Indiana Tribüne, Volume 8, Number 270, Indianapolis, Marion County, 16 June 1885 — Page 3

Vater, Nutter und drei Echvestm: todt. Her? David Cls?rool, der frühere Sergeam-at-Arms des Nc Jerl Senats und zetzt össnuli cher No! in Cedille, Cumlerland Co., N. I.. macht folgende VUNdcrbttenAJgaben: Mein Sater, Äutter u?d drei Schseern stardea sämmtlich an Auszebrunq. und Kerne Lungen waren so ttnuä, daß ich Blut auswarf. Ntemand glaubte, d-ß ich SA Lei? bleiben konnte. Meine BesZftiznnz sTbissSschmied) griff mich bei meiner scbwacdcn Gcnitinswa stdr an und ich schriu sinel dkA 8aU zu. ÄlS lch mich in diesem Su-lde kefand, begann ich mit dem Gebrauch roa Misbler'S Herb SitterS und dieses rettete mir tsS Leben. Da es sehr schmierig war, dasselbe in diese kleinen Orte zu crlanzen uud da sich mein Zustand so bedeutend tn.'n hatte, so stellte ich den Gebrauch eine zeulang ein, aber das Resultat davzn var, daß eS mit meinem Zustand scknell wieder bergab ginj. M:,hler'S Herb KiuerS gibt mir Arrctit, stärkt mich und kräftigt mein Sssteui. roie kein anderes Mittel thut, und ick muß daber sof?rt ein Tugend Flaschen haben. Machen Sie son dieser Zuichrist nach Belieben Gebrauch und wenn sich Jemand on der Wahrteil überzeugen will, so mag er sich brieflich an mich wenden und ich will das Ge,agte eidlich &ekräftizen. denn ich rerdanke Mlstlei'S Herb BitterK meinlZeben." - - TU edeirnniß der fast ieiZandtgen Meicbte runz und Heiluna von Auszehrung, Ruhr, Diar rböe, DsSpezNe. DerdauungSdesroerden, Nieren und Leber-Leiden durch die Anwendung rorr Mishler'S Herb Bitterö liegt darm, daß dasselbe einfache, harmlose und docd kräftige Bestandtheile entiält, velche'aus Blut, Nieren und Leder wirke und durch dieselben daS ganze System starken und beleben. Ja seiner ZuzammenseHnnz vegetabili scher Natur; zubereit:: ssn einem regulären Ante ; ein bewährtes medizinisches Präparat; endosstrt ,oa Aerzten und A?Ltdekern. Dieses sind die Vier HauPtrunkte in der Emxfedlung von Nishler's c (. n : CTT;nT.-i fvfc fti

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Das vergrabene Erbe.

Roman ans dem Englischen. (Jortsebung. Eine Fahrt von mehreren Meilen durch eine bügelige Gegend brachte sie an ihren Bestimmungsort Moor Cottage. Die Nacht war bereits hereingebrochen, als sie sich der Villa näherten ; aber der Himmel war klar, und es war licht genug, das Gebäude, seine Lage und Umgebung sehen zu können. Es war eine malerische, aus Stein gebaute Villa, mit spitzem Giebeldache, aus deren unverhüllten Fenstern heller n t ,r r ' i vi icylscyem vrang. i Sie stand inmitten einer großen Wiese, die von Gärten eingefaßt wurde, und war lange Jahre von Sir Archr als Jagd schloß benutzt worden, da die angrenzenden Waldungen außerordentlich viel Wild enthielten. Der Wagen fuhr bis an das Thor,vor welchem die Reisenden ausstiegen. Darauf fuhr er fort, und Sir Archiz ging mit seiner Tochter und deren Dienerin ins Haus. In der Vorhalle kam ihnen die HauShälterin, eine ältliche Frau, in vollem Sonntagsstaate entgegen. Sie und ihr Sohn Hitteten die Moor-Villa seit Iahren, und waren ihrer Herrschaft sehr ergeben. Ihr