Indiana Tribüne, Volume 8, Number 286, Indianapolis, Marion County, 2 July 1885 — Page 4

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150 Läden la dea Lee. Staates. JE ch)isskges. Indianapolis, Ind., 2. Juli 1835. eiviMandSregMer. 4 am, sin d deß Citnl ktt der utm.) Geburten. 3anU Callihan, Knabe, 20. Juni. George W. Schofield. Knabe. 1. Juli. Heirathen. William F. Martin reit Mary E. Frank. Will. H. Wegdorst crir Carrie Hillman. Clunent V. Weller it flatU Bühning. Alfred S. Kelly mit Dora B. Morris. John Wallace mit Maggie Wiefebach. TöoZ. I. Blauvclt Qit AnnaC Cre:nwy Todes fülle. Huwa Moore. 45 Jahre, 1. Juli. Franklin Hill, 28 Jahre. 1. Juli. Bromn, 2 Wochen. 1. Juli. An unsere Leser! Wir ersuchen unsere Leser alle Unre seläkig!ei!e.i in Bezug aus AbllestNlNg der .Tridüoe' uns so schnell rote mög lich ititheilen. Masern 2& Easi Market Str. 159" Thomas Clarke wurde gestern Abend vegen KleindiebgahlZ verhaltet. - Kauft immer die echte Waare und lafct Euch nicht durch Billigkeit ver lernn, vertblose Artikel einzukaufe?. Wer die berühmten Dr. August Königs Hamburger Famil!enMedizinen einmal gebraucht hat, mag rncht ohne otefelben ttt.i. In allen Apotheken zu haden. LS' George W. Harvey, gegen den Christine Rist eine Vaterschaftöklage er höben hatte, wurde freigesprochen. kS- Dr. W. F. Sherwood. der srü Un Arzt dkö südlichen GefängnisZeS. wurde alZ irrsinnig in'S Jrrenasy! ge bracht. r t&- DaZ kleine Töchterchen von W. A. Peelle fiel dieser Tage in Edinburg von einem Stuhle und erlitt einen Arm V4U. Häufig an rheumatischen Schmer im im Nucken, in der Schulter und den Armen leidend, gebrauchte tch St. Ja Mi Oel. velcheZ mich in kurzer Zeit Vollständig wiederherstellte. Alexander vayZ, Nro. 904 FranklM'Ätrake, iiouisville, Ky. Fünfzig Cents die Flasche. 13 Eine Commission wurde eingesetzt. um den Geisteszustand von Frank Wea er, welcher zur Zeit wegen Pferdedieb stahl in der Jail sitzt, zu untersuchen. JameS N. Clemens, der MarZhall von GreenLdurg.hat gestern Nach! den Falschmünzer William Doggett. den man schon seit dem 3. Nov. 1882 sucht, hier Hergedracht. Er wurde in St. Paul, Decatur Co., verhaftet. Z2T Eine Frau fand in einem Bünde BananaZ in einer Grocery an der 5 Straße eine Tarantel und da? Thier ge siel ihr so gut, dafe sie ei unter einen Glassturz brachte. ' Dann sagte man ihr wie gefährlich diese Thiere sind, vorauf hin sie mit Grazie in Ohnmacht siel. Wenn'S nicht wahr ist. ist'S wenigstens gut erfunden. Eine ttcankheit, die ihre Grnnd Ursache im Blute hat, muß an der Quelle deS Leidens behandelt werden. RheumatiZmuS und Neuralgie sind bekanntlich eine besondere Art Blutvergiftung. Alußerliche Behandlung Derselben muß daher unwirksam sein. In AthlophoroS hat man das große Eigenmittel -gegen diese Krankheiten gefunden, weil durch Ausziehuna der aiftiaen Subkanzen der Organismus vieder in gefunden Zustand vrrseU. die Muttelthätigkeit gekräftigt und die steifen Gelenke geschmeidig werden. NavorS'Tsnrt. . Außer den Fällen der beiden Cincinna Her Advokaten und deS ThomaSMurphy kukben noch solgenbe Fälle verhandttt: Anna Bruder und Martha Oliver waren dtt Ruhestörung angeklagt. Anna ist ein siebzehnjähriges Mädchen, das sehr anständig aussteht, während Marlha eine ältere Frau ist und eine böse Sieben zu sein scheint. Anna sagte au?, daß so oft sie en dem Hause der Alten, in dessen Nachbarschaft ste wshnt, vorübergehe, die Alte sie beschimpfe und belästige, Gestern habe sie sogar eine Schüssel voll Wasser nach ihr gegossen, daraus habe sie (Anna) einen Stein nach der Alten geworfen, habe wieder geschimpft und die Alte habe dann eme al:e Bechbüchse nach ihr geworfen. Der Mayor bestrafte Beide um 52 und Kosten. Anna und ihre -Verwandten konnten das Geld nicht aufbringen und das Mädchen weinte bitterlich, als es hörte, daß eö in'S Gefängniß müsse. Al. Cruigler. einer von der Bande, welche in A. Lauterstein'S Laden e'm brach, wurde der Grand Jury überwiesen. John Taylor wurde wegen Frieden? störung bestraft.

