Indiana Tribüne, Volume 8, Number 288, Indianapolis, Marion County, 5 July 1885 — Page 4
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C7 . na Srtüüne. cjuuua. So.nltags-Älttsgabe. Office: 120 Ost Äaryland Str. Heber das Aenßere großer Geister finden wir im F. I." eine interessante Sammlung 'öon be!?nskrästigenBeispielen Üaii Umtxtl an einer Stelle seiner Anthropologie : Wenn man das Leben und die Thaten eines dem Talent, Verdienst oder Nang nach großen Mannes liest oder sich erzählen läßt, so wird man a:inig!ich verleitet, ihm in der-Einbil- . M r . ' r r w T- . i ungÄlra: eineanjeynttye raiur zu benundegewemeck ' der 'Beschielbung nach feinen und: Insten im Char'akter eine kleinlichgeschmeidige Bildung. Nicht bloß der Bauer, sondern auch wohl ein eenugZam.-Mlt.der', Welt. Bekannter findet sich doch befremdet, wenn ihm der .Held den er sich nach-den 'von' ihm erzählttnThaten'' dachte, als ' ein ; kleines .Männchzn' umgekehrt '.der '.feines und sanle Hume itm als ein . vierschrötiger Mann, vorgewiesen wird." - - ' , -Es ist m -der That merkwürdig! Viele geistig sehr hervorragende Männer vielleicht Vi's'Mrhrzahl derselben,' wären.körperlich gerade klein oder nur von mittle rex Statur. Man denke- an Cromwell, Friedrich den großen, Napoleon, I.! ,PrinEügsN'6öi'l"Savoyen, der edle Rit-war-bekanntlich - klein, magerund unansehnlich. Der Marschall von Lurembourg 'Hifl&ßetafi schwächlichen .'Und schiefen . Körper,,.., -Moreau. s, Tours .Zs,.ß Binder deS Prinzen Conde beinahe Zwergs waren, wenn sein Geschlect.)p.for;fahxe, sich zu verkleinern, Äeri'e es b'alo auf Nichts kommen ;.Moreau meint, daß in der Physiognomie des -g'tvßin Co'ndö'selbst Manches "'an ;Veri Typus der 3!hachitischen erinnere. Agesilaus,,eimr dekLeduttendsten Feldherrn des AKertumZwarklein von. Statur,unanseMlch und fahrn. ' Qt 'r"CTl?Hra'gcntpcft-;5Uorocn Aristoteles und Kant, waren körperlich klein,Sinoza und Lsibniz ebenfalls Kchd in großer 'Stazur: Chchsipp, ein ungeheuer produktiver Schriftsteller und dörHVeit:,Wnttcher?der stoischen SM-, lewekche, wie man sagte, ohne ihn nicht bestanden hätte, war einkleinesMännchen, dessen Bildsäule im KeramcikoS fast ganz von einem nahe stehenden Pferde versteckt wurde Deßhalb' der erklärte Am zog ich durch übermäßigen-Fleiß und -geistige Ueberanstrengung ein Nervenleiden zu, als dese?! Folgen Krümmung des .Nück- ! grats xinb fast fortwährende' 'Kränklich--keit.zurückblieben. - - - - . . , .5 Don Johann Gottlieb Fichte sagt sein r'Söhn I. H. Fichte Klein, aber von .kräftig zusammenaedrängter Statur, blutreich und muskelstark, deutete .sein Körper auf zurückgehaltenen Wuchs, 'wiec f.,durch-diZ ungünstigen Verhältnisse' seiMer Jugend sich nicht gehörig, hätte' xnt? Wickeln, ttnnm Hegel's ftüh'geälterte t FiMX Äar gebeugt und ; hatte nichts l rrrtSrtVirirV,2 . inhrrfhrtrtfi urmforfr Agen-aefurcht, . ,und,die 'Züge erschie altuind welk.-7- D .PHilofopben A.- , ' f ' - r - r- . r ' ' , . MrtschlLnd' Ändere besaßen keine große Matlsr, TieMutter des großen MathetaUss.Newton .scheintwie-sem Biozrapb Brewster bemerkt, nach des ' Vaters Tobe mit diesem einnaen Kinoe zu rüh niedergekommen zu fein. jas fWM&m sour Wels gebracht, Var
Gegner seiner eyre, ZZarneades, ihn ,LrvMvs- zu nennen pffegte.Mejes Mendel'siobn zca sich bereits als Knabe
Jj j ( s.D jjv..fcjjv, WHHHIVVtVr 5chene :Miöesarbeit 'batte' Stirn- Und
svenyüuerknePotze,oervM 4 Tbcvloa Sch leiermach er, der 'Vbil'oloa
von einer solch ungewöhnttchen Kleinst sdickes.Gesichteine.nicht..bejonders -bobe. und' von einem so schwächlichen Bau, daß) Stirn, aufgeworfene .Lippen, buschige
vie zwei Weioer,-welcye -nacy -Ätorty-' WMmzua) Mcken.ham geschult WuroenT' um für dasselbe ein StärkunasMittel zu holen,micht? erwarteten 'es 'bei ihrer Rückkehr noch am Leben zu finden. ?!ewton erzählte Herrn öondnit, daß er oft'ven fner -Änttergehört-hättö,er' wäre bei seiner Geburt so klein gewesen daß man ihn in seinen Vieitelskrug (a quart rnii) hätte bringen können. Der Entdecker" des -Gravitationsgesetzes war auch als Mann körperlich klein, in späteren Jahren jedoch -etwas ' corvulentv Der berühmte .Astronom .Joh.Kepler nennt sich ftlost ein Siebenmonatskind ' seiV.MMbljck,jmwr 5!eiN''unda-. ger, sein zarter und schwächlicher Körper War inallen Abschnitten'. d&5 Lebens manSerli. Krankheiten. unterworfen Der Botaniker Linne war unter Mittelgroße Äeier GeburtMltäire's hielt man es für unmöglich, das schwache Kind nch- -der . fluche trageiruköNnenUNd taufte es dher zu Hauses neun Monate schwebtedasselb msche'n Kebennd Tod, erstach dieser Zeit faßte, man Hoffnung, es am Leben zu erhalten. Auch im,WanneL-.,und,Vreisenalter.war der kleine, schwächliche und. gekrümmte Körper des Schriftstellers' soz'uiaM nur eine leichte Hülle seines glänzenden Geistes. Rousseau sagt in seinenBlekesn-t t i. r wm. L MMN, oay er a:s em jcywacylicyes, kränkliches, kaum lebensfähiges Kind gelrMwurde. -. 