Indiana Tribüne, Volume 8, Number 243, Indianapolis, Marion County, 20 May 1885 — Page 3

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DaZ Recext, nach welchm Misbler'S K?a. ter BitterS zufammenzeseßt iji, ist über zwei, buncert Jahre alt und deutschen Ursprungs. Die ganze Reihe von PatrntMkdizinen kann nicht ein Präparat ausweisen, daß sich solch' einer hohe Achtung an dem Orte erfreut, an -tret tS aezsfcrtizt wird, alS SHLi TW P6, t Z-:f FJ CTS3E5-aF? rn n u tl n x Ez ist da? beste HcllmiUel bei Niereu und Lebcr-Beschverven, Tyspepfie, Nagen krampfku. Unvcrdaulichkeii, Malaria, periodische Seschverve, etc. Als ein Blutreialzer hat es nicht seines Gleichen. Es stärkt das Ezstenr, kräftigt und schafft neues Leben. Xr Hierbei Richter Hk ?ancaK Pz.. ein köchkiger Jurist und achtet vürger. sine riaS: Misdltr'S Kräuter Bltlers ist ett und drnt bekannt und bat durch sein medizinisch ud bnledk S'genschafte einen regra Ruf erlangt. Ich sub nd meine Familie haden rschittene Slasche ge braucht ad ich ein üderzeLgk. t-cfi ter Ruf ohl er rtenk ist." LNwkller Aerb Vitters o 525 Conrmerce Str., Philadelphia. Vztln'i cn;rnctatt LZurmLkru schlägt nii fehl. Söttch. j R silxn 2!k krTzesie rnxfc dege Bah noch Louhville, Na3hville, Hernpliia, Chat t&nooga, Atlanta, Savannan, Jackoiiville, Mobile aad New Orleans. tl tjl trt$ti&stft Wr Passagiere, nach den Säten, tns direkte Rsnte nehmen. Palast, SSlaf. und Parlor-Waseu zwisckev Chicago und Loursville und St Louis und ,Lomdillt oht.. WaJndech!!l. Komfort, Scha?!!!.' uvd Sicherheit bietet tte m5i$ die alte suac-x affige 3. M. & B. M. M. XI. X. Deriiigr, LZfistent Genersl Prffagier.gM. asftae 34öington und JlWo Str., IdU j3. W. HcKjcxna, Saperinteiiüent. FsNerWrM-Signale. 4 tttnfaieirtia d Kartet 5 suvi.?aarfet t?i ?ear ottnBtl. C C32iraSe und o Zkor?. 7 ane ich'.gi ire. Kci 2jij2tjas und Massachusetts Btaitan and ftitrc6e. 12 !1s?achu?stts Et. ah Röbl Ctr. 13 telamr ett, und Fort SZazne Te. li Ssrf ud ort Wann ". lö ?r S;r. uiiä ,ffachuseS L 2 Lh:i? o,. und St?. .17 ?! L?e. un', BU'Ier 5tr. .V Barro ätr. und ?laU'.i Sn. 1i Drcher und Jodn Str. 23 To2eze Sve. ur.d Liedevt Ltt. ?24 L,,özn:a und Sieden r,. 