Indiana Tribüne, Volume 8, Number 237, Indianapolis, Marion County, 14 May 1885 — Page 1
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W 5H A ÄY f SMMWi II II II ü Will w rj" - I . Zatzrgsug 8. Office : No. 120 Oii Marölsud Straße. Nummer 237. Indianapolis, Jndiana Donnerstag, ve 14. Mai 1885.
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NeueS Per Telegraph. Wetkrusichten. Washingt on. D. 14. Mai. Sinai SrmtttS. schöne? Wetter, Oft wind.
Ein Verbrechen. Charleston. W. 33. 14. Mai. Heute Morgen wurde Eliza Sir, ein sechzehnjähriges Mädchen in der Nähe bei FluKuferß dem Tode nahe, in schreck lichem Zustande gesunden. Sie lagt, daß sie von drei Negern überfallen und mifehandelt Bind?. Die Neger wurden verhastet. Angenommen. 93 c r li n, 14. Mai. Der eichltag nahm gestern die ganze Tarisvorlage mit 193 gegen 105 Stimmen an. Die egyptische Frage. L o n d o n, 14. Mai. Unttthandlun gen zwischen England und der Türkei kge Belebung EzyötenS durch die Pforte sind im Gange. Drahtnachrichten. KnigdtZ ofHonor. St. Louis, den 12. Mai. Die Supremelogc der ttnigdtS ofHonor war heute in Sitzung. Der Bericht de? Sekretärs wurde unterbreitet. Derselbe weist nach, dak am 1. Januar d. I. 2500 Logen im Lande, mit einer GeGesammtmitgliederschaft von 128.&18 bestanden. Seitdem sind 25 neue Logen mit 2.260 Mitgliedern hin,ugkomtn, wodurch die Zahl der Mitglieder aus 131.103 erhöht wurde. Während deS JahreS 1884 wurden 27 Auflagen rho den, welche $2709,561 einbrachten. Die Zahl der Sterbesülle betrug 1.409. Der Grob'Schatzmeister legte einen Finanz Abschlug vor. nach welchem seit der !ed ten JahreSVersammlung $2,403,696 eingingen und 52,261,120 verausgabt wurden, la sak im Wurmen- uns ai " " - " .rr . . , . ill r lensond eine Bilanz von 5145.576 vek' bleibt. Die Einnahmen deS ' General sondS beliesen sich auf 5Z6.535, die AuS gaben auf 514,573, so das eine Bilanz von tz22.0O7 vorhanden ist. Ein couragirterBierbrauer. Lawrence. ttiS.. 13. Mai. John Wurruff, der um einen Permit zur Fabrikation von Bier für industrielle und medizinische Zwecke eingekommen war, und dem der Permit verweigert wurde, veröffentlicht ein Schreiben, wo rin er sagt, dab er trotzdem Bier brauen erde, da& die Verweigerung deS Per mitS einer ConsiSkation seines Eiaen thumS, das $60.000 werth sei. gleich komme, und daü der Staat kein Recht habe, ihm sein Eigenthum ohne E.itschä digung zu nehmen. Er zeige hiermit dem Generalanwalt und den andern Behörden an, da& er fortfahren werde. Bier zu brauen, ,a!S ob kein Prohibi tionSgesttz kUtirte. Zur Arbeiterfrage. Pit tSbu r a. 13. Mai. Die Eisen fabrikantea werden der Amalgama:ed Association eine Loönllft: vorlegen, wo rin eine Herabsetzung deS Lohnes um 10 Prozent vorgeschlagen wird. Auch wol len sie sich n diesen Lohn nicht für ein Jahr binden, sondern schlagen für Ver Snderung eine sechzigtägige KüadigungS frist vor. Die Rebellion im Norden. Winniveg. 