ehrliches, vor Freude laich endes Gesicht erschien Rosamunde wie ein Omen künftigen Friedens und Glük kes' Willkommen, Sir Archv und Miß Nosamunde," rief sie aus.Jch wünschte nur, ich wäre früher von Ihrer Ankunft verständigt worden," fügte sie bedauernd hinzu. Das HauS sieht keineswegs so aus, wie es sollte" Entschuldigen Sie sich nicht, Mrs. Blink." unterbrach sie der Barsnet freundlich. Wir wollten nur eine kleine Abwechslung baben,Iundwerden gan) zu frieden sein mit dem, was Sie uns bleteu können." Ihre Zimmer sind alle in Ordnung," sagte sie mit sich erheiternder Miene, und das Abendessen kann in einer Viertel stunde aufgetragen werden." Sie eilte in die Küche, während Sir Archy. Nosamunde und Befsy sich auf ihre Zimmer begaben. 3!osamundens Zimmer war ein achteckiges, hübsch ausgestattetes Gemach, an das ein kleines, für ihre Dienerin be stimmtes, stieß. In jenem brannte ein helles Feuer, und mehrere Wachskerzen verbreiteten hellen Schein. Das ist angenehm!" sagte ölosamunde, vor dem Kamine in einen Lehnsmhl sinkend und ihre Hände ans Feuer haltend. Ich theile Papa's Vorliebe für ein wärmendes euer." Wir werden überhaupt zu dieser Jahreszeit auf der kalten Haide tüchtig heizen müssen. Miß Nosamunde," sagte Besiy fröstelnd. Und mit dem eiskalten Wind, der vom Meere herüber bläst, wird's nicht allzu angenehm fein hier! Das war ein schöner, jun ger Herr, den wir auf dem Bahnhöfe g sehen haben. Miß," fügte sie mit einem forschenden Blicke auf ihre junge Herri hinzu. Nosamunde antwortete nicht. Und der junge Mann, den er bei sich hatte, war auch nicht übel !" Bessy warf einen Blick in den Spiegel. Ich möchte wissen, ob er vcrheirathet ist, und" ihrs Vermuthungen wurden durch den Eintritt von Tom Blint, einem ungeschickten, hochaufgeschossenen Burschen, der das Gepäck brachte, unterbrochen. Ich werde heute Abend keine Toilette mehr machen," sagte Rosamunde, als Tom fort war. Bürste mein Haar ein wenig, Bessy, gieb mir einen reinen Kra gen und Atanchetten, und ich will hinunter gehen, wie ich bin." Das geschah, und wenige Minuten später betrat Nosamunde das Speisezimmer, in dem eben .auch Sir Archy erschien. Der kleine runde Tisch war mit einem schneeweißen Tuch bedeckt, und zwischen dem schimmernden Glaswerk standen frische Braten mit Salat, röthliche Marmeladen und duftendes Backwerk gar appetitlich und verlockend nebeneinander ; . und aus einer Kaffeema schine strömte ein angenehm aromatischer Dampf. Rosamunde nahm ihren Platz vor der Kaffeemaschine, ihr Vater setzte sich ihr gegenüber und sie bemühten sich Beide', heiter zu erscheinen. Eines um des Ande ren willen. Mrs. Blint bediente sie voll Aufmerksamkeit, entfernte sich aber nach einer Weile. Es wäre gar nicht unangenehm, im mer hier zu leben," scherzte jetzt Rosamunde. Diese Villa ist ganz angenehm, aber ich ziehe die Towers doch vor," versetzte der Baronet. Wir könnten hier jedoch einen recht vergnügten Monat zubringen, wenn nur dieser Hadd nicht wäre. Ich weiß wirklich nicht, wie wir seine Gegen wart ettragen sollen." Nosamunde wollte eben etwas antworten, als die Haushälterin mit ängstlicher .. . rm ' .. und bestürzter Altene eintrat. Sir Archy," sagte sie, es sind zwei Männer mit den Pferden aus den TowerS gekommen. Die Pferde sind im Stalle, und " .Es ist aut, Mrs. Blint," erwidere Sir Archy. Ich vergaß, zu sagen, dc.