12 Meridian und Gi:iente Str. end 5tr. u:,d Lincoln Sx 127 ÄuI':k!:uL.Eedäud. S entral O. und Dte te 1 Clsbaro uniiSorrilan ir 532 Kfianpt und 2te St? U4 Co3es 2b. und Ainte 5tr. t3 fioi Ca. und 0lisar t? 1W TlaZ?e ad Älttizan Str. 21 Li. Jo et?., nah, J5'.net. P;nnsql?nia und Pratt Str. 25 Ns. 5. Snzine cufe Eechfte. :ai, Z'--' - isstsftVxi und St. Siai? 2ir. ZI JlinoiS und K'.Ä'.jan ö$:. g rtnfvlTattta und Home .' 5j Z1IfflZftVvi und Ciert tr. 21? Tenne! und ö'-Elan Str. SU y nn'.?znia und ichizzn elr. 2X4, 0-t-:3k und Herdelt tr. Zt 2ndZna und lUchigan tr. .2 e.-.d-.l und SZalnut :r. Si Cel::7?.ia und Lmn? ?-tr. 5 .ä! u T,ta itl ZU. 26 Itan Lre. und St. Sis:? ti Z7 5sd!'LSital. es s:!t und lit ?tr. W ilUast nd Lge 5t S12 West nd Bainut Str. T1Z Qift und ZzilU e:x. 814 CUteatl und Hzsird 41 53al5ii8tan, r.oS A,st öU. 4Z SeiZ.nez?f und EteftwffB S:' U Kifiiurt und 3le)5v: Lkk. 45 ttrtbaa und LZainztsn Skr. 4 JilmaiZ und Ohis Ctr. - 47 Xnn und Washwgis r?, 4Z tttgn'I Ärt Jsu'. 49 JnS'.anZl. Alt Iki?., t 4IZ VMftrxi ud d22ta?i Er. 415 t?öuson'i Zsr! Hou?. 41 I. . W. Ho,;,. jl33 Jnsan s?!. gSino' und WtniZ Cn. yjinctl nd Slcuif ana ti jct ß and ctcCart; 5t?. 4 EUitfv ewtj Ctt. 6 nMt und tersta Ctt. 67 riltitta:i SiZs 3ir. ' Zttd'.W Ls. i'd s??. U 3,dtjf? 50. liü ' ÄXlo &7 113 läü und jcksod Clt. 613 Äcnrulj Aie. llkd -;2 5 314 Nnieo ud 4c::si t: S1 2!inoki und üanjak &VT iluxxil und Ss:5 Str. Cl out) N2he DelSis ix. C3 Vtnnszloania und fcomfiana Kz. 3 Del2e und WcCar: Sir. OS und Vltizrti 2:r, 5 Klalaiaa und Virzta?: Zre 47 Biiitni So. Ud Sirsdsi St? Oft nd Eol,u:n Gix. Pns?!v2tZ Q:r. undZdtj n e. tZ iUekerua u"d Dshcr:, La. , ' 72 Sgt2 Skt. H'tZ vu. 7Z Oftuud esrziu Ct 7Z Sasingtsa uu utn Ltk. 7i entoa und eergia S:r. 7S?sS Äve.ur'.d Pw,. fG Dt2o ur StZ Str. 7S Zttginta üve.Ui'.d 7 tHroe. uud DiLan. 71 sru un Pr,x: Sir. 714 S$i:ii Zkv und üaurtl ütt. ?14.i?jt und Ottrs Str. flÄ 5?? unVitWjtt Otx. tt -U' s:s Kerles . 2isi:-iJa ad la4S 5' i Ost un ?t o4 ?ts sriuso DavidZsn Ltt Isud tuautitdalaa. e tti. tzait Arsenal. i Dricntal und aatinsitfln 6t. l 6? ftiaue St2ng.tt?. . 12 55:au.sciiJ. 0 JSaJiUis! aa Nartt und iittt S!?. Htt Cito ad Harve? t?. SI r!sr?l':nd na? !t'te?ldi:n tk. 2 Viertöian nnd Sorg,a Stra. l-l-l noat Signal. V-M Und Saften iederbstt, zweiter lr. i-i ignal fii? iuej'Irol. i Schläge, Zeuer aa. vret echtt?, Zrai c. 2ttt EchUg,, U Ui, t'tl.'