13. Mai. - Die Zahl der Todten bei der Einnahme von Batouche auf Seiten der, Trup ven belüuft sich auf 6. darunter Offiziere, die der Verwundeten auf 15. darunter 4 Offiziere. Vater Moulin wurde in feinem Hause iß Batouche ver wundet angetroffen. 7 in die Hände ge sallene Soldaten wurden befreit. Der Verlust der Rebellen soll sehr be bedeutend sein. Telegraphisches Allerlei. Die ausständigen Töteinbrucharbeiter in Lemont, III?. haben die Arbeit wieder aufgenommen. Die Association der westlichen Nagel sabrikanten beschsos. keine Aenderung oer Preise vorzunehmen. Eine Delegation von Mormsnen. an ihrer Spitze, der Vertreter Utah'ö im Congrek sprach gestern beim Präsidenten vor, überreichte ihm einen Pntest gegen die tyrannische Ausführung deS Edmund gesetztS von Seiten der Bundesbeamten, und bat um eine Untersuchung der Ange legenheit. Der Präsident erwiderte, dab er für das Edmundgeseö nicht verant ortlich sei, dab er ober sobald er Z:i' dazu gtwinne, die Sache prüfen und au unvarteiiscke Ausführung de? G.s,dcS sehen werde. In Philadelphia mindandelte der Jta lienrr Onosri sein neunsSdriasS tt'nd so schrecklich, dab eö ihm unter den Händen i n . - liato.
Vr? ctabei.
England und Rußland. London. 13. Mai. Gestern Abend traf eine Depesche aus St. Petelödurg ein. Baron'De Staal. der russische Ge sandte hatte gleich darauf eine Unter redung mit Carl Granville und man j vermuthet, dab Rußland den neu ver. einbarten Vertrag angenommen habe. Lord Randslph Churchill, welcher auf die Führung der Opposition im Unter hause spekulirt. ergeht sich in einer Zu chrift an die .TimeS" in einem destigen Angriff auf Lord Granville den Minister deS Auswärtigen, in Bezug auf die Rede, welche derselbe am Dienstag Abend im Oberhause hielt, und wobei er das zwi chen ihm und den russischen Vertretern getroffene Abkommen erklärte. Lord Churchill bezeichnet den Minister als einen malitiösen. schleichenden und un sähigen Whig-, als einen unglücklichen, melancholischen Menschen u. s. m." Der Angriff ist zugleich ein pttsönlicher wie politischer und wird nicht verfehlen, gro tzeS Aufsehen zu erregen. London, 13. Mai. Die Credilfor derung im Betrage von $55,000.000, wurde heute Nachmittag im Unterhause in dritter Lesung bewilligt. Geht heim. Constantinopel. 13. Mai. General Lew Wallace, deS diSderige amerikanische Gesandte, hat sich offiziell vom Sultan verabschiedet und wird am Freitag die Rückreise antreten. Die in Constantinopel wohnenden Amerikaner haben dem scheidenden Gesandten eine Ad reffe überreicht. Aufruhr in London. L o n d o n, 13 Mai. Auf Trafalgar Square fand heute eine Demonstration gegen die Regierung statt, welche die Er höhung der Steuer auf Spirikuosen un) Bier vorgeschlagen hatte. Etwa 10 000 Menschen hatten sich versammelt und eS ging sehr lärmend zu. Die Polizei wollte Ruhe stiften und ein Kampf ent stand um daS auf