Indiana Tribüne, Volume 8, Number 290, Indianapolis, Marion County, 7 July 1885 — Page 3

Shakespeare

Sfa ter Slerjcr ?ermüsert ttr Mond, ta Lenk ker Flütdea. ti rüste, Ta:t NjeumatiZmus üdersU'herrsj.C ist fraglich, ob er ..blasse Mond" sein Per wässern in demselben Zlait verstärkt hat. in dem die iBelt iixt Bevölkerung vermehrte, aber c steht außer Frage. da& Rheumatismus sich vermehrt hat, biS er ..überall- herrscht" in Un Lüften," und Tausend v?n Menscden werden mit den marternden chmrz:n, Sie nur RheumatiZuiuS und Neuralgie verursache t-Lnen, gequält. ru i ma n U I2t ist der einzige Besiezer dieser schrecklichen ranl yeiten. Oie Hunderte gern bezeugen. Herr C. Sperrten, auZ dnMafckine,:tt'erks!StZkN der 5. .-I. di y. Eisenbah, in tu., Jswa, schreibe : Vthlsph??: g ahmtet ei t':ntm fireil'.ien Rfceanat: m-si große :!? und ich cmxUilt tann a! t:n ilittrf, tat LZdeumakismu t'tlr. Ich war an' ?etk qef.,-.lt. konnte aier na ttm Eedrauch einer lasche nietet an die Ardeit gehen." Ltttst. fetraa. k? nsZagllch unglanblich scheint. 19 tS wahr, daß fUülafihorui" fiel Jhneu timi tu kalgreich wirken wir, wie bei Äufirrn. Senn Sie tblsttars? mit in Ihrer Axotheke ergalten können, werden wir ibnen. nach k-mpsana dei regulären Preises ein Dollar ttr Zxlalche dasselbe per Srvreß srancs zusenden. Wir seden eS lieber, rrenn Bit ti den Idrem Jpsekerkzufen, aber wenn er daiselde ni&t ftidrl. laffen Bit sich nicht überreden, tttszi Clndere ;u rsucben, fondern desk2e Sie so fort bei unZ, ttie angegeben. Athlophoros Co. 112 Wall Str.. New Jork. Südlich. J 1 & I R K Zz körzrAe sTui deSe Lahn ach Loulaville, N ashvillo, Meinphis, Cü&t t&nooga, Atlanta, Savannah, Jacksoiiville, Mobile and New Orleans. t4 i5 d,r.:dtily2ft sur Vafluotoe uach n r.nt dir?tte Rout zu Hmu. PalaS-, Schlaf nad Pö?!orWagen zwicheu CHieags uad ösuiivllle en St Sinnt und SouiltiSi oV VcZAtuVechstl. ornfort, Schnelligkeit und SicherHttt Mete die .3tff die alte znde,'ssZge B. "ÄN. & 5d. M. 5?. R. Dorliifr. Äfrt-itnt eneral f.afsagrUze, .rdon öasjuigion und IälnotZ Str., Jdl? K. V. MoKkmijl, Saperintenüent. Feuer-Alsrm-Tignale. 4 vtaulTjl3inla uud startet. 5 $usti(uastur 6 rfut Vyartaxf atl ff Ofi'Ttrsö ud Neu Vöri. 7 SZsdel und Ä?chign irafc. 6 , ajtf ttsS und StafUSuftti Winslsn und Pord'TtraHt. 25achu?settl lv. nah Vliilt Sn. li Xciowar Str, und Fort Ws,ne lt Jerseq und au öan Asenu IS Peru Str. und Z?!achu?kttZ vi U ChrNia Zlre. und Vsh Ltk. 17 So, und Ttr. l? Oarr, 5tr. und Äialsrt e, i9 Sttk und John Ltk. L Sslleg Äu. und sitöent? 251. 121 Uladana und Sieden, S. TlcnMan und Siebente titt. li Handel Str. und Lincoln As itl Sult2un Seud. 134 entisl ve. und Ächte Su 131 Slabama und AisrNsou Sir TS2 Rohampts und Ächt Sie 1 sieze Lv. und Zehnte EU. 135 tzse No. und Delawar Lt: ISS Lelswar und L!ichtgan Sti. 21 t. Je Str., nah JLini. iS Pennsylvania und Pratt Str. - 25 No. ö. Engine Hous echft, ?,h .I" ja Wisftsstrxt und St. Slair Str i Zlinoii und NtZigan Str. il $nnfvlcania Str. unft 901 L9 VUüZstkVt und Liertk Ttr. LlZ IIe und ää-.Kizut tx. 12 ,?,:oania ud Nichigan Are. Zil ZllNHi ud &t:&:it St?. 31 Jndi, Xu. und DHch i 9 an 'ttr. fi MfiiMan und iiulnut ett. ti ialt'otnla und Bewoai )kat Nd Jltvi i)ott tr. VS 35lana . utid Tl. lar et 17 Ctitcl?