Indiana Tribüne, Volume 8, Number 244, Indianapolis, Marion County, 21 May 1885 — Page 1
w WWVWW IehrggIg 8. Off.ee : Ao. 120 Ost Marizlaud Straße. Nummer 244. Indianapolis, Jndiana Donnerstag, den 21. Mai 1895.
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NeneS per Telegravh. Wetteru?ftSten. Washington, D. C., 21. Mai. Strichregen, trübeö Wetter, etwas höhere Temperatur. Wurde besch n.ind e lt. C h i c a g o. 21. Mai. "Die Canadiaa Bank os Commerce urde tstern w mittelst eine gefälschten Ereditbriefek ua 57000 defchwindelt.
Entsetzliches Verbrechen. I o l i e t. IllZ.. 21. Mai. Ein Mann. Namen PezderpaS, der .in den Stein Krücken arbeitete, rourde aestern in einem i n.li.-v " ..v tjiaujiroaflin in iiciocnucai oui B" funden. Nase, Lippen und Zunge waren abgeschnitten und der Schädel ringe schlagen. Der Mann sah entsetzlich au?, und lebte noch, kann aber nicht davon kommen. Man legt die That den Stri kerö zur Last, obwohl die bloße Ver muthung ist. i e l. O t t a v a. 21. Mai. E3 heißt, daß Riel, der Führer dtt Nkbelll0N l Nord ,,.;,,:rF.., .;,,,, ,,v A Westen amerlkamfcher Bürger und nach fTOrtnitnfir rtfsrtftt ft mii r twrnrtT m ... in Montana valldreed zur unaesti lichen Stimmenabgabe veranlaßte. Drahtnachrichten. Bierbrauerconvention. N e v D o r k, 20. Mai. Die JahreS Versammlung des Verein? der Bierbrauer fand gestern statt. Der Bericht de5 FinanzcomtteS wttS mnnahmen zum Wtrrtrt nnn f9ft fi.11 . tiSnnhfn $1Q VkllUj)! V V YV(W r.v.wv nach. DaS Comite, welchem die Angelegen heil überwiesen war, lehnte die Forderung deS Herrn E. MauS von Indianapolis auf Ersatz der in einem Palentproitsfe entstandenen Kosten, ad. Starb. Nemark. N.J.. 20. Mai. Feed. T. Frelinghuusen starb heute Nachmittag um X5 Uhr im Alter von 63 Jahren. Er war BundeSfenato? und unter Prüftdent Arthur Staatssekretär. Einsturz eine Gerüste. tn ; Mi., im 9n m?i Hm ; U I I I M V II iUWtt V, Ult Uhr heute Nachmittag ftür.t. im neuen Postgbäude. nahe der Leiington Straße, ein Gerüst, auf welchem stch 7 I H.d.Ui. 1.i(iiiKii , flXht hrni I 4tV(li( V(UIIVtl, UU 11. VVV " 70 Fuß auf den Boden herab. John Roger. ein Backsteinmaurer aus Was h ington, D. C., fiel aus einen Haufen Backsteine, und blled auf der stelle todt. Die anderen Sech?, die sämmtlich m Baltimore wohnen, wurden schwer, aber nicht tödtlich verletzt. Das Gerüst wurde heule Nachmittag zum ersten Male be nützt. Coroner Hill wird morgen einen Jnquest abhalten. Die Heilsarmee. . Sacramento, Cal.. 20. Mai. Die Heilsarmee veranstaltete gestern Abend einen großen Umzug, zu welchem stch Delegationen aus verschiedenen TountieS deS Staates eingtfunden hatten. Nach dem Umzug ruckten sie in dlt " 6- ",lnv e rfiw v- rtin TOrtmt tfcf ffithitftAn HWgl .MWf ZJ VUMVMII(I abbalten wollte. Dlökliü drana ein Haufe von mehreren hundert Männern und Knaben in die Kirche, machte einen Angriff auf die Betenden und verwan belle das Innere der Kirche in einen Trümmerhaufen. Die Armee floh nach allen Richtungen, verfolgt von der wüthenden Menge und eine ganze An zahl männlicher und weiblicher Soldaten wurde verwundet. Die ganze Polizei macht war ersorderlich, um die Ordnung v'eder herzustellen. Telegraphisches Allerlei. In Marseille? sind zwei Cholerafälle vorgekommen. Präsident Cleveland und StastSsekee tSr Bayard sandten Condolenzdepeschen Frau Frelinghuysen. I jm n c . m'X w rtl . k. . ueiiern wuroe in lqmono, sie Heimath für consSderirte Soldaten ein aeweidt. In Plymouth, Pa. betrögt die Zahl der Kranken zur Zeit 995. in den letzten l Wochen starben 55 Personen. Die Grano urmy Posten UND Ättkra nen in Washington bereiten einen Em pfang für Senator Logan vor. In New "Doit wurde der Franzose Louis FrancoiS darüber erwjscht. wie er die Leiche feiner Frau in einem Sacke nach dem Flusse trug. Erst behauptete er, sie fei eines natüUlen Todes ge starben, und er sei zu arm, um sie be graben zu lassen, nachhergab er zu, sie ermordet Zu haben. Seit dem 16. März wurden im Westen 1.310.000 Schmeme gelthlajlet. 20,000 mehr als im vorigen Jahre in derselben