ß ich die Pferde erwartete. uaow :e oe;i Männern ibre alten Zimmer ?" .Aber es sind nicht dieselben, die immer kommen," erklärte Mrs. Blint. Es fmk nickt BeNv Wmter's Bruder, on dern zwei ftemde, unheimlich aussehende Burschen, Sir Archv. Sie bestehen darauf, Sie zu sehen." Sie brach plötzllch ab, als Schritte in der Halle hörbar wurden. Hier stnd it r tq tc oann Ii Sie batte kaum ausgesprochen. als zwei Männer auf der Schwelle deö rothen Zimmers erschienen und hmein schauten. . Beide waren groß und kraftig und sahen keineswegs vertrauenerweckend aus. Kleine Diebstähle, Schmuggel und Wildern mußten ihnen geläusige Dinge sein, aber sie mochten auch vor weit größeren Verbrechen nicht zurückschrecken. Sir Archy erkannte sie als Eingeborene von Wilchester und übel beleumundete Burschen.' - . . Wir sind mit den Pferden gekommen,

Sir Archy," sagte einer der Männer, sich verneigend. Mr. Hadd hat gesagt, wir müßten hier bleiben, so lange Sie hier sind. Die Pferde können sowohl zum Fahren wie zum Reiten benutzt werden, und wir können ganz nach Ihren Vefehlen als Kutscher oder' Reitknechte dienen." Hier waltet ein Irrthum ob," sagte der Baronet überrascht. Die Brüder Winter hätten die Pferde bringen sollen. Wie kamen Sie statt ihrer ?" Mr. Hadd hat uns geschickt." Ich werde den Winters telegraphiren, zu kommen, und dann können Sie nach Wilchester zurückkehren. Mr. Hadd hat einen sonderbaren Irrthum begangen. Sie können gehen."

Die Männer zogen stch trorng schwel aend zurück. Mrs. Blmt folgte ihnen. - fürcbte, Nosamunde," faate der v Baronet seufzend, daßwirunsereDrangsale nicht hinter uns geladen haben. Ich glaube vielmehr, daß Hadd diese Männer als Spione zu uns herschickte. Vielleicht es ist ganz möglich sind wir in eine Falle gegangen, indem wir hierher kamen und vielleicht sind diese Männer unsere Kerkermeister v EineZuflucht zu verzweifel ten Mitteln. Huah Chandos fchaute einige Sekunden dem Wagen nach, in welchem die Wilchesters den Bahnhof von Corburnsgath verließen, und dann wandte er stch zu vcartin, welcher mit der Reisetasche neben ihm stand, und sagte: Komm', Martin, wir wollenden nächsten Gasthof aufsuchen. Es ist heute zu spät, um weitere Forschun gen anzustellen." Er erkundigte sich beim AuZgange des Bahnhofes nach einem guten Gafthause, und da man ihm eines bezeichnete, das ganz ;n der Nahe war, eilte er demselben mit Martin zu. Sie waren bald am Zielte und betraten, die überfüllte Schankstube vermeidend, ein leeres Wartezimmer im Erdge schoß und läuteten. Eine schmucke Kellnerin trat ein ; sie Verlangten Zimmer und wurden in das erste Stockwerk hinaufgeführt, wo ihnen zwei nette, in einander gehende Schlaf zimmer angewiesen wurden. Kann ich den Wirth noch beute Abend sprechen?" fragte Hugh, als das Mädchen Licht angezündet hatte und sich ent fernen wollte. Es ist kein Wirth im Hause", sagte das Mädchen lächelnd, und die Wirthin