Indiana Tribüne, Volume 8, Number 237, Indianapolis, Marion County, 14 May 1885 — Page 3
Schmerz ! Ich habe Ecbmcrzcn überall!" welch' all. gemeiner Ausdruck ur.t- reit viel bedeutet derselbe für ricle arme leidende! Liese SSmerzen baten eine Ursache, und haunger, a!ö man dies zeTcdnlich annimmt, sind Leber eder Vieren diese Ursache. Keine Krankheit i'k schmerzlicher vder gefährlicher als diese, und fn Heilnnttcl ist s? prompt und wirksam als Eö ist bis jetzt kein Mittel entdeckt worden, so wirksam ist bei allen Nieren und Leber'Bcschwcrden, Malaria, Dyspepsie, err., und dennoch ist eö einfach und harmlos. Wissenschaft und ärztliche jhmjt haben mit Vunder?cllem Erfolg diese K-ränter, welche die Natur für die Heilung von Krankheiten geschaffen. zusammengestellt. ES parkt und belebt das ganze System. Ho. XSacteu Stnen. in n3ri4nm Kongreß minn. sörikd nnü einrm Selleak. der an Uoverda. liikeit ud ?!iertN..rankStit litt: ..Versuch ett isiler Aräuttt'Silter,. 14 glaub, e wird Bit turnta. Ich habe t sowodl bei Uaverdauttchlelt. tu auch bei Nlercieiken aoqvanrt vnd ei ist die KURter. ze2ät ScnibfnariaatCB tti,inal.Aräutrk. di ichjt gr'tbtn. LNishler Aerb Ditters cu 523 Commerce Str., Philadelphia. Parler'S angkneZA Qmna.Tdr, schlagt nU feJ. EW t? ..,. 'lS a M & TZe tÄrz st? beAe Bai ich ioniavilie, NahYilIe. MemphliJ, Chat tanooga, Atlanta, Savannah, Jackecr.viüe, Mobile and 5ew Orleans. e 51 ooükeilüas! fut ?aisagi,tt ca3) benv EZdei', ?:nr fctr?tr ut? z? nehmen. 2!af- cat Parlcr-Magen Zwischen Säic.-.ac t.ut 2saU?iil uns St Louii und nlifJu oy AaO?n,se'.. iloinZzrt, 3(l;neilV:ii aab Sichdt diml ?'e ,Jeff ei? all? zsder'Ssg? I. M. & . M. M. 15. . Dex-Inßs, Äfittent 55r.rsl Paffagiergnt, Vsofi.!S Uifhiagtan nd JLinsiZ Str., Jndl j. W. McKknva, Snperintentlcnt. Feuer-lliirm-Signale. - 4 U-rnn'ij'.oar.t,! uub Warfst. iaa;t;ucrt:c: 6; 4 5uer X)atX'mititl. ßü'iilraS und ö?e 1 icc! uns NiiLN Strse. Z Ktrc- 3rf?tT25 un ?9ßf 3$uUtt43r ö2?n u?,d o!oQ!raze. t2 ?cF!c, usikttZ ?.;. nhk Nobe Ltr. 3 Ti.'.j.-zt'-.t ölt. und Zort Qsqne Zot. ;i .:ni Ws,n Vary ?Ü Vru antST.en2i i??ettl 19 5;t:ftir. ÄS, ur-l ?IZH Str. 1T ?2-: vu;3 utr Str. v 3 idsrsaw tir. a.iö iiaU-U o. 1? Trchkk ur.i Jsn v?. 123 fidtg 25. u-s UIi'.t 5tT. Ii ÄUiurna ur.b ifc.r. 4. &:rtV.