Indiana Tribüne, Volume 8, Number 272, Indianapolis, Marion County, 18 June 1885 — Page 2
Ackisnü Hriöüne.
Er sch ein FSgttch, MHeutNch . KssetagL. Ofncsx X20 O. Marhlandfir. jlc; .TTtRCne" kset durch den Trzi?1Z KeNtirerLce, Mi SznnttZi,r?tödt tit itx Z2sch. Leid ,usat ii Eevtk. V Pvft ,ug,ch, in S,Zlug IS per S7. Indianapolis, Ind., 13. Juni' 1835. ülcut Gefahren. Aus Alexandricn wird der Pol. Kor sp." geschrieben : Allem Anscheine nach bereitet sich in den weiten Gebieten, welche sich westlich von Alerandrien über Tripolis bis an die tunesischeGrenze ausdehnen, eine Bewegung vor, welche, wenn sie nicht rechtzeitig unterdrückt werden sollte, größere Gefahren im Gefolge haben könnte, als selbst der sudanische Aufstand, mit dem sie parallel zu laufen bestimmt ist. Es ist beute erwiesen, daß der ganze Stü stenstrich längs der genannten Gebiete zur Vermittelung von Waffen und Munition an die sudanischen Insurgenten unbehelligt benutzt wurde. Erst vor einigen Tagen wurde einige Wegstunden westlich von Alexandrien ein Schooner entdeckt, welcher für den Sudan bestimm tes, in Fässern wohlverpacktes Pulver auslud. Er entkam dem ihn verfolgen den Küstenwachtkreuzer. Angesichts dieses eclatanten Falles sind die von der Regierung sofort getroffenen Maßnahmen nur Palliativmittel, die keineswegs das Uebel mit der Wurzel auszurotten vermögen. Der ChefJnspector der Küstenwache, Meddlemaß Bey, entsendete ein schön uniformirtes Detachement der Küstenwache zu strengerer Bewachung der Strecke AlexandricnPort Said, es ist aber vorauszusehen, daß eine so schwache Mannschaft emer solchen Aufgabe nicht werde gerecht werden können. Die Prämien für Contre-bande-Anzeigen wurden vervierfacht; diese Maßnahme wird eher zahlreiche falsche Anzeigen, als die Eruirung wirklicher Conttebandiers zur Folge haben. Auf die türkischen Behörden, die die fcm Unfuge längst bätten steuern können. ist kein Verlaß. So haben die türkischen Behörden :n Dcrna nach der Ntederwerfung des arabischen Aufstandes den zwei Rädelsführern Soleiman Daud und Muffa cl Akhad zur Flucht verholfen. Die türkischen Beamten jener Gegenden können wegen der weiten Entfernung von der Hauptstadt auch schwer kontrollirt werden. Die Thatsache, daß der dortigen fana tlsirten Bevölkerung noch heute Waffen und Munition im tzontrebandewege zu 1 i. . gesuyn weroen rönnen, yat ln ganz Ägypten so große Besorgnisse wachgerufen und so trauriqe Perspcctiven in eine nahe Zukunft eröffnet, daß im Jntereffe der allgemeinen Beruhigung em rasch eö, wirksames Handeln dringend geboten erscheint. Es fragt sich nur, wer dazu Lust ver spüren wird, der nordafrikanischen Katze lit Scheue umzuhängen. Theure Hühner. X$n einigen Vogelläden unseres Landes werden nock heute ökanenhübner ver kauft, die 12 bis 530 für drei Stück bringen. Das lind aber nur die letzten Spuren einer Manie, die vor 35 Jahren tu England ausbrach und daselbst sabel bafte Dimensionen erreichte. Einige unternehmende englische Hühnerzüchter lmportirten damals chinesische Hühner, züchteten sie und schlugen die Reclametrommel für das neue Wundergethier. Eine ausgedehnte Hühnerliteratur ent wickelte sich. Das Geschäft nahm bald einen riesigeren Aufschwung, als sich seine Unternehmer je hatten träumen lasten. In vielen vornehmen Kreisen wurde es guter Ton, Raffenhühner zu halten. Die englische Königin ging mit gutem" Beispiel voran, und zahlreiche englische Ladies folgten ihr nach. Die Hühner Händler importirten Cochin- und andere chinesische Hühner um die