üa:. eUU tta Skd Str. LS ichtzca und Sznil St? ti? SS und aöawut Str. ?1Z ZLeft nd XrUU Str. Sied! und Hosakd Stt. Sashingttn, nah Sityt St,. 11 iinio:f und ZSasytogiön tisurl und Rem Ker? tt. tterieau und Sashtnzron Str. J2ui und Ohio 7 rnnss und rgashingto Et?. DkX ingan'I Prk Haus. 3tUs9lS. K1Z Vttfiaurt nd aryland Sti. 41? ttf.ffcf t und Sabssh etx. il5 Z5,zuso' Park Hous. 421 I.S.r RS. und H,?. ZZ Iasan Zlslum. IkUnoi und ZrriII itt. z.linoil und Loutftaaa Si, tt VS nd lekarta Str. 54 VU und Soueh Str. (A Ztuuftt und 3torgi4 ett. 7 Rcridicu und Rag tt. 55 Wail'on . und WetrH St. rl jnaWttnit 9a 4. Mnln WW W . I . . .. ..T w.. UZ und d ,1. z Kenluik v. und S!ttkö 514 Uio und orri Sir 515 JLnitl und Kausa S17 drrii und Dicotah tr. 41 South nah Telsar Str. ti Pennsylvania nd Ssuiftana t,. ti Tlaare und KcCi9 Ct.. 4 Oft nd Vekart, Str. 2 ada, und Ltrgiav 7 Virginia 0. ud Bradsha 1, Oft und Eoburn ir. Pnus,lvaia Str. und adtso t. HZ VeK,nan und Dsughkrt, Str. 71 Virginia 0. nah Huro SU. 72 Oft and eergia Str. ' 7 Sashingts nd entsn Str.' .74 VenUn und Srgia tu. 15ioft v. und P,n. Vt Cta und atI St,, tt gwiao.uvd i2sn. & t JX$XX 419. und DlUon. 51 tipxnct und $iop!t Sir. 711 OngXj Zlve und Lauret Str. 714 VKNd OUo Str. Llb udchr :. a W- , Ierst e:. i&i SashiS4s ud Dlaar St,. 8 Oft d 4t Str. ti vil nd Lsvihscn tk KS zrauduumi:alä. d vr. Staat Menai. XI Ortental und KasdingU V & raai ifinjnt. ii yb. chiauch.a5. Oft Bas itw2t8nftutf artet n vi etx. gll OhtS Ca9 yi Uarlsnd nshi kiidian Ltr. Meridian nnd rgtu Straß. V. 1 Pnoat.Ltgnal. Vnd f.-5n tvielerUlf, 3tUir larrn. Signal iir Fener.TruZ. oMEaiiliii.m'W SW iaa. D5 ad J,s:te4Nt,i,,rtttti

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Crzähluug von G. R e u t r. (isoitsetzun. Die Mittagsso,lne brannte heiß übn dem Hof der dcclla Halim-Bev. Trotzdem ihre Strahlen mit sengender Gluth l'crnicderbranntcn und die Äiauern sowie der gepflasterte Boden die itze aufzufangen und verdoppelt zurück.mczeben schienen, vermochten sie doch nicht das laute, lebyafte Treiben, zu wclchem der Vkorgen das Haus und die enge Straße davor geweckt hatte, auch nur in etwa zu lahmen oder zu venuindern. Durch dcn Thorweg rasselten Wagen aus und ein, deladen mit Listen und Fässern verschieden stcn Inhalts, die aus den großen Äagazincn und kellern ans Tageslicht gebracht wurden, oder darin verschwanden. Die Pscroe wieherten und suchten stampfend und um sick schlagend dcn Klieaenschwarmen zu ivebren, von denen sie gepeinigt wurden, während die Fuhrleute iluckend und schilnpsend in den unbeschreiblichen Gutturaltoncn der arabischen Sprache einander anriefen. Die Fachini, die halbnackten Riesengestalten der Lastträger äckzlcn, als ob sie unter der Gewalt der Bürden, die sie mit einem Strick um die Stirn befestigt, auf dem stierähnlichen Nacken nugcn, hilflos zusammenbrechen müßten. Dabei warfen sie krachend mit Giften und Ballen, wie mit ZÜndcrspielzeug u,n sich. Um ihre Be fehle in dem wüsten Lärm verständlich zu machen, waren auch die Magaziniers, welche die Oberaufsicht bei den Berladüngen führten, gezwungen, ihre durch die Anstrengung schon heiser gewordenen Stimmen zu einem wahren Gebrüll zu steigern, toin Wunder, daß die Geplagten den Ääusern, jüdischen und armenischen Krämern aus den Bazaren, keine freundliche Miene Zeigten, wenn diese in