Indiana Tribüne, Volume 8, Number 238, Indianapolis, Marion County, 15 May 1885 — Page 3

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merz ! Ich habe Scbmrrzen überall !" welch' all ßf meiner Auedruck und trt'e fiel bedeutet kerselbe für viele arme leidende! Diese schmerzen baden eine Ursacke, und bä'ufizer, ülö man dies qelröbnlich annimmt, sind Leder oder Nieren diese Ursache. Keine Ärankbeit ist schmerzlicher oder gefährlicher als diese, und kein Heilmittel ist so prompt und wirksam als H?ry? b Tzm$i LS)! Es ist bis jetzt kein Mittel entdeckt worden, daß so wirksam 'ist der allen Niere und Lkber-VeschSkrdkn, Malaria, TySpePsie, etc., und dennoch ist es einfach und harmlos. Wiffcnschafk und ärztliche Kunst haben mit wunderrollem Erfolg diese Kräuter, welche die Natur für die Heilung von Krankheiten ge schaffen, zusammengestellt. ES stärkt und delebt daS ganze System. Hea. Thaieeus Btntn. der auzezkichnete lonzreß. mann, schrieb nft einem CoUegen. In an Unersn liitett und ?llcrka.Krankdkir litt: ..Dersutm it Äisbler'- Kräutkr.Dikter,. 4 glaube, wird ei turiren. Ich bade soxcctl bei Unrnbaulichkeik. aU au in NlkrkiLeikea a.tgmandt und ti ist die unter w&ilr Ezmdiuzkloa roa IVrtijtnal-ÄräutcTn, die ich 1 gesedea. ZNisZiler JicvU Vitters tu 525 Eommnce St?., Philadelphia. ÜJxrfrT'i anzrukhmer 2LunnTizrup schlägt nie UV- " i M Y. A Vor Tle ksrz'ste nutz veße Bat)n nach liouisville, Nashville, ilcmpliis, Cha tanooga, Atlanta, Savannah, Jack sonville, Mobile and New Orleans. i ift öotttieutaft fnt SJaffaakie nach bei Fäden, in? btreRf N?nt? zn srire. Palast-, C4!cJ. u?d Parior-Wagen zisk Chicago und Lznisv'Üe trn 5t LouU und Sraif tfllc obu 92z$tiae&itl. iomsort, Sd.neUiai'tU i,uö Ticherdrtt totel die 3c!f die die $ucrT3rfgf . & a. "H. qr. JX. Tl. Dorluff, !r3t"t entral Pk-sszgiergent, jcrtoiUtfi; tSaftirtcton cn5 SÜinoiS Str., Jndol JE. VST. McKrnn a., Superintendent. ZZöuer'Älnrm-Signale. a 4 4 t.ialojiit'a u.Osln;.;. 5 iuvti(uirt?r j ?euet toacumertl. b C A.?traS ur.o tfea T.ott. 7 i-fitluaft il'ltAtfi !5t:at. 3 Xtrr 2rStraS und Vailchu?etts . 8 &3tnort uns !Rorbita. z aflachu: v,. nze 'Iksd'.e tr. 12 Celarsarr El:, und ?o.'t 2?e. :U Ier v.r5 ?srt Äsen Srer.u. 4 Heru 6tr. uufcSRafi34uftä ? C4,rvr,.'.r: v3ce. und 5 3tt. :17 Pa:? Xvk.und UVlet Ctr. Ü3 XJar.aisl itr. u .d i'taicti V? rijcr unb clr. I2TJ tfo3e?e :5t. un Swbr'itt Si:. Turt flUbesia ure SUlcntt R:ibianuni 'Zitlmit Ztx. . X26 k tr. uttbSrntctn ?s J37 L'LSntLu'. 