Indiana Tribüne, Volume 8, Number 252, Indianapolis, Marion County, 29 May 1885 — Page 3

t

s. f.'" UBcaKIa

WrseMg

hilft denen, die sich seiist helfen. Die Natur hat Krautrr zur Heilung menschlicher Uebel eeschaffen und die medizinische Wissenschaft hat ihre heilenden Kräfte, sowie die zur Be-, wä'ltizung der Krankheiten nöthigen Eomdi Nationen erkannt. Das Resultat dieser Gtti decknuzen und Combinationen ist -nniSKLis 'LM1JYBY VTUYV3 TTIlil1

YaS

I ' fl lil

Seit tulra Jahren ist es in schwer galIm tan Nieren und Leberkrankheiten, Mal cria, Dyspepsie, Uuvkrdaulichkeit, Schwäche, Mattigkeit etc. geprüft worden und hat fte Hilfe und Heilung verschafft. Tausende von Zeuzmssen sind dafür ausgefrellt vokd ad das Mittel ist sehr beliebt. I. C. eleinheiser, Superintendent det Lancafter ' o Pa,. Hospüals, schreibt: Ich audte H t eiuer greß Zail ob Fäll

ztxeofte. ?!ieren.kraaunt. ednreichkn. öu. aftlmaJ, Lftdma und Serofela an und Bderiafctrli$ mit ta desten Resultaten.j ? Hoff, von Circle&tl, O., sagt: Hierdurch bescheinige ich. daß ich a schleichdem f ikder litt und durch te ebrauch eiuer glasche tiskln's Krzattr Sincr ttfttnrii samt de,ZNlskiler Aerb Vitters o. 525 Csmmetce Str., Philadelphia. Prter'Z sugenehmer SrSirV schlägt et seil.

l'Svs ' .- '.M 0Tit körzeße sri dche LaZn nach Louiäville, Nashville, jlcmpiiis, Chat tanooga, Atlanta, Savannah, Jackaonville, Mobile and New Orleans. I ist doriheilaft für Passagiere nach de Säde, ine direkte Rente zu nehme. Palaft-, Schlaf, und Parlor-Wagen zwischen Chicago und LouiSdille und St Louis und Lonisdill ohz Wagenwechsel. Confort, Schnelligkeit und Gicherhett bietet die ,3tf die alte zuverlässige Ä. M. & 2. M. M. II. R. Dorinff, Assistent Oeutral yafsagirgent, ordsste kSashingto und JllinaU Str., Judvl 12. W. McRkxna, Superintendent. Feuer-Alarm-Viguale. 4 Pennsylvania ttuB I? artet. ft Häurartter de Feuer DauI. Ofl-SttsKe und Neu, Jsrk. 7 ode! nd ichigun trat. I sie Irs,,Stkaße und WaflachuseMI, 0 Qinfton und Skord'Straße. 13 assachufsett! Sve. naj Noble Str. 18 Te!amr, Str, und Fort Wa,ne Sv. lt New Jerse? und ?ort Laune Svenue. IS Peru Str. und Kafrxchufm 1 Thriftian lve. und ki Str. , 17 Pk ve. und Satter Ltr. 1 Barro! Ltr. und 28alt 1Z rcher und John Sr. 1 olttt o. und Siebente Ltt. U ÄliBaaa und Citdentt Ctt. 126 ertdisn und Siebente Ctt. tt Mandel Str. und Lmeoln Slx 137 ruSfltTunzZ.Sebäude. 139 Central ve. und ZStt St 131 Slabima undRsrrifon Str. 132 Rot5ipton und 2$M Str 114 siege Zlo. und Zehnte St?. 135 fiont Lvs. und Dela S. IX Delarzar nd Wichigan Str. U, t. Js Str., nZ, J2tni. 22 VtnusylVäkla und :att Str. LS ?!o. e. Engine Huus? sechste, n,z, Au: 2S WifsisftV?t und St. lair Str. 7 Jlinsi? und Rtchigan Str. t3 Pennszlvania Str. und Los 39 ViZflfftrvt und Biert, Str. 213 XtaxuZit und Lii2iam Str. AIS Hnn!,:vznt und Aichigan Str. St4 Jllinet und Herbert Str. 31 JntiLN,b.und!chigan Str. ü2 iütritun und Oalnut Ltr. S4 Eellfsrnia und err-snt Str. 5 LiaZe und N;m For! Str. 8S Jndtsna s. und t. Elsi, t, 27 Ltadt.LslxUal. tt Blatt nd SZord Str. es tZiz,n und Ltl Str, VA Veit ud Bainut Ttr. 313 Seft und Driue Str. Jll CUUnU und eaaxd Sir, 41 ashinzts, ahe Weit Str. 0 Seißendorf und Oashinztsn St, 42 LZtssourt und e Z)ork Str. i$ Veridiau und Washington S. Jltnoi und Ow Str. 47 Tennesfee und Qasinitsa Str. 4S tngz' Pk House. ' 9 Zodia,!,. 423 iiZsurt und aruland Str. 41 MZizxi und Vadasl) N. 41S Jekgussn' Po:! Hdus. 421 3. 8. C. Stsrznd tt-. 43 Jusan, Bsglua. ZLw,i ad SZerriZ Str. Jlinot? Nd ouistana St, tJ CiS und Wclarttt Str. 44 llSeft nd South Str. - b6 enntZse und Sorgia Str. tsl DerliUn nd Ra, Str. Ct Stadiso oe. und Uorri Str. ög Zyadissu Ave. ua Tunk? Str 12 Cr3 d Sickod Str. 513 Kerubs Ao. nd Kern 614 UnU d Korrik Stt 14 Jltnot nd tansa S 417 Vtorril und Lacotaj Str.' eN Soutd nah Delasr S. 43 Vennszlvania und Loutftana Str. et rlsar nd SRcSartg Str. , 44 Oft d eart, Str, 48 BUoacu nd Oixciana Xr. 57 CUjinla Xoi. und Lradsha Str ea Oft nd burn Str. t) Peunszlvania 5tr. und Rdison ,e. 412 ZSeSerna und Doughert Str. 71 LU-gtnta . aZ Hur Str. 72 Ostunk Seorzia Str. n OaHinzto und ton Str..' 7t ventö und eorgia Str. 7SZo,eft Lv.und Pin. 7S DUto nd Vattk Str. ? Virginia ve. und I'.3on. 79 Fletcher Ab, und Dlsa. 715 pruc und Prospetr Str. 7iz Gazksh vk und Laurr! Str. 714 Orang und Otto Str. 716 htb nd eecher Str. 1 W ' Jerj, tr WasZtnzton und Lla Str. ' U Ost d 4it Str. ' tu yoxt nb Dtdsoa Str li Xaub'tanaen'SntiaU, er. Staate krsenal. 7 Orient! und Sashingto Str. tt tut SesitngntU. , . .tu ZH.S Schuch.HauI. Oft ashinstdnftrii 4t, artet und odl Str. 14 Odt fiaruev Stt. 91 arlaad nah e,:dian Str. ' i Rertdian nnd Seargia Ltrai. fc-ft-l VntLiznal 1-3-1 Und anen iederSolt, ,eit,r Mir. - Signal sör Fkuer.Dru. Li Schläge, Feuer au. Oret chg, Druck LÄe?öz,,U'M,i

