Indiana Tribüne, Volume 8, Number 284, Indianapolis, Marion County, 30 June 1885 — Page 1

I ( . W H0 SahrgLug 8. Ossice : No. 120 OS Martzland . Straße. L!u!NWer 284. Jndianapvliö, Jndlana, Dienstag, den s. Juni 1383

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izzekgen fc 6kl fott dieselben Kicht schästtanze-eu st ad nno dru Raum oon drei ZtiKu 3it üdecfteiz?n, ?röen nnentgelt l ich anfg!Uo?-.ia:J. Dieselben blciten $ Tage üehea, Uaaen als urHeschrZatt erneuert werden. Anicige, welche bis Mittags 1 Uhr adgegeben toertn, finden noch &n selbigen Zage Aufnahrae. I 1-'. - . erlangt wird ein autei ieut!che Wldchen. 91oro Ztlsbam, Sraje. 3jl klangt ?rden Anfträqe zum Vefch meiden von jnnen. vermittln aschin, ,um Legen oi jtaftr.ni ,um Weakiren von V'ft und Schutt. or. ii er Vi j Wit?JI AXfc 9t t it t VlUTltUflY Vt UiilUl WbV AfrfrttV" . Z7Wafs.chusettve. 7ZU Ver langt: in junger VLcker. Zl. 223 West WeTarta Srra&. 3il Scrlanfft: Gute, re tfche MZdche in et" er steinn fciM'.U. o. Lö D i Pratt träte. 11' V er l n -t ran ein Mädchen. Ulotq "d S roße. . 11 t 2ii B I I n 1 1: Siedeiewanoi junge Leute. 113 8'ecr tra. 2l Octlanat tattD ern Änab: int litte von 15 ,hr,n n die ilittit iu erlerne, der R. adison Soenuc, Bttlanat: Haute dotsie Mädch'". 5,e. u let Squire etblemarn.S iOft out Str. 30j verlangt ftrbettron etnet Sh?rin btt ftirnt Ken um jlinbcr'tt)t und lonftia einfache Nähar bette , erricht,. a,uflag: r, ". t K ,r JUmol Straße. JOju Stelleqesuche, gesucht Iri Stele ?n einem N'tten lSJl&rijer Xnakn um n Zschlft , erl,nn. dre'ftre : Kr, TZeditrig o. 3 j mcol La er Oifte " Iriiani. ZI i Sesncht: (Sin erfahrener Varkeexer üsSt Viel lung. TvriZt Englisch und Deuts ä. Vkfte A.feren. tn. Vdrsikn untei A. Itbüne Ofsie. 30 Zu vermiethen. ä' ,,rethen: Iktn Zblirte Zimer. Vo affzusett nu. z u Hu verkaufen. 8 n Verlausen et Saison. Nachlufrsseuia de, sftee tt.Llatte. S. ZJl Irre machen gilt nicht ! Man laffe sich uur vibt ine machen !t dem großen Seschrei nud vieler Prahlerei von auchen unseier Csncurrevin. V . lle Diejeuizw, welche urne Hüte nöthig hsien, sisd eiazeladeu iu f Barnberger vorzusprechen. Die Avssahl ist groß und die Preise sind sehr niedrig. Ko. IS Oü Wasblngtouür. Jnd'pls Schlltzcn-Vcrcin. Großes BolkS'Fest a Samstag und Sonntag, den 4. nsdö. Inli. t Schützen - Psvk! Sroß'r Val - Cöamdetre, Vogelschießen, fxtiit$nn, Sacltausea u. w. Lelustiznnaen sät Jura und Alt. Eintritt 23 (Stut Damen und Kinder frei. tZT" Alle Mltalieder don Vereinen welch Einladungen ,um ' SchilKenfeste erhielten baden freien .utri.t. Die S. St. L. & C. Bah, wird Passa. gtne die folg! besorvern: Lm4.Juli: Abkakrt mm Park. Aackmit mittag l und 2 Uhr. Rücksahtt: Abend 6 30 rnv 8 Udr. Am 5 Juli: Abfahrt: 1,2, 5 und 4 Uhr Rückfahrt: Abend 5.30. 6.30 und 8 Uhr. Sentml Karten ! N.O.Ecke Washington u.öaststr. Großes Conzert am Samstag, den 4. Juli 1883. Eintritt seei. tT Für Srfrischunzen, gute Speisen und gute Ledieaung ist besten gesorgt. Peter Wagner, Eigenthümer. PHffiNIX GAÜTEN, Lüdest Ecke Morris und Meridlavstr. Friedr. Kroeckel, . Eigenthümer, Samstag, 4. Juli! AonzsVö' Und P f fift & ftft XX m-j v rv v VV Sr 4

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NeneZ öe? Telegrznzh. 'iBt Mtuuii Jdj Kn. Wald i n i k on. D. C., 20. Juni. Schönes, ctans ärmkreS Weiter. Noed wind, darauf verändtklicher Wind.

