Indiana Tribüne, Volume 8, Number 273, Indianapolis, Marion County, 19 June 1885 — Page 1
K m V f mv Zshrgsng 8. Office : No. 120 OS MarUaud Maße. NMLter 273. Indianapolis, Jndeana, Freitag, den IS. Juni 188.
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Neues per Telegraph. Wettet tu 61 täten. Washington. D. C., 19. Juni. Schönes, etwas wärmere? Wetter. Gtn. Grant. Mt.MeGregor. 19. Juni. Der Kranke schlitf schlecht lefcte Nacht und Udürfte wiederholt Morphins. ES ist jetzt eine Woche seitdem er unfähig ist. zu
sprechen. Arbeiten wieder. PittSburg. 19. Juni. Fünfünd. zwanzig tztabliffementS haben feit Unter Zeichnung der Lohnliste den Betrieb wieder aufgenommen. Blutige Rache. T a o l e y. Sa., 10. Juni. Der acht zehnjährige Wm. Freeman erschoß heute Timotby HillS. dessen Frau und dessen Tochter und dann sich selbst aus Rache dafür, daß Hills Tochter feine Bewer bung um ihre Hand zurückgewiesen hatt:. S t xi t e. South Framingham, Mass., 19. Juni. Die Arbeiter der Gummi schubfabrik baden die Arbeit eingestellt. Wird ihnen sehr unlieb sein. P a r i S, 19. Juni. Die Dtputirten tenkammer beschloß mit 296 gegen 120 Stimmen die Befreiung der Priester vom Militärdienst aufzuheben. Drahtnachrichten. Gerechter Wahrspruch. New York. 18. Juni. ChaS. A. Vuddenstek, der Bauunternehmer, welcher angeklagt war, durch fahrlässig! Bauart den Einsturz eines Gebäudes in der West 32. Straße und dadurch den Tod des Louis Walter verschuldet zu haben, wurde heute Abend dkS Todtschlags schuldig befunden. Recorder Smykh wird am Montag das Urtheil verkünden. Vuddenstek. der über daS Verdikt '.ehr übnrascht schien, wurde näch ben Tombft gebracht. Schwere Anklage. Sprin gf i eld. 18. Juni. Der Borsitzende des UntersuchungScomitcö legte dem Camite ein Afsidavit von F. H. TubbS, Superintendent der Westeru Union vor. worin derselbe beschwört,' daß ihn der Repräsentant Baker von Moultrie Countv zu einer Unterredung im Leland Hotel eingeladen, und ihm da bei für $2500 seine Dienste zur Beseiti gung der .Telegraph Bill angeboten habe. Davon sollten $5tt) für ihn selbst, der Rest zur Abtheilung an andere sein. Baker wurde sofort vor daS Comite ge .aden. Er erschien und legte den Zeu geneid ab, stellte aber die Angabe TubbS' ganz entschieden in Abrede. DaS Eo mite vertagte sich daraus. Unabhängige Versammlung. R ochester. N. ?). IS. Juni. Die .Jndependent CitizenS Association des Staates New Nork hielt heute eine Ver. sammlung. Ungefähr vierzig Delegaten waren anwesend. Ein Staatecomite wurde gewählt und Speeche" wurden gehalten, in denen RoSaell P. Flower, John Swinburn und Jos. Drerel als GouvernörSkandidaten genannt wurden. ES wurde beschlossen, keinen Candidaten zu nostiniren, der nicht mit den Prinzi pien der Partei einverstanden ist. Verfolgung der Heiligen. Salt Lake. Utah. 18. Juni. Andrew Smith, eines der ältesten Mit glieder der Polizei, wurde heute unter der Anklage der Vielweiberei verhaftet. Er uroe unter Bürgschaft gestellt, und seine Frauen und Kinder wurden als Zeugen festgehalten. ES sind noch an dere Mitglieder der Polizei Polygam! sten und sie werden wahrscheinlich Alle angeklagt werden. Der Disteikts'An walt hat die Namen von mehr als 400 Polygamisten nebst Zeugen aus seiner Liste. Letztere sind aufgefordert worden, am nächsten Montag vor der Grand Jury zu erscheinen. Ver Kabl. Die Cholera. Madrid, 18 