Indiana Tribüne, Volume 8, Number 278, Indianapolis, Marion County, 24 June 1885 — Page 1
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Office : No. 120 OK Marhland Straße. Nummer 278. Indianapolis, Jndiana Mittwoch, den 24. Juni 138 S
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Ül f 1 1 1 r , u Sk l cd k e n. W a k 5 i i? l t n. D. C.. 24. Juni. Schö ikö. e:vas wärmeres Wetter. AehnJalzre. New York. 23 Juni. Bauczntrak' tor Buddensieck wurde Zli ufoi Jzhren ZuchtdauS und zu einer Geldstrafe von 5500 verurtbeilt. Explosion. Rom, N. Y. 24. Juni.. In der Pulvermühle zu Lucca fand heute eine furchtbare Explosion statt, elche fast sämmtlichen daselbst Beschäftigten da? Lkden kostete. Bis jetzt wurden zwölf Leichen gefunden. Vorsicht. Chicago. 23. Juni. Der Stadt rath bewilligte $100.000, welche vom Gesundheitörath zur Verbesserung des Gesundheitszustandes der Stadt ver wendet werden sollen. Drahtnachrichten. Vom BundeSturnfest. Nevark. N. I., 23. Juni. Heute fand ein Wettschwimmen statt. Enlfer nung 480 Yard?. Die sich an desselben betheiligenden Turner waren Edward Lince von West St. Louis. Schumacher, John Schieff und Ernst GrünewiMer von Newark, Louis Rohn von Milvoaukee. Richard Dothe von New Jork. Georg ttüten von Jersey City, ttarl Krüger von ChamberSburg, Pa.. Valentin: Crbtcker und Max Rindeck von New York. Rohn legte die Strecke in 7. Dothe an 1 Minuten zurück. Am Vormittag fand ein großer Umzug statt. An demselben betheiligten sich alle Vereine vsn Newark, sowie die von au Kerhalb kommenden Turner und andere Verbindunzen. Die Prozession zählt? mehr all 5000 Personen. Die Haupt straßen, durch welche derZug Wb tmegte. waren gedrängt voll und an der City Hall wurde derselbe von Gouv.'rnöe Abbet empfangen. Heute Abend schloß da Fest. sjZreis an die verschiedenen Bereine und Emzel' turner wurden wie folgt vertheilt : Riegenturnen. Erster Preis, Newark Turn.Vrrein, 79 11-12; Zweiter Preis. Chicago Turn -gemeinde, 73 11-13; Dritter Preis. St. Louis Turnv:rein, 77 11-26; Vierter Preis, Milmaukee Turnverein 72 25-36. Einzelturnen. Kleiter.i : 1. Ktrl Kämmerer von Ne York. 2. Henry Ralde von New Park, 2 Fred. Kleine von Cincinnatt. Hochsprung: 1. Henry Lynd von St. LouiZ, 2. Gustav BojuS von New Bork. 3. Fred. Kleine von Cincinnatt. Weitsprung: 1. A. Lerman von San duSky. 2. A. Barbeck von Cleveland. 2. E. Kerbele von Chicago. Hupf. Tritt und Sprung : 1. A. Ler man von SanduSky; 2. R. BundemMer von Cleveland, 3. William O. Ertel von Philadelphia. Lausen: 1. Iahn Schleisse von New' ark. 2. Henry Hörfmich von Newark, 3. H Holde von Newark. Schießen: 1. G. Boung von Williams bürg. 2 M. Krebisch von Jersey City, 3. G. Treche von Newark. Ringen: 1. Gustav BojuS von New Vork. 2. G. Reible von Davenport. 3. F. Kleink von Cincinnati. . Keulenschwingen: 1. Gerhardt von Chicago, 2. G. Richter von Cincinnati. 3. I. Hunter von New Haven. Freiübungen. Den ersten Preis für Freiübungen trug Cincinnati den zweiten PeeiS In dionapoliS davon. Da deu'tsch omerikanlsche Lebre r - Se mina r in Milwaukee. Milmaukee. 