Strikt. C h i c a g o. 30. Juni. SSmnNi Condukteure der StraLendahnea der Westseite sind ausgestanden, weil sich die Gesellschaft weigerte 14 Codukteure wie der anzustellen, welche kürzlich entlassen wurden, weil sie Beschwerden vorbrachten. Schrecklicher Unglücksfall. Lawrenceburg. Ind.. 30 Juni. Gestern Nachmittag wurde Peter Hörner. 13 Jahre alt. von nnem wüthenden klinischen Stier mit den Hörnern auf gesplebt und eine Strecke von 60 ftufc weit getragen. Er wird nicht davon ommen. Gen. G r.ant. M t. McGre gor,3l)' Juni. Heute sind eZ zwei Wochen, seit Gen. Grant hierhergebracht wurde. Seine Schwäche hat seitdem merklich zugenommen, und Dr. Douglas ist der Ansicht, daß er. Denn er in New Bork geblieben wäre. wahrscheinlich schon hätte sterben müssen. Die Krankheit nimmt ihren unaushalt kamen Fortgang. Die Cholera in Spanien. Madrid, 30. Juni. Zibl der Er. krankungen gestern 1322, Zahl der o oeösälle 602. Drahtnachrichten. Militärische Spielerei. Dbikadelvbia. 29. Juni. Bis heute Abend waren bereit 2000 Mann Kilizkn einzitroZs. um an dem nationalen Feldlager Theil zu nehmen. Man glaubt, dak die Zahl dttseld?n aus Lw0 anwachsen wird. Da? Feldlager wird eine Woche dauern, Meineid. Chica g o.29. Juni. Die Verband lunzen gegen den des Meineid; ange klagten Joseph C. Mackin. begannen heute im Criminalgericht. Mackin hatte vor der Grand Jury geschworen, dab er den Druck der falschen Stimmzettel wilche in dem Stimmkasten de 3. Pce cinkt der 13. WardZ gefunden worden waren, nicht angeordnet hatte. DaS 11 U h r G e s e in Svank . ville. EvanSv il le. 2S. Juni. Vor ei nigen Tagen kündigte Prosecutinq At torney Frey seine Absicht an. alle Wirthe anzuklagen, welche ihre Lokale nach 11 Uhr AbendS offen halten. Der Wirthe verein hitte heute Abend eine Aersamm lung und beschloß einstimmig, um 11 Uhr zu schließen. Ein Comite wurde er nannt, um den Mayor und den Pcose cutor zu ersuchen, biS nach dem 4. Juli die Dinge beim Alte zulassen, und be schlössen, wenn dieselben sich weigtrn. so fort um 11 Uhr zu schließen. (Wenn wir nicht irren. sind in Epan? ville zu? Zilt alleBehäeden demokratisch). Die P olen in Toledo. T o l e d o. 29. Juni. BiS heute Mit tag waren 21 Mlanee und fünf Frauen wegen Theilnahme an dem gestrigen Aufruhe verhaftet. Mehrere derselben haben Schrammen und Messerstiche und einige haben gebrochene Finger. Weitere Verhaftungen wetten folgen. Weitere Unruhen sind nicht vorgekommen.'. Der Pastor publizirte einen Bericht, worin er den ganzen Vorfall der Feindschaft der verbrecherischen Elemente tn derGemeinde zuschreibt. Telegraphisches Allerlei. Die Beamten der katholischen ttaightS of America versammelten sich heute im LouiZville Hotel zu LouiSville, um einen ,x,mlnlrenden Arzt zu' wählen. Dr. E. I. Brennan von JidianapzliS befindet sich in LouiSville und ist Kandidat für den Posten. Im Capital zu Washington wurde gestern die von Ohio geschenkte Marmor statue Garsield'S ausgestellt. In Laporte stellte sich der Agent der Telephon Co. bei dem Mayor ein, und legte ihm einen neuen Contrakt vor. wo rin die Verpflichtung für Drähte, Bcdie nung elc. zu bezahlen, enthalten war. Der Myor ist wüthend über den Versuch der Gesellschaft, daS Gesetz zu umgehen, eS kam zwischen ihm und dem Agenten zu heftigen Worten und der Mayor versetzte schließlich dem Agenten eine Ohrfeige. Dieser verklagte darauf den Mayor. Derselbe sagt, er werde die gompagnie auS der Stadt treiben, denn dieselbe sei nirgends der Vorschrift, die Drähte in einer Höhe von 25 Fuß anzubringen, nachgekommen.

