Indiana Tribüne, Volume 8, Number 248, Indianapolis, Marion County, 25 May 1885 — Page 4
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iesigeo. Indianapolis, Ind., 25. Mai 1385. An unsere Leser! Wir ersuchen unsere Leser alle Unre gelraäßigleiten in Bezug aus Ablieferung der .Tridüae- uns so schnell wie mög lich mitzutheilen. Eivilfiandöregifter. in am find di , Ux Uttttn.) Geburten. Michael laß, Mädchen. 23. Mai. Sansord Barton. ttnade, 23. Mai. Pat Muephy. Knabe. 13. Mai. CyruS Rußell. Madchen, 22. Mai. August Seckdardt. Knabe. 21. Mai. Heirath en. Henry Coleman mit Emma Smith. Todesfälle. Jodn Snyder. 10 Jahre. 22 Mai. SIniu Steele. 32 Jahre. 19. Mai. Sarah Bennett. 22 Jahre. 21. Mai. AUrander Wilson. 64 Jahre. 22. Mai. Hattie Ha.21Jahre. 22. Mai Charles Clark. 70 Jahre. 22. Mai. Dypdteria 229 Ash Straße und 24 English Avenue. LW" Scharlachsiebkr 56 ZZlelcher Ave. und 186 Off Moni? Strafe. Heute Abend ist Sidung der Alderman. Heute findet das P'cnic der Herz Jesu Gemeinde in Garfiild Park statt. tT Masern im stadtischen Hospital, 93 West Vermont Straße und 149 Nord Alabama Strabe. UnsZlle können sich jeden Augenblick ereignen. Gebraucht St. JakobS Oel. daZ beste Heilmittel gegen alle äußere Schmerzen. tT In Helfer & Co's. Fabrik an Tennessee Straße brach gestern Nacht Feuer aus, da einen Schaden von $100 anrichtete. tZS" Ein Fuhrwerk, das vor dem Hause der McCarty und Delasare Str. stand, wnrde gestern Abend gestohlen. ES ist daS Eigenthum von August Grande. EineS der beliebtesten und bewähr testen Hausmittel ist sicher der berühmte Dr. August König's Hamburger Brust tdee gegen Erkältungen. Frau A. Duve, St. Joseph, Mo. 2r In Kears Leihstall an West North Strafe fand gestern eine riesige Keilerei statt. Die Rausbolde Sam. Kear. Philip William?, Harry Green uad William GrSkell landeten im Stationöhaust. Gesegnet sei Derjenige, der den Schlaf erfand und gesegnet sei tt jenige. welcher AthlophouiS ent deckte; denn der oder die NheumatlSmuS oder Neuralgik'Leidende würde ohne die Hilfe dieses mömtigen Eigenmittels die Wohltaten deZ Schlafe? nicht genießen können. Herr C. S. Starr.' 23 State Str.. Nem London, Conn . schreibt von einem seine? Freude, der Jahre lang an Rheumatismus litt und der nach Ein nehmen einer Dosis A thlophoroS, welche bemerkliche Wirkung tbat. noch ma!S einnahm bevor er zu B:tte ging und die ganze Nacht sazlasen konnte. DaS hat er seit Jahren nicht gesonnt. 10 Heute Abend findet im Phönix Garten ein SommernachtSsest der Elisabeth Loge No. 493 K. & L. os H. statt, für welches umfassende Vorbereitungen getroffen wurden.
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Krieg! Krieg! Krieg! lepty$$$ WMö Wttye6em 5 Wir sind eutschlossen, voranzugehen. Keine alten Mofter. Alles neu ! Hier ewige unserer Preiie. Feine Brüsseler, früher werth $1.00 iejt Feine Brüsseler, früher verth 80e, jetzt.'. 0c Beste 2.PIY Ingram, ganz wollen, früher $1.00 jetzt .?6c ute k-Ply Jngrain, früher 7Lc, jetzt b0c. Strohmatten, früher 2öe, jetzt 12&c Spezial-Verkanf von 5IugS und Opitzenvorbängen. k wird sich bezahlen, uuser Lagec anzusehen, ehe man anderkwo kaust. Hermann lartens, vko. 0 (Züd Meridian Ftraße.