üt u:b JUli: Sir. 126 "ia;'f fctr. Urt&:r.cMn At in SujiCuvi;I-öita-eJ. ir Cert'a! Zvt. und :c 3tr .VI tstans anöWorrifjn in Wpjar.firt und C$te Z'.x iJZt Zrttzt Sse. und hnie 5tr. i!2i fiair.fi Bse. unfc taat 5tt i i-iliÄCt? cr.o ittigan 6ti. 21 Ci. 23 Ct?., n: JLWc'.S. ZiZ i'enr.f jlsar.ia u?d ?ra:t Str. ü5 r.J. . Sfliin H, ts? Skchst, S'.?'"" i3 S'.sftZsixvi usb Ct. Cli-r Sti- ' 2T 22tncil und 5iiijn etr. V8 Vepr.iql&r.niu fcir. nd ivc;t Xc. 5 3fiilf!f PP n ?i?tt T5k. ÜI3 ICA.':'s;!J UH9 ü.iUist Citt. 4i3 r.:i!C-Si3 U'kd tit.X.JCT &?. .' 1U Herbert 6it. 31 ;Y:iM4Tia ri&c. Wlii totr. .,2 ivc::i u.-i iSoInc ?tr. 21 ttaiMir-.:.'i S f-mct.; C'.i. S5 .av U3 Leu, ii:' tr. ZC 3r.6ia:i2 ntt. und 51. Uu 7 27 ft3ltC3!'iai. 28 last uns Nors Ste. ZS R'.4isn und T.. Hl 53S und ffialnut i:. 313 11 nnb Ö:U: ö ,. 314 5US:nt und ci3:fc SU. 41 BaJ5nsl3R,-iaSS5tSS. Hctfctnberf ud itsttttfi; 5: :fiiuri ud ?.vo 'f;o:t Cn. 5 kidiau ur.Ä Efl'ivrigton Ötr. 32:l un Ohi 4T Ztar.cftct und üaftn8tfiR' tr( tnficn'Ä Zz?: euf. 43 3nManoU. 12 5:K-(3uii una vIsivUS -Sti. is iMttfritl u: üiu:j z.tt. C3 serkuZsr.'L o:J uf;, Vl 3- ß. & S. aar.i 423 3ajarc !tti. JZlinoil und äSrn.ü aSlncilunbLfiiiiiiina Äti 63 Efl und JlcT t 54 O? und Co&t) Gn. 55 TnnIt und yorgia vr. 57 RttlMan und Sia? tt. &3 Zdttsn So, ur.i i3cnt9 Mt. 69 ??adts öv. un yDunlw Sk 112 C5 UNd fl-Jiwa itt. ßia ,ntuk, !Äo. und 4-::t SU Union und larrie E!k 618 Slrnoii und S 517 ttorxtl und Sccota ?tk. 51 Couti ncje 't'.3ar Sir. $nnfQleania unl oaif.ana St, X lasätc und üci'irt? vik. 4 Oft und St.'. 5 Slabarna und Citstana Äs. 67 iPL'gmia Uot. uns iiaba C:i es Oft und aSliTTi ZU. PnnZ?lvnxa Ltr. itnd.adsn v. 2 WcÄtraaa tno Xodittt tr. 71 Uirjinta Sv. nkZ, 4eu:on Et?. . Ti Oft und öl 0:3-a in. TS QalhiLgt urd tttlon 5t. - 71 nto ur. 0prßt Zt.: 7S?orft Sse. und Pin,. 7S 2Ulon und 2:4 t?. IS t5tr(nnto Äoi.nai iiiian. 7 u4r Sve. und lllsn. 712 s?iu? end k!)iv.'?r tk. 715 Sngltih Vhvc unj iiaur; 71 stiftria nC-ive jtr. fl etilöi "-tt vci5: esi. 1 tt' iC" 2m Ltr. i ?2a5iiaton uo äislaaurc Sii. C: und vßrt " tn 2,'rk unv tt TckUS tUM7N't2tt. ' ti t'tr. tacteu 'innii Drter.Ul un! Wadi rcton S!, 3) ftcutn f3.tgnts 612 Ä'.au'HzuS. Oft Szfi'"Stnftri ' Uaxltt un Äop' tfrr. St4 Divc un jSirof 9 tr 91 Usr?iand ncif lRtnotan Str. 'Ji S3;ridt9it n:t3 ßicrgta ttat. noat.Stffnal. V-'-l Nd Xaften wiederhol, Ute ftUt. z.ä Sinalür FeutrTkuck. vei Scyläz. Feurr auZ. D.t Schli, Druck ad. Lrbif echL, " Uhk Wag5.'
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Eine Jugendsünde.