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SladstoneiftKandtdat. London. 29 Juni. Gladstone sprach sich i'i einem Bliese an die Midlothian Liberal Association dhin auS. daß er glaube. da& die Aekhaltnisse es nothwendig m,rch?n, d:k ec für einen Sitz im Parlament k?ndi!,ire. Unter den Liberalen herrscht über diese Entscheidung Gladstone'S große Befriedi gung. EinSensationSprozeb. Frankfurt.. M.. 29. Juni. Heute begannen die Verhandlungen' gegen LieSke, welcher angeklagt ist, am 12. Januar den Polizelrath Rumpf ermordet zu haben. LieSke hatte bei seiner Ver. Haftung versucht, Selbstmord zu begehen. Rumpf wurde am Abend vor seinem Hause erstochen. Man vermuthete, dab e? ein Akt der Rache von Seiten der Anarchisten war, eil er sich üukerst thätig in der Verfolgung von ReinZoorf. Nupsch, Küchln und dn anderen theil nehrner an dem Attentat im Niederwald gezeigt hatte. Heftiger Sturm. Paris. 29. Juni. Ein wüthender Sturm begleitet von furchtbarem Regen guk zog heute über die Stadt hin und ichtete an Gebäuden und S:raken gro öen Schaden an. Die Revolution in Af gh a nistan. Bombay. 29. Jan!.' Weder von der indischen Regierung noch von St. Petersburg, ist bis i'&t der Bericht, dab Jsa Khan einen Aufstand unternommen habt, bestätigt worden. Eine persische Zeitung sagt, daß russische Agenten die Afghanen aufhetzen. SStssßllAÄktStßa. Philadelphia. 29. Juni. An. gekommen: Jndiana von Liverpool. Glasgow. 29 Izni. Angekam. rnen: .State of Pennsylvania- von AeaVork. New Yo rk. 29. Juni. Aagekom men: .Normandie von Haore; Re Public von Liverpool? .Frist" von Hamburg. QueenStomn. 29. Jani. Ange kommen: .B:itish Ccown" van Phila delphia nach Liverpool. Marktpreise. i , t , a o. 3 Ci. 9c; 5 9(e. (in-51. .3 weiß S2Xi gmif. 46,c. baser Ro. ti aii$t 32t. ftoggt 65. lt 1 24. ßcu 16.W. Sinke-!,-!,. Schnlt.r dX . ?e ke. Veiten -7e. echtsamal, TX-U. eh l arnü?4 o )-.; ze, I.W l,75j Ittttt 3.00-13.75. tti-10c: im Stör tte. tter reamer, IS-i:; Darr, 13 tbcl Vsuntrn .li', SSdner-Sever s : iunae lbc rer 2s. ß.rt. I 50 6v ,eltz.: neu 3.00 3.50 per B.rrel. Hiesiges. Masern 219 Spring Straße. Scharlacber an Herrman Str.. 46 Walcot.kTtk.,. 55 Alvord Str.. 81 Dorman Str.. und Ecke State und Sturm Str. es- Gestern Nachmittag sammelte sich an der Ecke der Virginia Ave. und Ma ryland Straße eine Anzahl Mensche an. um auS angemessener Entfernung einen angeblich wüthenden Hund zu beobachten, als plötzlich aus einem Hause ein Frau enzimmer berauSkam den betreffenden Hund auf ihren Arm nahm und unter Liebkosungen in'S HauS trug. 3- Charles F. Brush und die Brush Electric Light Co. von Cleveland ver klagten 3oy und luotiip wen von New York und John T. Brush von hier im hiesigen Bundesgericht wegen Patent Verletzung. Sie beansprualen das all einige Recht der Verwendung einer ge wissen patentirten ettktrischen Lampe. E$ Der Coroner deschästigt sich zur Zeit mit der Zeugenaufnahme in dem Ftlle deS Robert Phillips, der .seine Frau Louisa ermordet haQ Maria Smith, eine Äachbarln der Mutter der Ermordeten sagte auS, daß Phillips am U. Juni an der Garten, thüre stand, während seine Frau an der HauSthüre saß. Ehalte damals auS. gerufen : .Geh in'S HauS ich werde eS überwinden, oder dich tödten Am Morgen deS Tage?, an dem derbrt geschah habe Zeugin daS Ehepaar an ihrem Hause vorüber gehen sehen.- Phil. llßS halte seinen t um die Taille sei ner Frau geschlungeu. Frau Sattie Smilh, die Mutter der Ermordeten sagte unter Ander auS. daß ihre Zochter einigemal gesagt habe: O Mama.' Robert tiijgt ein Messer bei sich." Sie selbst hatte jedoch nie be. fürchtet, daß Phillip 5 stirer Frau an Tage ein Leid anthun werde.