ist zu einer Hochzeit gegangen. Hat's nicht bis morgen früh Zeit, Herr?" O ja," versetzte Hugh. Lassen Sie uns nur so bald wie möglich etwas zu essen geben." Das Abendbrod wurde servirt, und nachdem sie dasselbe eingenommen hatten, gingen sie zur Ruhe. Hugh er wachte zeitig am. nächsten Morgen und kleidete sich an, denn er konnte seine Un geduld und Aufregung nicht länger er iragen. Er öffnete sein Fenster und sah, daß ein feiner, dichter Regen niederfiel. Die Pflastersteine waren naß, und die Leute trugen Regenschirme. irrn unfreundlicher Morgen", sagte er zu Maitm, als dieser aus dem Nebenilniner herauskani. O, denke nnr, ich stehe vor einem großen Ereignisse ! Ich soll nieine Akuttcr sehen meine Mutter, Martin, und zum ersten Male ! Ich möchte wissen, wie sie aussieht ! Ich möchte wissen, ob diese Beweise sie überzeugen werden, wie sie mich überzeugt baben ? Ich zittere, wenn ich an das denke, was die nächsten Stunden mir bringen werden." Diese Beweise werden sie überzeugen, selbst wenn sie Zweifel hegen sollte, Master Hugh," rief Martin. Ich freue mich, daß ie im Begriffe sind, Ihre Mutter zu sinden. Eie scheinen ihr so viel Liebe entgegen zu bringen, wie manche Männer ihrem Schatze." Nach dem Frühstück ging Hugh in die Schankstube, wo er die Wirthin fand eine nette, gut erhaltene Frau in den Vierzigern, hinter dem Kaijatische sitzend, und emsig an einer Stickerei arbettend. Wollen Sie mir eine Unterredung gewähren, Madame ?" fragte er ehrerbietig. Gewiß, mein Herr," war ihre rasehe Erwiderung. Nehmen Sie gefäl ligst Platz," und sie deutete auf einen Stuhl. Hugh nahm den dargebotenen Sitz an. Ich suche Miß Deane. Sie wohnt in der Nähe des Städtchens hier, und ich möchte, gerne ihre Adresse erfahren." Miß Deane V wiederholte die Wirthin nachdenklich. Ist sie jung ?" Ungefähr vierzig Jcchre alt," entgegnen Hugh. Sie ist nicht hier:geboren, wie ich glaube. Sie erbte bei dem Tode ihres Vaters, der Geistlicher hier war, eme Farm, die hier in der Nachbarschaft irgendwo gelegen sein soll. Ihr Vater hat die arm von einem Verwandten geerbt." Das Gesicht der Wirthin heiterte sich auf. Sie meinen gewiß Miß Deane von Glensae," rief sie aus. Ihr Vater war Geistlicher und hat die Farm von den Verwandten femer Vcutter, den Macdo nald s, geerbt." Wo liegt Glensae ?" Zwischen den Hügeln, in der Näh? des strande?. Kennen Sie Moor Eot tage, Sir Archy Wilchester'ö Eigenthum, Herr ?" Nein, ich bin fremd hier." Glensae liegt an der Straße nördlich von Moor Cottage inmitten des Hügellandcs." Sie gab Huah eine genaue Beschreibung des Weges, den er einzuschlagen hatte. Es wird mir jetzt nicht schwer werden. die Farm zu sinden, und ich danke Ihnen vielmals für Ihre gutlge Auskunst. Hugb stand auf. Man sagt, daß Miß Deane nie Besuche empfangt," bemerkte die Wirthin, ihn neugierig betrachtend. Sie kommt Nie nacy orournsgaty. ?le !Lcute lagen, daß sie ihre Einkäufe in Edinburgh macht. ? ? V; , . ines ii pcyer ic i eme Art irrn siedlerin und besucht nur die Fischerfami lien am Strande unten, für deren Wittwen und Waisen sie fast mütterlich sorgen wu." Sie lebt wohl nicht Lanz allein ?"