ZZeuestzr Roman von S. S. F r a u z o . (Fortsetzung. Wahrscheinlich ein Unglück !" erwiderte der Alte und sele in jener seltsamen Redeweise, die ihm bezüglich seines Herrn so Zehr zur Gcwobnheit geworden, daß er sie unmöglich mehr vermeiden konnte, hin ;u: Man ist in seinem Bureau unwohl ge worden, wahrscheinlich auch wieder einige Akale umgefallen, wie damals, ist todten dlaß heimgekommen, hat micy aber nicht um den Arzt geschilZt, sondern Ul.' Sie, yerr Doktor." Der Anwalt dachte nach : das Urtheil nar schwerlich schon eingetroffen. Welche neue Hiobspost konnte das sein? Er machte sich sofort aus den Weg, der Alte schritt hinter ihm her. Wie sie so dahingingen, wollte es dem Anwalt schei nen, als hätte er ein Schluchzen hinter sich vernommen. Er blickte zurück: dem Diener standen die hellen Thränen in den Augen. Als . sie in's Haus getreten, wandte er sich zu ihm um. Franz", sagte er, .was haben Sie nur? Seien Sie ein Mann !" Da hielt sich der Alte nicht mehr ; die bellen Thränen stürzten ihm über die Wangen, er schluchzte laut auf. Herr Doktor stammelte er, beugte sich über die Hand desö Anwalts und halte sie geküßt, ehe eS dieser hindern konnte. .Haben Sie Erbarmen mit mir! Sagen Sie mir, was da seit zwei Monaten vorgeht ! Ich ertrage es nicht mehr !" Der Anmalt schwieg, er fand diesem Schmerze gegenüber nicht den Muth, eine Ausflucht zu wählen. .Haben Sie mit mir Erbarmen fuhr der Alte fort, Jba man es nicht mit mir hat ! Der Brigitta hat man es erzählt, mit der Brigitta spricht man oft darüber ich erfahre nichts ! Warum ? Man weiß doch, daß mir dieses Schweigen an's Leben greift. Ich hätte es langst erlau schen und herausspioniren können, aber das thut der alte Franz nicht ! Legen Sie doch, wenn Sie es mir nicht Zagen können, ein gutes Wort für mich ein. Man wird mich ja nicht tödten wollen ! Der Anwalt legte ihm die Hand aus die Schulter. ..Ruhe, Franz sagte er, wir haben Alle Schweres zu tragen !" Dann trat er in SendlingenZ Zimmer. Das Urtheil ?.... Und es lautet V Die Frage war überflüssig; wie es lautete. war von diesen fahlen, entstellten Zü.kn deutlich genug abzulesen . . . Bebend griff Berge? nach dem verhäng kußvollen Aktenstück, das aus dem Tische lag noch hoffte er, daß es längere Kerkerhaft anordne. ... .Entsetzlich!" stöhnte er aus es war ein Todesurtheil. . . . Der Anwalt zwang sich, ,die Motlvirung zu überlesen; sie war kurz genug. Der Oberste Gerichtshof hatte das Urtheil des Landesgerichts bestätigt, die Nichtigkeilsbeschwerde verworsen, obwohl ihm die Glaubwürdigkeit der Zofe zweifelhaft erschienen, ünd obwohl diese Zweifel durch die spätereBernehmung nur noch gemehrt wurden. Gleichwohl liege, fuhr das Ur theil fort, in der erfolgten Beeidigung dieser Zeugin kein Grund, das ganze bisherige Verfahren aufzuheben und eine neue Verhandlung anzuordnen, weil die Schuld der Angeklagten in allen ihren Details auch dann feststehe, wenn man von sämmtlichen Aussagen dieser Zeugin absehe. Dies hatte denn der Oberste Se nat auch durchgeführt, und weder die letzten belastenden Angaben berücksichtigt, noch das erste, der Angeklvgten günstige Zeug niß. So entschieden nur die Aussagen der Gräfin über VictonnenS Handlungsweise vor der That- ünd deren Motive. Sie schienen dem Obersten Gerichtshof genügend, das Todesurtheil nicht zu ändern; als erschwerend wurde die sittliche Verderbtheit- der Angeklagten angenommen, die List, mit der sie lhr Verbrechen von langer Hgnd vorbereitet, endlich die tresfliche sittliche und intellektuelle Erziehung, die ihr zu Theil geworden, und die sie bei geringerem Hange zum Bösen vor solchem Verbrechen hätte wahren müssen. Darum hatte sich auch der GerichtsHof nicht veranlaßt gesehen, von Amtswegen einen Begnadigungsantrag zu stelV Ich ; dies