dem Platze befindliche Nelssn Monument, der übe? eine Stunde dauerte. Viele Verhaftungen wurden vorgenommen. edtffeuachricdten. London, 14. Mai. Angekommen : .Circassta". und .Rugia. GlaSg ov, 13. Mai. Angekommen: .State of Alabama von New Pork. N ew P o r k, 12. Mai. Angekommen: .St. Germain von Havre; .Jersey City" von Bristol; .WäSland- von Ant werpen. Vom Vnölaude. Ueber das traurige Ende deS Premier-Lieutenants Edward Schulze wird der Boss. Ztg. aus Boma, vom IS. März geschrieben: Ich muß diesen cn F r, r .mr r. r r r Alles mtt emer rauervotscyan scylletzen. die besonders m wissenschaftlichen rer sm Aufsehen erregen wird. Am 10. Februar starb n &an Salvador, wahr scheinlich an den Folgen des sogenannten perniciösen Fiebers, der Führer der von der afrikanischen Gesellschaft zu Berlin ausgesandten CxvedlUon, Herr Premier Lieutenant Eduard Schulze. Endlich am Ziele der Wünsche angelangt, die Trägerfrage gelöst zu sehen, und im Begriffe, die eigentliche Expedition an der Spitze von etwa 100 Loango-Leuten im Innern nach dem oanao anzutreten. wurde er von diesem heimtückischen Tode ereilt. Man rann diesen Tod mit Necht heimtückisch nennen, und nachdem ich in 14 Tagen hier in Boma vier kräftige Manner habe sterben sehen, mochteich Niemand für sicher halten; er rafft ebenso den Llelsenden dahin, der frisch bi?r ankommt und sich opsermuthig an schickt, das der Wissenschaft gethane Ge lübde zu erfüllen, wie jetzt wieder unsern unglücklichen Landsmann, und wie er kbenfo schonungslos den mit Erfolg ge krönten Forscher, den heimkehrenden, ins Grab stößt, wie jüngst noch den belgi schen Capitän Hanssens, her, nach drei lahngem Ausenthalt ,n Asrlca, von e; ner erfolgreichen Expedition am obern Congo aus der Rückreise nach Europa ve rrr. cn. i gniien, in wlvl m wemgen agen oahinstarb, ein Mann in der Blüthe und Kraft seiner Jahre. Bisher stehen die Aerzte eigentlich noch rathloö diesem Fie der gegenüber, welches plötzlich mit furchtbarer Heftigkeit ausbucht, unauS gesetztes ßrbrecherr und meist Bewußt losigkeit zur Folge hat zwei Fälle erlebte ich, wo in zweimal 24 Stunden schon der Kranke starb. ' Capitän Hanssens litt 5 Tage, und Lieutenant Schulze !atte 3 bis 10 Tage vor seinem Tode chon daS Bewußtsein verloren, nachdem ein ähnlicher Anfall, jedoch nur von sehr kurzer Dauer, einige Wochen vorausgegangen war. .?-Prof. Cyriax aus Leipzig war von Berlin nach Hamburg gezogen, um für den Spiritismus weitere'nbän ger zu gewinnen. Er veranstaltete dort n Gemeinschaft mit dem Spiritisten Hermann eine Sitzung, in welcher das Medium Betty Tamke die Geister citiren sollte. Ueber das Resultat dies Storno
Gutpassenden Frühjahrs-Anzug 4. zu bekommen, tt.ade man sich an John Betrry, . . Merchsnt Tailer, Vo. 29 Virginia Avenuc. tT Imparkirte und einheimische Kleiderstoffe fiet. an Hand, Zufriedeaüellende Arbeit garantitt. Ansertig rvz nvch neuester Mode.
