Indiana Tribüne, Volume 8, Number 241, Indianapolis, Marion County, 18 May 1885 — Page 3
Alte Zeiten MJß
Das Recept, nach welchem Mishler'S Kran, ter BitterS zufzmmenzeseyt ist, ist über zwei hundert Jabre alt und deutschen Ursprungs. Xit ganze Reihe ton Patent.Medizinen kann niät ein Präparat ausweisen, daß sich solch' einer hohen Achtung an dem Orte erfreut, an dem es augefertigt wird, als Es ist das beste Heilmittel dei Nieren und Leder-Beschwerven, Dyspepsie, Magenkrumpfen, Unverdaullchkeit, Malaria, periodischen Beschverde, etc. Alö ein Blutrciaiger.bat es nicht seines Gleichen. Es stärkt das' System, kräftigt und schafft neues Leben. Itt rerftorbkne Rickter Haye ton kancafter Es.. f 2.. ein tüchtiger Jurist und aeachtetrr Bürger, schrieb rtrnt: ..Aiisrler' räuter Bitter ist mit und breit iekannt und hat durch seine medizinischen und deilenden Ijijfnfiaf:! eine große Ruf erlangt. 9$ selbst unv meine Familie daden erscklekene Flasche ge braucht und ich bin überzeugt, daß der Ruf öl er dient ist." ZNislUer Aerb Vitters . srV Commerce Str., Philadelphia. harter' angenehmer Wurm'Tnrnp schlägt i fehl. fi tei ü üVNch. JI&IRR Xit kerzeße nud defte L?ha nach Louiaville, Naahville, Meniphis, Chat tanooga, Atlanta, Savannah, Jackonville, Mobile and New Orleans. 51 ist Vortheil ha st für Paffagi, nach dem Täden, ine direkte Route zu nehme. alaft, Schlaf und ParlorWag,a zsischen dieagsund Louid:lle nut. St Louil und l'oaisbiUr odu Wagenwechsel. Komfort, SchneUtgkeit and Ticherdett bietet die .Jess" die alte zuvei'asklg, . nm. & . rn. aa. t. .. Dorlnp, in'te"'. er.eral ttd(agW.Vgrn., Ojyft.3ir Sa'Jtnalr?, un JZtnoZ Str., Jdvl? K. W McIO.vna, Supstrliiteiiüent. Hettec-ÄlarAt-ignale. Pennlulsanta . TU.::. 5 gauptqu'uttet ifiut 'f'iartrrniMtl. ti 0"tsttl6-? ll;6 pott 7 odel u??d S'iiH'llak ÄttaV. 8 New JersetzSerzZi' u afta$uUttl. 9 SBinfion unt Z.oidSlrage. 12 ViafechusikttS jlre. nahe Noble Ttt. m & m . V A AR V
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Eine Zugendsiindk.
Neuester Roman von E. S. Frauzot. (Fortsedung. Jch-danke Dir!" sagte Sendlingcn mit unsicherer Stimme. eö kam Dir wohl unerwartet?" .Das kannst Du Dir denken !- rief der Anwalt. Drn Stunden nach Deiner Abreise erhielt ich die Nachricht vom Ai tentat. Ich hielt Alles für verloren und wäre Dir sofort nachgereist, wenn mich nicht für gestern die Pfl'cht hier fcsigehalten hätte. Am Abend packte ich eben mei nen Koffer, als Dein Telegramm kam. Und nun male Dir meinen Jubel aus ! Ich ließ auch sofort Deinen Franz holen der alte Mensch war wie verrückt vor Freude !- Sie waren vor den Bahnhof getreten und bestiegen den Schlitten des Anwalts. Nach meiner Wohnung !" ms dieser dem Kutscher zu. .Was fällt Dir bei? fragte Sendlin gen. .Du vergibt, daß Du kein wohnliches Heim mehr hast ! rief Berger. .Dort herrscht ein wahres Tohuwabohu, in wel chem sich kaum der Alte mehr orienti ren kann. Die (Zinrichtung wird eben von den 5käusern abgeholt, die Kisten übernimmt Dein Spediteur wj willst Du wohnen? .Im iotel H. erwiderte Sendlingen. .Franz hatte ja den Austrag Zimmer dort zu bestellen." .Nun aber erzähle !" bat er, als der Schlitten seine Richtung geändert hatte. .Wer hat Dir den Aufschub bewilligt?" .Der Erzherzog Ferdinand Mazimili an," erwiderte Sendlingen rasch. .Der älteste Bruder deS Kaisers. Ich hatte getcrii Audienz bei ihm." .Ist er damit betraut, den Kaiser zu vertreten ? Die Zeitungen haben es noch nicht gemettet." .