Indiana Tribüne, Volume 8, Number 250, Indianapolis, Marion County, 27 May 1885 — Page 1

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WWW Jahrgang 8? Ossiee : o. 120 OK Mnrvlaud Straße. Nummer 250. Indianapolis, Jndian Mittwoch, den 27. Mai 1883

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MNZSlgSN tn dieser Spalte soseit dieselben Sicht sch!fttanzeigtu find und den Raum do drei ZeUeu nicht übersteigen, Kerben unentgelt l ich anfgenolmeu. Dieselben bleiben S Tage Kehen, können aber unbeschränkt erneuert werden. uzeen, welche bis Mittag 1 Uhr adge. geben werden, finden nsch am selbigen Tage Entnahme.

Aee!ttttzU. V? lanat ird m Äinderaäfcchtn. o. 230 Oft e Dort Str. Z m gttvtttcufcn: in wachsamer Hund. Xa.21. ;te Siraie. Z m Verlangt: Deutsche ädch ta einer klei-en F mU v,n Z P,rsn,n. ON Pratt Str. 23m 13 rla n f mir in, gut deutsche ASchin. S!o. ZV Word Xeniufs Strafe. E?f,hlnge er langt. lju Rtilin gt rord ein vlä-chn ,n etwa 18 Jahren. 9i: 72i Rr, rennesse Straße. 11 S e s u ch t wirb ein gute imrmädche im Eircle PttkHot'l. 29 vrlanßt dz alle Leser der Tribüne erfahre, daß 9. . et er. n der alten Firma Eamvlin iHeilner in o-2 ord Pennsylvania Strafe ein neue! Schuhgeschlist eröffnet hat. und sich freuen ir, seine ahlretchen Freunde, die ihm seit 30 Aalz re ur Seite gestanden, bei sich ,u sehe.. 3j4 Stellegesuche. a , s u ch t roird Xrfteit von wem rfhr?e Bäcker, öattch all Vsnnann. Adressen bittet an nter hissn E. V. in der Osft?e d. Vl. , hinter, lassen. Min aesucht: in junger ?Zann. der mit Pferden umgehen kann, sucht eine Stelle al Poner, der für sonstige Arbeit. Nachzufragen in der Ösftc fci. Blatte. 30b 9 sucht: Ein langer tlann, der mt Pferden m gehe kann, sucht irgendwelche Btschlftigung. Hilf re 179 Sud ertdiz Straß,. 28m gesucht wird ine Stelle von einem deutschen Dienstmädchen. 579 West Pkichtga Straße, 27 Gefunden. Zlsnden: Sin rotbseidener Sonnenschirm an Uclart?, östlich von er.dian Straße, tf. Berg mann, Ecke W'N uns ani uafte. m In vermiethen. u,rmieth'n: .jchZjtzlutz a.31 srd CH 5t'?e. mit Wohnung. ll Zu verkaufen. Z erkaufen: Sin Saloon außerhalb Jndiana ,li in meaen ."kheir Hi Eigenthümer billig S erkauf-. !,re. d'i Srver Jt Waterman, Oft ar'and Zt'&i:- 37 iopi Lcctüre ! Große Köpfe! Kleine Köpfe! Lanze Köpfe '. Breit' Köpfe ! Runde Köpfe! Gescheidte Köpfe ! Dnmme Köpfe! Köpfe jeder Art find n eie paffende Kopf dedecknnz bei ZcTWdöWr de dohlbi kannten Huthändler fto. 16 Oft Washingtoner. Hro ß es Sommernachtsfeft , Uhren der Iayres.Strsammknng d,s Groß - Hains von Jndiana, -V. A. O. !.. am Mittwoch, den 27. Mai.'SS, im ?üwix-0artn ! Sck Slonil und Meridian Straße. aintntt für NiZltmitalieder . . SS Cents. Mitglieder des Ordens frei. Flenes Theater Stsernes gewöhnlich die Goldmwe ge nannt, ist der Palast des Westens. (Eipütl;!! Spar- und Leih - Verein. Obiaer Verein ist jetzt rgantfirt und hält fein w.rt leben Mittwoch Abend im Lokal tze, Serr Eha. Ji,chiger. o. Oft Washington traße. ital Ztl in X, theile Q 1200. Eintritt 0 Eevt er theil. Di, rfte Anzahlung ndet am 5. Juni statt. slnthetl können noch ge,etchnet erden tnitzin ,,rl ank, teeg ernhamer' Olftee, horxe lock. . . Feibelman, 90 Oft Courtftr und bei harleb Jtichinger. ,.b Oft Washington StraßeG. B. Feibeliiianii, Sekr. Joseph Grnst, Stulatkur, ?lQ8teror.I No. 57 DavlS Straße. KI uftrZge aitUn hillt, und pfcapt Igtfühtt.

