Indiana Tribüne, Volume 8, Number 257, Indianapolis, Marion County, 3 June 1885 — Page 2

ZndMNä Wriöüne.

w i? r sch ei 2 Fägllch, MSöÄtNH n. Ssnutsgs. Offfcc: 1S0O.MarylanbKr. tPit tJUli$r ?&2n loia bu?ch den LrZz:r 13 5-' ntö?? TZoch. di Sons tag -..XrU ine" 5n'. xz? oq. Veiöe jufase 15 Ct tS. er ,uzscht U ?s?kStng & per - Indianapolis, Ind.. 3. Juni 1835. - Schlittenfahrten in Alaöka. Wie reizvoll es ist, Touren durch den Norden des Territoriums Alaska zu rna chen den kältesten Theil der Ver. Staaten, der bereits zur Pclargegend gehört darüber giebt uns Lieutenant Frederick Schwatka, Mitglied der unlängst von dort zurückgekehrten amtlichen (redi tionsg?sellschaft, einige interessante Aufschlöffe. Wir theilen das Hauptfach lichste davon nachstehend mit : ' Ich werde hier, sagt der verdienstvolle Forscher, nur von ten Erfahrungen der Wintermonate sprechen, obwohl auch der dortige Sommer wahrlich kalt genug ist. Gegen Weihnachten sinkt das Thermo meter meist auf 6568 Grad unter Null (Fahrenheit) und erhebt sich niemals über 60 Grad über Null. Da hatten wir denn schlimme Fahrten und kamen äußerst langsam vorwärts. Oft konnten wir von unserem Nachtlager aus. fast noch den Platz sehen, wo wir Morgens gelagcrt hatten. Unsere Thermometer zeigten einige Male sogar 71 Grad unter Null. . - Die Wirkung dieser Kälte ist nicht immer so furchtbar, als man glauben sollte. Sehr schlimm aber wird die Sache, wenn noch Frostwind hinzukommt. Ein Windchen, das bei einer sommerlichen Temperatur kaum die Blätter der Bäume in Bewegung setzen könnte, schneidet hier in die Glieder, wie mit scharfen Rastrmessern. Auch der Eingeborene ist dagegen nicht abgehärtet. An windigen oder gar stürmischen Wintertagen bleibt der Eskimo hübsch !n seiner Hütte, auch wenn das Thermometer nur 4 oder 5 Grad unter Null zeigt. Höchstens der Hunger kann ihn heraustreiben. UebrigenZ ist gerade das kälteste Wetter meistens mit Windstille verbunden, während es an den durchschnittlich kalten Tagen fortwährend stürmisch ist. Eines Morgens zeigte unser Thermometer 68 unter Null. Die Luft war sehr ruhig, und so zögerten wir denn nicht, uns mit Schlitten und Hunden auf den Weg nach dem nur 3 oder 4 Meilen -entfernten Schneehause eines Eskimos zu machen, um Nennthierfleisch für unS ' und unsere Hunde zu kaufen. Unter.Wegs übersiel uns plötzlich ein Frost- '. wind. Trotzdem die Temperatur um 13 stieg, fühlten wir eher, als ob sie um 13 ' Grad gefallen sei. Unser Zustand war ein entsetzlicher, als wir im Schneehause - ankamen. Mein linker Arm war von ; der Schulter bis zum Handgelenk erfroren und schmerzte noch viele Tage - lang furchtbar. Die meisten meiner Ge4 fährten kamen nicht besser davon ; selbst die Eskimos, welche uns als Schlittenkutscher dienten, wurden elend zugerichtet. Dabei hatte die ganze Reise nicht viel . über eine halbe Stunde gedauert. Auf dem Rückwege herrschte eine Temperatur -von 71 unter Null; indeß wehte kein Wind, und wir fanden daher die Fahrt ganz erträglich. Am Tage ist der Himmel in diesen Gegenden, obwohl wolkenlos, meist von trüber, bleigrauer Farbe; in der Näbe der Sonne nimmt er aber eine fchwache braunrothe Färbung an. DaS Ganze steht etwa wie ein schlechtes Chromogemälde aus, wie man sie auf unseren Zlunstversteigerungen" maffenhaft antrifft. Die yiacht aber ist wunderschon. Die Sterne funkeln außerordentlich hell. Mit dem Eis auf den Landseen kann man ern hübsches Crpenment machen. Wenn man durch dasselbe ein Loch bohrt, um Wasser zu erhalten, so kommt dieses mit einem so eigenthümlichem