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Eine Jugendsunde. Neuester Roman von C. S. F r a n z o s. (Fortsetzung. Tleler zua'ke die ÄchZeln, der tterkermeister fuhr fort : Sie sehen, der Gedanke an fremde Mithilfe drängt sich gebieterisch auf und dennoch ist er nicht haltbar. Von Außen her kann die Hilfe nicht gekommen sein, die Schlösser sind ja von Innen aufge. sprengt worden, und von Innen her gleichfalls nicht ! Tenn hiervon abgese hen. das unter Z:en Aufsehern keiner ist, der eines solchen Verbrechens fähig wäre, giebt es zudem eine einzige Thüre, durch welche man aus den übrigen Gtfänzniß räumen in den Korridor der weidlichen kranken gelangen kann, und diese Thüre ist vom Einbruch der Dämmerung bis zum Morgen stets geschlossen, der einzige Schlüssel in meiner Verwahrung ; die Wärterinnen haben zu klingeln, wenn eine der Gefangenen etwa Nachts plötzlich de Arztes bedarf. Diese einzige Thüre aber war und blieb verschlossen, und daS Schloß trägt keine Spur gewaltsamen Och'nenS. Da nun also eine fremde Hilfe undenkbar ist, so müssen wir der Lippert, so schwer es hält, solche Kraft doch zutrauen. Nun stehen wir aber vor einem zweiten Räth sel: wie kam sie zu dem Dietrich ? Außer dem Gefängnißpersonal besuchten sie fünf Personen: Sie und der Präsident von Sendungen, seine Wirthschafterin.Fräu lein Brigitte Knuuerals Mitglied des Frauenvereins für weibliche Sträflinge, der Arzt und der Pfarrer. Einer dieser Personen Vorschubleistung bei einem Ver brechen zuzumuthen,wäre Wahnsinn. Ein anderer Umstand komplizirt die Sache vollends bis zum Unbegreiflichen: gestern Nachmittag hatte die Lippert den Dietrich poch nicht, ich kann dies mit absoluter Ge wißheit aussprechen. Als nämlich gestern die Ueberwachungskommission hier war, erfuhr ich zufällig aus dem Gespräch der Herren, daß das Todesurtheil bestätigt sei. In solchem Falle hat vor Verkündi gung des Urtheils der Vorschrift gemäß die genaueste Visitation des Verurtheil ten stattzufinden, um Alles fortzuräumen, was etwa zu einem Selbstmord dienen könnte. Obwohl ich noch keinen Befehl hierzu erhalten, nahm ich doch, da ich zu fällig Zeit -hatte, die Durchsuchung der Zelle sofort vor; die Leibesvisitation be sorgten die Wärterinnen. Wir fanden nichts, es ist undenkbar, das uns ein grö ßerer Gegenstand hätte entgehen können! . . Es ist um den Verstand zu verlieren, Herr Doktor! Und gegenübe? solchen Räthseln will es wenig sagen, daß sie obendrein einen Weg gewußt hat, der den Wenigsten de kannt war ' . C V .Allerdings räthselhustlsagte Berge?, .höchst merkwürdig." Ihm war der Zusammenhang völlig klar: Herr und Diener waren mittelst der amtlichen Schlüssel oder Nachschlüssel, die sie nach deren Muster hatten anfertigen lassen, ins Gefängniß gedrungen und hatten auf dem Rückweg die Schlösser versehrt. So war jeder Verdacht einer Hülfe von Außen her beseitigt und zugleich, soweit Sendlingen dies ver, möcht, von dem Dienstpersonal des Gefangnißes abgelenkt. Inzwischen hatten die beiden Herren den Steckbrief stilisirt, und Dernegg erneuerte seinen Rath, denselben sofort telegraphisch zu verbreiten. Werner widersprach, dies sei eine .neue Mode die er nicht itma che. Dernegg entgegnete heftig, mit klo pfendem Herzen horchte der Anwalt ihrem Disput und athmete auf, als Werner end lich sagte : .Alles nach Vorschrift ! Wir publi ziren den Steckbrief im Amtsblatt, ihei len ihn der Polizei mit und schicken eine Abschrift nach