Indiana Tribüne, Volume 8, Number 258, Indianapolis, Marion County, 4 June 1885 — Page 1
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IM WPi ' 2 8. Office: Lto. 120 jOö Martzland Sttaße. Nummer 258. Indianapolis, Jndiana Donnersiag, deu a. Juni 1885. i
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Anzeigen ta tiefet Spalte soweit dieselben nicht Seschäftsauzeig! find und den Raum doa drei Beiles nicht übersteigen, werden unentgelt I ich aufgenommen. Dieselben bleiben 8 Tage Sehen. Uanen aber nbeschräntt erneuert werden. slnieigen, welche bi Mittag 1 Udr adge zebea werden, finden noch am selbige Tage Unfaabrnc
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Neues per Telegraph. W e t x c t a I f i ä 1 1 n. Washing k on. D.C.. 4. Juni. Stellenweise Regen, dleibende Temperatur. meist Südwinds Unangenehme Verwand t schast.' Jolitt. JllZ.. 4. Juni. August Sckässer. ein Sckmaatt von Carl
Schurz, ist seit Samstag an seiner j Heimatb in Monee. 8 Meilen von hier verschwunden. Er war ein prominenter Getreidehändler und betrieb auch ein Bankgeschäft. Seine Gläubiger glauben' dafc er durchgebrannt ist. und ließen sein Eigentum mit Beschlag belegen. Seine Schulden belaufen sich auf etwa $40.000. Etwa uncivilisirt. London, 4 JuniY Iftne Depesche von Tamatawa. Madagaöcar. meld, da die Kriegkpartei in Antanakiva den Vremierminister erdrofftlt habe. Er war beschuldigt, zu Gunsten dtZ, Friedens mit Frankreich zu sein. Editoriclles. Während der Tod dtS französischen Dichter? und Schriftstellers Victor Hugo die französische Nation bis in'8 Innerste bewegte, scheint das am 31. Mai erfolgte Ableben des deutschen Dichters und Schriftstellers Alfred Meißner in Deutschland keine besondere Ausregung hervorgerufen zu haben. Freilich war Meißner kein so großer und berühmter Mann wie Hugo, aber den prophetischen Geist eine Dichter? und ein offenes Auge für die immer furchtbarer gähnende Kluft in unserer Gesellschaft zwischen Arm und Reich hatte er ebenfalls. Um dem Leser einen Vergleich zu ermöglichen, theilen wir hier ein Gedicht von Älfred Meißner und eine Stelle auS Victor Huzo. beide ähnlichen JnhaltZ, mil An die Reichen! (Von Victor Hugo.) Die Armen schreien auf z i den Rei chen. Die Sklaven flehen rhre Herren an. Und heute eben so viel wie in den Tagen der spartanischen Heloten. Ich bin Derjenige, der aus den Tiefen i - kommt. Meine Serren. Ihr erd dle Großen und die Reichen. DaS ist ge fährlich. Ihr macht iuö) d,e yKa$x zu mifce. Aber aebt Acht. eS giebt eine stärkere Gewalt, den Morgen. Ihr habt das Menschengeschlecht zu Sklaven und Sträflingen gemacht. Ihr habt die Erde in einen Kerker verwan delt. ES mangelt an Llcht. es mangelt an Luft, an Tugend. Ich komme, um Euch zu warnen. Ich komme, um Euch zu erklären, worin Euer I eigenes Glück besteht. ES besteht auS dem Unglück Anderer, teuer Parasus ist auS der Hölle der Armen gemacht. komme, um Euch dem Gerichte der 1 Armen vorzuführen dem Souverän, der Sklave, dem Sträflinge, der Richter I ..... ... rj m . Die Arbeiter dreier Welt, deren fruchte ctkv (Ctfrfi ftfritt. leben im 7odt. (54 aibt kleine Mädchen, die im zarten Alter 9 von acht Jahren mit der Prostitution an fangen und mit dem zwanzigsten Jahre als Grelstnnen ihr Leben enden. 