Prasseln zum Vorschein, als ob ein Feuer durch ein Cedergehölz sich Bahn breche; gleichzeitig aber wird das Eis nnasumyer, das eben noch so klar war, als ob es nur ein Phantom sei, dickweiß wie eine Marmorvlatte und völlig UN durchsichtig. Die Eskimokinder machen diesen versuch öfter zum Spaß ; in Folge denen war das (ns eines großen Sees, in dessen Nähe wir lagerten, weithin mit solchen dlcklvelncn Flecken besprenkelt. In diesem kalten Lande scheint jedem lebenden Wesen eine große Quantität Dampf und Tunst zu entströmen. Cm Schlitten mit 10 löHunden und 4 oder 5 Jnsaen sieht wie eine in Dampf gehüllte Locomotive aus und hinterläßt einen langen Tampfschweif. Heerden von Renrnyure oder Moschusochsen werden durch die Dampfwolken, -die sie verursachen, dem Jäger oft auf 4 5 Meile sichtbar. Selbst der Fuß eines einzigen Menschen hinterläßt überall. wohin er getreten ist, eme kleine Dampf faule, trotzdem eine vierfache Rennthierledersohle zwischen dem bloßen Fuße und dem Schnee liegt. .Wenn der Schlitten über den feinen. hartgefrorenen Schnee saust, geben die Schlittenkufen einen wunderbar reinen musikalischen Klang von sich. Auch in weniger kalten Gegenden kann man diese Wahrnehmung machen, wohl nirgends aber sind die Töne so wundervoll und stark, wie hicr. In stiller, Heller Nacht kann man diese herrliche Schlittenmusik weithin vernehmen, selbst wenn sie nur von einem einzigen Schlitten kommt. Leat man das Cbx an den Schnee, so klingen die Töne eines zwei Meilen weit entfernten Schlittens wie das sanfte Geflüster einer Wmoyarse oder das Zu fammenspiel mehrerer Guitarren aus der Ferne. Die nordischen Rächte haben ihr Grausen, aber auch ihre unerreichbaren Schönheiten. Die Luft ist mitunter so bitterlich kalt. daß einem die Zunge im Munde zu gefrieren scheint. Von diesem unangenehmen Gefühl befreit man sich dadurch, daß man eine oder zwei Minuten blos durch die Nasenlöcher athmet. Thut man dies aber zu lange, so kann man unverlebens einen furchtbaren Nalenka-

tarry haben. Ln beständiger Adwechs lung müssen Vtund und Nase zum Athmen benutzt werden, wenn man schreckliche Erkältungen vermeiden will.

Verschmelzung von Dampferliuien. Die Vertreter der Jnman-, sowie der Red Star- und der AmcricanDampfer: gesellschaft in New Aork haben in einem Eircular angekündigt, daß der Betrieb dieser drei Linien Ende Juni wahrscheinlich in einer Hand vereinigt werden wird. Die wöchentlichen fahrten der nmanDampfer zwischen New vjoxt und Liverpool sollen fortdauern, doch soll diese Lp nie keinen eigenen Pier mehr in New Iork haben. -k . r cm r r r 1 ZVea vieler cayregel, i angevilq größere Leistungsfähigkeit und Arbeits ersparniß". Thatsächlich jedoch läuft die Sache auf eine Bankerottserklärung der JnmaN'Linie hinaus. Diese Linie ist eine der ältesten und hat früher ein mal glänzende Geschäfte gemacht. In m t t r . v c tfoige ver zcywacyer geworoenen viinroan derung von Großbritannien, nach Amerua, sowie auS anderen Ursachen hat sie aber schon seit längerer Zeit nicht nur keine Dividenden abgeworfen (wie manehe andere Dampferlinie auch), sondern konnte schließlich nicht einmal mehr die Zinsen auf ihre Schuldscheine zahlen. Zu ihren Gläubigern geboren auch die Ned Star- und die American-Linie. Diese drohten, das verschuldete Geschäft r r ... ? !? Vo f.. Xi lauteten ju ia?n, wenn casjeiue mcyi ihrer Leitung unterstellt werde. So kam es denn zu den schwebenden Unterhandlunqen. Der Livervooler Agent der Jnman-Linie ist soeben in 3tew Iork .i. i.arrA ua vm CD! St f 4 eingenviieil, um vui .ociwmj tuugiuiy