Juni. AuS den Städten Murcia, Valencia und Castellon de Plana wurden für die letzten 24 Stunden lnSaeiammt 632 neue Erkrankungen und 151 TodeSsälle berichtet. In Madrid kam eine Erkrankung und sechs TodeS källe vor. RtgierungicommissSee empfehlen, daß die Einimpfung von Cbolerastoff gestattet werde, dieselbe sei harmlos und eS werde durch dieselbe vielleicht eine Pznik verhindert. Grubenunglück. London, 18 Juni Spätere Nachrichten über da? ' Grubenunglück in Pendlebury bei Manchester lauten wie folgt : Es arbeiteten zur Zeit des Un-
glück 345 Mann in der Mine. Davon arbeiteten 160 in dem Gange, in welchem die Eiploston erfolgte. Dieselben beftn den sich noch in der Mine uud können wegen Verschüttung des Zuganges nicht erreicht werden. Bis jetzt hat man 22 L'ichen hervorgezogen. Zustände in Brünn. B r ü n n, 13. Juni. Der Strike der Arbeiter, welche eine Reduktion der Ar
beuszelt verlangen, dehnt ftch immer mehr aus. Täglich werden Fabriken ge schlössen, weil sich die Arbeiter dem Ausstände anschließen. DaS Militär ist in den Kasernen consignirt, um eine aen. fallstge Wiederholung deS Aufruhrs zu unterdrücken. Die Revolution in Peru. Lima. 13. Juni. General CacereS befindet sich mit 3.000 Mann in der Nähe von Lima. Er ist der Armee deS Gen. ColmaS auSgewichen. Gen. CacereS hat großen Anhang im Volke, aber sein Heer ist schlecht organistrt, während die RegierungStruppen trefflich organistrt sind. ES muß jedenfalls bald zu einem EntsckeidungSkampse kommen. Starb. Bremerhaven, 18. Juni. Herr John Rittig. Redakteur des Sonntag. dlatteS der New Borker StaatSzeituug starb plötzlich an Bord deS Dampfers deS norddeutschen Lloyd bei dessen Ankunft. Ministerkrisis. R o m . 18. Juni. Signor DepretiS kündigte in der Deputirtenkammer die Resignation deS Ministeriums an. Englische Politik. L o n d o n, 18 Juni. ES ist nicht un möglich, daß Gladstone wieder die Zügel der Regierung übernimmt. SaliSbury weigert, sich ein Ministerium zu bilden. wenn ihm die Liberalen nicht ihre volle Unterstützung gewähren. Die Liberalen beschlossen, bloß tbeilweise Unterstützung zu geben, und damit ist SaliSbury nicht zufrieden. ES heißt. dß die Königin Lordkhur chill nicht im Parlamente haben will.' Gladstone hat heute der Königin das Siegel des Premierministers übergeben. Schis?auaeörtcSt,n. Southampton 18. Jani. An gekommen : .Fulda" von New Jork. Marktpreise. et, an o. . .0t: sto. roth,9. orn No.Z eil MX: gemisch. 4V. a s r Ro. weih 2Se; gemilcht 3. g g 6Se. li 10.00. HU-Ns.2i. chik 9 tt!. Schaltern 6e. 7e. Seiten ?;. chtnschml X. eh l amil, 11 03-11.35; ane, $1.501.75; rtra $3.0013.75. 1 r 11c : i Store 13:. t t r reamer 20 25ez Datr, ll 15c; ountr s ine. Lubn r 9e er M : iuna 15c ver Dk. ftart siel 43 6j istj.; neue S3.0C ij.&o per satrci. Vom Vuslande. Man schreibt auö Olden bura, 23. Mai: Gegenwärtig wird unser Land von einer Räuberbande unsicher gemacht, welche es namentlsch auf die Pfarreien abgesehen hat. Zuerst tauch ten die frechen Gesellen mit geschwärzten Gesichtern in Bösel auf. Während ei ner dem im Bett liegenden Pfarrer eine Pistole vorhielt mit der Drohung, ihn sofort zu erschießen, wenn er sich rühren werde, führten die anderen den Raub aus, der ihnen 200 M. einbrachte. Das zweite Opfer war der Pfarrer von Hol dorf. Wieder trat einer, schwarz gefärbt, an dessen Lager, nud sagte : Seien Sie ruhig; wir sind zu sieben