(5s ist nicht offiziell Der Befehl an Werner, die Hinrichtung auszujchieden. dürfte übermorgen hier eintreffen. .. Ich meinerseits bleibe in Wien, bis der Kaiser genesen ist. Eine endgiltige Ent scheidung konnte der Erzherzog nicht tres sen." Nochmals meinen herzlichsten Glückwünsch m sagte Berger und drückte seine Hand. .Ich werde getreulich über Victorine wachen, bis Du zurückkehrst Und nun von anderen Dingen. Weißt Du, wem dies gilt?" Er deutete auf einige Bündel Tannenreisig, die eben vor den Häusern abgeladen wurden. Hie und da wurde auch eine Fahne in schwarz-gelben oder schwarzroth'goldenen Farben aufgezogen. .Doch nicht mir?" .Dir!.... Ganz V. rüstet für den morgiger. Tag, es wird ein Fest werden, wie es die Stadt feit jenem Junitage von 1348, da die Stiftungsfeier der seligen Nationalgarde begangen wurde, nicht mehr gesehen hat Du mußt er Dir gefallen lassen, die Leute thnn es nicht anders. Das Fest'Eomite hat weder die Beflaggung angeregt, noch die Jllumination für morgen Abend. BeideS wird spontan, ohne Verabredung vorbereitet...." .Das darf nicht geschehen!" rief Sendlingen ungestüm. .Wie willst Du eS hindern?.Ich dulo' es nicht ! Es zerreißt mir das Herz ! In demselben Augenblicke " Er brach ab und preßte die Lippcn fest auf einander, als hätte er zu viel gesagt. Herr H., der Wirth, war vor Freude fast sprachlos. .Welche Ehre " stammelte der dicke Mann, und sein weitläuslges Gesicht färbte sich bläulichroth, .auf meinem Balkon werden der Herr Präsident den Fackelzug empfangen ! " Nach kurzer Frist erschien denn auch Franz im Hotel; sein Antlitz strahlte als er zu seinem Herrn in Zimmer trat, und wenige Minuten später, da er es wieder verließ, war es fahl und verzerrt, die Augen wie erloschen ; der alte Mann konnte sich kaum aus den Füßen erhalten und wankte wie ein Trunkener, als er wieder nach der Wohnung des Anwalts qing, um die Koffer in'S Hotel zu fchaffen. Ohne sich einen Ersatz für die verlorene Nachtruhe zu gönnen, begab sich der Prä sidcnt in's Büreau. Herr von Werner'erwartete ihn bereits ; sie gingen sofort an ihre gemeinsame Aufgabe und begannen mit den Geschäften deS Civilsenats. ES war keine schwierige, aber mühsame und zeitraubende Arbeit, da bei der Uebergabe unzählige Formalitäten erfüllt werden mußten. Herr von Werner griff seiner Gewohnheit nach auch diesmal jede Gelegenheit, wenigstens ein ganz kurzes Protokoll aufzunehmen, begierig auf; selbst das Unbedeutendste dürfte, nicht mündlich abgethan werden, und mit gleichem Behagen mag selten ein Sterblicher seinen Namenszug geschrieben haben, als er an diesem Tage .von Werner, Prüsident Sendlingen harrte geduldig aus, ohne ein Zeichen der Unrnhe, .wie ein Opferlamm meinte der Nalh.Dernegg, der bei der Uebergabe assistirte. Die Her ren unterbrachen sich nur, um'iml Bureau ein karges Mahl einzunehmen; zweimal ließ auch Franz seinen Herrn abberufen, um ihm kurze Meldungen zu machen. Endlich, gegen die zehnte Abendstunde, war die Arbeit gethan ffür den nächsten Tag, wo die Geschäfte des Strafsenats zu übernehmen waren, versprach sich Werner kürzer zu fassen, und Dmi eaa nahm ihm daö Ehrenwort darauf ab. .Sie werden es thun, wenn Ihnen Ihr Leben lieb ist!" rief er lachend. .Die Leute von B. lassen' nicht mit sich spaßen! Wehe Ihnen, wenn Sie den Helden der v ix.!.' xi..':i:. r : . morgigen eler Nlul ll)lzrttlg irelge ben!" Se'ndlinaen aina zu Berger, der ihn nun schon seit mehreren Stunden mit stei gender Unruhe erwartete. .Das vergebe ich Herrn von Werner nie !" schwor der Anwalt, als sie sich end lich zum verspäteten Mahl setzte.' .Und eZ ist doch der letzte Abend, wo ich Dich noch allein habe ! Franz sagte mir, daß Du schon morgen Abend nach Wien reisest. DaS hat doch keinen rechten Sinn ! Warum willst Du von den Aufregungen der Feier nicht erst gehörig ausruhen f Fahre doch lieber erst übermorgen mit dem Mittagszuge !"