V

JIMBB

Ludmilla.

Eine Erzählung von Dnlepr von L. t.d. Oeltnitz. (Fortsedung.) . . Das yat nur Ihre innizMingebende Liebe vermocht. Oder mein Pflichtgefühl, ' sprach Ludmilla leise. Das Regiment, in welchem Stein stand, hatte den Befehl erhalten, nach der österreichischen Grenze zu marschiren. Noch an demselben Abend begab er sich zu Ludmllla. Ich komme, um Abschied von Ihnen zu nehmen. Gräsin, sagte Stein, wir haben Befehl zum Ausmarsch erhalten. Das bedaure ich von Herzen, erwiderte Ludmilla erregt. Ich bade mich daran gewöhnt,mit Ihnen wie mit einem Freunde zu verkehren. Ich bin stolz auf den Titel, welchen Sie mir geben. Ich werde Ihr Freund bleiben, wohin mein Geschick.mich auch rufen wag. r Auch meines Bleibzas wird hier in t . .!, r i . f" fvem nrnnen Vcytoe nicyr langer icin, sagte sie nachdenkend. Sie gehen nach Süden, wir nach Norden. Ich beabsichtige, mich in meine liebe Htimath nach Schloß Parez zurückzuziehen. Ehe ich von Ihnen scheide. Gräsin, möchte ich von Ihnen Verzeihung für ein Vergehen erbitten, welches sich gegen Sie begangen. Ein Vergehen gegen mich'Z Sie mein Netter ? Wie soll ich das verstehen. Ich meine die Entwendung Ihres Bildnisses, als ich JhrGefangenernvar. Darf ich es bebakten ? Mein ' Pottrait? erwiderte Gräsin Ludmilla läcbelnd. aber widerWillen ,er-i röthend. Und das haben S'iciwirklichj bewahrt ? Es war mein unzertrennlicherLeglei- , .... .V ... f. :cr m manwem yeißen ampse,foen ,cy bestanden. Nun, so möaen Sie es bchalten. Sie vergeben mir akZd meinen Äaub Das saae Zcb nicht, Serr Stein: ich mache meine Bedingungen. Wollen Sie volle Venelbunq, letzteste lächelnd ymzu, so holen Sie sich dieselbe an dem Orte, wo Sie den Raub beaanaen. O, meine Gnädigste, rief Stein erbe bend, das Los eines Soldaten ist ein unbeständiges; wer weiß, in welchen Winkel Rußlands michmemchlasal suytt, ftyr wabrsckeinlich wieder nach dem Kaukasus. Wohin es aber auch sein möge, so gebe ich die Hoffnung nicht auf, trotz allem Wechselndes Soldatenlcbens Ihrer freund-.-v i i. ri r t . . ' ließen Aunorverung ocremsr oige zu iei sten. Ich nebme Jbre Hoffnung als sicheres Pfand. Auf Wiedersehen denn in Schloß Parcz ! Ein Jahr war vergangen und Ludmilla hatte'es mit Wera in stiller Zuruckgezogenheit auf Schloß Parez verlebt. Kaum drei Jahre lagen seit dem Tode ibres Vaters hinter ihr, und welchen verhängnisvollen Wechsel hatte ihr dieser so kurze Zeitraum gebracht, welche Energie und Willenskrast mußte in dem Eharakter eines so jungen weiblichen Wesens liegen und wie stark mußte ihr Pflichtgefühl sein, um das zu dulden und zu traaen, was ibr als Frau eines A!anneS auferlegt worden, für welchen sie keine Liebe empfunden. In der Einsamkeit, in welcher sie jetzt lebte, gingen die Bilder derVergangenheit an ihr vorüber. Erst jetzt gewann sie ein volles Verständnis für dieselbe ; erst jetzt mochte ste empnnven, welche Scheidewand zwischen ihrund ihrem Gatten bestanden, und sich deffen bewußt werden, welches Opfer sie ihrem Vater mliebe gebracht. Daß sie da mals ibr Herz nicht verstanden, als sie gegen Wera die Worte aussprach, wie sie den Vater kein Opfer bringe,das empfand sie jetzt, wo neben den trüben Bildern der Vergangenheit andere Erinnerunzen aus der letzten Zeit in ihrer Seele auftauchen mochten. Wohl traten solche Bilder vor ihre Seele und drängten sich in einsamen Stunden ihrem Herzen aus, sie schloß je doch ihr Auge vor dem bestrickenden Zau ber derselben. Ob ein Gefühl in ihrem Herzen erwacht war,wie sie es früher noch nie emvfunden, deffen war sie sich selbst vielleimt nicht bewußt. Sie war stark genug, solche Träume aus ihrem Herzen zu verbannen, und schrak vor dem Gedanken zurück, eine Frage an dieses Herz zu thun. Die Schönheit Ludmillas hatte sich in dem Alter, in welchem sie jetzt stand, iu ihrer vollen Blüthe entwickelt. und doch war sie verändert ; der Ernst des Lebens, die Eerfahrung, welche sie ge macht, hatten dieser Schönheit einen an dern Charakter gegeben. Vkochte auch ihr liebliches Antlitz noch ganz seinen jungfraulichen Reiz bewahrt haben, der Aus druck desselben war ein ernsterer gewor den. An einem jener stürmischen Märztage, wo der Winter auss neue einzukehren und dem nahenden Frühling nicht ohne Kampf das Feld zu räumen scheint, sap die'junge Schloßherrin mitWera im großen Schloßsaale, in dessen Kamin ein Helles Feuer loderte. Draußen tobte der Sturm und die Steppe, auf welcher bereits das erste r. . .. . .. r. r. Hruylingsgrun zu ivronen vegann, lag wieder unter weißer Winterdecke. Schwei gendhatten beide Frauen auf den SchneeWirbel hinuntergeblickt. Wera erhob sich u trat näher zum Fenster, Ludmilla batte sich in den weichen Sessel zurückge lehnt und schien in Gedanken versunken. Welch trauriger Anblick! sagte Wera seufzend. Man müßte verzweifeln, wenn man Nlcht I strahlen gen lu scbmelien tur lu wecken. Meinst du nicht, daß es O . - r r i o im menschlichen Nven eoenw geyr ? Nickt immer, meine Philosophin, versetzte Ludmilla : im Leben bleiben die Sonnenstrahlen häufig aus und es bleibt Winter. Welch eine düstere Lebensanschauung ! Sie liegt auch nicht in deiner Natur, sondern offenbart sich bei dir als Anzeichen einer Krankheit. Ich glaube nur, du willst mir eine Krankheit andichten, von. der ich nichts weiß. Ich bin vollkommen gesund an Körper wie an Gemüth.' , Wenn 'ich dir zuweilen ernster , und nachdenklicher ericheinen mag, so ist eine solche Stimmung durch das bedingt, waS ich 'erlebt habe. 2ö denke, mein vusanseneS-Leben bic

