutende Borfall rief unter der Bevölkerung ves nes eme hochgradige Aufregung hervor, welche von schweren Au'zschrciwngen begleitet war. Die Bauern, welche, durch die Erplosion erschreckt, für die Sicherheit der Ortschaft fürchteten, rotteten ncy vor oem Hause des Schmioek zusammen, und in der Menae wurden anti emtti cye roy rufe laut. Das erregte Volk, machte Miene, das Saus m stürmen und m dasselbe eimudrinaen. Die Einwohner

desselben verbarrikadirten sich und ent

gingen lo thätlichen Mip.yanotungen,

wahrend sie andererseits durch das Umsichgreifen deS Brandes ernstlich in Ge fahr geriethen, ein Opfer der Flammen zu werden. Ein Theil der durch fortwährende Zuzüge verstärkten Volksmenge verblieb vor dem brennenden Hause und überschüttete dasselbe mit einem förmlichen Steinhagel. Ein anderer Theil der Tumultuanten durchzog die Slratzeu, wobei Schimpfworte und Drohungen ge gen die Juden ausgestoßcn wurden. In vielen von Juden bewohnten Häusern wurden die Fenster durch Steine zerrümmert. Als der övrawau bedenkliche Dimensionen anzunehmen drohte, schritt die Gendarmerie em, welche angesichts der großen Zahl der Tumultuanten nur wenig auszurichten vermochte, (schliß lich mußte Militär requinrt werden. und innerhalb zehn Jitnuten nacb der Meldung durchstreiften mehrere Bataillone Honved-Jnfanterie die ttichast. Dem Militär gelang es, die Gassen von der Volksmenge zu säubern und die Ruhe wieder herzustellen. Ei gen artige Mittel br in gen in ihrem Kampfe gegen die Libe 'alen m Belgien die dou-gen Elencalen ur Anwendung. Sämmtliche als ka holisch bekannte Häuser der Provinzen haben genaue Verzeichnisse über die gut katholischen" Geschäftsleute Brüssels eryalten; letztere sind m fünf Rubriken nngetbeilt (Mode Artikel, Mater,alwaacen, Droguisten und Schneider), auch die Hauser en ros und endetail sind angegeben, endlich schließt sich ein Verzeichniß der katholischen Aerzte, Advöcaten, Baumeister, Unternehmer, Bankiers, Wechsel -Agenten, Sachverständi-Ä-.'rp?... e m-. r .. sen, yuimers u. j. iv.. an. )ie jammr ichen katholischen empfehlenswertben" Personen sind m emer Liste von sechs lehn Seiten zusammengestellt. NeuerdingS hat das clericale Comite alle diese Vejchastsleute aufgefordert, zur Fortsetzung dieses Krieges" eine Einzahlung, Nicht unter funs Francs, emzusenden. An der Spitze des Comites steht der erste Fabrikant Belgiens für kirchliche Kunstgegenstände, Lvnen-Hougaerts. Gleich . ;ri 1 r zeitig i em verrrauiicyes" Munviungsoureau eingerichtet worden,dasrm Interesse der katholischen Partei" alle Nachforschungen anstellt, alle Beschwerden erledigt und die politische Farbe" der gewünschten Häuser ermittelt. Auch in der Provinz haben sich die katholischen Häuser unter sich verbunden. Nimmt eS dann noch Wunder, wenn beide Parteien immer erbitterter werden und die Feindseligkenen rn das Privatleben hmemgrel' fen i Unlängst kam ein sehr elegant gekleidetes, hübsches Mädchen von ungefähr 15 Jahren m die PuWaarenhandlung des Frederic Goring m London. Das Mädchen machte kleine Einkäufe und schaute neugierig auf einen zweiten Commis der Handlung, welcher . , e x r emer vorneymen name plyenjcyieler zeigte, einer anderen ein altes spanisches Gewebe, für das er dreihundert Gulden verlangte, vorlegte. Als sich die Dame entfernt und der Commis die Sachen wegräumen wollte, fehlte der erwähnte Schleier und es stieg der Verdacht auf, daß das Mädchen denselben gestohlen haben könne. Der Kaufmann ließ einen Eonstabler kommen, das Mädchen, welches jede Aussage über ihre Person ver weigerte, ward auf die Polizei gebracht und bei der Untersuchung der Schleier bei ihr gesunden. Man behielt sie m Haft. Am nächsten Tage ernattete die Palait aufseherin der Königin bei der Polizei die Anzeige, daß ein äußerst liebes und braves Ulcadchen, welches feit vier Jahren im Dienste der Königin sthr. spurlos verschwunden sei. Zum Eritaul nen Aller entpuppte sich die gesuchte treue Dienerin in der Diebin. Man berichtete über den Fall der Königin, und da die hohe Frau die Meinung aussprach. das Mädchen könne nur rn Geistesabwesenheit gehandelt haben, erlegte die Palastausscherin. für dasselbe eine Caution von viertausend Gulden, worauf man sie aus der Hast entließ. Verlangt Mucho'S "Best Ilvanana Uigars". N. GERARDY'S t&ttn) No. 226 Ost Washington Straße. Nachfolger von WM. PF-EFFLIW '&&mfyenl in größter Auswahl. Gasolin- und Oel-Oefen gereinigt und reparirt. Galolin und Oel bei F. P. Smith and Co., 30 und 32 Nord Illinois Straße. IST Telephon 707. kas. Mayer &0e. - vfferiren Die beste Dualität, die größte Autwahl, die schönsten Muster, die billigsten Preise ton Kinbee-Wägen ! und aller in ihr Fach einschlagender Artikel. Alleinige Agenten für Wbltney Und Heywood Kiuderwägcn. 2V und : WestWashmgtouSttaör.

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