Wette und wurden sie alle zu enormen Preisen los. Hübnerausstellungen kamen in Schwung; der höchste Preis, der auf einer solchen Ausstellung für ein Paar Raffenhühner bezahlt wurde, war $500. Noch im Jahre 1854 wurden durchschnittlich 815 $35 für ein einzelnes Exemplar er zielt. Die Eier dieser Hühner brachten $5-810 pro Stück! Die Kosten für die Züchtung dieser Raffenhühner waren nicht bedeutender, mitunter noch geringer, als für die gewöhnlichen. Aber man erzählte sich märchenhafte Geschichten von der Atenge Eier, welche diese Hühner legten, von ihrem großen Körpergewicht, von der Schönheit ihrer Farben und vor Allem von ihren langen Stammbäumen. Die Besitzer der Raffenhühner stritten und schlugen sich oft auf der Straße über die welterschütternde Frage, cb die Hühner des Einen oder die des Anderen eine längere Ahnenreihe auszuweisen hätten. Es konnte nicht fehlen, daß diese Toll heil über den Ccean drang und bei uns Eingang fand. Ihr Hauptquartier batte sie selbstverständlich in Boston. Dort führte sie ein Z)ankee-Hühnerzüchter Na rnens Burnham im Jahre 1854 ein, und sie erreichte bald eine respektable Ausdehnung. Die meisten Bestellungen kamen von Maine und Texas. Eines Geschäftes, m welchem so viel Geld steckte, bemächtigte sich natürlich balo auch der Schwindel. Die Entdeckung gefälschter Stammbäume versetzte der Raffenbübnermanie den Todesstoß. ES war hohe Zeit dazu! Eigcnthümlic5,e Verrücktheit. In Greenville, N. I., betrieb Frau Marie Bergmann vor mehreren Jahren ein Schnittwaarcngeschäst, während ihr Gatte als Fuhrmann arbeitete. Durch ihre excentrischen Anfälle aber verscheuchte die faau alle Kunden, sodak sie schließlich die Bude zumachen mußte. Unlängst lief eine adovtirte Tochter des Ebevaares
au Angst vor dem rappcttgen Mftn der Zrau Bergmann davon. Dies bcrrachtete Letztere als ein Aoyeichen großen Unglücks, und sie brütete Tage lang darüber nach, wie sie das Unglück von ihrem Haupte abwenden könne. Sie kam zu dem Schlüsse, daß sie zu diesem Zwecke mindestens 25 Hunde brauche. Fortan griff sie jeden verlaufenen Phhlar auf der Straße aus und brachte ihn in ihren Keller. Schließlich verlockte sie auch Nachdarshunde durch Leckerbissen, ihr zu folaen. Niemals ging sie aus, ohne ihre Taschen mit Hundelockspeien
gesvlckt zu haben. Endlich wurde der Hundesegen Herrn ftin Tsrntpsr schön an. Seine Ehehälfte schrie ihn t t i , r rv i . I .... - " i Nleoer. UNO um oes Ileoen irieoens rolllen fügte er sich. Schließlich crevirten einige der Hunde im Keller. Bergmann nVniU, w (?nhY fnrtnW-. fen; auch das litt seine Ehehälfte nicht, ?si (snn,r UiiV iV(VVV4Um VtMV Vi ItUW tv -w vwv i - . ' . ... I stanken aber endlich so pentUntrnlich, daß Bergmann in heller Verzweiflung " u -' . 1 . ' . die Kellerthüre ausriN und mit dem Schrei : Entweder müssen die Hunde r,A nn hll Aitreibuna der Hundecolonie machte. Da kam seine Gattin gleichfalls herzugerannt, und nachdem sie vergebens versucht hatte, sich :t2 1? ... .,7. u, r,; 'mirtüMmxtii r?ii flrll? rr rj .j w w w i mj-w w -ww -w v w, . . 1 m r fw." .V cn I nicht gewachsen. Er sprang davon, wandte sich an den Bezirksarit und bat ihn, den Geisteszustand seiner (Bergmanns) Frau zu untersuchen. Dieser kam, erklärte k.,. N. Tnfnrf für hrrsirfl lind ihn. Zkeiem ünariTTe lnar era nann 1)" , ,.... "I"" ! " ""7 I ließ sie in das Irrenhaus zu Snake Hill , Ki4 c .. . . c x I ictjaffen. unoe, von oenen no? 22 am Leben waren, wurden von der Waliiei msammenaefobossen. s O i fc tT ii ZlriegSverluste.