leHmr Sfoff zum Nachdenken, und das, was dir als Krankheit an mir. erscheint, ist dock weiter nichts als eine sehr natürliche3tückwirkung. Für welche ich vollkommenes Verständnis habe. Ich tadle dich auch nur deshalb, daß du der Neigung zum Trübsinn eine zu große Herrschaft übe? dich gibst, ohne hinreichenden Grund dafür zu haben. Habe ich etwa keine Ursache, unzufrieden mit dir zu sein, wenn ich sehe, daß du den Trübsinn hegst und pflegst? Das tbue ick nickt, Wera : die trübcn

Gedanken kommen, ohne daß man sie ruft. , j So. dann aibt man ihnen den Abschied, wenn sie kommen. Ich bin übri- ' ' ' , t. n w. ?a : gens nocy Nicyr zu V!noe mil meine Strasvrediat. In den umliegenden Dörfern herrschen ansteckende Krankheiten; du hast diesen Winter bei jed?r Witterung die Kranken vcjucht uns viw ver'Lefahr ausgesetzt, selbst krank zu werden. Auck die tächstenliebe hat ihre Grenzen ; der 'Mensch hat Pflichten gegen sich selbst. Wer dem Tode so oft ms Antlitz ge schaut wie ich, der fürchtet denselben nickt. Und was liegt denn so viel an meinem Leben? Für wen hat es Werth? Großer Gott, wie kannst du dich so ver sündigen! Armes Herz, du bist krank, ernstlich krank. Wie kannst du so etwas aussprechen gegen diejenige, welche mit schwesterlicher Liebe an dir bangt 'i Vergib mir, Wera ! rief Ludmilla, sie umschlingend,während ihre Augen sich mit Thränen füllten. Ich sprach za nur im allgemeinen ; an dich habe ich dabei nicht gedacht. Außer dir lebt ja auch niemand, der Theil an mir nähme. Und doch hast du dir einen Freund erworden. Rechnest du, Stein auch zu denen, welche keinen Theil an dir nehmen fragte Wera, einen forschenden Blick aus sie werfend. Nein, versetzte Ludmilla, dem Anscheine nach unbefangen, ich habe keine Ursache, an der Aufrichtigkeit seiner Theilnähme zu zweifeln, und wir haben ja beide seiner unzählige Mal als eines Freundes gedacht; Zeit, Umstände und Verhältniffe können jedoch vieles im Leben andern. Stein sprach damals die Möglichseit aus, mit seinem Regiment wieder nach dem Kaukasus versetzt zu werden. Der Krieg gegen die Tschcrkeffen mag nicht minder gefahrvoll fein als der aegen die polnischen Aufständischen. Du gedenkst seiner als eines Lebenden und vergißt, daß vielleicht auch ihn das Los getroffen, welches so manchen tapfern Soldaten ereilt. Ein Jahr ist eine lange Zeit. Und warum. das Schlimme anncbmen ? Ich bin überzeugt, daß Stein gefeit ist gegen Tscherkessenkuaeln, trägt er doch dein Bildniß, wie er selbst sagt; als Talisman mit sich. Du scherzest über eine so ernste Sache, Wera, und das mit Unreckt. Weil ich weiß, daß Herr Stein nach Schloß Parez kommen wird und muß, weil er durch sein Schicksal an die gebunden ist, welche einst seine Retterin gewe sen und deren Retter er wiederum geworden. t Derjenige, deffen Andenken in dem ein samen Leben der beiden Frauen in mancher. Stunde traulicher Unterhaltung fortlebte, war kurze Zeit nach endlicher Herstellung der Ruhe in Polen mit seinem Regiment wieder nach Transkaukasien zurückgekehrt, wo die räuberischen Einfälle aus der Tschetschna während des polnischen Aufstandes eine immer größere Ausdehnung gewonnen hatten. Stein stand in einem der kleinen Forts, welche am Fuße der steilen Gebirgskette lagen, in deren unzugänglichen Schluchten die Tschetsckenzen ihre Schlupfwinkel hatten. Em undurchdringlicher Urwald erstreckte sich vom Fuße des Gebirges bis zu den Höhen desselben, wo die Auls des Gebirgsvolkes und vereinzelte Sakla gleich Schwalbennestern an den steilenFelsenabhängen versteckt lagen. Der Oberbefehlshaber hatte beschlossen, eine Militärstraße durch die Wälder zu hauen, als einziges Mittel, in das Innere der chetschna zu dringen und die Bewohner in ihren Auls anzugreifen. Hunderte von Soldaten arbeiteten an dem Durchhaue,während kleinere Abtheilungen von den Forts Renoscirungen durch die Wälder unternahmen. Die Lichtung des Waldes wie auch solche Recognoscirungsmärsche waren bei den fortgesetzten Angriffen der Tschetsckenzen unsäglichen Beschwerden und Gefahren ausgesetzt und kosteten den Ruffen zahlreiche Ofer. Stein, der von seinem beschwerlichen Dienste täglich in Anspruch genommen wurde, war ein anderer Mensch geworden, seit er Polen verlassen; in seinem Gemüthe war eine UnWaldung eingetre'ten, de,ren beselmendem Einflüsse er sich, umringt von ' Gefahren, nichtsdestoweniger mit Eindrücken hingab. Hatte seit seiner Flucht vom Schloß Parez das Andenken seiner Retterin in ihm fortgelebt und ihr Bild die Bedeutung eines Talismans für ihn gewonnen, so lebte es jetzt naa) dem kurzen Umgange mit derselben in seinem Herzen; das, was vordem romantisches Andenken gewesen, hatte jetzt feste Gestalt für ihn gewonnen; er war sich bewußt, daß er Ludmilla mit aller Kraft seiner Seele liebe. An einem trüben Herbsttage, wo ein dichter Nebek über Wald und Felsen lag, unternahm'Stein,'nür von ' zehn Mann begleitet, ' eine Recognoscirüng. Er war ticf insdas Vcwirr der" obern. Felsen-, schluchten gedrungen; von' einem Feinde nirgends eine Spur. Im Walde herrschte tiefe Stille, selbst die Axtschlage der unten arheitenden, Soldaten drängen schon länst nicht'mehr bis zü der Höhe, weiche Stein erreicht hatte. ' Da der dichte Nebel jeden Fernblick unmöglich machte, so ließ Stein seine' Mannschaft' zürück und erkletterte einige Hundert Schritte weiter einen steilen Felsen, von dessen (Äpfel er die jenseitigen Felsenabhünge zu überblicken hoffte. Kaum hatte er den Gipfel erreicht, als er einen Schuß aus dem Gebüsche niedergestreckt, von einem Trupp Tschetschenzen überfallen, . mit Stricken gebunden und bewußtlos am AbHange der Felsenschlucht hinaufgeschleppt wurde. Erst nach mehreren Swnden erwachte er zum Bewußtsein, um. es, von Blutverlust geschwächt, aufs. nme wieder zu verlieren.' ' Die TschetschwM gekn mit Mn Ge,

sangiiien, wcntt öS gewöhnliche Solaren sind, sehr hart um, lassen sie schwere Arbeiten thun, schneiden ihnen, um ihre Flucht zu verhindern, die Fußsohlen auf und streuen kurzes Pferdchaar in die Wunde; mit Offizieren aber machen sie, nicht ettva aus Menschlichkeit, sondern in derHoffnuing auf Lösegeld,eine Ausnahme. Als Stein nach mehreren Tagen,vährend er in ein.'.m heftigen Fieber gelegen, aus seinem bewußtlosen Zustande erwachte, sah er einen Mullah an seinem Lager, welcher seine Wunde verbunden und ihn gepflegt hatte.

