Indiana Tribüne, Volume 8, Number 264, Indianapolis, Marion County, 10 June 1885 — Page 4

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Lehrreiche Zahlen.

Der Gesundheitsrath berichtete, dab in: Monat Mai hier 40 Scharlachfiebe?. fälle vorgekommen sind. Davon ereigneten sich 21 i südlichen und 19 im nördlichen Stadttheil. Und von den 21 im südlichen Stadttheil nahmen 7 einen tödtlichen Ausgang, während von den 19 Erkrankten aus der Nordseite, nui 3 gestorben sind. Die auf der Südseite mit Tod Abge gangcnen waren durchschnittlich nur 2XA kat lang krank, mährend die Kranken der Nordseite erst nach Ivtägiger Krank heit starben. Aus diesen Zahlen dürfte zur Genüge hervorgehen, daß die Zustände des südlichen S'.adttheiles leider weit eher dazu geeignet sind, die Ausbreitung einer Epidemie zu ermöglichen, als die der Nordseite. Dies dürste in erster Reihe den schlechten Brunnen und dem mangelhaften Ab zugskanalsystem der Südfeite zuzuschrei' den sein. Bedenkt man außerdem, daö die weit größere Zahl der Bewohner der Südseite nicht überreichlich mit Glücksgütern gesegnet ist, dak dieselben also auf manchen Comfort, den sich die Reichen im nördli chen Stadttheil erlauben können, verzichten müssen, so ist die weit gröbere Sterb lichkeitSrate im südlichen Stadttheil gar leicht erklärlich. Aber eben deshalb wäre die Stadt nur um so mehr verpflichtet, für gute sanitäre Zustände im südlichen Stadtthei! zu sorgen. AuSgleichungSratd. Der County'AusgleichungSrath befin det sich zur Zeit in Sitzung und nachbe nannte Corporationen haben ihr beweg licheS Eigenthum wie folgt angegeben : Rolling Mill Co. $96.420, Drew & Was' son Mining Co. 5193 97. Globe Mut. AsseS. Life Afsoc. 5700. Gilliland Manf. Co. 55.000, Hanson, Van Camp & Co. $71,500, ManufacturerS u. CarpenterS Union 523.000, JndpIS. Hair Works $600. Jndpls. Lounge Co. 51883. Jnd pls. German Fire Insurance Co. $1.090, JndM. GaS Light und Coke Co. $149,. 585, Jndpls. Fertiger Co. $5.088, Jnd pls. Elevator Co. $30.450, JndpIS. Ca binet Co. $17,312.60, JndpIS. Brush Electric L. u. P. Co. $27.000. Eagle Machine WorkS Co. $21.913 93. JndplS. Abattoir Co. $10.500, Acme Milling Co. $21.500, Jndiana Insurance Co. $20 300. Jndiana Exchange Company $100, Jndiana Farmer Co. $12.000. Germ. Mutual Fire Ins. Co. 577.37. CitizenS Street Railway Co. $130.000. Central Chair Co. 510.000, Capital Elevator Co. 51.560, Cabinet Makers Union 500.000, BuilderS & Manufak turerS Association $10,000. Bowen, Merrill & Co. $50.000. BackuS Road Cart Co. $2.500. AtlaS Works Co. $25000, AtlaS Engine WorkS Co. $90.000. AdamS Packing Co. $6000, Gutenberg Co. $1000, Crescent Roller Skate Co. $800. Dean VroS. Steam Pump WorkS Co. $5.600. Electric Lighting u. GaS. Heating u. Jllum. Co. $51.000. Emley & Co. $6000, Franklin Fire Ins. Co. $91. 175, Hunt Soap Co. $2000, Howard Aid u. Endovment Association $200. Sommernacht'S Fest der Martba Loge No. 236 K. & L. of 0. in L. Peehl'S Garten Ecke Noble und Micdigan Straße, Donnerstag Abend, den 11. Juni. Eintritt 15 Cents. Alle Vordereuungen für ein schönes Fest sind getroffen. Man stelle sich zahlreich ein. Harugari Orden. Sämmtliche Mitglieder der Freya und Schiller Logen D. O. H. sind ersucht, sich heute Abend zur Logensitzung einzu finden, um Herrn Martin Maurer von Cleveland, den OberGroß'Barden der Ver. Staaten Grobloge, welcher beute Abend hier eintreffen wird, zu begrüben. Niemand sollte versäumen sich ein gutes Heilmittel gegen alle äußeren Schmerzen zu kaufen, denn jeden Augenblick können sich Unfälle ereignen. St. Jakobs Oel ist schon seit vielen Jahren ein bewährtes Mittel. t- AuS Enoch Reed'S Wohnung No. 225 Clinton Straße wurden gestern Nacht mehrere Kleidungsstücke gestohlen. Es ist eine große Genugthuung, die Heilung einer Krankheit feststellen zu können, und wir wundern uns desbalb nicht, wenn Herr B. F. Welfh, von Albany, N. V . (Staats Departement) schreibt ; Ich kann mich nicht enthalten, meine Zufriedenheit über den Erfolg von Mishler's lkräuter Bitterö bei meiner Heilung von Katarrh auszudrücken." ES giebt viele Tausende von Anderen Hrn. Welh. die unö schreiben, um uns ihre Heilung von Dyv?psie, Leber und Nierenleiden, MagenUnordnungen und anderen Krankheiten zu erzählen, für welche alle diese Medizin ein fouveraZnes Heilmittel ist.