blieb dem Vertheidiger überlassen. v.y Lange hielt der Anwalt das Blatt in den Händen ; es fiel ihm schwer, die wenigen Zeilen zu Ende zu bringen, schwer, den Sinn jedes Satzes zu fassen ach! was lag auch daran, wie sie es motivirten sein Blick hastete immer wieder an den vier Worten, den furchtbaren vier Worten : Tod durch den Strang l" ' Endlich raffte er sich auf, trat an den Unglücklichen heran, legte den Arm um semen Nacken und hob sanft sein Antlitz zu sich empor. Aber als er in diese Züge blickte, entschwand chm der Muth,em Wort des Trostes zu wagen Er trat ans Fenster und stand da wohl eine halbe Stunde lang. Dann murmelte er leise : .Ich werde Abends kommen !" und verließ das Zimmer. In der Dämmerung erhielt er einige Zeilen des Freundes. . Sendlingen bat, erst am Nachmittag des nächsten Tages zu kommen, bis dahin hoffe er so viel Fassung zurückgewonnen zu haben, um den weiteren Gang der Angelegenheit ru hig besprechen zu können. Er seider Mei nun, daß Berger ein BegnadiaungS gesuch an den Monarchen richten müsse und bitte, die runozugevellelben zu ent werfen. Dies Letztere laS der Anwalt mit Be fremden. Er hätte sicherlich ein Gnadengesuch überreicht, wenn Victorine Lippert nur eben seine Nlientin gewesen wäre, und nicht auch die Tochter deS Präsidenten. Er hätte es mehr.auS . Pflichtgefühl .gethan, als aus Hoffnung auf Erfolg. Daß diese Hoffnung eine geringe war, wußte er. Das Gesuch mußte semen Weg durch den obersten Gerichtshof nehmen; diesem lag die Pflicht ob, es zu prüfen, mit einem motivirten Vorschlag einzubegleiten und dem Monarchen zur Entscheidung vorzulegen. Dies Alles mußte Sendlingen ebenso genau bekannt sein wie .dem Anwalt. Warum wünschte er dennoch,',daß dieser das GAchLberelLeaanMStS
diestr verzweifelten Sachlage nur nocy ein einziges Mittel, welches sichere Rettung versprach, ja nach des Anwalts Ansicht verbürgte; das war eine Audienz bei dem Fürsten. Warum zögerte Sendlingen, dies Mittel zu wählen? Der Anwalt nahm sich vor, ihm dies Alles nachdrücklich auseinanderzusetzen, und als er am nächsten Tage zu ihm ging, war er entschlossen, ihn nicht eher zu verlaffen, bis er ihn zu diesem Schritte bestimmt. Als er die Klingel zog, öffnete ihm der alte Diener. .Man ist noch im Bureau meldete
er. Man bittet Sie, sich em wenig hier zu gedulden, oder wenn Ihnen dies nicht möglich ist, die Stunde anzugeben. wo man Sie des Abends zu Haufe trifft. Er arbeitet noch drüben ?" fragte der Anwalt. Um diese Stunde?" .Man verhört seit beute Morgen wieder die Arbeiter und hat sich kaum zehn Minuten Zeit zum Speisen gegönnt!" Also hat er sich doch dazu entschloffen?" fragte der Anwalt. Doch entschloffen?!" rief der Diener. So entschlossen hat man ja überhaupt noch selten darauf los gearbeitet, und auch der Herr Rath Derneggdiktiren heute, mit Respekt zu sagen, wie ein Beseffener Der Anwalt wandte sich zum Gehen. ES siel ihm bei, daß er Victorinen nun schon eine Woche nicht gesehen, und er wollte sie in der Zwischenzeit besuchen, bis der Präsident heimkam. Hoffentlich ahnt sie noch nichts von dem Urtheil dachte er. Ich komme in einer Stunde wieder," sagte er dem Diener; ich habe inzwischen im Gesängniß zuthun Im Gefängniß?" Nun ja was machen Sie für ein Gesicht?!".. In der That, im Antlitz des alten Mannes zuckte es seltsam genug ; er ergriff den Arm deS Anwalts, zog ihn ins Vorzimmer und schloß die Thüre hinter ihm. Wa5 soll daS....?" Verzeihung, Herr Doktor Mir ist das Herz so voll Sie gehen zu ihr nicht wahr? zu ihr?" Zu wem?" Oh! vor mir brauchen Sie sich nicht mehr zu verstellen ! Zu unserem armen Fräulein, zur Victorine!" Wie? Seit wann....?" Ich es weiß?" siel ihm der Alte inZ Wort. Seit gestern Abend !" Und mit einer seltsamen Mischung von Stolz und Verzweiflung fuhr