Tiura muß ruhig sem, 5iugel ist fort und cr wieder czcsund werden, sagte der Mullah in seinem gebrochenen Rufrr r s? r . le ienenmg iems cyrm indessen nur langsam fort, und erst nach Vielen Wochen war er imstande, sein Lager zu verlassen. Der Eigenthümer der tt (VP X. . r f r wallst, em greiser scoeisci)ene, yane ihn während seiner Krankheit wiederholt besucht. Du wirst Lösegeld zahlen ? fragte er eines Tages. Sobald du zahlst, bist du frei. ' Ick bin arm und kann kein Lösegeld zahlen. Es ist aua) nicht Sitte, daß für russische Ofsieiere ein . solches erlegt wird; man wechselt gegenseitig die Gefangenen aus. Wir lassen uns nicht lebendig gefangen nehmen, versetzte der Greis, ironisch lächend. . Du hast aber doch Freunde, Verwandte ? fuhr er fort. ' Ich habe weder Freunde noch Verwandte. Lebt denn niemand, der dich liebt ? 3!iemand. Armer Tiura, sprach der Greis köpfschüttelnd, so mußt du mein Gefangener bleiben. Höre mich, fuhr er nach einer Pause fort: ich bin nicht grausam, aber ich habe Söhne und Enkel, welche gegen die Russen kämpfen, und doch sollst du gut behandelt werden. Du magst frei sein, dich in der Nähe der Sakla zu bewegen, aber hüte dich, dich weiter zu entfernen, meine Hunde würden dich zerreißen. Gib jeden Gedanken an Flucht auf, du würdest in den Felsenschluchten umkommen. Furcht hält mich nicht zurück, erwiderte Stein, ich gebe dir dagegen mein Wort, keinen Fluchtversuch zu machen ; genügt dir das? Es genügt mir ; ich nehme dein Wort als Pfand. Eines Tages hatte sich Stein in der Nähe der Sakla auf einem Felsenvorsprunge niedergelassen und blickte sinnend auf das wunderbare Panorama, welches sich in weiter Ferne vor ihm ausbreitete. Es war gegen Abend und die Sonne stand bereits niedrig über den Gipfeln der zerklüfteten Kette der kaukasischen Alpen, aus welchen das schneebedeckte abgerundete Haupt des Kasbek wie das eines Riesen hervorragte. Die Schneeränder der kahlen Schluchten erglühten, von den Sonnenstrahlen berübrt, wie mit Feuer übergössen, während sich über die Wälder in der Tiefe derselben nach und nach die Schatten der Nacht legten. Nirgends Leben, nirgends ein Laut zu hören ; alles Leben schien erstorben und 'hioch in der Luft kreisenden Adler schienen die einzigen lebenden Wesen in dieser erstarrten Felsenwelt. In dem Aul schlug hin und wjeder ein Hund an, aus den Saklas stieg aber kein Rausch, auf, und alles lag lautlos wie ausgestorben da, als lebten keine Menschen indem Aul. Sämmtliche Männer waren nämlich ausgezogen, und es galt nach allen Anzeichen einer geheimen Unternehmung gegen die Russen ' nur hin und wieder war ein Greis zu sehen oder huschte eine Frau über die Straße. Wv die GedankenSteins in diesem Augenblick weilten, das sagte das kleine Bildniß, welches er, in die BetrachwNJ desselben versunken, in der Hand hielt. Er hörte die leisen Schritte nicht, welche wie ein kaum dem Kindesalter entwachsenes junges Mädchen, fast über seine Schulter gebeugt, einen neugierigen Blick auf das Portrait warfz erst als das braune Mädchen sagte: Zeige nur daö Bild, welches dich taub und blind macht, Tiura, wandte sich Stein . überrascht um und erkannte Gusli, die Enkelin Ali Begs, seines Wirths. Stein reichte dem naiven Naturfinde, mit welchem er sich gern unterhielt, das Bild. . j Das ist weder das Bild einer deiner Frauen, noch das einer Schwester, sagte Gusli, nachdem sie das Bild aufmerksam betrachtet hatte. Woher.weißt du das? Ich lese eö in deinen Augen. Es ist das Bild deiner Geliebten. Ich täusche mich nicht. Und doch bist du in einer Täuschung befangen, Kind; die du auf dem Bilde siehst, ist nicht meine Geliebte. , So liebt sie dich also nicht, und sie thut unrecht daran. Aber du, Tiura, liebst sie, darin täusche ich mich nickt. Was verstehst du von der Liebe ? Du meinst? und ihr kleiner Mund ver zoa sich zu einem spöttischen Lächeln und zeigte zwei Reihen von Perlenzähnen. Seit ich geboren bin, hat jener Birnbaum Vor der Sakla dreizehnmal Früchte getragen; wenn er im nächsten Frühjahr blüht, werde ich daL Weib Ak - Schas, und du fragst? WeristAk-Scha? Er ist Bea eines Stammes in einem großen Aul weiter nördlich von diesem : c er. ... i; c i irr, uno ne wies Mir ver oano nacy vem Kasbek bin. Und du liebst deinen zukünftigen Mann ? Ich liebe ihn; ob ich ihn, wenn er mein Herr und Gebieter geworden, mehr fürchten als lieben werde, weiß ich nicht. Bei euch Giauren hat der Mann nur eine Frau; auch Ak-Scha hat mir gelobt, keine ändere Frau neben mir zu haben. Wird er' sein Wort halten? ' Und wo ist'jztzt Ak-Scha? Er ist ausgezogen mit allen Männern sämmtlicher Auk ; es gilt einen Ueberfall einer der festen Plätze. Ich sollte dir das eigentlich nicht sagen, doch ich vertraue dir, du wirst mich nicht verra then. Das werde ich nicht, Gusli ; und doch schlug sein Herz bei- dem Gedanken an den Kampf und die Gefahr eines plötzlichen Ueberfalls, welcher 'seine Kampfgenossen' bedrohte, während er, durch sein Wort gebunden, hier m Unthäiigkett verbleiben. niufctk . j

' Gusli betrachtete von neuem das Bildniß Ludmillas. Die du liebst, ist schön wie ein sonniger Frühlingsmorgen, sagte sie. Ja, sie ist schön und lieblich; ihre Augen sind fast so dunkel wie die deinigen, ihr Haar hat die Farbe des Goldes. Und du liebst sie ? Ich werde sie lieben, so lange ich athine. Ich verstehe, nicht, wie man lieben kann, ohne wieder geliebt zu werden. Möge Allah ihr Herz in Liebe zu dir wenden. Am folgenden Tag war in weiter Ferne aus der Tiefe der Thalgründe oumpfer 5lanonendonner zu hören. Herr Stein horchte mit gespannter Aufmerksamkeit. Der Kampf hat begonnen, sagte er sich ; die Tschetsckenzen haben unser Fort angegriffen ; das sind russiscke Geschütze. Er verbrachte den Tag in fieberhafter Unruhe. Gegen Abend hörte das Schießen auf und bei anbrechender Dunkelheit kamen einzelne Reiter durch den Aul gesprengt, welchen in immer kürzern ZwischenräumenzahlreichenAbtheilungenfolg ten; die Aufregung im Aul wuchs mit jedem Augenblick. Akitternacht war vorüber, als Ali Beg mit pnsterer Miene zu seinem Gefangenen trat. Es hat ein Kampf mit den Russen stattgefunden, begann er ; die Gnade Allahs hat sich von uns gewandt, der Angriff der Unsrigen ist wrückgesck lagen. Mein

