Indiana Tribüne, Volume 8, Number 289, Indianapolis, Marion County, 6 July 1885 — Page 2

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Arüiünc.

Er sch et g&gR$, MSentNH a. Sonntags. Osft: 120 . MarvlandSr. rTVetahch Xri3ttne" loset durch den rSger l? Am enti per ttc Sonntag Tribü" ent tti ifccche. Vid zusammen 15 Cintl. V Psli zygeJiStit t Eotanl5a5Iana li per Jir. LaUanapoliz, Ind., G. Juli 1885. Ein neues Tunnelprojeer. AuZ fcenx Tunnel zwischen England und Frankreich wird vorerst nichts ; da gegen spricht rnan jetzt in Großbritannien viel von der Erbauung eines Tunne!s,das Irland und Schottland verbinden soll. Bereits hat sich eine Compagnie zur Ausführung dieses großartigen Planes gebildet. Das Tunnel soll von Donaghadee, Irland, nach Port Patrick, Schottland, gehen. Die Entfernung zwischen diesen beiden Küstenpunkten beträgt nur 2l engl. Meilen. Port Patrick hat mit allen Theilen von Schottland, England und Wales Eisenbahn Verbindung, während Donaghadee nur 22 Meilen von der Stadt Belfast ent fernt ist. Die größte Meerestiefe zwischen den beiden Punkten beträgt 780 Fuß, und das Tunnel soll 1000 Fuß unxer dem Pegel durchgehen. Die Kosten für das Riesenunternehmen werden auf sechs Millionen Pf. Sterling (820,000,. 000) veranschlagt. Ein solches Tunnel würde eine völlige Revolution in dem Berkehr nicht nur zwischen England und Irland, sondern auch zwischen Großbritannien und den Ver. Staaten herbeiführen. Vor Allem würden die Passagiere größtentheils andereWcge einschlagen, als seither. Livervool und ZUueenstown würden dabei geschädigt, dagegen würden die Plätze im nördlichen Irland und Schottland einen ungeheuren Aufschwung nehmen. Der Hasen von Lough Foyle würde dann eine große Bedeutung gewinnen. Die Dampfer nämlich, die von amerikanischen Häfen nach Glasgow gehen, würden in ougb Fovle anlegen, um die nach Lon- . Von oder anderen englischen Städten gehenden Passagiere auszusetzen, die jetzt über Queenstown reisen müssen. Die- ' selbe würden dadurch etwa 11 Stunden ersparen. S?on wie großartigem Einfluß ein solches Tunnel auf die socialen und politischen Beziebungen zwischen Irland und England sein wird, läßt sich heute mehr ebnen, azscrmenen. Höchst wabrfchemlich wird dieser Einfluß ein segensreicher ' sein. Es ist eins alte Erfahrung, daß Lander, die nur durch einen schmalen Wasserweg getrennt sind, sich beständig in den haaren liegen. So war es !ayrbunderte lang mit Frankreich und England, ebenso mit Dänemark und Schwe-den-)t0rwrqen. Zwei Völker müssen,um auf die Dauer gut mit einander aus.zukommen,entwcder wett von einander entfernt oder so unmittelbar beisammen sein, daß eine Ber schmelunz möglich ist. Brasilien und Deutschland, oder die Ver. Staaten und Rußland stehen . B., trotz der Verschie- : tenbett der Rcaierunasform. auf dem -besten Fuße zu einander. Völker, die "unmittelbar bei einander liegen, dürfen Allerdings nicht ?u große ölassengezensätze MP?re in ciierrcich) ausweisen ; noch we nizer darf eine Feindschaft kunstlich atnährt werden. Großbritannien wurde :;. bzsher mit 3!echt .,das Ver u n einigte Königreich" geuannt,denn seine politische Elnhelt deftanö nur dem Namen nach. Irland hat England mehr zu säasien gemacht, als alle großbrttannucden Qo ' lsnien zusammengenommen. Werden aber die beiden Länder unmittelbar mit einander verbunden, so dürfte die Be völkerung allmälich ganz vergessen, daß sie zwei Ländern angehört, und damit auch den alten Groll verlieren langsam, aber sicher. Die irische Frage wird dann was die vernünstigeren Jrländer faon langn