2üw I m . r ri . w. von uaz war ,n vum niuz am xqne rc ist tn n 5n?tntt Wenigen, die i bw vv" -... Rom kauen. um den Magen zufüllen I V V r. . . ... Utmtm CZ. k ,, b n" 0111 V"fl U "Bl. "... n:c, essen, wenn der Fischfang nicht einträglich ist? Wißt Ihr eS. daß in Burton.La zerS die Aussätzigen in die Wälder vertrieben und niedergeschossen werden, wenn Rt sich auS ihren Höhlen herauswagen? In PedriDge gibt es keine Bettstellen in I den Hütten, und in den Boden werden Löcher gegraben, in denen kleine Kinder ll schlafen. Anstatt mrt der Wlege anzu I k" .1 .!X !a V sangen, vegtnner: jie gieiaj mu orm Grade. Erbarmen, habt Erbarmen mit . den I Armen : vvt ttttv, (W i I A.ll WTO.tl.il. i k.litHHiM stch Jahrhunderte lang der Scheel des v W. m X.S PM.n nirl unk Vlenos, vli VvU9( ww v'" da. Schluchzen der Verzweigung und Jr habt nicht darauf geachtet. Die Barmherzigkeit, die Ihr erwlesen izavt. soll Euch wieder erwiesen werden. -Gedenket, daß die Reihe der Könige, welche mit Schwertern bewaffnet waren, i wii viui utit - - Cromwell unterbrochen ward. I . . . . f.ifTX. von vem mix einer All au,grruiieirr, Zittert ! Die unerbittliche Auflösung nahet; die zerrissenen Zungen werden Zungen deS Feuers, das sie in die Dun kelheit schleudern. Die Hungrigen zeigkN ihre müßigen Zähne. Auf HSllen ,.:. r .. rn.- m.. I (tOQUlC 'aiuvii wunim, rr wählten. DaS ist dak Volk, welche?
emporkommt. Ich sage Euch.. eS ist der Mensch, der aufersteht. DaS ist das Ende, welches ansanqt. ES ist die rothe Dämmerung der Katastrophe. Ach ! diese Gesellschaft ist falsch. Eine TageS. und sehr bald, wird die wahre Gesellschaft kommen. Dann wird eS
Uiue Herren mehr geben ; freie, lebende Menschen werden tt freieS Dasein süh' ren- Keinen Reichthum wird eS mehr geben, eS wird Ueberfluß für die Armen da sein. Keine Herren wird eS geben. wohl aber Brüder. Diejenigen, welche arbeiten, werden haben. Da? ist die I Zukunft. Keine Unterdrückung, kelne Demüthigung, keine Unwissenheit, sein Reichthum, keine Lastthiere, keine Höfmge. keme Könige medr, sondern Licht! Den Reichen. Von Alfred Meißner. v Ihr hobt da Sold, ihr seid die Reichen, Ihr habt die Macht und macht da Recht, Mit ode? ohne Wappenzeichen ; Ihr seid ein stlz und schnöd' Geschlecht. Ihr nennt die alte Zeit begraben Und wollt kein neue Morgenroth, Die Presse frei in kleinen Gaben Und Freiheit die nickt frei macht, haben, Da arme Volk will schwarze Brot. Ihr dort, ihr nennt euch treue Stände, Ihr Andern zettelt Händel an.' Doch Recht" und Linke sind zwei Hände, Die nie einander weh gethan. Ob beide Theil die Messer wetzen. Nie kommt' zum Kampf der ernstlich droht, Denn alle wollen Gold und Messen, Paläste, Tafeln, Pferd' und Hetzen Da arme Volk will schwarze Brot. Noch schweigt da Volk bei seinen Schmerzen, Und kennt nicht seine eig'ne Macht, Und zieht mit treuergeb'nem Herzen, Beim Schall de Kalbfell in die Schlacht. Noch deckt e mit geschenktem Rege Zerr.ss'ner Pracht die eig'ne Roth Und blickt bei mitternächt'gem Feste Durch alle Fenster der Paläste, Und kaut dabei sein schwarzes Brot. Doch and're Zeiten seb' ich tagen, Von tausend Lippen schmal und bleich Hör' ich die wilden, düst'ren Fragen : Wie lang der Spalt von Arm uud Reich ? Ist' recht, für nus allein die Kette ? Für Such die Lust, für un die Noth ? Für Such die Ruh' auf seid'nem Bett,, Für uns da St eh zur Sterbestätte Und kaum noch schwarze, harte Brot? O stolze Volk, du Volk der Reiche, Sieh um dich her' erbebst du nicht? Den Harten wird tn Flammeozeichen Entsetzlich nah'n ein Strafgericht. Die Zeit der Herrn, sie ist gewesen. Der Zorn der Unterdrückten loht ; Und find des Menschenrechte Thesen Dereinst in Feuerjchrift zu lesen. So nimmt man mehr al schwarze Brot. Drahtnachrichten. Ferdinand Ward. R e w ?) o r k, 3. Juni. Die Grand Jury hat Ferdinand Ward des