Qine visionäre Idee

Der Buchbinder, Her? F. W. Siiefs, hatte auf gestern Abend eine Berfamm. lung in dem Mayor'S Court Room ein. berufen, um derselben daS Proiekt einer Arbeitercolonie vorzulegen. ES hatten sich denn auch etwa 30 Personen einge funden, welche neugierig waren, zu hören waS Herr Stieg zu sagen hatte. Nachdem derselbe eine lange Vorrede über die Lage der Arbeiter gehalten hatte, worin er Ursache und Wirkung. Kapital und Arbeit. Hierarchie und Anarchie in konfuser Weise durcheinander warf. verlas er seinen Plan, der allerdings sehr einfach ist nämlich aus dem Pa pier. Man bringt 5125,00O durch frei willige Beitrüge G 10 Cents die Woche auf, tausend Familien gehen nach KansaS, lassen sich auf einem angekauften Areal nieder, borgen darauf noch weitere $500, 000 zur Erbauung von Häusern u. s. w.. bnuen Korn und Weizen, ziehen Ochsen und Schweine, zahlen nach und nach die Schuld ab und leben in dulce jubilo. Herr Stieff hatte daZ Alles genau auöge rechnet, und die Zehntausende und Hun derttausende flogen nur so m der Lust umher. Einer der Anwtsenden gab ihm den Rath, erst die $125.000 freiwilliger Schenkungen zusammenzubringen, und dann wieder eine Versammlung zu be rufen, dann werde eS vielleicht eher gehen. Herr Stieff hat offenbar noch niemals den Versuch gemacht, eine kleine Summe für eine Sonntagsschule oder dergleichen zusammenzubetteln, sonst würde er ganz gewiß nicht so naiv träumen und sich dem phantastischen Glauben hingeben, daß eö möglich sei $125.000 durch freiwillige Beitrüge zusammenzubringen. Der Ernst, mit welchem HerrStieff sei nen großen Plan vorlegte, und mit vel chem er rief : - .Ich gehe, wer geht mit ? und die Stille, welche aus diese Frage folgte, brachten eine fast komische Wir kung hervor. Wie ernst Herr Sttiff ti meinte, und wie überzeugt er von dernGelingen seines Planes war, zeigt der Umstand, daß er einen Eifenbahnagenten zu der famrnlung eingeladen hatte, wahrfchein lich um gleich einen Contrakt für die Be förderung der auf seinem Papiere sieben den tausend Familien zu machen. Solche Phantasten, wie Herr Stiesf hat eö schon Viele gegeben und die Ver suche kommunistische Colonien zu grün den, sind in Amerika schon zu Dvtzend Malen gemacht worden, haben aber steiZ mit dem Ruine und dem Elend der Be theittgten geendet. Wir rathen Herrn Stieff da? Land der Träume zu verlassen, und sich in daZ Reich der Wirklichtkit zu begeben. Das selbe ist freilich ganz entsetzlich nüchtern. aber wir leben nun einmal darin, 'und müssen suchen mit demselben so gut, wie möglich fertig zu werden. Seifenblasen platzen zu leicht und die Zustände in Wolkenkuluköheirn sind nicht reell aer.ug (Eingesandt.) Indianapolis. 