er fort: Man hat mir selbst Alles gesagt! Oh! es ist entsetzlich! Man weiß eben doch, was man an mir hat ! Mein armer Herr ! ach! die ganze Nacht habe ich vor Gram nicht schlafen können Man soll sehen, daß man sich in mir nicht getäust hat !.... Ich habe eine Bitte, Herr Doktor, eine große Bitte ! . . . . Die Brigitta hat es gut, natürlich ! weil sie ein Jrauenzimmer ist, also Mitglied des Frauen - Aereins Ich aber, woraus könnte ich mich berufen i Freilich bin ich schon 25 Jahre gewlffermaßen bei Gericht, und wer einen solchen Herrn hat, kann was lernen. . Ich verstehe von diesen Dingen mehr, als mancher junge Grünschnadel, der mit der Beamtenmütze herum läuft, aber eine Amtsperson bin ich doch nicht, nur ein Privatdiener also, nicht wahr. 5)err Doktor, es ist leider unmoglich ?" Was ? Daß Sie ihr einen Besuch machen?! Allerdings ist das unmöglich, und wenn Sie solche Streiche machten " Ach ' .Herr Doktor !" flehte der Alte, ich habe ja nur um Ihren Rath gebeten, weil es nur schier das Herz abdrückt. . . . Nun, wenn dies nicht möglich ist, so habe ich eine unsere Bitte, und diese werden Sie mir ersüllen ! .Was, Franz 7 Aber kurz l" -.Grüßen Sie unser armes Fräulein von mir!" schluchzte der alte Mann. .So, mit diesen Worten : Der alte Franz läßt das gnädige Fräulein von ganzem Herzen grüßen. . Und läßt bitten, nicht zu verzweifeln Und läßt sagen, der. alte, Gott lebt noch ; Diese letztenWorte konnte Berger kaum noch verstehen; die Thränen erstickten die Stimme des Alten. Auch Berger war bevegr; wie bei der gestrigen Begegnung, so erschütterte ihn auch nun das Weinendes Mannes, der sonst wahrlich nicht übermäßig weich war, ES. ist gut, Franz .sagte, er, ich will'S ihr det paffender Gelegenheit a gen!" Im -Korridor, der zu den Krankenzel len führte, begegnete ihm der Kerkermeister. Er wollte rasch an ihm vorbei, zls ihn der Beamte anhielt und sagte : Ist es wirklich wahr? .DaS käme ja einem Wunder gleich ! Freilich wäre eS nicht das einzige Wunder in dieser Sache und nicht das größte; ein größeres ist bereitö geschehen!" Berger sah ihn fragend an. Nämlich, )aß sie am Leben blieb sagte der Beimte. Ich meine die Lippert, zu der Sie a wohl stehen. DaS ist entschieden ein Wunder, denn Sie erinnern sich ja a?ohl, wie damals der Arzt sprach. Nun ist sie sast gesund ! Fast schäme ich mich, venn ich daran denke, wie ich Ihnen damals von der Nichtigkeitsbeschwerde abrieth. Nun haben'Jbre Bemühungen doch so fchönen Erfolg gehabt. Ich habe mich sehr darüber gefreut. Dem armen Geschöpf ist wahrlich alles Gute zu wün schen!" Erfolg....?!" Aber der Mann sah nicht auS, als ob er ihn verhöhnen wollte. Ich verstehe Sie nicht !" sagte der Anwalt. .Ist sie denn nicht begnadigt?" fragte der Kerkermeister. DaS war das andere Wunder, auf welches ich eben anspielte. DaS Urtheil soll ja gestern gekimmen sein. Sind Sie noch nicht verständigt ?" Nein Aber es wird doch wohl so sein ! WenigstenS ist das Gerücht hier im Gesängniß allgemein verbreitet. Oder sollte eS nur daraus zurückzuführen sein, daß die Aermfle sichtlich freudig erregt ist, seit der Herr Präsident heute Morgen bei ibr gewesen ? Sie war auch sonst immer recht im Herzen getröstet, wenn sich der edle Mann wieder einmal Gottes Lohn an .ihr kaufte und- nach ihr sah, aber beute blieb er viel länaer. als sonst, und
scheint ihr besonders "Gutes mitg?thcilt zu haben. Und was könnte das'Anderes sein, als die Nachricht ihrer Begnadi-gung?!-Der Anwalt zuckte die Achseln, murmelte einen kurzen Gruß und ging weiter. Was ist das nur wieder dachte er besorgt. In der Zelle kam Biciorine freudig auf ihn zu,ihre Augen schimmerten feucht. Wie soll ich Ihnen danken ? !" rief sie bewegt und haschte nach seiner Hand. t Er trat einen Schritt zurück. Danken?! Wofür?!"