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Neues der. Telegraph. Wett t e t u 9 f i 0 1 1 n. Washington. D. C., 27. Mai. Strichregen und trüb? Wetter, stationäre Temperatur. Brand ejn er Möbelfabrik. New V e r k. 27. Mai. In der Möbelfabrik von'H. verrmann BroZ. an Margin und TompkinS Straße, brach

heute Morgen Feuer aus. In der Nähe der Fabrik biftnden sich viele Tene rnenthSuser. . welche von . lauter armen Leuten deobnt werden. Dieselben wurden sämmtlich durch die f"!i'6a" 5 """"' "" daS Feuer auZgebrochkn war, stand be reitS daS ganze rieiige Gebäude in Flammen. - Die Ursache, webbalb das Feuer sich so rasch ausbreitete, lag darin, dak stch srüher eine NSHmaschinensabrik in dem Tt.t t.e w . v k,:. cr..cvsv .: I S t v I ubu Oel durchtränkt waren. v 1 Um halb sechs Uhr noch wurden Extra- - , . r . . v . . lr.dm wbk,bekln,. um M ulhmden Elemente Herr zu werden. Derl . m v . . r M. Verlust n Vtn.n BkS. belils, sich ,2S0,P?. Versicherung gedeckt. Ungefähr fünf hundert Arbeiter waren daselbst beschäftigt, welche alle ihre Werk, zeuge zum Gesammtverth von etwa Z20.000 verlieren.' Der Schaden . am Gebäude beträgt etwa $300,000, dcr Schaden an den umste .enden Gebäuden ist ebenfalls groß. (Die Firma Herrmann BroS. ist die f" 1 k. CT I ' ?Ä ' l t.l'l. i" S Ä lytounl VtiUtjr riinvtiur, miuvihuuu um.) Einsturz eine? Gebäude Jersey Eity. 27. Mai. DaS dreistöckige Frame Tenement Haus No 76 Colgate Str. stürzte heute Morgen ein. Föns Familien aus 27 Personen bestehend bewohnten daS HauS. Vier davon landen lyren Tod unv neun urden schwer verlebt. DaS Gebäude wurde r r l . . ? . I schon seit lange sür unsicher gehaltn. Drahtnachrichten. Die New O r l e a n s e r A u S st e l l u n a. Washingtons. Mai. Heute fand eine KadinetSsidung statt, bei welcher viz iüuiuiua uuviuiiu wukui, uk (T)..(Jil.. lt.lu.it 4 . m it.Si Via VDavn I jricaniCT ussieuung noa) langer ocn ju halten, und die Ausstellung der Regie. rung eoeniaus langer .meiosr zu oezanen owoyl oer un,-augrnn wai, UCUiI zoriazzage nauzzulommen, so anv man doch, dak der Präsident keine Autorität in. dieser Richtung defid? und der Ent scheid siel gegen den Vorschlag auS. Ein merkwürdiger Mensch. Washington. 2. Mai. Ein Mann, NamenS Snvder. der während de Krieges Mitglied eine? New Yorker Regiments war und eine Pension von Z72 bezog, kam heu'e in'S PenstonSbu reau und ersuchte darum, seinen Namen zu streichen, weil die Regierung schon g nug sür ihn gethan habe. Die Apa ch eS. . Tucson' A. T.. 26. Mai. Eine Nachricht von New Mexiko meldet: Dreißig Indianer vassirten hier aus der Flucht nach Meriko. Die Eavallerie versalzt sie. Bei Blue River wurden gest:ni die Leichen süns gelödteter Ameri kaner gesunden. Dle PoMut che von Eagle Creek nach Craston Mining Camps ist noch nicht angekommen und man be furchtet, oag t von Indianern ange griffen wurde. Telegraphisches Allerlei. In Muncie sallirte der Händler F. M. Brown. Dry Good In Calcutta herrscht die Cholera. Zwischen dem 16. und 20. April erlagen derselben 183 PMonen. . In Terre Haute haben die Demokraten in Folge einer Nachwahl in der sechsten Ward die Oberhand in