Bergmann zu toll. Die Viebcher" Zugezogener Wundarzt mittels des bestörten ihn im Schlafen, und er erhob ant : Wate3 Adern des ornfto TsrntPiT 5 Um r htr todten Attenpln chers überführte. Gleich-
Zwanzig Jahre sind seit dem Schlüsse shire hat ein Unterhaus von 300 Mit' des amerikanischen Bürgerkrieges ver- gliedern. Nach Maßgabe desselben Proflössen, und jetzt erst ist ein Versuch ae- centsatzes müßte das Unterhaus von New
macht worden, wenigstens auf der Unionsseite die Todesfälle u zählen. Am 2. Juni 1884 beauftragte Generaladjutant Drum Herrn I. W. Kirkley, einen erfahrenen Statistiker im Heeresdienste, mit der Feststellung dieser Verlustliste, Kirkley unterzog sich mit 10 Gehilfen der ihm zugewiesenen Aufgabe und durch forschte alle ihm zur Verfügung stehenden öffentlichen Schriftstücke mit solcher Sorgfalt, daß er die genaueste Tabelle auzneuen ivnnie, oie ois iezl noc? erschienen ist. Dle Tabelle, weist 9 853 Todesfalle r?fpvlttn?W'3413 ?ntet den Soldaten des Vundesheeres auf, zu fammen also 359,496. Für die regelmäßigen Truppen umfaßt sie den Zeit . i O I räum vom 15. April 1801 bis zum 1. August 1865, für einen Theil der Freiwilligen dagegen den Zeitraum bis zur 9TMäfniift?ri,rrt brfplfi?n. bt in ptmpln 5-5 ll. L:,t .&sJ rti 5iAx,m kl,. (..V V.VWJV. kHWVVlil nämlich die Rebellen besiegt worden waren, konnte das Bundesheer doch noch ufctriM frsprh,. w; -9W v,.v,,, Staaten entschlossen waren, die Franzosen. die sich während des Krieges in ÜIKcrico f fiaef cfct batten. wieder m vertreiben. Das letzte weiße FreiwilligenRegiment wurde erst am 18. November 1t!7. und das lekte farbiae Regiment gar erst am 20. December 1367 ausgemustert. Trotz aller Sorgfalt ist die Tabelle nock immer nickt vollttandi. tu fehlen die Todtenlisten aus einigen der größten südlichen Gefängnisse, in denen Bundessoldaten gefangen gehalten wur den. Die Register aus den Gefängnissen zu Americus, Atlanta, Augusta, Charleston, Lynchburg, Macon, Akarietta, Mo bile, Montgomery, Savannah, Shreve Port und Tyler waren nicht zu erlangen,
und gerade m diesen starben sehr viele macht hatten, denen Eigenthümer sich inGefangene. Aus den Gefängnissen von dessen die billige Ausbesserung seines Cahawba, Columbia, Florence, Millan Daches schmunzelnd gefallen lic.
und Salisbury liegen wenigstens unvollstänbige Berichte vor. Um nun bie Zahl der tn zenen Gefängnissen gestorbenen rL i . r
umons,oioa.en wemgnens einigermaßen sn werde. Die Einwanderer sind metfestzustellen, sind die Gräber gezählt wor- stenS Bauern, die. um im beutscb-ameri.