2Z. Juni. ES heißt, daß daS hiesige deutsch amerikanische Lehrer-Seminae seinem Ende nahe sei. Um dem finanziellen Ruin desselben vor zubeugen, wünschte Direktor Keller daS selbe nach New Vork verlegt zu sehen. Die Dire!t?ren wollten hierauf jedoch nicht eingehen und so resignirte Herr Kel ler. DaS SeminarEigenthum reprä sentirt einen Werth von etwa 70,000 Dollars und haben 21 Staaten ihr Theil dazu beigetragen; davon New ZZork allein 30.000 Dollars. New Zjork war auch während der vergangenen vier Jahre die Hauptstühe d5 Seminars, es steuerte 3200 Dollars bei, wogegen in demselben Zeitraum die Beiträge auS allen anderen Staaten sich nur auf 550 Dollars beliesen. Hiervon sind die Städte Milwaukee, Cleveland und Mun cie, Jndiana ausgenommen. Nun hat neuerdings die New Yorker Gesellschaft ihre Beiträge zurückgezogen, und um die Unkosten b'streiten zu können, wird eS nö:hig, eine der Klassen eingehen zu lasten.
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rlus Spanien. Madrid, 23. Juni. Die neulich! Unruhen in ö er Hauptstadt wann gkst-rn der Gegenstand einer ledhsten Diskus' sion in den CorteS. S-nor Sagasta u.-,d andere liberal- Mitglieder verurlheUun in heiligen Worten die von der Reuierung rgriffinen strengen Moßregetn zur Unterdrückung der Unruhen. . Sie waren der Ansicht, daß dies in anverer W ist hätte geschehen können. Dampfschiff verunglückt. M u l l e n d o. 23. Juni. Der Dampfer Cachegal. welcher heute hier ankam, berichtet, daß daS italienische Damps schiff Jtalia" untergegangen sei. Fünf undsechzig Personen kamen dabei umS Lebe. Kaiser Wilhelm 'S Gesunddeit. Pa r i s, 23. Juni. Privatnachrichten aus zuverlässiger Quelle zufolge soll Kaiser Wilhelm'S Gesundheitszustand ein sehr prekärer sein. Die Möglichkeit ist nicht ausgeschlossen, daß seine gegenwär tige Krankheit einen ungünstigen Ver lauf nehmen kann. Sechs neue Kardinäle. Rom, 23. Juni. In dem am 13. Juli abzuhaltenden Konsistorium wird der Papst sechs neue Kardinäle ernennen. Zur selben Zeit wird er auch den Namen des neuen ErzbischosS von Dublin bekannt geben. Die Cholera. Murcia, 23. Juni. Häufige rettgiöse Prozessionen bewegen sich durch die Straßen und Gebetversammlungen wer den abgehalten um göttliche Hülfe zur Abwendung der schrecklichen Plage her beizurusen. Die Todtenwagen kommen Tag und Nacht nicht von den Straßen. Viele Opfer der Seuche müssen ohne Sarg begraben werden. Die Hltze ist unerträglich. ErhöhteEinfuhrölle. S t. P e , , r S d ,! r g. 23 Juni. Die russische Regierung hat ein Dekret erlassen, wsdurch di? Zölle aus einge führte Waaren von ls auf zwanzig Prozent erhöht werden. &ttf6rt&ttUte. Hamburg, 23. Juni. Angekom cten: Davpfzr .Wi'land" von New Bork. S outh a mpton. 23. Juni. An gekommen : Dampfer .Main" von .New Voik für Bremen bestimmt. Marktpreise. SB 1 1 . 9 St. 98; ; ?.o. ? roth. 96c. jtorn ffte.3 iz dZxc; g,misH.46X. fias t !Rö. inxil c;: amii$t3U. ogg 6öe. Jt 1 1 se il.0(i. Atu NaZd. chtnk 9 tts. chultsr Se. . Pck-7e. St 7k. Schtsvma!, 7-5e. h l amtt, 4. 