wünschen nur noch den Edarakter einer ökonomtschen Frage haben, und die irischen Arbeiter werden gemeinsam mit den englischen ihre Läge zu verbesiern suchen. Die irischen Dynamitpatrioten allerdings werden zu der ?ache em sehr saures (Besicht machen. Königliche Schulden. Die Verschwendungssucht des Königs von Vaiern ist bekanntlich so groß, daß ver etoe Ncd sortwabreno rn Geldverle genheit befindet. Als vor Jahren der unglaublich ?ajch vom Polizei- zum Negierungsratb avancirte Herr Psister an stelle des tlnistcrlaldlrektors von Bürsei als Eabinetsratb berufen wurde, da hatten die Verbindlichkeiten der Hof- und Eabinetskasse bereits eine derartige Höhe jMAst V V Caw M ! I . aIIaim V (ii(iut, vu) ytifc vii uucui vu rauf bedacht sein mußte, ein Arranae ment in der Art zu treffen, daß ihm die Bereinigung der vielfachen Fördekungnt dieser Art in einer Hand ermöglicht wurde. Dies konnte nur durch die .Aufnahme einer großen Anleihe geschehen. Us gelang dem Genannten, ein Darleben von 8 Millionen Mark von der bairischen Hypotheken- und Wechselbank zu erhalten, und zwar unter der - Bedingung einer jährliche Tilgung von 300,000 M! aus dem Einkommen der königlichen Eivilliste, unter Einwilligung und Haftbarkeit deS ältesten Prinzen der bairischen Königsfamilie, Luitpold, im Namen sämmtlicher Mitglieder des so niglichen Hauses und im EinVerständniß mit dem Finanzminister v. Riedel. Die- . seS Abkommen fand keineswegs den Beifall des Königs, dem die Vorentbaltung seines Einkommens pro Jahr um 800,000 '!ar! durchaus nicht in den Zlopf wollte. . Erst, nachdem Psister erklärt hatte, er sei andernfalls gezwungen, seine eben erst erha'tene Funktion wieder niederzulegen, kam die allerböchste Zustimmung. Psister wurde jedoch kurz darauf seiner Stellung in Gnaden enthoben", und Stallmeister Hornung das Faktotum beauftragt, einen, natürlich praktische ren, Stellvertreter herbeizuschaffen, der sich denn auch in der erjon des samscben Hauvtmannö a. D. Gresftr lSohn tineö früheren Ministers) fand. Einem

Gerücht zufolge soll die neueste Uensionlrung dts Kriegsministers v. Maillinger hauptsächlich mit dessen Weigerung zu sammcnhängen, Gresser zum Miijo? zu befördern. Run reichten die von Psister beschafften 8 Millionen aber nur zur Deckung der allcrdringcndsten Ausgaben. Bald war die königl. Cabineiskasse wieder leer, und nun lvurdcn Versuche gemacht, ein weiteres Anlehen zu contrahiren, wozu man sich auf Enipfeh' lung eines höheren preußischen Officiers a. D. der Herren Eommcrcienralh Asche und Generalagent Pohl, beide in Hambürg, letzterer Vertreter der Lebcnsvcrsicherungsgcsellschaft Equitable" in New Jork, bedienen wollte. Zur Aus-

munterung erhielten riefe zerren das Ritterkreuz pour le inerite" der bairischen Krone und das Rittellreuz 1. Klaffe vom hl. Michael, also die vornebmsten Orden, pränum e r a n d o ! DU also Ausgezeichne ten" versprachen, das Geld zu delchasfen, und zwar durch Ausgabe von PartialObligationen (Theil-Schuldscbeine) aus die Eivilliste, wodurch der bairische König plötzlich der Schuldner von e i n igen hundert Gläubigern ge worden Ware, uebrigens em icnu)ccx Natb. den noch da?.u Gcldcavaci täten gaben. In Anbetracht dessen, daß em solches beginnen durchaus nicht der Würde eines Königshaüses entsprochen hätte, und auch Mangds der nöthig werdenden Bürgschaft, welche die Herren Asche und Pohl auch nicht bätten beibringen können, kam dieser Plan nicht zur Ausführung, und die königl. Eabi- . t f A - I X. 11 - l. L nctsiqie iccizi eoen nat wie vor nau; Geld. Für ein tüchtiges