ihren langen ZZaftanen mit der tfettc von'Nosenverlen bedächtig spielend, gravitätisch die Treppen zu den Kontoren hinaufwandelten, weil sie in letzter Stunde noch anderen Sinnes geworden wa ren. Die Mitbewohner horten oft mehr von den Berhandlungen, als den Herren an den Pulten lieb war, wenn die zähen Handelsleute sich durchaus nicht über den geforderten Preis beruhigen konnten, bis ihnen dort die Thür ' gewiesen werden mupte. Dabei ging ihre Würde dann einigermaßen verloren. Aber sie kehrten doch wieder, wenn das Geschäft ihnen vortheilhaft dünfte. Auch Handwerker batten ihre Boutiken in dem Hause. Aus dem wechselnden Geräusch klang in regelmäylgem .akte, Tag aus. Tag ein das Pochen eines Schusters, der die Sohlen der ihm anvertrauten alten Stiesel stets auf dem Balkon erneuerte, wo außerdem ein Tischler, ein Gelbgießer und ein Färber ihre Hantinlng trieben. Ebenfalls auf dem Balkon in der ersten Etage bürstete ein kokettes Kammerzofchen die durch den Schmutz gezogene Schleppe eines lila Sammetlleides aus. Hier mußten die schwarzlockigen Elegants, die Madame ihre Aufwartung machten, ebensowohl vorüber kommen, als die Köch, Diener und Mädchen der übrigen Familien. Gelegenheit genug, sprühende Blicke, wie interenanten latsch zu ernten. Madame begehrte ihre Dienste jetzt ohnehin nicht. Sie war m ihre musikälischen Studien vertieft, welche seit der kurzen Zeit, wo sie eine Kammerjungfe? besaß und Sammetkleider trug, wieder aufgenommen worden waren. Durch daö geöffnete Fenster drangen hell und scharf' die Töne der Gnadenarie aus Robert der Teufel". Sie 'waren den Nachbarn durch tägliches HSreä mitsammt den täglich sich wiederholenden Fehlern eingeprägt worden. Äer Schuster psiff sie bei seiner Arbeit und die Kinder, die auf den Treppen und Gängen spielten, sangen sie, so daß die Melodie in stetem Kreislaus durch alle Raume des Hauses flattette. V ' Das einzig Stille, Unbewegliche in der ganzen Ocella war das Steinbild der 5gvptischen Königin inmitten' des Hofes, dessen Arme und Schultern von keifen den. hagern, schmutzigen Weibern mit nasser Wäsche behängt worden waren. In der Luft wirbelten Staubwolken und der Geiuch von Zwiebeln und Risotto, den Lieblinzsspeisen der Bewohner, schwebte darin, in seiner Sprache aufdringlich genug verkündend, daß dtk Mit' tagsstunde nicht fern sei. ' Das war die Ocella Halim-Bey bei Tage. Hier war Octavia Werther aufgewach sen und erblüht, wie eine wilde, rothe Rose an dornigem vage auf staubiger Landstraße. La beila Tedesca" wurde das Mädchen in der Ocella aenannt und wenn sie sich auf dem Balcon zeigte, oder über den Hof schritt doch das geschah selten fuhren die jungen Männir ans Fenster und auch die Arbeiter schauten ihr wohlgefällig nach. Hin und wieder redete sie Jemand mit kecker Galanterie an. Dafür aber konnte sie sehr verächtliche Abweisung haben. Du Mutter hatte sie gelehrt, mit hochmüthtger Uebcrlegenheit auf die Männer herab zuseben, die in dem Hause lebten und verkehrten. Außerhalb dieser kleinen Welt aber wunte ciemand von ihr. Sie war ein Kind gewesen, als ihr Bater, etn bankerotter, rumirter Mann, Deutschland verließ,, um in Egpten sein Glück aufs ?!cue zu versuchen, und dann eine bescheidene Stellung als Kommis in einem der größeren Handlungsbauser ern nahm.. Damals hatte die Fainilie