Indiana Tribüne, Volume 8, Number 292, Indianapolis, Marion County, 9 July 1885 — Page 3

Shakespeare

Ptaf vor Lergrr rrrwäfft irr 2?CB. ttx 2tv.ltt der Flütben, die Lüfte. Damit KlzeumattZmu überall krrsch.ist sragliS. der blaffe fflcnb" sein ter tväffern in 'dnnsel'oen T!aße verst!r!t hat, in dem die Qelt ihr Bevölkerung errnebrte, aber ei steht aufc "Frage, da Rheumansmu sich vermehrt hat. US er überall herrscht" in den Lüften." und Tausend von TIenschen teerten mit den marternden Schmerzen, die nur Rheumatismus w. Neuralgi verursache &mi, gequält. i der einzige Vesikger diese? schreckttchen Krank, h eiten, rsie Hunderte gern bezogen. HerrO. Tbornton. ausdenMafchinenwerrstatten der . tt.3- & P. Sifenbsh in Swarr, Iowa, schreibt : Atdlepbere gab mir tei vztm sireckliSe ttheu iratUmu grek Hilfe und ich emvfeble e er 1 ein CTttrel, da Rdematimu heilt. Ich ar an't Vttx gefehlt, forste der nach kem edrauch einer Zlasche Irtcr an die Ardrtk gehe." Selb?, wen tS ,nfSgllch nglandllch erscheint, K tl tnair, daß klthlottaroS" lri Zhum ttm$ er kIreich wirken wird, wie bei der. Wenn 5ie klthkphonZ nickt i Ihr Apotheke er. kalten können, werden wir ihnm. nach Smpfanz tt regulären Preise ein Dollar der laiche daiselb Vr Srvreß sranco zusenden. Wir seden' e linder, wenn Sie eZ von Ihrem Apotbeke? kaufen, aber wenn tt dasseke nicht fuhrt, lasien Sie sich nicht Überreden, twaZ Anderes Zu versucben, sondern bestellen Sie so. trt bei uns, wie angegeben. Athlophoros Co. 112 Wall Str., New York. JI&IRR kürzche n Uftt Sah nach Loui9ville, Nahvillo, Mcrnphis, Chat taßooga, Atlanta, Savannah, Jacfcaouville, Mobila and New Orleans, l W varlhii!hüft für Püsiügiere naS itn Tädeu, eine btrerte Rsut zu netz. Palaft, SSlaf. und Parlsr-Wegen jtoifÄtn tt)ftffa3 und LölliSdille und St Louis mr LonUoille ohk. Wsgendechsel. Eomfort, Tchaellizkeit nnb Sicherheit bietet bie .Je?" die dir nbAfHe Ml. Ä. M. M. XI. H. Oorlngs. sfislent eneral VÄsagier?gt, ii:o.k rZashtngto und Jltnoi Str., Jd?l ß. W. McKinna. Superintendent. F,uer-Ä!arm-Signa!e. i 1,'knnZvISänlA U'-d iSiictft. 9 Hauriquarrier de ?er r-T-ctr.tt. Ost.Strage und SKm Jork. ? odel und Michigzn 6tra. 9 fliw Jerse,Etraße und S?ajsachufu Wmftgn und s:ordLtkaße. a'i Uaffachuffetti Zlve. nahe Noble Str. 23 Delawar Str. nd Fort Wa,n oe. 4 Sles Jerse, und ??t ßaen Avenu. 15 Peru Str. und JRaflachufett Soe Ehristia oe. und Äsh Str. 17 Vt,k Ave. und Butle? Str. ls ans Str. und Mal,tt . 