Ansichten Geistlicher. Wir sind keine Bewunderer deS geist lichtn Stande?, das weiß man ja, deZ halb versagen wir aber einem Geistlichen. wenn er einmal eine gesunde Ansicht üußttt, doch nicht die Anerkennung. So spricht z. B. der Prediger der Plymouth fluch, Herr OZcar McCul. loch, häufig ganz vernünftige Gedanken aus, welche zuweilen das Bedauern er regen, daß er, eingeengt durch senie Stellung, seine Ideen nicht bis zu den äußersten Consequenzen verfolgen kann. So sprach er gestern über Kriege, und zzllte dem englischen Minister Gladstone Beisall, datz er alles Mögliche thue, um die Greuel eines Krieges zu vermeiden. Er sagte serner: Wahres Christen' thum bestehe in der Regel: Was Du nicht willst, daß man Dir thu, das süg auch keinem Andern zu". Gerechtigkeit sollte stet zwischen Mensch und Mensch herrschen. Wenn man annähme, daß auch aus der andern Seite eine Hälfte des Rechtes sei. so würden Streitigkeiten vermieden. Wenn wir keine Armee hät ten. würden die Indianer besser behan delt. Hier ist daS Kapital, dort die Arbeit. Würde Gerechtigkeit herrschen dann gäbe eS keine Streitigkeiten zwi schen Beiden. Analog hätte er hinzufü gen dürfen, wenn wir keine Miliz hätten, dann gäbe eS ebenfalls weniger Strei tigkeiten zwischen Beiden. Der zelotische Talmadge in Brooklyn. dem man Alle? nur nicht liberale Ansich ten zuschreiben kann, sprach gestern über die Lage der Fcauen. Ein hiesige? englischeS Blatt bringt allwöchentlich seine
Predigten. Er sprach über die traurige Lage derArbeiterinnen. speziell der Nähe rinnen. Er schilderte ihre Lage, wie sie ein sozialistischer Redner nicht trauriger und ergreifender schildern könnte. Dann fuhrler fort : .Und Sie glauben, diesem Uebel durch daS Frauenstimmrecht ab helfen zu können ? Ich glaube nicht, daß der Frau je Gerechtigkeit durch die Frau wird. Frauen unterdrücken die arbeiten den Frauen ebenso wie die Männer. Wenn eine Näherin oder Wäscherin einen Dollar verlangt, sucht die Frau sie nicht aus 90 CentS herabzudrücken ? Frauen haben meist weniger Mitleid mit anderen Frauen, alS Männer. Wenn ein Weib. vielleicht durch die Noth getrieben, auf unrechten Pfaden wandelt, so vergilbt ihr vielleicht der Mann, die Frau vir giebt ihr niemals. Durch daS Stimm recht wird sie niemals Gerechtigkeit er langen ES liegt eine traurige Äahrheit in diesen Worten und wenn auch der Geistliche kein anderes Mitte! weiß, als daS. welches seit nahezu zwei Jahrtausenden empfohlen wird, und doch noch nicht ge halfen hat, so ist eS doch nichts destoweni ger wahr, daß Weid gegen Weid weder so gerecht, noch so menschenfreundlich ist, wie Mann gegen Mann, obwohl man im Grunde genommen mit der Berechtig keit in der Welt im Allgemeinen nicht prahlen kann. Aufgepaßt. Den Leiern der Tribüne wird hierdurch mitgetheilt, daß das bekannte Möbel geschäst von David A. Ralston & Eo voh immer am alten Vlakö ist. DaS GeschästSlokal wurde kürzlich renrnrnt und das Lager eleganter Möbel. Spiegel und aller Sorten HaushaltungSgegen stände ist äußerst reichhaltig und AUeS wird, wenn gewünscht, aegen Abschlags Zahlungen verkauft. Um geneigten Zu tpruq dttten David A. Ralston & Ho 275-281 Ost Washington Str. Der kleine Stadtherold. ' Frau Amalie Erneftinosf feiert heute ih? Wiegenfest. Heute Nachmittag wuide das vierjäh rige Söhnchen von Ocville Olsen be erdigt. Herr Jacob BoS bewirthete gestern Abend die Liederkränzler und deren Da men in seinem Hause, wobei eS äußerst lustig und fidel zuging. Herr EbrenSperger. Buchbinder der städtischen Bibliothek wird sich demnächst mit einer Dame auS dem südlichenStadtheil verheiratden. Die Briefträger haben heute zum ersten Mal mit großen weißen StrohHüten den Sommer begrüßt. tST Gestern Nachmittag um 4 Uhr zog ein ziemlich heftiger Sturm über unsere Stadt hinweg. Die Firmenschilde flogen wie Papierschnitzel in ' den Straßen umher. DaS Pserd deS Dr. Charles Abdet, welches vor dessen Osfice an Virginia Avenue stand, wurde durch die herabsal lenden Schilde scheu und brannte durch, wodurch das Buggy in tausend Trümmer ging.