Finanzgenie ist da noch, wie man sieht, ein Boden, auf dem sich goldene Berge bauen. Die Zerren Asche und Pobl haben aber glückltcherweise ihre Orden und tragen dieses .ben stolz für ihre Verdienste." Procrsi Stöcker. Ungewöhnliches Aufsehen und eine nachhaltige Erregung hat in ganz Deutschland ein Procetz hervorgerufen, der aus einer ganz lumpigen Äeleidigungsklage hervorging, wie sie im Lande der Denker leider noch so häusig sind. Der berüchtigte Hetzkaplan" Stöcker, deffen öffentliche Schmähungen aller seiner Gegner, und namentlich der jüdi schen. Niemals eme Grenze gekannt ha ben, war von. seiner Empfindlichkeit oder von semer Partei dazu gedrangt worden. seme eigene sogenannte Ehre zu schützen. Er strengte gegen den Redacteur der Freien Zeitung in Acrlin eme Beleungungsklage an, well derselbe ihn wieder holt als gemeinen Lügner gebrandmarkt hatte. Obwohl die ganze liberale Presse ihm tausendmal denselben Vorwurf gemacht und letzteren auch begründet hatte, suchte sich Stöcker gerade den nach seiner Meinung schwächsten Gegner heraus. Doch aus dem Proceffe - gegen die ..Freie Zeitung" wurde sehr bald ein Proceß Stöcker". Der Vorsitzende Nichter selbst bediente sich einmal dieser BeZeichnung, weil die Verhandlungen sich in der That viel weniger gegen den Angeklagten, als gegen den Zeugen toaer richtete. Letzterer suchte zunächst aus der Sache persönliches Eapital zu schlagen. Er schmähte die Vertheidiger und die Entlastungszeugen, erging sich in derb-wltzigen" Ausfällen gegen Jedermann und wurde merkwürdiger Weise vom Gerichtshöfe auch noch geschützt. Doch die Vertheidigung führte Schritt um Schritt den Beweis, daß'Stöcker ein ganz verlogenes, schmähsüchtiges und rachgieriges Individuum sei, und am dritten und letzten Verhandlungstage führte sie den Hauptschlag: Sie zeigte nämlich den Herrn Hof- und Donipredi ger, den christlich-socmlen Vcesormator und zweiten Luther" in der Nolle eines Melneid,gen. Stöcker hatte im Januar d. I. mit einem Eide bekräftigt, daß er den bekannten aus Berlin ausgewiefenen Agitator Ewald in der Vervandlung, in welcher er als Zeuge auftrat, zum ersten Male sehe", und die socialdemokratischen Agitatoren Görcki und Tutzauer, welche die Vertheidigung an Gertchtsstelle gebracht hatte, beschworen, daß Stöcker und Ewald zweimal in Versammlungen persönlich Aug m Aug" neben einander auf der Liednertribüne gesprochen, sich 3!ede und Antwort gestanden hattten. Dieser Keulenschlaa wirkte auf alle Anwesenden in sichtbarer Weise; von diesem Momente ab befand sich das Zuschauerpubluum rn erner so erregten Stimmung, daß der Vorsitzende wilderholt die lauten Kundgebungen desselben unter Androhung der Entfernung rügen mußte, und der Zeuge Stocke?, der an den ersten beiden Tagen mit einer unglaubr p. p w . liegen reinigten leyr oft vortaut, oyne gefragt zu sein, die Verhandlungen unterbrach, änderte sein Betragen vollständig. Lautlos, ohne ein2 Miene zu verziehen, mit niedergeschlagenen Augen und in sichtlicher Aufregung, die ihm den Angstschweiß auf die Stirn trieb, blieb er auf seinem Platze im Zeugenraum sitzen, und in dem Gefühl, daß Aller Blicke auf ihn gerichtet seien, erheuchelte er offenbar eine künstliche luhe, indem er bald den Staub von seinem Hute blies, bald m den Papieren und Schuften blätterte, die er stets in der Hand behielt. Als die Vertheidiger ihre Reden begannen, entfernte er sich sogar mit Genehmigung aller Parteien aus dem Gerichtssaale. Das Urtheil lautete niederschmetternd, aber n'.cht für den Angeklagten, den Jtedacteur der Freien Zeitung", sondern