ein zwar knappes, aber sicheres Auskommen gehabt, doch hatte Werther dle Stelle auf unablässiges Zureden seiner Frau, welche den früheren Glanz ihreö Lebens nicht vergessen konnte, gegen eine Sclbstständigkeit aufgegeben, die erschwer erkaufen mußte. Denn woraus bestand sein jetziges Geschäft ? Llus einem Hin- und Hertappen auf diesem oder zenem Industriezweige, einem zufälligen Gewinn und langen, verdienstlosen Zeiten. Dazu fristete seine Familie ein kärgliches Dasein von dem, was mitleidige Seelen ihr r. rm Ti ? i . . r r ' brachten, man m m Ägypten iretgevlg, weiß man doch nicht, ob man nicht morgen selbst in ähnlicher bedrängter Lage sein lird. Solcher Güte konnte Wer :be; fch indessen nicht leichtherzig bedre

nen, wie Andere. Eie schuf ihm nur erneute Sorge. Seine Gestalt hatte sich gebeugt, sein Haar war ergraut in dem nu.losen Kampf, dem Ringen nach einem goldenen Ziel. Jeder neue Morgen fand ihn wartungsvoll. Der Mittag schon trc.'k ibn sinstcr und mißmr.thig in sein verfallenes Wdch zurückkehrend. Auch heute wehrte er mürrisch Octavia's liebevolle Begrüßung ab. Ach, das arme Kind war in diesem Reiche keine Königin. Mit allen Herrlichkeiten, die die Natur ihr ins Leben mit

gegeben hatte, vermochte sie mchr einmal ein freundliches Lächeln auf ihres Baters Gesicht zu locken. ' Oft war sie und das traurige Loos ihrer Jugend nur ein Grund mehr zu klagen gegen das Geschick. Main u. Komp. haben wieder den ganzen Markt verdorben mit ihren unvernünftigen Angeboten," brnmmte Wer ther, hastig einige Löffel Suppe essend, während die Kinder sich nach und nach polternd um den Tisch versammelten. In dieser Familie, wo jedes der Eltern beständig mit den eigenen trüben, unzufricdenen Gedanken beschäftigt war, konnten auch die Kinder unbehindert nach eigenem Gutdünken gehen und kommen. 3!ur wenn die schlechte Stimmung der Alten jeweilig einen Äusbruch suchte, ergoß sich, oft in Augenblicken, wo am weuigsten Grund dazu vorhanden war, eine Fluth von ärgerlichen Scheltworten über sie. Mochten dieselben auch durch die geringste Kleinigkeit hervorgerufen worden sein im höchsten Grade gereizt klangen sie immer. Frau Werther's Stimme hatte schon bei dem ruhigsten Wort einen Ton wie ein In strument, in dem eine Saite gesprungen ist. ' Es scheint mir wirklich seltsam," begann sie mit diesem wohllautenden Organ, als ihr Ä!ann sich nach der Mahlzeit in die Sopha - Ecke warf und eine Zeitung entfaltete, sehr seltsam daß Maier u. Komp. Deine -Freunde nicht hindern, ein Bermögen zu gewinnen. So z. B. den Baron von Stolzenfels. Er in binnen zwei Tagen zum reichen Mann gclvorden und von der fünften in die erste Etage der Ocella hinabgezogen. Man weiß ja, daß dies in Egvpten an der Tagesordnung ist. Warum folgst Tu nicht dem Beispiel solcher Männer, wenn es Deinem Scharf sinn unmöglich ist, Hilfsquellen zu ermit tclnr Adolf Werther sah düster vor sich niedcr. Weil ich ein Thor bin," sprach er grollend wie zu sich selbst. Aber ich kann's einmal nicht." Warum konnte er cö nicht ? Adolf Werther hatte ein Gewissen. Es war merkwürdig, wie oft ihn das, seit er in Egvpten war, hinderte und störte ! Zuweilen hatte er fast gewünscht, es für eine Weile pensioniren zu können, wenn diese oder jei:e Spekulation lockend winkte. Aber es war einmalda, und klopfteund