Stuf dem Qege zur Kirche ver-unglückt.
Auf dem Gürtelbabngeleise östlich vou der Stadt ereignete sich gestern Vormittag einer der Unglücksfälle, die so lange vorkommen werden, bis unsere Eisenbahngesellschaften gezwungen werden, Bahnwärter an den Kreuzungen auszustellen. Herr Friedrich Geßler und Frau vsn Palestine beabsichtigten in die Stadt zur Kirche zu fahren. Als sie in die Nähe der Eisenbahnge leise kamen, sauste plötzlich ein Jug daher, wodurch daS Pferd scheu und die Insassen aus dem Buggy geschleudert wurden. Frau Geßler gerieth unter den Jng und erlitt außer einem Schlüsselbeindruch andere gefährliche Verletzungen. Herr Geßler kam nicht ganz so schlimm weg wie seine Frau, denn seine Verletzungen sind zwar schmerzhaft aber nichk ge jährlich. John McGriff. der Condukteur. wel cher zur Zeit des Unfalles auf dem Tritt brett der Lokomotive stand, wurde med rere Fuß weit auf die Seite gtschleu dert und wurde leicht verletzt. .Das Geßler'fche Ehepaar wurde per Flanner'S Ambulanz in daS nahe gele gene HauS deS Herrn Vorger gebracht und mehrere Aerzte wurden gerufen. Den Zustand der Frau Geßler erachten dieselben für sehr bedenklich. Die Verunglückten behaupten durch kein Signal von dem Herannahen deS ZngeS benachrichtigt worden zu sein, während die Zugdeamten da? War' nungSzeichen aufgesteckt haben wollen. (Line Fcau macht zwei Selbstmord versuche. Gestern Abend um 7 Uhr gelangte in die Polizeistation die telephonische Nach' richt, daß eine Fcau entschlossen sei über die Michigan Str. Brück: in den Fluß zu springen, und daß acht Mann sie sesthal ten, um ihr Vorhaben zu verhindern. Daraufhin unternahm man per Patrolwagen eine Eilfahrt nach dem betres senden Platze und dort sand man eine aufgeregte Gruppe von Frauen und Mannern bei einander stehen. Die Lebensmüde ist die Frau des An streicherS JameS Parker und wobnt No. 121 Patterson Straße. ES heißt, daß sie gerne trinkt, und daß sie mit ihrem Manne in fortwährendem Streit lebt. Am Samstag g b eS wieder Zank im Hause, weil der Mann feinen Lohn nicht abgeben wollte, und gestern sagte die Frau mehreren Leuten, daß sie in den Fluß springen werde. AIS sie des Abend? ihr Vorhaben ausführen und sich gerade über daS Geländer der Brücke schwingen wollte, kam ein Farbiger NamenS Wm. Scott herbei und hielt sie mit aller Kraft, sie biß sogar den Farbigen, der sie nicht loslassen wollte, in die Hand. Endlich ging sie nach Hause und dort nahm ihr der Polizist Walker 2 Gran Morphium, die sie eben zu verschlucken beabsichtig, weg. DaS Sängersest in gort Wuhae. Folgendes entnehmen wir der Fort Wavne StaatSzeitung : ' Für Abhaltung der Cinzerte bei dem großen StaatSSangelfste am 23., 24 und 25. Juni dieses JahreS wird der PrinceßRink" an Ecke von Main und Fulton Str. gemiethet werden. Der S,al ist 150 Fuß lang und 100 breit und ist die größte balle im nördlichen Jndiana. Ueber 4000 Personen können darin Plätze erhalten. Auch giebt es mehrere Nebenzimmer, die für die Be quemlichkeit der Conzertbesucher ganz geeignet sind. Der Platz ist günstig ge legen, indem die Straßenbahn bis vor die Thüre desselben fährt. Man beabsichtig, auf der einen Seite der Halle eine Bühne zu errichten, auf welcher 