19 Sicher und John Str. 123 sieg Sve. und Siehente SU. 124 Zllabama und Siebente Su. iü Veridian und Siedent Str. 16 ande Ltr.und Llncoln A, ÄuInkllung.Stbaud. HiS ntral Zo. und Ächt S:i 1.H CUbarna nd Slorrtson 5t t 132 Siohamxton und Acht Stk IU College Sv. und Zehnte St?. ZS Horn 8c. und Delamare 5t 1SS Telswa nd Wichtgan Ltt. 21 St. Jo Str., nah Jllinoi. 5C3 Vennsvlvanta und Pratt Str. 25 No. ö. Engin Huse Sechste, n 2S isftsst?xi und St. Slatr StrN Jltnoi? und ichigan Str. s Pennsylvania Str. und Home I) Visfisftrrt und Vierte Str. 21? Tennesse und WiZtam Sir. 213 Pnns,lvanta und Ktchigan Str. UU. JUtn,i und Herbert Str. Zt. Jndtana Xc. und Slichigan Str. st lleniian und Oainut Str. M Üf3niia und Vermont Str. LS latt und New Z)ork Str. &i Jndtan Kte. und St. !uir Str 7 Stadt.Losxtta' tt lsk und srd Str. Ntchigun und greZ XLt m9 und Walnut Str. 312 01l und Dritte Str. 314 6i&txt! und choa!d 6ti. AI Ssdtst, nahe West Str. 4) Seißendors und Washington Stt tgsurt und S!e gark Str. ertdia und ashtton Str. IZmoti und Ohio SU. 4? sie und Washwgto Str. 4S in' Pork Hsus. 49 Jndtauoia. 41Z Krffouii und Gastland Str. 413 kiMZippt und adssh St,. US Zeegussn'I tk Heuli. 24 I. v. Zd tt. dund Hous. 4 Insn !u.3i. alltnetl undfasnll Slr. SSlnotl und iutftaaa u fi3 und UeCartq Str. S4 ntft ud South Str. b6 4ant?t und o?gia Str. d7 Uertdian nd Ra Str. fiS SSdifon . ttni ttorrt Stt. .9aMf0tt Zce. un Tn!ov tr 411 fttft und iktsod Str. &IM t5ck ve.und ilerrttt 314 U!s Jini Bisrel 5tt 31C 3Klail und anszZ S 317 Zrr! und a:ota) Str. il South nah 2Iaar Str. z Pnns,!oani, und Loutslan Str. Ct DlZare und Ll5rt? Str. M Oft und klart, S, llabama und Llrziaua ?. 7 Likzinia v. und Bradsha ZU Oft und odurn Str. Penns,lLaia Str. ndadts,n ,. 11 UeKt und Döjhtt, Stk. 71 trginl So, nah Huro Str. U Oft und orgia Str. 1) Sashiagto und tteutoa Str., Jl Nenrou und orgt, Gtr. Zoren So, und Ptn. Ti KUto ao vat Str. VHlts Av.nd ItJn, i't l4U v und D'Jon. TU fue d tosxekr eitr. Sit Qnfii44 Ho und Lauri Ctt. .714 Pmx$ und DUo :r. .sli eticv u ötech Str. 1 u:- gerZe? Stk. bJ Washmgt ud SDilfttOaM &te. ' 3 Oft und arl Str. . M iltva yttt und Da,tdssn St Taub lumnnfta1t. rr. Staate rsnal. Ortental und Zashtnetta Str. yii rukn s&nguti. o.s schlauch.HauI. Oft Qsfttit.tdttftut - et artet und odie Str. 14 Oh und Haro? Str. Sl Uar?!and nahe e,tdian Str. v2 ertdian und lSeorgia Strafe. .,z1 1 Prtvat.Stgaat. ' Und Karten wiederholt, .weiter Vlarm. Zt Signal für Fuek,Truck. Zwei Schläge, Feuer au. Drt Schlage, Druck ab. , ss vkls SchUg,, 12 Uh, VUiagZ

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Sctavia.

