Indiana Tribüne, Volume 8, Number 262, Indianapolis, Marion County, 8 June 1885 — Page 4
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Ein jiüikm Trio.
Drei g:sä5r!!cke Eisbrecher werden vsn der überrumpelt. Heute Morgen hat die Polizei in der Verhastung von Frank Whiling. Charles Daniels und Charles Rice, die beiden Lebern sind Farbige, einen guten Fang gemacht. EZ ist unsern Lesern bekannt, dab während der letzten Wochen de Nachts viele Leute aus dem Wege von "FootpatU" angegriffen und beraubt wurden. Sergeant Löwe halte den berüchtigten Frank Whiting im Verdacht, zu der Straki-.rauberöande zu gehören und arbeitete schon seit längerer Zeit an dem Plan, die Bande dingfest zu machen. ES gelang ihm auch endlich, bal Quartier WhitingS auSzusinden, und er und Superintendent Lang und Capitän Coldert beriethen die Sache gemein fchaftlich. Heute Morgen bei Verleg der Namen der Polizeimanschaft wurde den Poli zisten Adams. HineS. McMullen, Shaughnksiy, Ward. Wheatley. Hoef. gen und Trush mitgetheilt, daß sie sich bereit machen sollten um daS berüchtigte Kleeblatt zu überrumpeln. Um 7 Uhr Morgens begab man sich auf den Weg. Die Polizisten erhielten Auftrag, das Haus an der nordwestlichen Ecke der Pine und Washington Straße zu umstellen, während Lang. Colbert und Löwe sich in das Haus begedm wollten um die Schur ken sofort abzufasien. DaS war aber schneller gesagt als ge than. Capt. Colbert ging zuerst in das HauS. Wbiting befand sich in der ttüche und a!S er Capt.Colbert sah. hielt er ihm sofort z ' ei 44 Kaliber Rkvolver entgegen. Als Coldert trotzdem eS wagte, vorwärts zu gehen, drückte Whiting eine der Waf fen ab, aber Colbert wurde nicht verletzt. Löwe aina nun vorwärts, er aber wurde auf ahnliche Weise empfangen und hat es nur Superintendent Lang zu verdanken, daß er noch am Leben ist. denn dieser zog ihn in dem Augenblicke zurück als Whiting zum Zweiten Mal einen Schuß abfeuerte. Lang schoß nun auf Wbiting und brachte demielben eine Wunde am Arme bei. Daniels eilte nun hinzu und bat die Polizisten. Whiting UM Gottcöwillen nicht zu erschie ßen. Der Polizei - Superintendent hieß daraus Whiting die Revolver wegzulegen, und sich zu ergeben, widri gensallS er sicher erschossen würde. Da Wbiting unterdeb wohl gesehen hatte. daß ein Entkommen nicht möglich sei, ergab er sich. Seine Genossen leisteten bei der Aerhastung keinen Widerstand. Als man daS HauS durchsuchte, fand man die Uhr und sonstige Werthsachen. welche Dr. Prunk letzte Nacht gestohlen wurden, serner die auS Henry Mauer'S Grocery unlängst gestohlenen Waaren, und so viele Waffen, daß man einen gan zen Waffensaal damit füllen könnte. Die Strolche wurden heute Morgen dem Polizelrichter vorgeführt und der Grand Jury übttwitsen. Whiting bat ein loses Maul, und meinte heute srüh. daß er lieber 25 Poli' zisten umgebracht hätte, als sich verhaften ZU lassen. Der Mayor hat die Bürgschaft der drei Verhafteten auf je $5 OOO gesetzt. Um Whiting ganz sicher zu haben, stellte ihm außerdem Richter Norton noch unter $2,000 Bürgschaft wegen der Springel'ichcn Friedensgefährdung' Klage, denn Whiting ist derselbe, bissen Frau als er sich im Zuchthaus befand, sich von ihm scheiden ließ, und einen ge nisten Springer heirathete. Die Strolche werden sicherlich für die nächsten Jahre aller Nahrungösorgen enthoben sein. Whiting ist nicht fremd im Zuchthaus, und als ein so gefährlicher Mensch bekannt, daß dastelbe auch der geeignetste Wohnort sür ihn ist. Achtnng Liederkranz! Die aktiven Mitglieder deö Liederkranz, Damen und Herren, sind ersucht, sich beute Abend Punkt 8 Ubr zur Probe cinzuirudeu, da der FeN- Dirigent, Herr Otio Schmidt, zugegen sciu wird. 6T Es wird uns erzählt, daß Polizei fuperinlendent Lang gestern Vormittag in die Wirthschaft von Wm. Rosengar ten. Ecke Buchanan und East Str. kam und einen Schnaps verlangte. Derselbe wurde ihm verweigert, obwohl der Wirth nicht rou&tf, wen er vor sich hatte. Schöne Spionage das l Herr Fritz Müller. No. 300 Süd Jlli nois Str. b&t bemerkt, daß schon seit einigen Wochen an Sonntagen seine Wirthschaft von einem Polizisten in Civil beobachtet wird. nächsten 25 Tage zu Preist, die alle unsere erinnere sieg, daß der große Verkauf stattfindet lartens, Süd Meridian Straße.
