Indiana Tribüne, Volume 8, Number 251, Indianapolis, Marion County, 28 May 1885 — Page 3
sDrsfu Sjft (SJk Mist denen, die sicb selbst helfen. Die Nawr bat Kräuter zur Heilung menschlicher Uebel seschzffen und die medizinische Wissenschaft d,:t ihre heilenden Kräfte, sowie die zur Be v?a!tigung der Krankd eilen nöthigen ComdiNationen erkannt. Das Resultat dieser (Sm keckungen und Combinationen ist sITTEßS Eeit vielen Jahren ist es i schweren SU'! len ron Nieren und Lebcrkrankheiten, Mal aria, LZpepsie, Unverdaulichkeit, Schwäche, Mattigkeit etc. geprüft worden und hat stet Hilfe und Heilung erschafft. Taüftnde en Zeugnissen sind dafür ausgestellt worden uad das Mittel ist sehr beliebt. I. C. Steinöeiser. Suverintendent de Laneaster Co., Pa., Hos'.'ttats, schreibt: ..Ich wandte tt in eine? großen Zaik von Fällen tn L?,?evjlk. s::krea.Krakbkit. Lederdestwerden. Rdeu natimiu, A'tdma und (icrcfela au und unseründ. lich mit Un besten Resultaten." hgffman. von Cinleville. C, sazt: ..Hierdurch descheinize ich. daß ich an ftrf4enfctnt ?'dr?l?re und dnrck de Gebrauck einer Flasche vu Mlskln' Arauier Bttier ollständig kurtrt urd." ZNlskler Aerk Dilters o. 525 Cornmerce Str., Philadelphia. ytttrc'i anzeuehmrr LZnrm'ÄJrnS ichlägt tr feizl. Gtt j I & t tnrzeSe ud deSk Safca nach Loxüaville, Naihville, Mernphia, Chat tAnooga, Atlanta, Savannah, Jackgonyille, Mobile and New Orleans. 4 tst dsribeilhaft für Passagiere nach de Suden, eine dirette Nsute zu nehm. Palafi, Schlaf und BarlsrWagen zwischen Chicago urd LouiZville nn5 St Louis und LonisdiL o&u Wagrnechskl. Comfort, Lchnelligfei! und Sicherheit bietet die ,3qf" die alte zrcdei'afftge 5ö. M. &, 5d. M. M. II. R. D erlüg:, Llssiste.'i Seral PaffaLi?r.gnt, c?te?w2e Q,1inglon und JS'.noiZ ., Jndvlß E. W. McEknna, Superintendent. FeuerMlarm-Signale. 4 Pennjobania und Wagtet. fcauotauutter 5 Stuer De,aN,,utH. Oft.5t.'i und ?k. ? i:urd Äichign trat. Jre,.LtraS und WaffachuZett p, v SEir.fUn d Z!erdTt:aß. 13 ZZaffach,fett? Sot. nahe bl 5tt. 13 Delaroar ttx, und Fort LZaone 21. 14 n Ierses nd 7 LZaon Av 15 t Cir. unlSaftachutt v 1 a&ruVan Ä.id fä Str. II Park s. und Vttk? Str. IS Barros: tr. nd ?.!, oe. 19 Archer und John Biu IU Eoitezör. un '.lnt Sti. lj Alabama und Siebente S. 125 SinMan und Lieben! Str. ZXb Xtxiti L:r. und Lricola So in u2unz.Sbäur. 4ZS kntrai So, und chte Vt, ISl labsma ad ontZon S:r lt2 Z!z)am?!an und Ächte Ttr IS lZeze Äre. und Zhntk Str. IZö Hsse Lv. und Telaa:e Ltr 1 Dla?s und Wtchizan Str. 21 St. Is Stt nah JUinoiZ. ii ytnnsqloanta und Pratt Str. ' 2S Ss. S. Sngine Hdufe echst, nd ttn -S Spisftlfixxi und St. Clr Stri!T 3.2Lci und Miiöigan Str. ' Pl!oaaia Str. und Hsme So. Rissigst und Stert Str. 211 ktnff d William Str. l i3 vu??lvanie und Zkich'.gan Str. Hl J2:n: und jexUct Str. .21 Jndtan Ä. ud ZZtjigan Str. ' sü dta und Wslut ZU il altfamia und SGna53t Sir, ! S5 öUt tia kW Bork Str. SS !Sk. und Lt. Elatr Str S7 SUdt&sftt'' ü3 Sui! ud ökard Sir. 9 ichiea nd S!k' U O? und W! Ltt. Z12 eft ud Dttt Str. 314 SUCenU s9 ösd :t. 41 WaZdiagt Ü Si5,ndor' ' lÄ$3iffouii 4ö SiiTtoiia ? 