Lieblingsenkel, Jussuf Machmud, ist in dem Kampfe gefallen. Ich will nickt. daß die Hunde von Diauren ihn m's Grab legen oder seinen Leichnam verzehren, ich biete deine Freiheit für den Leichnam meines Enkels. Du wirst morgen mit Sonnenaufgang aufsrecyen ; tcy weroe vir oret Mann zur Begleitung geben, welche dich sicher bis zum Fort aeleiten sollen. Ich vertraue deinem Worte, du wirst dafür Sorge tragen, daß Jussuf Machmud mir ausgeliefert werde, mag er todt oder verwundet sein. Ich verbürge mich mit meiner Ehre dafür, daß deine Forderung erfüllt werde; ich bin jeden Augenblick zum Aufbruch bereit. Herr Stein verbrachte die Nacht in freudiger Aufregung; seine , Freiheit war ihm so unerwartet, so plötzlich gekom-. men, daß ihn dieser Gedanke nicht schla fen ließ. Noch lag Dämmerung über dem Aul, als Stein vor die Sakla trat. Halb verborgen hinter dem mächtigen Stamme des Birnbaums stand eine verhüllte weibliche Gestalt. Stein erkannte Gusli. (Fortsetzupg folgt.) Ich babe gelitten an jeder denkbaren Krankheit. Unser Apotheker Anderson empfahl mir Hopfen Vittert. Ich gebrauchte zwei Flaschen. Ich bin dollständig kurirt. I. D. Walker, Buckner, Mo. ' . Ich schreibe dirs als ein - Zeichen der Würdigung Ihre! Hopfen Bitter. Ich hatte entzündlichen Rheumatismus seit sieben Jahren und nichts that mir Gut! LiS ich Ihr HopfeubitterS versuchte Ich hoffe Sie haben Erfolg Mit dieser Medizin. Wer mehr dadon wissen will schreibe mir. Adresse S. M. William, 1103 1. Str., Washington, E. Ich betrachte 5hre Medizin alt die beste gegen Nnrerdaulichkett und Nierenleiden nd Nervenschwäche. Ihr Bitter hilft mehr al jede andere Medizin. Ich war ganz Lbg?magert. . Und konnte kaum gehen. Nun gewinne ich Kraft und Fleisch! Da that Ihr Hopsen Bitter! J.'Wickliffe Jackson, Wilmington, Del. iT Keine ächt, ohne einen Bündel grüne Hopfen auf der Etiquette. Vermeide alle schlechten, giftige Stoffe die mU'.Hopfen bezeichnet sind. ' BMhpen! in größter Anwahl. Gasolin- und Ocl-Oefen gereinigt und reparirt. Gasolin und el - bei - F. P. Smith and Co, 30 und 32 Nord Illinois Straße. tST Telephon 707. Neönkiion im Gaspreis. Für SaCoasumenten und Andere. Sie werden auf die bedeutende Reduktion de SaSxretse vom l. ar, an aufmerksam gemacht. Der Preis beträgt jetzt i-80 für 100 ubtkfui. Der Preis ist niedrig genut., sowohl für Beleuchtung i ,umochen. Die Bequemlichkeit eine Cjatofenl int Sommer kann bloß von Denjenigen gewürdigt er den, welch Erfahrung darin haben. Air haben tn den letzten 4 Jahren em große Auzahl von Saööse erkauft. Ct? Easolin.Oefen erden mit geringen Sotten in aösen ermandelt. Oefen und Sasmaschtnen zum Verkauf bet der IiidiaiLap oll 0 Gas-Light & C0I10 Co. 47 Süd Pmnsylvania Straße. S. X. Pray, Gcfret&r. Joseph MW, Stolatklir, Plaöterer. R. S? DaviS Straße. , uisftkiikNtdMt!dsvktt,iöi.