145; tzt. ltrN.M-NQ. ir ilr: tm tor, 1Z:. ttr ram,r, 7 2; at 14 15c; Couutru 6 IN. Skhn r-9c rk Pf. ; jungt 15c per Pf. rto sfl 50 sh.Z neu .3.00 per Varrel. Nord nnd Selbstmordversuch. Heute Vormittag schnitt der Farbige Robert Phillip?, der in Gladden'S Bau holzgeschäst alSFuhrmann angestellt war, seiner jungeg Frau mit einem alten ab gebrochenen Messer den HalS von Ohr zu Ohr durch. Die Frau stürzte zu Boden und gab nach wenigen Minuten den Geist auf. Daraus brachte er sich mit demselben Messer einen tiefen Schnitt im Halse bei. Derselbe war. sedoch nicht tödtlich. Er wurde nach dem Hospital gebracht, und wird wahrscheinlich davonkommen. Die Leiche der Frau wurde zu Kregelo & Whitsett gebracht. Die Leute wohnten in einer Alley hin ter dem Hause No. 747 Nord Pennsylvania Straße und waren erst seit drei Monaten verheirathet. Sie hatten ost Streit gehabt und da Motiv der That war wahrscheinlich Eifersucht. Die Mutter der Ermordeten sagt, daß Phillips seine Frau fortwährend mit Eifersucht quälte und daß er ihr schon am Samstag mit dem Tode gedroht habe. Vor Kurzem hatte er seineFrau verlassen, war aber nach zehntägiger Abwesenheit wieder zurückgekommen. AuS einem Briefe an feine Mutter, den man bei ihm fand, geht hervor, daß er schon seit einiger Zeit mit Selbst mordgedanken umging. Die Leiche und der Verwundete wurden heule Morgen in Booker Alley hinter dem ermähnten Hause gefunden. Alle Aazeichen deuteten darauf hin, daß ein hartrück iger Kampf stattgefunden hatte, einige Büschel Haare und ein fall ch erZopf lagen
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am Boen, und die Fenz war mit Blut bespritzt, einige kleine Wunden befanden sich im Gesichte dir Leiche. Der Schnitt am Halse Phillip'Z laßt darauf schließen, daß er daS Messer mehr malS angesetzt haben muß. kS- Heute Nachmittag gerade a!S wir zur Presse gingen, wurde die Feuerwehr alarmirt. Die Leiche des beim Carkoppeln verunglückten CsndukteurS I. N. Noland wurde zu Kregelo & Whitsett und von dort auS nach dem Wohnhause deS Verunglückten No. 33 Bloomington Straße gebracht. Näheres über den Unglücksfall brachten wir bereits gestern. Richter Norton entschied in Be zug aus die wegen Verkaufs von Getränken nach elf Uhr im Criminalgericht anhängigen Fälle, daß er dieselben auf Antrag niederschlagen werd', weil in den Anklagen das Quantum der verkauf ten Getränke nicht angegeben sei. Deutsche Lokal - Nachrkcbten. Vraunscl,,kg. Anhalt. Llpp. In Stadtoldendorf hat sich ein Verschönerungsverein gebildet. In Sicdingen soll eine neue Kirche gebaut werden. Die Harzbahn von Gernrode nach Mägdesprung und Alexbad scheint nunmehr gesichert. In Harzburg ertrank der Arbeiter Garke. In Neinsdorf brannte der Täglmeher'sche Hof ganz und der des Oekoncmen Lambrecht theilweise nieder. In Zerbst starb an den Folgen eines Sturzes der Zimmermann Bergholz. In Oranienbaum wurde das Hinterhaus des Tischler Hermann'schen Anwesens ein Naub der Flammen. Mecklenburg. Der Erbpächter Paul Rickhoff aus Kleinen ist wegen versuchten Betrugs zu 5 Monaten Gefängniß und 500 M.Geldstrafe verurtheilt worden. In' Vollrathsruhe kam der Vrunnenarbeiter Knaack von Stavenhagen durch Verschütten um's