den, aber dadurch erhielt man nur eine schwache Handhabe. Die Conföderirten warfen namncy ieor oaus.g orer voer vier Leichen m e i n Grab. Bei alledem sind nahezu 30,000 Todesfälle in den iuoiicyen vsesangnien fe,igeileuk moroen, was sicherlich eine ganz schaurige Verlust liste, ist. Auf die Einzelnheiten der Kirklev'schen Tabelle eingehend, gelangt man zu sol genden allgemeinen Ergebnissen : Getödtet oder an Wunden gestorben 110,038 An Krankheit gestorben 224,586 ..u.ic.i -t,--Andere Verunglückungen A 1 1 1 ii; Ermordet -' In der Gefangenschaft getödtet 100 Selbstmorde Hingerichtet Vom Feinde hingerichtet Am Hitzschlag gestorben 391 267 64 313 Andere bekannte Gründe 2,034 Unbekannte Gründe 12,121 Zusammen 359,490 Auf der Nebellenseite sind die Verluste wahrscheinlich nicht geringer gewesen, sodaß der Bürgerkrieg wohl 750,000 Menschenleben gekostet hat. Dan kommen dann noch die zahlreichen Verwundüngen und Verkrüppelungen und die vielen unheilbaren Krankheiten, zu denen der Grund während des Feldzuges gelegt wurde. Die Erhaltung der Union hat in der That schreckliche Opfer gekostet, und eö ist kein Wunder, daß die Folgen des Krieges noch immer nicht gänzlich überwunden sind. ' ii . . wiederbelebt. Zwei Aerzte in Denver, Herr James L. Finch und Tr.- Armitage, wollen ein Experiment gemacht haben, das jeden falls Beachtung verdient. Sie banden einen kleinen 'Assenpinscher fest, öffneten ihm eine Schlagader am Halse und ließen das Blut ausströmen. Bald hatte sich das Thierchen verblutet, die Augen wurden glasig und die ganze Gestalt wurde kalt und steif. In dieser Verfassung ließ man den Hund bei 70 Grad Fahrenheit drei Stunden lang liegen. Dann wurde er in ein Warmwasser-Bad
gelegt, das beständig auf einer Temperatur von 105 Grad erhalten wurde. Durch fortwährendes Reiben der Glieder wur den dieselben geschmeidig gemacht, worauf man mittels einer Jiöhre aus Hartgummi ein halbes Pint heißes Waffer in seinen Magen einführte. Eine andere Gummiröhre, die mit einem Blase balg in Verbindung stand, wurde in seine Luströhre eingeführt, und da der Blasebalg doppelte Ventile hatte, konnte die Luft sowohl aus- als eingepumpt werden. Jetzt zapfte man einem großen Neu
fundlander Hund, der dicht dabe: anaew i r ch 4 i v 1. . bunden war, sein Blut ab, das ein hm , e . .. m ... w " rtii.r.r. -r "8 ieyic r. irmiiage oen )ia,eoaig tn fttinirtwi yV(ftunrt Vnnnrvnn S?rr '.u "2. ?)uch den Eadaver sortgeeyt riev und dte Glieder Reckte, um den Umlauf des Blutes zu erleichtern. Als ein Pmt Blut in die Leiche eingespritzt worden war, machte sich e,ne Veränderung an -r r , r C V.im Vli am a-F I aHa " ?wö y Anwesenden sprach em Wort, Wemge MI. !..-(. iv i.4f.n in Ittm rutf;TmX ,f XT durch den Korper zu geben und Dr. Ar mttage nef ausgeregt dem Wundarzt zu : Drucken Ste das Blut !" In etwa 3nutj : würgte bei runb unbsuchte, die Athmungsrobre loszuwerden, die man in Zvolae denen entfernte. Mit der Bluteinspriyuna und Reibung fuhr l trtrtn tnnll?n fnrf. trslbrinb baS Tbimc - . v . - sich ln rampsen zu winden schien. Räch und nach Wurf es ruhiger und begann winseln. Die Arterie wurde nun geMoen, und 22 Minuten, nachdem die Vlut-Transtusion begonnen hatte, saß C. -..V f "li O Tx..C uno ausrei, verz lunven iirrn 0(1 Mltmtt,n trtnf ftphipn hvir - r - .fiir;' - """"w wv"WiV der lemgejund aus der vtrae umyer. Vom Inland e. Der klein Staat NewHamp' ork 1,000 Mitglied haben. Ein deutscher warmer aus der Nähe von Atlanta, Ga., besitzt einen prachtvollen Neufundländer, der neulich das kleine Söhnchen seines Herrn zum dritten MU vom Ertrinken gerettet hat. George