400 Personen Platz' nehmen können und die für die Sänger bestimmt ist. Für die von auSwärtS kommenden Sänger wer den Hotels und PrivatLogiS vom Cen tral' Comite gemiethet werden. Herr Schmidt verreist dieser Tage, um in Chicago, Cincinnati, Milmaukee und an deren Plätzen Mustker für daS Fest zu enzagiren. .Der Geisteszustand deß unglück lichen Christian Reitzel ist abermals zerrüttet, und der Mann wurde heute auf Empfehlung feines Hausarztes in der Irrenanstalt aufgenommen. DaS Treibhau der Gebr. Berter mann. No. 37 MaffachufettS Avenue. steht jetzt in schönster Pracht. Sowohl an Topfpflanzen als auch an geschnitte nen Blumen wird man nirgends eine größere Auswahl finden als bei den deut jchen Kunstzärtnern Bertermann. rö" Um daS CourthauS herum und auf dem Marktplätze lag gestern noch der ganze Unratd und Abfall vom Gemüse markte, und eS sah so schmutzig auS, wie in einer Dorspfütze. Wenn die Stadt Reinhaltung der Höfe und AlleyZ ver langt, sollte sie doch vor Allem selbst mit gutem Beispiel vorangehen. Zu den besten FeuerVerstcherungS Gesellschaften deS Westens gehört unbe dingt die .Franklin von Indianapolis. Ihr Vermögen betrügt $320,000. Diese Compagnie repräsentirt die .Northwestern National" von Milwaukee, Vermögen $1.007.193 92 und die German Ameri can" von New Pork." deren Vermögen über tz3.095.029 59 beträgt. Ferner re vräsentirt sie die .Fire Association of London Vermögen tz1,0C0,000 und die .Hannover of New Vork- mit einem Ver mögen von tz2.700.000. Die .Jranklin" ist namentlich deshalb zu empfehlen, weil sie nicht nur billige Raten hat, sondern weil außer den regelmäßigen Raten, auch bei großen Verlusten kein Auf schlag erfolgt. Herr H e r m a n T. Brandt, ist Agent für die hiesige Stadt und Umgegend.
Keilerei bei einem Plcnic.
Ein von Amerikanern arrangirtes Pic nie ohne Ruhestörung wäre ungesähr dasselbe, wie in Deutschland eineBauern kirchweih ohne Prügel. Die .Star Bakers Affociaton.' welche gestern ein Picnic im Gaifield Park der auffaltete, und welche in keinerlei Be ziehung zu dem deutschen BäckerUnter ffützungS.Berein steht, hat deshalb mit viel Umficht und Erfahrung dafür ge sorgt, daß das Picnic nicht zu monoton verlause, und daß etwas Abwechslung in die Geschichte komme. ES wurde schon kurz nach Beginn deS PicnicS gerauft, geschlagen und gestochen, einige Fässer Bier wurden zerstört und schließlich folgte eine allgemeine Hinaus werferei bis der Park geräumt war. Ein Frauenzimmer wurde von den Burschen in ein Faß mit Limonade gesetzt, wodurch dak Frauerzimmer sehr er frischt, die Limonade aber matt wurde. Polizei war nicht zugegen, aber ein Con' stabulariS hat sich eine ganz bedeutende Anzahl Notizen gemacht. ovzere der City Bund. Gestern Abend fand ein Conzert der City Band in der Lyra Halle statt, das den Hörern einen hohen musikalischen Genuß gewährte. DaS Orchester spielte vorzüglich und die Solopartien wurden ebenfalls sehr gut durchgeführt. Die Herren Shoemaker und Jngalls leisteten fehr Gutes aus ihren resp. In strumenten, Clarinette und Cornet. Frau Barmeier sang die Aennchen Arie, Frl. Wenger. Frl. Weegmann und die Herren Kothe, Foster, LoomiS und Smith sangen das Skxtett im 3. Akt aus .Freischütz". Herr LoomiS sang außerdem daS Solo .Sentinel". Nach dem Conzert folgte ein gemüth licheS Tanzkränzchen. eAkayo?Oonee. Die Litte der Malefikanten war zwar heute eine sehr große, aber es war nicht ein einziger Fall dabei, der dem Re porter Gelegenheit gegeben hätte, seinen Humor zu zeigen. Matthew Johnson, angeklagt bei Frank M. Ryan einen Hut und einen Regenschirm gestohlen zu haben, verzich tete aus ein Vorverhör und wurde der Grano Jury überwiesen. Ganz ebenso erging eS dem Dr. Dear daugh. der wegen der Adortion an Frau Hensley deS Mordes angeklagt ist. George W.RowIand der Fälscher, dessen wir gestern erwähnten, bekannte sich schuldig und wurde der Grand Jury überwiesen. Dan Leddy unG:o?g Lko welche wegen der im Gakfield Park gestern statt' gefundenen Keilerei verhaftet worden waren, wurden bestrast. DielVerhandlungen in einigen Fällen, die an anderer Stelle berichtet sind, wur den bis morgen aufgeschoben. Qu deu ertiÄtsbös Supertor Court. Zimmer No. 1. Indianapolis Nation nal Bank gegen Henry C. Hannaman. Notenklage. Den Klägern tz329 jugesprachen. Mary Elisabeth Marsh u. Ä. gegen die Masonic Mutual Benefit Society os Jndiana. Klgge - aus Versichkrung. In Verhandlung Georgiana Smity gegen Henry Clay. BesitzrechtSklage. Dem Kläger tz901.10 zugesprochen. Criminalgerildt. George W. Rowland. der Schwindler, der wie wir gestern berichteten, die Firma Middle.worth, Grayhill & Co. beschwin. delt hat, bekannte sich schuldig und wurde wegen Fälschung zu 10 Jahren Zucht HauS verurthellt. Charles S. HenSUy. angeklagt der Abortion. wird zur Zeit prozessier. Vauoermit. Richard 0. Ward, Anbau an HauS, No. 247 Blake Straße. 5400. TrusteeS os Lincoln Union Lodge", Cottage an Vermont Straße, zwischen Missouri und Columbia Straße. tz1400. Fred. Straley, Anbau an HauS an Georgia Straße, zwischen Dillon und Pine Straße. tz350. Hunt & Ptay, Anbau an HauS an Massachusetts Avenue zwischen Delaware und Ohio Straße. tz50. Betrug und Humbug dringen ziemlich sicher in jedes Gebiet der Thä tigkeit ein; aber es ist kein Betrug oder Humbug bezüglich der Tausende von ungesuchten Zeugnisien bezüglich des Werthe von Miszler'S Kräuter BitterS, jenes untrüglichen Heilmittels für jede Art Krankheit des MagenS. Unterleibs. Leber und der Nieren. I. Smith. Tally, Droguist. von Litchfield. Conn.. schreibt : .Ich mache mehr Geschäfte damit, als mtt allen ähnlichen Mitteln zusammen. ES verdrängt alle anderen vom Markt, weil eS nie ermangelt. Solche, die es gebrauchen, zu befriedigen. DaS Volk will eS haben." ' tZJr Gelegentlich des in Fort Wayne stattfindenden SängerfesteS läßt der Lie derkranz eine Excurston dahin abgehen, die so günstige Vortheile bietet, daß sie einer starken Theilnahme sicher sein sollte. Der Preis für ein Retourbillet beträgt nur tz3 und die Billete zur Hin fahrt sind von Montag, denn 22. Juni bis Donnerstag, den 25. Juni Morgens incl. giltiz und die Rückreise kann bis Samstag, den 27. Juni aufgeschoben werden. Eine solche Gelegenheit, aus so billige Weise für verhältnißmäßig lange Zeit Fort Wayne und Umgegend be suchen zu können, dürfte sich so t)ald nicht wieder bieten.
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