Das kann ich nicht," erwiderte Sendlingen. .Ich habe mich für übermorgen bei meinem Schwager " Er unterbrach sich. zum Mittag essen eingeladen" hatte er sagen wollen, aber er unterdrückte es, er fühlte, daß dieser Grund denn noch nicht stichhaltig genug war. .Auch hat mich der Justizminister zu einer dringenden Besprechung eingeladen," fügte er rasch hinzu. .Aber die Stunde ist höchst unbequem! Der Eilzug geht um vier Uhr Morgens ab. DaL ist zu spät, um vom Bankett
zum Bahnhos zu fahren, und zu früh, um no vorher den (schlaf zu suchen. Ich gedenke auch fchon mit dem Postzuge zu fahren," erwiderte Sendlingen. .Er geht kurz vor Mitternacht ab, und. .Das geht nun vollends nicht an!" unterbrach ihn der Anwalt. .So erwäge doch nur: zwischen acht und neun Uhr findet der Fackelzug statt, das Bankett beginnt gegen zehn Uhr ; bis die ersten Toaste gesprochen sind, wird es els Uhr dann sollst Du in aller Raschheit erwidern, sortstürzen, ins Hotel eilen. Dich umkleiden, zum Bahnhof jagen ! DaS geht ja nicht. die Leute wären mit Recht gekränkt, wenn Du schon nach' einer Stunde von dem Feste flüchtetest, als wäre e5 Dir eine Qual." Das ist's mir auch!" rief Sendlingen. .Verzeih', wie gut es gemeint ist, weiß ich ja, aber Du weißt auch, wie peinlich mir alle Ovationen stets gewesen sind. Und nun gar in diesem Angendlicke ! Wenn Du erwägst, wie mir beim Abschied von B. zu Muthe sein wird, dann wirst Du mich sicherlich nicht hindern, sondern unterstützen, damit die Pein nicht allzu lange währe." Der Anwalt zuckte die Achseln. .E geschieht ja immer, waZ Du willst !" sagte er. .Aber recht ist's nicht, die Leute zu kränken und sich dann die ganze Nacht im Postzug abzuquälen, der auch an der kleinsten Station anhält. . . Nun, vielleicht erlaubst Du wenigstens, daß inir eine halbe Stunde früher deginnen?" .Meinetwegen !" gestand der Präsident zu, obwohl auch dies mir nicht angenehm ist !" Der Präsident schloß in dieser Nackt kein Auge, obwohl Herr H. persönlich d besten Kissen seines Hotels für ihn ausge sucht hatte. Es war eine dunkle, wüste Nacht; nur der Schnee gab schwachen Schein. Ein eisiger Rordoftmind pfiff sein wildes Lied durch die Straßen, eS var die rechte Begleitung zu den Gedanken deS schlaflosen Mannes. , Gegen die achte Morgenstunde es war eben erst heller Tag geworden vernahm er die Klänge der Militärmusik,- sie spielte einen lustigen Marsch und kam immer näher. Gleichzeitig klopste es au der Thüre, eS war Franz. Der alte Mann war völlig gebrochen, er hielt sich mit Mühe ausrecht. .Man muß ausstehen und sich ankleiden." sagte er. .Die Jägermusik und der Gesangverein bringen ein Stündchen Geschlafen wird man ohnehin nicht haben!" .Du auch nicht, Franz !" .Was liegt an mir! Aber man irird es !i nicht überstehen!" liMit er auf. .Oh ! wäre dieser Tag, diese Nacht schon vorüber !" .Es muß ja sein, Franz !" .Es muß sein !" Die Musik kam immer näher. Gleich zeitig wurden die Schritte, das Lachen und Rufen einer großen Volksmenge vernehmbar. Der Alte horchte auf. .Der Radetzky.Marsch !" sagte er. .O: wie lustig sie zu unserem Jammer ausspielen!" Der Zug warvor dem hause angelangt. .Sendlingen hoch!" rief eine Stentorstimme.die Kapelle fiel