3 dkud. YäA ijntr;; ry. UNS i !iu li Kl ?.'.2b.''NZ und S,50!NZ0N gtr 132 tlcastptcrt und Sch:? Sti So2ezs S?e. und LcH.it ?r. tZS Lore Uvt. ud ?!isar 5t: IZV Diau?sre n Nitttgan Str. Q St. Jse ?:r., na), Jtnoi. 2 VnnZ??vsntZ und Pratt Str. 25 ÄO. S. Engine Hause GeQUt, nj .t :"i6 ÄiZftrri und 5t. 6la.r Ltr Ü7 ainot und Ntchigan Str. Vrt?3isani: Ztr. und ficat Ät. '39 iüifftiPssi unb Sxsrfe Str. '212 Sttrrt7i v-r:.. siiiSiia .Jtr. :3t$ Z?n:?'SN U.tdIQt5tjm ?kk. und '-dcri Str. :A Jno.2n., Ls. uul Iitchidan -Jftf. .aj f.i::itat und 2alut Ltr. :-Ü 6a;t!oir.,u und Sy?w:ni i5 a, uni kW ijwr: ftr. s& JnölTa üce. und t. wiau et 17 etsit-'jeipttttl. LZ 8Iat und N:rd Str. 23 zigll und 3j(v2 t-i; &IX Ütft nd Säalnut L t:. 313 tii?. und Tntt r:t. 314 CU&tKtc UNS coxatd tu. 41 Eafttngt, nah 2if fl ti. 41 Sirndsrf und ffiaftingtcn t Utcuri und ifor:r. . v5 ririjia4 uns ZSsr.ztin 3u. ö3 IIms und CU) Str. T Zinnst und S:sy.NKton U. fcS fltngir.'l?txsou(f. V9 stndtau'.s411 vtvfiourt und ni!j,ii :x. 413 N,f7.;??N UN tiJD.V 6r 415 Zerzulsn'Z $ü:Z Hsa?.-. 4X1 I. 8. ö. ?ou z jöw?. 423 Jnfan Xiijlvn. gSir.olS und jnl! 5t. atnsiJ tlnd .uif.ar.i in C3 Oc und Kciaxt CU. öi 12 nnd (Souitj ;t. SS Tk?e und esrgiz Slr. 27 tkisian und Ra :. 8 Kcbl0 e. unbÜSJin C9 423btfou ite. un ünlos 6i 412 W5t und K.oscsos it. 613 ntUlk -1. und i1t:i 314 ar.bn und -aexr.! ; 31 3ltot8 und ftznUl 617 Her:; und Caett?. t?ti. 61 Souih n&( Xt'aosr Str. Ci Pknnszlslnia und &uiRana Qr. lelaoar und ttciart? ZU, OK und Vea? 'Zn, es Sladana nd Ct:gtiia f.rt. eT SÜlrstnia o. und Är,!stza St, Oft und Ksdur? Str. Pevnszloasiz Str. und aUssk' v. 412 Vternsn ud TvKghirt u. 71 irainia So. naZs H.'.rsn Stz. N OZuvd Sttkiiia tu. 73 Qafhingto und Str.. 74 nton und Seorgi Str. ' .'SZsttft Tve.und Pm. X )?öou t'.kd -dviti S::. ,i x0tntat3J.uno 5Z rzer 'k. ur,d xuoi. ij;ztt ud Prsixekk S!c. '.TU .g, d Äk uns iiaa:i !. -T14 Jffi.!t UNS Ct9 ütr. Cj,Uj AJ i(tx Stt. a i' - wiw erjt U. W 2bsli;nat't iaosrt Ztt. tü Ci und ranu. .M Kto t,'crt ur.5 J?ridZs,i ii . K3 Xaudtuins(nu!ts!t. suj.tiavsa rfü?i f. Oriental und &Ja1tin.tcn tu Si -.iJtn ßtl&rxgmt . ül2 flaues. fcaut. 0 ülfb'.jistonf.ret x) Mantt und Ucac ttt. t4 On und artxi) ti .1 it)Iar.d nd ilrtbian Ctt. V2 ti(t:an nn? srgia itrai. C-Vl tritctn-vl. unb Aasten wieder,!', b1ttt !ito. ä-S in! kür eiikri.Z. und S.t).oc.c, 't?r aus. Lr! Schlage. Truck od. z dit ?ia. U ' Ri'.tcal

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Eine Jugendsünde.