Zeit. Aus die verschiedenen Städte ver
theilt sich die Zahl, wie folgt : Chie,go 710,000, ttanfaö City 20S.VZ3. St. LouiS 58.000, Eincinnati 40,000. Jndia napoliS 25,500, Milwaukee 60.500, Cedsr NapidS 52.704. Eleveland $5000. Per Kabel. Deutsche Kolonialpolitik. Berlin, 20. Mai. Die löluische Zeitung sagt, daß Dr. RohlfS, der deut. fche Agent in Zanzibar zurückberufen worden fei. Sein Bericht über die Be' fetzung des Hauptquartiers verdeutsch afrikanischen Compagnie durch Truppen von Zanzibar soll nicht zufriedenstellend gewesen fein. Die Braunschweiger Thron folge. Berlin, 20. Mai. Der Bundeörath wird stch morgen mit den Vorschlägen Preußens bezüglich der Braunschweigi schen Thronsolge beschäftigen. Die Vor schlüge gehen dahin, daß der Bundeörath erkläre, daß die Thronfolge des Herzogs von Cumberland stch nicht mit dem Frleden und der Sicherheit bei Reiche? vertrage. Bleiben. x E a i r o, 20. Mai. Die in Suakin befindlichen britischen Truppen wurden beordert, vorläufig zu bleiben. Ermordung einrr Schild wache. London. 20. Mai. Die Schild wache vor dem Pulvermagazin in Chat ham, welche heute Morgen, um 4 Uhr auf Posten ging,. wurve zwei Stunden tvaler todt aelunoen. me ttuael war ihr durch die Lungcn gegangen und wenige Schritte oaoon tag et Revolver Die Umstände schlugen tu Annahme eines Selbstmordes aus. Victor Hugo. Pari. 20. Mai. Victor Hugo' rechter Lungenflügel ist gelähmt. Der Zustand deS ttcanken ist hoffnungslos. Ein G er ü'ch t. St.PeterSburg.20. Mai. Ge rüchtweise verlautet, daß die Unterhandlungen zwischen England und Rußland zu einem plötzlichen Ende gekommen feien. Dem Serüchte wird jedoch wenig Glauben geschenkt. AuS Süd Amerika. La Libertad. 20. Mai. Nach einem fünfstündigen Gefecht bei Armenia in Salvador wurden die Revolutionäre geschlagen. Die Truppen erbeuteten viele Waffen und Kanonen. Viele wuc den zu Gefangenen gemacht. Sts?naSrtte. London, 20. Mai. Angekommen: .Nordland von New Pork. Marktpreise. i t . 1.04 : R. 1 toti, l.OCc. II 0 t n 9o.3 t 53c: gemisch. Hafer . weiß Me; mischt Z0. oigen 5Se. i c fio.50. H n j.w. etn ten X-itc. 64ttltltn-5X. P ?xe. titin-ixt chiiistdalz-S-zve. M-owU9t4.(X-l4jß: Zane, t.SS-S.OO; 9lttutS.00n.7S. t r 1VX c ; in etax 1 1 Zk. tter-Ek,,r,U-2e: Sein 16 - 1k; annin 1U 12c. Hahn t 10c per Pfund are, t sein 50-W m SDoct Auslande. Das Journal Officiel veröffentlicht die aus Tonkin emgetroffe nen Berichte über die dortiaen Kriegs Vorgänge undWaffenthaten. Im Gefolge derselben kamen auch' einige Anekdoten aus dem Leben der in Tuxenquan eine schloffenen Besatzung, von denen hier eine folgen mag : Da die französischen Soldaten keine Fische fangen konnten, belu stigten sie sich mit einer anderen Art von Fangen. Die Chinesen pflegten während der Nacht zehn, fünfzehn oder zwanzig Meter von den Wällen entfernt Fahnen aufzupflanzen. Nun machten sich die Franzosen aus Bambusrohren eine uner meßlich lange Angelruthe zurecht und befestigten daran einen Strick mit Schlingknoten. Vier hinter den Ver schanzungen versteckte Mann hoben die Stange und suchten eine Fahne zu er reichen. Gelang dies, so zogen vier an dere Mann den Strick, ein und die Fahne war gefangen. Eines Tages wollten die Chinesen ihre Fahne retten, indem sie sich an den Schaft klammerten. Auf beiden Seiten wurde heftig gezogen, bis der Strick riß und Franzosen und Chinesen Hinsielen. Dadurch ließen sich aber weder die Einen noch die Anderen ent muthigen, die Chinesen pflanzten ihre Fahne auf, die Franzosen vperrrten wieder mit ihrer Angelruthe, und endlich schwebte em Chinese, der die Fahne nicht fahren lassen wollte, mit ihr in die Lust. Ueber das ziemlich inten sive Erdbeben, welches in der Nacht zum 1, Mai in Niederösterreich und Stein rnark stattgefunden wsrd von dort he richtet : Gegen 1 Uhr Nachts wurden in jQN) Wien zwei Erdstöße, von Nord'