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Telephon 500. SchnlrathSwahlt. A nächsten Samstag laufen die Termine von vier SchulrathSmitgliedern auS, nämlich die deS 1., 2., 10. und 11. Distrikt. Der erste Distrikt ist zur Ziit durch Herrn John P. Frenzel vertreten. Herr Frenzel sucht eine Wiederwahl und hat in der Person deS Amerikaners Shover einen Gegner. Ganz abgesehen davon, daß wir unter sonst gleichen Umständen bei de? Wahl eines SchulrathSmitgliedeS immer einem Deutschen den Vorzug geben, glauben wir auch sonst Herrn Frenzel empfehlen zu dürfen. Wir sind nicht immer mit Herrn Frenzel einverstanden gewesen, ja haben sogar hie und da daS Versah ren deS Herrn Frenzel für entschieden falsch gehalten, waS uns aber an Herrn Frenzel gesällt, das ist die Entschiedenheit und die Energie womit er eine einmal erfaßte Idee durchzuführen sucht. Und eS stnd gerade jüngere energische ttcaste, welche in einer Behörde nothwendig stnd. in der sich lange fo viele Schlafmützen befunden haben, die stets nur wie Pazo. den den Kops nach rechtS und links, oder auf und abwärts schüttelten. Ein ener gischer Mann, der auch zuweilen Fehler macht, ist immer noch mehr werth. alS der, wtlchee gar kein Feuer in den Adern hat. Im zweiten Distrikt kandidirt Herr Herrmann Bamberger. Die Deutschen dieses DtstriklS haben. wenn xt ttch die tzsache angelegen lern lassen, und sich zahlreich am Stimmkasten einsinken. Gelegenheit die Z rh! der Deut, schen im Schulrathe durch eine intelligente Kraft zu vermehren. Bei der stets bestehenden Möglichkeit heftiger Angriffe auf den deutschen Unterricht ist eS von Wichtigkeit für uns fo viele Deutsche wie thunlick in den Schulrath zu bringen. Herr Bamberger ist zudem ein höchst achtenswerther gebildeter Mann und wir ersuchen unsere Landöleute dasür zu ox gen. da er gewählt wird. Er hat einen Gegner in der.Person deö Herrn Gran ville S. Ballard. Im zehnten Distrikt hat das gegen wSrtige SchulrathSmitglied Bell einen Gegner in dem Advokaten Beck. Da Herr Bell ein hochgebildeter Mann von Fach ist. der schon in Deutschland war und mit deutscher Literatur bekannt ist, würden wir sein Verbleiben im Schul rathe befürwortn. Im elften Distrikt hat da gegenwär tige Mitglied Herr Browning keinen Gegenkandidaten und so wird der Herr wohl aus seinem Posten verbleiben. Wir werden nächsten? die Grenzen der vier Distrikte mittheilen. Indiana Oängfest Ueber die Vorbereitungen für tat de vorstehende Jndiana Sängerfeft entneh' men wir der Fort Wayne Staatlzei tung Folgendes: Austin und' Rosenberger'S Orchester von Chicago, eine der besten Musik Capellen des Westens, wird engagirt und durch Mitglieder von Reinecke'S Orchester verstärkt werden. Professor Austin, ein Virtuose auf dem Cornet. wird mehrere SoloPartien vortragen. Fest.Dirigent Prof. Schmidt wird näch' sten Sonnabend seine Rundreise begin nen, um mit Vereinen, welche an dem Feste theilnehmen werden. Proben ab zuhalten. Fünfzehn Vereine haben ihre Mitwir kung zugesagt und stellen zusammen 300 bis 400 Mann. Wie bereits früher mit. getheilt