für den Zeugen Stöcker." Freilich mußte das Gericht dem Verklagten nach dem deutschen Gesetze 3 Wochen Gesangniß auferlegen, aber es that dies unter folgender Begründung seines Urtheils : Der Gerichtshof ist der vollen Ueberzeugung gewesen, daß in all diesen Angelegenheitcn die Behauptungen des Zeugen Stöcker mit den ermittelten Thatsachen mindestens nicht im Einklang ja halb und halb in direktem Widerspruch stehen und daß die Erläuterungen und Entschuldigungen, welche der Zeuge Stöcker für sein Verhalten gegeben, gesucht und verfehlt .sind. Ungeachtet der k olossalen Widersprüche, in welche sich der Zeuge Stöcker bei dieser ganzen Gruppe mit den thatsächlichen Ermittelungen gesetzt hat, hat der Ge richtsbof die Möglichkeit eines IrrtbumS

icinereus docy ntcht ausgescylossen, zu mal ihm eine große persönliche Erregtheit inncwohnt, was sein vielfach incorrcltes Auftreten vor Gericht beweise. Auf der anderen Seite ist der GerichtsHof nicht in der Lage gewesen, es dem Angeklagten zu verargen, wenn er aus dem ganzen Auftreten des Zeugen Stok ker, aus ollen diesen Behauptungen und Widersprüchen, den Erklärungen und Zurücknahmen den Schluß zog, daß sich der Hofprediger Stöcker bewußt mit dr Wahrheit in Widerspruch gesetzt hat. Mildernd komme dem Angeklagten der Umstand zu gute: Der müßte seinen und seiner Väter Glauben schlecht ehren, der nicht schließlich tief gereizt und innerlich empört werde, wenn er solche Angriffe auf seinen Glauben sieht, namentlich wenn sie von einem Geistli chen ausgehen. Der Gerichtshof ist sehr gewillt, einem Verkünder des göttlichen Wortes, der Liebe und Versöhnung einen besonderen Schutz des Gesetzes zuzubilligen vorausgesetzt, daß sich der Geistliche auch von politischer Agitation fern hält. Der Präsident erklärte, daß der GerichtsHof ibn autorisirt habe, zu erklären, daß die Art und Weise, wie der Zeuge Stökker Behauptungen aufstellt und nachher widerruft, eine namenlos leichtfertige ist, und daß sein Austreten vor Gericht zu tadeln ist. Nach ernsten Erwägungen hat sich der Gerichtshof dahin entschieden, daß er trotz aller Milderungsgründe dem Angeklagten eine Geldstrafe doch nicht auferlegen könne, daß er aber die Gefängnißstrafe doch nur auf Z Wochen normiren solle. Ob gegen Stöcker jetzt noch eine Anklage wegen Meineids erhoben wird oder nicht, ist gleichgiltig. Der Mann ist jedenfalls in den Augen aller anständigen Menschen gerichtet, und hoffentlich wird er zur Ehre Deutschlands bald von der Bildfläche verschwinden. Kein Statthalter mehr.

Daß Elsaß-Lothringen seiner Zeit inu ter die Statthalterschaft des Freiherrn von - Manteuffel gestellt wurde, war einestheils ein Nothbehelf und entsprang andererseits aus dem Wunsche des Kaisers, dem hochverdienten und schassensfreudigen Manne ein Gebiet zu erschließen, auf dem er, seinem zwiefachen Talente entsprechend, als Militär und Staatsmann zugleich Gelegenheit fand, sich im Dienste des Vaterlandes auf's Neue zu bewähren. Die Frage liegt nahe, ob Fürst Bismarck dem Kaiser rathen wird, nach dem nunmehr eingetretenen Tode des Feldmarschalls die Statthalterstelle in ahnlicher Weise auf's Neue zu besetzen. Wir glauben es kaum, meint das Berliner Tageblatt". Der Kanzler liebt eS nicht. seinen Einfluß auf einem so bedeuwngsvollen Gebiete des staatlichen Lebens, wie es das Neichsland ist, völlig annullirt zu sehen, und doch mußte er nur allzu bald die Erfahrung machen, daß er, seit Manteuffel's Ernennung zum StattHalter, in Elsaß-Lothringen nix mehr tau seggen hatte oder doch so viel wie nichts. Dazu kommt