Leben. In Krempin brannten vier Gehöfte, darunter die der ErbPachter Vagt und Wilhelm Prüter, nieder, in Klein-Noge die Seemann'sche Büdnerei und ein Bauernhaus des Gutsbesitzers Held und in Waren die Scheunen der Ackerbürger Beckmann, Kuhtt, Leutzow und Meidow, und die des Vier brcmereibesitzers Birckenstädt. Oldenburg. f zu Vechta im Alter von 73 Jahren der Kirchenrath Clemens Schröder. Gemeindevorsteher Eggers von Stuhr hat sein Amt niedergelegt. Der Landköter PleuS ist sein Nachfolger. Die Erb großherzogin ist mit Princeß Charlotte nach Bad Nauheim gereist. Der Arbeiter H. Janssen aus Bursum erhängte sich kurz nach seiner Hochzeit. Freie Städte. Nach einem Senatsbeschluß soll jetzt in Hamburg auf dem Nathhausmarkt neben der Börse ein neues Natbhaus nach den Entwürfen der Architekten Grotjan, Haller, Hansen, Hauers, Lamprecht, Meerwein, Stamman und Zinnow erbaut werden. Die Baukosten belaufen sich im Voranschlag auf 4,716,000 Mk. Der Pfarrer F. A. Groth in Dayton, Ohio, ist nach nahezu 40jähriger Abwesenheit von seiner Baterstadt Lübeck un längst dorthin zurückgekehrt. Schweiz. Die letzte Gabenliste für das eidge nössische Schützenfest weist eine Totaleinr.abme von 81,792Fr. auf. Gestor den : In Liestal der Stifter des dortigen großen Handelsgeschäfts in Wollenwaaren, H. Plattner-Flubacher. JnHochdorf (Luzern) hat sich ein Weinreisender Namens Gautschi von Neirach, der we gen unsittlicher Attentate verhaftet worden war, im Gefängniß erhängt. Der jetzt in Divonne (Frankreich) lebende, von Locle gebürtige August Leuba, hat der Armenkasse seiner Vaterstadt 10,000 Fr. hinterlassen. Die reformirte Gemeinde der Stadt Solothurn feierte am Pfingsten ihr 50jät)riges Stiftungsfest. Das Schwurgericht des Bezirks Lausänne hat den Steinhauer Ehavan, der auf den Gerichtspräsidenten Dürnur im Gericht mehrere Schüsse abgefeuert hatte, zu 17 Jahren Zuchthaus verurtheilt. Der Mörder des Händlers Oppenheim von Lengnau, Hauser von Stade, erhielt 15 Jahre Zuchthaus. DaS Gesangfest des.Lämmatthals fand in Wie dikon statt. Die Strikes in Basel, die
lyaiiacyncy aueroingo zeyr veenoet sind, haben jedoch noch ein Nachspiel, das in Zukunft von großer Bedeutung sein dürfte. Gegen die Arbeiter, welche die Arbeit niedergelegt hatten, wurde nämlich wegen unterlassener Kündigung aus Gmnd des eidgenössischen Fabrikgesetzes gerichtlich eingeschritten; 29 gingen straflos aus, indem sie erklärten, die Ar beit sofort wieder aufzunehmen, die an deren wurden mit L0, bezw. 5 Fr. be straft. Daraufhin hat nun eine dieser Tage in Biröfelden abgehaltene Posa-mentirer-Versammlung einstimmig be schlössen, gegen das polizeigerichtliche Urtheil betreffend Bestrafung wegen Ar beitseinstellung Protest zu erheben und dem arbeitenden Volke das Recht der Arbeitseinstellung energiso) zu wahren." Zu diesem Zweck soll ein Aufruf an alle Handwerker und Arbeiter der Schweiz erlassen und eine authentische Jnterpre tation des Fabrikgesetzes Seitens der kompetenten Behörden verlangt werden, welche feststellen soll, daß Arbeitseinstel lungen nicht unter die Strafbestimmun gen des Fabrikgesetzes fallen. Ein fon derbarerHeiliger ist in Vengalen aufgetaucht, welcher der Times of Jndia" zufolge die Gabe besitzen soll, unheilbare Krankheiten zu kuriren. Während der jüngsten kalten Witterung brachte er 51 Tage in einem Wasserbehälter, in welchem ihm das Wasser bis zum Kinn reichte, zu, und f.ti ' t . 1. r r r