Neuestr Roman von S. S. F r a z o i. (Jortsedung. Der Anwalt fcntic es erregt gcrusen und hielt nun erschöpft inne. Aber er war entschlossen, nicht zu weichen, und wollte eden seine Rede neu beginnen, 15 der Präsident sagte : JSu hast mich überzeugt, ich werde srü her, noch vor Erledigung Deines Gesuches, nach Wien gehen .Also bestebst Du darauf, daß ich e? einbringe ?" .Ich bitte drum.eZ kann ja keine ZsallZ schaden, nur nützen. Auch wird hierdurch jedensalls Zeit gewonnen. Ich kann die Reise nach Wien nicht eher antreten, als bis die Untersuchung gegen die Arbeiter beendet ist." .Wann hoffst Du die Untersuchung zu beenden ?" In etwa zehn Tagen !" Diesen Termin kann ich Dir gern zu gestehen. Es dauert günstigsten Falles drei Wochen, bis mein Gesuch an den Kai ser gelangt." Sie wurden. unterbrochen: Franz trat ein: Baron Dernegg bitte um eme Unterredung, meldete er. .Ich will nicht länger stören," sagte der Anwalt und reichte demFreunde die Hand. ..Du hast nun auch den Alten ius Vertrauen gezogen V .Er wird schweigen können." .(Lewiß. aber ein Mitwisser mehr es wäre doch immerhin zu überlegen gewe jen. Nun ich will nicht wieder zu schelten beginnen. Leb' wohl ! Mehr als Zwei Wochen waren seit die ser letzten Unterredung verflossen, schon neigte der Januar 1853 dem Ende zu, und noch war kein Ende der Untersuchung ge gen die Arbeiter abzusehen. Der Anwalt beobachtete die vollerSor ge. Er hatte dasGnadeugesuch längst über reicht: schon nahte die Zeit, wo es wohl dem Monarchen zurEntjcheidung vorgelegt wurde, und noch immer hatte Sendlingen, wenn die Rede aus die Wiener Reise kam, Grund oder doch Veranlassung zu sagen : er könne ja nicht abkommen, auch habe e5 noch Zeit. Der Anwalt blickte den Freund aus ze de solche Aeußerung hin so forschend an, als mühte er sich, sein Innerstes zu er gründen, und ging dann betrübt und köpf schüttelnd von dannen. Mit jedem Ta ge. den dieser unbenutzt verstreichen liess, erschien ihm die Handlungsweise Send lingeiis räthselhaster und unheimlicher. Er, der besonnene Mann, der zärtliche Vater, mußte ja wissen, wie gesährlich das Wagnis; war, jene Audienz zu verzögern. Konnte er auch nur die. geringste Hofs nung fcea,eji, daß ihn irgend eine unvermulhcte Wendung des Geschicks dieser dit teren Nothwendigkeit überheben würde ? Unmöglich! es gab keine solche Wen dung, das war d$ einzige Mittel, Victo rinens Leben zu retten. Und wenn er den noch zögerte, so konnte dies nur die Scheu vorder Pein dieser Stunde sein, nur Feigheit! Aber wie ost sich auch Berger dies sagen mochte, sagen mußte, es gelang ihm nicht, sich selbst zu überzeugen. Sendlingen seigl, sein Gemüth sträubte sich gegen diese Annahme. So wr es auch am lehten Jannartage. Sendlingen blieb bei seiner Antwort: Es l)at noch Zeit, der Kaiser hat das Gesuch noch nicht in Händen," und der Anwalt wollte wieder betrübt da Büreau verlassen, als plötzlich die Thüre aufgeris sen wurde und Herr von Werner herein stürzte. .Herr Präsident." rief der alte Herr fast fassungslos vor Freude und schwang einen großen entfalteten Briefbogen wie eine Fahne in der Hand, eben be komme ich daS da das da bekomme ich eben ... Nämlich: ich bin zu Ihrem Nachfolger ernannt, hier ist daS De lret Der Präsident wurde bleich, aber er behielt seine Fassung, besser als Berber, der den