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wesl nacy udott gerichtet verspürt. Aus den Provinzen, insbesondere den südlicben, liegen gleiche Nachrichten vor. An emzelnen Punkten Steiermarks trat die Erscheinung sehr heftig auf. In Graz beobachtete man fünf Stöße, welche Uh ren und Bilder von den Wänden warfen. Viele aus dem Schlaf geweckte Personen eilten auf die Straße. In 5kindberg, im Mürzthal, wurden viele Häuser beschä digt, ein Kind getödtet ; das Schulhaus mußte, da es mit dem Einsturz drohte, gesperrt werden. Ebenso sind m Mit rerndorf und Wartberg viele Häuser dem Einsturz nahegebracht. Aehnliche Meldüngen kommen- von . anderen Punkten des Alpengebietes. An den Jnsttumenten der Wiener meteoiolozischen Anstalt wurde die Erscheinungnur in sehr gerin gem Maße wahrgenommen." Das letzte, ungleich schwächere Erdbeben war in Wien, wie in ganz Niederösterreich und Steiermark, im Sommer 1876 beobachtet worden. Ueber das jüngste Erdbeben in Oesterreich liegen jetzt ausführ kichere Mittheilungen vor, aus denen hervorgeht, daß das Erdbeben in Steier mark seinen Centralpunkt hatte. In Graz, der Hauptstadt dieses Kronlandes, wurde das Beben kurz nach i Uhr Nachts etwa 5 Sekunden verspürt. Sehr intereffant sind die der Gr. Tgp." von einem Bewohner von Graz mitgetheilten Beobachtungen, welche dieser bei einem Hunde und bei einer Katze einige Zeit vor Eintreten des Erdbebens gemacht hat, und welche einen Beweis dafür ablegen, daß die Thiere die vulkanischen Bewegungen früher wahrnehmen als die D!enschen. Es heißt in dem erwähnten Blatte: Meine zwei Thiere sind sehr sorgfältig erzogen und an große Ordnung gewöhnt. Ich gehe nie vor 1 Uhr schla sen, und die zwei Thiere, die ich beide jung zusammengewöhnte, geben das Zeugniß von inniger Freundschaft; da der Hund, der früher sich zur Ruh? begiebt, ohne Beisein der Katze nicht ei t schlafen kann, so legen sie sich beide regelmäßig zusammen um 9 Uhr in den Korb. Um 12 Uhr NachtS nämlich verlangt die Katze ,in's Freie gelassen zu werden, was auch geschieht, und ebenso kehrt sie um 6 Uhr früh zurück. Diese verflossene Nacht aber gingen die Thiere nicht schlafen und zeigten immer mehr und mehr Unruhe. Die Katze wollte durchaus hinaus, was gegen ihre Gewohnheit ist, und ich verweigerte ihr absichtlich ihren Wunsch. Die Katze, sonst em so gutes Thier, wurde förmlich' wild, sprang wenigstens dreißigmal an die Thüre, auch auf mich, ohne mich zu schädigen und jammerte erbärmlich. Der Hund lief im 'Zimmer aus und ab und winselte. Die Thiere sind beide je zwei Jahre alt. Um halb 10 Uhr klammerte sich die Katze förmlich an die Thüre und gleich darauf hörte ich wenigstens und weiß nicht, ob es andere Leute auch vernommen haben, sieben dumpfe Töne in sehr kurzen Intervallen. Die Thiere blieben unruhig, deutlich ängstlich, und ich behielt sie gefangen. Um halb 1 Uhr aber, nachdem besonders im eonharder Bezirke dre Erdstöße er folgten, mußte ich die Katze befreien und sie ist seitdem bis jetzt, 10 Uhr Normit tags, noch nicht zurückgekommen. Den Hund konnte ich bkgütigen, doch blieb er lange Zeit erregt und zitterte. Ein Berliner Blatt erzählt: Wie haushälterisch der deutsche Kaiser in allen, auch in den kleinsten Dingen ist, dafür sprechen zahlreiche kleine Züge aus seinem Privatleben, die in die Oeffentlichkeit dringen. So ist es uemlich bekannt, daß der Kaiser die Umschlüge der an ihn gerichteten amtlichen Briefe zu seinen Briefen und' Erlässen an die Ministerien oder an sein Cabinet nochmals verwendet. Wir hatten dieser Tage wieder Gelegenheit, ein solches Couvert mit des Kaisers Handschrift zu sehen. Wie alle von den .Ministerien und Neichsämtem direct an den Kaiser aebenden Schriftstücke, war auch a i?