der Stadtvervaltung bekommen. n Boulogne wurde gestern die hun dertste JahreStagung der von JeffrieS und Blanchard uvternommenen Ballon sabrt aefeiert. . In Key West durchzogen gestern die Cubaner mit Musik die Straßen der Stadt, und zwar in Folge der Nachricht, daß in Santiago de Cuba eine 200 . . . . cm Mann starke rpedltion unter carona und Maceo gelandet habe, und daß sich derselben 100 Mann au der Gegend angeschlossen haben. Der Generalgou. verneur hat die Provmz in BelagerungS. zustand erllärl unv um Truppen da - hin gezogen.

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Die Pariser Communisten. PartS. 26. Mai. Da triumphi rende Benehmen der Eommuniften seit der Zurückziehung de MilitÜrS erregt unter den anderen Klaffen der Bevöllerung groke Entrüstung, und die Sache rsird wahrscheinlich zu heftigen Debatten ,n der Kammer führen. Die revolutionären DraanMudiliKn. DaSMinisterium besprach heute denAuf rühr der Communisten und hiek die Bei' ordnung der Polizei, dak bei öffentliche Umzügen keine anderen Embleme getra gen werden dürfen, wie die Tricelore gut. Viertausend Mann, darunter mehrere S,d,r.tti.U.d... .In,... ttnu I . , . d. ffommiininiüf.iM Amoureur zur letzten Ruhistätte. Nicht vv 0 M $ V V f""""roemger als jwois eoen suroen am Grade gehalten. Die rothe Flagge der Commune wurde im Zuge getragen und mit dem Rufe: .ES lebe die Commune-, . m oB 3a bcv Deputirtenkammer interpellirte A(WkVlk fc W tj ... V, Gt hhnnM. hflfe M.V MH W . H. r.w, ' . .chlse.ii,,. Ein. v. ..i...... - iint vv hiwm aU mm hai mt dnl.Ib.n. die e.he F,,g. ,u ..ette.en. UlU4Ullfc tHH( l(V..gl. Allain-Targe, der Minister des In nern vertheidigte die Polizei. Er sagte, eS sei die Pflicht derselben die Ordnung aufrechtzuerhalten und die Entfaltung von Emblemen zu verhindern, welche zum Bürgerkrieg auseeizen. Ein Tadellantrag Lacroix'S gegen die Polizei wurde it 422 gegen 44 Stimmen verworfen, dagegen ein Vertrauensvotum kVVtl WHM. vwwv Bf die Regierung mi, g.aen 1 Stimmen angenommen. Nach erkolater Abstimmung siel der Minister in Ohnmacht und mußte wegge tragen werden. Die Beisedung der Leiche - Viktor Hii g itfr Pari. 20. Mai. ES wird offiziell angekündigt, daß die Leiche Victor tu.0s m manihton deiaefekt wird $a.u n Erlaubnik der Kammern J nöthig und man erwartet eine heftige Debatte. Der Tag für das Leichenbe güngniß ist noch nicht scstzefe. Rene Goblet wird die Leichenrede halten. fünfhundert Deputationen haben ihre Absicht erklärt, beizuwohnen. Die Revo lutionüre beabsichtigen, die Gelegenheit z einer großen Demonstration zu be nützen. Dafür wird o a S arme Volk fiif8nfir&r St. V t e r s b u r g. 26. Mai. Der Zgs machte dem Gen. Kamaroff hun betttaufenh Rubel zum Geschenk. SSissnaSrttdreu. GlaSg o w, 26. Mai. Angekom tuen : .H(nn vioanta von scem on. m m. m m m a Sothampton, 26. Mai. Ange kommen : .Oser- von New Dork. Q u e e n S t o w n, 26. Mai. Ange kommen : .Samaria von Boston. N e w ZI o r k. 26. Mal. Angekom men: .voöenzouern' von Vremen; .Anchoria" von Glasgow. Marktpreise. ,,, o. t. L.V8: o.roth,jc. o r weiß d3e: gemlsch.4 . as r o. wetz Jit; gemttcht a. g n Sie. (t 11075. I13.W. öchtnl -9-llv Schult, öe. 7r. Seit 7. Sch t n s m a l , Se. Id l amtl, Sl tt-U.50: anc? M.S5-5.0J: tX3.UU 3.75. 