kleinen Mann mit zornigem Blicke maß. .Ich gratulire sagte er. .Wann ha bkn Sie die Führung der Geschäfte zu übernehmen V .Am 22. Februar," war die Antwort. .Oh ! wie ich mich freue ! Verdient habe lch die Ernennung, aber man ist doch nie seiner Sache sicher, bis man es Schwarz auf Weiß hat. Und auch Sie, Herr Pra sident, nicht wahr auch Sie gönnen es mir i Sendlingen bot ihm zur Antwort mit freundlichem Lächeln die Hand,welche Herr von Werner nun festhielt. .Ich wußt' es ja !" rief der Glückliche. .Warum sollte e5 Sie auch betrüben? Sie verlassen ja jedenfalls mit Ende Februar den Posten, um" Er hielt verlegen inne. .Um als Präsident des, OberaerichtS nach P. zu gehen", fuhr er hastig fort. .Laran wollen mir festhalten, daS Ge gentheil anzunehmen wäre ja unsinnnia. Einen Mann wie Sie entfernt man nicht aus dem Dienste ! Leben Sie wohl, meine Herren, ich eile zu meiner Frau.Der alte Herr trippelte riit vergnügtem Lächeln hinaus. Der Anwalt wagte es noch einmal, sei nen vorhin mißglückten Versuch auszuneh men. .In der Hauptstadt könntest Du doch in zwei Tagen Klsrheit haben sag tc er, .es kommt nuruf Deinen Willen M ' an. .Es wird nicht veisüumt werden er widerte Sendlingen mit einer Entschieden heit. die jedes fernere Wort abschnitt. .Glaubst Du, lch lasse mein md fter ben V . .Zwei Tage später, am. Festtage Maria Lichtme, an dem m einigen Ge gendcn des katholischen Oesterreich noch der Brauch geübt wird, einander durch kleme Aufmerksattelten zu erfreuen, er hielt auch der Herr Präsident ein Ge ix. . i. im i". . "v t' t luzenl 0(3 AilM!ttrs. 4Ju3 cyreioen iau tete: .Sie haben die Leitung am 22.. Febr. dem neu ernannten Präsidenten von Wer ncr zu übergeben. Eine weitere, Sie be treffende Verfügung wi,d Ihnen nächstens bekannt gegeben werden Die Beamte des Landesgerichts ge xiithen in tiefst Erregung: wer stand noch sicher, wenn dieser Mann siel? Baron Dernegg, der . wohlhabend war, beschloß, freiwillig seinenAbschied zu nehmen, einige ndere RSthekdg'uerten, daß ihnen dit

Rücksicht auf Weid und Mnd verbot, daS Gleiche zu thun. Wohin immer die Kun de drang, weckte sie Trauer und Entrü stung. Noch am Abend desselben TageS versammelten sich die hervorragendsten Männer der Stadt, um über eine Ovation für den Scheidenden 5U berathen. Es wurde beschlossen, ihm eine Adresse zu überreichen und ein Abschiedsbankett zu veranstalten. Berger, der mit bei der Versammlung gewesen, verabschiedete sich sofort, nachdem der Beschluß gesaßt roar, und eilte zu Sendlinqen, nicht so sehr deshalb, um der

Erste zu sein, der ihm diese Nachricht über brachte, sondern weil er annahm, daß der Freund heuke seine Trostes am meisten bedürfen werde. Doch war dlezer rshlger, als er vermu thet, ja so ruhig, daß es den Anwalt fast seltsam berührte. .Ich habe ja Zeit ge habt, mich an diesen Gedanken zu gewöh nen sagte er. .Wle gedenkst Du nun Dem Leben einzurichten V fragte der Anwalt. .Ich werde, nach Graz udernebeln, er widerte Sendlingen rasch; er sprach damit offenbar nur einen längst, gehegten Ent schluß aus. .Wird es Dir dort nicht zu eintam sein?" fragte Berger. .Warum willst Du nicht nach Wien ? Du bist ja zum Glück durch daZ Erbe Deiner ver storbenen Gattin ein reicher Mann, der die. langweilige Pensionopolis an der Mur nicht ihrer Billigkeit wegen zu wäh len