Indiana Tribüne, Volume 8, Number 245, Indianapolis, Marion County, 22 May 1885 — Page 4
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Die große Atlantic und Pacific Te ComMNy. Importeure ton Thee und Kaffee ! 4 BateS House Block, und 161 S Washington Straße. Wholesale und Retail. fr 150 Läden ia den Ver. Staaten. . Es ist wahr ui Cadwallader and Fearnaught,
die Meister - Photographen von Indianapolis sind. Atelier: IG und 18 OS Washington Straße, und nach dem 1. Juni Na. 96 Süd Illinois Straße. Siesigeö. Indianapolis, Ind., 22. Mai 1885. An unsere Leser! Wir ersuchen unsere Leser alle Unre gelaäkigkeiten in Bezug auf Ablieferung der .Tribüne uns so schnell wie mög lich mitzutheilen. CivilstandSregiger. (8w ZZzaen sink dt, bil Cattrl d t MCttlt.J Geburten. Conrad Gisler, Knabe. 17. Mai. Charles H. Austin, Knabe. 4. Mai. JameS Sullivan, Knabe, 17. Mai. William Blesengame, Knabe. 19. Mai. Hei rath en. August Keopp mit Vertha Kranzisch. Todesfälle. NicholaS Brech. 55 Jahre. 20. Mai. Augusta Köhler, S Jahre. IS. Mai. Der Fond für die Freibäder be trägt jetzt schon $455. XÖ Die Offiziere der MilizCom pagnien haben beschlossen in diesem Jahre kein Encampment abzuhalten. Auf verschiedenen Ausstellungen sind dem herrlichen Schmerzenheilmittel St. Jakobs Oel goldene Medamen zu erkannt worden. Fünfzig Cents die Flafche. tS" Jsaac Marks wurde mit seiner Scheidungsklage gegen seine Frau Sarah abgewiesen, weil er noch nicht lange genug im Staate wohnt. Die Zeit zur Eeneuerunz der Hundelizensen ist gekommen. Am 31. Mai sind die alten Marken nicht mehr giltig. Morgen Abend giebt e5 ausgezeichnete Tnrtelsuppe bei Fritz Müller, No. 300 Oüd Illinois Straße. 19 Austin B. Harlan und Henry Viel verklazten die (Eine. Hamilton & Jndpls. Eisenbahn, um je $1000 Scha denersad für Landereien zu erlangen. die von den Verklagten unrechtmäßiger weise beansprucht werden. Q Der ErKausmannSpolizist Ehar leS W. HenSley. welcher beschuldigt ist. den Tod seiner Frau durch eine Abor tion herbeigesührt zu haben, wird näch sten Montag prozessirt. Dr Dearbaugh, der eine große Rolle in dem Falle spielte ist aber immer noch auf freiem Fuße. Viele Personen befinden sich unter dem irrigen Emdruck, daß Ltierltidtn zu der Kategorie von unheilbaren Krankheiten gehört. Wenn sie die Zeugnisse bezüglich der Kuren sehen könnten, welche durch Misdler's Krauter BitterS bewerkstelligt uorden sind, so würden sich ihre deSsalstaen Ansichten bald ändern. Frau A. Musselmann, von Lacaster. Pa.. sagt : ,J& litt zehn Jahre lang an Leberbeschmerden, und unsere besten Aerzte konnten mir nicht helfen. Mishler'S Kräuter BitterS heilte mich." William C. Smock, der Admini strator des Nachlasses von Geo. H. Emery. verklagte D. A. Nichardson und Geo. T EoanS. die Besitzer der Hoosier Mühle auf 510.000 Schadenerfatz. Emery war als Maschinist in der Mühle thätig, und ist am 14. Februar daselbst von einem Schwungrade ersaht worden, wobei er seinen Tod fand. In der Klageschrift heißt eS. daß die Mafchi. nerie nicht mit den nöthigen Schutzvor richtungen verfehen gelltfen sei
Krieg! Krieg! Krieg!