B

K "V 0 T-t' ( .Hv"3iii f i . -i j IX . ua Jäfefe; MP

Daz lefte Mittel gegen Rheumatismus, Reiße im Sestcht. likderreißen, Frggdeule. lcht. berenskbuß, rezetz uut Hnftenleide. Ruöenschmerzen, 0rftchnge, Cteife hl, Qetschunakn, Brühnrgen. Frische Sudea u. LchnUtwMde. Zahnschmerzen, Geschwollene rLk!e. lkapswei, Brandwunöeu, usgesprnugene yinie,' Gelenkschmerzcn, hrenwed, und ue Schmerzen. welche ein äuöcrlichei Mttel benöthigen. Farmer und Viehzüchter sind, in dem St. Jakob Oel ein unübertreMiche Heilmittet gegen die ebrechen btft Biehstandek. Cin Flasche Ct. Zakitt Cel kostet 60 Cent (fünf Passen für ZZ.VV). 5jft in jeder Apotheke ,u haben. 7ja? $5.00 erden zwvls Flaschen frei nach e2en Thet un der er. Staaten versandt. Man adressire: The Charles A. Vogeler Co., Baltimore, Maryland. Die Indianapolis Lu8ius88 vuivvrsit einschließlich Bryant & Btratton' Businest College ! !traal nd englische Fortbildung schule. Jnfti tut für Schönschreiben und Zeichne, StenograxHie und andere Spezialsächkr. Unterricht gründlich und ut. ulkunst in e,ug auf Schulgeld . s. ns wird gerne ertheilt, an spreche in der Office vor. .Adresse : BTJ8H E33 ÜNIVERSITY. Qhen Block, gegenüber der Poft. Sndianapoli, Ind. A.SEIKECKEJI-., gnropittsHes Znkasso . Geschäft ! OinoinnatK WollMaHten ach Deutschland, Oesterreich und de chwei, gefertigt. Beglaubigungen besorgt. Grbschsföen . !. . prompt und sicher tnkasftrt. ZIccZsekund ofleuszsykuVge CZJ Ua ende sich tn Jndtanapoltl an : Philip ßappaport, Ns. 120 Oft Maryland Straße. Z?k stgm, Igr ömützt die VAimiMA LINE ! tzr Warum? "CJ Weil fie die kürzeste und beste Linie über atm JLon.l, Missouri, Kanaas, Iowp,, CTobraslia, Texas, ijr2xans&&, Colorado, New Mexico, J3eoota und California iß. Da vahniett ist don Stein und die Schie nen find an Stahl. Die Wagen haben die neuesten Verbesserungen. . Jeder Zug hat Schlafwagen. Passagiere, ob fie nnu Billete erster Klaffe oder Emigranten.Villete haben werden durch unsere Passagierzüge erster Klasse befördert. Ob Sie nnn ein Billet zn ermäßigten Prei sen. ew Vxenrstrnbillet der irgend eine Sorte MsendahnbUlete vollen, kommen Sie, oder schreiben Sie an H. Xt. Dorlnj;, sfiftent (Zentral Pafsagiergnt ftolost'Ctl vashingto und Jllinail VtrJnd'xl - 0. Hill, Sen'l SRpt.St.Loni,Mo. 0. XL 8 0 1 b, veu'l vass.'gt St. Loni Lks. jJWSVllli. M kW AlBAMY CHICÄ6Ö"Rt Q' m : " 9 ' - Die kürzeste und direkteste Linie von INDIANAPOLIS nach Franlfort, Delphi, Monticello, Michigan City, Chicago, und alle Orten im nordlichen Indien, Mich! aan, nördlichen Illinois, Wiiconsin, Iowa, Minnesota, Nebraka, Kansa, New Mexico, Dakota, Nevada, Colorado, Kalifornien und Oregon. 2 direkte Züge tägllch 2 von Indianapolis nach Chicago; ebenso nach Michigan Cith. Ele 'nte Pullmann SchlafWaggons ans de? zügea. Sepäckmarken bi an' Reises - dU Kein Bah s größere Bequemlichkeiten ' oder dilligere Raten aii tr. Se leise und Equipirung nicht e Übertreffe. StahiSletse. tllerPlatform nd Skoßkise, Luftbremsen und all moderne Ein rtchtungen, unübertreffliche Vortheile für Emigia, ten, Land und Touriften-Billet nach irgend einem Orte, der on andere Bahnen berührt wird. Senn an nHrdkch, südlich, bftltch der westlich reisen wünscht, kaufe man nicht da! nöthig tttOit, btl man unser Preis u. s. . gesehen. - köegen Pkäherem end man sich a , Robert Ernrnett, Distrikt ?afsagierSlg,nt, , 2 Slld Jllindi Ltraße, Jndianaxvli, Ind. Jod 0. varso. O. C. vaidln, Seeral.Lerwalter, Seneral Passagier.Sgent, Ehkago.L. ehteag,,2Ll.

WonsnlnVischc

SlWWWNö

.