'v 40 S5-uilu JCea iga' . ' i 49 2nllaccU 4U kÄZlt r .. - 418 VtifflKsl " ' ' 415 gt8ufcr.' . 21 3.. Ä . . .423 Jnsin & ' ezUnois 1- ' Z'nsi, u ' ''' IS S3S UEtBw '' b6 TnZ7 " 67 Pltldtan ' i; SS Rbiia i tt btfon ! tU WK d US niui, 514 Union ar 815 giinsil i 017 5?.snt 1 LsutZz n i innjjli i i , 3 .. 3 l5at 0ft 'Z-r.i -- i Uafiaevt ' S7 OlxgtnU i es 0ftnd - Pns,l fiU VcKk! ' 71 IrgtnU OftunZ . T"A idiN ' v - V' i k 4 .. ': 1 11 ntttan '' 11&U1 ' ' . flj SlSUAl i'IA 6txg;nt. i . ' 4Util - ni eni . ,,ijy : , .'i': tii naw; - 714 Oiaag i. . -fl5 ShU ül x i LiaZdin . ; J ti Djx ust 'l t4 -" - ' 49 tuft i-,-f . . " j .,-4rf'. jlt- " ..' lZ.'.' Vi tülf. S ii Druat-r fe9 rauii ; 8U . S t ! .' i ! '.i t . gUn?(C 19 litt' ' 14 D5t i a 4! JUat-'- : . '. i ' v: 8 r j ' f iwt MetiM 1-4-1 UrtoatUnd Ä tarnt. -$ etjn ?r l axi CCöiJg rt eiJbuaailf C4U t . --
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Ludmilla.
Eine ErzZHIung von Dniep r von L. v. d. Oelsn i. (gorlsedung.) (Sine dctachirtc Schwadron desselben hielt auf der Straße nach Schittomir in der mis bekannten Besitzung des Generals )!owitzki Mittagsrubc. Schloß Parez war unbewohnt. Der mnae Officicr, welker die Schwadron bcfebligte, ließ sicl' von dem areisenVcrwalter des SchlosZcs das Parttyor offnen uno navw, von diesem begleitet, seinen Weg nach dem Gartcnbausc, in welchem wirdieBekanntschaft udmillas und deren Freundin Wera gemacht. In Gedanken versunken, blieb er vor dem verlassenen Pavil lon steben. Die öäden waren geschloffen, tiefe Stille herrschte ringsunl. Wo lebt jetzt der Besitzer des Schlosses ? fragte er den Verwalter, welcher ihn aufmerksain betraä'tete. Der General Rowitzki ist vor einigen Jabren in Petersburg gestorben ; er war auch eigentlich nicht der Besitzer dieser Gütersondern verwaltete dieselben für feine Tochter. Und diese Tochter? -Sie meinen das gnädige Fräuleins Wo sie, meine jetzige Herrin, weilen mag, darüber weiß ich zum Kummer meiner alten Tage, nichts. Das gnädige Fräulein wurde kurz von dm Tode des Gene rals einem polnischen Grafen vermählt. Der General soll es so gewünscht und das gnädige Fräulein, die ihren Vater über alles liebte, sich gefügt haben. Sie ist ihrem Gemahl nach Polen gefolgt. Du lieber Gott, mir wird daö Herz schwer, wenn ick daran denke, was die jung, Grafin in dem Lande zu leiden haben mag, lvo ein so schrecihchev ötneg wüthet, um? der Graf,ihr Gemadl. soll ein der Häupter deö Ättfstandes sein. Das ist alles, was ick über das Sckicksal meines gnädigen Fräuleins der Gräfin, wollte ick sagen weiß, mein Herr Lieutenant. Und mich erkennst du nickt wieder, alter Freunds wandte der Ofsicier sich Iä chelnd an den Verwalter. Meine Augen sind schwack geworden. und doch sollte ick Sie kennen, nur weijj ich nickt, ob ick meinenAugen trauen darf. Sind Sie wirklich jener Flüchtling, welcken das anädtge kräulein im Gattenhause verborgen und den ich auf Befebl des Generals in der Viackt durck den UtaU qefübrt i Du irrst dich nickt, Marini, denn so heltt du dock, och bm jener Flüchtling, welcher hier Ilettuna qeiuckt und ge funden. . Und meine Hochherzige Zletterin u einem