Indiana Tribüne, Volume 8, Number 285, Indianapolis, Marion County, 1 July 1885 — Page 1
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!!rNijUIH, Zw a d i p öt;. D. C.. L Juli. SchSneS Wettk?. Sttichtkgen .im Wtfter,, veränderlicher Wind, steigende Tempe ratu?.' Der Strike der Street Cac DriverSinCbicag 0. Chica g 0. 1. Juli, Die West Division Street Car Co. sandte heute Morgen drei Wagen aus. dieselben aber wurden sofort zur Umkehr gezwungen. Ueber tausend Personen, darunter die StrikerS, hatten sich versammelt und als die Wagen herauskamen, wurden sie mit eine? Salve von Steinwürsen empfan gen. Auf jedem Wagen befand sich ein Dtpu!y - Shkkiff. Einer derselben wollte schieben, wurde aber davon abgehalten. Morgen. wird die GeskUschast versuchen. Wagen unter dem Schutze der Polizei laufen zu lassen und eitere Umuben werden befürchtet. Nationale Feier. " Toronto. 1. Juli. Heute' ist der 13. Jahrestag der Gründung des cana dischen Bundes und der Tag vioö in ganz Canada gtfeiert. Auf Commando. Berlin. 1. Juli. Der Landtaz von Braunschweig nahm einstimmig eine Resolution an, dahin lautend, daß die Thronfolge des Herzog? von Cumderland .sich nicht mit dem Fkikden und der Si cherheit des deutschen Reiches vertrage. Die Cholera in Spanien. Madrid,!. Juli. Zahl der neuen Erkrankungen 1210, Zahl der Todesfälle 615. Drahtnachrichten. S evt ihren W lllen durch. Wash i n g t 0 n. 30. Juni. DieRe signation der Miß Ada Smeet. Pensioni agentin in Chicago, ist nicht eingetroffen. Man wird .sie wahrscheinlich bis. zum Ende ihres Termin? im Amte belaffen. Ihr Termin läuft in ungefähr eineur. Jahre aus. ' AuSdem Gravir undDruck' Bureau. ' Washington,30.Juni. Indem Gravir und Druckbureau sind beute 110 Angestellte entlassen worden. Besucher werden in Zukunst bloS am Samstag zugelassen. Ferner ist die strenge Durch sübrung des Achtstundensystems angeord net worden. Freigesprochen. New .York. 30. Juni. Dit Ver Handlungen gegen Pieult Dudley. d Engländerin, welche vor längerer Zeit einen Mordversuch auf O'Donnovan Rossa machte, gingen heute zu Ende. Die Jury war der Ansicht, daß die .Angeklagte verrückt sei und brachte einen Wahrspruch auf .Richt schuldig- lautend ein. Ihre Anwälte opponirten dem Antrage deS StaatSanwalteS, sie in ein Irrenhaus zu schicken und baten, man möge ihr gistatten. nach England zurückzukehren. AuSderbesserenGesellschast. New York. 30. Juni. Edward A. Boyd wurde beute wegen Zolldefrauda tioa bei der Einfuhr von Spiegelglas zu zwei Jahren Zuchthaus verurthellt. Seinem Sohne George, ebenfalls Mitglied der. Firma, wurde eine Geldstrafe von tausend Dollars zudiktirt. G e n. G r a n t. New I 0 r k. 30. Juni. Nachrichten über das Befinden Gen. Grant'S lauten dahin, daß der ttcebS die groke Halsader erreicht habe, und dcfe in Wahrscheinlich keit die Lebensdauer deS Patienten nur noch nach Tagen zu zählen ist. Bankerotte. R e v P 0 r k. 20. Juni. Die Zahl der Bankerotte in der ersten Hälfte dieses Jahres belief sich auf 6004, gegen 5570 in der gleichen Periode vorigen JahreS. Dagegen ist der Geiammibetrag in diesem Jahre bloö 77 Millionen Dollars, väh. rend er im voiigen Jahre 124 Millionen war., ' ' Niederlage der Mexikaner. San Iran ciSko. 30. Juni. Eine Spezialdepefche aus NegaleS. A. T meldet : ES verlautet gerüchtveise. 2ök .die Vallue Indianer den Mcxikanern eine NieLerlage beigebracht haben. 400 der Lkdteren, darunter Eenecal Gcio sollen todt au? dem Schlachtfeld? ' ge blieben und General Leoaisa verwundet sein. Ein reuiger Sünder. Cincinnati. .30. Juni. Bon Le banoi', Warren County, Q., wird ine sondeibare Geschichte berichtet. Frank Long, der im letzun Jhre zwei Mal auf Veranlofftznz von I. W. Noo und S.