mit einem Tusch ein, und brausend klang aus hundert und aber hundert Kehlen der Ruf: .Hoch ! Er lebe hoch !" Dann wurde eS still; die Musik spielte eine kurze Eröffnung, die Sänger stimmten einen Chor an. Indessen hatte Sendlingen seine Toilette beendet, trat in den anstoßenden Salon, öffnete, nachdem das Lied beendet war, und nun die Hochrufe erklangen, ein Fenster und verneigte sich dankend. Bei seinem Erscheinen schwollen die Rufe noch lauter an; wie Sturmesbrausen klang es immer und wieder immer zu ihm empor: Hoch ! Sendlingen hoch !" Dazwischen riefen die czechischen Arbeite: ihr: .81ava ! .... Na zdar !" Alle Fenster der Straße öffneten sich; die Frauen schwenkten ihre Tücher, die Männer die Hüte ; so weit das Auge blickte, bauschten sich die bunten Fahnen über den schneebedeckten Facaden und grüßte der Tannenreislg an Fenstern und Balkönen. Wie betäubt starrte der unglückliche Mann hinab, dann stieg glühende Röthe in sein blaffes Antlitz, und er hob abwehrend die Hand. Auch im Amte harrte seiner eine seierliche Ovation. Zwei Räthe erwarteten ihn an der Pforte und geleiteten ihn in den Senatssaal.wo sämmtliche Mitglieder deS Gerichtshofes versammelt waren. Herr von Werner trat vor, begrüßte ihn und überreichte ihm die Abschiedsgeschenke sei ner College: ein Aquarellbild, daS Ge. richtsgebäude darstellend, und ein Album mit den Portraits der Beamten. .Dem Vorbild aller Richlertugend" stand darauf in Gold gedruckt. Hierauf trat Dernegg vor. Eine Anzahl von College haben sich vereinigt, diesen Saal mit dem Bildniß SendlingenS zu schmücken. Er winkte, die Diener zogen die Hülle von dem Bilde; eS war eine Copie nach dem Portrait von der Hand eines Wiener Meisters, welches in BergerS Besitze war. .Nicht blos, um Sie zu ehren wandte sich der Redner an Sendlingen, .haben wir dies Bild hierher gestiftet, sondern weil wir wünschen, daß Ihr Bild mahnend und ermuthiaend auf uns niederblicke, so oft wir unS zu ernster Berathung um diesen Tisch versammeln. Hier war'S, wo Sie einmal, vor etwa vier Monaten. ein Wort gesprochen, welche mir als das bezeichnendste für Ihr Wesen erscheinen will, welches ich je aus Ihrem Munde vernommen. ES handelte sich um die Verurth'eilüng eines bedauernswerthen Collegen. .Ich bin." sagten Sie damals, .nie ein blinder Anhänger der Akarime gewesen: .Fiat justitia et pereat mundus wohl aber muß sie sicherlich insofern als heilig gelten, als Jeder von uns Richtern nach Gesetz und Pflicht
handeln muß, auch wenn ihm dns perz darüber brechen sollte ! Derlei spricht man. leicht, aber man befolgt es schwer. Ihnen ist seitdem vom Geschick beschicken gewesen, zu erweisen, daß diese Ueberzeugung in der That der Leitstern Ihres Lebens ist. Wer könnte des besser wissen, als ich, Ihr Genosse in jenen drang vollen Tagen! Sie babcn nie gewankt, als sür Sie Alles auf dem Spiele stand, woran eines Mannes Herz hängen