2. Juli Geehrte Redaktion! '3 -j. Wie ich auS der heutigen Ausgabe des .Telegraph", sowie einer mir zugegan genen Notiz ersehe, hat daS Direktorium der Deutschen Gegenseitigen Feuer'Ver MW t m m m w NHerungsise,eu!qa!l von Jnoiana in feiner gestrigen Sitzung beschlossen, auch die? Jahr die übliche Auflage zu erheben und zwar im Gefammtbetrage von nahe zu $14,000. Ich erlaube mir nun, Sie um 'gefallige Beantwortuna folgender wichtigen Fra gen zu bitten : 1. Hat unter uttf:rn StaatSgefetzen eine gegenseitige FeuerversicherungS-Ge' fellfchaft in Jadiana das Recht. Aufla gen nach DZtulur zu erheben, oder i diese Besugniß durch daS Gesetz geregelt und beschränkt ? 2. Im Fille besagte Gesellschaft lein Recht zur Erhebung der soeben angekün dlgten Auflage hätte und ein Mitglied auf Grund dessen die Entrichtung ver weigerte, könnte besagte Gesellschaft ein solches Mitglied deshalb ausschließen, resp, seinen Versicherungsschein außer Kraft erklären ? Ein Leser Ihre? Blattes und ein Mitglied der .Einseitigen." Die Antwort auf Ihre Fragen müssen wir unS bis morgen aufsparen, da sie sorgfältiger Erwägung bedürfen. D. R. NheumatlSmuS kurire. Viele Fälle von RbeumaiiSmuS wurden von Dr. Lighthall durch den Gebrauch feines .Spanifh Oi' kurirt. Mr. I. M. OwenS. No. 139 Massachusetts Ave. wohnhaft, sagt selbst, daß er drei Monate lang am Rheumatismus gelitten habe, so daß er, um sich fortzubewegen, Krücken benützen mußte. .Spanish Oil" kurirte ihn nack wenigen Einreibungen, so daß er die Krücken in die Rumpelkammer werfen konnte. Noch weitere tturen wurden vollbracht und werden inwentgen Tagen mitgetheilt werden. Gewerbe-Llchnlverein. Für die Monate Juli und August d. I. sind Ferien eingetreten. Am ersten Sonntag Morgen -am 6ten September 1835 findet die Wiedereröffnung der Schule statt und wird erwartet, daß sich alle Schüler pünktlich einstellen. -Der ?leia Stadrderold. Bei Herrn Cduard Bertermann ist heute Morgen ein elfpfündiger Weltbür ger eingetroffen. Gratuliren. IQ" R. R. Hammond, der dieser Tage von seiner Frau geschieden wurde, hat seiner fünf Monale alten Enkelin eine Farm in Illinois, welche 1,160 Acker groß ist, überschrieben.