abzuschließen. Wie man hört, sind fast alle Angestellten der Linie Knall und Fall entlassen worden. DaS Korall eusiscken. Die Korallen sind schon seit vielen Jahren als Lurusgegenstand ein wichti- . . . c r ? ger Hanoelsarluei, geworoen. jxc meisten Korallen in Amerika werden in den Gewässern unweit Key West, Florida, und zwar von Bewohnern der BahamaInseln, gewonnen. Das Korallensischen it mit we:t mehr Schwierigkeiten ver knüvst, als Mancher glaubt. Viele, die von Korallenrissen lesen, welche bis an oder über m Oberfläche des Meres ragen, bilden sich ein, man brauche die Korallenpöcke blos von diesen Nissen abzubrechen, um den beliebten wl'.nderschö nen EchmuaaNikel zu haben. Das ist ein Irrthum. Die Rittkorallen eignen sich nicht dazu, auf den Markt gebracht zu werden, weil sie meist ohne jede Schönheit sind. Jene schonen, roth, weik oder gelv glänzenden Korallenstöcke werden gewöhnlich 30 50 Fuß unter dem Meeresspiegel aufgesischt. Viele davon holt der Fischer von seinem Boote aus mit eigens dafür verfertigten Haken heraus ; die besten Sorten jedoch kann er nur erreichen, wenn er in die Tiefe taucht. Es ist dies nicht nur eine mühsame, sondern oft auch sehr gefährliche Arbeit. In den unterseeischen Ziorallenwaldern haust eine Masse Fische und Schalthiere der verschiedensten Art; aucb Krebse halten sich mit Borliebe dort aus. Unter den Fischen giebt es einige Gattungen, welche dem Korallenfischer sehr ungemüthlich werden können. Da ist z. B. eine Art Stachelftsch, von den iingeborenen 8t!ars genannt. Der Korper desselben ist flach wie eine ausgebrei tete Hand und hat zwei Flügel, die sich beim Schwimmen aus und av bewegen. Das Thier ist 68 Fuß Iaitt und 23 Fuß breit ; es besitzt einen langen .- . . ' r r c ' r , ? cywanz, weiazer orei uoer emanocr ue gende Knochenreihen zeigt, die wie eme scharfe Säge gerändert sind. Diese Fische lassen sich von Zeit zu Zeit in den Meeresgrund hinunter und kriechen dort in den Sand plötzlich aber schießen sie pfeilschnell in die Höbe und wehe dem Fischer, der an sie geräih ! Ein alter orallenstzcher, der em derartiges Aben teuer hatte, erzählt dasselbe folgender maßen : Als ich in eine Tiefe von etwa 15 Fuß gelangt war, sah ich etwas, das ich für em Bunde! Seegras hielt; ich faßte es mit der einen Hand, um einen festen Halt zu baden, wahrend Ich Mit der anderen einen Korallenstock abzubrechen suchte. Aus einmal kam etwas an meine Beine geschossen und im nächsten Augenblick fühlte ich einen so rasenden Schmerz, als ob mir die Beine an den Nien abgeschnitten worden waren. Emen Augenblick glaubte ich das that sächlich. Es wurde mir schwarz vor den tinn im Syprlnr rirtä :Mihittotfin Als ich wieder zu mir kam, befand ich mich im Boot. Mein Körper war mit tUMVtl MIIV VW VVV. V V V IV )' Blut überströmt ; quer über meine Beine ging eine Anzahl Schnittwunden, gerade als ob Jemand mit rothglühenden Eisen darüber gefahren wäre. Mehr Gefährte sagte mir, er habe auf emmat Blut im Wasser gesehen und den Körper eines aufschießenden Fisches bemerkt, welcher das Waffer dermaßen getrübt habe daß eme Mmute lang gar nichts zu sehen gewesen sei. Schon habe er gefürchtet. daß ich einem Haifisch zur Beute gefallen sei. Gleich darauf aber habe er mich in der Tiefe bemerkt, meine Unterhosen mit der Kcrallenpike gesaßt und mich her ausgefischt." Hierzu sei bemerkt, daß Haisische sich sehr selten und meist nur zu gewissen, dem Fischer bekannten Zeiten in den 5'orallenaeaenden zeigen. Auf einem Korallenboot befinden sich stets iwei Mann. Der Eine, hat lediglich mit