Mann" und blieb bei ihm als Wache stehen, bis daS Verbrechen vollführt war. Gesehen wurden übrigens in beiden Fällen nur zwei. Ebenso bei dem dritten Ueberfall, der an der Pfarrei zu Zetel verübt wurde. Die Kerle drangen in daS Zimmer wo der hochbetagte Geistliche mit seiner Gattin schlief. Ihm wurde wiederum eine Pistole mit derTodesdrohung vorgehalten. Auf die Bemerkung Diebe" antworte ten die Buben: Wir sind keine Diebe sondern Räuber". Im Münsterlande sollen kürzlich ähnliche Attentate an Pfarreien vorgekommen sein. Jedenfalls find die Urheber sämmtlicher Räubereien, die alle in gleicher Weise ausgeführt wurden, dieselben. Bislang wurde noch keine Spur der Verbrecher entdeckt. Die Italiener scheinen ihre Kulturmission im Sudan nicht allzu hoch aufzufassen. In Assab wird der Sklavenhandel nicht nur fortgesetzt, son dern nimmt sogar noch zu. Der Piecolo" weiß über die Methode, wie der infame Handel öffentlich betrieben wird, Folgendes zu melden: Der Capitän eines Segelschiffes präsentirt sich der Ha fenbehörde von Assab und verlangt von lt)r die Erlaubniß, eine Erpedition nach einem Punkte der arabischen Küste zu unternehmen, an dem keine Hafenbehörde besteht, wobei er erklärt, daß es sich nicht um einen Waarenaustausch, sondern um Passagiere handelt, Alder el Amahn mit seiner Familie und seinen vier, fünf oder sechs Dienern. Die Hafenbebörde, welche merkt, daß diese Familie und ihre Diener käufliches Mensöenfleisch sind,
verweigert die Lörlauvmß. ttimgestunden spader jedoch ordnet der italienische Civil-Eommissär die Abfahrt des Ella Venhändlers mit seiner Waare an, nachdem er seine Schifffahrtspapiere.vidimirt hat.. Dieses Spiel wird unausgesetzt von zahlreichen Barken wiederholt. Die Militärbehörden sehen entweder nichts, oder schweigen, wenn sie etwas sehen." Eine auf den Handel mit Menschenfleisch gegründete Civilisation wäre wohl schließlieh auch ohne eine italienische Expedition das Schicksal deS Sudans geblie den. In der technischen C o mMission der in Rom tagenden internatio nalen Sanitäts'Conferenz wurde der Antraa des ersten österreichischeu Delegirten
genehmigt, wonach jedes Schiff, welches aus einem verdächtigen Hafen auSläuft und für den Passagiertransport bestimmt ist, in entsprechender Weise für die Jsoli rung der Cholerakranken eingerichtet sein muß, ebenso wurde ein Antrag von Proust, betreffend die Art der Jsolirung von Cholerakranken an Bord, einstimmig genehmigt. Hierauf wurde ein Antrag der Subcommissisn verlesen, welche mtt der Prüfung der specreu für das Rothe Meer zu treffenden Maßregeln be auftragt war. Stech diesem Antrage soll jedes aus dem äußersten Orient kommende Schiff bei der Ankunft im Rothen Meere und ,m Suezkanale einer ärztlichen Inspektion unterworfen werden. Wenn das Schiff verseucht ist, sollen die Pasiagiere ausgeschifft und einer fünf? tagigen Quarantäne unterzogen werden. Das Schiff muß desinsicirt, die Kranken sollen isolirt und einem Arzt übergeben werden. Die Commission beschloß, die Frage betreffend die Mekka - Pilger dergenannten vuvcomm:i;wnzu uverweijen, die durch die zweiten Delegirten Indiens und der Türkei verstärkt wird. JnBremen soll am 10.,11. und 12. Juni der zwölfte deutsche Gastwnthstag abgehalten werden. Das Organ dieser Vereinigung, Das GastHaus", empfiehlt demselben die Erörte runa der folgenden Fragen : Wie sind die vielen