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& . Fiiraas wird dem Hamb. Eorresp. geschrieben Der Aufforderung Betty Tamke's, sie daraufhin zu untersuchen, daß sie kein weißes Zeug an sich verberge, leistete eine verwandte Dame deS Hausherrn Folge und förderte bei der Untersuchung eine weißes Betttuch zu Tage. Von der Voraussetzung ausgehend, daß das Medium auch wohl mehr an sich berge, da dasselbe oft mehrere Geister erscheinen ließ, schloß sich die Hausfrau der weiteren Untersuchung an, und fanden Beide bei näherer Untersuchung ein zweites Geistergewand, ebenfalls m Form eines Betttuches, vor, welches das Medium unter dem Corsett verborgen hatte. Die Sitzung war hiernach ohne jeglichen Erfolg, und behauptete Betty Tamke unter stetem Weinen, daß die Geister ihr befoh len hätten, beide Tücher an ihrem Kör per zu verbergen, was jedoch die Anwesenden nicht als Entschuldigung gelten laffen wollten. So ist also auch Ham burgs Medium" entlarvt, und zwar, was wohl bis heute - einzig dasteht, von Spiritisten und Glaubensgenossen selbst; denn sowohl Prof. Eyriax wie Herr Hermann fühlten sich betrogen und kehrten B. T. den Rücken. Beide behaupteten, dem Medium Solches nicht zugetraut und bisher bei demselben nichts Derartiges bemerkt zu haben. Ein Beweis, wie leicht die Herren Spiritisten es mit der Prüfung nehmen !" --Die besitzende Klasse der türkischen Bevölkerung von Konstant! nopel ist seit einiger Zeit, nicht ohne Grund, besorgt um ihre Habe. Ein gewiffer Adem Bey besaß in dem am Bosporus gelegenen Dorfe Kuskundschuk ein schönes Wohngebäude. Als der Bev eines Morgens erwachte, brachte ihm emer seiner Diener , einen Anschlagzettel, den dieser an der Hausthür angeklebt gefun den hatte und worin der Bey unter Androhung der Einäscherung seines Konaks von einer unbekannten Bande aufgefordert wurde, eine erkleckliche Summe an einem bestimmten Orte binnen einer be stimmen Frist niederzulegen. Adem Bey machte die nöthige Anzeige auf der Poli zei, und als die Brandlegung einige Zeit nachher auch wirklich erfolgte, konnte dem Unglück noch bei Zeiten gesteuert werden. Die Sache schien damit erledigt zu sein und es wurde ossiciös sogar abgeleugnet, daß eine Bande, wie die in Frage stehende, am Vosvorus besiebe. Die Thatsachen haben aber das Gegentheil bewiesen. Der Konak Adsm Bey's ist vor wenigen Wochen tt)atsäck'lich niedergebrannt worden. Seither scheint die Bande ihre Schreckensherrschast weiter! sntärtbftnf )ii kikott ST? rt iMnCft I
MMvgvvvyn QV VHVVIIi 'VVU liltyilldl wohlhabenden Türken wird gemeldet, daß sie ähnliche Zettel an ihren Hausthüren angeklebt fanden. Der Finanzminister Amia 'Pascha und einer seiner Vorgänger, Zukdi Effendi, sollen, nach dem Eastern Expreß", aufgefordert worden sein, je 2000 Lire an einem bezeichneten Orte niederzulegen; von einem Jmam (türkischen Priester) werden 200 Lire verlangt u. s. w. Ein pariser Emailfabrikant machte jüngst merkwürdige Enthüllungen über altes Email." Es wird bei mir täglich bestellt," sagte er auS, und ich mache es unter der Bedingung, daß ich darauf angebe, nach welchem Original die darauf stehende Zeichnung copirt ist. Aber dies will man nicht. Solche Stücke werden nach Amsterdam geschickt, von da aus gehen sie wieder nach Franks reich, wo sie auf Versteigerungen sehr hohe Preise enielen. Man brachte mir einmal ein solches Stück zur Reparatur; es stellte die Ermordung des Herzogs von Guise vor. Können Sie das Stück repariren?" fragte man mich. Gewiß," erwiderte ich, ich werde es ebenso herstellen, wie ich es ursprünglich selbst gemacht habe." Sie ? und ich habe cs für 10,000 Fr. gekauft, es war ganz schwarz und Sie glauben nicht, welche Mühe es mich gekostet hat, es rein zu putzen." Gewiß, das kenne ich, aber ich will Sie die Zeichnung, nach derich's früher selbst gemacht habe, sehen lassen. Ich kenne in Amsterdam einen Sammler, der vielleicht für 2 Millionen Fr. Werth an alten Schnupftabaksdosen und Emails hat. Er hat nämlich für einen Teller, um ein Dutzend voll zu machen, JJ00 Fr. bezahlt und denselben Teller, auf dem überdies der Name meiner Firma steht, habe ich gemacht und für 150 Fr. verkamt." .
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