dem Boot zu thun, während der Andere in die Tiefe taucht oder die Korallen mit der zwelgabellgen Pike auf fischt. An vielen Korallenfahrzeugen ist t i t Y . der Aoven aus viaem isias gemacht. durch welches der Fischer bei h.'llem Wet ter bis zu 40 Fuß tief in das Meer blicken kann. Sobald er ein günstiges Korallenfeld entdeckt, mackt er sich sofort an die Arbeit. Beim Tauchen kann er höchstens 4 Minuten unten bleiben und muß natürlich die Augen offen halten. Der Anblick eines Korallenwaldes besonders wenn derselbe aus Nosenkorallen besteht ist wunderschön und bochintereffant. Das Korallenfischen kann das ganze Jahr über betrieben werden ; der Sommer jedoch, in Verbindung mit ruhigem nrr . rr, r - ALener, izr ore oejle eu vazu. a) erwähnten Glasboote werden gewöhnlich

m Winterszeit benützt; im Sommer kann man auch ohne das Glas ziemlich weit in die Tiefe sehen. Die Korallenstöcke bringen, je nach der Qualität, 25 Eents bis ?5 pro Stück ein. Sie werden an Schulen, Akademien und Vergnügungsplätze massenhaft verkauft

Blutvergießen im Gericbtösaal. Im Kreisgericht zu Lyons, Wayne Co., N. ?)., gab es dieser Tage einen Auftritt, wie man ihn schrecklicher noch im in dem Kounty erlebt bat. Em berüchtigter Einbrecher, 3öamens John Johnson aus New Jork, hatte zahlreiche Schandthaten in der vcachbarschaft ver übt und die Polizisten, welche ihn singen, zu ermorden versucht. Er sollte nun sein Urtheil empfangen. Zwölf verschiedene Anklagen waren, gegen ihn erhoben wo? den; doch entschloß man sich, ihn nur auf die schwerste, den Mordangryf auf einen Polizeibeamten betreffend, zu pro cessiren. Man kannte Jobnson als emen äußerst desperaten Burschen. Das Gerichtszimmer, sowie die Gallerien und Gänge waren dicht gefüllt von Neuaieriaen aus allen Gesellschaftsschichten. Den ganzen Tag über dauerte . die Verhandlung. Schon glaubte Niemand mehr, daß es zu einer Katastrophe kommen werde. Auf emmal, als der Distriktsanwalt am Schlüsse seiner Rede angekommen war und die mörderische Absicht des Gefanaenen constatirte, sprang dieser von der Armesünderbank auf und stürzte mit dem Schre: : Ich bnnge Dich um r aus den Districtsanwalt zu. Die Wächter sprangen natürlich hinter dem Nasenden her, eö war aber zu spat. Der Distnctsanmalt und der Stenograph flüchteten sich hinter den Zeugenstand, der Nichter rannte m eme Ecke, der Elen verkroch sich hinter einem Pult, und die Jury lief auseinander. Die Frauen und Viädchen auf der Gallerie aber erhoben ein mmmerliches Gebeul und Gekreische. Johnson packte emen vtuhl und hatte dem Districtsanwalt unfehlbar den Schädel zerschmettert, wenn nicht der Richter und einige Andere vereint auf ihn eingedrungen wären. Johnson aber stieb dieselben mit herculischer Kraft von sich. Da packten ihn seine Wächter an. Johnson schlug einen derselben nieder und brachte den beiden Anderen viele Wunden bei. Man schlug ihn mit stah.lernen Handschellen ohnmächtig. Dann warf man ihn nieder und fesselte ihn. Die Jury sammelte sich wieder. John son wurde schuldig gesprochen und erhielt 10 Jahre Staatsgefängniß die höchste Strafe, die ihn zudictirt werden konnte. Die scnsationswüthigen Zuschauer aber trollten sich kleinlaut nach Hause. Sonntagsruhe nnd kürzere T(r beitSzeit. Wie schon früher gegen den sogenannten Normalarbettstag, d. h. gegen die gesetzliche Verkürzung der Arbeitszeit, so hat sich der deutsche Reichskanzler neuerdings auch gegen das Verbot gewdhnli cher Arbeit am Sonntage aus Wirth s ch a f t l i ch e n Gründen ausgesprochen. Er behauptet, der Verlust eines Arbeits