Wien. Es ist undenk. dar, daß die Person ins Ausland fluch ten sollte, wo hätte sie auch das Geld da zu ? Telegraphirt wird alfo nicht. Punkt UM i Aber nachdem sich der alte Mann zu dieser salomonischen Entscheidung ausge rafft, verließ ihn wieder alle Selbtbeherr schung und er lief händeringend tm Zim mer auf und nieder. . . .Welches Unglück jammerte er. .So beginnt meine Thätigkeit al5 Präsident was wird der Minister sagen ! Aber ich bin ja schuldlos nicht wahr, meine Her ren mir kann man keinen Voraurf machen? Zwar haben Sie, Baron Der negg, mich gestern gewarnt, und ich Thor habe darüber gelacht, aber jener Zugang bestand ja feit je, und nie war etwas vor gekommen! Ach! deshalb bekomme.ich doch, wenn Sendlingen mich nicht rettet, eine Nase vom Minister, an der ich mein Leben lang zu tragen habe. Aber Send lingen wird mich retten, er wird für ich sprechen nicht wahr, Dr. Berger, das wird er?!.Gewiß versicherte der Herr Anwalt. .Schreiben Sie ihm nur ! . .Sofort vill.ich'S thun! Sofort ! Wien, Hotel zu Wilden Mann, da ist ja ohl seine Adresse? Verzeihen Sie, meine Herren aber ich habe keine Ruhe, bis ich ihn um seinen Beistand gebe ten!" . Er sehte siS an seinen Schreibtisch, die Herren empfahlen sich. Am nächsten Morgen erhielt Herr Berger ein Scheiben aus Wien, die Hand' jchrift der Adresse war ihm bekannt, mit Witternden Händen öffnete er da Kuvert. Das Schreiben lautete: .Ich roeiß. Du kannst mir nicht derge ben, und ich bitte Dich nicht darum. Nur eine Gunst erflehe ich von Dir : gieb die Hoffnung nicht auf, daß einst die Swn de kommt, wo ich wieder Deiner Ach tung werth sein werde. Den ersten Schritt hierzu hatte ich gestern gethan ; ich bin für immer aus dem Staatsdienst geschieden. Zweifle Du nicht daran, daß. ich den Muth haben werde, auch den zwei' ten, den erlösenden Schritt zu thun; wann mir Gott die Gnade erweisen wird, die thun zu dürfen, weiß ich nicht. ' Flehe mit mir, daß ich nicht allzulange harren muß. Leb' wohl, Georg, l:b' aus immer wohl!. Victor Lange starrte der Anwalt aus diese Zel len, seine Lippen bebten ihm war'S sehr weh um's Herz.... ' Dann rückte er eine Kerze heran, entzündete sie und hielt das Papier an die Flamme, bis es ganz zu Asäe sevor! den N ' j .Fahrwohl ! Du bester, reinst

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dhc Thräne rann tym üver die Wange nieder. ' ES war drei Jahre später im Sommer 1856. Hell und heiß brannte die Junisonne auf dem Rheinthal und kochte Die Trau ben reif am seligen Gehänge. Der Dam pfer, der von Mainz her zu Thale suhr.dem heiligen Köln zu, trug sorglich die schat tende Leinwand über das Verdeck ge spannt, auf dem es fröhlich zuging, früh sich, wie immer. Schönere Landschaften ziebt es auf Erden, aber keine, die daS Herz heiterer macht. Das erfuhren auch zwei ernsthafte Man ner. die des Morgens zu Mainz das Schiff bestiegen. Sie kamen aus Oesterreich und gingen nach London; sie wollten die Ge tegcnheit nicht versäumen, den schönen Strom zu sehen, aber zum Beginn der Fahrt machten sie geringen Gebrauch von der Gunst des Tages. Da saßen sie ge drückt und blickten kaum auf und beriethen das verantwortungsvolle Geschäft, das auf ihren Schultern lastete. Doch schon eine Stunde später, da sie in5 Naffauische kamen, übermannte auch sie der Zauber dieser Landschaft, und als sie bei Rüdesheim vorüberglitten, begannen sie zu er wägen, ob nicht eigentlich am Rhein der rechte Ort sei, Rheinwein zu trinken, und