polntscken Grafen vermahlt. sagst du 'i Kennst du den ?!alnen des Grarni ? icin, Herr Lieutenant. Wir erfuhren bier von der sacke, als alles vor über und der General gestorben war, und auck das waren nur Gerüchte. Für öiamen habe ich immer ein schlechtes Gedäcktnlß aebabt. Drüber scklckte o nach dem Tode des Generals die Einnah:nen von den Gütern an eine Gräfin Swerski ; seit einem Jahre hat das auch aufgebort. Der russische 5)fficier war Wladimir Stein, von dessen fernerm Schicksal nack seiner Berurtheilung durck das iriegsgertcht wlr unsernLezern nichts mitgetheilt. Er hatte Zich bet verichicdenen (Belegen heilen in den Kämpfen gegen die Tschet sckcnzen durch seine Ulnsicht und Tapfer seit in einem Grade ausgezeichnet daß er die Aufmerkfamkeit des bercominandlrendcn, General erniolows, auf nch gezogen. Auf die Berweiidung des Generals wurde Stein begnadigt und wieder zum OsMler befordett. Die (innneruna ai die lieblickc Ersckeinunq des jungen ?)!ädchens, welches einst seine Retterin gewesen, war in seiner Seele lebendig geblie den, und ihr Bildmß, welches er jtch da mals angecignct,batte er als tbeures An denken an die wenigen Augenblicke be Wahn, wo er sie gesehen ; das Bild war sem unzertrennlicher Begleiter in allen Kämpfen gewesen und hatte für ihn die Bedeutung eines Talismans gewonnen. Sein Gefckick hatte ihn nach Jahren an denselben Ort zurückgeführt, wo er einst eine Zuflucht gefunden, und die vnnne runq an diese Zeit aus seinem cben er wachte bei dem Anblick des jetzt verödeten Gartcnbauses mit erneuter Kraft in lbm. Als Gattin eines Führers der Aufständjschen sollte seine Retterin jetzt in Polen Weile, und ihn rief sein Geschick aüf diesen blutigen gmpsplatz. Weniger als- n Jahr war seitdem vergangen, der polnisch Aufstand großtentheils unterdrückt; die HM'tanführer . , t ir . v.anen ia uver etc grenze gefluchtet und einzelne ruppeneorps der volnttcken Ar m?e welche dieselbe ebenfalls überschritt ten, waren dott entwaffnet worden. Nur in dem südlichen theile von Polen hatten sich einzelne Haufen per Aufständischen in die Walder an der galinichen Grenze zurückgezogen und leisteten hier einen verzweifelten Widerstand. Dieser Berfolgungskamvs wurde zu einem der blutigsten Abschnitte in der Geschichte des volnischen Aufjtandes. Der Kampf in kenen undurchdringlichen Wäldern und Shmvien, wo derelnd m jedem Dickicht, hinter jedem Baume verborgen lauerte und ungeNhen e"ie sichere uelentjand te, kostete die , Vtussen zahlreiche Opfer Nach einem Gerüchte sollten dje Ausständijchen von einem Graf Belski angefübtt sem: andere Gerüchte sagten aus, paß der Graf über den Greuze entkommen, und wieder andere behaupteten, daß er im . . . rr. - ill . ampse gefallen. -u;a Regiment, x welchem Stein, zum Rittmeister beför iv&l iedt eine Schwadron befehligte, hat te den Befehl erhalten, die Wälder von den Aufständischen zu säubern. Stein stand mit seiner Schwgdrpn fast im Mittelpunkte der ausgedehnte Waldungen, welche sich, von Sümpfen unterbrochen, W Zur österreichischen Grenze zogen, und zwar jn eitlem Torfe, welches zu den Gükern deö Grafen Belski gehörte ; in dem Verlassenen gräflichen Schlosse, welches in seiner Verwüstung dje Spuren stattgehabter Kämpfe trug, hatte er sein Ouartier aufgeschlagen. Die Aufgabe,' we'lche ihm hier in diesem Patteigängerkämpfe zutheil geworden, war eine so schwierige, wie gefahrvolle. , Die Einwohner.pieses Dorfes waren in die Wal-