malmte. Andere, die es besser in Scblaf ai lullen vevsiandett. heimsten dcn reichen tfir'"l,,, ein. Seine Gattin ahnte das nicht. Und wenn sie es geahnt hätte sie hätte solche Rücksicht schwerlich verstanden. Ich habe ein Recht, zu verlangen, daß Tu Dich um meinetwillen U mühst," sagte sie. Dir zu Liebe bin ich so elend geworden. In Behaglichkeit und Luxus könnte ich leben, eine Grafenkröne könnte über meinem Nanien funkeln, hätte ich dem thörichten Traume nicht geglaubt, der mir vorspiegelte, Deine Liebe sei stark genug, mir Alles zu erfetzen. Sollte sie auch den Reichthum zurückzaubern, den Dein Vater verschwfndete?" fragte Werther bitter lachend. Warst Du doch dem Grafen gefolgt eö wäre besser nv uns Beide gewesen !" Die Knaben achteten kaum auf da? heftige Gespräch der Eltern. Sie kann ten solche Szenen. Via aber rief leiden schaftlich: . Vater, rede nicht weiter oder ich gehe fort und suche mir mein Brot allein in der fremden Welt ! Vielleicht sinde ich ein Haus, wo der Tag ohne Streit und Hader vergeht." Ihre Stimme erstickte in Schluchzen. Du solltest daran gewöhnt sein, daß Dein Vater mich beleidigt," antwortete ihre Mutter. Ich werde daran zu Grunde gehen, aber damit erfüllte ich ja seinen Wunsch. Dann ist er, dann seid Ihr Alle der armen, kranken Frau ledia." Auch sie schluchzte und wankte,aus Octavia's Arm gestützt, hinaus. Nach einer langen Weile trat diese wieder ein. Nun V fragte Werther, ohne sich nach ihr umzuwenden. - Sie ist jetzt ruhiger," antwortete das Mädchen. Aber ihr Leiden kehrt häusiger und häusiger zurück." Weil sie es hegt und.pflegt. Sie liebt es, sich als Märtvrerin zu füblen," murmelte Werther. ' Er seufzte tief und fuhr mit der Hand über die Stirn. Eine schwüle Stille herrschte in dem Gemach. Plötzlich fragte Via : Vater, warum hat die Mutter Dich gehmathct und nicht den Grafen?" Weil sie mich liebte, Kind," war Wer ther's müde Antwort. Das Mädchen sah den Vater verwundert an. Weil sie Dich liebte", wiederholte sie nachdenklich, o " Und ich Gott weiß, wie sinnlos ich sie geliebt habe. Sie war, wie eine Apselhlüthe, sy frisch, so zart und so fröhlich " . Große Tbränen rannen plötzlich über des alten Mannes Gesicht. Im Traume noch seh' ich zuweilen ihr früheres Bild," sagte er leise. Was hat sie so verändert ?" fragte sein Kind zaghaft. Tu weißt ja, daß wir unser BermS gen verloren. Sie war sehr verwöhnt. Um ihre Wünsche zu erfüllen, gab ich mehr aus, als meine Mittel erlaubten. Wenn sie lachte, batte ich nicht den Muth, ibr eineBitte abzuschlagen. Auch galt ihr Vater für reich, darauf durfte ich wohl bauen als ich sah, daß meine Arbeit nicht ausreichte. Er war es nicht, vermochte mir nicht zu helfen, als das Unglück kam. Da war's vorbei mit Allem. Sie konnte die Armuth nicht vertragen. Mir

ist nun Zmmer,als müsse mit dem verlörenen Reichthum auch die verlorene Liebe wiederkehren Wenn ich das Glück nur erfassen könnte !" Werthner raffte sich auf, faltete die Zeitung, die ungelesen auf der Sophalehne lag, zusammen und steckte 'sie ein. Seine A!ußezeit war vorüber. Er mußte wieder hinaus, den Kampf aufzunehmen. Schweigend küßte er Via ud ging. Daheim klagte sein Weib er arbeitete und rechnete und hoffte weiter. :;. Via' saß in der durch Jalousien verdunkelten Stube bei ihrer Mutter, die nach Austritte, wie