'Michelangelo war in seiner Jugend von zartem Körper, später wurde jedoch sein Körper kräftiger. Er war mager, vans- fester Sehnen .undHedrungeniem Kaöchenbau z :?tHätte5reite .. Schultern, vtttSttur kber ttar-er'eher klein als hoch gewachsen zu nennen." (H.Grimm.) Der Componist Haydn war klein von Statur,. aber. stammü)nd.von starkem Knochenbau. Mozart s kleiner und magerer Körper bekam in den letzten Lebensjahren mehr Fülle; der Kopf war etwas roß, die Bernde -und "Füße klein. Z)eetovn war nicht von hohemLLuchse besch' aber 'kräftige Muskeln. Langes. struppiges Zäar umrahmte den unge. wöhnUch''äroßettKopf. '.Fr. Schubert's' Statur blieb unter Mittelgröße zNücknr t-' i f ll' '. lf M f. f unQ .a)uuer waren gerunoer o Arme und Hände fleischig, die Finger kurz .C M. von Weber war kränklich, schwächlich und' von kleiner-Statar ; sein GanAkam dem Hinken sehr nahe. .Kilnicht alleeiffeZhelien Nicyr lammrncye, ourcy iyre wxit, Schöpfungen und Thaten aüsM'eich'iitte und berühmte Männer von kleiner Sta-
tur sein müssen "zeigen uns srt r r O tu rnd art ver rone eoe eMiwieMallcnstem, Gustav Adolph, Washington :und or Allen Fürst Bismarck.' ..Unsere' beiden größten Dichter,Schilter - und Goethe, waren bekanntlich " auch körperlich nicht klein. Der Componist Händel hatte eine aroße, untersetzte und stämmige Gestalt. R. Schumann besaß eine große, stattliche Fiaur. - .-t-. . Der berühmte Geigenvirtuos Paganini war von mehr als mittlerer Größe, sehr hager und von schwächlichem Gliederbau.. , Seine Physiognomie sowohl als seine ganze Haltung", sagt seinBiograph Schütz, hat einen so auffallenden Ausdruck von tiefer Schwermuth, daß man ihn fast die perso'nisicirt'e Melancholie nennen könnte. Sein Gang, wie jedsHmrStellungenM nachlässig ge bückt, und drückt dcher 'ntchtwenigerAls Hoheit des Geists geschweige denn Stolz aus. Auch ftm Anzug ist äußerst einfach, und die Verbeugungen, die er vor und nachLkdem Mazdas er gespielt hat, gegen as, Publikum s macht, sind stets bis zum wirklich' Demüthigen höflich. EinrabenschwanesHaar umhänqt in längen Locken sein? eingefallenen Wanaen und läßt dieM'elancholische Blässe seines gelbfarbigen 'Hesichtö nur' noch um so grelle? hervortreten, avei hat er eine stark hervorstehende Nase und Backenknochen,' und '' eine' hohe stete; Stirn ;. m allen semen (öestchtszugen malt sich Unverkennbar ein durch schmerzliche Erfahrungen und heftige Leidenschaften zerrissenes Gemüth." ' " . Wie Leonardo da Vinci kann auch Nafäel" wahrhaft göttbgnad'et genannt werden : ie - herrlichste Geistesanlage war bei ihm mit körperlicher' Schönheit verbunden und' er erscheint' fast'ivie eine irdische' Ausgabe des örengetö, dessen Ramen er trägt." Ein glückliches Leben floß, ihm in rastloser Thätigkeit dahin. Aber es bewahrheitete , sich, an., ihm. 'wie bei Mozart u. A. der Spruch,. daß die Lieblings der Götter früh stehen; bereits im 37. Jahre entrig ? ihn der Tod feiner Kunst, deren Gipfelpunkt er er reicht hatte, indem ihn der gewaltige Schaffensdrang und die glühende Phantaste in das Grab snikt.-Hast im gleichen Alter starb der Dichter Äyron, bei welchem sich große Vorzüge, mit., bedeutenden, Fehlem 'vereinigten.' 'Geniäk gaot,war er zugleich von hoher, edler zUokunft und. schön. Dieseshlaffe Gesicht ist mein Schicksal" soll eme Dame geäußert haben, als sie ihn erblickte. Die Schönheit seines klassischen ..Gesicht's, welche vhn zu' seinem. Unglück sovse Glück bei dem weiblichen 'Geschlecht ' sinden ließ wurde freilich dadurch beein-! trächtigt,'daß er' ebenso wie'W.'"Scött lahm war. Während aber Letzterer die .ache hümoristssch .Nahm und indem Gebrechen einen Antrieb fand, diesen Man gel durch Ausbildung der übrigen kör? perlichen Anlagen möglichst zu ersetzen that dies Byron zwar auch, aber seine Verkrüpvelung,.wie er es nannte, war für ihn vor allen Dingen eine Kränkung der Eitclkeit, und niemals konnte er die-, selbe vergessen und' überwinden. Auf alle Weise suchte . 'er durch Anzug und Stellung das Leiden den Blicken Anderer zu entzieheN'und.empfand ' es.' als ,tödt liche 'Beleid igung daraufrgendwie.au merksam gemacht zu werocjf.--' 'v:r :'';-, ' . .In der That ist die Schönheit bei gei stlg hcrvorrÄgenden' Männern im' Gan-' zen selten. -Das stets blaffe Gesicht Wo( zart's war nicht unangenehm, verrieth aber .nichts' .Außergewö hnliches. ' .'. Der große Componist ; hatte es nicht gern wenn män merken ließ,' daß sein Aeuße-' res wenig . verspreche. .. (Von, einem Sänger, der ihn nicht kannte, wurde er einmal für einen Schneidermeister gehal? ten. s?r."Schubert batte ein rundes. Augenbrauen,' volles," sich kräuselndes Haar und eine dicke,, stumpfe !ase. im Ganzen etwas Mohrenartiges. Sein Gesichtsäusdruck war nicht? weniger als geistreich. . Schiller war bekanntlich icht schön: in der Jugend hatte er, . rothe ..' vVr- rarr-''- ir ojumc Uhu ommeisproen, vie ZiNiee neigten, zu einander u. s. w. Bon Jugend auf kränklich, vernachlässigte er das Wohl- seines " Körpers, arbeitete . die Nächte hindurch und übte das'" Gehirn aus Ziosten oer anderen Organe und fUtle!