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Telephon 500. (Eingesandt.) Ihre heutigen Folgerungen au? den Verhandlungen der Mayorö Court über die Prostituirten erscheinen mir doch gar zu einseitig. Sind denn der niedere Lobn fürLaden dienerinnen und TelephonGeschäfte die einzigen Ursachen der Prostitution? Spielt nicht die mangelhafte Erziehung eine Rolle? eine Erziehung die zum LuxuSstnn zur Prachtliebe, Genußsucht: und Trägheit führt? Tausende von Mädchen vollen lieber für 3 Dollar per Woche stch im Laden begaffen lassen, als im Haushalte dienen, wo sie Kost, Logis und Lohn haben, genügend selbst um ihrer Eitelkeit fröhnen zu können' Tausende wollen lieber in Prostitu tionShausern sich demMüßigange zc. hingeben, als irgend einer Beschäftigung folgen. Außerdem sind immer Zwei zu einem Verbrechen nöthig. Sind nicht auch die lüderlichen Männer mit schuldig? A.B. Bemerkung de? Redaktion. DeZhalb. weil wir, vaö in einem Ta geblatt nicht möglich ist. den Gegenstand nicht erschöpft baben, sind wir doch nicht einseitig. Im Uebrizen ist an dem Uebel der Prostitution, von unseren Mangel hasten Eheeinrichtungen abgesehen, deren Besprechung sich für ein Tageblatt nicht eignet, wirklich nur die schlechte ükono mische Lage, nicht nur der Mädchen, sondern auch der Männer schuld. ES wird wohl nicht möglich sein, mit Erfolg zu bestreiken, daß so viele Männer zur Ehelosigkeit gezwungen sind, bloß weil sie die Fähigkeit nicht besitzen, eine Familie zu ernähren, mindestens nicht, ohne Ueberanstrengung und Entbehrung zu ernähren. Mangelhafte Erziehung ist meist bloß eine Folge der Armuth, und was Sie Erziehung zur Genußsucht und! zur Trägheit nennen, so erlauben wir unö zu bemerken, daß die Menschen immer sehr schnell mit dem Verurteilen bei der Hand sind, und daß eS leicht ist. zur Enthaltung von Genüssen u rathen, wenn man Alles im Ueberfluß hat. Wir werden auf diesen speziellen Gegenstand in der Beantwortung Ihrer anderen Einsendung zurückkommen. Für heute nur so viel, daß eS in der Natur aller lebenden Geschöpfe liegt, mit möglichst geringer Anstrengung sich den möglichst großen Genuß zu verschaffen, daß der Mensch nicht lebt, um zu arbeiten, sondern daß er arbeitet, um zu leben, daß eS eine philiströse Theorie ist. daß man stch Entbehrungen auferlegen muß, und daß wahre Humanität im Gegensatz dazu vielmehr Verhältnisse anstrebt, in denen der Mensch daS Lkben voll'genie ßen kann, ohne sich dem Verbrechen oder der Schande widmen zu müssen. Auch haben Sie n ohl keine Idee da von, wie anstrengend eS für ein Laden mädchen ist, den ganzen Tag über auf den Beinen zu fein, denn in den meisten Läden ist es ihnen verboten sich zu setzen, selbst wenn sie unbeschäftigt sind. WaS daS Begaffen lassen" betrifft, und die Prachtliebe, so ist daS eben auch so eine eigene Sache, über welche sich leicht moralistren läßt, wenn man die wirklichen Verhältnisse nicht berückjich tigt. Einstweilen sind die Mädchen daraus angewiesen die Ehe als eine Versor gungsanstalt zu betrachten, und ein Mädchen ist fast gezwungen, darnach zu streben, die Aufmerksamkeit aus sich zu lenken, um in einer solchen Versor gungöanstalt unterzukommen. Dann aber, warum sollte ein Müd chen nicht Gefallen an Putz und schönen Kleidern finden, warum sollte e5 stch nicht gerne schmücken ? Es müßte kein junges, lebenslustige? Blut in den Adern haben. Wenn die Rose selbst sich schinüt, CchmSckt sie auch den Gsrten. sagt der Dichter. Die sauertöpsische. griesgrämige Moralphilossphie von An no Tubak paßt nicht in unsere Zeit. Die Befriedigung deS Schönheitssinnes ist ebenso berechtigt, wie die Befriedigung des Hunger's und des Durstes. ES giebt Ausschreitungen und Uebertreibungen natürlich, aber Ladendienerinnen und Arbeiterinnen haben dazu wohl kaum die Mittel. Die Entbehrungsphilofophie ist die schlechteste, die eS geben kann, und mag stch für Leute schicken, welche für die Freuden deS Lebens abgestumpft sind. DaS DienstmüdcheN'Thema war von jeher ein beliebtes, wenn die Rede von schlecht bezahlter Frauenarbeit ist. Da rin aber liegt eine vollständige Verken nung aller natürlichen Triebe und ein großes Stück Inhumanität. Ob Je mand die Stelle eines Dienstmädchens angenehm findet, oder nicht, ist doch wohl sagen wir Geschmackssache, und wer human sein will, der hat nicht daS Recht daS Mädchen zu verdammen, daS größere persönliche Freiheit anderen Be quemlichkeiten vorzieht. Wenn Sie sich ernstlich fragen, wie eS kommt, daß so viele brave Mädchen stch lieber kümmer lich mit der Nadel, oder durch sonstige schlecht bezahlte Arbeit ernähren, statt Stelle in einem Haushalt zu suchen, so werden Sie sich doch sagen müssen, daß ' nicht Alle? Gold ist, vag glänzt, und daß

