Indiana Tribüne, Volume 8, Number 292, Indianapolis, Marion County, 9 July 1885 — Page 4
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Die grofZc Atlantic und Paciiie ea ÄomMy. Importeure bon Thee nnd Kaffee ! Hatt Honse Block, und 165 OS Washington Straße. Wholesale und Netail. XSZ" 150 Läden iu den Ver. Staaten. mJ2 H iesiges. Indianapolis, Ind., 9. Juli 1885. An unsere Leser! Wir ersuchen unsere Leser alle Unre gelAäßigkeiten in Bezug auf Ablieferung der .Tribüne" unS so schnkll vie mög ! ich mitzutheilen. EivilSandöregiger. fZZne amen find l Ui vk ad,, Ui UuU,r.) Geburten. Eduard Wbeeler. Knabe. 6. Juli. P. I. Mahoney. Mädchen, 8. Juli. Aodert H. Smitb, Knabe, 3. Juli. Charles Frick. Mädchen, 4. Juli. Arland Selty. ttaabe. 6. Juli. Eduard Bertermann. Knabe. 2. Juli. Heinrich Martin, Mädchen, 5. Juli. H e i r a t d n. Charles Alinder mit Jennie Smith. Todessülle. Mary NZemeyer. 62 Jahre. S. Juli. Eduard Bertermann. G Tage, 8. Juli. Willie Brown. 7 Monate. 8. Juli. Mahoney. 4 Monate, 7. Juli. IST Scharlachfieber 400 Nord MM. NVVi Str.. 266 East Ohio Str. Verlangt Mucho'Z "Best Ilvanaiia Cigars". LS- Rath Hutchinson stellte als Bor. mund der minderjährigen Erben von David Hutchinson $3,400 Bürgschaft. S- In einer gestern stattgefundenen Siunz des PolizeiratheZ wurden nur RoutinegsZchäfte erledigt. In Sachen deL bankerotten BauholzhändlerS 23m. B. Dickson. rourde abermals eine Dividende von 7 Prozent für die Gläubiger erklärt. Die berühmten Dr. Aug. König'S Hamburger Familien Medizinen verkaufen sich immer; Re sind unbedmgt sehr empsehlenssterthe Präparate. Dr. Matter. Apotheker, Mai Str.. Little Äock. Arkansas. r$3 Die Walmorth Manusacturing Company von Boston hat mit Aufstel lunz des Heizapparates für das neue Staatshaus begonnen. j Anna Tanner wurde bei Squire Smock von der von Lina Higginö gegen sie erhobenen Klage mcgen FriedenSge führdung Zttiiiesprochen. tS-Jobn Eraham, der einen Salocn in der Nähe des HospitnlS führt, te zahlte bei Squire Peafe in vier Fällen 510 und die Kosten wegen SonntagSver kausS. Fortwährend entstehen neue Krank betten, von denen die Menschen die in früheren Jahreszeiten gelebt haben rnäiS wußten. St. Jakobs Oel ist ein Heil mittet auf welches man stch stets verlassen kann. TS- JameS Maley'S Grocerlerech nung für an Arme gelieferte Waaren im Monat Juni beträgt sieder $664.70 Die deutschen Grocer haben bei unserm deutschen Township.Trustee immer daS Nachsehen. ßj Gestern Nacht traf ein Ehepaar mit einem Big Four Eisendahnzuge hier rin. DaS Reiseziel der Leute war Ma csma. Jll. In der Aufregung ging die Frau beim Verlassen deS ZugeS südlich der Mann ging auf die nördliche Seite deS Geleises und bald suchten beide nach ihren resp. Ehehälften. Als sie sich end. lich fanden, war ihnen der Zug, mit dem sie Weiterreisen wollten, vor der Nase eggefahren, und die Leute mußten bis zum Morgen auf einen andern Zug warten. Mucho'S Cigarrenladen befindet sich in No. 199 Ost Washington Straße. t3 John N. Bly klagte heute