braucht. In Wien kennst Du viele Freunde, auch findest Du dort die meiste Anregung zu wiffenschastlicher Arbeit. Ich brauche Dir nicht erst zu sagen, was Du als Schriftsteller auf strafrechtlichem Gebiete bedeutest; solcher Nuhm legt auch Pflichten auf, Du mußt Deine Muße im Jnteresie der Wiffenschaft benähen. Auch erfüllst Du hierdurch nur ein Gebot der Klugheit, Du darist nicht ganz von der Bildfläche verschwinden. Deine Karriere ist nur gewaltsam unterbrochen, aber noch lange nicht beendet. Ein Systemwechsel, ja auch nur ein Personalwechsel im Mi nisterium wird Dich wieder in den Staatsdienst bringen, vielleicht auf einen höheren Posten, als Du nun verlierst Ich sage dies nicht, um Deinen Schmerz zu lindern, sondern aus Ueber Zeugung !" .Mein Freund erwiderte der Herr Präsident mit trübem Lächeln, .Du weißt nicht, wie gering dieser Schmerz im Vergleich zu meinem sonstigen Kumme? ist.... Mein Entschluß steht fest, ich lasse mich in Graz nieder. Brigitta reist in einigen Tagen voraus, die Wohnung zu miethen, die Einrichtung zu besorgen Sie sprachen von anderen Dingen, der Ovation, die heute beschaffen wor den. .Die Adresse will ich annehmen," er klärte der Präsident, das Bankett nicht. Es ist mir nicht danach zu Muthe." Berger widersprach energisch ; es gebe Pflichten, denen man sich in keiner Ge müthsstimmung entziehen dürfe ; ' Send lingen müsse es über sich gewinnen, auf eine Stunde zu erscheinen ; die Ovation gelte nicht blos seiner Person, sondern auch einer heiligen Sache, der Unabhän gigkeit dcS Richterstundes. Dies entwi ckelte er mit solchem Feuereiser. daß der Präsident endlich sagte, er wolle sich'3 überlegen. " Am nächsten Morgen brachten die Wie ner Blätter in PrivatTelegrammen auS B. die Nachricht von der Maßregelung EendlingenS. . Der Präsident rüstete sich nun ernstlich zur Abreise. Berger kam, um vor den ad reisenden Brigitta Abschied zu nehmen. DaS alte Fräulein las eden eifrig in einem Buche, welches sie bei seinem Ein tritt rasch zur Seite brachte. .Ich habe Sie gestört sagte Berger. .Wag haben Sie eben so emsig studirt?" .Oh, einen Roman erwiderte sie ha stiz. Sie hatte gerathete Lider, sie mußte in der letzten Zeit viel geweint haben. .Ich meinte schon, es wäre eine Be schreibung von Graz sagte er scherzend. .Mir scheint, Sie haben rechte Furcht vor dieser unheimlichen Stadt, in welcher das Leben so gewaltig tobt und brandet! Und er suchte ihr diese Furcht benehmen, indem er ihr viel von den stillen, engen Verhältnissen der Stadt an der Mur er Zählte. Während er sprach, glitt das Buch, welches sie vorhin auf ihrem Nähkästchen geborgen, zur Erde nieder, und er hob eS auf. ehe sie sich darnach bücken konnte. ES war eine französische Grammatik. .WaS Tepsel!" rief er erstaunt. .Sie nehmen die Studien Ihrer Jugend wie der auf, Fräulein Brigitta?" Die alte Dame stand wortlos, dunkle Nöthe im Antlitz, als- hätte er sie über ei nem Verbrechen ertappt. .Man hat mir gesagt stammelte sie .daß. . . daß man dort mit dem Deutschen allein sehr schwer durchkommt." .In Graz V Berger mußte herzlich lachen, sich diesen Scherz mit Ihnen erlaubt?" rief er. .Beruhigen Sie sich, mit den Grazer Franzosen werden Sie auch ohne Gram matik fertig. 