Teppiche nn$ Kayeöen Wir sind eutschlossen, daranzugehen. Keine alten Muster. VlleS neu ! Hier einige unserer Preiie. Feine Brüsseler, früher werth $1.00 jetzt 70c Feine Brüsseler, früher derth 80e, jetzt 60c Beste i.Ply Jnrain, ganz volle, früher $1.00 jetzt 7öc Gute 2.PIY Jograin, früher 7öc, jetzt LVc. Strohmatten, früher 25c, jetzt 12)c. Spezkal-Lkerkauf von Skugs und Opktzenvorbängen. Es wird sich bezahlen, unser Lagec anzusehen, ehi man ändert wo kauft. Hermann lartens, V5y. ä0 Oüd Meridian Straße.
Fleht um Gnade. DtN Gouvtrntur wurde ein Gnaden
aesuch überreicht, welches den im füOlichen Gesängniß befindlichen Wm. Chri stenberry betrifft. Der Genannte hat ,m Jadre 1865 während er betrunken war, seinen Freund ermordet. Nachdem er sich damals sechs Msnate lang in UntersuchungShast befunden hatte, gelang eS ihm, aus dem Gefäng niv zu entfliehen. Er liek sich in l?en tucky nieder, nahm dort einen falschen tarnen an, heirathete und lebte daselbst bis 1872. Die Leute hatten zwei Kinder, einen Sohn und eine Tochter und i Jahre 1872 kam ihm der unglückliche Gedanke, nach Omen County, Ind. zu rückzukehren. Dort wurde er verhaftet und u lebenSlänalicker Zuchthausstrafe verurtheilt. Seine Frau und fein Sohn stnd mittlerweile gestorben, feine Tochter ist 13 Jahre alt. Er selbst liegt an einem Lungenlelden schwer krank darnieder. Ein Türke. JSkender Bey. ein türkischer Edelmann befindet sich zur Zeit in hiesiger Stadt. Er sieht sehr intelligent auS, und man sagt, daß er sieben Sprachen beherrsche. Er war 12 Jahre lang Dolmetscher im Haushalte des Sultans und erzählt daß er in Constantinopel häufig mtt dem amerikanischen Gesandten General Lew Wallace verkehrt habe. Er sagte, daß derselbe viel zu sparsam gelebt habe. Während die Gesandten anderer Nationen in Palästen wohnen und in feinen Equipagen auSfahren, fe Gen. Wallace zu Fuß gegangen, und habe in einem Hotel gewohnt. Das habe m onjlanttnopet einen recht schlechten Eindruck gemacht, denn nach dem Auftreten der betreffenden Gesandten beurtheile man rn der Türkei den Reichthum einer Nation. Daß General Wallace jetzt, da wir eine demokratische Administration haben, seine Stelle niederlegen müsse, wollte IS sendet Bey gar nicht einleuchten. Noch weniger schien er zu begrasen, daß Gen. Wallace nachdem er diesen Posten nleder gelegt, wieder als einfacher Bürger hierher zurückkehre. Als er von den Zuständen m der Türkei sprach, sagte er. daß der Sultan stet? ein Attentat befürchte. Er glaube indeß an die Macht des Geldes und beschenke daher seine Untergebenen reichlich. Be fragt ob der Sultan sich vor Dynamit sürchte, meinte JSkender Bey, nein so weit sei man in der Türkei noch nicht fortgeschritten. Er furchte sich vor .dem Dolch, dem Revolver und dem Giftbecher. Herr Albert Gall hu gestern dem Fremden die Sehenswürdigkeiten unserer Stadt gezeigt. Der kleine Stadtherold. Das dreijährige Töchterchen von John Fromhold ist gestern gestorben, und wurde heute Nachmittag vom Trauer Hause No. 287 Süd Delaware Straße auS beerdigt. Frau I. W. Smith, die Mutter der Frau JameS Dickson. feierte gestern im Hause ihrer Enkelin der Frau John R. Pearson ihren 80. Geburtstag. Banoermtt. O. S. Rankin. Eottage an Ash Str. zwischen Lincoln und 7. Straße. Michael Steinhauer. Cottage an Ecke McCarty und Greer Straße. 