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Frank MauS wurde beute als Administrator der Nachlassenschaft von Joseph Meikle ernannt. Die Christian Temperance Union giebt jeden Monat den Kindern der Straße ein freie? Abendessen. . Gestern Abend fand da vierte Essen statt und die Zanst der Schuhputzer und Zeitungöver. käufer war fast vollständig vertreten. Sehr opulent war das Abendessen gerade nicht. ES bekam Jedes etwa? Jce Cream und ein Stück ttuchzn. Das ist nun allerdings ganz schS.i von den Leuten. aber grausam ist 3 die Kleinen, mit Temperenzunterricht zu quälen, besonders wenn er so geistreich ist, wie der einer Miß Reed. welche gestern Abend wie folgt Unterricht ertheilte: Mit was denkt ihr Kinder ? Mit dem Gthirn ! DaS Gehirn ist wie daS Weiße eines Eies, nicht wahr? Auf diese geistreiche naturwissenschaft liche Frae tonnten die nalumHenichastltch gebildeten Schuhputzer natürlich nicht andtkS, als mit .Ja' antwortzn. Nun, pzßt auf ! Miß Reed nam eitt Ei. brach es aus und'schüttete eS in Wasser. Sie machte die Kleine darauf ansMttksam. daß es. unverändert blieb; darauf goß sie das Ei in ein Alkohol enthaltendes GlaS, und daS Ei wurde hart Seht ihr Kinder die Wirk.,nq de Slf c ho!S? DtS Ei ist wie das Gchirn. you kuow, und das Gehirn wird hart vom Trinken. 4 Dieser überzeugende naturwissenschast' liche Unterricht hatte denn auch den groß' artigen Erfolg, daß fünfundzwanzig Knaben den .Pletsch unterzeichneten. Ob sie sich dessen in einigen Jahren noch erinnern werden? Die geistreichen Temperenzreden hat ten übrigen? offenbar nicht die Wirkung, die Knaben satt zu machen. DaS erste Stück Kuchen war bald aufgezebet. sie wollten mehr haben, bekamen aber kei nen, sondern wurden aufgefordert sich zu .bebäven- und zuzuhdren. Man konnte eS ihnen vom Gesichte ab lesen, daß ihnen Kuchen lieber gewesen väre, alS TemperenzspeecheS. Vom ApSland - eine lLnr fü v r u n g s g e schichte, welche einer Fabel gleicht und dennoch wahr ist, bildet im Augenblicke daS Gespräch der Pariser. L,, welcher in der Umgebung von Paris ' wohnt, be gqb sich kürzlich Abends auf den Heim weg,äls auf dem Boulevard Jordanes sich vier Individuen auf ihn stürzten, ihn zu Boden warfen und zu knebeln versuchten. Der eine der Strolche sagte zu seinem Genossen: Der Wagen steht bereit, beeilen wir uns!" L., ehemaliger Soldat, vertheidigte sich kraftig und verwundete den einen Angreifer am Kopfe. Polizei Agenten kamen herbei und bemächtigten sich dk? Individuen, welche auf das Com iftttut geführt wurden. Dieselben erklärten, von einer Madame de G., Boulevard Conti wohnend, gedungen uni beahlt zu sein,um L. zu entführen, selbst mzt Gewalt, wenn es nothwendig erschei nein sollte", und ihn sodann in ihr Hau! zu bringen. L. erzählte, daß er vor eini gen Jahren Madame G. gekannt habe ; dieselbe habe in Erfahrung gebracht, daß er sich demnächst verheirathen werde unö ihm einenBrief geschiskt.mil derDrohung! ihn zu'tödten, wenn er eine Andere als si zum Altar führe. Im letzten dieser Briefe erklärte sie ihm auch, daß sie ihn zu entfahren wissen werde, Der Polizei-Kom-missar inbaftirte hie vierwgckeren Eeseb fen, um si? der gerichtlichen Bestrafung zuzuführen; dieselben verweigerten aber ihr Nationale bekannt zu geben. Die so romantische Madame G. wird vielleicht im Gesängnisse von ihrer allzu heißen Liebe geheilt