der geflohen, im Schlöffe selbst war keine lebende -eele zu finden ; die unheimliche Stille, welche über dem Schlöffe und dessen Umgebung lag, wurde nur durch den nächtlichen Zuruf der Schildwachen und die regelmäßigen Schritte der Ronde unterbrochen. Jn einer solchen Nacht hatte sich Stein, nachdem er selbst die Ronde gemacht, in den Saal zurückgezogen, welcher ihm als Wohnzimmer diente, ökoch sah man in demselben die Spuren früherer Pracht, jetzt waren die kostbaren Möbel und de-
ckenboben Spiegel zertrümmert. Er war eme Zeitlang auf- und abgegangen und hatte einige der noch an den banden ängenden, aber theils von Kugeln durchlöchetten Portraits betrachtet, welche den fremden Eindringling aus ihren vergoldeten Nahmen finster anzublicken schienen. als ein Unterofsielcr mit emer celdung eintrat. Was gibt es, Gritzko' fragte jetzt tem. Ich wollte dem Herrn Rittmeister nur melden, daß es hier im Schlosse nicht geheuer ist. '-. o exr - t ff w , " . yciqt geyeuer : Was fou oas l'eii;en : Es bausen Gespenster bier, versetzte der Unteroffieier, ein Kleinnisse, indem er sich bekreuzte. Narr, sckäme dick, Gritzko; du biit ern alter Soldat und glaubst an Gespenster ' Ja, sehen der Herr Ntttmeifter, meme selige Großmutter Laß deine selige Großmutter, unterbrach ihn Stein. Was ist's mit deinen Gespenstern 'i Die acke tit die, daß der Kuska an der großen Treppe, welche in den Hof hinabführt, auf Posten gestanden ; da hat sich, wie er ,nir getneldet, die and aufgethan, und ein weißer Geist ist erschie nen. Ein weißer Geist? Nun, und was weiter ? Der Geist hat drohend seine Hand erhoben und ist an dem Kuska, der vor Schreck mehr todt als lebendig war, vorüber und dann hinunter in den Hof geschwebt ; hier hat er am Brunnen Wasfer geschöpft und ist auck auf demselben Wege wieder durch die Wand veaschwunden. So, also ein Geist, der Durst hat und Wasser trinkt ' Du und die einfältige Sckildwacke, ibr seid beide alte Weiber. Ich habe, mit Respect zu melden, in der Schlacht bewiesen, daß ich kein altes Weib bin; aber mit Gespenstern ist nicht zu spaffen, Herr Rittmeister; da hat zum Beispiel meine Großmutter Ist der Geist heute Nacht zum ersten Mal erfchienen Die Dragoner munkeln schon lange davon, und an der großen Treppe will niemand auf Posten stehen. Gut; sagte Stein, du schweigst über die Sache, und in nächster Nacht will ich selbst den Poften an der großen Treppe elnney en. Ach, thun Sie das nicht, Herr Nittmei' ster, mit Gefpenstern ;ft nicht zu spaßen ; das heint Gott versuchen. ES ist auch nicht meine Absicht, mit ihnen zu spaffen, ich will unser Gespenst bier qarn ernstlich nach der Parole fragen. Wie der Herr Rittmeister befehlen. Eure Hochwohlgeborcn sind srcilich ein Ungläubiger, 'das heißt ein Lutheraner, verbesserte sick der Unteroffieier, und