9 x t : trn cm i zu t t r raar, 5526: La, tö Vs tr, 10 11t. y uynr-exr Pf ; jung .se xer Ps. arts ff f l at 50 ü ,, stz. H i e si ge s. Dem GesundheitSbureau wurden beute N neue Fälle von Scharlachfieber gemeldet. LewiS P. Pierr wurde heute bei Squire Feibelmann verklagt, weil er seine Frau Mary geschlagen hat. Nächsten Freitag Abend erden die Photographen Cadwallader & Fear naught das Auditorium in English'S Theater bei elektrischer Beleuchtung ab nehmen. tT Mary E. Pendergast klagte heute aus Scheidung von ihrem Gatten JameS B. Pendergast mit dem sie seit 1879 ver heirathet ist, und der sie schlecht be handelt. tT Taylor Woodsord wurde heute in Westsield berh?sjet unp hierher ge bracht. Er ist beschuldigt Werkzeuge von I m m 4. et m V- ymttls. oayzer gengylen zu habe. Der Italiener Abriola kam anä h', davon, trotzdem der Mayor sonstl gegen Weiberprügler sehr strenge ver 1 saftet. Er wurde um zehn Dollar ge straft.

Nicht ganz so.

Wir berichtete gestern, daß Herr Joe Emminger von seiner Gattin mit zwei Mädchen (Zwillwgen) beschenkt wurde. DieS velhSlt sich etwas anders, und wir roaren ohne unser Verschulden falsch be richtet. ES ist eisttn kein Zwilling sondern ein .Einling- gewesen und dann ist dieser .Einling- kein Mädchen, sondern ein Knabe. Alles Andere in d?r Mittheilung roar richtig. KS" Kate Henshaw wurde deute bei Squire Feibelmann bestraft, weil sie Belle Smilh provozirt Ult. Q- Der Prozeß gegen Charles S, HenSley ist noch immer im Criminalge richt im Gange. HenSley ist angeklagt, durch eine an seiner Frau vorgenomme nen Abortion den Tod der Frau verur sacht zu haben. HenSley sitzt im Ge richtssaa! aufgedonnert , wie ein.Dude. Die Beweise gegen ihn sind sehr stark. kS- Folgende Personen würden zur PraiiS in der Supreme Court zugelasten: George W. Holman. Rochester; John F. Brown, Fowler ; Jefferson H. Claypook. ConnerSville ; William Aootd, NobleSville ; William E. Cox. Portland ; Enoch MyerS. Rochester; JameS C Blackledge. Kokomo; G'orge M. Ballard, Elwood; Joseph G. Jbach, Hunt ington; JameS I. Walsh. Greenfield. Die Firma MiddleSmorth, Gray. bill & Co. hat weitere 5100 von dem Gelde, daS ihr der Falscher George Rom land abgeschwindelt hat, zurückerhalten, so daß sie von den $1013 nun im Ganzen 5947 zurückerhielt. Gestern gestand nämlich Romland, daß er seiner Frau in Winchester. Va. 5100 von dem .Geldc geschickt habe, und min ließ die Summe sofort telegraphisch mit Beschlag belegen. tkST Der Fall von Doc 23i!son gegen Ernst F. KnoZel wurde hute von L vtereman dieSuperior Court appellirt. In Bezug auf diesen Fall wollen wir noch ermähnen, daß sich unter den Geschworenen einige fanatische Männer besanden, welche dem K'äzer 550 zusprechen wollten. Der Ofenhändler Ven netk, von der irma Johnson & Bennett. und noch ein Herr wollten lange Zeit nicht mehr al. einen Cint bewilligen, und deren Anstrengungen gelang S schließlich, die Summe auf fünf Dollars herunterzubringen. Herr B:nnett sagt, er hätte am liebsten sür den Verklagten