als sie die Pfalz bei Eaub erreicht, studir ten sie diesen altehrwürdigen Bau zuerst durch ihre Brillen, und dann sahen sie sich ihm im grüngoldenen Lichte an, indem sie die gefüllten Römer ans Augehiel ten. Die beiden Manner waren der Anwalt Dr. Georg Berger aus B. und ein Kolle ge aus Wien. Sie hatten in London eine schwere Ausgabe zu erfüllen. Eine der größten Eisengießereien Oesterreichs, die ihre Hauptfabrik in B. hatte, war in schlimme Lage gerathen. Große Vorrä the lagen aufgehäuft ; die Einrichtungen waren mustergiltig und in bestem Betrie be. es fehlte nur an baarem Gelde zur Befriedigung einiger Gläubiger und zur Fortführung der Arbeit. Gleichwohl ver sagte die Regierung ihre Hilfe, auch das einheimische Kapital verhielt sich ableh nend. und der Versuch, ein Moratorium zu erwirken, war gescheitert, weniger an der Haltung der Gläubiger, als an der pein lichen FormellrämereideS Landesgerichts Präsidenten von Weruer. DaS Etabliffe ment, das Tausende vonArbeitern beschäs tigte, war zu Grunde gerichtet, wenn eS nicht gelang, auswärtiges Kapital zu ge winnen. Zu diesem Zwecke hatten sich die beiden Vertreter der Firma nach London aufgemacht. Auf dem Rhein hat noch Jeder seiner Sorgen vergessen, auch ihnen war dies geglückt. Und so sehr hatte es der schöne Strom, den sie zum ersten Male sahen, ihrem Herzen angethan, daß sie ihn auch in Köln, da die Meisten an's Land stie gen, nicht verlassen mochten. Sie beschlos sen, die Stromfahrt bis Arnheim fortzu setzen, und gingen vergnüglich plaudernd in der Abendkühle aus dem leer geworde nen Verdeck aus und nieder. Keine Ber ge, keine Burgen mehr spiegeln sich hier im Strome, aber noch immer muthet da Bild der Ufer freundlich an, und als un sere beiden Reisenden zusahen, wie die Abendröthe ihr rosiges Netz über die breit und mächtig fluthenden Wogen spann, be reuten sie ihren Entschluß nicht und prie sen den Tag, der schön endete, wie er be gönnen Die Dämmerung brach ein, die Ufer wurden immer flacher und kahler, die Ja briken häusiger, und hinter Düsseldorf sahen sie die rothe Lohe zahlreicher Hoch öfen durch das Dunkel hell herüberfchim mern. Der Anblick erinnerte sie wieder an ihn Aufgabe. .Od es depen d drüben anck so 'r ginge sagte der Wiener Anwalt, Dr. M., bitter, .wenn sie unverschuldet in Noth geriethen? Ob sie auch im Ausland betteln müßten, gegen unbedingte Sicher heit und hohe Zinsen ein Darlehen zu er halten V .DaS sind ganz ungehörige Fragen erwiderte Berger. .Wiffen Sie nicht, daß unser Staat sein Geld für wichtigere Auf gaben braucht, als die Rettung der heimischen Industrie ? Wir mußten ja die Mol dau und Walachei glorreich occupiren und dann ebenso glorreich wieder räumen. DaS hat viel Geld gekostet; freilich war es unbedingt nöthig. Denn der Starke ist am mächtigsten allein ; wir aber standen sowohl mit Rußland als mit den West mächten gut und mußten daher diese Oc eupation durchführen, um uns mit beiden gründlich zu überwerfen, was denn auch vollkommen gelungen ist .Ach ja ! sügte er geänderten Tones hinzu, .daS liebe Vaterland !. . . . Wenn uns in diesem Augenblicke ein Fremder belauschte, etwa ein Preuße, er würde viel leicht denken: .Saubere Vögel, die ihr ei gen 5!est beschmutzen !" Er könnte nicht ahnen, wie weh es uns thut, so sprechen zu müssen!" Der Wiener nickte. .Ich gestehe Ihnen sagte er. .ich habe an einen abweisenden Bescheid des Fi nanzministerS nicht glauben mögen. Ueb rigenS hat mich