da Schon gut, schnitt ihm Stein die Rede ab, du schwelgst über die Sache und es bleibt bei dem, was ich befohlen. Ter Po sten an der Treppe wird für nächste Nacht nicht besetzt. Um welche Zeit erscheint der Geift qcwöbnltch ? Um Mitternacht mit dem Glockenschlage zwölf, wie alle Geister, ettvidcrte Grietzko. Jn der nächsten Nacht stand Stein in einer Nische der Mauer verborgen an der Treppe. (?eräufchlos öffnete sich um Mit ternacht eine aebeime Tbür in der gegen überlegenden Wand, eine weibliche, in ein bis zur Erde reichendes weißes Tuch qebüllte Gestalt trat aus derselben und näherte sich der Treppe. Stein rührte fich nicht. Die Geftalt sah sich vorsich tig nach allen Seiten um, amg eilen den Schrittes die Treppe hinunter an den Brunnen, füllte hier einen Krug mit Wasser und kehrte auf dansclben Wege wieder zurück. Jn dem Augenblick, wo sie die pberste Stufe der Treppe erreicht hatte, vertrat ihr Stern plötzlich den Weg. Halt, keinen Schritt weiter ! Wer bist du ? Was treibst du hier ? rief er sie an. Mit einem Aufschrei sank die Gestalt, es war eine Frau, auf ibre Kniee. Wer ich bin i Eine Unglückliche, weiche einen Trunk Wasser für einen Sterben den holt. . Seien Sie um Jesu willen barmherzig ! brachte sie mit schwacher Stimme hervor, in)em fiedas verhüllende Kopftuch zurücktchlua. Stein blickte in ein noch jugendliches. aber abgezehrtes Müdchengesicht mit dun keln, emgefunkenen Augen. - Um des Heilands willen, üben Sie Barmherzigkeit gegen unglückliche zyrane, die hier am Lager eines Schwervcrwundeten,Sterbenden, vor Hunger und Elend verschmachten ! Eine Brotrinde und ein Schluck Wasser sind seit vielen Tagen unsere einzige Nahrung. Wir führen keinen Krieg gegen wehrlöse Frauen, erwiderte Stein. Wollen Sie mir sagen, wer hier in dem Schlöffe versteckt ist, welches wir für unbewohnt ge balten. Ich will es, Herr Officier. Der Besitzer dieses Schlosses, dc? Gras Belski, bat, zum Tode verwundet, in einem geHeimen Gemach Zuflucht gefunden, und seine Gemahlin, die alle Beschlverden und Gefahren dieses unseligen Krieges mit dem Gatten getheilt, pflegt jetzt den Verwundeten, welcher, vom Fieber verzehrt, dem Tode entgegengeht. Vor der Besetzung durch die russischen Truppen erhielten wir von einem treuen Diener der Familie Lebensmittel; das hat aufgehört, und wir sind dem Hungertode nahe ; ich habe es gewagt, einen Trunk Wasser für den Grasen zu holen. Führen Sie mich nach dem geheimen Gemach, den Unglücklichen soll sofort Hülse werden, sagte tein voll Theilnähme. O mein Herr, rief das Mädchen unter beN?orbrechend;n Thränen während jji$
vicin aufmerksam verracnrcre. er.i weif; ich, daß Sie uns retten werden, denn steine Augen triigcn mich nicht, ich ertnne Sie. Sie werden uns retten, w'ic Sie selbst einst von einem jungen V tÄdchcn gerettet worden. Ja, fügte sie hu;,' als Stein sie erstaunt ansah, ich crt'nne Sie. Sie sind jener Flüchtling, der- einst Zuflucht im Park von Parez gefunden, und diejenige, welche damals Ibr Retterin wurde, ist hier,, nur wcnigc Sckrittc vonJlmen,dem Hungcttode nciiV ; sie ist die Gemablin des Grafen Bc'ls'ki.