Oh ! Ich weiß sagte sie leise, mit einem Blick nach der Tbüre, als ob sie dort ein Lauscherohr' vermuthe. .Mein Vater hat mir ja gesagt, daß es noch nicht offiziell ist. Er hat nur Privatnachrichten aus Wien und ich muß deshalb vorläufig noch gegen Jedermann schweigen! Wem anders habe ich es zu danken, als Ihnen?!" WaS?" fragte er und unsicheren Tones fügte er hinzu: Ich habe ihn in den letzten Tagen nicht gesehen ich war sehr beschäftigt Er hat. Nachrichten auS Wien?!" Gewiß ! Ganz zuverlässige Nachrichten ! Der Oberste Gerichtshof hat mich gänzlich begnadigt ! Meine Untersuchungshaft wird mir als Strafe an gerech'net. Ich werde in einigen Wochen ganz frei sein !" Er fühlte, wie ihm alles Blut zum Herzen strömte. Ganz frei!" wiederholte er tonlos, n einigen Wochen !" Und dabei quälte ihn unablässig die Frage: Barmherziger Gott ! er ist doch'mcht wahnsinnig geworden ? Wie hat er das thun können ! . . . .'Welchen Zweck soll dies haben?!" Jesus !" schrie sie auf. Wie bleich Sie geworden sind ! Wie düster Ihre Augen blicken ! Jesus, haben Sie doch nicht andere Nachrichten ? Er wird doch nicht getäuscht worden sein? .... Wenn es doch so wäre ! O ! wenn ich doch sterben müßte! -jetzt -jetzt -" Sie wankte. Er faßte ihre Hand und ließ sie auf den nächsten Sitz niedergleiten. Ich habe keine anderen Nachrichten sagte er möglichst fest. Es kam mir nur so so überraschend! Es wunderte mich, daß er mir noch nichts mitgetheilt. Aber er hat es wohl heute erst erfahren Wenn er eS Ihnen gesagt bat, so können Sie es ja wohl als sicher betrach ten!" Nicht wahr?" Sie athmete erleichtert auf. Ich brauchte nicht mehr zittern ?" fuhr sie fort. Die Gefahr ist vorüber? Oh! wie Sie mich erschreckt haben!" Verzeihen Sie mir beruhigen Sie sich!" Er griff wieder nach seinem Hute. Sie wollen schon gehen ? Und ich habe Ihnen noch nicht einmal recht gedankt l" Keine Ursach' !" wehrte er kurz ab. Auf Wiedersehen!" setzte er freundlicher hinzu, verließ die Zelle und eilte in die Wohnung des Präsidenten. AberSie sind ja kaum zehn Minuten sortgeblieben," empsing ihn Franz erstaunt. .Man ist natürlich noch drüben im Amte Haben Sie meinen Gruß ausgerichtet?" Der Anwalt erwiderte nicht. Er zog seine Karte hervor und schrieb daraus : er erbitte sich sofort eine kurze Unterredung. Bringen Sie dies Ihrem Herrn !" Mein Gott, es ist doch drüben nichts Schlimmes geschehen ?" Nein ! nicht das Geringste ! Aber rasch !" Der Alte ging. Berger hatte nicht lange zu harren, der Präsident kam nach wenigen Minuten. Auch er hatte zunächst dieselbe Frage, wie sein Diener. Nein !" erwiderte Berger. Es hat mir blos keine Ruhe gelaffen, bis ich mit Dir darüber gesprochen, was Du Victorine gesagt Wie konntest Du dies thun, wie konntest Du V Sendlingen schlug den Blick nieder. .Ich mußte ja begann er leise zögernd und verstummte. Du mußtest die Unwahrheit sagen?. . Das verstehe ich nicht ! . . . . Warum muß. test Du ? Es hat mich tief erschreckt, Victor ! Ich möchte wenigstens Deine Gründe kennen....Ich fürchtete, daß sonst die Nachricht oon ihrer Verurtheilung zu ihr dringen ivürde Sie hätte dies kaum ertragen, und dies Unglück wollte ich um jeden Preis verhüten. ..." Nein!" rief