Yrzählung von G. R e u t e ?. (Fortsedung.'i Beide waren weich und liebreich gestimmt. Vcl'azlich horchten sie auf das Plätschern der Wellen an den tangberoachsencn Klippen, auflas frohe Aachen der minder. Gleich einer Äcvve Gcücder flatterte Via's Helles Kleid schen den dunklen Gestalten der Brüder, mit dencn sie am Strande umherjazte, ohne Zweck uild Ziel, nur weil ihr das Her; so voll war von llbcrsprudelndcr Ivgendlust und dem wonnigsn Gefül'l der Erlösung von Sorge und Noth.' Endlich kehrten sie athemlos zu den Eltern zurück. Sie fanden einen Frenlden im Gespräch mit dem Vater. Als dieser das Nkadchen gewahrte, og er üherrascht den Hu:, in den grauen Augen leiläzicte eS freudig auf. Sie schaute einen Äuzenblick fragend auf die männlichfchöne lZestalt. Dann lachte sie. Sternenlicht und Sonnenschein be leuchtet zwar die Menschen recht verschie den, dennoch kenne ich Sie jetzt wieder. Willkommen im Sonnenschein !" Sonnenschein ringsumher," erwiderte der Mann, und Sonnenschein auch auf Ihrem Gesicht! Sie sehen aus, ls wäre Ibnen etwas Gutes beaeanet. Uoer i)t es nur der Ltvglanz von dran fcen'" Das Glück ist mir, uns Allen begeg wt." rief Aia. Ach, freuen Sie sich mit uns!" Es scheint mir," bemerkte Werther, datz ich nicht nöthig habe. Dir Herrn Professor Wulsbart vorzustellen, aum jemals sehe ich das Madchen das Haus verlassen," rief er froh gelaunt, dennoch ist sie bekannter in der Welt als ich Vermutbete." Auch Herrn Wulfhart bist Tu Dank sä'uldig, rief Via. Cr hat mir während ocö Feuerwerks neulich als Glitte? hilf reicd beige standen." Und Sie sprechen soebcn von der Nutzlosigkeit Jbres hiesigen Aufentbalts", schalt Wetther schehzst. Es gab Zeiten, wo solche zarte Dienste das eben eines deutschen Helden aus füllten." Von diesem Standpunkt aus bemerke icb allerdings mit Schrecken, daß ich zwciunddreinig Jahre vergebens gelebt hab? wie soll ich die verlorene Zeit wieder eittbringen V rief der Professor lacheild. Eigentlich mühte ich der saumseligen, ilachlässigen Türkenwirtbschaft danken,daß sie :nir noch einmal so freundlich Gelegenheit giebt, ein ööwe der Gesettschast zu werden, ehe ich an den 3!il' quellen bei den Negerkonigen gänzlich ver wildere. Aber es ist gewiß verzeihlich, daß ich mit einer wissenschaftlichen Forscherreise eher Arbeit und Entbehrung als unendliches Ehampagnertrinken und Tanzen verbunden glaubte. Die Kosten von einem einzigen der Feste, die man uns gab, hätten Alles, was wir von der egyptischen Regierung an Hilfe verlangen, reichlich gedeckt." Ja," meinte Werther achseluckend, ein Federzug zur rechten Zeit ist hier am schwersten zu erlangen. Das wird wohl auch in Jhsem Falle der Haken sein, der Sie zurückhält. Was sagen Ihre Kollegen zu der Verugerunz Ihrer Abreise V Sie amüsiren sich," seufzte der Pro fcssor mit komischer Verzweiflung. Ich könnte sie beneiden um diese Fähigkeit, zu genießen." Inzwischen hatte Octav den mitgeführten Korb mit Eßwaaren 'ausgepackt. So gab es sich natürlich, daß Werther den Professor aufforderte, den einfa chen Imbiß zu theilen. Dankbar nahm Wulfhart das freundlich Gebotene an. Manches Scherzwort flog während der Mahlzeit hin und wieder. Via und die Knaben waren sprudelnd übermüthig. Frau Werther wurde fast von ihnen angesteckt. Auch Wulfhart sollte heute die Ersahrung