I. Bradley wigen Pfer dediebstahlS ver hastet und freigesprochen wurde, und dem irr einem Prozesse gegen Nixon und Bradley Z3000 Schadsnersad zugespro. chen wurde. hit gestanden, dab er M? Pferdediebstäble begangen un datz er bei den verschiedenen Verhandlungen acht Mal Meineid drangen dabe. ' Katholisches. . LouiSville, 20. Juni. Dr. E. MlllS Willet von MemphiS wurde zum examinirenden Arzt der Catbolic KaightS gewählt. Die Indianer. Wichita, Kan.. 30. Juni.. Epe zialmittheilungen deS Daily Eagle? sagen, dab die Indianer, sürchiend. dab ihnen die Waffen abverlangt werden, dieselben in Sandhüzel verborgen haben. Man glaubt, dab wenn die Soldaten die Absicht eines Angriff; zu erkennen gtdea. die CheyenneS durch KansaS ziehen, und sich mit den Siour vereinigen erden. Sie erwarten, daß sich die KiowaS und die CouiancheS an'chlikben. Selbstmord. New Orlean S, 30. Juni. A. I. Dumont, Marineoffizier und Borsttzer deS republikanischen StaatS'Central'ComiteS erschob sich heute in Algier. Failienunglück wird als Ursache angege ben. : 7 Ver Qabet.
Aenderung in dervatikani scheu Politik. Rom. 20. Jani. Der Papst hat angeordnet, daß die in Rom erscheinende ultramontane Zeitung eine freundlichere Haltung gegenüber der italienischen Regierung einnehme. Man erblickt darin eine bedeutende Aenderung ia dcr Politik deS VöikanS. Kaiser Wilhelm. 6ra5, 30. Juni. Kaiser Wilhelm wollte heute einer Regatta beiwohnen, blieb jedoch auf Anordnung der Aerzte im Hause. Marktpreise. ,. 3 . 9?c; o. a tstt, 9ic. St 0 1 n 3l.2 mit MXs . gewi-i 4Se. &, 0 1 e "io. 2 Bt5 3oc: trt;f$U2, Vi 0 a t n ttc. Äts XU 25. HU-kl5.w 5ttaen 8V. llr chultor b) 6, p d 6c. ittn -7Kc köch tsäl, 7i-Sc. ,h l am, (i o n.: inco 1.? I,7.sj Cstta$3Ai-3.75. i r 10: ; tu 5tor l?c. Butter rtarner 16 18r; D' IS 15c; Btitta 6 in. SS h n -9e per Pf : junge 15e xer Pf. ? f t Im -60 i p ö.; neu XOO 11.50 per Barrel. Hiesiges. Out setzlilber Sturz JameS Holland, ein in der Faßdaubensabrik zu West Indianapolis beschäftigte? Mann im Alter von etwa 32 Jahren verunglückte gestern Abend auf entsetzliche Weise. Er befand sich in Gesellschaft mehrerer Kameraden ' und Alle schienen etvaS angeheitert gewesen zu sein. Dabei verfielen sie auf die Idee, den Thurm der Jenny Electric Light Co. ln West Indianapolis zu erklimmern. Man kletterte einigemal hinauf und hinab u. Holland wollte schließlich mit den Händen an dem Drabtseil herabrutschen. Dabei scheinen seine Hände heiß geworden zu sein, er ließ daS Seil lo und stürzte eine Distanz von über 40 Fuß hinab. Dabei fiel er in einen Telegraphendraht. wobei sich sein Körper drehte, so daß er mit dem Kopse zuerst auf dem Boden anlangte, und dabei aus daS Straßen bahngeleife ausschlug. Der Maun erlitt schreckliche Verlegungen. Er brach zwei Rippen, wurde innerlich verletzt und siin Kops ist entsetzlich zugerichtet. Er wurde per Jlanner & HemmownS Ambulanz nach Dr. Morrov'S Office gebracht und unter ärztliche Behandlung gestellt. Seine Schmerzen find groß und