als weitere Erwägung das Ausbleiben des nachhaltigen Erfolgs, den man sich in Berlin von der Schöpfung einer Statthalterstelle in den Neichslanden versprochen hatte. Bei allem guten Willen, den Freiherr v. Manteuffel mitgebracht, ist es ihm nicht gelungen, der allgemeinen Stimmung des Landes ein wesentlich anderes Gepräge zu geben. Seine Versuche, durch eine weitgehende Nachgiebigkeit, die in einigen Fällen sogar allgemeines Aufsehen erregte, den französischen Theil der Bevölkerung, namentlich denvornehmeren, sich freundlich zu stimmen, haben nur die Wirkung gehabt, das wahrhaft deutsche Element in den 3keichslanden, namentlich aber den deutschen Beamtenstand, zu verbittern, ohne ihm im Geringstcn nur die Sympathie derjenigen Krclse zu erwerben, auf deren Gewinnung für die Sache Deutschlands es dabei abgesehen war. Nicht minder unglücklich war der Statthalter in seinen Bestrebungen, die Ansprüche der verschiedenen Eonfessionen mit einander auszusöhnen. Diese Erfahrungen können nicht wohl dazu crmuthigen, das Experiment mit der Statthalterschaft zu wiederholen. Auch wäre, wenn man nicht einen königlichen Prinzen mit dem hohen Posten betrauen will und dazu scheint schon damals keine Neigung vorhanden gewesen zu sein kaum zu sagen, auf welchen Mann die Wahl sich lenken könnte. Einer, der blos Militär ist, taugt nicht für das verantwortungsvolle Amt, und einer, der nur Diplomat, ebensowenig. Die Ver einigung beider Seiten aber in einer einzigen Person, wie es bei Freiherrn v. 3)!anteuffl der Fall war, ist eine so sei tene Ausnabme, daß sie zum zweiten Ü)!ale zur Zeit kaum zu finden sein dürste. In Betracht aller dieser Um stände ist es wahrscheinlich, daß ElsaßLothringen für die nächste Zeit wieder diejenige Stellung zum Reiche einnehmen wird, die es vor Ernennung seines Statthalters innehatte. Fi'.r die Bevölkerung des Landes selbst ist dabei so wenig zu gewinnen, wie Verlieren. Wenn sie unter der Regle rung des Statthalters nicht zu einer grö ßeren Selbstständigkeit in der Verwaltung ihrer eigenen Angelegenheiten gelangt ist, so hat sie sich die Schuld daran nur selber beizumeffen. Ihre ablehnende Haltung gegen Alles, was Dcutschthum heißt, hat es verhindert, daß ihr von Deutschland aus mehr Vertrauen entge gengebracht wurde, und dieser Mangel an Vertrauen, der offenbar auf Gegen seitigkeit beruht, wird auch sür die nach ste Zukunft noch jeden Gedanken an er höhte Vcrwaltungs - Unabhängigkeit in Elsaß-Lothringen zurückdrängen müffen. Französische Trauer. Auf den Admiral Courbet, der in Ton kin gestorben ist, hatten die Franzosen große Hoffnungen sür die Zukunft gesetzt. Sie glaubten, daß er dazu bestimmt sei, sie dereinst an Deutschland zu rächen. Daher war denn auch die Trauer über seinen Tod sehr groß, aber das hinderte die Parteifanatiker nicht, aus demTrauer falle Capital für ibre Partei zu schlagen. Nachdem der Pariser Gemeinderath einstimmig für die Familie des Verstor denen den Ausdruck deS BeileidS .votirt

ya:ie, erhob sich der durch seine Taktlosigkeiten bei dem Bczräbniß Victor Hugo's berüchtigt gewordene Präsident Michelin und erklärte: Ich glaube, der Dolmetscher des Gemeinderaths zu sein, indem ich den Beweis unserer schmerzlichen Sympathie der Familie dieses Opfers der Colonialpolitik übersende." Wie eine Bombe fuhr diese Phrase in die Versammlung. Auf der einen Seite Veifallsgejauchze, auf