maa i Er hatte vor, dies näher auszusühren. schloß, jedoch rasch, als er sah wie bleich Sendlingen geworden ; .wahrscheinlich regt sich sein Herzleiden wieder," dachte er. Doch schien der Ansall rasch vorbeizugehen. Wohl dankte der Präsident nur in kurzen Worten, nahm jedoch dann die Arbeit mit Werner wieder eisrig auf. Zunächst wurde die Kasse geprüft, aus welcher der Unterhalt der Sträflinge bestritten wurde; hierauf begaben sich die drei Herren Dernegg afsistirte auch heute nach den Gesängnissen. Im Büreau des Kerkermeisters wurden die Listen durchgesehen. Bei dem Verzeichnis der Kranken stutzte Werner. .So viele?!" rief er. .Unser Dltor würde eher in eine philanthropische Anstalt taugen, als hierher; er schickt die Jnquisiten bei jedem Schnupfen ins Spi lal. Da lese ich zum Beispiel: .Victorine Lippert. Seit 9. November 18)2." Das ist ja wohl die Kindeömörderin, die bei der Schlußverhandlung einen so unerhörten Skandal machte? ! Nun, und da steht hier serner: .Seit Mitte Dezember in der Rekonvalescenz, muß jedoch wegen hochgradiger allgemeiner Körper schwäche bis zur völligen Herstellung in der Krankenabtheilung bleiben." Ich frage Sie, meine Herren, ist da noch Sinn und Verstand' darin? Seit mehr als zwei Monaten ist die Person gesund und wird noch immer als krank behandelt! Ist das nicht ein Unsug?" Sendlingen erwiderte nichts, er hielt eine der Tabellen so dicht vor die Augen, das man sein Antlitz nicht sah. Dernegg hingegen sagte : .Vielleicht wäre das Gegentheil ein Unfug. Der Arzt kennt den Fall, wir nicht. Er ist ein gewissenhafter Mann." .Freilich." bestätigte Werner, .das ist er aber viel zu weich ! viel zu weich! Bleiben wir bei diesem konkreten Falle. Die Person wird also seit mehr als zwei Monaten ich will nicht sagen überflüssiger, aber doch nicht gerade unbedingt nothwendiger Weise als Kranke verpflegt. Daraus erwächst dem Aerar eine Mehrausgabe von zwanzig Kreuzern tüglich, niacht seit Mitte Dezember etwa vierzehn Gulden Konveutionsmünze. Rechnen muß man, mein Herren, rechnen ! Ist eine solche Person so viel Geld werth?" .Ein Menschenleben ist mehr werth !" sagte Dernegg. .Run, ein Unmensch bin ich ja auch nicht! Ich schwärme ja nicht sür Grausamleiten, aber man muß sparen, meine Herren, sparen ! Obendrein ist diese Person auch vom obersten Gerichtshof zum Tode verurtheilt, und es ist sehr zweifelhaft, ob Seine Majestät das Gnadengesuch des Vertheidigers berücksichtigen werden Nun, wir können ja gleich .sehen, ob sie noch krank ist." Sie begannen mit der Inspektion der Gesängnisse. DaS war rasch erledigt, hingegen begann Werner im ersten Saale der KrankeN'Abtheilung ein förmlichesVerhor mit den Patienten. Vergeblich machte ihn Dernegg darauf aufmerksam, daß dies doch nicht zur Uebernahme gehöre, der alte Herr ließ sich nicht irre machen. Da trat Sendlingen auf ihn zu; er war sehr erregt. .Machen Sie dies morgen ab," sagte er halblaut, in schärfstem Tone. .Sie sind mein Nachfolger, nicht mein Nevijor!" Herr von Werner knickte zusammen. Verzeihen Sie " murmelte er in höchster Verlegenheit. .Sie haben ja Recht aber ich dachte nicht daran, Sie zu verletzen. .. Sie, den ich so hoch verehre. . Gehen wir !" Sie durchschritten' die übrigen Säle, odne anzuhalten, und gelangten zu den Einzeln - Zellen für. weibliche Kranke. Hier hatten nur zwei Wärterinnen die Bewachung. Herr von Werner blickte das Namensverzeichniß der Kranken durch. .Also hier ist die Lippert." sagte er. .Sogar in einer Einzeln-Zelle Herr Oberpräsident," wandte