unsere Verhandlung mit ihm noch lange nicht so indignirt, als jene mit dem Präsidenten Ihres Landgerichts. Welche Pedanterie ! Wel che Kurzsichtigkeit ! Da war sein Vor gänger, Baron Sendlingen, ein anderer Mann!Berger seufzte ties aus. .Das war er " sagte er. .Die Wiener bleiben, die Sendlingen gehen suhr Dr. M. fort. .Und man läßt sie gerne gehen, ja man drängt sie dazu ! Wenigstens hieß es, als der Ba ron vor einigen Jahren plötzlich seinen Abschied nahm, allgemein, daß ihn nicht, wie offiziell verlautete, ein Herzleiden hierzu veranlaßt, sondern ein Konflikt mit dem Justizminister. DaS Bedauern hierüber war so groß, daß die Excellenz manchen Vorwurf zu hören bekommen .Vielleicht diesmal mit Unrecht meinte Berger gedrückt. .Ich glaube eS nicht l rief der Wiener. .Sendlingen ist sicherlich in bitterem Groll geschieden, sonst hätte er nicht, auf seine Pension verzichtet und dann Oesterreich für immer verlassen. Selbst sein Schwager, Gras K weiß nicht, wohin er sich gewen der. Auch Sie waren ja mit ihm eng be freundet, wissen Sie t&i .Nein !" .Der Graf meint, daß er wohl auf ir Send einer Reise weit in der Frimde plötz lich gestorben dfc istmögltö widerte Ber

.j.i""- ' ger kurz; es lag ihm daran, dies Gespräch zu beenden. Aber sein Kollege blieb bei dem The ma. .Jammerschade um diesen Mann !" fuhr er fort. .Was er als Jurist bedeute te, hat vielleicht seine letzte, vor drei Iah ren anonym erschienene Schrift am besten bewiesen. .Ueber Zurechnung und Strafe beim Kindesmord- Sie kennen das Werkchen natürlich ?" .Ja sagte Berger, aber ob eö von Sendlingen ist, bezweifle ich Dies war eine Unwahrheit, er hatte nie daran ge zweifelt. .Es werden ja auch andere Autoren ge nannt erwiderte der Wiener, .doch ist sein Schwager dieser Ueberzeugung. Er will ihn am Stile erkannt haben, sowie! an einigen Gedanken, die ihm auch münd lich entwickelt. Nun, wer immer der Au' tor war, er hatte sich nicht zu verbergen brauchen. Die Schrift ist die treff. lichste, welche je über diese Materie erschienen, und hat denn aua großes Aufsehen erregt. Es ist hauptsächlich ihr Verdienst, wenn unser neuer Strafgesetzentwurf die Frage der Zurechnungssahigkeit bei die sem 'Verbrechen scharf präzisirt und die Strafe für dasselbe so wesentlich gemildert hat!Er sprach noch lange über die Vorzüge der Schrift, Berger hörte kaum zu und war auch den Rest des Abends schweig sam und zerstreut. Als sich der Andere zum Schlafen in die Kajüte zurückzog, blieb Berger noch auf dem Verdeck; ihn sessele, sagte er, dieses sonderbare Nacht bild. . DaS Gespräch hatte wieder einmal die Erinnerung an den unglücklichen Freund mächtig in ihm ausgewühlt. Er hatte seit jenem letzten Brief keine Zeile, kein Lebenszeichen mehr von ihm erhalten. . . . Warum ? fragte er sich. AuS Mißtrauen? Unmöglich! Aus Vor sicht? Sie war zu weit getrieben; die Handschrift auf der Adresse, konnte noch immer keinem Unberufenen verrathen, in welchem Erdenwinkel er sich geborgen, sich und sein Kind! Auch hatte er ja selbst dann keinerlei Nachforschung zu besorgen. Niemand wußte von seinem Kinde, die Flucht der Victorine Lippert aus dem Gefängniß war für immer unaufgeklärt geblieben, die Untersuchung kurz darauf resultatlos eingestellt worden. Der Ker kermeister hatte einen Verweis erhalten, weil er die Zelle nicht sorgsam genug durchsucht, jenes Pförtchen war zugemau ert worden, so daß Herr von Werner nie von jener Einrichtung Gebrauch machen