tages bedeute die Verringerung der E r zeugnisse. Deutschland aber sei ein so annes Land, daß es eine Verminde rung der Verbrauchsgegenstände nicht ertragen könne. Weil in Deutschland zu wenig hervorgebracht werde, erhalte der Arbeiter einen fo geringen Lohn. Werde nun noch weniger erzeugt, so müßten die Löhne offenbar noch sinken, was einen gewaltigen Nothstand zur Folge haben würde'. Folglich sei es bester, daß die Arbeiter sieben Tage in der Woche tha tig gehalten und jeder Erholung beraubt würoen. An dieser Darstellung ist vom wissen schastlichen Standpunkte aus sehr viel auszusehen. Zunächst ist die Frage auf zuwerfen, ob es denn in Deutschland etwa an menschlichen Arbeitskräften mangelt. Es wird so viel von der Uebervölkerung des Landes und von der Nothwendigkeit einer stetigen Auswanderung gesprochen, daß man entschieden glauben muß, es sei eher ein Ueberschuß, als ein Mangel an Arbeitskräften vorhanden. Könnten nun. Wenn letztere richtig vertheilt und ausgenutzt würden, nicht mindestens genau dieselben Leistungen wie heutzutage in wöchentlich sechs Tagen erzielt werden ? Und ließe sich ferner die Produktion nicht sogar noch erheblich steigern, wenn man sich in größerem Umfange der zeitsparen denMa ch i n e n bedienen wollte, welche jetzt in olcher Vollkommenheit zu haben sind ? Thatsache ist wenigstens, daß von 1000 Arbeitern in England und gar in den er. Staaten wesentlich mehr producirt wird, als von derselben Anzahl in Deutschland. Einen anderen Einwand des Kanzlers widerlegt höchst treffend die ..Wiener Allg. Ztg.", ein sogenanntes Manchesterblatt, die sich folgendermaßen ausläßt : Zugegeben, daß mit der Sonntagsruhe ein Rückgang der Production verbunden wäre, kann das auf die Lohnhöhe dauernden tnmmn haben i Es wäre der Fall, wenn der Arbeiter einen Antheil am Productionsertrage erhielte, wenn das Prcduct oder deffen Werth zwischen ihm und dem Uniernehmer getheilt würde. Das ist aber bekanntlich nicht der Fall. Das Product gehört ungetheilt und vollständig dem Unternehmer, .der Arbeiter erhält eine Entlohnung, die vom Werthe dessen, was er erzeugt, ganz u n abhängig ist und sich l?diglich nach seiner Lebensnorhdurft richtet. Diese Lebensnothdurft kann ihm reichlicher oder kärglicher zugemessen werden, jedoch auch das geschieht nicht mit Rück ficht auf den Ertrag der Production, sondem ausschließlich mit Rücksicht auf daS Verhältnißvon Angebot und Nachf r a ß e auf dem Arbeits markte. Werden Arbeiter gesucht, so steigt der Lohn, sind überzählige Arbeiter vorhanden, so muß er sinken. Will man also wissen, was diesbezüglich die Folge einer gesetzlichen Einführung der Sonntagsruhe sein wird, so braucht blos untersucht zu werden, ob und nach welcher Richtung sich dadurch das Verhältniß zwischen Angebot und Nachfrage auf dem Arbeitsmarkte ändem wird. Es ist nun klar, daß die Sonn tagsruhe die Zahl der Arbeiter nicht vermehren, die Nachfrage der Unternehmer eher steigern wird, und die Besorgniß, daß sie eine Lohnverminderung im Gefolge haben könn:e, ist ungefähr ebenso

gerechtfertigt, als die Besorgniß, daß die Futter-Ration der Arbeitsochsen abnehmen wird, weil ja das Gesetz indirect auch diesen einen wöchentlichen Ruhetag zuspricht. Die Lohnreduction könnte nur dann eine Folge der Sonntagsruhe sein, wenn die damit verbundene Schmälerung der nationalen Production so groß wäre, daß die Unternehmer außer Stand gesetzt würden, den früheren Lohn zu zahlen. In diesem Falle würde dann thatsächlich eine verminderte Nachfrage nach Arbeilern eintreten, und diese würde die Arteiter zwingen, ihre ohnedies kärglich be-