fragte Hugh, um mehr' von feiner undekannten Awtter zu erfahren. Nun, sie ist meiner Ansicht nach so gut wie allein," erwiderte die Wirthin. Sie hat einen Vurschen,der ihren Garten, bearbeitet und andere Dienste verrichtet, und eine alte Frau als einzige weibliche Dienerin. Diese kommt einmal wöchentlich zu Markte hierher, und heute ist ihr Tag. Aber, sie ist eine schweigsame, verschlossene Person; sie kommt in einem einspännigen Wagen, den sie selbst kutschirr, verrichtet ihre Geschäfte, und fährt nach Hause, ohne ein Wort mehr aesvro

chen zu haben, als unbedingt nothwendig ! war." j Aber wer besorgt die Feldarbeiten ?" fragte Hugh. Am äußersten der zu der Farm gehöngen Grundstücke steht em kleines Haus, und dort wohnt der Mann, der die Feldarbeit macht mit feiner Familie. Er sieht Miß Deane, wenn es sehr nöthig ,st, empfängt aber seine Befehle meist schriftlich oder durch die alte Frau. Er weiß gar nichts Näheres über Miß Deane." Hugh begann zu fürchten, daß seine Mutter als eine von ihren herben Lebensersahrungen verbitterte Einsiedler sinden werde, deren Herz für alle weicheren Jkegungen erstorben sei. Konnte die fröhliche, heitere, kleine Gertruds Deane, wie sie ihm beschrieben worden " .M . rr ' er rr war, unier oem zivingenoen v2inTiuie oes erlittenen, grausamen Unrechtes zu emem harten, kalten und finsteren Weibe herangereift sein? Bekümmert sagte er: Wenn Sie fo gut sein wollen, mir ein Pferd satteln zu lassen, will ich nach Glensae retten." , Wenn Eie eine Gefälligkeit dort for dern wollen, würde ich sagen, Sie sollten ich die Müh? lieber ersparen, Herr, äate die Wirthin lächelnd ; aber Sie sind vielleicht ein Freund Miß Deane's und deshalb will ich nichts sagen !" Sie lautete und gab einem Diener Befehl, ein Pferd satteln zu lassen. Es ist kein freundlicher Morgen zu einem Ritte," bemerkte Hugh, sich der Thüre näbernd. Es regnet ziemlich stark." Die Wirthin schaute überrascht zum Fenster hinaus. Regnen!" rief sie aus. Oh, das ist nur ein leichter Nebel. Die Lust ist ganz angenehm, mein Herr." Hugh empfahl sich lächelnd und ging auf sem Zimmer. Alles geht gut, Martin," rief er heiter. Ich weiß jetzt, wo Miß Deane wohnt, und werde in wenigen Minuten auf dem Wege zu ibr sein." Soll ich nicht mit Jbnen gehen, Mr. Hugh ?" Äkein, es ist besser, wenn ich allein gehe. Die Möglichkeit ist nicht ausgeschlössen, daß ich mich täusche. Martin sperrte den Koffer auf und nahm zwei kleine Päckchen heraus, welche Hugh in seine Brusttasche steckte. Und jetzt gieb mir meinen Regenmantel. Dieser Nebel könnte meine Kleider wie Regen durchdringen." Der Regenmantel wurde über den Oberrock gezogen und zugeknöpft. Ich weiß nicht warum, aber ich lasse Sie nicht gerne fort, Master Hugh," sagte Martin, als sein Herr den Hut nahm. Mir ist, als ob Ihnen etwas geschehen sollte." So ist's auch," lachte Hugh, aber deshalb brauchst Du nicht den Propheten zu machen. Ich gehe aus, meine Mutter !u suchen, und hoffe zuversichtlich, sie zu finden." Wenn Sie Ihre gute Mutter nur nicht ganz anders sinden, als sie erwarten, Aiaster Hugh. Ich habe