Groß diebstahlS angeklagt. Er soll vor dem Zusammenbruch der Marine Bank einen Sack mit Geld und Werthpapieren zum Betrage von IX Millionen in Sicher, btit kür sick aebrackt baben. : ZurArdelterfrage. PittSbu rg. Pa., 3. Juni. In. nerhalb der nächsten zwei Wochen wer. den sämmtliche FensterglaSsabriken west lich von den AlleghenvS geschloffen wer den. Diilelben werden gewöhnlich in der lebten Woche des Juni aeschloffen. aber wegen der Flauheit im Geschäfte beschlossen die Fabrikanten zwei Wochen Unhtt ,u scklieken. Es dkikt auck. dak die Fabrikanten eine Lohnreduktion von 25 Prozent beabsichtigen. D ie Eisenarbeiter. m . n r m M V XXX 3 ÜUIfl, ö. JUNt. t t IN der Lage der Cifenarheiter keine Aende rung eingetreten. Eine weitere Firma hat die Lohnliste , ezeicht. Die Arbei ter scheinen der Sachlage gegenüber ziem lich gleichgültig zu sein. Die Zahl der betroffenen Arbeiter ist folgende- Pennsylvania 20.342. Obio 13.053. Jndiana Illinois 14,594. West Virginia 3.454. WlSconsin 1L26. Mlchigan 1.000. Tenneffee 140, Kentucky 15l. Hundert (XtnfhTi1rt Vi Q.1a1(a(i.;ih ct.- v ra.i-:.t n.. m:. 1 . . itiiHviiii ii j x iuyiiuutuiii yuurn vin uinuv cingriirui. xic 'Jitw fff kk reit, cc f x.a Q(.Mi;n.
.IM u"v T : ; Z i 7-, New P ork. 2. Juni. Angekomterzetchnet. Dies ist die zweite Fabrik men : .Wyoming- von Liverpool; We. außerhalb PittSburg, welche die Lohn sei" von Bremen : .Slase of Revada von
liste unterzeichnet hat. Gen. Gran t. New V o r k, 3. Juni. Gran! ver brachte die Nacht ziemlich ruheloS. Dr. Douglas blieb die ganze Nacht da. Geant glaubt, daß daS AuSfahren ihm nicht gut thue und wird ei künftig unterlassen. Der Streik auf der Kentucky Central. Cincinnati.3 Juni. Der Streik aus der Kentucky .Central Eisenbahn trat heute in eine neue Phase. Ein Fracht.
zug. der im Beg?iffe war, Covington zu verlassen, wurde von den' Ausständigen angehalten, und der Ls'omotivführer
wurde gezwungen, die Lokomotive in's! Round vouse zu schaffen. DieS geschah und der Zux ging nicht ub. Die Loko mslioführer haben sich bis jetzt dem Strike nicht angeschlossen Telegraphisches. Allerlei. In Philadelphia tagt die National. Convention oe? chutzmzzzer. Der PrSstdent ernannte gestern eine Anzahl neuer Steuercollektoren. Staalssekrelär Bayard kam gestern nach St. Loui? und hielt vor der Mer. chgn.'z Ercdanae eine Rede. I - W " Die Tradeö Union in Washington. D. C. haben einen Boycott gegen den Brauer Henrich in Szene gesetzt. Die Heffenfliege richtet in KansaS großen Schaden an. speziell aus den Weizenfeldern. Mayor Harrison von Chicago hat die Unterdrückung sämmtlicher Lokale ange ordnet, in denen Hzzardspiele getrieben werden. Die Zählunz der bei der Stadtwabl in Chicago abgegebenen Stimmen ist beendet und MayorHacrison ist mit einer kleinen Majorität wiedergewählt. Es heißt, daß die in New Bork ta gende Convention den Buchdrucker John R. Schley von hier für' die Stelle des Direktor? der RegierunzSdruckerei em pfehlen wird. StaaSsektetär Bayard erhielt eine Depesche von dem amerikanischen Ge sandten in Madrio, daß die Regierung die Cholera in der Provinz Valencia für epidemisch erklärt habe. Die englische' Regierung . beabsichtigt zur Paclftzirung der Jrländer die Eka m t t 1 vllkung einer lonlzllcykn NtNvenz IN Irland. Die Absicht ist. daß Prinz Albert Victor einen Theil deS Jahres da ¬ selbst zubringe. Der Plan wird bei den Parnelliten auf Widerstand stoßen Pr Kade!. DaS Erdbeden. L o n d o n. 3. Juni. Dem oifiziellrn Berichte über daS Erdbeben im Kaschmir Thale zufolge. wc.r dasselbe nicht