er sich sast flehentlichen Tones an Sendlingen, .diesen einen Fall möchte ich doch jetzt bitte es brennt mir förmlich aus der Seele.... ich müßte doch Nachmittags herüberkam men." Sendlingen hatte sich abgewandt. .Wie Sie wünschen," murmelte er dann, und sie traten in die Zelle. Victorine hatte eben an ihrem Tischchen gesessen und in der Bibel gelesen. Sie blickte aus, und glühende Nöthe überflog ihr Antlitz, als sie die Herren erkannte. Ihre Augen glänzten aus, zitternd vor freudiger Erregung richtete sie sich empor der Freispruch aus Wien war endlich gekommen, und die Herren erschienen, ihn zu verkünden! Die Gesahr .steigerte Sendliugens Krast. Er hatte vorhin die Lobsprüchc Derneggs nicht zu ertragen, die Pein, die sie ihm erregten, nicht zu verbergen vcr möcht ; nun aber, da sich der fragende Blick seines Kindes auf ihn richtete, nun, da sein Herz still zu stehen drohte vor Mitleid und vor Entsetzen darüber, was vielleicht der nächste Moment bringen werde, nun zuckte kein Muskel in seinem Antlitz. Vielleicht entschied es über sein und Victorinens Sch cksal, daß diese unsägliche Qual nur wenige Augenblicke wahrte. .Da haben wir'!" brach Werner los. .Roth und gesund und außer Bette Nette Krankheit!.. . . Aber das soll noch heute anders werden !" Erblassend, mit einem leisen . Schrei taumelte Victorine zurück. Herr vor Werner hörte es nicht mehr, er hatte bereits die Zelle verlassen, die beiden Anderen folgten ihm. .Ich habe eS auf Ihren Wunsch so kurz gemacht," begann Werner auf dem Korridor, zu Sendlingen gewendet. .Auch hat ja der einzige Blick genügt. Sagen Sie selbst, Herr OberPrasident, sieht so eine Kranke aus?" .Darüber müssen Sie den Arzt hören!" meinte Derneaa.
Es wird überflüssig sein." sagte Send ringen, und seine Stimme zitterte .kaum. .Daö Todeurthcil ist bestätigt ; sie muß dieser Tage ohnehin hingerichtet werden " Oh ! rief Dernegg. davon wuöte ich noch nichts!.... Das arme Geschöpf !" .Bedauern Sie sie nur!" rief Werner. Ich muß sagen, daß ich die Urtheil sehr gerecht finde. Und obwohl eine Hinrich' tung immer peinlich ist. so wird doch diese ihre guten Folgen hadcn: sie wird abschreckend wirken. Denn diese heillose Revolution " .Wann soll die Hinrichtung stattsinden ?" unterbrach ihn Dernegg. .Spätestens in vier Tagen, am 25. Februar," erwiderte Sendlingen. .Das Urtheil ist am 17. hierher gelangt Ich kann nur Ihre Ansicht theilen," suhr er, zu Werner gewendet fort, .die Verurtheilte scheint wirtlich gesund genug, ins allgemeine Gefängniß gebracht zn werden. Aber wozu? Wir haben ja keine eigene schwarze Zelle", in welcher die Verurtheilte:, den Tag vor der Hinrichtung verbringen, und benutzen stets eine dieser Krankenzcllen zu diesem Zwecke " .Sie haben Recht,wie immer," bestätigte Werner eifrig. .Sie joll die zwei Tage noch in der Zelle bleiben; es ist das Praktischeste. Am 23. werde ich ihr das Urtheil verkündigen, am 21. kann die Exekution stattfinden !" Sendlingen athmete tief aus. .Mit den Gesälignissen sind wir nun fertig," sagte er, und wollen wieder in's Bureau. Die Herren gestatten, daß ich Ihnen den nächsten Weg zeige." Er winkte dem Kerkermeister, ihnen zu folgen. Die Krankenzellen lagen an einem