morden, ist der Pcinceb'Rink-. an Ecke von Miine und Fulton S'.rake, zur Abhaltung der Conzerte' und Mati neeö auSersehen worden, und die Arion Halle wird dnzu benutzt melden, um die Probe deS MassenChorS und deS gemischten ChorS abzuhalten. Der Prin cek'Rink wird mit Flaggen, Kränzen. Blumen und Triumphbogen geschmückt werden. Außerdem wird ein prachtvoller Triumphbögen über der Colhoun Str., in der Nähe deö CourtbauseS, errichtet werden. In de? Festhalle können mit Leichtigkeit 3000 Personen placirt wer den. Der Eintrittspreis, zu den Konzerten wird verhöltnikmäkig sehr gering sein, wenn man berücksichtigt, welch' bedeutende Kräfte engagirt und wie große Ausgaben gemacht werden. Fort Wahne ist dieses Jahr zum Festplad auf Betreiben der beiden hiesigen Vereine erwählt worden und es dürsten Jahre vergehen, bis un serer Stadt diese Ehre wieder zu Theil werden wird. Die besten Musiker von hier und anderen Städten haben ihre Mitwirkung zugesagt, so daß an dem Er folge in musikalischer Beziehung nicht zu zweiseln ist., AlZ 'Soloisten stnd Frl. Fannie Kellogg. Herr Weber. Herr Bar ber und Herr Wood engagirt worden. Der kleine Stadtherold. Frau Dr. Pink weilt bei ihren Eltern in Shelbyville zu Besuch. Die Jahl der Verehrer des ma aischen Schmerzenheilmittelö St. JakodS Oel nimmt mit jedem Jahre zu. ES gibt auch nichts besseres gegen rheuma tische Leiden. '
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MavsrAVon?t. Eine ganze Anzahl Prostituieter vrä sentirte sich heute Morgen vor dem Mayor. Sie wurden natürlich bestraft. Wenn man aber in Betracht ziebt. daß jeder Dieb für die Hälfte deö Geldes, das er stiehlt, ein ehrlicher Mann bleiben würde, daß jedes Mädchen, das sich der Schande in die Arme wirft, für die ! Hälfte des Geldes ein braves Mädchen bleiben würde, so meinen wir. dak die Herren Gesetzmacher der Prostitution viel leichter ein Ende dadurch machen könnten, daß sie dafür sorgten, dab sich Frauen und Mädchen auf ehrliche Weise einen Lebensunterhalt erwerben können. So lange aber Verkäuferinnen in den größten Geschäften sür die Anstrengung einer ganzen Woche blok drei. höchstens fünf Dollars bekommen, so lange reiche Monopole, wie die Telephon Co. ihren weiblichen Angestellten bloß $18 per yjlonat bezahlen, wird eS immer Mädchen geben, welche die Schande einem mit Mangel und Entbehrung verbünde nen Leben vorziehen. Die Idee, die Prostitution zu verbieten, ist derselbe Wahnsinn, wie den Verkauf von Bier zu verbieten. Man wende humane Mittel an, sorge in dem einen Falle, daß der Men sch auf ehrliche Weise sich ein men schen würdiges Dasein schaffen kann, und in dem andern Falle, daß er lerne, daS Leben ohne Ausschweifung zu genießen. Jos. Busch wurde wegen Tragens ver borgener Waffen bestraft. Die bekannten Spitzbuben Frank Whi ting und CharleZRobinson deö Einbruchs bei Dr. Prunk angeklagt, verzichteten auf ein Vorverhör und wurden der Grand Jury überwiesen. John Kelley, John Donovan und ChaS. Wölb, die drei Knaben, welche Samstag Abend aus dem Hause der Frau Page verschiedene