der Anwalt .Verzeih meine 5kstigkeit fuhr er dann fort, ich habe einigen Anlaß dazu. Glaubst Du, daß ich lein Recht auf Dein Vertrauen habe, oder kannst Du mir Deine Gründe aus anderen Rücksichten, nicht mittheilen, so sage dies offen heraus. Daß Du mir aber mit so nichtigen Dingen kommst, ist Deiner und meiner unwürdig. Wie hätt sie von ihrer Verurtheilung heimlich er. sahren sollen? Du hältst ja Ordnung im Amte, im Gefängniß. Auch hier, wie überall pflegen die Angeklagten ihr Urtheil doch nicht früher zu erfahren, als bis man es ihnen von AmtZwegen mit theilt." Du thust mir Unrecht." erwiderte Sendlingen, noch immer unsicheren ToneS, und erst im Folgenden festigte sich feine Stimme: .Ich hatte keine desonderen Gründe hierfür, die ich Dir verbergen müßte oder wollte. Ich sagte es ihr in einer Aufwallung meines Gemüths, über die ich mir kaum Rechenschaft zu geben weiß. Als ich heute zu ihr kam, war sie viel trauriger und hoffnungsloser, als sonst in letzter Zeit. Sie hatte wohl eine Ahnung ich aber in meiner Bestürzung hierüber fürchtete, daß bereits ein Gerücht zu ihr gedrungen Derlei ist ja trotz aller Ordnung nickt undenkbar, der Zufall spielt oft seltsam. Ich erinnere mich selbst eines derartigen Falles aus meiner Praxis, der dann trotz all.'r Un tersuchungen nicht . aufgeklärt irerden konnte. ... In meinem heißen Verlanget:, sie aufzurichten, entfuhr k, mir jene Worte. Der Jubel, mit dem sie sie aufnahm, raubte mir den Muth, dxiö ülislige der Nachricht Hinterbein irgendwie zu be schränken...." 1 Er verstummte. Dies ist Alle !" fügte er dann hinzu. Auch der Anwalt blickte eine Weile schweigend vor sich nieder. V T:. tt'irtJn (T)n.bin.i - -' -.iTi .VV-IUU -
ckcn." deaann er dann wieder. ,.Wic verhänznißvoll diese ttnvorsichtiqkeit wer-
den kann, siehst Du ja so gut ein, wie j ich. Der Präsident male. Sehr verhängnisvoll, Victor! Sie toa auf das Schlimmste gefaßt und darum wäre i!,r selbst das Scblimme noch v tU leicht als eine Gunst des Himmels crschienen. Nun erwartet sie das Beste, und was immer auch im Wege der Gnade für sie erreicht werden kann, wird sie noch ins Herz hinein treffen und niederwerfen. Denn selbst das Glücklichste, was wir hoffen dürfen, ist noch immer schlimm genug " Ich habe mir dies Alle? selbst gesagt, aber es läßt sich ja nicht mehr an-dern!-So sprechen wir von dem, was sich noch ändern läßt Du hast gewünscht, daß ich das Begnadigungsgesuch überreiche?" Ja! Hast Du den Entwurf mitgebracht ?" Ich habe ihn noch nicht begonnen, ich wollte vorher mit Dir darüber sprechen. Es ist selbstverständlich, daß ich Deinen Wunsch erfülle, wenn Du darauf beharrst, aber es wäre meines Eracktens vergeblich, so gut wie vergeblich. Du kennst ja die Sachlage so gut wie ich Nun, in etwa zehn Fällen hat der Kaiser denn dock in den vier Jahren seiner Regierung Todesurthcile gegen den Vorschlag des Obersten Gerichtshofes aufgehoben. DaS gewährt immerhin einigen Trost." Gewiß, aber an diesen Trost dürften wir uns nur dann klammern, wenn uns kein anderer zu Gebote stände. Dies ist ja zum Glück Ler Fall. Du mußt nach Wien gehen ich begreise, wie fchwer Dir der Schritt falle wird, aber Du mußt, Victor !