meffenen Ansprüche an das Leben noch ti'fer herabmsetzen. Aber daran ist auch nicht im Entferntesten zu denken, selbst dann Nicht, wenn man, gleich dem deutschen Reichskanzler, von der Voraussetzung ausgeht, daß der wöchentliche Ruhetag mit emer Verminderung des WochenProduktes um ein Siebentel gleichbedeu tend wäre. Wir möchten die Production kennen, bei der sich der Unternehmer mit 14 Procent des geschaffenen Werthes be gnügt und die anderen 86 Procent als Arbeitslohn zahlt." Was hier von dem Aussall emes Arbeitstages in der Woche gesagt wird, gilt auch von der Verkürzung der tägli chen Arbeitszeit. Es ist eine nicht abzuleugnende Thatsache, daß es in allen Eulturländern fast immer schwer fällt. Arbeit zu finden", d. b. also daß das Angebot von Ardensttasten nahezu beständig stärker ist, als die Nachfrage. Der einzelne Arbeiter könnte somit sehr wohl die Wohlthat einer Verkürzung der Arbeitszeit o n e Lohnreduction genießen, wenn die Arbeitskräfte als Gesamtheit stets zur Verwendung gelangten. Ueberschüssige" Arbeitskräste aber liegen im Interesse der Unternehmer, weil durch sie die allgemeinen Lcbne aedrückt werden. . Vom Inlande. JneinemHospitalzuKingston, Ont., foll sich ein Mann mit zwei Herzen und einen doppelten Rippengefüge befinden. In einzeln Eounties i Pennsylvaina scheint.sich der Winter ganz besonders streng eingenistet zu haben, wenigstens liegt dort noch der Schnee sehr hoch. Sehr energisch scheint die Bürgerschaft von Rockdale, Tenn., mit anrüchigem Eesindel zu Versahren. Kürz: lich befahl sie ein paar notorischen Ilow dies, binnen .15 Minuten die Stadt zu verlassen. In 10 Minuten war der B:fehl schon befolgt. DieCondukteurederS. Ave. Straßenbahn in New Jork sind instmirt worden, den Paragraphen der Negula tionen,laut dem eö Zeitungsjungen unterfagt ist, die Cars der betreffenden Bahn behufs Verkaufs von Zeitungen zu bestei gen, streng durchzuführen. Unter den Zeitungsjungen hat sich ob dieses Beschlusses große Entrüstung kund gegeben, denn die 'S. Ave. Bahn ist für die jugend lichen Zcitungsverkäuser das luerativste Feld. Keine der anderen Straßenbahnlinien hat ein ähnliche Bestimmung getroffen. Auf Anregung der Herren Dr. Gottlieb Keller und Dr. Oswald Seidensticker werden Schritte gethan, um in Germantown, der jetzigen 22. Ward von Philadelphia, den Pionieren des Deutsch-Amerikanerthums, die einst un ter Leitung von Franz Daniel Pastorius Germantown gründeten, ein würdiges Denkmal zu errichten. In einer in die ser Sache in Germantown selbst kürzlich abgehaltenen Versammlung nahmen auch angesehene Nachkommen jener ersten Ansiedler Theil, so die Herren Charles Wister, S W. Pennhpacker, Konrad (von der Familie Kundret), Charles Kehser. Herr F. D. Pastorius, ein Nachkomme des berühmten Gründers von Germantown, entschuldigte brieflich seine Abwesenheit, sprach in dem Briefe seine volle Sympathie mit dem Unternehmen aus und verhieß seine volle Mitwirkung. Achnliches wurde mündlich in Bezug auf einige andere abwesende Herren aus alten Ansiedlerfamilien mitgetheilt. In Canada herrscht große Erbitterung darüber, daß die Negierung nichts für die Familien der Freiwilligen gethan hat, welche nach dem fernen Nordwesten gegangen sind, um dort Halsbreeds und Indianer, die lediglich durch die Mißgriffe dieser selben Regierung zum Aufstande getrieben worden waren, zu bekämpfen und zur Anerken nung der Autorität der Gesetze u zwingen. In vielen Fällen haben dlese ??rei willigen ihr Geschäft aufgeben müffen und ihre Familien ohne