entschieden, über da? Gesetz aber könne er nicht dinaus, dafür sei die Legislatur verantwortlich. Vom Auslande. Man liest folgende Noti. in schlesischen Blättem: In der Nähe er Gosmühle (Beuten, O.'Schl.) wohnt schon seit einiger Zeit, Winter und Somnex hindurch, eine Arbeiterfamilie, bestehend aus Mann, Frau und zwei Kin?ern, in einem Durchlaßrohre, das kaum so breit ist, daß sich ein erwachsener Mensch hineinzwängen kann. Das !Lurch laßrohr besindet sich im Eisenbahndamm und ist, wenn nicht allzutiel Regen her unterkommt, ganz trocken. Dort lagert die Familie nun in der Weise, daß die Eltern an je einem Ende, die Kinder aber in der Mitte sich in's Rohr schieben. Nur der Wind macht den Leuten viel zu schaf fen: eS wird daher die Windrichtung am Abend vorher stets genau abgepaßt und an der Seite, von welcher der Wind kommt, das Rohr mit Rasenstücken zuge stopft. Springt der Wind über Nacht um und kommt von der anderen Seite, so ist es freilich mit der Nachtruhe vorbei. Der Man äußerte, als er darum befragt, wurde, warum er sich nicht eine menschenwürdige Wohnung verschaffe: ES will uns Niemand in's Ouattier nehmen und eingesperrt bat man mich wegen Obdachlosigkeit auch schon oft, jetzt habe ich Ruhe." Der Aermste irrt sich übrigens, wenn er glaubt, daß ersetzt Ruhe hätte. Erfahrt die Polizei seinen Aufenthalt, so wird sie ihn auch von dort vertreiben, da diese Wohnung dem von der Polizei verlangten Obdach nicht entspricht. So wird der Obdachlose" wahrscheinlich noch einmal eingesperrt. . Ejnpn großartigertGa Nsrstreich erzählen die waadtländex Blätter, In Montreux (am Genfer See) hatte ein dort sich aufhaltender reicher Ausländer, ein Herr Michel C., die Be' kanntschaft . eines italienischen Fürsten gemacht, der ihm einen Fürsten Smosky vorstellte, mit dem Herr C., nachdem der Italiener abgereist war, in ein sehr intimeS Verhältniß trat. Eines TageS stürzt der polnische Fürst in daS Zimmer des Herrn C., zeigt d.iesem einen Brief von einem seiner hohen Verwandten, der ihn um sofortige Zusendung von 30,000 Francs bittet, die er wegen eines erlittenen Verlustes durchaus nothwendig habe. Fürst Siriosky erklärt, augenblicklich dazu nicht im Stande zu, sein, und bittet seinen treuen Freund, ibm diese Summe vorzuschießen, wofür er diesem als Pfand die Juwelen seiner Mutte? .anbietet. Herr C. ist, geschmeichelt durch das Vertrauen des Fürsten, gern bereit dazu, giebt ihm die verlangte Summe und nimmt da? angebotene Pfand erst an, als der Fürst den Check unter keinen anderen Bedinaunaen annehmen will. Lei

der hat sich seither sowobl die Falschheit der beidm Fürsten als die der Juwelen herausgestellt. Aus Paris wird gemelbet : Der Arzt des Krankenhauses in Mamers, Dr. Gantier, hat ein untrügli cheS Mittel gefunden, giftigen Schwämmen ihre Schädlichkett zu benehmen. Dieselben werden in Wasser eingeweicht, in welches drei Eßlöffel Effig oder eben so viel Kochsalz auf das Liter zugesetzt sind. Nachdem sie mindestens zwei Stirnden gewässert, werden sie herausgenommen, in reinem Wasser gewaschen und dann eine halbe Stunde in Wasser gekocht, nochmal gewaschen und ge trocknet. Nun können die Schwämme wie alle andern gebraucht werden. Der französische. Gesundheitsrath hat dieses Verfahren geprüft und durchaus wirksam gefunden. Dr. Gantier hat dasselbe mehrfach selbst probitt, mit seiner Familie solche des Giftes entledigte Schwämme verspeist. DaS Mittel ist daher durchaus zuverlässig und hat nur den Uebelstand, daß die also behandelten Schwämme den feinen Geschmack verlie ren, wegen dessen sie so oft geschätzt werden.