so verheerend, alS die ersten Rachrichten glauben machten. Die Stöße waren im An fang gar nicht, heflig. Die Einwohner flohen sofort auS ihren Wohnungen und als diese zusammenstürzten, waren sie in den meisten Fällen von den Bewoh nern verlassen. Ver Verlust an M;n schenleden ist daher verhältnismäßig nur gering; auch die Wohnung deS britischen Residenten blieb verschont, jedoch waren vorsichtshalber die. Akten und das Mo diliar entfernt wersen. Die Aufgabe' unseres Ge sandten. London, 3. Juni. Eine der schwierigen Aufgaben heS. amerikanischen I iTi.r. j m.j . . v m r ... v;. 'lanoren in vtmn roiro es lein, oix Unterhandlungen wegen der Stellung minderjähriger m Amelika geborener Kinder von Deutschamerikanern, welche ihren Wohnsid in Deutschland aufge schlagen haben, wieder aufzunehmen und erfolgreich zu Ende zu führen. Die von flslfj0n .ingeleiteten Unterhandlungen ttQXcn 0nc tzrsglg. 1 : - DieRSumung deS Sudans. Londyn. J.Juni. Die englischen Truppen werden Assuan am 15. Juni verlassen. Wtt Nedellen haben Kortl be und werden wahrscheinlich nachDon sola vorrücken, sobald die Engländer fort sind. Kirche und St a a t. Paris. 3. Juni. Goeblet, der Minister des öffentlichen Unterrichts, schrieb dem Erzbischos von Paris eine Erwiderung auf seinen Protest gegen die Beisedung der Leiche Victor Hugo'S im Pantheon Der Minister sagt, daß der rzblschof seme Befugmsie uberfchntten K? chen Michten ren die Eintracht zwischen Kirche und Staat durchaus rncht fordere. -m ? AllflitÄl Ah I N,u..,.,ww, Glasgow. Marktpreise. ,, o. 1. 1.01: 9lo.1rot9ic. Tn 910.3 nMtft i3c : g,mUch. 46c. Safe , Ro. weiß c:; geeicht Z 4-. og,a ttc. let 9.50. ,u NZ.SU. Stk,-ö-tN ch, dultern U. p tf 7xc. Seite -7;c. SÄtsaaal eh l-amtt, 01.: Zsane, f4.M-4.75 wsix a 9 i. i . ter llc; trn Ctt: ISc. t t r reamer, Z0-2i: au, tt it Eountr? 8 10c. Hahne 9c xer Pf ; junge lie xe, f. rt, f f In 40 fri sfi&qf.
Vom Ausland
A mtliche Berichte melden, daß die Cholera in einigen Städten und Dörfern der Provinz Valencia, wo sie soeben verschwunden war, wieder erschienen ist. Die Absperrung und Desinfection dieser Ortschaften ist angeordnet worden. Die medicinische Fakultät von Madrid bat drei Aerzte und einen Ehe mikcr dvtthin geschickt, um die . Anwendung des vom Dr. Ferran empfohlenen (kürzlich von uns ausführlich besproche nen) Schutzsystems zu studiren. In einer von Ärmen bewohnten Vorstadt von Al' cira sind von 80 Familien, die von Dr. ferran rncht gelmvst worden waren, 50 Personen gestorben ; die übrigen, welche geimpft wurden, sind von der Krankheit nicht ergrissen worden. Die dänische Negierung hat zwei Aerzte nach Alcira ntArtl ttlvytu. Die Cultur beginnt bereits das neu gewonnene Tonkin ernstha t zu belecken. In Hayol besteht schon eine stehende Theateraesellschaft unter Leitung eines Herrn Deschamps,früheren Zöglings des Pariser Conservatoriums, der zwölf Jahre lang in Petersburg gespielt hat. Der Theatersaal besteht aus Bambuswänden und einem Strohdach, gilt aver vocy nach Hanorer Begriffen für sehr elegant und kostet 81,212 Francs jährliche Miethe. Das Nepertoir be schrankt sich de? kleinen Zahl der Schau spiel gemäß auf einige kürzere Stücke,' die meist von Labiche oder Meilhac und Halevv herrühren. Wenn es so fortgeht, n r t r i r es mogilcy, va. Die onlinefen schon im Winter eine große Oper haben werden und Hanoi Wagner's Lohengrin vor Paris hören wird. Dann wird man doch nlcht mehr langer dle Nützlichkeit der Colonialvolitik bestreiken können i 43 M i t g l i e d e r der hervor' rasendsten