W. Williams, der Neger, denSecretär Vayard sich weigerte als Eonsul in Havti abzuerkennen, ist mit der Abfassung eines Geschichtswerkes beschäftigt, welches, wie man hört, ein nicht gewöhnliches Talent verrathen soll, f einc wahrhaft schreckift in 0vntavnst jin Äscher Farmer Namens I. Müller um'S Leben r7,k. .nnhi t y unL s J f.;M.m yunv uttvtiv, wii vitvu vM()ut und Zwar so unglücklich, daß er sich an den Zmlen der Heugabel aufspießte. Ein Mann, der jedenfalls sehr viel überflüssige Zeit haben muß, hat sich iüngst das merkwürdige Vergnü . . f-f S?" gemacht, alle Uhrwerke Zu zahlen, e zwischen 7 Ilhr Morgens und 6 Uhr Abends einen gewissen Punkt dcs Broadn i i fT -i . m 'w ! pstfRtten. Es waren lOT stn3 U,03. JayGouldwäreneulichum ein Haar mit seinen Millionen elendiglich verwässert," d. h. ersoffen. Er fuhr nämlich auf einem kleinen Boote nach fei ner Dampsyacht Atlanta", da trieb ein großer Schleppdampfer so dicht an ihm vorbei, daß nur ein energischer Ruck des Steuermannes oas Boot vom unier ganze rettete. In New Bedford, Mass., ist neulich der erbauliche Fall vorgekommen. daß mehrere Zimmerleute, welche den Auftrag erhalten hatten, ein Haus mit einem neuen Schindeldach zu versehen, die Ärbelt halb vollendeten, ehe sie merk ten, daß sie sich an ein falsches Haus geManglaub t, daßdieseJahr die Einwanderung aus Dänemark nach ben Ber. Staaten eine besonders starke . 1 kanilcken 5araon m svrecken. reckt ..aut ab sind" und sich in der Regel nach dem Nordwesten wenden, wo sie als Farmer ewöbnlick vrosveriren. Man fäafct. daß die Einwanderung sich dieses Jahr f 4,000 övfe belaufen Werde. Daß ein Stück von einem Henkerstrick Glück bringt, ist ein bekannter Aberglaube, und es giebt manche schöne Sängerin, an deren wogendem Busen, während sie auf der Bühne steht. ein Endchen von einem Strick ruht, an welchem ein Berbrecher geendet bat. Daßaber sogar Aemterjäger diesem Aber. ss fciiThirtn hfirtto hnih , fpin I n U'"' I " "7 I JnWashington weilt einBewerber um ein tUMWM HtVIQVIV W..V mivf .... I II. Krsv C .ii m (c ! Viir m 44111t, IV(lUl V'tj U. Vtl ViUVi VVil VVtlt Stticke Guiteau's geopfert hat und glaubt, daß ihm dasselbe Glück bringen wird. . Unsere Zeit ist reich an küh nen Projekten. Zu den kühnsten dürfte die in Aussicht genommene Beleuchtung des Atlantischen Oceans mittelst elektri schen Lichtes gehören. Man will einen beleuchteten Weg quer über das Meer, von. der Newfoundland-Banf bis zur irischen Küste herstellen. Zu diesem Zwecke sollen zehn Schiffe in Entfernun gen von 200 Seemeilen in gerader Linie auf offenem Meere derartig verankert werden, daß sie sich allseitig um den Anker drehen können, ohne ihn zu lockern. Diese Leuchtschiffe sollen durch elektrische Kabel unter einander und mit dem Ufex verbunden und auch zur Vermittelung des Depeschenverkehrs benutzt werden. Wie sich d eut sch e Turner im Prohibitionsstaate Iowa Vier verschaffen müssen, davon wird aus einem dortigen fZtn,i4Mn ftnr-fto TlrsftiFiittsni tHV('Vii vvvyv . v j v xten beobachten die Brauereien sehr charf, damit kein Bier ungestraft her auskommt. Wenn der Turnverein nun seine VergnügungS-Abende hat, sendet er einen verheiratheten Turnbruder als Bierwart" ab, der am Nachmittag mit seiner besseren Hälfte einen Besuch in der Brauerei zu machen hat. Auf dem Rück Wege schieben dann beide Gatten ein niedliches Kinderwägelchen vor sich her, welches mit weichen Betten uno einem großen Sonnendach wohl versehen ist, so daß das Babv" geaen alle Fährlichkei