5690. D. W. Springer. Frame Hau? an No. 22 Nord Noble Straße. 51800. Aufgepaßt. SVn Q.tUrn der Tribüne wird bierdurch mitgetheilt, daß das bekannte Möbelgeschüst von David A. Ralston & Co. noch immer am alten Platze ist. DaS GeschüstSlokal wurde kürzlich renovirt und das Laaer eleaanter Möbel. Evleael und aller Sorten HaushaltungSgegen' stände ist Sukerst relchhaltig und Alles wird, wenn gewünscht, gegen Abschlags zahlunaen verkauft. Um geneigten Zu spruch bitten David A. Nalston & tzo. 275-281 Ost Washwgtan Str. 13 Sarah I. Bond wurde sür irr sinnig erklärt. Zu den besten FeuerVersicherungSKesellickaften deS Westen? aedört unde dingt die .Franklin- von Indianapolis. Ihr Vermögen beträgt 5220.000. Diese Compagnie repräsenhrt Die Nortywettern National" von Milwaukee, Vermögen $1,007,192 92 und die .German American" von New Pork deren Vermögen über $2.095.029.59 beträgt. Ferner re präsentirt sie die .Fire Association os London Vermögen $1,000.000 und die Hannover os New Pork" mit einem Ver mögen von 52,700.000. Die .Franklin" ist namentlich deshalb zu empfehlen, weil sie nicht nur billige Raten hat, sondern weil außer den regelmäßigen Raten, auch bei großen Verlusten kein Aus schlag erfolgt. Herr H e r m a n T. Brandt, ist Agent für die hiesige Stadt und Umgegend.
Eine Lehre.
Nicht ohne Grausen wird man von dem entsetzlichen Unglück lesen, das in Cincinnati passtrt ist. Und doch ist eS nur die alte Geschichte: Fünfstöckiges HauS, angefüllt mit emsigen Menschen dienen, brennende Treppe, angsterfüllte vor Schrecken sinnverwirrte Menschen, Telegraphendrähte, Ohnmacht der Feu erwehr, Tod und Verderben. Sehen wir uns um in unserer Stadt und wir finden, daß alle Elemente vorhanden sind, um jederzeit daselbst ein gleiches SchreckenSereigniß hervorzurufen. Man kann wohl sagen, daß an dem furchtbaren Ereigniß der Dünkel deS AmerikanerS, sowie die Nachsicht gegenüber den habgierigen Monopolen Schuld ist. Nirgends die geringste Veranstaltung zur Rettung von Menschenleben aus FeuerSgesahr außer Leitern und diese nicht anwendbar, weil die Straßen mit einem Gewirr von Telegraphen und Telephondrühten überzogen sind. Wenn in einem mehrstöckigen Gebäude die Treppen in Brand gerathen, dann bleibt meist für die in dem Gebäude Be findlichen nicht? Andere? übrig als zu ersticken, oder zu verbrennen, oder denLeib auf dem Straßenpflzster zu zerfchmet tern. Vor etwa einem Jahre stellte Herr Mack im Sttadtrath den Antrag, den fire board zu beauftragen, zu untersuchen, wie unsere Feuerwehr für den Zweck der Rettung von Menschenleben auS FeuerSgesahr ausgestattet fei, und welche Apparate dafür angeschafft wer den könnten. Herr Rappaport ersuchte damals Herrn Spahr, den Vorsitzer deS fire boards, ihn zur nächsten Sitzung einzu laden, weil er dem Board gerne mittheilen möchte, welche Apparate man in Deutschland habe. Herr Spahr aber vergaß, oder fand eS nicht der Mühe werth und der fire board berichtete in der nächsten Versammlung deS Stadt raths, daß AlleS in vollkommenster Verfassung und