kurzen Korridor, der auf den 5of der Gefängnisse mündete. Der Kerkermei ster öffnete die Thüre, sie traten in den Hof. Ich besitze einen Schlüssel zu dieser Thüre," sagte Sendlingen zu Werner, .sowie auch zu. dieser Pforte hier." Er wies auf das Thürchen in der Mauer, welche den Hos des Gefängnisses von jenem des Vordcrtraktes schied. .Ich werde Ihnen diese beiden Schlüssel später in mcinem Büreau übergeben. Mein Vorgänger im Amte hat sie anfertigen lassen, um sich zuweilen zu überzeugen, ob die Beamten des Gefängnisses stets ihre Pflicht thun." .Das ist ja höchst praktisch," sagte Herr von Werner, während sie durch das Pförtchen traten. .Und haben Sie oft Gebrauch hiervon gemacht?" .Nein. Mein Vorgänger vergaß, mich hierüber zu instrujren, und so verrosteten diese Schlüssel nebst einigen anderen, die er mir übergeben, ulibenüitt in meinem Aktentisch. Ich erfuhr es erst zufällig vor wenigen Monaten durch den Kerkermeister " .Eigentlich ist dieser Zugang nicht unbedenklich," bemerkte Dernegg. .Ein Fluchtversuch würde nach dieser Seite hin aus die geringsten Schwierigkeiten stoßen. Wer einmal im Kranken - Korridor ist, braucht blos zwei schwache Thüren zu durchbrechen, jene in den Hof und diese in der Mauer hier, und gelangt dann durch den Haupteingang, der zu den Bureaux und der Privatwobuung des Präsidenten führt, unbehindert in's rclc (Fortletzung folgt)
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Kv-f. fnr?r-. lMWMUWi .11' j . ..nw ijLiJJiti Tr-rfeC Eisenbahn -Zeit. Tabelle. Ankunft und Abgang der Eisendahnzüge in Indianapolis, an und nach Sonntag. den 2. Nov. 1884. Tledelaud, Eolurnbus, Inrtanatt nd 5nditw uapolis Eisenbahn (Vee Line.) Abgang: 15 v nderso e ..I0.b0m Dzton l z.io.w m Vr ,.... 7.15 m 2 3 oshen 15.25 r Nnknnft: Z 5t2 3i s 6.40 0 5 3fi.10.3bSa nderlon e... 1.00 B t 3 t xl 5.50 Km ziy ci r.ioz Km rightwood Didifion, C. .E.xnd I. Rbgang tklglich. .15. Uglich. . ivb lu.ia a 11.15 2,1 3.30 ' glich. 6.26 2.l ttm 3J5KM 4.5 K glich SJX) Km 7.15 M I UtlA AO.iSfha Vittsburg, Ewrinnati & Tt. Louit Eilenbah flCS!!3B2 ich ee aus genom Sonnt.,. I3j 8 tkglich 43 Cn SD At 9t auig nostnen6onnt.10.45 0 HJ) ccaulg. eonntaal 4.00 r täglich h.. 4.K5 Zbaton aulg Eonnt 1.55 Cm Chicago Konti Ehicazo Schnell lug tag. 11.15 hicago spw. u.00 j eagttch 1147 B SD tx ans. Sonntag) .... 4.5 ttm ü SO 8 B l tifiI'5-....l0AB DavtOK tut. ConnUflJ lüJOBa bist Äctoiae. Znd', Lo. echn0Uf... 3.5 D Jndpl'g &. Erpreß 3,35 Km Vandalia Line. ncUXial .... 7.1513m Tag 9xv, v 11.55 Xttxt Haut Xcc. 4.U0 Cactflc c 10.45 Rm Jno'plsLouth end Er 7.103 3 Etb öend Er 4.00 Bm chn,N,g 3.00 Um UaU und Ucc.lu.uo Bn toa kpre, ... l.KKn Mall un.cc... 4.4 X Eouth Ben Hnfc'rll ßr 1fi Mf Sth BendirZ E, tt.m Etneinnati, Indianapolis, St. Lois n. Ehieag, mit i. teiuia iiaouBu. luiiuuuii iHOifUJa. Couilo.8. 4.00 I Jndtanap ee. tt.il Etnctnnatt Slre m CAK'oiU 9(p. 11.5o4i ineinnatt L... 10.45 Um i ester ,.... 1 29 Mm .Br .. 3. 