ten. wie aucy naturlich gegen den dösen Blick von etwaigen Prohibitions -Feen geschützt ist. Feierlich und fürsorglich schiebt das Pärchen das Wägelchen in die Turnhalle, wo dann viele Hände miteinander wetteifern, dem Babv," Liebkosungen zu erzeigen. Ein Parabies für Tramps sollte nach gewohnlichem Dafürhalten bie sogenannte Wayfarers Lobge" in Boston sein, ein Institut, in welches Ob: bachlose aufgenommen werben, welche entweder selbst nach den Polizeistations' Häusern kommen und Unterkunft fuchen oder als solche Bagabunden aufgegriffen werden, gegen welches kein anderes Vergehen vorliegt, als das des heimathlosen Umhertreibens. In dieser Anstalt bekommen sie ein warmes Bad, einen Schampoo und ein reines Nachthemd, wofür sie am andern Morgen ein wenig Holz hacken oder andere häusliche Arbeit besorgen müssen, ehe ste ihr Frühstück er halten. Da bekanntlich ' es sich unter den Tramps schneller wie der Flug der Fama herumredet, wo ein gutes Will kommen winkt, so ist es ein Wunder, daß nicht schon längst die ganze Sippe nach Boston gepilgert ist und sich es dort all nächtlich in der Wayfarers Lodge" ge muthlich macht. Das ist nur durch die zum Charakter eines Tramp gehörige Arbeits-, Wasser- und Seifen-Scheu zu erklären. Selbst die paar kurzen Stünd-
chen leichte Arbeit genügen, um die An stalt vor Uebersullung zu schützen, und das Bad und reine Hemd ist für einen echten Tramp nichts weniger als ein, Berlockung. In Ottawa fürchtet man. daß England und die Ver. Staaten hin sichtlich der Grenzlinie zwischen Alaska und British'Columbia in Strrit gerathen könnten. Diee Linie ist nämlich nie mals definitiv festgestellt worden und die Leute an der Grenze, namentlich die nach edlen und nutzbaren Metallen suchenden. wissen nicht, wo das eine Gebiet aufhört und das andere anfangt. -Kach canadl sehen Schätzungen würde es 84,000,000 kosten, die Linie vermessen zu lassen, eine Summe, welche das, was irgend eme verständige Negierung für diesen Zweck auszugeben geneigt sem konnte, selbstverständlich weit hinter sich läßt. Herrschte zwischen den beiden Negierungen eine Meinungsverschiedenheit darüber, wo die Linie zu ziehen ist, oder, mit anderen Worten, handelte es sich um ein bestimmtes Stuck Land, so Ware es eine öileinigkeit, den Disput beizulegen, da keiner von beiden Theilen es der Mühe werth erachten würde, aus seinen Forderungen zu bestehen. Nun liegt die Frage aber nicht so, wo die Grenze aus der Karte sein soll, sondern wie sie, die Karte zur Hand genommen, in Wirklichkeit ist und daS eben läßt sich mchfr ohne eine Vermessung entscheiden, deren Kosten den Werth des fraglichen Gegenstandes er heblich übersteigen. ES ist das ein Fall, in welchem thatsächlich guter Rathheuei erscheint. Vom Auslande I n einem w ürrtemv erg v schen Orte machte dieser Tage der &u3 rufer mit der Schelle bekan:tt: Die Rekruten, welche zum Zuge n.ussen, sind im Nathhaus angenagelt." Dr. Ferdinand v. Hiller hat zufolge letztwilllger Bersügung vom 1. Januar 1883 sein Stammbuch der kölnischen Stadtbibliothek geschenkt, als Erinnerungszeichen seiner Anhänglichkeit an die Stadt, die ihm zur Heimath geworden". Das Testament enthält u. A. noch folgende Anordnung : Ich wünsche. daß meine Frau meine sämmtlichen Brieffammlungen (sie sind gebunden, bis jetzt etwa 30 Bände) an die Kölner Stadtbibliothek oder an die Königliche tnr cn r. ViMiolyel m erim amrele, ooer auch an ein anderes ahnliches Institut, mit der Bedingung, daß in den ersten fünfundzwanzig Jahren kein Gebrauch für ote enenlllcyleu vavon gemacht werde. Ein nachhaltigeres Interesse wird die Sammlung überhaupt erst in leiten ha ben, die den gegenwärtigen fernstehen. Die Herren Robert Esser, Vlobert