Indiana Tribüne, Volume 8, Number 294, Indianapolis, Marion County, 11 July 1885 — Page 1
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, J nmm V ' Sshrgang 8. Ossiee : No. 120 Ost Marvland Sttsße. Nummer 294. Jodlanapolig, Jnbiana Cßamstag, des il. Juli isss.
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nun Neues ver Telegraph WtteruSstchten. W a f h i n g l c n. D. C.. 11. Juli. ZtitWeise Strichregen, veränderlicher Wind, bleibende Temperatur. Colonisationsplan. O t t o a, 11. Juli. Graf Esterhajy beabsichtigt an der canadischen Pacific Bahn eine Ansiedlung von 20.000 Un garn zu gründen. Er-hatte deshalb eine Conserenz mit der Regierungrcelche den Plan zu ünterstüden Willen? ist. Auswanderung. Berlin. 11. Juli. Die Zabl der Auswanderer über Bremen tsax im Juni 1885 um 1200 kleiner als im Juni 1834, während der ersten sechs Monate dieses Jahre war sie um 12,371 kleiner als in der gleichen Periode vorigen JahreS. Will nicht mehr. Paris. 11. Juli. Der .GauloiSversichert, dak Grevy nicht wieder als Präsident kandidiren will. EdiwrieUeS. Am 4. Juli war eS ein Jahr, dak iu Iowa das ProhiditionSgesetz . in Kraft trat. Zuverlässige Berichte ergeben, daß in Folge der Prohibition oder .'trotz der selben die Zahl der Wirthschaften in den Städten zugenommen hat. In Sioul City giebt eS 50, in Clinton 50, in l?eokuk 37, in Davenport 150, in Brlington 150, in Ottumwa 116. in Dubuque 140. in Council Bluffs 75. in Cedar RapidS 50 offene Wirthschaften u. f. ro. Da Merkwürdige dabei ist. daß die Stadtbe Hürden dieS offen fankt'oniren, und von den Wirthen sogar eine LizenS erheben, daß also die Behörden als solche, sich mit dem Staatsgesetz in Widerspruch stellen. Gegen eine solche Thatsache sollte man meinen, müßten die Ausschneidereim der Prohibitionisten total verstummen, aber diese sind so impertinent, daß sie trod'. dem von Erfolgen faseln. Freilich aus dem Lande können Wirlhschasten'nicht existiren, und über den ge Heimen Schnapssuff schweigt die Sta tistik. Aus den Erscheinungen im Staate Iowa geht hervor, daß ProhibitionSgesetze den Wirthen in den Städten gar nicht so sehr gesährlich sind, und daß am Meisten, ja fast ausschließlich die Brauer darunter zu leiden haben. Eine Abnahme der Trunksucht ist, allen Berichten zufolge in Iowa bis fetzt ebenfalls nicht bemerkbar, und waö die städtische Bevölkerung anbelangt, so ist da? Verlangen nach Wiederabschasfung deS ProhibitionSgesetzeS ein allgemeines. Freilich überwiegt in Iowa die Landbevölkerung bei Weitem, und so sind die Aussichten für die Abschaffung der Pro hibitionsgesetze vorläufig rnchtS weniger als glänzend. Der Blechfabriksnt an der S. De laware Straße schreibt Folgendes : .Man veranschlagt tn Chicago den durch den Streik verursachten Schaden auf Z2C0.000. Soviel war die Errun genschaft jedenfalls nicht werth." ' Man sieht, welchen kleinlichen, engher zigen, .einseitigen" Standpunkt jenes Blatt einnimmt, und wie eS keinen an deren Maßstab als den des Dollars kennt. DerStrike derChicagoerStraßenbahnleute war von ungemein großer Wichtig keit und der vollständige Sieg der Aus ständigen dementsprechend. ES handelte sich bei dem Strike nicht um Dollar? und Cents, sondern lediglich um die Wieder' anstellung von sechzehn Leuten, welche entlasten worden waren. Diese sechzehn Leute hatten bei der Gisellschaft um eine Lohnerhöhung nachgesucht, und die ein zize Antwort, welche sie bekamen, war Entlassung. ES ist ganz einerlei, ob das Verlangen der Leute unter den Umständen gerecht, fertigt war, oder nicht, das Verfahren der Gesellschaft war ein solche?, daß eS uns in der That an Worten fehlt, e? gehörig zu kennzeichnen. ES kann ja Vorkommen, daß ein Arbeit geber nicht im Stande ist. eine Lohn forderung zu bewilligen, und daß er den Fordernden die Wahl laffen muß, zum alten Lohne, oder zu niedrigerem Lohne eiterzuarbeiten, oder nicht, aber die bloße Forderung mit sofortiger Eatlas sung zu bestrafen, ist so niederträchtig herzlos und habsüchtig, daß man nur bedauern! kann, daß der Schaden der
