Indiana Tribüne, Volume 8, Number 236, Indianapolis, Marion County, 13 May 1885 — Page 3

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IS habe Schmerzen übnall!" welch' all. gemeiner Ausdruck und wie viel bedeutet derselbe für rielc arme Leitende! Diese Schmerzen taten eine Ursache, und hausizer, cli man dies a??t?nlich annimmt, sind Leder oder Vieren diese Ursache. Keine Krankheit ist schmerzlicher oder gefährlicher als diese, und kein Heilmittel ist so xrompt und wirksam als Es ist bis jetzt kein Mittel entdeckt worden, daß so wirksam ist bei allen Nieren und Leder'VeschwerÄen, Malaria, Dyspepsie, ctr., und dennoch ist es einfach und harmlos. Wissenschaft und ärztliche Kunst haben mit roundervoUem Erfolg diese Krauter, welche die Natur für die Heilung von Krankheiten gschaffen, zusammengestellt. ES stärkt und belebt das ganze System. Hoa. Thtdkui 2tevnt4. der ausgezeichnete lonzreK mann, firnd nft tiattu Lolleze. ter Unwtarotichkkit und Nieren-Krankdeik litt: tStrfu4a C Ä'sller' Ärittt.;!. ich glaure. tf wird etc kurirn,. Ich bade semodl bei Uaverdaullchkit. aU uid bei N,erenle:ten aagkandt und e ich d, unter. cUile Gomtiiutteii rcn 'tkrijioal.rjuterV. du ichi gk,'edea. Zttisl,ler T4erb DNters o. 525 Commerce Stt, Philadelphia. Parkkr'S angrnkhmer LZ?urmvrup fftligt i 43Südlich. T:e küZkstk u?d bröe Lan 05 Iouisville, Nab.vllle, isompiiis, Chat tanoog, Atlanta, SavaunaL, Jack sonville, Mobile aid New Orleans. iZA ist vorl'eükaft for va.'?ire nach btt FäA, ta d'.retts Rsut' zu cc!jmfn. Pelaß-, Lcklaf. asb Micr-Sogin zsischcn tzhiggg und Lou'sville nn St Louis vM VttäitiiTit ö'n- Warenwechsel. Somsort, Schnelltzleu nnb Sick-rkett biet?! ixe 3ef l ölte znder'Ssstge B. Ml. & M. "XU. IT. . I)J-Itt7. Xff.let eimal affißier.Ifltnt, ?N:ccnivtt Zjington und 3SinoU5tt., Judrl .E. W. McKenna, Superintendent. Ssne?-Ä larm-Signalc. !:r.-vtr.a uu, Äa?f. cuviuartut tti ?uir leoitiinintl. s 5 .. '7kr2ß: iltvf 7 fl.tti a ib .ich gi'. ttajt. 3 j?-tr tz'' - ftMitt vr VVa'sivfett! f 1 D'.rflon u! ietb'SttaJf. ? z r.ufitUi ehe 61 Git. IJt T.Ij.oct &lt, r.nb fort W2,n, KP ?i 7!2 Zkise? i.?b ZZo Wa,n, oenn. üd 5:u tn. unbltefiauf 3a c5?:5i. Sa, und Akö Str. XI Car!ie.unlUieu. 15 Sbarrdajj tr. unb Malet; p. 19 SrZer und John Ttr. 123 ffeSfä Av. unb tstt t. 124 iSIBac; anb tlitt S. 12b i-ittbtan unb itwr.U ött. 126 lsabel Str. unb tncc!n S? 137 Zunt5unal-Se6Sabe. 1?3 Stniril o. unb Cftte Öi: kZl StUSict uab Äonilcn t-ti IS2 iRtfiairptcn unb Sldjtf &t IM CCibc Sv. ib ijor.t? tt. t35 ftsa r. un Irelcaar &ti j! lelcnar nö iTtitigait ?t?. 21 St. 3m tr., n5? 