'Ich bin bereit, jede Bürg schaft hierfür zu übernehmen '" Noch immer lachend, drückte er ihr zum Abschied die Hand, versprach, sie in Graz zu besuchen, und ging. Inzwischen wuchs die Erregung, in welche Preffe und Bevölkerung durch die .Affaire Sendlingen" versetzt worden, von Tag zu Tag. In B. tauchten im mer neue Vorschläge auf, die Ovation recht großartig und ungewöhnlich zu ge palten. Es genügte dem Enthusiasmus nicht, daß sich die aufgelegte Adresse mit Tau senden von Unterschriften bedeckte. Im Gemeinderathe wurde der Antrag gestellt, eine Hauptstraße nach dem Gefeierten zu benennen; einige hervorragende Männer der Stadt wollten Beiträge zu einer .SendlingenStiftung" sammeln, deren Ertrag solchen Beamten zugute kommen sollte, die gleich dem Präsidenten Opfer ihrer Ueberzeugungstreue geworden; die Turnvereine beschlossen einen Fackelzug. Der Obmann des Fest ' Komites eZ war der Chef des ersten Bankhauses der Stadt gerieth in ernstliche Verlegen heit; er .wußte noch immer nicht, ob und welche Huldigungen sich der Herr Präsident eigentlich werde gefallen fen, und ersuchte Berger um seine Ver mittlung. .Retten Sie mich!" bat. der. lebhafte Mann. .Die Leute drängen, der Präsi dent lckweiat. Gelittn, wo er wie.der.eiy

mal bei mir war, hoffte ch Ichon eine zu stimmende Antwort zu erhalten, abcr er brach wieder ab und sprach von unseren Geschäften." .Von welchen Geschäften ?" fragte der Anwalt. .Ich führe jetzt eine ziemlich verwickelte Operation für ihn durch," erwiderte der Bankier. .Ich glaubte, Sie, sein bester Freund, wüßten schon davon. Er hat die österreichischen Staatspapiere, in denen: sein Vermögen bis jetzt angelegt war, end lich verkauft und sich dafür französische, englische und holländische Werthe anac

schafft, einen kleinen Theil auch in Gold j flüssig gemacht...." ni .um i" su.f.v r. . . v. . & ! .CjJUlUUl -0l(. UllClllUtl. ,Er bleibt ja in Oesterreich." .Auch ich fragte so," erwiderte der Ban kier, .erhielt jedoch eine Antwort, die ich wohl oder übel als stichhaltig gelten las sen mußte. Denn schließlich ist es diesem Manne nicht zu verübeln, wenn nach sei nen Erfahrungen sein Vertrauen in den Staatskredit ein wenig schwankend ge worden ist DieZ mußte auch Berger zugeben und berührte darum in seinerUnterredung'rnit Sendlingen diesen Punkt nicht. Bezüg lich der Ovationen erhielt er eine befrie digende Antwort. Sendlingen acceptirte ohne weiteres Zögern das Bankett, ja so gar den Fackelzug. Beide sollten am 21. Februar stattfinden, also im buchstäblichen Sinne des Wortes bei Abschluß seiner Thätigkeit. Auch dies wurde sofort nach Wien te legraphirt und von den Blättern weidlich ausgenützt. Selbst in B. hieß es glaube man ernstlich an die Nichtigkeit die ser traurigen, jeden Oesterreicher tief be schämendenGerüchte nicht; wie lange wolle die Negierung noch mit dem Dementi zö gern? So einmüthig war diese Forderung, so groß die Erregung, daß nun hierauf in der That eine Beschwichtigungsnotiz er folgte. Die Negierung, meldete ein of fiziöseS Blatt, habe keinerlei. Einfluß auf die Führung des Arbciter-Prozeffes ge nommen; und bedürfte dies noch eines Beweises, so biete ihn die Thatsache, daß nach dem gegenwärtigen Stande der Un tersuchung deren baldige Einstellung zwei fellos sei. Schon hieraus ergebe sich die Unsinnigkeit veränderen Behauptung,daß der Präsident von Sendlingen deshalb gemaßregelt worden sei. .Sollte dieser