zehl icoi er n einem secys tfun nesen Grabe. Das Grab ist gänzlich zugemauert worden, mit Ausnahme eines kleinen Loches von etwa 2 Zoll im Durchmesser, durch welches ihm seine tägliche Nahrung gereicht wird, die auö einer Apfelsine cder etwas Granatapfelsaft nebst einer B!andel besteht. In diesem Grabe will er ohne Unterbrechung 51 Tage zubringen. Durch das erwähnte Loch ist eine Schnur gezogen, deren äußeres Ende an einer Klingel befestigt ist, die an einem Bambusrohre festsitzt, um ihn in den Stand zu setzen, im Falle einer Gefahr oder eines Unglücks ein Signal zu geben. Er bedient sich der Klingel auch, um Anfragen nach seinem Befinden zu beantworten. Das Klingeln bedeutet, daß er sich wohl besindet. Der Heilige stie in das Grab mit einem Bett, einigen heiligen Büchern, 2 oder 2 Flaschen Stosenwasser und einigen Phiolen Rosenöl, worauf die Oeffnung zugemauert wurde. Ringsum wurde Erde aufgeschüttet und Blumen darin ge pflanzt, die, da sie regelmäßig begossen werden, hübsch gedeihen. Des Rosen Wassers bedient sich der Heilige zum Waschen seines Gesichts, seiner Hände und Füße, ehe er seine Gebete verrichtet. Kürzlich langte eine Geldanweisung an seine Adresse von Bombay an, welche zusammengerollt durch das Loch in das Grab geworfen wurde. Bald darauf sandte der heilige Mann den unterzeichneten Empfangsschein auf demselben Wege zurück. ncy ore Hreie Schwerz hat längst eingesehen, daß die Bestre bungen der Anarchisten nickt gegen Mo narchien allein gerichtet sind. Die Entdeckung des teuflischen Plans, den Bundespalast in die Luft u sprengen, hat zu einer Razzia gegen die Umsturzler Ver anlassung gegeben. Wie man aus Zürich meldet, verfügte der Bundesrath auf die Berichte deS General-Anwalts und der beiden Untersuchungsrichter hin, die Ausweisung von 21 fremden Anarchisten wegen Gefährdung der öffentlichen Si cherheit. Die Maßregel scheint nicht nur durch allgemeines Bedürfniß gebo ten, sondern war auch ganz speciell im Interesse der Schweiz forderlich. Schon mit Rücksicht auf den Fremdenverkehr müs sen die in der Schweiz befindlichen Brüt statten desAnarchistenthums ausgchoben werden. Auch noch, gegen ein anderes Gesinde!, das die Gastfreundschaft der Eidgenossenschaft mißbraucht, hzt man energisch Front gemacht. Eine Anzahl von Mitgliedern der Heilsarmee hatte Be rufung eingelegt gegen die von den Kan tonen Bern und Ncuenburg wider sie erlassenen Verfügungen rückfichtlich ihrer mit lautem Skandal im Freien abgehaltenen Gottesdienste, durch welche häusig Anlaß zu Ruhestörungen gegeben war. Der Bundesrath hat die Berufung als unbegründet zurückgewiesen und damit dem schwindelhaften Treiben der Salu tisten einen, wenn auch schwachen Riegel vorgeschoben.
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