der vorhergegangene, von heftiger Migräne befallen zu iverden pflegte. Von der Galerie herein scholl das Toben der Kinder. Die kranke Frau stöbnte und oarf sich unruhig umher. Via horchte m'it Neid auf den lustigen Lärm. Vor ihr lag eiu Berg schadhafter Kleidungsstücke ihrer Brüder. Es war eine mühevolle nd undankbare Aufgabe, sie in leidlichem Zustande zu erhalten. Da inürbe Zeug, welches, nachdem es der Vater abgelegt hatte, vom ältesten bis zum jüngsten forterbte, tonnte den ungezügelten Bewegungen der lebhaften Knaden keinen großen Widerstand entgegen-' setzen. Die Schwester hatte selten den Muth, sie um eines neuen Riffes willen zu schelten, meist seufzte sie nur darüber. Wenn Octavia am Morgen die Küche besorgt hatte, saß sie 'Nachmittags nähen und sticken. Die Uhr schlug fünf. Das Mädchen ließ ermüdet ihre Näherei sinken, lehnte sich im Stuhl zurück und gähnte, als ein rasches, kurzes Klingeln die Stille unterbrach. Dann rauschte es durch den kleinen Flur, eine Fluth von Rosenparfüm strömte herein, noch ehe die Swbcntbür geöffnet tourde, in deren Rahmen daltla Sammetkleid crschien,deffen Bekanntschaft zu machen der Leser bereits die Ehre hatte. Es umschloß die Baronin Stolzenfels, die musikalische Bewohnerin derBcletage. Bevor Octavia Zeit fand, aufzuspringen, um sie zu begrüßen, hatte sich die Dame ungcnirt in einen Seffel geworfen und wehte sich mit dun spttzenbefetzten Taschentuche Kühlung zu. M011 l)ieu, die Treppen !" rief sie in schlechtem Französisch. Ich bin ganz erschöpft ! Sie wohnen entsetzlich unbequem für Ihre Besucher, liebste Frau Werther!" Noch hatte der Mond nicht zwei Mal gewechselt, seit die Frau Baronin ebenso unbequem für ihre Besucher zu erreichen gewesen war, ja wollte man die Sache auf die Goldwage legen, vielleicht noch schwerer, denn sie hatte eine Treppe höher als Werther's gewohnt. Aber das waren vergangene Zci ten. - Die Baronin Stolzenfels brachte stets einen Hauch der Welt draußen in Wer ther's düsteres Zimmer. Auch jetzt trug sie eine Fülle von 3!euigkeiten auf den nicht gern stillstehenden Lippen. Das gestrige Fest bot Stoff genug. Es war reizend gewesen. Zauberhaft schön ! Sie käme nur auf einen Moment, sich darüher auszusprcchen ! Schade, daß sie nicht daran gedacht, ihre liebenswürdige Via mitzunehmen. Freilich würde man es thöricht haben nennen können, zu gut, wie überhaupt ihre Natur sei. Via würde sie ja überstrahlt haben ! Diese Augen, dieses Haar diese Figur einer Juno! Nein, sie hätte die Verantwortung nicht tragen können, wenn heute ein Dutzend zu Tode verwundeter junger Männer die arme Frau Werther beunruhigt haben würden, schloß sie lachend. Ich hätte ja doch keinen Anzug gehabt," sagte Pia traurig. Sie ließ sich dann mit echt weidlicher Theilnähme die Toilette der Dame beschreiben, darüber die eigenen Wünsche fast vergessend. Grüner Atlas mit golddurchwirktcm, luftigem Ueberwurf ! Vielleicht etwas jugendlich," lächelte sie, einen koketten Seitenblick in den Sviegel wersend, aber seit ich etwas ineyr Zerstreuung habe, fühle ich mich wahrbaft ver jünqt." ' Octavia konnte dieser Ansicht nur bei. stimmen. Sie hatte im Stillen schon dieselbe Bemerkung gemacht, und sich überrascht gefragt, woher das fahle Gesicht der Baronin plötzlich die blendenden Farben erhalten haben möge, welche