- fv ft. v- cin.utt'.: vy4ivvv , vv fut ui r.i veil xuvliy Knes gesunden Körpers ein. Von dem berühmteNenglischen.Humoristen Loren; Sternedem Verfassers von Tristtäm Shands unb7.,Norisnpsindsamcr Reiset -saatttti-Autör : Selne'Ge.ftalt.'und Trachtwären 'sslöngittelllöaß maN'stch - beim -ersten ' Anblme nur mit Mühedes Lächelns. enthalten' kaunie Interessant , ist auch folgender vergleiche'nde'Berlcht'uber die Augen verschiedener großer Äkäyner : r . x-r x ) Den) Ordens stern5 desSenius, um mit LavA5er zu reden, trug Schiller nicht im Auge. Streicher schreibt ihm einen kühnen Adlerblick zuden-. Andere nicht anm'fichen wollten, M Goethe nennt sein Auge sanft. Ueberhaupt waren nicht alle Geistesheroen im Besitz dieses Ordenssternö. !.MerdingS wird der BliS Alexander's des Großen funkelnd ge. nannt,; der große, schlanke Caesar mit derschönen, würdevollen Gestalt, den etwas zu vollen Lippen, der Adlernase und der sich allmählich einstellenden, sorgfältig durch den Lorbeerkranz verDeckten Glatze, atte im rbleichephartlosen Gesichtlchwar und lebhasMugen. mit einem Äusdruck Von Wohlwollen und Heiterkeit. In dem länglichen, stark gebräunten Gesicht des Prinzei Eugen von Savoyen, der- den- Mund ' meist ossen hielt, traten besonders die -lange Nase. und die schwarzen, lebhaften Augen hervor. Das scharfe und durchdringende Auge Friedrich'ödes Großen ist ebenso bekannt als die 'Physiognomie -und der Blick von Navoleon I. Leonardo da Vincischatte-' emen feurigen .'Blick, die Augett des' Dichters-Tasso. waren groß' und glänzend ' die. . .desKomponisten Haydn werden als. lebhaftun. feurig geschildert.- Unter der ungewöhnlich ho? henStira. des Philosophen KMlanj ten lebhaste Augen ; der Blick-Schopen-hauer'swar in der Lugend pon solch.', auffallendem Feuere daß Ausländer' dar? aus auf. einen außerordentlichen . Geist schlössen ünL 'meinten,, der junge Mann Würde etwas Großes werden. .Der Na-
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.tmsorscherLinnelhatte braune, feurige Augen!' l Die.; Philosophen Aristoteles '. ;t:' ..r . . c .eit ' nn ' r.'.r l
unq icomjwici c?i unnier zuicgei angelo hatten Keine Aüaen. Nach Cow buit besaß Newton, ein lebhaftes und durchdringendes Auge, Bischof A. dagegen sagt, daß dies während der letzten zwanzig Jahre von Newton's Leben nicht der i5ll war und vielmehr etwas Sch machtendes - in seinem 23Iicke lag. Das große Auge Mozart's war matt, der Blick unstät und zerstreut. In, den Mo menten der Begeisterung am Klavier nahm jedoch sein Aeußeres einen Aus druck an, der die Zuhörerden. großen Künstler erkennen ließ den man 'sonst nicht in ihm vermuthete. Aehnlich war es bei ?r. Schubert: wenn ihn Musik oder Gespräche anregten, besonders .nber .kenn eö. sich um Beethovens handelte, isingseinAuge zu blitzen. jdN' undVbeleöten sich'i dle Züge. Das braune Auge Beethoven's war klein und beim Lachen ganz im Kopfe versteckt, dagege-lrat. es DHjlich ' mit: ungewöhnsicher Größehrvor, rollte entweder litZend herum öder es öewete sichstier vor sich hinblickend, gar nicht, wenn eine Idee sich des - Compönisten 'bemächtigte ; sein -ganzes Aeußcre erhielt, .dann etwas Jmponirendes. Diese Momente plötzlicher Begeisterung überraschten ihn'öfters in der heitersten Gesellschaft, aber auch auf der Straße, und erregten dann die ... l -Tu 'fi-fc' f2.'.:.:i . geparmxctc üumeitamteii auer Kpvfpkonpn. .-5 -9srnt i5IVirtnntttt (S Aüu : Seine von starken . sckw:en Brauen überschatteten Augen sind schwarz und klein wenn er-aberxaltirt ist, über, aus lebhaft, von meinem dunkelglühenden euer 'mfb durZrinaendem Blick. So wenig. angenehm seine flanzeesichtsbilduna ist..so bekommt, sie. doch von dem Moment an, wo er durch feine Kunst sich " ' " l . V e .J' r. V begeistert -fühlt etwas'Anziehendes," Gelsterartiges und fast einen Ausdruck von Verklärung." Wenn das Blut bei der geistigen 'Arbeit .reichlicher zun; Kopfe drängt," wird das Auge 'lebhafter "und strahlender.? .So, heißt es auch , von .Diderot) daß' seine Augen sanft'und'gefühlvoll waren, auer wenn em .Kopf, zu arbeiten begann, foö sie dann von Feuer glühten.". ... . . . ... . V. - j -fy ,, f, m ( Oie. Affaire .P el.. . ,u ; Paris,- Q, Juni. , Morgen , jyird vor dem hiesigen Geschwornengericht die ounkeleuNd verwickelte Affairö des Uhrniucher Pel zu?.. .Verhandlung: gelangen... Bei dem, allgemeinen Interesse, welches dieser ganz außerordentliche. Fall , erregen wird, halten wir es' für'zweckmaßig,' den Leser zunächft-mit den ''Hauptfakten' bekannt zu machen. Pel, der1849 in Savoyen geboren ift, und hier seit Jahren eine-der absonderlichsten Existenzen führt,, fteht unter der Anklage, mehrere Frauen durch Vergiftung und nachherige Verbrennung aus der Welt gcschaffr zu .haben. -i chön seif langer Zeit steht Pel m dem 3!uf eines harten, grausamen Menschen. In den verschiedenen Quartieren, welche er bewohnte, bis er sich zuletzt in Montreuil niederließ, suchte er die üble Meinung, die man von' ihm hatte', dadurch zu bekämpfen, daß er .sich ein gewisses öußeres 'Ansehen gab und den f Einen erwiderte,' er sei Professor an der Sorbonne, bei Anderen sich als Ritter verschiedener Orden aufspieltet Sein Verbrccherleben soll er, 1879 in seiner Wohnung in den Ternes begonnen haben, wo er einen Pavillon miethete, der hinten im Garten einer Passage ziemlich vereinsamt lag.' Hier beschäftigte er sich' mit Chemie und soll verschiedene Versuche mit zwei Frauen Marie Mahoin und Eugenie Merser