aus Scheidung von seiner Gattin Mary Bly. Die Leute heiratheten im Jahre 1860 und lebten bis zum 18. Januar 183t zusam men. Um jene Zeit heißt eö in der Klageschrift habe sich die Frau aus französisch Weise empfohlen. Sie habe ein LtebeSverhältnitz mit Jacob Reifet be gönnen und habe mit demselben in ollder Ehe gelebt. AuS diesem Grunde fei sie auch kürzlich in der MayorS Court bestraft worden. Dem John wird jeden falls geholfen werden. Jung und Alt bezeugen zusammen die Vorzüge des AthlophoroS. deö mächtigen Eigenmittels gegen Neuralgie und Rheumatismus. Hier ein Brief, nur eine? von tausend ähnllchen; er ist von Chandler William?, von Bingham, Jll.: .Ich nahm Ihr AthlophoroS nach Anweitung und eS yalf mir wunderbar. Ich war über 20 Jahre lang mit RheumatlSmuS tn einigen Körpertdetten aevlaat. Zwölf Jahre hauste er in meinem linken Bein und Hüfte. Die letzten zwei Jahre konnte ich nicht ohne Stock :m Hause umhergehen. Wenn Etwas aus der Welt vom RbeumatlsmuS abhilft, o glaube ich. ist eS Ihre Arznei ES scheint fast augenvltckttch. Ich bin beinahe 79 - ii r" n i tl - t m -1 - ?a m Jayre an. oris! i mein ciunogeiii zustand gut
Der Vanrprozeß. In der Superior Court No. 5 sind
noch immer die Plaidoyerö in dem Bankprozesie im Gange, und werden heute Abend oder morgen schließen. Die Herren Advokaten sagen den gegne rischen Parteien bittere Wahrheiten, über die man sich freuen kann, trotzdem die selben Herren, ohne Zweifel mit vollster Ueberzeugung daS gerade Gegentheil sagen würden, wenn sie zufällig Anwälte aus der andern Seite wären. In Bezug auf Herrn English sagte gestern Herr Ketcham, daß die Thränen, die er um Slaughter geweint, die einzige Oase in seiner Carriere bilden. Er hatte Ursache zu weinen, denn durch sein Beispiel und seinen Unterricht hatte Slaugh ter gelernt, daß Geld das Einzige fei, was in diesem Leben wünschenswerth ist. In dieser Aeußerung liegt eine bittere Wahrheit. Herr Ketcham wandte sie bloß aus Herrn English an, sie ließe sich jedoch auch auf viele Andere anwenden. auch auf Beamte vieler Corporationen, speziell auch auf Beamte gewisier Bersich. erungSgisellsöaften. Dieser Prozeß hat einen Brei aufge rührt, auS dem ein abscheulicher Gestank sich verbreitet. WünschenSwerth wäre eS, daß die Klä ger diesen Prozeß gewinnen u:id den Gläubigern der Jndiana Banking Co. EtwaS zu Gute komme, damit daS Sprichwort sich bewahrheite: Wenn die Diebe streiten,, kommt der ehrliche Mann zu seinem Geld Fletcher fi harp.S Bank. Wm. Wallace. Rec;iver von Fletcher & Sharpe's Bank, reichte heute Morgen in der Superior Court einen Bericht ein. Darin heißt eS. daß die in Händen deö ReceiverS befindlichen Aktiva, ohne Rück sicht auf das Vermögen von Stoughton A. Fletcher eine Dividende von 30 bl? 40 Prozent bezahlen werden. Ob 30 oder 40 Prozent wird von der Entscheidung der Ansprüche gegen Albert und Ingram Fletcher abhängen. Der Receive? hat tz60.000 Aktien der Indianapolis Nationaldank, welche der Connecticut Lise Insurance Co. verp'Sn' det