unter dem weißen Schleier den Schmelz der Jugend zurückzquberten. Vraimeut! Ich vergesse ganz, daß mein Wagen unten wartet." rief die Ba ronin endlich, geräuschvoll aufbrechend. Daran sind Sie ioicder schuld, Sie Ha bibde.)" Wenn der Baronin das Herz überging, geschah es wohl, daß sie in die arabische Sprache zurücksiel, die ihr früher geläufiger gewesen war, als sie in ihrem jetzigen, vornehmen Zustande einräumen mochte. Dabei strich sie mit der Rechten protcgirend Octavia's Wange, als zählte diese sieben, statt siebzehn Jahre. Ahe? ich Pexsäume dje Zeit ! Sie wis-. sen doch, es ist heute eines der regelinäßigen Dienstags- und Frcitagskonzerte in den vizeköniglichen Gärten am Kanal ! Adieu! Adieu!" Ah, die Hauptsache vergaß ich doch beinahe! Ich wollte Sie bitten, Kleopatra bis beute Abend bier zu behalten." Dabei zog sie ein kleines, scheues Wesen hinter der Thür hervor. Dort hatte es die ganze Zeit über unbemerkt ge standen, den Zipfel seines Schürzchens, daran die ursprüngliche weiße Farbe nur schwer noch zu erkennen war, im Munde. ' Ich habe der Wättcrin fataler Weise Urlaub geben müffen. Sie gab vor, ibre Mutter liege im Sterben. TieMutler stirbt jedes Mal, wenn Aainbe Lust verspürt, sich einen vergnügteii Tag zu machen. Aber, was kann man thun? Ich habe ein so gutes Herz !" Warum nehmen Sie die Kleine nicht mit sich s" fragte Octavia. Die frische Lust würde ihrem blaffen Gcsichtchen gut thun." Oli, oll ezt trop laide, pour la montrer," lachte die Baronin. Nicht wahr, Bijou, Tu bleibst bei dcr leben Madame Werther ? Willst Du wohl nicht schreien, kleiner Balg! Da hast Du Bonbons."

ie warf, dem Kinde eine Handvoll von dem Konfck t, womit ihre Taschen stets gefüllt uvircn, in das Schürzchen und rauschte lätchelnd und winkend von dannen, ,nit ihrer Schleppe die staubige Treppe jvgi'nd. Kleopatru, eines von den ungesunden, verküinineräe.i Geschöpfen mit entzündeten Augeirrändern und frühreifen, farvlosem Gesicht, wie sie in den engen Straßeu Alexandricns' und feinen düsteren Occllen aufwachsen, kauerte sich auf ein Fußbänkchi eben Via. Während sie die Bonbos in den Mund stopfte erzählte sie ihr mit cineni dünnen, scharfen Stimmchen : die Jungfer bade ihr sollen die Locken brennen. Aber ker Versuch sei total mißglückt. Da habe sie natürlich zu Haus bleiben müffen, schloß sie rcsianirt und fuhr ück durch das

starre, dunkle Haar, das über ihrer Stirn in einem Schöpfe emporstand, an die faserige Umhüllung einer Kokosnuß ermnernd. Das junge Mädchen, sonst immer freundlich und liebevoll gegen das wenig anziehende Kind, batte heute kein Ohr für feine Mittheilungen. Via war keine Nato?, die sich in müsjigen Klagen erging. Weil aber ibre Gedanken nicht auf die Lippen treten durften, trieben sie ihr Wesen desto unruhiger in dem jungen Hirn, während die Hände mechanisch die gewohnte Arbeit verrichte ten. l. Denkt Euch, Herr Morean ist nun wirklich gestorben," unterbrach Konrad, Octacia's ältester Bruder, die noch immer etwas schwüle Stille beim Abcndcssen. Er regte mit dieser Mittheilung die Konversation sofort in erfreulicher Weise an. Der arme Mann !" Also doch seinen Wunden erlegen !" Die Hallunken !" ,ßind denn die Mörder gefangen?" 