konnte, die er so .sinnreich- gesunden daS waren die einzigen Folgen. Unter den Bediensteten des Gefängnisses, wie in den niederen Schichten der Bevölkerung hörte man zuweilen die Ansicht, daß Graf Riesner Graskowitz seine Geliebte be freit, in den höheren Schichten glaubte man nicht daran; gegen Sendlingen jedoch war niemals und von Niemand auch nur der leiseste Verdacht ausgesprochen wor den. . : . . Leise murmelnd glitten die Was ser des Stromes dahin,- von den Ufern drang kein Laut mehr herüber, in tiefster, feierlichster Stille lag die Nacht über Land und Wogen. Nur. der einsame Mann auf dem Verdeck konnte keine Ruhe sin den, und schon zitterte im Osten, über den fernen Hügeln von Geldern, das Frühlicht aus, als er endlich den Schlum mer suchte. Kaum zwei Stunden durste er ruhen, da klopfte der Aufwärter an die Kajüte, die Herren möchten sich auf's Verdeck bemühen, man 'komme nach Lobith, der hol ländischen Grenzstation, wo das Gepäck revidirt werden müsse. Die beiden Reisenden folgten dem Rufe. Schon legte das Schiff am Ufer an, an der LandungLbrücke des .Dörfchens, in welchem die Zollkammer das einzige be wohnbare HauS schien. Die holländischen Grenzwächter in ihren kuriosen Uniformen kamen an Bord. Mit dem Gepäck der beiden Anwälte wa ren sie rasch fertig, ebenso mit dem der we nigen andern Reisenden. Hingegen mach ten ihnen vier mächtige Koffer, welche der Kapitän de? Dampfers mit sich führte, viele Mühe. Dieselben enthielten durchweg zollpflichtige Dinge : neue Kleider und Wäsche, Spitzen und kleine Luxusgegen stände. Das erforderte langwieriges Mes sen. Wägen und Berechnen. Eme halbe Stunde war vergangen, und noch war kaum die Hälfte geprüft. .Wir werden in Arnheim den Zug ver säumen wandte sich Berger ungeduldig an den Kapitän. .Morgen müssen wir in London sein, Sie sind uns sür die Verzö gerung verantwortlich .Ich werde dann die Zeit durch rasche Fahrt einbringen versicherte dieser in seinem breiten kölnischen Dialekt. .Ver zeihen Sie,, mein Herr; ich habe, nicht geahnt, daß Weiberlram so viel Zeit ko stet..Sie statten wohl eine Tochter auö? .Wo denken Sie hin, mein Herr, ich bin gottlab unverheirathet. . Ich habe eö aus purer Gutmüthigkeit sür einen An dern übernommen, ihm die Sachen auS Köln zu bringen und hier den Zoll sür ihn auszulegen. Ihm ist eS so das Bequemste, mir freilich nicht ! Aber waS thut man nicht für einen deutschen LandSmann ! Er ist ein Herr vc:; T e j .Tessenau?Der Name klang dem Änwa bekannt im Ohr, doch wußte er sich nicht daraus zu besinnen, wo er ihn etwa schon gehört oder gelesen. .Ja, so heißt er sagte der Kapitän. .Er stammt aus Baiern, soll früher im diplomatischenDienst gestanden haben und wohnt jetzt mit seiner Tochter auf Schloß Oosterdaal bei Huissen, der letzten Station von Arnheim. Ich kenne die Beiden recht gut, sie benutzen mein Schiff zunei' len Aur Fahrt'noch Arnheim, und weil es so liebenswürdige Herrschasten sind, habe . ich ihnen die Gefälligkeit nicht abschlagen mögen!- . - .Und wir müssen-s büßen !- rief Dr.' M. zwischen Lachen und Acrger, da die Zollbeamten noch immer kein Ende san den. .War's denn so dringend V .Freilich ! Die Hochzeit, die übermor gen stattfinden soll, hätte sonst vielleichj gyr aufgeschoben werden müssen! Spre? chen Sie mit Frauenzimmern und gar mit verliebten !- .Also ist Fräulein von Tessenau die glückliche Braut?.' ,. .Die Tochter des alten Herrn, ja ! aber sie ilt eine Frau, eine iunse Wittwe.