Schmucksachen stahlen, tvu.den der Grand Jury über wiesen. mm Wi? man Wasser rein erhält. Wie wichtig reines Trinkwasier sür die Gejundheit lst, besonders im hernen Som mer, braucht nicht erst besonders hervor gehoben zu werden. Deshalb wird auch das folgende Schreiben des Dr. WandS. des Sekretär des hiesigen Gesundyeits ratheö von allgemeinem Jntereffe sein. Zur Verhütung von Krankheiten und als einen Beförderer der Gesunddeit ein psehle ich für Brunnen und Ctsternen Merrill'S Ketten.SprühPumve. Nichts verursacht mehr epidemische Krankheiten atö Waffer von unreinen Brunnen, welche giftige Safe und Un geziefer enthalten. Um dies zu verdin oern, ist (3 nöthig Sauerstoff oder frische Luft in das Wasser einzuführen. Daß dies vermittelst der Merriü'schen Pumpe geschieht, hat eine sorgfältige chemische Analyse deS WafferS von Brunnen de w esen. wo dieselbe im Gebrauch ist. Dieselbe ergab in ollen Fällen vollständige Reinheit deS WofferS. Die Con struktion der Pumpe ist derart, daß daS Waffer durch einen Sprühopparat in Bewegung aesetzt und demselben eine genügende Quantität Sauerstoff zuze sührt wtrd. um die Entwicklung vonSuck stoff, MarschgaS u. s. w. zu verhindern und die Lust im Brunnen rein zu erhzl ten. Auch Tausendfüßler und anderes Gewürm sind nicht möglich, an diese Pumpe angewandt wird. Eine forgfä! tige Untersuchung hat ergeben, daß in ollen Brunnen und Cisternen, wo diese Pumpe sich befindet, gleichviel wie daS Wzffer vorher war, daffelbe rein und gesund ist. Dr. W. WandS. Sekretär des Gesundheitsrathes von Indianapolis. Diese Brunnen werden von der Merrill Dump Co.. No. 220 Süd Meridian Str. fabrizirt. Herr Jacob D. Hildebrand ist Präsident und Herr ChaS. Krauß Sekre tär derselben. Telephon No. 465. Schützenfest. DaS Schützenfest steht vor der Thüre. Dasselbe nimmt, wie aus der an anderer Stelle befindlichen Anzeige ersichtlich. Dienstag über acht Tage seinen Anfang. Der Schütjenverein betrachtet eS als eine bohe Ausgabe, das Fest in befriedigender Weife für alle Tbeilnehmer zu gestalten. und sollte darin von den hiesigen Deut schen unterstützt werden. Gäste auS allen Theilen deö Landes werden an dem Schützenfeste theilnehmen. Verunglückt. Henry Prehm, ein 65 Jahre alter Mann, der unweit vom Taubstummen Institut wohnt, legte sich gestern auf das GürtelbahN'Geleife und schlief ein. Ein Frachtzug kam heran, und dem Manne wurde der rechte Fuß abgefahren. Er wurde per Flanner und Ham mown'S Ambulanz ins städtische Hospi tal gebracht. UZ Folgende Herren wurden vom BundeSvorort als Preisrichter für das in Newark stitlsilldende Turnsest ernannt: Georg BrostuS. Milwaukee; Wm. Ste cher, Cincinnati; H. C. Stahl, PWadeN phia; Chr. Eberharde. Boston; Alvln Nindervater, MinaearoliS; OZcarScheer, jPittSburg; C. Z,pp. Cleoeland; C.W. Sultan, La Croffe; Wm. Heefeler, New York; Heinrich Suder. Chicago; Wm. Reuter. Davenport; Carl Kcoh, Cincinnati; Oöcar Sputd. Indianapolis ; Theo. Kaiser. Jersey City; G. Wittich, Dayton ; A. Bennefeld, KansaS City.
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