machen, daß ihm lebhafte Empsindung für die Schönheit deö Augenblicks durchaus nicht abging. Sie genossen ihn Alle, den sonnigen, durch den Seewind sanft gekühlten Februartag an der schimmeniden Meerfluth. Sie kletterten zwischenken Klippen umher, die Knaben plätscherten mit nackten Füßen im Waf ser. St suchten seltsames Gethier, dle veilchenblauen Purpuxmuscheln und die zatten Gewächse der Tjcfe, und hotten staunend und begierig auf den junaen Gelehrten. Er erklärte der Schwester die Wundettvelt der Natur. Via lauschte ihm gern. Es war eine Poesie und Begeisterung in seinen Wotten, die sie aus ihrem bisherigen Gedankenkreise weit hinausführte. Er war so eng, so bedrückt gewesen, daß ihr fremdattig erschien, was Wulfhart sprach. Aber unbewußt fühlte sie die Wirkung jener Macht, die einst eine geordnete Welt aus dem Ehaos schuf, die der Ursprung alles dessen ist, was Menscheji adelt und erhebt, die die Erde durchforscht und beherrscht, dem Armen das' Brot reicht und den Dämon in der eigenen Brust überwindet. Können Sie singen?" fragte Via den Professor, als eine Pause m dem Gesprache entstand. Ich meine wohl," war seine fröbliche Antwort. Das ist hübsch. Wer weiß ein fröh. jjches Lied, keines von den traurigen Volksliedern V Ich bin ein Preuße, kennt Ihr meine Farben," rief Stöbert, dem die Begegnung mit dem Landsmann patriotische Gefühle erweckte, da können wir mitsingen. Oder Deutschland, Deutschland über Alles. DaS r. t ... ... .- ri t. i-i. vaoen wir zu onzgs eourisiag i unserer deutschen Schule gelernt. Es klingt so lustig kriegerisch, wie Trompetengeschmctter." Wulfhart stimmte an. Via saß dabei auf einer Klippe, die sich wie ein Sessel in die Fluth hineinschob und flocht halb gedankenlos die .rr . rr 4 m m . eegewacye, weicye oie iLeicywiuer gesammelt, zu einem phantastischen Kranz. Als man geendet, drückte ihn Robert ihr scherzend aufs Haupt. Sie lleß es ruhig geschehen. In plötzliches Traumen verloren, saß sie still, die Hände

im Schooß gefaltet, und iay mtk großen Augen in das kr'ystallklare, grüne Wasser hinab. Der Seewind spielte mit ihren Haaren und die Abendsonne schien darauf, daß sie glänzten und gleißten in goldenem Feuer. Und der Mcettang ringelte sich wie grüne Schlangen darum. Sing' roch etwas, Via," baten die Kinder. Das' Mädchen wandte langsam den Kopf. Beginnen Sie," sprach sie -zu Wulfhart. Soviel Stern' am Himmel stehen," stimmte er an und trat zu ihr. Sie siel

ein. Ihre beiden Stimmen klangen wie Glockengetön über das Meer : Soviel Stern' am Himmel stehen. Soviel Wolken als da gehen Weithin über alle Welt, Soviel Vöglein als da fliegen. Als da hin und wieder fliegen. Soviel Mal seist Du gegrüßt !" sang das Mädchen unbekümmett in die Weite hinaus. Der junge Gelehrte schaute auf sie hinab. Soviel Mal seist Du gegrüßt !" llang eö ihm im tiefsten Herzen nach. WaS für Wellen, was für Flammen, Schlagen über mir zusammen " Seine Seele war voll süßer Gedanken,' wie er sie nimmer gekannt. Dann wurde aufgebrochen. Octavia war stiller geworden. Sie packte das Geschirr inden Korb und sagte, daß nichts vergessen werde, hüllte die Mut ter in den Mantel und band dem jüngsten Bruder einen Shawl um den Hals, weil die Abendluft feucht und kühl wurde. Mit warmem Glanz folgten ihr die Augen des Mannes, dem sie lieb gewor