verdienstvolle Beamte", schloß die Notiz, .in nächster Zeit, wag wir nicht wiffen, den k. k. Dienst verlaffen, so müßten hier' bei jedenfalls andere Motive entscheidend sein." Am nächsten Tage, dem 17. Februar, sollte Sendlingen mit dem Morgenzuge nach Wien abreisen; so hatte er es dem Anwalt noch am Abend vorher fest zuge sagt. Darum erschrak dieser tief, als er m a. . . m Er eilte dabin. .Worum hast Du eö ab;cnals aufge schoben ?" rief er ungestüm. Der Präsident war bleich geworden. .Ich habe es doch nicht über mich ver möcht !" erwiderte er leise. .Und Du weißt, was auf dem Spiele steh! !" rief der Anwalt in höchster Erre auna und wischte sich den kalten Schwein von der Stirne. .Victor, das ist Feig heit!" .Das ist eS nicht." erwiderte dieser, ebenso leise, wie vorhin, aber mit größter Entschiedenheit. .Wäre ich seig, ich hätte die Audienz längst genommen." Der Anwalt blickte ihn betroffen an. - .DaZ yerstehe -ich nicht sagte er. .Wahrscheinlich ein Sophisma, durch wel ches Du Dein Gewiffen einlullen willst. Ich aber habe diePflicht, dich aufzurütteln. O Victor !" fuhr er in leidenschaftlichem Schmerze fort, .Du kannst selbst ermessen, was es mich kostet, in dieser Tonart mit Dir zu sprechen. Aber es bleibt mir keine WahtlJch-" Ein Klopsen an der Thür unterbrach ihn, es war ein Kanzlist, der zwei Briefe brachte. ;Vom hohen Justizministerium," meldete er, auf den größeren deutend. .An den Herrn Präsidenten personlich. Eilt sehr." SendUngen griff nach dem Briefe. .Meine Absetzung sagte er, ohne eine Miene zu verziehen, und öffnete ihn. Berger trat erwartungsvoll näher. Die Züge Sendlingen? belebten sich, während er las, ein Lächeln glomm darin auf, freilich nur ein bitteres, verachtungs volles Lächeln. .Du hast Recht behalten sagte er und reichte dem Freunde daS Blatt. .Der Minister erinnert mich daran, daß ich kraft meiner im November erfolgten Ernen nung die Verpflichtung habe, mich am Morgen des 1. März in P. einzufinden, um die Leitung des dortigen Obergerichts zu übernehmen .Also doch !' rief Berger. .Und wie höflich!,. . . Siehst Du nun, daß wir Li beralen sammt unseren Zeitungen.doch zu etwas taugen? Der Minister hatte ja lein anderes Motiv zum Rückzug !" .Darüber kann vielleicht dieser Brief hier Auskunft geben bemerkte der Prä sident und griff nach dem andern Sirei ben. .Von meinem Schwager, dem Gra sen Er entfaltete ihn und überflog die Zei len. .Was?.... Wa5 ist das? schrie Sendlingen entseht aus und starrte tod lenfahl auf daZ Blatt. Der Anwalt nahm eS ihm auS der zit ternden Hand. .Was hast Du nur?" fragte er, im nächsten Augenblicke -verfärbte sich auch sein Antlitz. Sein Auge hatte die folgende Stelle getroffen: .Wann reist Du von B, ab ? 5)offent lich geht auch die letzte Pflicht, die Du noch in Deinem bisherigen Amte zu verrichten hast, Deinem weichen Herzen nicht allzu nahe. Uebrigens ist es immerhin peinlich, eine Frauensperson, zudem eine so junge, hinrichten zu (äffen, und Du kannst viel leicht die Anordnung der Exekution Dei nem Nachfolger überlasten, der ja zum Glück aus derberem Stoss gemacht ist, alZ Du...." Der Anwalt ließ daS Blatt sinken. .O Victor. . .'." murmelte er. .Kein Wort!" stöhnte dieser auf; seine Stimme klang,wie die eines Ertrinkenden. .Keinen Vorvurf!.... Willst Du mich wabnZinnia machen ? .