angestellt haben, von denen die erstere' ihm die Wirthschaft führte, während die letztere seine Maitresse war. Bei Marie Maholn' stellte sich bald Erbrechen und' heftiger Durstein;. sie wurde, in ein Krankenhaus transportirt und dort geheilt.. ; Kein Mensch dachte hier daran, daß ein Vergistungsversuch die Ursache ihrer Krankheit sein könne ! Drei Wochen später Erkrankte in ähnlicher Weise die Wkaitresse l Pel's ' Diese blieb im Hause Pel's, aber Niemand weiß, was aus ihr geworden ist Nur. die späteren Vor kommnisse . lassen vermuthen, daß Pel hier schon -die Reihe seiner Verbrechen begonnen. . - : ' , j Bald nach diesen Vorfallen verließ Pel seine Wobnuna, wo die Merser ver--schWnd'en'wä sich .M. der Avenue 'Kleber, nicht mehr als Chemiker, sondern wie früher,' als Uhrmacher nieder. vx machte hier die Bekanntschaft der Eugenie Buffereau, die. in. einem 'großen Delikaicssengeschäft des Quartier des Champs Elysee als Verkäuferin an, 'gestellt War und etwa 4000 bis 5000 Fr im Vermögen hatte.. Am - August :1S80 verhenathete er sich mit dieser Un glücklichen' die schow zwei Monatesväter .in Folge heftigen Erbrechens starb. - Ei mlge .age.vor ihrem Tode wurde em Vrzt zur Kranken gerufen, der sonderba rerweise wieder mcht den leisesten Ver-fcchtctettM-M erMdez MM-auf nchlzdl Nen Buffereau AäÄvdeM Verschwinden derlZse Mohimerdes letztenVpfers Pel's, gelenkt. ' Dteteste der E. Auffereau sind- letzthin während - der Unters suchung , ausgegraben . worden - Obgleich vie Leiche schon vier Jahre begraben ist. )st. sie . noch ziemlich, gut erhalten, wa nau) oen yemiiern.oeiveiji, van m oen Organen Arsenik vorhanden war. Man hat in dex-That.diese Substaniin aerin'ger.Mengein'der Leiche vorgefunden, ist aber noch nicht einig darüber, :vb dieze Quantität ' genügte, die Buffereau,. zu. todten und ob das Arsenik Nicht vielleicht in den von ihr absorhirten Medikänlentert enthalten - war. . Ein Jahr? nach dem ode- der Eugenie Buffereau -heirathete Pel Angele Bellisle, welche eineMitgift don einigen Tausend Franken hatte. Er wollte nichts von einem Ehecontra'ctw.isse'n. und suchte auffalle Weise seine SMiezemutttt'. dazu ' zu beweget .'ein Testament zu-.Gunsten 7 seiner. Frau - aufzusetzen, ! i ; Wenige Monate nach derHeiruth stellte sich bei Frau und Schwiegermutter Pel's (die ebenfallsn-seinem-Hause wohnte) wieder Erbxechen und. Durst ein. ' Die Heiden' Frauen waren "im höchsten Gräde entsetzt 'dieFtaU-Bellisle hatte ihren Schwtegetsöhnofort im Vechacht, umso mehr, da dieser die polizeiliche Erlaubniß erhalten hatte, giftige Substanzen aller
Art m verkaufen und sein Laden Mitd
sen'aefüllt war. Die Schwiegermutter machte sich aus dem Staube und empfahl, . ' J . r ..a -r.! ihrer lochtet an, aus iyrer ui u.v.. Ein Jahr nach seiner Heirath ließ:sich der Uhrmacher und Chemiker Pel dann in Nanterre nieder, wo er mit einer gewissen Elise Bohemer, die ihm Geld geliehen hatte, ein intimes Verhältniß anknüpfte. Pel's Frau verließ änFolge dessen seine Wohnung und ging zu ihrer Mutter zurück. . ' Pel,- meint man wqr' damit zufrieden, weil er jetzt freie Hand hqtte und ungestört seine gegen die Bohemer gerichteten verbrecherischen Absichten zur Ausführünz bringen konnte." Er" wechselte wieder sein Domizil und ließ sich mit der Elise Bohemer, der er nach undnach all' ihr Geld . abgenommen hatte, am 21, Juni 1834nMontreüil nieder. Me AZohnüög PelZs in Montreui besteht aUs.emerSeihe: höchst ,6$ij derbarer Zimmer. Dem Präsidenten des Geschworenengerichts,, .der das Apparte-ment'selbst-besucht hat, ist besonders "ein aan,; dunkles Cabinetnufaefallen wo sich ein großer Ofen aus Backsteinen besinlxl sxJ Lxi.-ri 's.l'- n).LßJ;au-iiVAi vel, vzs DKuciui uv uttvuuuujjy vv Bohcmer gedient hat. Sicher ist, daß auch sie, wie alle Frauen, die mit-Pel zw sammenwohntenbäld nach ihrer Ankunft n Acontreuw vondemselven Crvrechen und demselben heftigen Durst befallen wurde" ' Sie wand'sich auf ihrem Bette ÄeMmit diesen üntersagtchart Als sie eines . Tages allein geblieben ivar, rief. sie. trotzdem .die. Frauen ncl und Deveu, die m demselben Hause wohnten. , Dieseluchten ihr umsonst ei"ige 'Linderung' verschäfftn: ' 'Zehn Tage später hat man nichts mehr von der Vöhemer gesehen .noch -gehört. Die beiden brauen EbTrnel und' Deveu werden die.gwei wichtigsten' -ÄslasiungsM-gen sein.!, -Sie verstcherndaß' sieeines TageS, 'nachdem die Elise Pohemer' schon ,kl, t, im M tiif...TZ2t- 511 Wiivivuv(ii ivui, ui viutvuyvu auf eme Leiter geklettert sind unodurch eine Scheibe in das dunkle 'EabTnet geblickt.habcn. Siesahen .hier .daS Betk der Elise in größter Unordnung, auch im Cabinet selbst lag' Alles 'durcheinander. ueberall aus dem Boden - war ylor gestreute als sollte - man dadurch üblen Geruch beseitigen. Was -aus -der (Use Vohemer geworden ist, vermag indeß Niemand mit Gewißheit zu sagen : die Gerüche, '.