- Muß ich ? ... . Ist überhaupt Gnade m erhoffen, so wird sie vielleicht auch aus Dein Gesuch hin .... - . - .Vielleicht! eS ist ja nicht undenkbar! Aber auf Deine Bitte hin gewiß und schon dies muß Dich dazu bestimmen. Hierzu kommt, daß die Wirkung Deiner Worte aller menschlichen Berechnung nach eine ungleich größere sein wird. Mein Gesuch kann höchstens Wandlung der Strafe in lebenslängliche Kerkerhaft bewirken. Deine Bitte eine kürzere Strafzeit und nach einigen Jahren Nachsicht der übrigen Zeit. Und darum noch einmal. Du mußt nach Wien gehen " Der Präsident wandte sich ad und schwieg. Morgen schon, Victor eS ist keine Zeit zu verlieren Er schwieg noch immer. Wie soll ich dies verstehen ?" rief der Anwalt ängstlich und trat an ihn heran. .Du willst nicht ?- Der unglückliche Mann stöhnte auf. Ich werde fließ er hervor. Aber später später " .Wann?Sobald Dein Gesuch erledigt ist .Warum ?" rief Berger. .Ich habe bisher für jede Deiner Empfindungen, Deiner Handlungen Verständniß und Mitgefühl gehab:, dieses Zögern' finoe ich unverständlich, unv-rzeihlich. Ja! unverzeihlich ! Ich würde nicht so sprechen, ich würde Dich schonen, wenn weniger auf dem Spiele stünde, so aber soll Alles gesagt sein ! Es ist unmännlich, es ist...." Er hielt inne. Erspare mir. Dir dies zu sagen," fuhr er fort, der Du sonst so tapfer und entschloffen warst. Es ist keine Zeit zu ver lieren, wiederhole ich. Wer bürgt Dir, daß es dann nicht zu spät ist? Wird mein Gesuch verworfen, so kommt gleichzeitig auch dem Gerichte der Befehl zu, die Hinrichtung zu vollstrecken. Weißt Du so genau, daß Du dann noch hier bist, daß dieser Besehl in Deine Hände kommt, daß Du dann noch Zeit hast, nach Wien zueilen? Besinne Dich! besinne Dich (Jortietzupg folgt.) Das einzig wahre TNPvl S illffilK CTK10 reinigt daZ Blut, ulkt die Ld und Nieren und bringt die Gesund &.t 1. f. v a.- w heil und rost der Zuge wieder. yexepne, xxktlllosigkett, Unrer rauirchlett, rastmanel und Mattiökeit uubettnat aebeilt. Loolben. ußkeln und mentn emrfangr neue straft. QS belebt den QeijS uno rrksttzt das Veirn. die , wiitwvu.jseidsUtea 54 irertenlftten, f ntett in Dr. Harter' Iroa .r.i 0 ein sichenZ, föneil tr trlcntel Heilmittel. CI ei l t Ilure n 2 eint. Die Versuche S uachjumachen. er lcn ur die elicb'.beU des echten, robu nicht an.cre, sondern brauche daZ echte, beste. (Senk Su Ndresie an The Dr. Harter Wd. Oa."V HU Loth. Mo, um rntfrr Ireftin Book da 1 6tl feit am t unb nüsiie afunft entfrSU, W Icrtcttfcei ju ttlfiwnmw Von naS MtMMMPMH SNH.CW. WsbR!!.HeV Usenzei. S. W. liä Wvißtncton u. 2RrtManRt. Nein IOOO gehekll! v jpäSjpsäp 0 1f mnti(iti ccttMipi j I f 1 sucht, heil ich sicher, en alle Arzneien er I I I gebe, aren. Die- berühmteste Professor J I Kalte htm Viairr tmt meinrr ?statikt kit ium k.Ii M 1 etcTItraurige tzrössnung gemacht: .Ihre ZNuder kann doch nicht geholsen erden, fi find un heilbar, sehen Hie z. bafe dteielben in eine Institut für heilbare ranke uutergebracht ndnt er lebte Versuch mit eiaem Sfttt. Ei kern erfreute Vater die Linder gesund wieder. Au ist sende ich grati und sranea CATlIi PUTOIX, Deutsche? VpezinrrZt. .&QCHSSTR. o-173 A&dr SU.
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