er wird nicht mit dem Leben davon kommen. Er hat eine Frau und zwei Kinder und wohnt No. 230 Süd Delawäre Straße. via jüdischer erichtShof - Mayer Steinberg und SapselBreklau wurden bei Cqulre Feibelman gegen Sarah Baum klagbar. Dieselben verlangen fünf Dollars für professionelle Dienste. Die Beteiligten gehören der polisch jüdischen Gemeinde an. Frau Baum, derenMann zur Zeit einen unsreiroilligenAufenthalt in einemStaatöInstitute in Michigan Ciin nimmt, erhielt kürzlich von der Sup:rior Court Scheidung. Da ihr da? Dekret eines weltlichen Gerichtes nicht genügend schien, wurden die beiden Talmud- und Thora gewandten Kläger berufen, um einen kirchlichen Gerichtshof zu bilden, und der weltlichen Scheidung die kirchliche nach jüdischen RltuS beizufügeu.
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Jedenfalls lieg! darin eine .gkwiffe Consequeriz.. denn eS ist unS in der Tl.a nicht recht erfindlich, wie man eine außer' kirchliche Ehe für ungenügend, aber eine außerkirchliche Sche'dunz für genügend halten kann. - ' Steinberg und BreSlau führten ihren Auftrag au? und da stch in diesem Punkte jüdische Geistliche von ihren College nicht unterscheiden, und sich . gerne gut bezahlen laff:n, verlangten sie J,der 10 'Dollar für den geleisteten Dienst. 'Die Abwesenheit der Concur renz auf diesem Gebiete der Arbeit .gr stattet eben sancy Preise. Frau Baum aber wollte nicht soäney sein.. wie die beiden Rabbi und gab . Jedem nur $5 Für die anderen $5 wurden sie klagbar. cS- Die Eastmcnn. Schleicher & 2? Carptt Co. ließ sich heute mit ?50(X)0 Capital inkorporiren. Walter H East. man ist Prüstdent. Adolph Schleicher ist Schatzmeister und F. T- Lee ist Sekretär der Gesellschaft. LS" Der Sch?if:s:tz:r Frank Robin fon von Greensicld iil am San-.stag beim Baden im Sanzamea River nahe Decatur ertrunken. Er war bis vor Kurzem an der hiesigen Ute. dcschältigl.. . ; Emma Cochrn klagte auf Schei dung von ihrem Gat?en Tboms. und macht Elijah Mayö und I sie Varilh za Mitverklagten. Sie aiedt an.'Iaß sie idtenGatten am 14 Mai 1884 heirat!) zt-, und daß sie acht Tage später einem Kinde das Leben schenke. dcss?n Barer er ist Er schien aber weoel an dcm Kinde noch an der Mutter desselben, große Freudzuhaben. d?nn schon nach kurzer Ztit verliek er beide unbekümmerte stck nicht veiter um sie. Klägerin glaubt, daß er sich irgendwo in KansaS aufdält und daß er auf fchwindelbafte Weise, ein Sches dungSdekret zu erlangen sucht. Sie ist ferner der Ansicht, daß er übte Eigenthum im Werthe von 5500 versüzt. daß er dasselbe scheinbar an May; und Parsh übertragen habe, und verlangt, daß dieselben gezwungkn werden ih? $500 zu . bezahln. Vem VnSland. In d en letzten Tagen oeo verflossenen MonatS ereignete sich auf der Korlow Rostowschen Bahn in Nuß land ein großes Eisenbahnunglück. AuS den neueren. Berichten, welche hierüber vorliegen, ist zu entnehmen, daß dieses Eisenbahnunglück in dcr teuflischen Absicht, Passagiere berauben zu können, herbeigeführt worden. Ungefähr .drei Werst vor der Station Kisiterinka, wo die Bahn in einer liefen. Ausgrabung fährt, befindet . sich zur Seite des Schie nenwegö eine Strecke Ballastbahn, auf der Sand zum Hauptschienenstrange geführt wird. Von 'dieser Vallastbahn !atte man eine Schiene auSgehoben,-die-elbe quer über den Bahnkörper gelegt, an beiden Seiten mit großen. Steinen und in der Mitte mit Schwellen . befestigt so daß der um 12 Uhr Nachts aus Ro-. stow abgegangene Lug ungefähr um 12 Uhr, durch die Schiene aufgehalten, aus demGeleise springen mußte. Die Ma schine und der Tender liefen zur Seite der Bahn noch 35 Faden weiter und gruben sich tief in den Sand ein; der Bagzagewaggon, sowie drei Passagierwaggons dritter Klaffe wurden in Splitter." zertrümmert, der vierte Waggon (ebenfalls dritter Klaffe) kam quer über dem Tender zu stehen,, und endlich der fünfte, ein Waggon zweiter Klasse, fuhr auf den letzten hinauf.. Der S.toß war so entsetz lich, daß viele Paffagiere zu ihrem Glück zur Seite der Bahn auf die Steppe ge schleudert wurden und aus dem auf dem Tender sitzenden Waggon 'die vordere Eingangeseite vollkommen herabzcdiuckt wurde. In den übrigen auf den Schicnen gebliebenen Waggons war der Sts, je nach der weitere Entfernung, mehr oder minder zu fpüren, und die Paffagiere kamen mit Beulen, geschundenen Gesichtern u. f. w. davon. Leider .sind jedoch von den 180 im Zuge befindlichen Personen 33 schwer verwundet worden, von denen sieben auf der Stelle starben. Worte reichen nicht hin, um den entsetzlichen Anblick der Unglücksstätte zu be schreiben. Anwesende Offiziere versicherten, daß Anblick des Schlachtfeldes kuf sie keinen s? fürchterlichen Eindruck
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hervorgebracht habe. Und trotzdem find es Menschen die dies Unglück verur sackt, die, diese Verwirrung benutzend, auf Raub ausgingen ! Neisckoffer wurden in einer Entfernung von 150 Saden aufgeschnitten und ihres Inhalts beraubt gesunden; in einen Waggon zweiter Klaffe drangen sofort nach erfolgte? Entgleisung der, vorderen Waggons zerlumpte Kerle ein und warfen fich auf die herumliegenden Gepäckstücke ; es entspann fich ein Ringen, bei dem es aber den vor. Schrecken fast besinnungslosen Paffazicren nicht gelang, irgend einen der Räuber festzuhalten. ' Die Jtalie" berichtet über eine Attentatsgeschichte, in welcher die Neapolitanifchm Blätter Schweigen beobachten, obschon dieselbe großes Auf sehen erregt. Es handelt sich um eine tunge,' schöne Herzogin, die ihren Mann bis zur Eifersucht liebt. Von lebhaftem und romantischem Charakter, soll sie schon einmal in einem Anfalle von Leidenschaft mit Ncvolverschüffen ihren Gatten und dann sich selbzt zu todten versucht haben : So viel ist gewiß, daß sich die schöne Her ogm nie von ihrem Revolver trennte. Vor Kurzem nun, während ihr Gatte in Rom weilte, befand sie sich auf einer Villa in der Provinz Molise. wo sie den Bürgermeister eines nahen Ortes zu fich einlud, der sich, wie es scheint, ein