waren, eingelöst, welche aber zur Zeit ebenso wie Grundeigenthum, schwer verkäuflich sind. Er meint, ' daß eS besser wäre süi die Creditoren Grundeigenthum an Zahlungen für Dividenden zu neh. men, als daß dasselbe aus den Markt geworfen würde. In solchem Falle könnte eine Dividende von 25 Prozent sofort erklärt werden. Er ersuchte den Richter um Erlaubniß Grundeigenthum zum AbschätzangSpreise verkaufen zu dürfen und dafür Förde rangen der Bank biS zum Betrage von 25 Prozent der resp. Forderung iu Zah lung nehmen zu dürfen, der Rest in Ter minen zahlbar. Der Richte? bewilligte das Gesuch. Der neue 5kata!oz Endlich ist der neue Katolog für die öffentliche Bibliothek fertiggestellt. Der selbe bildet ein fehr umfangreiche? Buch mit 815 doppelspaltigen Seiten. Der Katalog ist sehr übersichtlich. Die deut schen und französisen Bücher sind be sonders zusammengestellt und bilden ei nen Anhang des BuüeS. DaS dürfte namentlich dem deutschlesenden Publikum sehr angenehm sein, denn bisher war eö immer mit Schwierigkeit verbunden eine klare Uebersicht der deuischen Büchkr der Bibliothek zu erlangen. Der Katalog ist in Leinwand gedun den und kostet nur 51 während- die HerstellungSkosten das Doppelte betragen. DaS Werk wurde von dem früheren Bibliothekar. Herrn Tyler begonnen, bis zum Buchstaben I. geführt und von dem jetzigen Bibliothekar. Herrn D. M. Hooper beendigt. GevisseuSbisse. Ein Mann die sich Jse Lawson nennt kam heute Mittag auf oie Polizeistation und erzählte, daß er kürzlich einen .Waschwringer- und einen Korb ge stöhlen habe. Er habe zur Zeit einen fürchterlichen Rausch gehabt, und wiss, nicht? er die Sachen entwendet habe. daS aber wisse er, daß ihm die Gewissens bisse die ganze Zeit über keine Ruht gelassen haben. Man hielt den Mann mit dem in unserer Zeit so seltenen Ge wissen vorläufig fest. Zu? gefälligen Notiznahme. Meinen freunden und dem Nublikum im Allgemeinen zur Nachricht, daß ich iie Wlrlhschalk vrn Charles Ztegler, VI 23. Ecke Noble und Washington Str als Geschäftsführer übernommen habe Gute Bedienung verspricht und um ge neigten Zuspruch bittet, H errma nn We inmann. In der städtischen Bibliothek wurden im vorigen Jahre 286.161 Bücher ausgeliehen. Interessant wäre es auch. zu wisien. wie viele diese Bücher gelesen wurden. Zu den besten Feuer.VersicherungS Gesellickasten deS besten nthstri iinhf. dingt die .Frank!jn" von Indianapolis. Jyr Vermögen beträgt $320,000. Diese Compagnie repräsentirt die .Northwestern National- von Milwaukee, Vermögen $1.007,193 92 und die .German Ameri can" von New York deren Vermögen Über I3.095.029.Ü9 beträgt. Ferner re präsentier sie die .Fire Association of London Vermögen $1,0O),U00 und die .Hannover of New Pork- mit einem Vermögen von 52,700.000. Die .Franklin' ist namentlich deshalb zu empfehlen, weil sie nicht nur villige Raten hat, sondern weil außer den regelmäßigen Raten, auch bei großen Verlusten kein Auf schlag erfolgt. Herr He rma n T. Brandt, ist Agent für die hiesige Stadt und Umgegend.