dauernde Subfistenzmittel zurückgelassen. Die Munici pal Verwaltung von Toronto hat es allerdings unternommen, für die Frauen und Kinder Sorge zu tragen, welche dem von dieser Stadt entsendeten Contingent angehören, doch gewährt auch sie nur eme ungemem durstige Beihilfe, way rend die Familien der Leute aus anderen Theilen der Dominion ohne jede Unterstüyung sind. Dieses Verhalten der ! BeHorden' ist offenbar ebenso unklug. wie es yerzios x, uno man erwartet. daß dasselbe zum Gegenstände eines leb haften Angrisses im Parlament gemacht weroen wiro. Die letzten Nachrichten über den Aufstand der Apache-Jndianer unter Geronimo, verstärkt durch Banden von et . r . v cr unc uno nevaiayo-noianern in vuu Mexico und Ariwna, sind ernsten Charak ters und deuten einen Zustand an, der bedeutend schlimmer ist, als der während deS NaubzugeS vor zwei Jahren. Damals -V ... ' r im nn 't. v.i ivulvei! im ranzen i veiße ermoroei, jetzt aber sind deren bereits 30 in NeuMexico und 5 in Arizona von den barbarischen Nothhäuten abgeschlachtet worden, und es steht zu befürchten, daß die Zahl der unglücklichen Opfer sich stark vermehren wird, bevor Geronimo mit den Seinlgen, die in verschiedene kleine Banden getheilt sind, die alten Schlupfwinkel in der Sierra Madre eneicht. Glücklicher Weise ist General Crook, der diese Verstecke und die ganze Kriegstaktik der Apachen genau kennt, bereits zur Unterstützung des in Neu Mexico kommandirenden Generals Bradley aufgebrochen und wird hoffentlich dem Schlimmsten vorzubeugen wissen. Gerondinos gesammelte Macht übersteigt jetzt nicht 200 Mann, aber wenn er größere Erfolge erringen sollte, so würde er wahrscheinlich von an deren detinirten Stämmen und vielleicht

selbst von den jetzt noch loyalen Mescaleros, Zuwachs erhalten. Ein promptes, energisches Borgehen, wie man eö von General 6rook erwarten darf, ist also dringend geboten. Frau Charlotte Smith aus Washington, die Schwester des verunglückten Schwimmbolds Odlum, ist nach ö!ew Z)ork gekommen, um gegen die rohe Art und Weise zu Protestiren, in der man mit ihres Bruders Leiche verfahren ist. Ich will wissen, ioeshalb der Körper meines armen Bruders thalsächlich von

den Aerzten in Stücke geritten wurde. Man schickte uns nur den hohlen Körper. Die Eingeweide, die Leber und das Herz fehlten,und ein altes Kissen lag an deren Stelle. Weßhalb schickten sie nicht sein Her; mit?. Gestern schickte man uns seine Neiietascke nach Washington. In der Tasche befand sich seine blutbefleckte Kleidung und 75 Cents in Geld. Der Mann, welcher die Leiche nach Washing ion eecorilrie, war 10 oelrunlen,oayman es in seinertäbe nicht ausbalten konnte. Der V!ann führte eine entsetzlich vulgäre Sprache. Kapitän Boyton hat den Tod meines Bruders auf dem Gewissen. Er schrieb ihm, er solle nach New Aork kommen und den Sprung wagen, er könne dabei mit einem Schlage $1000 verdie nen, (srn Comite von Sports leuten kam nach Washington und beredete meinen Bruder, das Wagstück zu unternehmen." Frau Smith ist der Ansicht, daß, wenn die Polizisten ihren Bruder bei den Vor bereitungen zu dem Sprunge nicht ge stört hätten,so daß er sich übereilen muß te, Odlum das Wagstück gelungen wäre. In der Legislatur vonPennsylvanien haben sechs Mann Sitz, die nicht vom Volke erwählt sind. Es sind dies die drei Agenten der Pennsylvania und drei der 3!eading Eisenbahn. Sie haben Pulte im Sitzungssaal, wie die Volksvertreter" und machen Geschäfte wie die Wechsler im Tempel zu Jerusa lem. Ihre Aufgabe ist es, aufzupassen und dafür zu sorgen, daß keine den Bahnen