AlleS da sei. waS nun brauche. Damit hatte die Sache ein Ende. Vor einiger Zeit erbot sich der soziale Turnverein unentgeltlich den Unterricht für Errichtung eines PompiercorpS zu liefern. Der Chef unserer Feuerwehr, der selbstverständlich alle Feuerwehreinrichhingen der ganzen Welt kennt. Hält so Etwa sür vollständig überflüssig. Ganz natürlich ! Denn der Vorschlag kam ja von deutscher Seite. Dara. daß man in Indianapolis die Telegraphen und Telephongesellschaften zwingen wird, ihre Drähte unterirdisch zu legen, ist bei dem Geiste, welcher hier herrscht, absolut nicht zu denken. So ist eS denn beim Alten geblieben, und die Bewohner hoher Häuser haben nach, wie vor. die tröstliche Wahl im Falle von FeuerSgesahr. zu ersticken, zu verbrennen, oder sich zu zerschmettern. Von komplizieren Einrichtungen, deren Anwendung besondere Uebung ver langt, abgesehen, waS gäbe eS denn Ein fachereS auf der Welt als starke Tücher mit Ringen ringsherum, zu beschaffen, vermittelst welcher man Herabspringende auffangen kann? Aber selbst an dieS Einfachste aller Mittel scheint Niemand denken zu wollen. Wir wünschten. Herr Mack. unser deutsches StadtrathSmitglied, würde s bei dem einmal gemachten Versuche nicht be wenden lasten, sondern die Sache auf'S Neue angreifen und energisch betreiben Es ist die Pflicht eineS jeden Einzelnen. welcher in dieser Richtung E.waS zu thun vermag, das Seinlge dazu beizu tragen, daß entsetzliche Ereignisie, wie daS eben in Cincinnati stattgefundene vermieden werden. Wir haben ein StaatSgesek, welches die Anbringung von fire eipajos an Hotels gebietet und haben eine städtische Verordnung, welche eS dem Chef der Feuerwehr zur Pflicht macht, daraus zu sehen, daß nach seiner Anordnung an hohen Häusern, speziell Fabriken Fire Escapei angebracht erden müssen. Wir haben guten Grund zu vermuthen. daß eS mit der Ausführung dieser Gesetze sehr schlecht bestellt ist. Und doch wäre dieS viel wichtiger, als auszuschnüffeln. ob gelegentlich ein Wirth die Polizei stunde übertritt. De Brände die man sich im WirthSha,:S holi. stnd bei Weitem nicht so gesährllch, als so ein Fabrik bre.nd. ES dürfte durchaus nichts schaden, wenn einmal ein StadtrathSmitglied den Antrag stellte, den Chef der Feuerwehr aufzufordern, dem Stadtrath eine Liste der Häufe? vorzulegen, welche mit Fire Escape versehen stnd und derer, welche eS nicht sind, aber sein sollten. Da durch würde der Chef der keine PompierS braucht, doch gezwungen, feine Pflicht m anderer Richtung zu thun. Man geht hitr in Amerika nachgerade viel zu leichtsinnig mit Menschenleben um, und erst, wenn eine Katastrophe ein tritt, erinnert man sich seiner' Pflicht. aber nur, um sie zwei Tage nachher wie der zu vergessen. 3- In der gestern zu Ende gegange nen Sitzung der I. O. O. F. wurden folgende Beamte nominirt um in der Novembersitzung gewählt zu werden. Großmeister I. B. ttenner.Hunting ton. Gehüls Großmeister A. N. Grant, Kokomo. Grob'Warden-L.T.Michene?. Shel byville und I. E. C. I. Harper. Mad ison. Sekretär B. F. Foster von hier. Schatzmeister Theo. F. Hauhgey von hier. TrusteeS-Wm. Wallace, John T. Mcvuiddy, J.A. Ferguson.
TurnsSule deS Soc. Turnvereins.