im Lause des Vormittags, vei einer Tag satzung im Gerichtsgebäude zusällig er fuhr, daß Sendlingen in seinem Bureau

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Der Anwalt schwieg -; endlich fragte er lcisc : Der Bcschl kommt wohl erst morgen?" Der Präsident erwiderle nlchts. dann raffle er sich gewaltsam aus. .Muth', murmelte er .Vielleicht ist der Befehl schon heute ge kommen," erwiderte er dann, der Einlauf wird ja immer vorher in cer Negistralur verzeichnet." Er klingelte dem Kanzlisten und befahl ihm, die heute eingetrosfenen Akten zu bringen. Das verhänguißvollc Blatt war wirtlich darunter: eine kurze Verständi gung an das Laudesgericht B., daß. der Monarch das Begnadigungsgesuch des Vrtdcid:gerS verworfen, daS .Todcsur tlil bestätigt. Die Exekution war da maligem Gebrauch gemäß, binnen acht Tagen zu vollziehen. .Keinen Vorwurf !" sagte der Anwalt. nachdem er die wenigen Zeilen durchflo gen. .Aber nun muß gehandelt sein! Du mußt Dir sofort teligrophisch für über morgen, den IS., von der Kabinetskanzlei des ' Kaisers eine Audienz erbitten und morgen nach Wien reisen !" .Ich will es thun!" sagte der Präsident leise, mit unsicherer Stimme. .Du mußt es thun !" rief der Anwalt, .und ich will darüber wachen. Am Abend bin ich wieder bei Dir Als der Herr Anwalt in der Dämme rung wiederkam, sagte ihm schon im Bor zimmer der alte Diener: .Gottlob! man geht also doch nach Wien!" und der Präsident bekräftigte neuerdings seine Zu sage. .Auch habe ich schon die Antwort: Die Audienz ist für den Neunzehnten bewil ligt erzählte er. .Ich habe schwer mit mir gekümpft fügte er hinzu und fuhr dann halblaut, wie im Selbstgespräch, mit un sicherer Stimme fort: .Ich bin seiger, als ich gedacht wie sest auch mein Entschluß war, nun fehlt mir doch der Muth und darum muß ich nach Wien " .Dein Ehrenwort. Victor?" .Mein Ehrenwort !" Nun that der Anwalt keine Frage mehr. ihm genügte das Versprechen. Der 18. Februar 1853 war ein klarer, sonniger Tag. Um die Mittagsstunde schmolz der Schnee, die Lüfte wehten mil de; wie ein Hauch des Frühlings lag es auf dem Gelände, dur.ch das der Zug dahinbrauste, welcher den unglücklichen Mann .nach Wien brachte. Ihm aber war es Nacht im Herzen und Nacht vor den Augen, mit geschlossenen Lidern saß er in seiner Eupee Ecke, und nur, wenn der Zug hielt, fuhr er wie erwa chend empor, blickte aus den Fenstern nach dem Namen der Station, seufzte tief aus und versank wieder in sein dumpfes Brü ten. Ging ihm die Fahrt zu langsam ? Es gab Minuten, wo er sich Sturm?sflügel wünschte, um an sein Ziel zu gelangen. Und im nächsten Athemzuge wieder bangte es ihm vor diesem Moment, daß er jede Sekunde des Tages, die ihn noch von ihm trennte, wie eine Labsal, wie eine Gnadensrist empfand. Ach ! kaum wußte er selbst, was er noch wünschen, noch erflehen sollte, und nur ein i?,e fühl blieb im Wechsel dieser Stimmun gen, die Verzweiflung ttieb und breitete ihm ihre dunklen Schaden über Herz und 5)irn. (Fortsetzung folgt)

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