fremden, namentlich französischen Ausdrücke aus der lasthofssprache ;u entfernen und durch ehrliche deutsche B'e Zeichnungen ;u ersetzen ? Soll z. Ä. noch in:m:r das ' scdve deutsche Won Rasthof durch das sranzojlcye yotet verdrängt bleiben und gar das abscheuliche Hotelier für den biedern Gastwirth oder, wenn man denn vornehm thun will, für den Gasthosbesitzer sich festsetzend Müssen wir noch immer Dejeuners, Diners, Soupers einnehmen",statt zu frühstücken, oder zu Mittag und zu Abend zu speisend Seit der ruhmreichen Wiederaufrichtung des deutschen Reichs sind vierzehn volle Jahre verflosien und der deutsche Name hat in den fernsten Welttheilen einen guten Klang ; warum sollen wir nun unsere Muttersprache noch immer so mißachten, daß wir sie im Verkehr mit unfern Freunden, den Wirthen wundermild", durch eine Menge Brocken aus fremden Sprachen verwälschen ? Von einer merkwürdigen Heilung eines Geistesschwachen berichtet f aedrelandet": Am 23. April befand der Localdampfer zwischen Kraenangen und Christiania auf der Fahrt. An Bord befand sich ein Herr, welcher gei steSschwach war und von einem Begleiter nach einer Heilanstalt in der Nähe der norwegischen Hauptstadt gebracht werden sollte. Als sich der Begleiter einen Augenblick von dem Herrn abwendete, stürzte sich der Kranke mit Blitzesschnelle kopfüber rn das Meer. Man versuchte sofort, den Dampfer anzuhalten, was immerhin erst nach einem kurzen ZeitVerluste geschehen konnte. Inzwischen war auch schon ein Boot herabgelassen worden, welches eiligst der Stelle zuruderte, an welcher der Unglückliche wieder zum Vorschein gekommen war. Man wurde seiner auch wieder habhaft, hatte auch nicht lange zu suchen, denn er schrie aus Leibeskräften urn Hilfe. Nachdem man ihn Wieder aufgefischt und an Vord gebracht hatte, wurde die Neise ohne weiteren Zwischenfall fortgesetzt und der Geistesfchwache nach der Anstalt gebracht. Es vergingen aber nur wenige Wochen, da kehrte der Kranke,vollständ:g genesen, zu den Seinigen zurück. Die entsetzliche Angst, welche er ausgestanden hatte, war die Ursache geworden, daß die Nacht, die seinen Geist umfangen hielt, wich. Seine Krankheit hatte in dem Streben, sich zu tödten, bestanden; nachdem er aber wirkliche Todesangst verspürt, war ihm das Streben veraanaen. Dle rn den letztenJahren an der Ahr und am rechten Rheinufer entdeckten Neblausherde haben glückli cherweise bisher keine weitere Verbreitung gewonnen. Die seitens der Com Mission kürzlich vorgenommene Unterfu chung ergab, daß die angewandten Desinfeetionsmaßregeln vollständig von Erfolg gewesen sind ; es ist indeß mit einer nochmaligen Desinfection in den im vorigen Jahre neu erfundenen Herden vorgegangen worden. Behufs Feststellung etwaiger weiterer Jnfectionen werden im Laufe des Sommers erneute Untersuchungen der in der Nachbarschaft der seitherigen Herde belegenen Weinberge stattfinden. Die Winzer glauben jetzt vielfach, daß der Ansteckungsgefahr durch ein kräftiges Düngen der Weinberge vorgebeugt werden könne, sind aber im übrigen von der Größe der Gefahr noch immer nicht genügend überzeugt. Das Moselthal ist zum Glück bis jetzt von der Neblaus noch gänzlich verschont geblieben und man alaubt dort, in dem Thonschie-I
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letzten Vermächtniffes Nachtigall picht erwehren.
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