Morgen Vormittag 9 Uhr findet bei günstiger Witterung eine Turnfahrt der Schüler des Soc. Turnverein? nach dem Schützenpark statt. Eltern, der Schüler sind freundlichst eingeladen, sich an derselben zu betheiligen. Für solche Eltern, welche Vormittags nicht mitgehen kön nen. wird Nachmittags Uhr ein Ex preßwagen vor derTurnhalle bereit stehen, doch wird derselbe nur dann abgehen. wenn die Betheiligung eine genügende sein wird. datiert SeriedtSdöseu. Bundesgericht. Livi Hollowell, Lemuel Goodman, Frau McRen und Frl. Anna McBride wurden der Verausgabung falschen GeldeS schuldig befundden. Frl. McBride empfahlen die Geschworenen der Gnade des Richters. Criminalgericdt. Eli Banks, angeklagt ein Gewehr ge stöhlen zu haben, wird zur Zeit pro Ztsstrt. Superior Court. Zimmer No. 3. Emma B. Fitzgerald gegen JameS I. Schank u. A. Klage auf Partition. In Verhandlung. CircuitCourt. Jsaak Mark? gegen Sarah Marks. Scheidung verweigert. Joseph V. Bower gegen die Nachlas senlchast von RufuS Barr. Schuldklage. Dem Kläger $20.50 zugesprochen. Joseph W. Bateö gegen die Nachlas, senschaft von RufuS Barr. Dem Kläger $45 zugesprochen. Joseph Deitch gegen die Nachlassen schaft von RufuS Barr. Dem Kläger $1.101 zugesprochen. O?avorOnrt. Frank Canon bekannte sich schuldig. einen Teppich von Col. Gray gestohlen zu haben, und wurde der Grano Jury überwiesen. Frank Dowd erhielt $10 Strafe nebst Kosten und 10 Tage Haft diktirt. weil er John Ackermann geschlagen hat. Eliza G- Taylor, ein heimathlose Frauenzimmer wurde wegen ziellosen UmherstreifenS bestraft und einige Andere müssen für ibren maßlosen Durst büßen. (Sine Karte. An Alle, welche an Folgen von Jugendsünden, nervöser Schwäche, frühem Ver fall, Verlust der Manneökrast . leiden, sende ich kostenfrei ein Recept das sie kurirt. Dieses große Seilmittel wurde vsn einem Missionär ln Südamerika entdeckt. Schickt adresstrteS Couvert an Kev. Joseph T. Jnman, Station 0., New Vork City. Gestern hat der Indianapolis Base Ball Club die Scharte wieder aus gewetzt und die Milwaukeer besiegt. fö" Gestern Abend um 8 Uhr wurde eine verfallene Hütte an der Ecke der Pearl und East Straße durch Feuer zer. stört. Die ganze Barracke war etwa $15 werth. Große Stücke halte ich aus die fo allgemein beliebten Dr. August König'S Hamburger Tropfen und Brustthee. Sie sind Hausmittel von großem Werthe. Hermann Fischer. Melrose Township, LS- M. L. McClelland von Valpa. raiso sandte kürzlich dem Juwelier T. W. Gardner von hier einen Edelstein, um denselben in einen Ring zu setzen. Am 8. Mai sandte Gardner den Ring an McClelland. DaS Briefcouvert kam daselbst an. aber der Ring war daraus verschwunden, ohne daß da? Couvert beschädigt gewesen wäre. DaS Couvert war per Post befördert worden, und die Angelegenheit wird von der Poflbebökde untersucht werden. Morgen Abend giebt eS ausgezeichnete Tnrtelsuppe bei Fritz Müller, No. 3 Süd JllinoiS Otraße. Postmeister J?neS ist gestern als Vervalter des RegierungSgebäudeS eingesetzt worden und hat als solcher wieder den großen Besen benützt und folgende Beamte abgesetzt : Frank Hill. Janitor : John Cahill. Maschinist; Fred. Lang. Nachtwächter ; John Cahill. Maschinist; Fred. Lang, Nachtwächter; John W. Stewart, ,Hy. W..Sm!th und John E. WattS. Ge hülfS.Janltoren und John W. Cahill. Elevatorjunge. Ihre Nachfolger sind : Fred. JoneS. Janitor ; Mike Dowling. Maschinist; Hy. AlbertShardt, Peter Nelson und Daniel Barckdall. GehülfS Janitoren; JameS Johnson. Nachtwäch ter. und John Kerland, Elevatorjunge. DaS geschieht AlleS von wegen der Civildienstreform. Frau Deitrich, 16 Hudson Str.. vuro yaven, Conn., ging die ganze Nacht in der Stube auf und ab, unsäch. liche Schmerzen von Kops und Gesichts reißen leidend. .Sobald es Morgens bell wurde schreibt sie. .ging meine Tochter auS. um etwas zu meiner Linde rung zu holen. Der Doktor sagte ihr, AthlophoroS sei daS Beste, das man kenne. Sie schaffte eine Flasche an. Nachdem ich zweimal davon einaenom men, war mein Schmerz wie durch Zauber fort. Ich werde stets AthloporoS vorrSthig halten.tZT Der deutsche Milchmann, welcher wie wie bereits gestern berichteten, seinen erlittenen Verletzungen im Hospital er legen ist. hieß wie sich nun herausstellt, nicht Dreiber, sondern John Wetzel. Er war etwa 21 Jahre alt, und scheint hierzulande keine Verwandte zu haben, wenigstens hat sich bis jetzt Niemand ge meldet. Meerschaumpfeifen, lange deutsche Pfeifen, Clgarrenspitzen etc. bei Wm. Mucho. No. 199 Oft Washington Straße.