den war. Sie gingen zusammen über die im Abendroth schimmernde Ebene. Vor den braunen Beduinenzelten flackerten die Feuer. Auf den Veranden der zerstreut liegenden Häuser saßen hier und da Gruppen von Menschen, die sich des schönenAbends sreuten.Frau Werther's schwache Kräfte waren etwas erschöpft, auch die Knaben waren müde geworden. Der Kleine hielt sich an der Hand der Schwester und klagte, er könne nicht weiter. Ich will Dir eine Geschichte erzah' len," tröstete sie. Darüber vergaß er seine Müdig keit. Auch die Anderen drängten sich herzu. Wulfhart ging an Via's Seite. Es dünkte ihn seltsam süß und heimlich, das alte Akarchen yon der Königstochter, die unter den Dornenhecken einen tiefenSchlaf that und von dem Prinzen erlöst wurde. das er nicht mehr vernommen, seit eZ ihm einst seine Mutter erzählt,aus ihrem Mun de zu hören. 8. Plötzlich unterbrach ein gellendes Pfei sen die Stille des Abends. Ueber die Ebene brauste der Bahnzug heran, hielt wenige Sekunden und rollte weiter, der Stadt entgegen. Wetther's standen verblüfft. Die Kinder lachten über ihre Vcrsäumniß, der Vater stimmte ein. Das Unglück ist nicht groß," wandte er sich zu Wulfhatt. In einer Stunde geht ein zweiter Zug, wir haben nur die Aussicht, bis dahin in dem Stationögebäude zu warten. Meine Uhr muß zu rückgeblieben sein. Ich hoffe, daß Sie nichts Dringendes in der Stadt rersäu inen." Wulfhart beruhigte ihn darüber. Der Weg wurde fottgesetzt. Auf dem Perron bemerkte die kleincGesellschaft einen Herrn, den, nach seinem ungeduldigen Auf- und Abgehen zu schließen, ein gleiches Schicksal wie das ihre, getroffen zuhaben schien. Rwiottf ist es," rief Octavia und stand einen Augenblick verlegen still : Die Knaben klärten den Professor flüsternd über die Bedeutung der Begegnung auf. Inzwischen hatte auch Monsieur Iliviotti die Kommenden bemerkt. Doch beugte er durch seine lebhaste, höfliche Begrüßung des jungen Mädchens jeder peinlichen Szene vor. Gewandt lenkte er ab, aks Werther ihm danken wollte. Er bat denselben, ihn der Frau Gcmahlin vorzustellen und verstand es, binnen wenigen Minuten eine allgemeine Un terhaltung zu vermitteln. Er berührte darin auch einige geschäftliche Fragen, aber durch die spielende Art, in der er es that, wurde ihnen de? herbe Beiczeschmack genommen. Mit dem abgestriften, gelben Glacehandschuh einigen zudringlichen Musquitos wehrend, bctheuette er von Geschäften so wenig wie ein Kind zu verstehen und sich Herrn Werther auf Gnade lzn.d Ungnade ergeben zu müssen. Dabei ließ er bewundernde Aeußerungen über Werther's kaufmännische Talente fallen, so daß Frau und Tochter reuevoll zu Dem aunusehen begannen, deffen Fähigkeiten sie bisher wenig Hochachtung bewiesen hatten. Auch Wulfhatt's Namen hatte Niviotti rühmend nennen hören, unter den großen Atännern, die nur den Ruhm für sich begehrten, während sie solchen Leuten, wie ihm, die Rosen des Lebens zu pflücken überlie ßen. Wulfhatt schalt sich innerlich, daß er keine Höflichkeit als Antwort zu sin den wupte. Er sah vollständig ern, daß es Octavia's Pflicht war, dem Atanne, dem ihre Familie eine neue Existenz perdanken sollte, aufmerksam und'rücksichtsvoll zu begegnen, selbst wenn er nicht so liebenswürdige Formen gehabt hätte. Und versuchte sie nicht immer wieder, auch ihn selbst zum Sprechen zu