G&'ßa Gott ! rief Stein tief ergriffen. ckncU, führen Sie mich! Die schmale, in der Mauer angelegte Treppe führte in ein weites Gemach ohne Fenster, welches durch eine Ampel nur ipärllck erleuchtet war. m Hintergrün de lag mit vom Fieber gerötheten Antlitz der Verwundete ; die am Köpfende des Lagers sitzende weibliche Gestalt erhob r t s r . . l cct i. V flw crfa)roaen, ms fle mir vera, vicfcs war die Führerin Steins, einen russischen Osficier eintreten sah. Stein erkannte Ludmilla auf den ersten Blick, trotzdem daß Kummer, Entbehrung und jetzt sogar der Hunger den lieblichen Zügen der jungen Frau die Farbe des Todes aufgedrückt. Erschüttert trat er ihr näher. Ein glücklicher Zufall hat mich Ihren Zufluchtsort entdecken laffen; Ihre Freundin ist meine Führerin gewesen, Frau Gräfin. Gerechter Gott, was müffen Sie gelitten haben ! Warum haben Sie sich mir nicht früher entdeckt ? rief Stein schmerzlich aus. Konnte ich das, Sie sind russischer Ofsicier, und mein Mann Führer der polnischen Aufständischen. Doch, doch, meine Gnädigste, Sie durften sich meinem Schutze anvertrauen ; ich hätte den Grafen vielleicht retten können, ohne meiner Pflicht etwas zu vergeben. Wer in der Welt bat denn ein größeres Recht auf meinen Schutz, auf mein Leben, als Sie, Frau Gräsin ?' Erstaunt über den Sinn dieser Worte blickte Ludmilla auf, trat einen Schritt näher, betrachtete den Sprechenden mit größerer Aufmerksamkeit, als ihr im ersten Augenblick des Schreckens und wegen des im Gemache herrschenden Halbdunkcls möglich gewesen. Mein Gott ! sagte sie leise, und eine leichte SMU trat in ihr bleiches Antlitz. Ist es möglich, Sie waren jener Ofsicier, welcher vor Jahren Ich bin jener Flüchtling, welchen ein hochherziges junges Mädchen einst gerettct, als er verfolgt in deren Gartenhaus drang. Erkennen Sie mick wieder, meine Retterin ? Ja, ich erkenne Sie wieder, Herr Wladimir Stein. So wechselt das Schicksal im menscklichen Leben. Damals waren Sie der Flüchtige, heute bin ich eine Verfolgte auf der Flucht. Und ich tverde Sie retten, sollte es mein Leben losten. Seien Sie nicht um mick besorgt, mein Herr ; retten Sie meinen Gemahl, wenn Sie es vermögen, wenn die Rettung für ihn nicht zu spät ist, setzte sie hinzu ; der Herr Gras bedarf vor allem eines Arztcs. Mein Gott, und Sie, Frau Gräsin, Sie habe Hunger gelitten, wahrend ich in Jhrcin eigenen Hause Ich babe viel getragen und fühle die Kraft iii mir, noch mehr zu tragen, aber für den in seinem Fieber bewußtlosen Grafen ist schnelle Hülfe nöthig. Nach wenigen Mimik stand der Militärarzt der Schwadron ain Lager des Verwundeten. Die Kugel steckt noch in der Wunde und hat sich gesenkt, sagte der Doktor nach sorgfältiger Untersuchung; das Fieber hat die Lebenskraft erfchöpft,ich getraue mir nicht, die Kugel zil entfernen, der Verwundete dürfte unter meinen Händen sterben. Herr Rittmeistcr,setzte er leiser sprechend deutsch hinzu, der Verwundete hat nur noch wenige Stunden zu leben, hier thut ein katholischer Priester mehr noth als ein Wundarzt. Ludmilla