H. CoL?im. KLEE & C0LE5IAN", Fabrikanten don Mineral - Masses, EparNing Champaign Cider u. Little Daij. Ebenso alleinige Agenten von Selfaft Sing und Selzer-Wasser. ZZontainen erden jeeernit auf efteluv geftlt Fontarnen erden auch rmtethet. 220,228 230 Süd Dklewart Otr. ZdtnP,lt.Zd. M. H. Qtyor, Utne , rlfetZlAl , Mmmmi!3n 7n vrTcrt ? mMEisenbahn -Zeit -Tabelle. Ankunft und Abgang der EiseadahntLse in Indianapolis, an und nscö Sonn tag, den 24. Mai 1885. Jeffersondille, Madiso und JutlavapoU Sisendab. Abgang: Ankunft: lid r tZg. ... 4.10 ZdKadNaU. IM adee .. 8.15 ' Zdckhtkr tSg'.V.U Znd ckvad atl Z.tt , A v Sl r. Im Km end I P tag. 6.45 !t5 CZLttg Vandalia Line. NaUreai .... 7.15 m ag 9p, p .... .13.1 JR TerreHaut, Lee. 4.00 vaeiste r 10.45 Jn'plSuth Bend Sr 8.15 S3ra ch,,, 1. all ud Hcu.AOjlM , rag nr i . .. XSiftm all und 9U... UKa South B,tz Jnd',l,r... IXXm tbedieZr 3 Cth 4.00 Bm kledelaud, Columbu, Eiueinnatt und Judia. OLponß vlstOvayn, lree ine.) PBrl.. 4.0C nderso c... 10.10 Gut Dectonil tj.10.05Bm vir ,.... 7.20 8 3 oshen 3y N c 0x tag .40 ez 301.115 nderfon e . Uri B36taes1 5.liCa h C( X.1U.U ! vrightvood Didision, C. E.l.Lnd 3. gang täglich. 4.(0 v. 10.10 11.05 Bm 15 - täglich. 3.30 ...... 9K täglich. tMttm 21J5 Ca XM Ugltch. 1X1 ftm täglich .10.15 täglich. 75 I Ckeinnati, Judienadoli, Vt. Loni n. Chieag vtfenoalza. Ttneinnait tdifton. Koutv.?s. 4.00 V! Snbtana? Are. II hS Km ckL'oill xx. llBe Dekic er ... lRa 6iaa täglich ee. tMm tnctnnatt tLu m tnetnnati t.11.15 C.2r ic. S..4S91 ine. See 65 Chicago Division. Ceo url j. 7.10V hicago ail x.:2.l0 köeftttn r 5.10 Si 18 8 täglich I t c 11 JO hie täglich.. 3.S5 Lafazeu Kce..l05C CS Hail pc. IX) sin tnktnnatt e. e 41 ftm PiMburg, Eineinnati & St. 2c al visenbah. YPSSLP Cj täglich 4.10 Dck laulgeommtn6onnt.ll.10 B J)ct oulg. Sonntag 4.00 91 r täglich h.. (.Kl Daoto V aulg Sonnt 5.40 B ich Ztt cel geno Gönnt. .4g Z irv r täglich u.ac a a t cui. S,tagi .... 4.3 R V ?O0 9 k täglich 10 JOB Dayto 9r ml. eonntag 7.09 C Chicago Route dia Kokorao. Chicago chneZ I Jnd'I 2$m, ,ug täg 11.15 I Schnell,... 4. C hieago roreß.llM R I Jndxl' I rpret UtKm , . Vaiash, St. Loni & Pacific. Bet Chic KaU 7.15 K j 2.15 5i ChtS?tch8x e 7.15 K HUdr tä, tXOKm Xsl t ,..10.45 v et h all. 15 4.UB Zndianapoli nnd vineenne Eisenbahn -all k a!r 9 8.15 Um I ineen, ee..l0 40 ttst vtneenne cc . 4.U0 N all at,. tJSt Cincinatt,HaraiIWZndianapoliEiserkhn. 3nfcp StLoui 4.00 c GoarvilleAee 4.33 Jndxl u St. .11.13 51m Sin., D.r.5N.I 6.35 B EnnrrLlee 83 Nail. 1U9 ; Jd? u tLlt10, K EincinnattAce Zudiaua, Vloomwgton nudZSeftern visenbahu. Pac ezn Ratl.. 5 Bn anTer S Lee 5.05 ramford.. St Uck R 3 91 tägll.10 aftern 6 Cx. täglich 3.45 6 ine pe 11.0 J 9cm KtlantUfiftS. 