Vergnügcn daraus machte, die arme Dame zu . quälen, indem er die Treue ihres Gattcn verdächtigte und allerlei Geschichten von ihm erzählte. Ueber diesen Punkt wird verschieden berichtet. Die Einen sagen, daß die Herzogin in einemAnfalle blinder Wuth zweimal auf den Bürgermcistcr. geschossen habe. Die, Anderen im Gegentheil wollen wissen, daß sich der Unglückliche angetragen habe, die arme Frau über den Verrath ihres Gatten zu trösten. Er soll sich selbst zu einer Kühnheit haben hinreißen lassen, in Folge de ren die mit Recht aufgebruchte Herzogin zwei Relvolverschüffe auf ihn abgefeuert habe. Der Bürgermeister' floh und die Herzogin schrie ihm außer sich nach; Haltet .ihn auf! Zu Hilfe! Haltet ihn auf!" Die Domestiken liefen herbei und ein Feldhüter fchoß auf den Flüchtling, gerade als derselbe über den Hof eilte. Der Bürgermeister stürzte schwer ver wundet nieder, ja man sagte, daß er bereitö todt und ein Verhaflbefehl gegen die Herzogin ausgestellt sei. Ihr Genah l ist augenblicklich vonNomabge reist. Mierzwinski Haarpib len das ist die neueste Erfindung von Profeffor Jäger. Derselbe schreibt dar über an das Stuttgarter N. Tgbl.": In Ihrem Bericht über Mierzwinski'S zweites Gastspiel findet sich eine Bemer kung über die Haarduftvillen, welche sachlich nicht ganz zutrifft. In einer Consultation, die Herr Mierzwinski Tags zuvor mit mir hatte, rieth ich ihm, sich Pillen aus seinem eigenen Haar machen zu lassen. Er erhielt dieselben von mir Abends kurz vor der Vorstellung der Hugenotten", und wie er und sein Im presario mir- nach der Aufführung mittheilten, hatten sie den von mir vorhergesagten Eisolg : sie befreiten Herrn Mierzwinski von semer schon vom Vormittag her datirenden Indisposition.' Ergehenft Dr. G. Jäger." Wenn ein Sänger also vielfach indisponirt ist, kann er sich allmälig wie seine Zuhörer alle Haare ausreißen. - ; Der deutsche Colonial verein veröffentlicht folgende Bekannt machung: Der deutsche Colonialverein hat beschlossen, die Errichtung von Stationen im Gebiet des oberen Benne unverweilt in Angriff zu nehmen. Der Verein ist damit für ein colonisatorischeÄ Unternehmen von größter Tragweite ein getreten, zu dessen Durchführung er aus die Unterstützung seiner Mitglieder durch außerordentliche freiwillige Beitrage rechnet; ein nicht unbedeutender Betrag der erforderlichen Summe ist in der Zeit von 8 Tagen, während welcher der Aufruf zur Beitragslcistuna vertraulich bei den . Vorständen der Zweigvereine rundgegangen ist, bereits durch kleine und groe Zeichnungen gedeckt worden : der Afrikareisende Flegel hat die erforerli che Summe auf 150,000 M. veraw schlagt. - In Baltimore traf neulich ein Brief mit folgender- Adresse ein: Grover Elcveland. Washington, Fairfax Eounty, Staat Marhland." Der Absender, der in Barabeo, WiS., wohnhaft ist, ist jedenfalls Eandidat und wünscht der Civildienstprüfungs-Commission seine eminenten geographischen Kenntnisse dar uthu. . , "
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