-welche mt Nachbarn; PclÄ währgenömmerr?abm wollen, 'scheinen darauf hinzudeuten,, dast. Pel die Elise Bohemer stückweise in dem Ofen des dunklen Eabinets verbrannt hat, in we! - .. ' ' l :. " . '' j1' cvem.elne eltang ag'uno- cacvr-ely großes Feuer gebrannt, dessen Schein durch die Scheiben sichtbar wurde. Die öteste, die man in dem Ofen und an einer Säge gefunden hat, mit der Pel die Leiche 'getheilt haben soll,' sind - sorgfältig geprüft und als von animalischen Sub stanzen herrührend, .befunden worden. Pel behauptet natürlich, daß Elise Bohemer ihn plötzlich verlassen hat. in ein.er Droschke, welche sie selbst im Faubourg St. Antome, geholt, habe. . .Die., vcachbarn haben indessen weder die Elise noch den Wagen gesehen und die Chemiker glauben, daß sie' in Rauch aufgegangen ist. (Pel ist bekanntlich laut Kabelmeldung, von den Geschworenen- zum Tode verurthellt,k)orden.). r? i t$ Wc NeuneV D r'e sde'n, 77Jun? Man bat das neumebnte labrbundert das der Humanität des Fortschrittes) der Entdeckungen und Erfindungen, der Telegrapbie, der Photographie, des Tele- : t. ". i pri t s . vyons, oer tteramrgescylcy:en,.ver pecialärzte, des Komma-Bacillus genannt. aber viel correlter Ware Wohl die Aezelcynung : ,,as alumm oer ?n- " jj " ri" ' ' r f i n . ' . r t t rf " gre e. ine congreVllcyere Zen Mit all! ibren Freuden und Leiden.' ibren Trinksprüchen und Bällen,'" hat es woßl noch nie gegeben: alle Vereme -halten :t .. . f? rr s ' . r. V i 'r 1. V . . : i 1 : iyre ongrene ao no wenn man vriienir,daß die Zahl der Vereine eine ganz coloftak ist m dieStatlstu. derselben soll noch geschrieben werden so wird man die .Benamsung .unseres. SakulumS .als . -f '"' ' e s r L r ' oas emes congreßiicyen ouryaus angemessen. Hnden.. Jagermner Älecharbei ter, Hühneraugen - Operateure, Eolpor tagcbuchhändler, Villardspieler, Radfah rer, Droschkenkutscher und Todtengräber halten ihre Eongrene. ab, . warum sollten sie zurückstehen, die Kegelschieber, die in aller Herren Ländern so verbreitet sind ? In Dresden, wo kürzlich auch di&An bäna'erdesWollrealines'täateni.bati in derÄhat in den Tagen vonli. &s' 8; Juni der erste deutsche Kegelcongreß stattgefunden. Zweihundertfünfzig Kegelclubs aus allenGöNten Deutschlands waren in der Hauptstadt des Sachsenreiches zu einem fröhlichen Feste vereinigt. In s v r n tu n!YY--i 'Cü.rv?. ven,irupen xx vwwWv fahen die Sachsen höchst drollige Gestalten ' wandeln : Männer mit türkischem Fez, die man sehr wohl für Paschas mit so und so vielen Noßschweifen hätte hali . "s-.r:- V "t iV';J..Sv 5 ir. ffl.. t icn ivnnen es waren vies vie sano Hasen", die eigentlichen Urheber des Eon gresses Dresden Wann, mit,rothen Hüten, "mit Mutzen, wie sie im siebzehnten oder achtzehnten, gchrhundext, . : c' j '; : r. i . ' . y wuroen, mir uien, aqcymuar mu aller lei Federn,- Leute m-FrackeN auf. welchen Natten abgebildet waren im Juni, wo es noch nie emen Karneval gegeben, DUl1 HXMVHIIINV. VMtLHl , brier,i--dMmrnrn 5 Ei tgnd.iMgumywiÄ lSfsTsl- . dainViil' Avm ilvttjvv' t niv-yHHt. r'Vl , ' rttärtictM; ein .-.Quatlcher-.Sack,"n2 -.Schneidi HeinrM, .ttnelFWMeinS tttlnt''-' -.rfhiwmi sifr'- I--
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Snctt oarn.xu urc suJTuren, .ca , xor ci owii
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;,ä?bbfo fliafk ,WatschtüUen NMeulen",-.-- neide nie.empSrtenterscheiduna.szeicheV. daus- man muß gestehen, . Arinellere Da Odin'S Saumroß mild-urchir-Namen als diese, kann....man sich kaum cumflexe , schäumt ; Commune Viehzucht
denken. Nur in aerinaerabl,. aber auw liwaren ovc??rvao : erp ti.tr. ' A.ffxr? I ii'T ..Atr. rr 1.1 ri-.sn-. s --r: .rl tlftcn itlv5Ti,..naf , meine icyR diepneüMmeübftenMunSn schütäl Mbeu ät bouchrenrZieiekrs Gattinnen geschoben werden, sondern veritable Heldinen der Kegelei, deren
'. war,.-'dielsie'sich.nickt aläNicktcomöätI faJ.C - ' r-, r x - ' - i-. j . - Während' dieTurner : Gur"Helt!" und die Bergleute: ..Glück auf!" sich zurufen, ist der kegelbrüderische Gruß : Gut Holz !" Pindar hält das Wasser, der Keglers as Holz,für das beste.-Der gute Kegelsu)ieber muß eben aus gutem Holz geschnitzssein und die Waffe, mit welcher er den Sieg erringt, und in das Triumphgeschrei: Alle Neune!" aus bricht,,nt nicht die Büchse, wie be: dem Schützenbruder; -nicht Barren und Reck, wie bei dem Turner, sondern der hölzerne Kegel. Trotzdem das Material, welches pze, Kegelkunst erfordert, .em echW mliP 5 W doch' die 5KegW eme -recyi icywere unn uno erforoen große Geschicklichkeit und männliche Lraft, und.deshalb ist der Gruß Gut Holz" . wohl-angebracht. - Trotzdem unr i.?cr..r r. ere porizen vie egetel nlcyr zu iyrer igen.,Hohe entwickelte hat,, so wollen oocy vie eieyrien oes egeuyums iyren Ursprung in altersgraue Zeiten ' zurückführen. " "Die '.Fliegenden Blätter" hahen einmal di'e Ansicht ausgesprochen) daß'Herr Apollönius 'aus Perga inPampyillen,.. ttn , großer. . U)!athematuus.der. Erfinder des Kegelspiels gewesen.Dieser große Weltweise wollte nämlich einst einen Globus auf? ttezmHlaschen echten Münchener Bieres, die vor seinem Bette standen, rollen. Der Globus bringt tofcnrfv kii? 55s7ks',. lfff. .'7. vvvvy vir uvjvyv.. y rLVr " lonius aber stellt sie wieder auf die Beine Ein fester Schub. Der Erste fällt Da lagen alle Neune. Die Geschichte bat ihm sehr- gefallen und er trieb-'s 5o vttle c Stuiiden) daß 't'tv Lcht Bücher M den Parabeln geschrieben, von denen nur noch neben, eristlren. Dle Kegel aber glle neun-Noch heute sind'im Schwünge r üci ihrem alle sich- erfreu n Alltäg lich Alt' und Junge .... . Anderes ebenso i gründliche' Hnkorikcs aus der Schule des Acunchener Witzblattes wvlleN 'schön 'im Hocker' SMeN'dcs 'Kegelspiels. gefunden haben . Ererziihlt za m der Odyssee : Als der König von Jthakc'nder Rückkehr ;n. sein. .Haus die' Freier feiner Gemahlin'PeneHe ' gerade beim segeln antraf, erschoß er sie Älle, weil.'sie ihm zu viel Honneurs machix.il .: Daß Bei den Griechen die Neunzahl der Kegeln 'mit 'der Neunzäht'er Musen zusammenhangt, leuchtet zedem deutschen Kegelbruder ohnewetters ein. Daß die Nomer schon - kegelten und den Kgtzl den sie trafen jrml sadum i:Lii-t' !fi tLxii.l" l:l..L!!