4J5K3 Didisiou. St. Loutt oresteld... 4.2Z V atl Tag.Sl. t.ZZ V acht 9t 11.50 m Oeftliche Oeftl.iaU....4dV Tägl. Scxred....1l Z0m ltlantte S.x.... 4 4sNa I Nacht 33 C SaU Tag, 1 45 I oresi,l5 .. 5 3) JC Didision. Pacifte ExpreZ... 7 45S 3 I 10 35 Western ffxj .... 4 40X Iudianapoli nd St. Loui Sisenbahn. Tag Sr?r,ß, ee. täglich 7.10 v Bon St 2 9r. 5.30 KB 9! 48g C C 3.45 e Loeal fassen m.lcQO Da, El ktägl tJliZn Jndiaa,oli e S.Km V u t L r täglich glich I u e.105 92 Loniville,Nev Ibanh & Chicago. Lk-Lme. hicago k tgl.. 1120?: l hicago r. tgl.. Z5S Mono cc 50 I onon c 100XX8 ich tt, Ctjicac ich. tt 4r ic I Mail 12.45R x aU. 3 115 Lüg mit r. . Xehnjef (UCr mit I Schlaf.VageN, tt p. Barrar. mtt d.. H,l,ar OHIO INDIANA .MICHIGAM ;THE BUSINESS HAH MThen he travela wants to go ernick. vaats t bo comf ortable, wanta to aiTive at aestuiatiöa on tiine, in fact, ranta a strlctly buslnesa trip, and consequently takes th populär Wabash Route, feeling thatbe 1 sure to sneet Ms enagements and continue to prgsper Cid bohappy. . THE TOURIST j ITas long eince chosen tbe Wabash ftf'th lavorite rouletoalltho Summer resortsof th East, North and West, and Winter BetorU cf tbe South, as tbe Company has for years pro Tidcd better aeeommodations and mora attractions than any of lta competitors for thl c'asaof travel. Tonrist Tickets ean b bad at redueed ratet &i all princlpal C2ce3 cl IZi Company. THE FARTtTTTR In eearcbof a new home, -wbere Z, ean e eure better retnrns for hls labor, bould re member that tbe Wabaab 1s the most dirett ronte to Arkansas, Texas, Eanaas, NebraikA, and all points South, West, andxCortbwea, and that round-trlp land-explorer ticketa atvery lowrate are alwaya on sala attha ticket oiflce. Descriptire adrertlting matter of Arkansas and Texas sect free to all appücanta by addressing tiia Oeaeral Pu seager Agent, THE INVALID Wül find tbe Wabash th most conrcnltat route to all of the noted bealth reaorta of Illinois, Missouri, Arkansaa and Texas, and that the extensive througb car System and euperior aeeommodations of thia populär line will add greatly to bis conafor "wbue ea route. Pamphlets üescriptiv of tbe ms Ty celebratedxnfneral iprings of tfca Wert i-iä Boatb sent iree on application. THE CAPITALIST Can pttlho Information neoeaaarr to fteem al e and profitable Investments In agriool ture, tock-raisJnff, ralnlnr, lnrabennr, r any of the xnany inritlng Leids tbrouebout tbe South and West, by addrcaaln tbo ua ierügned. u - F. CHANDLEB, ? ' Ccsenl ratscartr aa Hexet irtat. tt. Im, E. ILLINOIS IOWA MISSOURI

J. Klii.

flAIAlln mmm ,