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Krieg geg?n das Monopol. Zum Mindesten 200 Personen hatten sich gestern Nachmittag bei der Bersamm lung in der Halle des .Board of Trade" eingefunden, um gemeinsame Schritte gegen die Telephon Co. zu unternehmen. Herr Eli Lilly würde zum Vorsitzenden und C. Holliday zum Sekretär gewählt. Nach einleitenden Erklärungen wurde ein Comite zur Aorlaqe von Beschlüssen ge. vW. und nach etwa zehn' Minuten legte das Comite Beschlüsse vor. in wel chen bestimmt wurden daß ein Comite von Fünfen ernannt werden solle, welches die Telephon - Abonnenten gegenüber den Anmaßungen des TelephonMonopolö vertreten solle, und daß man daS größte Monopol deS Landes auf' Äußerste und Bitterste bekämpfen solle. Herr Rappaport stellte den An:rag. den Resolutionen die Bestimmung beizusü gen. daß kein TelephonAbonnent einen neuen Contrakt unterzeichne, wenn oU cheS nicht vom Comite empfohlen werde. Dieser Vorschlag fand Beifall und die Resolutionen wurden einstimmig ange nommen. ES herrschte in der Versammlung eine der Telephon Co sehr feindselige Stirnmung. Herr D. H. WileS war der Ein zige, welcher an Compromiß dachte. Herr John Holman, der frühere Supe riorrichter sprach sich besonder scharf gegen daS Verfahren und den nichtSvür digen Versuch der Gesellschaft, daS Gesetz zu umgehen, auS. Per Superintendent der Gesellschaft war anwesend, und sagte unter Anderm. daß die Gesellschaft bei $3 per Monat nicht bestehen lönne. Herr Rappaport fragte ihn, ob er eine monopolistische Gesellschaft nennen könne, welche nicht, wenn immer da? Gesetz versuchte, ihre Raten zu kürzen, behauptet habe, daß sie nicht bestehen könne, und die nicht nachher doch bestanden habe. Herr Brach blieb die Antwort daraus schuldig. Herr Pendleton. Herr Hawking und Andere setzten dem Superintendenten scharf zu. Zu Mitgliedern deS Executiv'ComiteS ernannte der Vorsitzende die Herren John W. Murphy, John A. Holman, L. S. AyreS. John E. Sullivan und R. O. HawkinS. , ' Herr Rappaport beantragte, daß von jedem Telephon'Abonnenten tzl. zur Be streitung der Kosten erhoben werden solle. und wenn daS nicht reiche, ein weitere? Dollar. Der Antrag wurde angenom' men. Wir möchten noch hinzufügen, daß wir unfere Leser ernstlich ermähnen, be! den gefaßten Bescdlüssen zu beharren, die Unterzeichnung deS neuen ContrakteS be stimmt zu verweigern utitr unter keinen Umständen einen neuen Conlralt zu UN terzeiqnen, bis solches vom Comite em pfohlen ist. Nohhetk oder Wahnsinn 7 Patrick Henry Murphy, No. 25 Cathe rme strake odnoatt. wurde gestern Abend hinter Schloß und Riegel ge bracht, nachdem er seine Frau so fürchter lich geschlagen hatte, daß Dr. C. I. Fletcher als Beistand für die Unglückliche herbeigerufen werden mußte. Murphy war schon früher einmal wahnsinnig und man glaubt, daß er einen Rückfall erlitten hat. Die Friedensrichter Walpole und Feibelmann statteten dem Angeklagten einen Besuch ab, und auf ihren Bericht hin. wurde dem rohen Menschen eine Haft von 30 Tagen und eine Geldstrafe von Z2ö auferlegt. Aus den cZertStSdöfsn. S u v e ? i o r C o u r t. ' Zimmer No. 1. Vkary Alice Kirsch hat kürzlich eine Scheidungsklage gegen ihren Mann John T. Kirsch eingereicht, und erlangte heute einen EinhaltSbesehl gegen ihren Mann, damit derselbe an der BtrSußerung seines Eigenthums ver hindert werde. Zimmer No. 2. Rollin Sherman u. A.- gegen William ft. Wolf. Schuld klage. Urtheil für $63 00. D. M. OSborn & Co. ' gegen Jfaac Spencer u. A. Notenklaze. Urthei für 5151. Roswell B. Emerson gegen John B. Emerson.- Der Receiver brachte seinen Schlnßbericht ein und wurde entlassen. JnvtanapollS national Bank gegen Jacob B. Peagley u. A. Notenklage. Niedergeschlagen. Alice Poland u. A. gegen Sarnue Daniels. Niedergeschlagen. ' ' William Seburn gegen Joseph List Rotenklage; Urtheil für $69 94. . ' Julia Jitzhuzh gegen William Fitz hugh. Antrag aus einen neuen Prozeß; verworfen. John Fenider gegen Patrick Ward, Schuldklage in Verhandlung. Zimmer No. 3. Sinker, DadiS & Co. gegen Peter Routier, Notenklage den Klägern $626.93 zugesprochen.

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