bewegen? Was konnte sie dasür, daß er die französische Sprache wenig beherrschte? Seine Worte fielen ungelenk, wie die eines Kindes, in das graziöse Geplauder des Levantiners. Es war ihr nicht zu verdenken, wenn sie darüber lachte mit dem hellen, übermüthigen Lachen, welches den ganzen Nachmittag über sein Entzücken-gewesen war. Das hätte er gern ettragen. Allein er sah, daß es auch spöttisch um Riviotti's Lippen zuckte Während er den gestörten Gleichmuth wiederzugewinnen suchte, ging das Gesprach von dem schönen Abend, der sein Ausgangspunkt gewesen war, zu tausend anderen Dingen über. Unvermerkt wurde es zu einer Schilderung des Lebens, wel ches Niviotti für das einzig mensch enwür

Hüt hielt. Bta'S Wangen veganneit -u I

glühen. Das klang wie ein Echo ihrer ! eigenen Traume. Zuletzt, der Bahnzug tauchte schon am Horizonte auf, fragte Niviotti, und es tlang, als sei es das Nächstliegendste und katürlichste, ob die Damen erlauben würden, ihnen Einladungskarten für das in Aussicht genommene groe Fest des Vizekönigs in Kairo zu besorgen i Er hoffe, daß Mademoiselle ihren Vater oft nach Kairo begleiten könnte, wenn derselbe durch daS Geschäft dorthin geführt werde. Für seine Person liebe r Kairo sast gleich Paris. Er sei gewiß, Mademoiselle werde seinen Geschmack theilen ' Richt nur die Knaben, die gelangweilt die Köpfe hängen ließen, waren verstimmt über den Schluß des fröhlichen Nachmittags. Wulfhatt schaute stumm in die Ferne hinaus. Das Gespräch war ihm gleichgiltig geworden. Alles was er heute empfunden, schien ihm jetzt ein sinnloser Traum. Als der Zug hielt, verabschiedete er sich schnell von der Familie. Auf Via's freundliche Frage : Warum wollen Sie uns schon verlassen, err Professor?" fand er nur eine formliche Verbeugung als Antwort und überließ Niviotti die Sorge für Billetet und Plätze. Dann saß er allein im Koupee und suchte an eine Pflanze zu denken, für deren Entwicklung und Eigenthümlichkeit er sonst ein zättlicheS Interesse besessen hatte. Und endlich meinte er, der eine UnWahrheit fast einem Todtschlag gleichrech--nete, in diesen Gedanken ganz befriedigt zu sein. 9. Wenn man sich in Kairo durch d ie lärmerfüllte Straße der Muskieh drängt denn von einem ruhigen, verstandesmäßigen Gehen kann in diesem Knäuel von Menschen und Thieren keine Rede sein wenn man etwa ein Viettel ihrer Länge ungefährdet durchmessen hat, öffnet sich ein Seitengäßchen dem Blick, eine Sackgasse. So enge, daß kaum ein Esel und ein Mensch sich aneinander vorbeidrückcn können, fühtt sie zwischen hohen V!auern, die nur zur Mittagszeit der Sonne den Weg in die feuchte Dämmerung gönnen, steil hinab zu einem Steinthor, durch welches sie abgeschlossen wird. Wenn der Fremde, geführt von einem Eseltreiber, dort hinabreitet, der fröhliche Lärm des farbigen Lebens hinter ihm verhallt, wenn eS immer riefer hineingeht in den dunklen Gang, da beschleichen wohl auch daS Herz des Muthigen unheimliche Gedanken. Sagen fallen ihm ei von Ä!