-'iA imumiii, in i'umiiu--wirjag inta; heute .Maleftz-Kegel". In der in Leipxxa er cyelnenoen Keaeueltuna" wird t 1 iÄ W . I sogar die Behauptung aufgestellt, daß nicht-iwr hier unten sondem-auch-vben gekegelt wird : denn m der Hauptklrche zu Annaberg spielen die Engel nach auf gesetzten Kegeln,.als vb.dqs zum Gottes, dienste et)örte. Daß unsere Minnesänjer in ihren Mußestunden das Liegelspiel annten, ist zwettellos-denNvHuqo von Trimberg schrieb'ja im Jahre 1300 ein Lehrgedicht 7,Der Kenner'.' Deutschen aber sind es, die das Kegeln zu sei ner, heutigen Bollendung gebracht H.aben Ein Ziedner auf dem Kegcleongresse fei erte den deutschen Kaiser als den ersten veuuujta cuciuruuci" uuü tiuuiene . i r j. n1 ti. v : -1.- , c r "tf f cm'tr r-r daran, wie sehr Kaiser Wilhelm cinlanlick seines, Aufentbalt in Gastein sich 4r w w " vr; , rt w r ff wIi.v A41-Aft 4, 4 des Kegelschubs, befleißigt t5abe,' lvdies auch im Bilde 'verewigt worden sei. Ja, alle Deutschen '-sind'; eckte, wahre Kegelbrüder und darüber einigdaß der Kegeljunge nicht mitkegeln darf. daß ein eher Spieler gleichsam ' die ' gkiche' 'Schuld contrahirt und dergleichen mehr. Jedenfalls, hat sich die deutsche Industrie, des Kegelthum. : in' gründlicher Weise b' mächtigt. Wir haben jetzt Kegelfez", j,Kegelblousen. und. auch. Kegelmärsche" und Ke.gelgalopp". Ein Liqueurfabrikant . in Leipzig'., empsiehlt. allen .Kegelbrüdern und'Schweslern' aufs' Angele-' gentlichfts den Kegel-Liq'ucur",: und bald gieb'tes äuch-Kegel-Cjgatren. z,Kegel-StiefelKegel-Strü!Npfeund j,Kegel-Pomade". . Mit der. Zeit wird alles 'Land 'wo Deutsch e Zege lschieb?, wenn das so fortgeht, eine große KegelHahn sein. "Der zweite' "Congteß wird, wie in Dresden beschlossen, wurde, im nächsten -Jahre in Berlmt. ' ' l Ist auH .aut Holzt ie Parole des Kegelthums, soist asst,lbe keineswegs so hölzern, wlb man glauben sollte; vielvtntw WitfL bta(a ßStirt atr Ant Mt1 nivyfc iwvm vnwiivvni yuuj vtvi artiger Humor inne. Manche Kegel -
Brust' mit allerlei .Keaesördtti aeschmüÄ
1 x i ,
lanicn. jonoern. --ai icDncu)iC' ö)auj j0cn auf k der Kegelbahn, der Ebre errünee 1baben.v '
relMtzunKegetipnchwoer-Mtttenl hjs - der ' Neuling in stch geht,, und sein eine profunde, Weisheit,, M Elsgangköss 'für .ewig, fallen läßt. ' Also bitte
sowie an dMiWandeni der,MusterZSä ..Javanerin"! Von
staatskegelbude" in Karolinenthal beil Beiden -werden 'wir in nächster Zeit so Prag prangen einige -Reime, von denenjvierh'örett' und uns 'hoffentlich 'mit
1Ä hier Ttst trtiorihon horhrtrRohprt fnill
J f lv T jV'JJVM'. HVVyVWVI .WM sm Ällei WnDmge sind drei: M drei
wal drei sind, neun .Da. muß wohl di$ Schieberei das Allerbeste sein. Oder 5 Me Kul,rMhm MMin M enne"! Und neidlos , soll dem Sieger' .M I jX Vl . rml huh vu ütiytuuu üiuy rast, maa Zufall blos die Ursack' lein i Im Leben und im SpM Kilt verDrfolS allein. Noch charakteristischer sind mq GonriAtofirirr Wier ei HXrtsA ;e. Kegelsprichwörter Hier einige Pro : ,,nrps!;vsui4yc? peivr.'iiiazr. UnidähreDichthätlich? Mantnuß schieben und schieben lassen. Borgesorgt und nachgekracht hat Manchem schott"viel Glücks gebrach.t,--HonneUrs ur, der Äkew-' in? gehen hundert auf zwei Grämme. schiebe' mit Liebe. Dle atze laßt das pausen nicht..Besser. unrechr.. schieben, wie unrecht ruh'n. Man muß die Kegel Melden, wie.sie,,fallett." Der.unfreiwillige Humor, der im Kegelspiele steckt, tnachte. sich auch hei' demöottuners gek tend,der zu Ehren der achthundert Kegel brüder abgehalten wurde.'-Schauspieler panno.vom vfendenztdeater gav e.m a ..1. ert r i . ?, fvr ...... ' ' Dvemzunz .eittn worin u; Aznyoren muß der NumlsMatlr welches 7Wentt Kt,?i. . v. svvrvr cn.. ..tTr:, s m.s t. rr.i.rjt. V wi- CTJ t t . v. wul nujticy.yvH :vts, utUt Entkorki . . nie der Jnkunablen Kuß.' Wo Bo-rkenkaser M itn Flug rasiren . Knallt mn porös der Muse I Weihegruß. Dr. A. Ko Hut. :