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Geselllchast nicht zehn Mal so groß wie I
tn der Wirklichkeit ist. Wenn eS erst einmal Gebrauch wird, die Arbeiter für ein bloße? Verlangen durcb Entlassung zu bestrafen, sie so einzuschüchtern, daß sie eS nicht einmal mehr wagen dürfen, um Lohnerhöhung nachzufuchen. dann ist es Matthäi am Letzten mit ihnen und sie sinken zu völlig willen lofen Sklaven herab, die sich vom indifchen Paria und egyptifchen Fellah nur durch den leeren Titel eines Citizens unterscheiden. Wie groß auch, immer der materielle Schaden de? Strike? gewesen sein mag der Nutzen des glücklichen AuSgang? des selben ist für die gesummte Arbeiterwelt von zehnfach größerer Bedeutung. Drahtnachrichten. Die Weizenernte. Washington, 10. Juli. Da? landwirthschaftliche Bureau schätzt die gesnmmte Weizenernte dieses Jahre? auf 360 Millionen Bufhel. Vollständiger Sieg der (Hi ca g o e r Strike?. Chicago, 10. Juli. Die Wst Division Straßenbahn Co. . hat 14 von den 16 entlassenen Angestellten, wegen deren der Strike in Szene gesetzt wurde, wieder angestellt. . Der Präsident der Compagnie erklärte, daß kein Grund zur Entlassung vorhanden war. Wirrh und Barkeeper. ' C i u c i n n a t !, 10. Juli. Die Wirthe hielten kürzli eine Versammlung und beschlossen, eine schwarze Liste un ehrlicher Barkeeper zu veröffentlichen. Darauf versammelten sich gestern etwa 40 Barkeeper und beschlossen, im Falle die Wirthe ihren Beschluß ausführen, eine schwarze Liste unehrlicher Saloon keeper zu veröffentlichen, welche schlechtes Bier verkaufen und die Aegierung um Tabak- und Bierstamp? betrügen. Die Hessensliege. Rochester. N. Y , 10. Juli. Ii hiesiger Gegend richtet die Hessenfliege in den Weizenfeldern enormen Schaden an. DieJndianeraufdemKrieg? Pfade. Wichita. an.. 10. . Juli. Depefchen aus dem Indianer Territorium lassen wenig Zweifel übrig, daß die Si tuation eine viel drohendere ist, als bis jetzt von den Behörden zugegeben wurde. Verstärkunzen werden in Fort Reno herangezogen und in Kurzem werden sich daselbst 2300 Mann befinden. Washington.10. Juli. Die Berichte, welche von Fort Neno einlausen, lauten sehr beunruhigend und eö steht ein AuSbruch sämmtlicher imTerritorium befindlichen Indianer in Aussicht. Der Präsident richtete heute ein Schreiben an General Sheridan mit dem Auftrage, sich sofort nach dem Indianer Territorium zu begeben und die Sache in seine Hand zu nehmen. General Sderidan reiste sofort ab. Ausständige Bauholzardeiter.. East Saginaw. Mich. 10. Juli. Die ausständigen SägemühlenArbeiter aus der Nachbarschaft, zogen heute 880 Mann stark, mit Musik durch die Stra ßen der Stadt. Sie veranlaßten die Arbeiter mehrerer hiesiger Mühlen ebenfalls die Arbeit einzustellen und am Nach mittag veranstalteten sie .wieder einen Umzug über 1000 Mann stark und mit zwei MustkcorpZ. Der Mayor von Saginaw City und der von East Sagi naw hat die Schließung allerWirthschaften anzeordnet. In einer Mühle wurde der Vormann niedergeschlagen, sonst wurden weiter keine Gewaltthätigkeiten verübt. Die Baüholzsabrikanten sagen, daß sie unter keinen Umständen nachgeben' werden. Ver Kabels So ändern sich die Z et ten. London, 10. Juli. Gestern Nachmittag legte Lord Rothschild im OberHause den Eid al? Peer von England ab. Er war begleitet vom Earl Roseberry und Lord Carrington, Sohn desselben Lord Carrington der zehn Jahre lang die Zulassung de? Vater? de? neuen Lord? al? Mitglied.de? Unterhause? bekämpfte. Rsthschild legte den Eid nach jüdischer Vorschrift mi! bedecktem Haupte auf eine