örderherbergen und Räuberhöhlen. Argwöhnisch beobachtet er den Führer, ob sich nicht etwa Zeichen eines bösen Gewissens an ihm wahrnehmen lassen. Und plötzlich packt er ihn wohl verzweifeltenMuthes ander Schulter und schreit ihn in gebrochenem Jtalienisch an : Kerl, wohin führst Du mich ?" Der aber wendet sich mit freundlichem Grinsen und fragt ehrerbietig : Herr, wolltet Ihr nicht in das deutsche Hotel ?" Entweder die Kanaille kann sich entsetzlich verstellen, oder die Sache ist wirklich nicht so schlimm" mit diesem Gedanken durchschreitet der Reisende das Steinthor und sieht sich erstaunt um. Frischgrüne Bäume, Blumenparterrcs, umgeben von zierlichen Säulcngängen, dahinter der Blick durch offene Thüren in saubere Zimmer ; fröhliches Menschenacplauder, Musi! aus dem kleinen chinesischen Pavillon. Mit herzlichem Gruß in der Mutterspräche bewillkommnet ihn der Besitzer, aufmerksam nach jedem Wunsch fragend. Erleichtert athmet der reisende Lands' mann auf. Vorüber sind seine Sorgen ; vertrauensvoll übergiebt er seine Habe a Monsieur lo directeur", d:r mit seinem rothen Fez wie eine behende kleine Eidechse herbeischießt, sich im reinsten Wiener Deutsch zu erkundigen, was Euer Gnaden gefällig" das Ideal von einem Oberkellner. Das Diner ist beendet. Die Menge, zu welcher Nord und Süd, .Ost und West ihren Antheil gesendet, fluthet in den Garten, die kühle Abendluft im Freien zu genießen. Da wogt es auf den Kieswegen, wiegt sich in Schaukelstühlen, .blättert in neu angelangten Zeitungen, nippt von schwarzem Kaffee, den nubische Diener herumreichen, plaudert und lacht. Gaukler unh Schlangenbeschwörer zeigen ibre Künste und vielerlei Waaren sollen d!e Fremden zum Kaufe locken, von der kleinen Schildkröte an, die der Araberbube aus seinem zerlumpten Hemde wik--kelt, bis zu den goldgestickten Gewändern, den köstlichen persischen Teppichen. Eine hagere Dame läßt einige der schönsten für sich zurücklegen und zahlt nachlässig dem Händler die Goldstücke aus. Sie sollen ihres Sohnes Zimmer schmücken, daheim in dem Stammschlosse an der Themse. Dock die Mutter weiß, daß der Hochaufgeschossene Knabe mit dem feinen, durchgeistigten Kopfe, der sich jetzt an den warmen Farben der Stickereien erfreut, die Heimath nicht wiedersehen wird. Der Tod wird ihm leichter werden dort drüben," hat ihr der Arzt gesagt ; und sie reisten. Die Atutter weiß, daß sie ihm nicht helfen kann. Ist es gewaltsam gebändigter Schmerz, der ihrem Antlitz den starren Ausdruck giebt 'i ' Manch Einer von Denen, die hier heiter lachen und plaudern, trägt den gleichen Keim des TodeS in der Brust. Aber daß die Kranken die Stimmung nicht zu sehr bedrücken, dafür sorgen fröhliche junge Gesellen, die hinausgezogen sind, sich die Welt zu bejchauen, kecke Abenteurer darunter, welche sorglos eine dunkle Vergangenheit abschütteln und Ruhm und Ehre, oder auch einen bescheidenen Verdienst in der Fremde suchen ; Kaufleute, von ihrem Geschäft auf wen! ge Tage hergeführt, und lustige Damen, denen das fremdartige Treiben lenuß und Aufregung bieten soll. Den Gegensatz zu den obligaten russischen Fürstinneu und Pariser Marquisen bilden ein paar bejahrte Jüngferchen,vonder Wanderlust auf.ihre alten Tage noch so gewaltig erfaßt, daß sie sich zum Schrecken alter Basen in ihrem norddeutschen Heimatbstädtchen auf die Reise machten und