I Bruderbtr Nfeüszte Robert und ließ die zwei letzten .Tbaler der gemeinschaftlichen affe ins Portemonnaie" zurückfallen. Es war so schön voll,' als er mit seinem Freunde Heinrich die Ferienreise beaon nen hatte, und jetztnach 10 Tagen fröhw w wk m m . . J- ' . ' licher.Wanderschast. aus den schattigen Pfaden des Thüringettvaldes, noch zwei Thaler ! Aber einem richtigen Studenten geht zwar zuweilen das Geld, doch nie der gute Humor aus, und trotz der bedenklichen Lage ihrer Finanzen schritten Robert und Heinrtch wohlgemuth dem Städtchen zu, das im hellen Sonnenschein vor ihnen lag. ! An der.tadl it'ji()t(;.im Weißen Schfoandem vornehmsten HottldeS Städtchens,sitzt ein junger, feingekleideter Mann . mit eleganten Manieren, - der durch seine Liebenswürdigkeit und Unterhaltungsgabe alle Anwesenden entzückt: 'Schon ist man beim Desiert, "da meldet der Kellner 'dem ' lebhaft 'plandernden Musensohne, daß ein Herr Na mens Heinrich Falk draußen sei, der ihn zu" sprechen" wünsche. ' Was ?" Mein aller Jügendfreund 'Falk!"" ruft der junge Ä!ann unb stürzt hinaus. i.'"' ; Alsbald, wieder erschienen,, klovst fr mitdem Messer an sein Glas und spricht mit gerührter Stimme : Hochverehrte Herrschaften ! Zufällig treffe ich hier auf meiner Reife ' mit, einem - alten lieben Jugendfreunde zusammen der durch unverschuldetes Unglück. inNoth . gerathen ist und nicht mehr weiter kann. Ich apPellire an daS"mitleidsvölle'Herz' derÄnwefenden. - Lassen wir) die wir hie? im Ueberflusse leben, dem armen Teufel auch etwasukommen. Ich glaube mich Jhter nngetheilteil'Zustmi'mung erfreuen zu dürfen,' wenn 'ich mir erlaube, 'eine Eolleüevorzüschlagen." ' ' Auf einen Wink eilt der Kellner mit einem Teller herbei ; Per.ju,nge Mann legt pd . Thalerauf denselben es sind die zwei setzten ''aus der gemeinHaftlichen Äeistkaedcr'bciden Studenten ein Murmeln Sei Betfalls geht durch den Speisesaal, 'und Je-" her sucht, den Anderen, durch Mildthätigkeit zu überbieten. . ; .., ! . Eine Stunde später schütteln Uu, denFreunde'sich' verstanonißvoll dieHände. Robert, das hast Du 'famos gemacht! spricht Heinrich lachend : aber jcbt-rasch die. Uhren ausgelöst, den erborgten ele-, aanten. Amua mm .Schneider m'rückaeträgen und' dann' lustig hmaüs über Berg und Thal!"-" ' "; ' Eine Nichtigstellung. ; Der AMare'isende ' Wilhelm ' Joest giebt in der'Nat.-Ztg." folgende Anregung : Nehmen Sie es bitte, einem alten Äeisendett nicht übel,- wenn er sich er-, laubt, Ihnen einige wirklich höchst wünschenswerthe Veränderungen in der Schreibweise fremder ?!amen vorzuschlagen Wärmn - schteibt' man' Zanzibar und : nicht Sansibars Insel und Ort werden von den dort 'Eingeborenen. Unguya, von den Aaraöern den Herren des Landes, Sangebar geimnnt. Der Name Sansibar ist nun einmal international geworden, Zanzibar aber allein deutsch, und. zwar, schlechtes deutsch,. weil. man aus dem englischen, französischen (slavischen) Z .unser deutsches L gemacht hat. q-,;, ; fsf.. cjuiioivu i vvuwimuvu ivivvi utituu M ' n mir ?inmn -mAt 9& I r w ! w '"tww w -w w t w w w 1 ' Horn, weil die Engländer es Leghorn schreibend Bei dem Worte Zulu sind wir in ganz denselben Fehler verfallen.. . Die Leute. heißend Sulus, d. h.. so, wie der Engländer sein Zülu ausspricht, , und nicht Tzulus ; bis vor ganz Kurzem schrieb man in. England Zoo'öo mich wundert . wirklich, daß wir daraus nicht (spr. . Zoolo gisch). ein Zoolo.-oVolk in unsere Lehrbücher und Zeitungen ausgenovrmen haben. . - - . 5Mein zweiter Vorschlag betrifft, das barbarischenglische 'Japanesisch, Japansse, , Japanesin ., st w. Warum, nicht japanisch, Japaner, Japanerin V Keinem Deutschen in Japan,. also bei engster Veiührung mit Engländern, ,wfrd-es ein; fallen, den Wörtern das englische s anzuhängen. Nur der . ganz , neu ins Land Gekommene spricht von" einem j,Japanesen". . Aber nicht lange l' Zweihis, dreimal wird man ihm das durchgehen lasten ,und ihn .in, hoflicher Weise dataus,aufmerksam machen,' dqß man. Javaner" sagt ; bei weiteren erttoyen . ' . i - . -'. . t fofa "er 's eine Bekannten zusammenzucken feheN, äls''häite1t 'sie' eine ' recht' falsche tl - i . T....A. C .la f lr l - 'vaS i ywxz geoorr ooer ai lMie man ne aus Nhr,,. Lieblingshühnerauge ..getreten,. Beiden rasch" befreunden' bezw. versoh ften.v.cr l: v , I . . s j " j Shakespeares? i Blaß vor Aerger eru.',?t ttr Mond, 4 T . - r . ?.. ... w . j Ltt X.VMZ" rer luitcu, r;. DamU RHep:at,cmus überall 1?errsche." TZ ist fraglich, vb der blasse Wond" sein Ler... 1 . , w . . ..r-..-...i!!n. t l1 1- v-t mkmseÄsn vßeibetstÄ?t hae.Zndün die' kclt ihre BevöUmu5rmehe. aberßkiehtur Krage, daß Rheümzlisrnus s.ch vrrmehrt har, bis er :.Aeca2.heschti.dcu. Lüften,'?, undTaufed . der elNZlge Y.esieA,er.tkes schrelpZLen Rt'itU bciten, toie Hundnte gern dezrugen. - V ( HerrO. Tbornt?n.MzdÄ2sch;ni?ksZMttct, hr . K. R..J. k P. Elsenbahn in Stuark, Iowa, schreibt : l ? j..Lttl,Vt?cS gab mirbH e:,nuW redlichen tlttn, h lnatlsmus grrxe Jpiire um frnpsccie es gern ci ei Mittel, da Ndeumatismys Uilt. .cti k.clj ' an' Bett MesseN. köNNlk aber nach Itm Eedraq . einer glasche vieder an die Arbeit geheu." Selbst, wenq eS ansangllch rlublich erscheint, st ti wahr, da ,.UlophroH" bei Jhneu ebensa er. slgrkich wirk vitt. ttii M Ruitnt.i Wenn Sie ttzlopSan? nicbt in Ihre? Apotheke r, balttn können, werden wir ihnen, nach Empfang te h ieaillänn WrttseS ein Do!Iar.ttr Zvlasckt dan'elbt .t ptrfvVA.ancv pen str ien; , iKsec-f ,. . T Y ?m r . T wenn 6tt es von Ihrem Apotbeler kamen, ver wen er dasselbe nicht führt, lassen Sie sich nicht überreden, ftwas Andere ,u versuchen, sondern bestellen Lie se t?rt bn uns, vie angegweI. ,MUMMMGö7 112 Wall Str., New Jprk.