Heuser, Albert V.Oppenheim und Robert Schnitzler ersuche ict), in alter Freundschaft meiner Frau in allen bei meinem Tode zu erledigenden Angelegenheit und auch Weiterhin mit Rath und That beimstehen." Dem Vernehmen nach sind von den genannten Herren bereits Vcrhandlungen eingeleitet zu dem Zwecke, diese höchstinteressante Briefsammlung der Stadt Köln zu erhalten. Der Stadtrath von Köln a. Rt). hat der Wittwe des Componisten Ferdinand Hiller eine Jahrespension von 3000 Mark ausgesetzt. JnNeumünster inScbleswig'Holstein haben sich zwei Sergeanten bereit erklärt, als Gefängnißwärtcr u. dgl. nach Kamerun zu gehen. In vielen Garnisonen scheint vergeblich angefragt woroen zu icm. Ein fr.echer Raubanfall wurde gegen den Diamantkausmann Mr. James Alexander tn Nr. 16 Satton Gar den, London, verübte Es betrat nämlich ein anständig gekleideter Mann sein Bureau, ergriff eine Börse, die Diamanten ,m Werthe von über 1000 Pfd. Eterl. enthielt und versuchte damit zu cntweichen. Mr. Alexander sprang von seinem Sitze auf und wnrde mit dem Lkäuber handgemein, und in dem darauffolgenden Zlingen entlud sich ein Revolver, den der Fremde bei sich hatte, und verletzte Mr. Alexander an der Hand. Ter Eindrinaling bewirkte demnächst, seine Flucht und andere durch den Schuß berbeiaelockte Personen fanden Mr. Alexander auf dem Fußboden liegend. Die Verletzung kann jedoch nicht erheblich sein, da der Äeschä. digte nach einem Perbande im Hospital sich nach seiner Behausung begeben konnte. Ein gräßlicher Unglückssall trug sich dieser Tage in Madrid in der Kaserne des L. spanischen Jlcgiments, Divisions . Artillerie, zu. Die Unterofsiciere waren zum Unterricht in dem Saale der Regimentsschule versammelt, als plötzlich eine Granate crcpirte. Einer der Untcrofsiciere wurde auf der Stelle getödtet, einer schwer, zwei Andere leicht verwundet. Nach dem Berichte der Epoca" hatte die Granate schon lange unter dem Sitz des getödteten Militärs gelegen und galt, da sie nicht geladen war, als ungefährlich. Auf welche Weise
aus oas ejcvo Vulver ackommcn ist Nicht aufgeklärt. Die" Ladung war auch nur eine theilweise, da der Boden der Granate auf der Diele stehen blieö und nur einige Sprengstücke herumflogen. Dem Umstände, daß nur eine partielle Pulverladung in das Projectil gethan
worden war, t es zu danken, da'zj grö- i ßeres Unglück vermieden wurde. ' Von Tag zu Tag m e h r en sich die Stimmen n.aßgebender Industriekreise, welche sich gegen die für Berlin t projectirte Ausstellung im Jahre 1883 ? erklären. )ceuerslngs haben sich dage- , gen ausgesprochen : Die Handelskammer für Schwaben und Neuburg in Augs bürg, der Vorstand des Vereins deutscher Eisengießer, der Ccntralverband der deut schen Fabriken feuerfester Produkte. Wie man ausEonstantinopel meldet, bat der Sultan' seinem Leibarzte, Dr. Mavrogeni Pascha, den Auftrag ertheilt, zwei Pharmaceuten aus Deutschland kommen zu lassen, denen er die Leitung seiner Hausapotheke im Nil- .... . . ... r!r oiz-niosl anvertrauen will, yjteie Apotheke befand sich bis jetzt in den Händen von Griechen, welche ihre diesbezüglichen l , . ' luvten an oer meoicmlcyen cyu.e zu Constantinopel gemacht hatten. C l n Segelboot c o n st r u irr, das ohne Ballast fährt und dock Volle Sicherheit gegen das Kentern, gewähren soll. Das neuartige Boot, dessen Unterbau im Längsschnitt getheilt und in verhältnißmäßiger Entfernung mit dem Oberbau verbunden ist, so daß zwischen dem getheilten Boote eine Wasr c r. . . r i r. . . . leriiraße ourcygeor, ii mir zwei itten und zwei Steuern versehen, welche das Wasser leicht durchschneiden. Das Boot