0 tönten die Ausrufe der verschiedenen Familienglieder durcheinander. Robert, der Blondkopf, hegte mit der, Knaben seines Alters eigenen Freude am Schrecklichen dcn Wunsch, die Verbrecher möchten von wilden Pferden zerrissen werden. Er bedauerte lebhaft, daß die löbliche Stille, solche bei hellem Tage in den Straßen Alerandriens aufzuknüpfen, in den letzten Jahren aufgehoben war. Konrad wurde gefragt, woher er seine Informationen bezogen habe.' Die Jungen in der Schule sagen's," antwortete er und sah triumpbirend umder, als müffe diese Erklärung sofort jeden Zweifel todten. Trotzdcin wagte Via auszusprechen,daß diese Quelle sich nicht immer als zuverlässig bewährt habe. Aber Herr Werther hatte die Thatsache ebenfalls im Deutschen Verein vernominen, somit war sie beglaubigt. Welch furchtbarer Schlag für die arme Frau! Hat sie denn Kinder?" ließ sich daö weibliche Mitleid vernehmen. Konrad's Nachrichten berührten auch diesen Punkt. Ja, sie habe Kinder. Eines davon besuche mit ihm dieselbe Klaffe. Dieses Faktum erklärte die Richtigkeit seiner Angaben. Herr Nkoreau hinterlaffe ein großes Vermögen. Man ist nicht umsonst Prykurafuhrcr und rechte Hand Rivietti's," meinte Werther. Wessen rechte Hand?" fragte sein? Frau. Eine lebhafte Bewegung entstand unte? den Kindern. Auch Via horchte auf. (Forttedupg folgt) Rcöukiion im Gaspreis. Für GaS-Consumenten und Andere. 'Sie werden auf di bedeutende Reduktion des iZaspreisei vom l. U3rj an ausmerksao, gemacht. Der Prei, teträgt jetzt i-SO für Ity'O ubikfug. Z?kk Peet ist niedrig genu.. sowohl für Bluchtung i ßU Kochen. Die Bequemlichkeit eine aofn im Sommer kann bloß von Denjenigen gewürdigt wer den, welch Erfahrung darin haben. Wir haben in den letzten 4 Jahren me gtoße Anzahl von Gasöse Verkaust. tZS lZasgttn.Oefen erden mit geringen Koken in Gasöfen verwandelt. Oelen und Gasmaschinen zum Verkauf bet der IiicllctxiapoliiBi Gas-Light & Coke Co. 47 Süd Pennsylvania Straße. . I. Prny, Sekretär. Mz3aint MWlIll l fo. 37 &39 Süd Delavare Straße. Da größte, schönste u. älteste Lokal in der Stadt Getränk aller Art, sowie kalt piisen. Vor züaliche Bedienung. Die prachtvoll eingerichtete Halle steht Vereinen, Logen und Private ,ur bhaltung von ivällen. Eon zetten und Versammlungen unter liberalen Bedin gungen zur Verfügung. Ja.oot Bos, Teschästiführer. Dr. O. G. PsM Nrzt, Wundarzt Geburtshelfer. Jl a ch f 0 l g r d e t Dr. H. 0. Pantzor, Ofsiee und Wohnung : . 485 Itlaciisou. Ayonuo. Sxrechftu d : Morgen von LZdi 9h,Skachmittagi von i Hl 5 Uhr. .Koensk von 7 lii I XS)t, js"7 ?e!evbo . Aufforderung. ermk.,n geb.ZSockholfl, Serlrud, au RünSer, Preußen. Unters uf Carl, Le"rer au Lechan, Preußen. Gute . inedict, Äüller auS Samerschmang, Qürt tember ' nodel Carl, Metzger au Vaih'ngen, Dürtteziberg. fiaifc Vhtl. da?, uS Aeitingen. WäNtembertz, rüderle Geschmi-ier. au Sinzheim. aden. ill Franz au Büdl, Baden. ch 'ch. Hermann, aus Lixttngen, vöden. Dreier Loren,, aus Zimmern, Saden. reckJohn SoUl. an Luchenbeig, vaden. W.'k Wi!h. au autendacb, Haben. Weidenha, Anna W. und Sophie au lSeLniugau, Hessen. Die Odengenannten olle sich wegen ErdfchastsIngelegenheU ende an Herrn FhlUp Rappaport, D Varnlan, 6ttafcc, In tanarolil. And t wis mm may be snasa 0 fll at Gko. p. KOWEIX & CO'ft Neirspaper Adyrtletn Bureaa 10 Suruc 8treet),wheo adver. rir'F'T tfnn? s-sÄsnnu venty

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