nachtheilige Bill passirt. Die Ge fchäfte vollziehen sich ganz glatt, ausgenommen wenn die Interessen beider Con cerne sich gegenüberstehen. Allein auch da findet sich in der Regel ein Aus gleich. Jeder Gesetzmacher erhalt am Beginn der Session einen Freipaß, der ihn berechtigt, das ganze Jahr hindurch auf den Linien der Bahnen kostenfrei zu fahren. Die Constitution verbietet zwar diese Annahme von Freipässen ausdräck lich, allein, als kürzlich eine Bill einge bracht wurde, welche diese Bestimmung zur Anwendung bringen sollte, wurde sie von den Leuten, die geschworen haben, die Constitution zu vertheidigen, einfach verworfen. Die Eisenbahnen haben in dieser Session glänzende Geschäfte gemacht, indem alle Anschlage, sie in ihrer Naubsucht zu beschränken, fehlgeschlagen sind. Da sie sonach den Gesetzmachern zu Dank verpflichtet sind, so florirt der malen das Ausstellen von Freipässen in Harrisburg sehr. Aeben fern furchtbaren Schmer;, den NheirtiSk und Neuralgie verursachen, find dieselben sehr zesährlich rankheiten, die häusig Tod zur Folge haben. St ist sonderbar, daß die medizinische Wifsenschast erst kürz lich im Stande war, ein Mittel zu entdecken, da sich in seinen Wirkungen und unfehlbar in der Heilung ist. E sind schon vorher Mittel entdeckt worden, dieselben sind aber so gefährlich, daß sie, wenn nicht sehr sorg, fältig angewandt, tüdlltcher ali di rankheit selbst wirken. Weil aber völlig harmlos und dabei sicher heilend ist, hat k ine so wunderbaren Srfolg erzielt. Herr M. M.Tilton, Chicago, Zll.. schreiit: Z tzad wundert. drch AthlH kccwaAt QiTrungtn dtvdachtit, ktfonbn in rtnem fd)efrn ton RiuntatUrnul to lljäirizn Ctiut, in fcent $ügt unk inb fckt tttrüntrat tottt ach fettn Vekrch un 1ti jlo'cttn nt bT fjatient tIBtg jtbtxa Echm, efreit. Ich (ab t mit fx.fccm Erfolg in meintt ctfuft Familie angeantt." co. A. Crandale, Zweite und Walmlt Deö Meines, Ja., schreibt : AthloptzrI hat mich mU sein tonfclK MuH ta Vritaunra 91 U Ich hab ttti $Ufecm eftn tnt)ünt lichtn tzemaiu icbMucht unM nnht 4 M faftt XatitaUnUg, tu ich jt (trnt. Zch Mt ach tirnc & im Ctank, miincn gtUfctfttc na)tn mfe kta on $4aurn ofctf 1ch,lluß frftllig hesit.Wenn Sie klthlabho? nicht in Ihr pothak er. halten können, werden wir Ihnen, ach Empfang M regulären Preis in Dollar pn lascha rflald per Srvrt franeo zusenden. Wir stira li litt, wenn Sie t von Ihr Apotbeker kaufe, ab xirn tt dasselbe nicht führt, lass t sich nicht Überreden, twai Anderes ju versuchen, jcnfcwn bffttO fU sofort bei unl, wie angegeben. Atthlophoros Go. 112 Wall Str., New Bork. Kali Roail Hat Store, Frühjahrs Süte ! Ne ue ftt r Jaeon soeben ange k 0 M k n. ViMgeVretse! Gute Gedienung ! Mau desichiige lit große Lnitoahl don Herren-u.Knsdcu-Hüten. ZZo. 7 Sst MasZiNzk Str. Reöuklioü im Gasprcis. Für Gas-Consumenten und Andere. Ei werd auf b'.t btdutnde iieduktlon Ht Gaipreisei vom l. vkär, an aufmerksam gemacht. Der Preis beträgt jetzt für 10 0 ubikfuk. Der Prei ist niedrig genul., sowohl für BeuStung wie zum Aachen. Die Bequemlichkeit eine GaZofenS tm Sommer kann bloß von Denjenigen gewürligt wer den, welche Erfahrung darin haben. Wir haben in den letzten 4 Jahren eme grcße ,zahl von asss verkauft. Gasolin Cefen werden mit geringen Kosten tnOal5'en verwandelt. Ofen und Gasmaschinen um erkauf bei der Ixiiliiiiin.ioliM Gas-Light & Coke Co. 47 Süd Pennsylvania Straße. H. I. Proy, Sekretär. ern. Bolmegm, JHITECT, Banee Block, Zimmer Tlo. 02 , lVat. Ecke Virginia Ave. und Washwgtsn Slr.

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