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xscxa dringt schnell nach dem Westen vor und wird bald in diesem Lande ihr Erscheinen machen. Zur Verhütung der vernichtenden , Wirkungen ihrer Ausbreitung sollten alle nur möglichen Schutz- ' Mittel' angewandt werden und das System sollte sich in perfectem Zustande befinden. ' In die ..ser Jahreszeit befindet sich das. System in einem Zustand der Schwäche und ist für eine gefährliche Krankheit leicht empfänglich. Schmerzen imRücken, Müdigkeit, .Trägheit . Kopf-. 'schmerzt Ayspepzie"' ZZerdau-' ungsbeschwerden, 3!ier?n- und ' p . ;Lebcrleidcn sind nur die Resultaten ! U ßfdoncmaVaksigunF' ' der letzten Heimsuchung 'dieses Landes durch die Ebolcra wurde ; " seine -Medizin Misblcr's' .Hcrb. BittcrS gleich befunden, sowohl als Schutz- wie als ' Heilmittel, und ebenso erfolgreich ' l 'hat sich dasselbe inill' dcn-pbW - ' "erwähnten Krankheiten dew'äbrt7 ' Es erneuert und belebt das Blut, 7 stellt Gesundheit unV Stärk? Wieder her und schützt . dadurch"' - da System vor Kraiife.. fragen 'Sie Ihren Apot5e?kr nat Misblkr's'Hrrb l ?:ttcrö. ttcj tcfffr nfiftat.-wtMr.tn tif nifl ; , ,Änlcr,fantftn frnttn Sie vr?vst5irkkU i Hrrb P,tter Lo 525 Semkrce St.. ?hiladz?;,z' . ff immi ,,, WN! ? ' iif. aV.V3 iri.TVf-t it , fcOi m VimI Mr-. i THE WAffWUßH HSn hü fofta & G i I ki H ÜU täll ÜÖS 13: 'ü uu lij y 1 i 1 -m lErao 1 IX HOUSE ' M jsir:-rw U i. .v (i n n 4 w,,. . .. H COiTER OH STEEL LIXED; ' l K3 PmO'fV lnollrtnanöHvi'nTita P vwvwv vuvid V iOUi4bW T$xq Epgleßt WorkJngandJ Übst Wwerfui 'ÄÄ. Cx Dcubla-Actlng ..C "g , P,U Wl' P Zr:-: Pi V'l'N . Ev?r P rojiuc Qöi MM'' i 11 ' M Flttel sor cimerr Vi-V .bl,V-& - L k ÖLEID, IROXor rj.1.:-? Ci . tZ JH.-'CZ .Tl IltüimEttriPSi -"r 5kZ lb VA -rü 14 "I st I. , . n tl i M fiAl.vf,i ? Tnrr tAJorraUiHg nater U.to mr? iank and upplgim, jl zM tnttsr f.tr drmtlif etr mtiAufcrttirinn rtrncifi. tl , . - -( . . 4 O. POVVHUL F-'a R-E- EftSGE WE Vi h4 aiAa dcaleu süll tiilji. M send sor our Buchet, contslDlrp prlceej os tliese rumpa and ctlitr uselularticles. äQlääsbn diBaileyMTg'CoiLM'. I SEXECA FALL. . Y. Tyy" U'f.'i'WJfy wn i'w . V ,. 1 - - -'- -::-J. UUiM Die alte Kokette. Der Portrait-Maler V. besucht auf der Durchreise .seinen Freund,, den Komiker WI, welcher ihm die SebenZwürdikelten der Residenz zeigt. - .. . . . Im Wildpark oeaeanet ihnen eine alt - liche Dame von abschreckender Häßlichleit, die dem Komiker freundlich zunickt. ' Der Maler, deen Schönheitssinn veleidigt ist blickt ihr iiachund spricht: Diese Damesollte sich, aus Mitleid für die Männer, 'nur verschleiert' zeigen." Da zwinkert der lustige Mime verschmitzt mit dem Aeuglein und sagt ganz ernsthaft : Solltest Du es für möglich halten, daß unser erster Held, der ver- ' wohnte Liebling der Frauen," auch dieser. Dame eine lebhafte. Beachtung schenkt?" Unmöglich !" ruft der Maler entsetzt. Gewiß !die häßliche Alte flüstert ihm pst die zärtlichsten Liebesworte . zu, sie thut es sogar ganz öffentlich im Theater." ' ' : Aber duldet denn das der schöne, interessante Mann von der koketten Alten?" frägt der. Freund Ungläubig. , l -tt , i 'Cr'läülcht'Mär begierig lh'rcn'Wör ten", versichert lachend der Komiker und fügt hinzu?' 7,Jch wette ' mit 'Dir ' iki einen Korb Sekt, daß ich Dir noch heute Abend den Beweis liefere." Die. Wette, gilt. suft Maser, äDu mußt nämlich wien, sagte der Koiker mit-'-schlaner Miene, daß'dielatte ame unsere Souffleuse jst. q i. . GTrZi il Aus der Vogcl-Perspcktise.,, Ein auswärtiges Blatt weiß, eiin:rührende Gesafichte.! von 'dem Selbstmorde einer .Schwalbe zu .erzählen. Die todte Saison wirft also unverkennbar bereits ibre Schatten voraus. Stoffannen Blättern wird,,es gew.i nicht, unwillkommen, sm, wönn wiibnen' iMschsiehtiÄ'' ein paar ähnliche . Selbstinord- resp. MordKschiHten nueVÄogelwelt gern zur Verfügung stellen 7' Einem in , ansässigen Junggesellen ist kürzlich der folgende merkwürdige Fall asnrt : 'Pm wenigstens irgend febeNs.-. des Wesenbeständig in' seiner Umgebung , m baben, schasste sich derselbe eine Drosstl an' f Dem armen Vogel schien jedoch :ym Gefanaenscbaft aar nickt m beba-A-.rr aen,.-oenn ausia leiplk vas io0 bisr nöNch lnetz' acfesin fein en. nnem Häsig alsLeiche vorgefunden. wurden Er hatte sich, um eines', der Droffel allein ivürdigen Todes, zu sterben, inrinem Anfall von hochgradigem Trübsinn' erdros-
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Nichts Böses ahnend, durchmaß ein munteres Täubchen in treikm Bogen die ! üfte. Da plötzlich erdröhnt ein Schuß, X
lind ledlos sank dasW mehreren. Kü ; geln durchbohrte ThieixHur 'Erde htnabZ'
um hoch über ihm lttlsender Naubdogel batte sein Vorhaben, auf das unschuldige Opfer seiner Tücke herniederzuschießen, mit Hilfe - eines fechsläusigen Revolvers nur zu gut-zur AusführunF gebracht. ' , . XV - -
i Passender Titel. Dichter: ' Herr Professor, sagen Sie mir dochgid, tigst fÄnewt'PVßenZcW teü Hoch land edlen? recht 'bezeichttendewTittl im
(ZebirgS-Jargon, damit der Leser gewisseruMm. !Ttet er. 7 empfinden soll. Professor : Wenn Sie das wollen, müssen Sie die Gedichte Das Alpdrücken" nennen."
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