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hebräisch gedruckte Bibel ab. Dieselbe wurde von Ralph DiSraeli, dem Bruder des verstorbenen EarlS BeacönSfikld gehalten. Als er seinen Sitz auf der vorbersten Bank der Opposition einnahm, erscholl lauter Beifall. Jedenfalls erinnerte man sich, daß im Jahre 1290 die Juden aus London vertrieben und ihr Eigenthum ronfiSzirt wurde. Die Cholera in Spanien. Madrid, 10 Juli. Zahl der Erkrankungen gestern 1459. der Todesfälle 680 Madlid ist bis jtzt noch immer von der Kcankheil verschont. Die Regieruq.ht ihre Erlaubniß zur Impfung dem Dr Ferran entzogen. Sonderbares Gesetz. Paris. 10. Juli. Die Deputirtenkammer bewilligte heute 000,000 Francs für die Ausführung eines alten Gesetzes, wonach jedes siebente Kind einer Familie auf Staatskosten erzogen wird (Wird in Frankreich nicht viel helfe ) evtffeoesrlÄln New York, 10. Juli. Angckom men: Dampfer .EmS" von Bremen. Dampfe? .Zaandam" von Amsterdam, Dampfer Westphalia" van Hamburg. Southamxton, 10. Juli. Der Dampfer Elbe" von New Pgrk nach Bremen bestimmt, kam heute hier an. Marktpreise. t,,n tto.z K. Sie; roth, 93j ' orn Ne.Zifid2c: fli5 47c; uuich. 5.e. feas ' 0. loiil ZH: fiiniltt 33c. B . . . 6St. Äii ia.50. ÄU 110 50. chtn ten Schult tn 5i-6c, rf fit. Seit 7X. Sch ifch m al IX 7X. b l Fam'lu 11 0 nauc I. 50 4.75; IU3SA-3.7S. Seit 7X. ir te ; im Store uc. utter straoi.vl6-lS-.; Datty 13 15c; Sountto 6 1c. v ? per ; zunge i per i. Hart ff4n 50 tw rrufd.; neu 1.95 f a ...r f. UUlllta Vom Auölaudp Mann schreibt aus Wien: Eine Bank-Defraudation zu Gunsten des Fiscu das ist in der.That eine ganz originelle Erscheinung auf criminalisti schem Gebiete ! In der That bildet nicht so sebr die strafrechtliche Seite der neue. ' ften Ereignisse den Gegenstand der Dis' cusjlon, wie die Art der Verwendung des gestohlenen Geldes seitens de? Depositen? bank-Beamten Harres. Er hat nicht al lein die bei der Depositenbank defraudirten 64,000 Gulden, sondern weitere auf unrechtmäßige Weise sich angeeignete 100,000 Gulden dem Dämon Lotto ge opfert. Er hat seit Jahr und Tag ganze Nummernreihen mit Beträgen von 200 bis 2,000 Gulden gesetzt. Seit vielen Jahren wird im Parlament und in dm Zeitungen gegen die. eines GroßstaateS unwürdige Institution des kleinen Lotto gewettett, welches zum Ruin und zur moralischen Verwahrlosung der unteren Schichten nicht minder beiträgt, wie der Dämon Branntwein, vergebens! Der etaat will aus die Einkünfte, die er aus dem Lottogesäll zieht, nicht verzichten, und so strömen allwöchentlich Hunderttausende m den Schlund des Dämons Lotto. Die Chancen des SpielerS zu denjenigen deS Lottogefälls sind wie.l: 100. )aS Sümmchen von zehn Millionen Gulden, hat im Jahre 1684 das kleine Lotto für den Staat abZeworfen. Und diese enorme Summe bestreu tet der kleine Mann"! Der Beamte Harres hat ganz systemlos an die Glücks urye apellirt. Er wollte das Glück erzwinßen, aber je blinder und wahnwitziger er rn'i Zeug ging, desto weniger gelang es ihm, auch nur ein Brosamen von Fortun 14 erhäschen. Er hat die 150,000 dulden erwiesenermaßen in die Lstteris. Kessen getragen, ohne auch nur einen Kreuzer zu :win7.:n! .