geht leicht m Folge dieses Baues bei der Fahrt sehr schnell und beim Segeln bedeutend härter an den Wind, als jedes andere Boot. Der wesentliche Vortheil be-' steht darin, daß das lästige Schwanken und ein Umschlagen gänzlich ausgeschlosr r c "Pi f if n . - . ' ien uno; es iji oer aie ror zeoem Unglückssalle beim Segeln mit diesem Boote gesichert. Auf dem Turnfest in Newark, N. I., feiert der 76jährige Prof. lavier Stoppel sein LOjährigeS Turnerjubiläum. Er ist der älteste Turner nicht nur bei Ver. stauten, sondern der ganzen Welt. Stoppel ist von Geburt ein Schwabe, siedelte als Jüngling nach München über, wo er sich unter Meistern wie Kaulbach der Malerei widmete, in welcher er speciell sich der idealen Richtung zuneigte. Dabei vergaß er jedoch nicht die Turnerei, sondern gründete Turnvereme aller Orten, welche heute noch in Deutschland blühen. In 1L50 wanderte er nach Amerika aus und war einer der Ersten, welche damals im alten Shakespeare -Hotel, Ecke Duane und Williamstr. ?ew York, den Anstoß zu einer Turnschule gaben, als Dr. Jacody Alles aufbot, um der Turnerei in Amerika Eingang zu verschaffen. Aus diesen kleinen Anfängen ist endlich die stattliche Turnhalle in Ost 4. Str. entstanden, ebenso die große Zahl der Turnvereine in den Ver. Staaten. Stoppel, welcher heute trotz seines hohen Alters noch turnt, ist gerade deshalb so rüstig und kraftig wie ein Bursche in den zwanziger Jahren. Claus Spr eck les, der Zuckerkönig, hat ungefähr 2,000 Mann in seinen Diensten. Verlangt Mucho's "Lest Ilvanana Uigars". Was als Wunder für vikle Leute erscheint, ist in der Wirklichkeit nur daZ Resultat der Anwendung von Kenntnissen und von ge sundem Berstand. Biete Personen, die an Rheumatismus und Neuralgie leiden, zögern in der Anwendung eines Mittels, da sie fürchten, möchte ibnen nicht helfen, und sie bezweisein, ob cs Ander wirklich so geholfen, wie behauptet wird. Herr C. R. Bruner, von Urbana, O., handelte Anders. Er schreibt : ,.Ätblexie,oI ist da Stftt, tcii ick je tetfuiL Ich Uj e seit )U iPttl, kafe man mich umnennen inufcte, unb so trtichante ich mit eine K lasche tllctl)cre unt begann um 9 Ubi, fcajulbf nu nehmen. Jid litt, tsat tut blattn nut tcifetn sann. Ach tubrn die? Deien taten unb kann trbtb 14 mich Hlbft vom Bett, rtuhrtt tncin Adendeisen. unb am nächsten Merzen tonnt ich ebne etietc jum gtüfcfU" ES ift fein Gewicht in Gold werth." ist fein Wunderding, sondern i ist nur ein sichere Heilmittel für NhiumaUsmus und HurIglc und ti wird ebenso sicher und leicht Sie heilen, wie eS Tausend Andere gehellt hat. Wenn Ei StlzlophoroS nicht in Ihrer Apotheke er halten können, werden wir dnen. nach Empfang dei regulären Preises in Dollar per Flasche dastelb per Erpreß franco zusenden. Wir sehen ti lieber, wenn ci es von Ihrem Apotheker kaufen, aber wenn er dasselbe nicht sührt. lassen Sie sich nickt überreden, etwas Änderet zu'versucken, sondern bestellen Lie so fort bei uns, wie angegeben. Mhlophoros Co. 112 Wall Str.. New York. k'eSllkellli' ' berühmter INS - ffi j atsolut rein und der beste im Markte. Dieser Essig wird in Quar-Krügen erkaust und wir eben mit iesem Kruge ein Vesäenk. Die Ge schenke bestehen cui silberplattirten Sasteri, Eß und Theelöffeln, zviesser und Gahkln, Glalmuaren, Ta schentücheru. Binde, Bilder, Schmucksachen u. s. Dies geschieht zum Z .recke der Reklame Preis per Krug . . . . XO 5tS. IST Bi allen Grocer zu haben. The Mirror is no slattcrer. Woukl you rnake it teil a sweeter tale? Magnolia Balm is the charm2r that.almost cheats the looking-glass.
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