45 Km e X 8 8 .Inc. CC ti.40 3tm täglich u c. 10.44 m Chicago Didisio. Po url Gr. 7.10m hicag ail p.:Z.lOrn Zester i 5.10 Nm (9 8 täglich I r e 11.20 khic L,u ff . täglich cttl.. 3.35 8 Lasayett Ifece ..10.40 Bm i eil ? tM Um mctnnatl ee. 2 Zeffersoudille, Madtson uns Indicspelii mW r IiaKm 14 VU4i 44 lld l t3g. I.. 4.10 Dnl 8 ad Ree... 8.15 lim1 :bltttil. , 45 m n6ituxtüfllü.4i m Jb all 3 U) 9lm I itt ) H l i. 7.uu Km end ti v tag . t.45 a l etESta, 10.45 Hm Wabash, St. Louis & Paeifie. ithieail 7.15 m 4 Z 8j 2.15 jRm htNtch l c htd (tag 8.U0 Um ZclJt 23 0;.. 11.30 v. 2)et u h aU. tft ftm . . VU r 1 4 Lokiödi!!k,?!kv ZllbauH & Chicago. Zlir-Lme. ci 7.UU rn Chicago i tgl. . 12.0191 Vonvn ZKcc d.&9(m Mich EU? Ehirag. r MaU lZ.vlL, khicago r. tgl.. 11. axonon 3c iuAKm ich. tfus t 6t)ic. er ixaii. c Indianapolis und St. Louis Eisenbahn. rag rrrtß, kk. glich 7.10 m ! oft u 6t 8 9x. v. rn i 9 tt Ct k 4l täglich s u ec.lO.C5 S! v u r tag ee 8.06 m LocalPasiencer. UKm Dare etögl. sum Indianapolis e 3U5 Indianapolis und viurennes Siserbahn. Nail airo i 8.15 C I ineennes Ecc.10 43 inenneg cc . 4.uO Li I Rail Seit 3. .80 rn Et. Lsuis Didision. o,,fild.ee... .30 k'm I Stacht r 5L rn ail u Tagr- 8.05 m l att u kaa 9t. t.v rn acht S' llJj5-iaorniib Icc. 6.10 Oestliche Division. Oeft!.rail....4.20 I Pacifte rpreß... 7 00 Tagl. cpre,....ll 45 3 i 10 35 tlantte 9ip.... 6 4,N iiLeftern Sr, .... 4 45m Zudiana, Sloomingtsn uudWeftern Eisenbah, Pac r uail.. 7 m aner Fc 5.0V m lraford,.e. Nm u 9t 3 X tagll.10 Nm astern S Gz. täglich 3 50C (tnc Spie 11.15 tlantlc;. J5K Eincwuatt,HamiltonKZndianapo!iskisekd8h. 3ndpv tLouis 4.00 Ca ionnerlotaeXec 4.30 Rm Andplu St. L. .40 m in.. D.T.N-B 10.50 B konners rille kee M v ail UAft , 3nd? tLuislO , ncinnatiRee 5.09 Lg mit r. . Lehnsfflr mit l chias'Sag,. müx.Parur-Ear. wir n .teUtt.ar OHIO INDIANA MICHIGAN THE BUSINESS MAN When he travcla wants to go quick, wantt lo cornfortable. wants to arrtvo at destination on tiine, ia fuct, wants a strictiy bualnesj tiip, and conseqncntlr takes tha populär U'ubash Route, f ecling that he ia eure to ineet his t-nainenta and contüiuo to prosper &ä2 he happy. THE TOURIST n.as lontj slnce choscu the Wabash as th lavorite 1 oute to all the ininaier resorts of tho Kast, North and West, and Winter Resorts of theSouth. os the Company haaforyearo pro vided better aecommodations and xnora at tractions than any of its competitor for thls c'ass of trayel. Tourist Tickets can hm had at loduced rate$ at all principal oiSccsof th Company. THE FABMEB In ECarchof a newhome.irhcre Ii can theure better returns for hislabor, ibould ro member that t.ie Vabah ls tae tnost et irret route to Arkansas, Texas, Eansas. Ncbraska, and all points South, West, and Northwest, and that round-trip land-explorers ticket at very lo w rates aro al-ways on sale at the ticket ossices. Descriptive advertlilng matter of Arkansas and Texas 6ent frre to all applicants by addressing the General P&s senger Agent. THE INVALID Will find the Wabash tb most conrenient t onte to all of the noted health resorts of Illinois, Missouri, Arkansas and Texas, and that tho extensive thronsh car System and euperior accommodatlons of this populär lino will add greatly to his comlort hflaen route. ramphlet9 descriptive of the many celebrated miaeral eprings of tho West and Eoatu eeat treo on application. THE CAPITALIST
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