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raufe oe: 2CTn. SQD Massachusetts Avennr. . ' vem vouverk, enthaltene nicht gebrochen, Sondern im vollen Bogen in ein Groß olio-Couvert gesteckt, welches in der Mitte die Aufschrift trägt: Seiner Ma jestät, dem Kaiser und Könige." Links m der Ecke befindet sich in kleiner Schrift der Name des Absenders, also etwa Auswärtiges Amt". 2 uf der Rückseite war das in Rede ste?)er.ds Couvert mit rothem Lacksicgel geschlossen. Bei der Oeffnung trennt der Kaiser den oberen dreieckigen Ueberschlag deS Couverts un mittelbar neben dem Siegel mit kurzem Riß ab. Bei der Wiederbenützung schreibt der Monarch dann über -die Worte Seiner Majestät dem Kaiser und Könige" das Wörtchen Von", und unter die erwähnten Worte die Adresse ; in dem uns bekannt wordenen Falle hieß die letztere : An den Geheimen Ca binetsrath v. W." Der Wiederverschluß des Couverts erfolgt in der Weise, daß der Kaiser dasselbe an der oberen Seite nach rückwärts so weit umschlägt, daß das spitze Ende des durch den Riß losge lösten Dreiecks das ursprüngliche am Rande bedeckt; dann träufelt er auf und neben dasselbe eigenhändig Siegellack, um den Riß zu decken, und drückt schließlich seinen, eine Königskrone zeigenden Ring darauf, der ihm als Petschaft dient." Was russische Kommissionäre und Vertrauensmänner ähnlicher Art manchmal an Betrügerei leisten können, übersteigt geradezu jeden Begriff. Kürzlich übergab, wie russische Blätter berichten, ein Gutsbesitzer einem Com missionär 2800 Tschetwert Weizen zum Verkauf. Der gute Mann löste seine Aufgabe in unerwartet glänzenderWeise, denn erstens versetzte er den Weizen für 20,000 Rubel bei einer Credit-Gesell-schaft, zweitens erhielt er auf den Weizen aus der Petersburger Discontobank 18,000 Rubel und drittens verkaufte er das Getreide dann effektiv an ein drittes Haus für 20,000 Rubel. Mit den redllch verdienten 53,000 Rubeln suchte der Gauner das Weite. Ein Mantillen-Krieg ist in Villagarcia, in der spanischen Provinz Coruna, ausgebrochen und hat das kleine Städtchen in nicht geringe Aufregung versetzt. Einige junge Damen aus der vornehmen Gesellschaft hatten sich Mantillen von ganz besonderem Schnitt angeschafft, welche großes Auffehen regten und von denen die glücklichen Besitzerinnen behaupteten, sie seien in Ma drid die neuche Mode. Ein strebsamer Kaufmann schrieb sofort nach der Hauptstadt, ließ sich eine Anzahl solcher Mantillen kommen und fand reißenden Absatz bei den Fischerfrauen und Hökerinnen. Die vornehmen Damen waren über eine derartige Profanirung ihrer neuen Pracht tief mdignirt und ihre gakanten Brüder geriethen auf den Unglückseligen Gedanken, die Frauen aus dem Volke gewaltsam an dem Tragen der Mantlllen zu ymdern. Natürlich kamen le schlecht an, denn dte Manner der Ftcherfrauen und Hökerinnen ergrissen so'ort Vartei und es kam u einer solennen Prügelei. Der Ortsrichter trar dazwischen, aber auch er wurde mit Schlägen regalirt und Villagarcia' befand sich in vollem Bürgerkrieg. Der Alkade machte dem Mantillenstreit dadurch ein Ende, daß er die ursprünglichen Angreifer ver haften ließ. Die Gährung dauert fort und eine Anzahl nicht unerheblicher Verletzungen ist zu belogen. Maznvti Mallfle l TiO. 37 & 39 Süd Telavare Straße. Das größte,schönste vud ältefteLokal inderStadt tränke ller Art, sowie kaite Speisen. Lx. . tägliche Bedienung. Die xrachtvoll ingertchtete ' Hülle steht Vereinen. Logen no t'rtoate ,ur Adgaltug von Bällen, ffon. zene nd Verlammlungen ntn ,liUtUn Sötoin gungen zur Lk?sLg!!7.g. jjaoob Bos, eföäfttfufctct.
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