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Der Telephonkrieg. Nachdem gestern eine? Anzahl Abon nenten die Telephon'Verdindung abge schnitten wurde, hat daS . Bürgercomite heute abermals einen Aufruf erlassen, in welchem es die Leute ersucht, den Kon trakt der Gesellschaft nicht zu unterzeich nen. Diejenigen, welche den Contrakt bereits unterzeichnet haben, ersucht daS Comite, den Kontrakt zu widerrufen, und die dazu nöthigen Formulare können bei den Mitgliedern deS Comites erlangt werden. EinmüthigeSZusammengehen der Tele phonAbonnenten ist unbedingt nöthig. soll der Kampf gegen das Monopol er folgreick durchgeführt werden. Inzwischen fährt die TelephonGesell schuft fort ihre Opponenten zu züchtigen indem sie denselben die Verbindung ad schneidet. Sie scheint dabei namentlich Diefeni gen zu berücksichtigen, die sich bisher am lautesten in der Opposition hervorgethan haben, denn nur einem Theil Derjenigen welche sich weigerten, ihren Contrakt zu unterzeichnen, wurde bisher daS Jnstru ment fortgenommen. DaS langsame Verfahren im Fortnehmen derJnstru mente ist auch wohl namentlich dem Umstände zuzuschreiben, daß die Gesellschaft sehr wohl weiß, daß die ganze Telephoneinrichtung seinen Werth bat, wenn die Abonnenten nicht im Stande sind mit einer großen Anzahl Abonnenten telephonisch Z'l ver kehren. Die County Commissäre haben heute früh die GeseUschastjaufgefordert. ihre 11 Instrumente fortzunehmen. Dadurch verlieren die Telephons der Advokaten ihren Werth, denn wozu brauchen diese Telephons, wenn sie nicht mit dem Court Haus in Verbindung stehen können. Mehrere Kaufleute sind über daS Gebahren der Telephon Co. so entrüstet, daß sie dieselbe heute Vormittag auffor derten, sofort die Instrumente fortzu nehmen, widrigensiiUS sie selbst den ganzen Krempel abreißen werden. Die Bewegung gegen die Gesellschaft scheint immer mehr Freunde zu gewinnen und biS jetzt haben nur drei Telephon Abonnenten das Bürgek'Comite ab schlügig beschieden. Bericht des ?ountvIludiiorS. Der County'Auditor hat den County Commisiären seinen Jahresbericht über reicht. Demselben zufolge wurden in dem Fiskaljahr, da? am 31. Mai zu Ende ging 5325 333.74 an Steuern kollektirt und für den Verkauf der BondS und Anlehen wurden 5220.000 erzielt. Die Gefammteinnahmen auS allen Quellen betrugen 5938 033.61. Von den Ausgaben führen wir die fo'genden wichtigsten Posten an : County. Arme 549.69676, County Asyl 519.860.40, Gefangene in der Jail etc. 523.291.49. Gravel RoadS 57.823.68. Brücken 518.671.27, Oeffentliche Ge bände 514,967.09, Criminalaericht 19.9)5 79, Superiorgerichte 21, 620 31, Kreisgericht 55,587.65, Steuer aufnähme 511,749.50, Wahlen $6104 15, GefundheitSrath 5934.87. Irre tz7.201.71 CoronerS Jnqueste 55.152.07. County SchulSuperintendent 51.242.65, County Anwalt 52 349 50. Bücher und Schreib Materialien 55.446 92, County Beamte 513 592.84. Landstraßen $578.88, Ab zugSgräben 5803 80. County Anleihe 5220.000 00. Zinsen 560.844.55. Arbeit Haus $22.272 39. Sonderbarer NnglnckSsall. Freddy Gall. der Knabe deS Herr Albert Gall, lehnte sich gestern gegen einen Telegraphenpfosten, der so heik von der Sonne war, daß man ihn kaum mit der blöken Hand berühren konnte. In seiner Tasche hatte der Junge noch einige Ueberdleibsel vom 4. Juli, Papierkapseln welche für die kleinen ttinderpistolen Ber wendung finden. Diese scheinen sich durch den heißen Telegraphenpsosten ent zündet zu haben, denn auf einmal singen die Kleider des Knaben Feuer, und der Knabe erlitt dabei nicht unerheblich Brandwunden. SQ- ES ist nicht sehr angenehm für uns, daß unS die Telephonverbindung abgeschnitten wurde, um so weniger, da wir unseres Wissens die einzigen Heraus geber einer täglichen Zeitung sind, welche sich in dieser Lage befinden. Andere Blätter nehmen zwar auch stets den Mund voll, wenn es sich darum handelt über das Monopol zu schimpfen, aber wenn eö zum Handeln kommt, dann sind sie nicht dabei. Daß ein solches Beneh men lächerlich ist, braucht nicht eist auö eianndergesetzt zu werden. Unter den Umständen werden unsere Freunde gewiß mit Vergnügen Nachsicht uden, und im Falle nothwendiger Mit theilungen. solche per Post oder persön lich machen. In dem Kampfe gegen daS Monopol muß daS ganze Publikum zu fammcnstehen.
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