leat larket,

147 Oft Washington Str. es weder Genußsucht, noch Trägheit sein kann, welche brave, fleißige, sich kümmer lich ernährende Mädchen davon abhält, Dienstmädchen zu werden. Dann wollen Sie ges. auck bedenken, daß eS sehr gut für Diejenigen ist, welche keine Bedenken gegen die Stellung eines Dienstmädchens haben, da bei so Vielen diese Abneigung ezistirt. Wenn alle Mädchen, welche jetzt nicht Dienflmäd chen werden wollen, ihre Bedenken ausgeben würden, so wäre die eintretende große Zahl von Stellesuchenden zwar sehr gut für die Mädchen suchenden Frauen, aber um so schlimmer für die Stelle suchenden Mädchen, und e? hätte nichts weiter stattgefunden, wie eine Ver schiebung der Concurrenz. avo?S-ourr. Heute Morgen war Herr John Carlon von der Firma Carlon & Hollenbeck an geklagt, den Türken Jskender Bey ge schlagen zu haben. Letzterer hatte näm lich bei Herrn Carlon Drucksachen bestellt. für welche derselbe $1.75 verlangt hatte. Kurz nachher brachte er einige Stereo type, welche dazu benützt werden sollten. AlS später, dte Rechnung auf $2 25 lau tete, versuchte ihm Carlon klar zu machen, daß ein Theil der Arbeit schon gethan war, und durch Einsetzung der Stereo type vermehrte Arbeit entstanden war. Jskender Bey schien das nicht zu begreifen und nannte Carlon einen unehrlichen Mann. DaS mag türkisch gewesen sein. aber Carlon schmiß ihn höchst unsanft zur Thüre hinaus und das war ameri kanifch. Der Türke bestreiket übrigens Herrn Carlon einen unehrlichen Mann geheißen zu haben. Der Mayor wird den Fall erst morgen entscheiden. US den SertedtSdSsen. Superior Court. Zimmer No. I. Evan A. Parker ge gen MarcuS E. Fcazier, Schuldforderung; zurückgezogen. Amanda H. Kerr gegen Wm. M. tterr, Scheidungsklage; zurückgezogen. Mary Alton gegen August und Sophie Alton. Klägerin ist die ehemalige Frau von August Alton. Sie wohnten in Lancaster, Ohio. und im Jahre 1877 verkauften sie ihr Grundeigenthum für 55.000. Alton ging mit dem Gelde und einem Mädchen nach Indianapolis. Das Mädchen heirathete er hier und dasselbe ist seine jetzige Frau Sophie Alton. Seine Frau in Lancaster hatte unterdeb eine Scheidung erwirkt, und da er für daS Geld hier Grundeigenthum gekauft hatte, verlangt sie einen Theil desselben. ES wurde ihr ein Anrecht auf das Eigen thu zum Betrage von 92,000 zugespro chen. Zlmmer No. 2. -Calvin GraveS gegen Charles' NelinS. Urtheil für $9 25. William H. LucaS u. A. gegen The First National Bank. Schuldklage. In Verhandlung. Zimmer No. 2.' Charles Altschul u. A. gegen David Cook u. A. Schuld klage. Dem Kläger $318.28 zugesprochen. A. A. Thompson u. A. gegen Nannie S. Cotteell u. A. Notenklage. Den Klägern $1.095.85 zugesprochen. ThsmpkinS A. LewiS gegen Frederick B. SchultheiS u. A. BesttzrechtSklage. Zu Gunsten deS Klägers entschieden. William Needham u. A. gegen John C. New u. A. Schadenersatzklage. In Verhandlung. Criminalgericht. Die Anklage gegen James McBride und Abe McPeake wegen Einbruchs bei Wm. Höhlt wurde aus Mangel an Be weisen niedergeschlagen. Robert Emmett, angeklagt Frank Glaß geprügelt zu haben, wurde freigesprochen. Jacob Crone, deS Verkauss geistiger Getränke an Minderjährige angeklagt, wurde sreigesprochen.

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