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Uatsrprook ! bei .S.AgreSKOo. Dame sind rsucbt, sie zu besichtigen. Ferner die Prachtvollen und billigen SMenSVhöNS e l Vorhöngcstangen von 33 CtS. aufwärts. o L. S. Avres &o. öS" Auf Veranlassung von ThomaS W. Chriflison wurde heute der Farbige Henry Patton verhaftet und von Squire Johnston unter $1000 Bürgschaft gestellt. Die Anklage geschah unter dem Gesetz, das Ehen zwischen Weißen und Solchen. welche ein Achtel ode? mehr Negerblut in den Adern haben, verbietet. Derselbe Patton hatte den genanntenChristison vor etwa zwei Jahren geschossen, und wurde dafür zwei Jahre in'öZuchthauS geschickt. Er behauptete damals, die That in Ver theidigung einer Frau Wells begangen zu haben, welche an einen Farbigen ver heirathet war. Deren Heirath wurde später gerichtlich für ungiltig erklärt. weil Heirathen zwischen Weißen und Schwarzen verboten sind. Nun ist eS aber wieder dieselbe Frau, welche Patton heirathete, und wegen deren er jetzt im Pech sitzt. Mertwürdig genua sungirt auch aus ei LizenS derselbe Advokat als Zeuge, der bei dem Prozesse, der mit der Ungil tigk?itserklSrung der WellS'schen Ehe endete, alS Anwalt fungirte. Die Strafe welche auf eine solch Hei rath gesetzt ist. ist nicht gering. Geld strafe von $100 bis $l000 und 1 bis 10 Jahre Haft. Giimorc's Klseines Zleues Theater gewöbnlich bU Goldmine genannt, ist der PalaS deS Westens. rcMecom's berühmter Mmg - Essig bsolut in und der best im Markte. Dieser Essig wird t Quar?.Krügn verkauft und wir geben mit jedem Kruge in Geschenk. Die Se schenke bestehen au silberxlattirten Cafter, Eß. und Theelöffeln. Vesier und Säbeln, SlaZmaaren, Ta schentüchern. Binden, Bilder, Schmucksachen u. s. w. Dies geschieht zum Zwecke der Reklame Preis per Krug . . . . 10 StS. T Bei allen Grocer zu haben. Dampf-Waschcrei, 160 Word Aelatoare Str., nahe der Naffachusett Are. JOIII KIDD, . Eigenthümer. Vorzügliche Arbeit ! Prompte Ablieferung I T. Rtnn, Geschäftsführer. K3 Epitzen-Vorhäng erden nach dem neue ften Versahren gereinigt. Auftrüge xer SrZreß er den sofort ausgeführt. Telephon 135. Zefferson-Haus. Deutscher Gast-Sos ! nebft Wein- undWierwirtßschast -61- 63 Ost . Süd Straße. Indianapolis, Ind. 3ohir -Äenrzz GrUneri, Eigenthümer. Joseph Grnfi, Stukatcur, j?Iagtsrr.I No. 4y Davis Straße. X& stieg, vttxUn Iltis ftrmtt tulgtfMi
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