der andern Protest und Tumult. Es j kam zu einem förmlichen Gezänk zwischen dem Präsidenten und den Opportunisten, in das Dreyfus, Chefredacteur der com munistischen Nation", mit der Vemerkung eingriff : Was ist denn da so Erstauncnswerthes, wenn man nach Verdienst einen Feldzug brandmarkt und als verbrecherisch bezeichnet, in welchem unsere Generäle und Seeleute fallen, die sogern ihr Leben anderswo gelaffen hätten?" Schließlich billigte der Gemeinderath mit 39 gegen 18 Stimmen die Worte des Vorsitzenden. Im Abge crdnetenhause gab es ähnliche Scenen. Die Noyalisten verlangten ein nationales Begrübniß für Courbet, aber nicht im entweihten" Pantheon, aus dem man Gott verjagt" habe. Alle anderen Parteien waren auch für das nationale Begräbniß, aber die Einen verlangten die Dringlichkeit des Antrages, die Anderen, denen sich die Regierung beigesellte, wollten erst die Meinung der Familie Courbet's hören. Der Skandal endete mit dem Siege der Regierung. Vom Inland e. In New Hampshire hat ein Hund das Scharlachfieber in 5 verschie dene Familien getragen. JnPolk County, Tenn., wur de jüngst ein großer Bär von zwei Knaben mit Knüppeln erschlagen. Der kürzlich entdeckte Vulkan bei Santa Maria, Cal., spuckt immer noch Feuer und Flammen". Im Westen erzählt man sich, die räuberischen Apachen hätten vor den mexikanischen Truppen mehr Angst als vor den amerikanischen. I n S i n o l o a, M e x i c o. wird eine junge ZUesin ausgestellt, die, obwohl erst 20 Jahre alt, 7 Fuß hoch und 50li Pfund schwer ist. Obgleich sie sehr hübsch ist, wird sich ein Freier wohl so leicht nicht einstellen. Denn warum? Man ist doch gern Herr in seinem eigencn Hause. Da schrieben wir neulich, erzählt ein tezanisches Blatt, daß unser junger reisender Agent an einem bestimmten Tage in Hempstead eintreffen würde. Unser Druckerteufel spielt uns aber den Streich, anstatt reisender," unser junger reizender" Agent zu setzen, und siebe da, als der Zug in d:n BahnHof fuhr, hatten sich 17 Wittwen, 3 Strohwittwen und 30 alte und junge Jungfern eingcfunden, die den reizenden, jungen Agenten sehen wollten. Wenn der Mann, der das Vaseballspiel erfand, hundert Jahre vor seiner Geburt gestorben wäre, so hätte er sich "ein hohes Verdienst um ein gequältes Volk erworben", seufzt der in Americus (Ga.) erscheinende Recorder". Fast jede Legislatur, dieim letzten Winter in Sitzung war, ist der Bestechlichkeit beschuldigt worden. Diejenigen, denen dies Glück nicht zu Theil wurde, sollten sofort ihre Ansprüche geltend machen," fügt bosbast ein englisches Blatt hinzu. 3!ichard K. Fox, der Herausgeber der berüchtigten Police Gazette" in Rew V)orf, besaß einen Assen, der vor einigen Tagen das Zeitliche segnete. Er sand:e den Leichnam zu einem Taridermisten, damit dieser ihn ausstopfe. Col. Harding. der Sporting-Editor des genannten Blaitcs, ließ mittlerweile einen kleinen Sarg aus ökosenboh anfertigen und sandte zirei Knaben mit demselben ab, um den ausgestopften Affen abzuholen. Als die Jungens auf dem RückWege mit dem Sarg durch Springstraße . . ( .-!-, . gingen, rneu sie em Pollen an uno fragte, was sie da bei sich führten. Die Knaben bekamen Angst, ließen den Sarg fallen, und einer ver Jungen lief davon. Der Affe rollte, da sich der Sargdeckel geoftnet hatte, aus das Trottoir, und da der Polizist glaubte, ein todtes Baby vor sich zu haben, nahm er die Knaben in Hast. Knaben, Asse und Sarg wurden nach dem Stationshause gebracht, wo das Baby" natürlich große Heiterkeit aus osten des allzu eifrigen Polizisten yervorries. Dem schweizerischen Gene ratconiutat m 'jw ?)ork ama t ver gangener Woche von der Schwerer Regierung eine telegraphische Depesche ni. worin um die Verhaftung von Georg Vogelfänger, dem (ziememderathsschrei be? von Beggingen bei Schaffhausen, gebeten wurde, der sich nach Verübuna von Unterschlagungen hierher geflüchtet habe. Der Consul betraute den bekannten Schwindlerfänger Bernhard mit der Sache und dieser fahndete seitdem aus den (Lenannlen. dieser Tage gelang es ihm, den Gesuchten auf dem französischen Dampfer 9!ormandie"abzufaffen. Da das Signalement ein sehr mangelhaftes war, konnte Herr Bemhard unter der großen Anzahl vonZwlschendeaspaffagie ren seinen Mann nur mitMühe aussindig machen. Als er lbn vor sich hatte, wer gerte sich derselbe, die an ihn gestellten Fragen zu beantworten, und zeigte auf den Namen Johann Georg' Martin Bttim" lautende Papiere vor. Der Beamte nahm jedoch dem Manne die Bnes tasche ab, und in dieser sowohl,wie in et nem Briefe, den Blum" in der Tasche hatte, waren Beweise dafür enthalten, daß er Vogelsanger war. Der Marschall nahm den Acann in Haft und ent' riß ihm noch rechtzeitig einen Revolver, mit dem sich derselbe erschießen wollte. Der famose Medlenka liest in seinem Organ den Temperenzmuckern folgendermaßen den Text : In meinen Heimath, wo bin ich hergeboren, da sauft den Waffer blos Vieh und manchmal Soldaten, wenn haben nir anderes fürn Durst, sonst brauchte Mensch blos nnn Waschen, wenn is er schmutzig. Von Musikanten angefangen bis zu kaiserliche Rath trinkt jeden anständigen Mensch Bier, wenn hat er kein Wein. Und diesen schöner Zustand können den bösen Menschen nicht leiden, was den sie nicht können vertraLen und trinken in beim-

liche, aber desto mehr ausgiebigen Weise ' den Schnaps, und das sind den Tempereml. 5to den Oessentlickkeit da er.

drehens Augen, Wenns sehen wie Mensch Glasel Bier oder kleinen Glasel Wein und auf zu HauS liegte bei vielen den Schnaps. Und den Weibsbilder natürlich den waren gleich für Tempercnz, weil wollen ganzen Geld für allein und vergönnen den Mann nicht bissel Bier was trinkte beim Arbeit oder auch wenn fertig ist. Wenn Wochen rum is. da streckens den Händen aus und soll mer alles hergeben für Putzgredcl daß kann fein späteren gehn und arme Mann soll Staub schlucken ohne Hinuntcrspülung mit Bier. Den Humbug hol den Temperenz. Sakriputzki!" Das Bundes -Departement für Landbau hat einen 224 Seiten starken Bericht über den Stand unserer Zukkerindustrie veröffentlicht. Wir entnehmen demselben folgende Angaben : In dem am 30. Juni 1884 abgelaufenen Fiscaljabre wurden hier Rohrzucker und Rohrmolaffes im Werthe von 81,893,803.30 producirt, Ahornzucker und Abornmolaffes im Werthe von 55,004,642.10, Sorghum im Betrage von 59,03,335.55, Rübenzucker für 8102,626.03 und Glucoseproducte für 89,000,000. Der Gesammtwerth des im genannten Zeitraum hier hergestellten Zuckerwerks betrug 543,037,409.63. Jmportirt wurde Zucker und Zuckerwerk im Betrage von $103,884,760. Daraus wurden an Zöllen vereinnahmt 543,929,663.26. Das sind gewiß respectablc Zahlen, dennoch stehen sie theilweise in keinem erfreulichen Verhältnis zu den entsprechenden früherer Jahre. In Louisiana, das stets als unser Hauptzuckerland galt, wird der Zuckerbau immer weniger einträglich nicht als ob wenige Zucker geerntct würde (obwohl in dieser Beziehung die furchtbaren Überschwemmungen, viel Schaden angerichtet haben), sondern weil der Preis in keinem Verhältniß zu den Kosten und Ucuyen steht, rotz des beständig stergendcn Consums der Zuckerartikel sind keine lohnenden Preise zu erzielen. In anderen Staaten steht es nicht viel desser. Dazu kommt, daß die Zuckerernten der alten Welt in der nächsten Zeit keine Abnahme, sondern eine bedeutende