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Vom Vraß-Flusse in Westafrika sind Berichte über einen gräßlichen Fall von Kannibalismus eingegangen. Der Vorfall ereignete sich etliche dreißig Meilen den Fluß aufwärts. Es scheint, daß ein mächtiger Fürst, NamenS Allagogha, während er in einem Eingeborenen'oorfe Geschäften oblag, Gegenstand eineS Mord-AttentateS war, in Folge dessen er an der Schulter derwundet wurde. Der Attentäter, der hinter einemBaume den Schutz abfeuerte, entkam nach einem etliche Meilen entfernten Dorfe, woselbst er verschwand. Der Fürst ließ neun Einwohner des Dyr;es ais lL)elpetn ergreifen. Llus drin-genbeS-Vitten des Königs dieses Dorfes versprach der Fürst, den Geißeln kein Leid zuzufügen, wenn der Eingeborene, der ihn verwundete, ausgeliefert werde. Nach einigen Tagen änderte er indeß seine Sinnesart und ließ die neun Männer tödten. Die Leichen wurden gekocht und aufgegessen. Der Fürst ist den Missionären wohlbekannt und galt stets als ein gläubiger Christ. . . Aus Nizza wird geschrieöen : Eine 23jährige Dame unterhielt ein Lieöesverhältniß mit einem Herrn, der sie aber bald verließ und sich mit ihrer Rivalin verband. Am 15. Juni Abends bemerkte die Verlassene den ungetreuen Galan, der in Gesellschaft eines Freundes und seiner Schönen bei einem Tische des Cafe de la Renaissance saß. Sie näherte sich den Dreien, aber das Liebespaar, einen Skandal voraussehend, stand rasch auf und entfernte sich. Die Verlassene folgte ihnen nach und an einem Punkte der Riva Massena erreichte sie das Pärchen, stellte sich vor dasselbe m Positur und rief aus: Ich will sie sehen!" Fast gleichzeitig zog sie eine Flasche aus der Tasche und schleuderte deren Inhalt über die Gesichter der bei den Liebenden, big in ein verzweifelndes Geschrei auöbrachen. , Alle Passanten li:fen zusammen und das entsetzliche Wort Vitriol" lief sogleich von Mund zu Mund. DaS Liebesvaar wurde sokort nach einer Pharmacie gebracht, die At-, tentäterin aber nach dem Polizei-Com missariat geleitet, wo sie einige Tropfen i : u..c..:cu crlrt. , vt uviy m vttyuayuiUüUCH rtttslye zurückgebliebenen Flüssigkeit auf ihre eigene Hand gießend, dem Commissar zurief: Was, Vitriol ? Sehen Sie denn nicht, daß es Tinte ist!" Und in der That war es nur reine Tinte, welche die Hand der Dame mit schönem Violett gefärbt hatte. Allgemeines Gelächter begleitete den Schlußact dieses furchtbaren Dramas." Yeue Wirthschaft. Dem Prblikum im Allgemein und sxeii'I den Bewohnern der Güdit dien? hiermit ur Nachricht, daß ich mein neu Wirthschaft an der Ecke von Ost Str. und Lincoln Lane eröffnet habe. Mein Freunde und Bekannte, sowie Slle di erden ollen, sind nm ihre gef. Kundschaft Ersucht, und? wird mir jederzeit zum Lergr-.üzen gereichen, sie U frischem Bier, besten Elgarren und augro2hl ten Sktrilnken auf'I Aufmerksamste zu bedienen. Achtungiooll, 'lollil Eberlmrdt. IndianaTrust &Safe Deposit Co., 3lo. 49 Ost Washington Straße. Indianapolis, Ind. ?olle':inn. Wechsel auf da VuSlad. Zins aus Depositen, kfbewahrung vzn Wktthgegen. ftlndcn. Jos. A. Moore, 2cfctf)vo$r Mütt ut, Plcptoror . . 5K. DaviZ Sl5a
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