- Die Versuche des Dr. Gantier bestätigen auch vollständig,, daß die bisherigen Erkennungszeichen der giftigen Eigenschaften der Schwämme unzutreffend sind. Alle Schwämme enthaltenSchwefel, und deshalb wird fast immer das mit denselben gekochte Silberstück geschwärzt. Ein Anzeichen des Giftes ist dies daher in keinem Falle. Werden Schwämme blo getrocknet, so behalten sie ihr Gift. Keine ernstlich angestellte Probe hat ergeben, daß giftige Schwämme das Gerinnen der Milch bewirken. " Dr. Jaime Ferran, der Ersinder der jüngst erwähnten Anticho-lera-Jmpfung, ist erst 33 Jahre alt und hat in Tortosa, Tarragona und Barcelona den gewöhnlichen Studiengang durchgemacht. Seit einigen Jahren hat er in Tortosa' praktizirt und sich durch seine Thätigkeit als Arzt und einige Fachschriften, für die er von der Königl. Akademie für Medicin in. Madrid eine Belobung . erhalten hat, auch in weiteren Kreisen einen 3!amen gemacht. Im vorigen Jahr wurde er nach Toulon und Marseille geschickt und studirte hier in Gemeinschaft mit deutschen, französischen und italienischen Aerzten die Epidemie und besonders Dr. Koch's Theorie vom Komma Vacillus. Nach Spanien zuriick gekehrt, setzte er seine Studien fort und kam M dem Schlüsse, daß Dr. Koch nur eine der Entwickelungsstufen des Bacillus beobachtet habe. Er fand, daß der Vacillus, wenn er nicht mit chemischen Mischungen, welche der thierischen Galle und dem Magensäfte des Menschen nahe kommen, behandelt wird, verschiedene Stufen der Entwickelung durchmacht; dabei gelang es ihm auch, die einfachsten Keime aufzufinden, und diese gerade hält Dr. Ferran für die eigentlichen Erzeuger und Verbreiter der Cholera. Die Akademie für Medicin in Madrid hat durch eine Kommission Studien an Ott und Stelle machen lassen und sich sehr günstig über Dr. Ferran's Versuche ausgesprochen. Die Bank von Mon teca lo feiert ein trauriges Jubiläum : daS fünfzigste Menschenleben in dieser Saison, d. h. also seitDecember 1834, ist ihr zum Opfer gefallen. Der Unglückliche, welcher 300,000 Lire im Spielsaale verlcren hatte, erhängte sich in einem Zimmer des Hotel de Rusüe in Montecarlo. Die Blätter in Nizza yaben natürlich in Erfahrung gebracht, daß es einLebensmüder war, der sich schon lange mit Selbstmordgedanken trug und dieAbsicht,sich das Leben zu nehmen, auch in einem Briefe ausgesprochen habe ; es sei rein zufällig, daß dieser Entschluß in Montecarlo zur Ausführung gekommen sei. Demgegenüber bemerkt Jl Secolo mit Recht, daß man solche Schachzüge leicht durchschaue und daß es sich dabei nur darum handle, die durch die Spielbank bedingten trau rigen Zustände.zu verschleiern.

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