mich unten bei den Leuten nach Miß Deane erkundigt und gehört, daß sie eine ganz sonderbare Person sein soll." Nun, sie wird mir nichts thun, Martin," versetzte Hugh. Ich fürchte mich nicht vor ihr." ,Es ist nicht recht, daß Sie so leichten Herzens stnd, Mast Hugh' sagte Martin ängstlich. Sie erinnern sich an den stolzen Lord, der in Wilchester in dem blauen Bären" zu Ihnen kam und mir einredete, daß er Bilder von Ihnen kau fen wolle ? Nun, er hat heute in dem Gasthofe zur Pfeife" nebenan, übernachtet. Ich sah ihn vorüber reiten, während Sie im Schenkzimmer unten waren." Er hier !" rief Hugh. Sicherlich ist er nach Glensae geritten. Was will erkort? Ich muß augenblicklich fort." Aber Mast Hugh " Ich muß fort, Martin. Der Mensch wird es nicht wagen, mir etwas zu Leide zu thun. Er wird i h r schaden wollen. Halte mich nicht auf." Er eilte aus dem Zimmer und auf die Straße. Das Pferd stand in Bereitschaft; er sprang in den Sattel und sprengte zum Thore hinaus, die Straße entlang. Der feine Sprühregen spritzte ihm wie mit Nadelspitzen ins Gesicht. Er drückte sich den Hut tief in die Augen und fchlug den Rockkragen auf, um sich ;um Theile davor zu schützen. Bald hatte er das Städtchen im Rücken und hielt sich genau an die Richtung, die ihm die Wirthin angedeutet hatte. Hügelauf und hügelab ritt er weiter, die Seele von heftiger Aufregung durchwüblt. Er hier !" dachte er. 'Ich bin die Ursache seines Besuches hier. Er hat dielleicht die Absicht, sie vor mir zu warnen und mich als einen Betrüger hinzustellen. Aber er kann mir meine Beweise nicht wegnehmen kann es nicht dahin bringen, daß meine Mutter mich nicht anerkennt." Er bog in eine schlechte,' bergige Straße ein, und sein Pferd ging viel langsamer. Der Nebel umwallte ihn wie ein dichter Schleier. Er konnte unten das Giebeldach und die steilenSchornsteine von Moor Cottage sehen, und kam bald um den Fuß eines Berges herum zu einem Schluchtweg, der schmal und uneben war, und in der Höhe über eine wilde Waldschlucht hinwegzög. Das muß die Schlucht sein, die u Glensae gehört," dachte Hugh, auf einer (tat fsitfvK linX 9 v V! O'IäJ. vv vv vtvtwiiv uuv tu Vlt 4,ltv hinabschauend, aus der man das Rauschen und Tosen eines Wildbaches heraufyorte. cy muß sau am Ziele sem." Er ritt tiefer in den Wald hinein und gelangte dann zu einer anmuthiqen Hüqelkette. Zwischen diesen Hügeln liegt Glensae," dachte er mit heftta klovfen dem Herzen. Jeder Augenblick bringt Micy iyr nayer. Er ritt weiter den Wea entlang, der

letzt zwischen niedrigem'Gchölze Hindurch führte. Plötzlich syitzte ftin Pferd die Ohren und wollte nicht weiter. Im selben Augenblicke kam das Wiehern eines andern Pferdes aus dem die Straße begrenzenden Gebüsche. Hugh schaute hin, sah aber nirgends einen Weg im Gehöke. Das Wiehern wiederholte sich. Seltsam !" dachte er. Ich sehe we der ein Pferd noch einen Reiter im Gehölze. Vielleicht ist da drinnen ein Pferd zur Weide angebunden !" Er gab seinem Pferde die Sporen und ritt schneller wei-