Zunahme dieses Artikels versprechen. Ohne die Überschwemmungen im Süden der Ver. Staaten wäre die Ueberproduction noch viel größer. Unsere Zuckerproduction ist im Begriff, an ihrer Reichlichkeit zu Grunde zu gehen. Wir ersticken förmlich im Zucker. Der Bericht macht sehr trübe Aussichten für die nächste Zu kunft und enipfiehlt, bei dem Anbau und der Ausbeute des Zuckers recht ökonomisch M veriabren. al lettische l ätter bracht? vor einigen Tagen die Mel--dung aus Kairo, daß die Gattin des Mahdi von den Anhängern des neuen Vtahdi gefangen genommen worden sei, der nun für dieselbe ein beträchtliches Lösegeld fordere. Diese 3!achricht wird jetzt vom Mubaschir" bestätigt, der über diese Gefangennahme folgende Details mittheilt: Bevor MahomedAchmed die Stadt Obcir verließ, um gegen Chartum zu marschiren, schickte er' seine Favoritin, die er vor zwei Jahren von einem griechischen Sklavenbändler um 1340 Maria-Tbcresien'Thalcr gelaust und die ihn neulich mit einem Knablein beschenkt batte, heimlich mit ihrem Kinde nach der Felsenburg Zarbil in Kordofan, damit sie dort seine Heimkehr aus dem Kriege abwarte. Eine von dieser Favoritin weggejagte Ic'egersklavin verrieth nun den Anhängern des neuen Mahdi den Aufenthaltsort ihrer früheren Gebieterin, worauf diese die Burg besetzten. Der neue Mahdi fordert für seine Ge fangene 7200 Thaler Lösegeld. Vom Grafen Leo Tolstoi, dem berühmten russischen' Romanschriststelle? und Bruder des Ministers, erzählt ein Feuilletonist, daß derselbe in seinen frezen Stunden das Schusterhandwerk betreibe. Der Berichterstatter besuchte mit N. N., einem Freunde des Grafen, des letzteren Haus, und der berühmte Romancier war eben in Gemeinschaft mit einem jungen Handwerker bei der Arbeit. Er hielt gerade einen Stiefel in der Hand, den er aufspannen wollte. Meine Verwunderung, so schreibt der Besucher, hatte keine Grenzen', ich glaubte einen abgemagerten, geschwächten Asceten, der sich in das Studium der alten Bände mit den Satzungen derConeile vertieft hat, zu treffen, indessen aber hatte ich einen gewöhnlichen, einfachen Schuster vor mir, der mit geübter, muskulöser Hand in die Sohle geschickt Holzstifte einschlug. Auch im Gesichte N. N.'s war die Verwunderung zu lesen. Wir werden gleich zu Ende sein und dann -stehe ich Ihnen meine Herren, zu Diensten," sagte mit schöner Halsstimme der berühmte Schriftsteller, indem er den zeitweilig weggelegten Hammer wieder zur Hand nahm. Seit wann beschäftigen Sie sich denn, Lew Nikolajewitsch, mit dem Schusterhandwerk?" fragte N. N. lachend. Nicht sehr lange, habe aber, wie Sie sehen, mich bereits etwas eingeübt", gab der Graf gutmüthig zur Antwort. Kann man erfahren, zu welchem Zwecke?' Wie, zu welchem Zwecke?" fragte verwundert der Graf Tolstoi. Jeder Mensch sollte em Handwerk kennen oder überhaupt nicht allein mit dem Kopfe, sondern auch mit den Händen arbeiten. Nur in der physischen Arbeit liegt ein festes, ernüchtern des Prinzip, welches zur Erneuerung und Verbesserung des Lebens führt. Wer physisch arbeitet, der ist physisch gesund. der denkt und lebt auch vernünftig. Das war annähernd der Sinn seiner Worte. Der junge Mitarbeiter Tolstoi's war deffen Lehrer, das heißt ein wirklicher Schuft:-. Damps-Wascherei, 160 Mord Delanare Str., nahe Ux Vkassachusktti Ave. JOHN HIDD, . igeuthümer. Vorzügliche Arbeit ! Prompte Abliefernug l T. W. Kynn, GeschastMlzrer. 7 Epitzen'Lorhäng werden nach dem neue ften ersahren gereinigt. SuftrSge per Erpreß wer n sofort ausgeführt. Telephon

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