hatte, während sie sich über den Verwundeten beugte und in sein Ant Ii blickte, über welches bereits der Tod seme Schatten legte, die Worte des Ehrruraen verstanden. Mein Man, sagte sie, ihr Haupt zu Stein erhebend, war in diesem Kriege, für welchen er sein Leben eingesetzt, in jedem Augenblicke bereit, vor seinen Gott zu treten, wozu noch eine überflüssige Eeremonie ? Vermag ärztliche Kunst es nicht, sein Leben zu erhalten, so wünsche ich nicht, daß seine letzten Augenblicke gestört werden. Der Graf ist zwar ein Verschmier, ein vom Gesetze Verfolgter, ich darf jedoch annehmen, daß die russische Regierung keinen Krieg gegen Sterbende sührt. Der Herr Graf, Ihr Gemahl, steht unter meinem Schutze, und was auch geschehen möge, so verpfände ich meine Ehre für seine Ruhe und Sicherheit, erwiderte Stein. Der Arzt hatte den Zustand des Verwundetcn richtig beurtheilt; noch am Mo?gen des nächsten Tages erlosch deffen Leden. Stein hatte noch an demselben Tage dem Eorpsgeneral über das Geschehene Meldung gemacht und die Erlaubniß erhalten, die Leiche des Grafen Belski ohne Gepränge in der Familiengruft des Schloffes beizusetzen; seiner Verwendung gelang es auch, für die Gräsin als Russin die Erlaubniß zu deren ungehindetter Rückkehr nach Rußland auszuwirten. Die Güter des Grafen wurden von der Regierung mit Beschlag belegt, seiner Wittwe aber war der einstweilige Aufenthalt in dem Schlöffe gestattet worden. f Stein hatte häusig Recognoseirungen durch die Wälder zu machen und manch heißen Kampf zu bestehen. Er war oft mehrere Tage lang vom Schlöffe abwesend, wenn er jedoch zurückkehrte, widmete er jede Stunde, wo er nicht von seinem Dienst in Anspruch genommen wurde, dem Verkehr mit Ludmilla. Und es waren glückliche Stunden für ihn. Er that emen Liefen Blick m das reiche Gemüth der jungen Frau, welches sich, ihr selbst unbewußt, in solchen Stunden traulicher Unterhaltung vor ihm enthüllte. Hatte das Bild Ludmillas auch stets in seiner Erinnerung gelebt, so übte eö jetzt in ihrem fast täglichen Verkehr einen unwidcrüeblicken Zsuber auf ibn aus. von
welche,?, sie in ihrer Natürlichkeit mcktS ahnte. Wir Frauen, sagte Ludmilla einst zu Stein,, sind doch im allgemeinen humaner, o ocr vielleicht sollte ich sagen, vorurthcilsfrcier über so manches, was der Mau. n im Namen von Pflicht oder Ehre als unverbrüchliches Gesetz anerkennt. Es .ßibt allerdings Pflichten, die auch wir Frcrucn anerkennen und üben, was jedoch, die Mehrzahl der Männer glaubt als Pflicht erfüllen zu müssen und höhere Güter des Lebens dafür zum Opfer brcngt, ist häufia Selbsttäuschung oder
bahn. Mir erfchemt das als eine verkchrte Weltordnung, als eine Vcrirrung von BcFriffen, die auf keinem wahrhaft humanen Grunde beruhen. Ich spreche freilich nur im allgemeinen und kann mich auch leicht irren. Wollen Sie sich nicht naher darüber aussprechen ? Gern, Sie dürften mich sonst mißverstehen. Ich sehe einen Unterschied in dem, was wir uns als Pflicht auferlegen. Es gibt Pflichten der Menschenliebe, Pflichten gegen diejenigen, welche uns nahe