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i i Sie heikl auch .von Tessenau-, weil sie mit cinem-Äetterverhelrathet war. ie scheint ihren Gatten ach ganz kurzer Ehe verlo ren zu 'haben, denn sie ist noch sehr jung, kaum zweiundManzig Jahre alt. Eine schöne, sanfte Dame, sieht noch ganz mäd chenhaft ans'. . Nun wollen wir aber diese bequemen Mynheers doch ein wenig zu? Eile treiben - Er wandte sich zu den Zollbeamten und zählte ihnen den geforderten Betrag zr. Sie verließen den Dampftr.der seine Fahrt nun mit weitaus größerer Geschwindigkeit fortsetzte, als vorhin. Gleichwohl ging der Wiener Anwalt erregt auf und nieder, studirte zwischendurch die Fahrpläne oder zog von fünf zu fünf Minuten die. Uhr. Ein ande rer Grund ließ Berger nicht zur Ruhe kom men. .Wenn sie eö wären ?- Der Gedanke am ihm immer wieder, so oft er sich auch sagen mochte: .Unsinn! ein alter Vater und eine junge Tochter daS trifft man oft und mehr weiß ich nicht von ihnen. . Daß ich den Namen Tessenau schon wie derholt gehört haben muß. spricht ja eher dagegen den bekannten Namen irgend eines österreichischen Geschlechts wird sich Sendlingen schwerlich als Pseudonym ge wählt haben!" Dennoch quälte ihn die unbestimmte Ahnung, und endlich trat er aus den Ka pitän zu. .Ich habe einmal begann er. .eine Familie von Tessenau gekannt und wäre sehr ersreut, ihr vielleicht unvermuthet zu begegnen. Der alte Herr stammt aus Bayern, sagten Sie V .Ja wohl, Sie sind wohl ein Land? mann, mein Herr ?- .Nein, ich bin ein Oesterreich?? .Dann mögen die beiden Dialekte sehr ähnlich sein, denn Sie sprechen ganz wie er. Daß er aus Bayern ist, weiß ich ge nau. Herr Willem van der Weyden sagte es mir erst neulich, und der muß es wohl wissen, da er sein Schwiegersohn wird .Wer ist der Bräutigam ? .Ein ganz trefflicher" Mann erwiderte der Kapitän. .Ein Prachtmensch, mein Herr nicht der Jüngste mehr, so. in den Vierzigen, aber stattlich, brav, tüchtig wer ihn kennt, muß ihn loben. Er be kleidet einen hohen Posten in Batavia.er ist Direktor der Bergwerke aus Java. Vor etwa zehn Monaten kam er nach langer Abwesenheit mit einjährigem Ur laud nach Europa? um sich eine Frau zu holen, sagten die Leute, aber davon woll te er nichts wissen. Seine Verwandten gaben sich viele Mühe; es schien ihm aber Keine recht zu gesallcn. Da kam er nach Arnheim, wo sein Bruder Jan van der Weyden sich angekauft hat, lernte bei ei nem Ausflug in die Umgebung zufällig die junge Frau von Tessenau aus Schloß Oosterdaal kennen und verliebte sich in sie. Er schien aber Anfangs aus große Schwierigkeiten zu stoßen; wenigstens war er immer sehr traurig, wenn er aus meinem Schiffe von Arnheim nach Huis sen suhr oder zurück. Nun, eines Ta ges war er sehr sröhlich. die Verlobung wurde gefeiert, und nun wird Hochzeit gemacht. . . . Ja, mein Herr fügte der Kölner behaglich hinzu, .wenn man so ewig eine und dieselbe Route besährt, lernt man die Menschen allmälig ken nen und vertreibt sich die Zeit, indem man Antheil an ihren Leiden und Freuden nimmt !- .Und kehrt Herr van der Weyden wie der nach Java zurück ?- .Ja, in einem Monate schon, da sein Urlaub abläuft. Sein junges Weib nimmt er natürlich mit ; auch der alte Herr will sich ihnen anschließen (Fortsetzung folgt) reinigt da? Vlut, naulkrt die Leber und Nieren und dringt die tZeknvd ci hu kuii irr Zügen rriectr. Dyöxexsie, Appetitlosigkeit, Unve?. jauKajic, rasnnav uns Wst ett vndeNngt geheut, nochen. zvcusrem unv nerven empfange neue rasl. reiert den weiff uns rrafnzt ras Eehtru. die tm ,U-!!,eüriche, ??kschtverden leide, sind in Dr. Harter g Iron ?on?o eiaslchneS, schnea wirkendes Heilmittel. & iclt klaren Teint. Die ersuche es nackiumache, er hben nur die Belebtheit deS echten. Prshire nicht andere, sondern brauche daZ echte, beste. (Sendet Eure dreff a T ba Dr. Harter Med. C. St. Lonis, Mix, um uns n - Dntsra Book " fc4 st di ftus, und nützlich tluknft UhW, Jf lastenfrei ja fe&Btacu - . The Mirror is no flatterer. Would you rnake it teil a sweeter tale? Magnolia Balrn is the charrner that alrnost cheats the looking-glass. Dr. O. G. PW Qrzt, Wundarzt Geburtshelfer. ?t achfolger de Dr. H. Pantzer, ' i Office uud Vshnung : j ÄXadleon Avenue. j Sprechstu dn: NorgenS von SM.S Uhr. Skachuittag ron 3 bis 5 Uhr. .dd von 7 bis 8 Uhr. VZT Televbo 8. !

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