un vergnüglich mit ihren Strickzengen unter den Palnsen angelangt sind." Ja und wr hätte, das gedacht sogar einen Vettz.r haben see hier, in dem wilden Egypteu lande gefunden dv Baron von Stotz.enfels. Ihrer . Mutter Schwägerin war nämlich eine geborene von Stolzenfels Der Baron hat genug von dem ritterlic hen Auslande des preußischen Offiziers chehalten, um der allen Dämchen langath'mige VerwandtschaftsErklärungen geduldig anzuhören. Doch daß er selbst, der Gatte Argentinens, der kühne BaumwoTenspekulant, ein Glied dieses festgcwurzciten,chrwürdigen Adelsstummes ist, kommt ihm wie ein wunderliches Märchen vor. In Begleitung der Familie Stol;enfclö treten wir Octavia. Die Tochter durch Iliviotti's Vermittlung in die Welt eingeführt zu sehen, war für Frau Werther ein so lockender Gedanke, daß etwaige mütterliche Bedenken schnell davon besiegt wurden. Sie vertraute Via dem zweifelhaften Schutze der Frau von Stolzenfcls, da sie selbst durch die Knaben verhindert wurde. Via nach Kairo zu be-. gleiten. Gern beruhigte sie sich damit, daß auch ihr Mann für längere Zelt dort beschäftigt war. Freilich konnte sich Werther wenig um das Mädchen bekümmern. Die neue Stellung nahm ihn sehr in Anspruch. 9 Riviotti sei durchaus nicht so unbewandert in seinen Angelegenheiten, wie er sich in Gegenwart der Damen den Anschein zugeben beliebe, vielmehr ein überaus geriebener Geschäftsmann. Er wisse sehr bestimmt, was er lvolle, und könne seinen Vortheil mit einer Fähigkeit ver folgen, die ihn, Werther, hm und wieder erschrecke, so batte dieser nach den ersten Unterhandlungen mi: seinem Ebef der Gattin erzählt. Jeden freien Augenblick widmete Rivioiti der Tochter seines Angestellten. Konnte er nicht in Person bei ihr sein, so sühlte sie sich doch stets von seinen Aufmerksamkeiten umgehen. Unvermerkt drohten sie zu einer bindenden Fessel für sie zu werden; aber noch wurdK Via davon nichts gewahr. Jeder ernstere Gedanke, der einmal auftauchen wollte,ging in dem unruhigen Strudel unter, in den sie durch Argentine von Stolzenfels, gestürzt wurde. Froh athmete sie darin auf und wiegte sich mit frischer Lebenslust in dem bunten Treiben. Bei dem ersten Schritt aus der einförmigen Abgeschiedenheit des Elternhauses, wo ihr auch für treue Pflichterfüllung selten Anerkennung geworden war, sah sie sich von allen Seiten von Huldigungen, Freundlichkeit und Liebe umgeben. Sie mußten, in solcher Fülle dargebracht, wohl auf ein jungcs Herz einen berauschenden Einfluß üben. Es war nicht der bestrickende Reiz ihrer äußeren Erscheinung allein, welche sie ihr gewannen. Was frühe Sorge und Entbehrung an Bitterkeit in ihr erzeugt hatten, war jetzt, als ein ihrer innersten Natur fremdes Element, aus ihrer Seele verschwunden, wie ein böser Parasit bei Sonnenschein und frischer Luft hinstirbt. Die ihr eigene Güte schimmerte licbenswürdig durch die Heiterkeit ihres Wesens hindurch. Der Nachklang des Durchlebten ließ sie für Jeden, dem das Geschick nicht so gnädig zu begegnen schien, einen freundlichen Blick, ein herrliches Wort, eine schnelle Hilfeleistung finden. So wurde sie nicht nur den Gesunden eine Freude, auch den Kranken ein erquickender Sonnenstrahl. Sie war die Einzige, der die cnglischcLady ein Interesse schenkte und zu deren Lob die alten Jüngferchen wahre Dithyramben anstimmten,der Baron Stolzenfels eine ihm fast fremde Art von achtungsvoller Verehrung widmete und gegen deren königlichen Zauber Professor Wulfhart längst zu kämpfen aufgebört batte.. (Fortetzupg folgt.) Kaufe Mucho'S "Lest Havanna Cigara".

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