werden." Die alten Römer stellen wir uns in der Regel als sehr ernste Männer vor, welche selbst in hren Aus schweistt.ngen sich eine gewisse Größe be wahrten. ReuerdingZ hat man jedoch in Pompeji auf der Via Nolana drei Wand gemälde aufgefunden, welche uns die ed len Römer in einem ganz anderen Lichte erscheinen lassen. Diese Wandgemälde, welche man bei Ausgrabungen bloßlegte, sind noch gut erhalten und stellen Haus? liche Szenen von historischem Interesse dar. Sine dieser Fresken zeigte uns v

nen jungen Akömer, der jich von emem Sklaven die Sandalen anlegen läßt, während seine am Tisch sitzenden Zechge nossen sich um einen Becher streiten. DaS andere Gemälde stellt ein junges Mäd chen dar, welches nach der Musik der Flöte tanzt. Ein nackter Sklave bie tet Erfrischungen an. Das dritte Bild endlichs childert ein Bachanal. Von Stta ven unterstützt, erhebt sich einer der Zech genossen von der Tafel, um zu vomiren. Der römische Maler hat dies Erbrechen mit solcher Treue dargestellt, daß man wohl annehmen darf, es habe schon im alten Rom eine Schule der Naturalisten gegeben. Das Schwieb.ZJntblerzählt eine ergötzende Episode vom letzten Psingstschießen in Schwiebus, welche ge eignet ist, auf die Kraft der während der Festtage verabreichten Getränke bezw die Strapazen, die solch' ein Fest im Ge folge hat, einen Schluß ziehen zu lassen. Es soll nämlich vorgekommen sein, daß am 2. Schießtage einer der Herren Schützen mit aufgelegter Büchse am Lchiefahl eingeschlummert ist. iLd u rd tfullrnann, 5 ? r Bismarck Alientater, der im Zuchthaus zu Bayreuth seine ihm Ziudictirte vier zehnjährige Strafe verbüßt, stand am 9. Juni vor der Strafkammer des Landge richls Bayreulh, um sich wegen eine: Reihe Von verleumderischen Beleidigun gen gegen Bayerische Minister und andere Staatsbeamte, begangen in einer von ihm abgefaßten Schmähschrift zu verantworten. Die Schmähschrift strotzt von unfläthigen Ausdrücken ; auf Antrag der Königlichen Staatsanwaltschast, vertreten durch den ersten Staatsanwalt Leeb, wurde bei der Verhandlung die Oeffentlichkeit ausgeschlossen. Die Schmähschrist ist betitelt: Eewissensspiegel" und hat zwei Beilagen Zur gefälligen Notiz" und Zur Monition". Letzterer Abschnitt ist unterzeichnet : Eduard Kullmann, Organ der katholischen Providenz. Sektion Germania. Die Executive. Ilonny soit qui mal y pense." Von zwei Gendarmen transportirt, betrat Kullmann den Gerichtssaal mit einem befriedigenden Lächeln über das ungewöhnliche Aufsehen, das seine Persönlichkeit bei dem zahlreich versammelten Publikum hervorruft. Kullmann ist klein von Statur, breitschultrig, bereits stark kahlhäuptig und sieht aus, als ob er an der Grenze der fünfziger Jahre stände; die fast überstandenen zwölf Jahre Zuchthausleben haben sich seinen Gesichtszügen in hohem, Grade eingeprägt, der hervorragende Charakterzug scheint Verschmitztheit zu sein. Jtachdem er der Fesseln entledigt, nahm er behag lich auf der Anklagebank Platz, als ob es sich um eine Theatervorstellung haw delte. Er gab zu, die Schmähschrift verfaßt zu haben, behauptete jedoch, daS Opfer eines Complotts zu sein ; ein Aufseher l, -.be ihm den Befehl ertheilt, die Schrist zu verfassen, und als Gefangener sei er verpflichtet, jeden Befehl auszufüh ren. (!) Er erhielt fünf Jahre Gesang-niß.

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