aristokratischen Familien Ungarns schwebten am 16. Mai in Todesgesahr, und es ist, so bericytet Egyetertts", als ein Wunder zu betrachten, daß ste dem Wellentode entrannen. Mehrere Comtessen, Gräsinnen und Grafen aus den Häusern Khuen Hevervary, Teleki, Ändrassy, ichy, Stubenoerg, Karacsonyi, ölarolyi, Keglevich, die Fürstin Odescalchi, der französische Consul, der junge Baron CdelsheimÄyulai und noch viele Andere, im Ganzen dreiundvierna Personen, schifften sich in Siosok auf dem Dampfer Kisfaludv" ein, um über den Plattensee nach Fürcd zu fahren, wo der StephanieVercin" cme Negsttaabbal ten wollte. Der Plattensee war sehr stürmisch: bei der Ausfabrt aus Siofok warfen die haushohen Wellen das Schiff 4. c tr e t . r ? an oas jveilenuser, oas a;;tj eryieik em großes Leck und begann sofort, kaum 00 Schritte vom Ufer entfernt, zu sinken. Auf dem Schiffe befand sich kein einziger Nettungskahn und die ganze Gesellschaft gab sich bereits für verloren ; die Todesangst hatte die Damen halb wahnsinnig gemacht, und verzweislunasvoll die Hände ringend, liefen sie auf dem Schiffe hin und her. Jetzt ließen die (Irafen Franz Nadasdy und Michael Eszterhazy von. suns Zigeunern zum anz aussplelen und wahrend dle eme Hallte der Aristokraten mit den beruhigteren Da men tanzte, arbeitete die andere Halste mit wahrer Todesverachtung an der Pumpe, um das massenhatt eindringende Wasser auszuschöpfen. Durch die Kalt blütlgkelt der beiden Grafen gewann die Gesellschaft allmälig ihre Geistesgegen wart zurück, und nach fünfstündigem Pumpen gelang es.das Leck zu verstopfen. Das Schift war gerettet und fuhr, nach dem sich der Sturm gelegt hatte, nach Füred. Die Regatta wurde nicht abge ballen und die aristokratische Gesellschaft kehrte sofort nach Budapest zurück. Der jüngst auS Harrar und den nördlichen Gallaländern heim gekehrte Forschungsreisende Dr. F. Pau litschke hielt dieser Tage in der Wiener Anthropologischen Gesellschaft einen Vortrag über die ethnographischen und anthropologischen Ergebnisse seiner und deö Dr. v. Hardegger Reise zu den So mali und Galla in Afrika, namentlich auch über Leben und Treiben, her Galla. Das Volk der Galla dürfte sieben Mil lionen öpfe zählen eine Ziffer, die mit Nückncht auf das ungeheure Gebiet noch zu gering erscheint. Der Galla ist groß, von gedrungenem Körperbau, hat breite Schultern, einen etwas großen Schädel, dichte Haare, die er phantastisch frisirt. Bei beiden Geschlechtem ist das Haar stark mit Fett getränkt. Das gegeben Wort hält der Galla mit großer Treue j gleiche Anhänglichkeit zeichnet ihn gegenüber Verstorbenen, aus. Ein baumwol len'eS Tuch ist die einzige Kleidung der Männer, während die Frauen ein Fell gewand tragen. Sie wohnen in prak tisch und sinnreich eonstruirten Hütten und genießen meist Pflanzenkost. Thiere werden nur Abends geschlachtet und deren Fleisch auch nur Abends oder Nachts ge gessen. Der Galla verabscheut alle Spi rituosen, sein einziges Getränk besteht in einem Absud aus Kaffeeblättern oder Milch, seine Nahrung in Turabrot in heißer Butter oder frischem Thierblur. Die Frau des Galla wird hart behan delt, oft mißhandelt. Eigenthümlich sind die Bräuche bei Geburten und Hochzeiten. Vielweiberei ist erlaubt. Dle Weiber tragen die schwersten Lasten, Wasser zu tragen ist für einen Mann eine Schande. Die Galla erreichen ein hohes Alter, und Hundertjährige gehören keineswegs zu den Seltenheiten, Verstorbene werden am Todestage begraben. Untreue Frauen dürfen getödtet werden.
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