siehcn und unserm Herzen theuer sind, bei deren Erfüllung wir freudig ein Opfer bringen oder zum Opfer werden ; es gibt aber ebenfalls despotische Pflichten, die wir erfüllen, ohne daß unser Herz sie uns auferlegt. Ich verstehe Sie vollkommen. Sie machen einen Unterschied zwischen dem, was die Macht der Verhältnisse von uns erheischt, und dem Pflichtgefühl der Menschenlicbe und des eigenen Herzens. So ist es. Ersteres ist eine despotische Macht, welcher wir uns nichts desto weniger beugen, imd häusig nur eine Idee, ein Wahn, welche die Meinung der Welt zum Gesetze gestempelt. Sie selbst, Herr Stein, beugen sich einem solchen Gesetze, fuhr Ludmilla fort. Sie kämpfen gegenwärtig gegen ein bethörtes, unglückliches Volk. Sie setzeii Ihr Leben aus, die Kugel aus der Flinte eines rohen Bauern hinter einem Baumstamm kann es Ihnen nehmen. Und weshalb ist es so ? ÄVeil Sie glauben, Ihre Pflicht zu erfüllen, sie erfüllen zu müssen. Ist das nicht eine despotische Pflichtauferlegung, die sich durck kein bumanes Prinzip rechtfertigen läßt ? Sie mögen recht haben; wir tragen Fessein, welche wir jedoch nicht abstreifen können. Auch denke ich nicht, Ihnen einen VorWurf daraus zu machen. 'Wir alle tragen solche Fesseln. Sehen wir auf jene cnthusiastischen polnischen Patrioten, unter welchen incin unglücklicher Mann einer der uneigennützigsten war. Sie haben diesen unseligen Krieg heraufbeschworen und waren von dem Wahne befangen, eine Pflicht gegen ihr Vaterland zu erfüllen. Und war diese Ueberzeugung etwa kein Wahn, mehr als das, bei vielen der ausgeprägteste Egoismus? Sie wollen die Freiheit ihres Vaterlandes, aber auch nicht' einer unter ihnen hat daran gedacht, vorerst seinen Leibeigenen die Freiheit zu geben. Ich habe mich, abgesehen davon, daß ich keine Polin bin, für die Idee, für welche mein Mami Blut und Leben hingegeben, nie begeistern können. Er hat die Reihen der Aufständischen nicht verlassen, ist nicht entflohen, sondern hat bis zum letzten Augenblick gekämpst und sein Leben gelassen. Ich war nicht begeistert für die Idee, und doch habe ich die Gefahren des Krieges mit ihm getheilt bis zum letzten Augenblick. lFortietzung foiat ) N. GERARDY'S rocertz No. 228 ) Ost Washington Straße. Nachfolger von WM. PFFFLIN. Ai'ellHlleacojm's berühmter Hng - ffiß absolut rein und der best im Markte. Dieser Essig wird in Quar'Arügen verkauft und wir geben mit jevem Krug in Geschenk. Di Ge schenke bestehen eui silberplattirten Caster, Eg und Theelöffeln, Messer und Gabeln, Slaiasaren, Ta schentüchern. Binden, Bilder, Echrnucksachen u. s. v, Die geschieht zum Zwecke der ReklarnPreis per Krug .... 10 Ctö. ßT' Bei allen Groeert zn haben. &$mtyenl in größter AuSvahl. Gasolin- und Ocl-Oescn gereinigt und reparirt. Gajolin und Oel bei E. Smith and. Co., 30 und 32 Nord Illinois Straße. ET Telephon 707. jgj j Kinöer Wägen! Ekprkßlvögcn, Bicyclcs und Tricycles. Schaukeln u.Kindkrstühlc. Allerlei Spiele sür's Freie. Qh&lE&jQ'sQo. 2V UNO SÄ efi Washington Straße.
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