ter. Im selben Augenblicke glaubte er in einiger Entfernung vor sich eine menschliche Gestalt zu sehen, die wie ein Schatten vorwärts glitt. Es lag etwas in dem Auftauchen und Verschwinden dieses Schattens, das Hugh sehr unangenehm berührte. Unsinn," meinte er dann. Ich sab ohne Zweifel die rasche Bewegung eines anderen Pferdes, und es ist thöricht von mir, mich davon schrecken zu lassen. Ein Wi.ann mit einem reinen Gewissen hat nichts zu fürchten." Gleichwohl lugte er fcharr nach dem vermeinten Schatten aus. Er näherte sich dem Platze, wo er ihn gesehm 'hatte da bäumte sich sein Pferd erschrocken vor einem Gegenstande, den sein Reiter nicht sah es blitzte im Gebüsche auf, ein Knall ertönte, eine Kugel sauste durch die Luft und traf wohlgezielt Hugh ihandos' Brust. Das Pferd schnaubte wild, schleuderte den Reiter ab und rannte dann, scheugeworden, in der Richtung nach Hause fort. Hugh lag regungslos auf dem Boden, der Hut war ihm vom Kopfe gefallen und der Ziegen schlug ihm in das emporgewandte Gesicht. Nach einer kleinen Pause tauchte aus dem Gebüsche am Wege ein Mann hervor und näherte sich dem leblos Daliegenden. Es war Lord Leonard Evremond ! Sein Gesicht glühte vor unheimlicher Freude ; seine Augen funkelten boshaft. Er sah wild, gefährlich, triumphirend aus, als er sich über Hugh neigte, aus dessen Brust das Blut langsam hervorrieselte. Er ist es !" flüsterte er dabei. Es ist der junge Bursche, der mich von meinem Platze verdrängen will. Ich bot ihm Sicherheit, Frieden und Wohlstand an. Er wies mein Anerbieten zurück. Ich bot ihm meine Freundschaft an ; er zog meinen Haß vor und er ist todt Z Er hat seinen Tod selbst verschuldet." Er fühlte Hugh's Puls und betastete seine Wange. Todt! Todt!" flüsterte er heiser. Jetzt muß ich seine Papiere suchen, wenn er welche hat die verfluchten Beweise von denen er sprach die Beweise, welche ihn als das Kind Gertruds Deane's und meines alteren Bruders erklären ! Diese Beweise ! Sie müssen mit ihm vernichtet werden !" (Fortiedupg folgt.) rtD Dampf-Wafcherei, 160 Mord Zelaware Str., nahe der Maffachusett Ave. JOHN KIDD, . Eigenthümer. Vorzügliche Arbeit ! Prompte Ablieferung l T. w. Ryxx, Geschäftsführer. tSF Spitzen-Vorhänge werden nach dem neue ften versahren gereinigt. Aufträge per Erpreß wer n sofort ausgeführt. Telephon 135, N. GEKARDY'S Grocertz, No. 228 Ost Washington Straße. Nachfolger don war. PFEFFLIIV. Rail Rojid Hat Store, Frühjahrs Hüte ! Neuester Fa con fs,d en an g k o s! m : n. Billige Preise! i&ntt Bedienung ! Usn besichtige die große Auswahl dou Hcncn-u.KmdcN'Hütcn. V. 76 Hst Vaskwgt, Sk. W a my en ! in größter Auswahl. Gasolin- und Ocl-Oefcn gereinigt nd reparirt. Gajolin und Oel bei F. P. Smith and Co., 30 und 32 Nord Illinois Straße. IST Telephon 707. jgj C. B. FJEIBELMAN, Deutscher Friedensrichter. vJuatice os te Peace.) Cureauj Ko. 90 Oft teure Gerate. Söohnuk'g; Xo.127 ordNobl, tr. Hypotheken, sowie vollmachten sür Guroxa ,e. vttt iu tn atBaltäft fcifllon V rette autaeueSt. Joseph Grnst, Stlikatcur, Plasteer. No. 45 Davis Straße. ' 98t Aufträge mxun billig und prompt aukgrsllhrt.

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