2S'aot. z cnnj-jlarvia und Pritt S:r. J5 S!o. 5. ttnjwi HsuZi Sich. iatv 26 isfllft?rt u.lb et. ilair tr 27 3Einitl unb Ictigan 6. SS Pennsylvania Ctr. uni cit Jlo & fr 'AVfcu o.t ire 5tt. 213 leii'ufji anb 'Aii:;liant 3tir. 13 ',e.inlx2stta uab Wt43Q Ctt. Ili und txbert fetr. 31 "b.ura Ät. ur. Rtrajn t. a2 lif r;.sia ur.b S2il.at Cir. Kl tfül.Un und .! tt. 85 ml nnh 5ftw tr. ZS JudiSNZ Lvk. U'.?b t. iUt tr i7 StaltC0r-3:. Ä Sla! nnb erb kr. A ÄüH'.gan onb z:Z 5i? ili 3S nb Qalnut -313 WeK anb Tritt St. .fl4 Sibnt( und H.'wSib tx. 42 Saftinaton, ad! ÄZ stt. 43 Sci&tnbotf snb ZLafhinzton Et, 13 rttflouri und r.evs !sr! S. 22tibiOtt anb Öajt.iitcn 5t:. gütncil nb Oh ij. 47 Xcnnf fj URb lSüstiiton Sti. 48 Swgzn't 2k. 49 Jnbtanola. 413 S'tiffaurt ur.i UcircUr u. 413 L!t!fts:?i und 415 Serzussn'Z Pc:? fcaul;. 421 3. . S. 3lc-nb Heu?. 42Z 3ns ane Äslu. gatnot na t'crrta et. J2ioi ad Louisiana KZ '.3 und r!c5art)j CtT. 54 Cv9 nb uti Stt. 60 TM"Z?et unb ?eorgta St,. 67 UctiCian und &tai Skr. 5, Scbtfa 0. uno Morris tt. V) Uaiilan Äve. nn ttnniop etr il3 iLeft unb Xczu30) fcir. 513 SentuZ, uab Wem S 314 Union unb Wotrti öti SIS 35in&'J unb Äanja S 617 BorrlJ unb 2acota) 7tr. Hl Eouth nah Xtlc&ar Ctr. . Pnns?lania end Louisiana Qtt. Hz Tlaare und Vciart? Str. 44 Oft unb LkeSart Ltt. S!adn unb Lirsianz Ao. 67 2&gtnta Äv. unb Lrab',haw St, 55 Oft ab Eern 'Sir. . : 99 Pnsyloanta Ctr. und Rudtton Si2 Uersn unb Tsagh::? La. 71 urgtm So, ah fcaran Ptr. 7 Oft unb rgia Str. 73 Washington ub Sntn tr. 71 vtzn und orgia tx. 7ZZtii.ub Ptn. fctaau uno Wit -i ätrfjt-uaitp'.cb Xi'iOL 7 ut4r z. und Plo.t. 712 pk d P,.K Ttr. 7S'i 3l:u ÄK und tau;! tr. 71 O.aac nb D'.to 2::lD CVu ar.i Ct. ii ,U st)tQ Str. tu ÄJafVMtcn i;lamArc c(tr. -83 Ost anb srl 5tr. tA Sie ?) rk u-V Tastbwn ?tt 55 taub '(USt'JttuäntaU. tt Cr. Staate 4ju.".i.. Cntntalur.b Aa'hirzton ti 8'J staunt 4tfirt;nt. 412 .Uajc3tt. Oft Sishingtonftrai 'Z arl,t un 5iai,ie Str. i Uh'.o und '.7S? Src 9t Zz?i,!snd naye ?rbian Str. fZ xltncian nnb George Straz, t--I Unoat5igna!. t-?-i u-b ÄJ!rn mieberiott, zitr XUrrn. - 3-3 Signal für Feuer.Druck. 5öi5ie, ZZur au 4. r,t Schlag, Druit Kd. W Schlag, 13 Chx Mag.'

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Eine Jugendsünde.

Neuester Kernen von k. S. F r a n z o s. (Fortsedung. Jan," frogte if;:: der Anwalt, ,l)Q ben Sie mit der Vernehmung Zchon be gönnen?" .Begonnen ? ! Beendet hab' ich sie ! kicherte der Greis. Sogar kein Kopfweh' hab' ich heute, allerdings war kein beson derZ Nachdenken nothig ich hatte rasch die Wahrheit weg !" .So? Und waZ ist die Wahrheit Z' .Na, Ihnen wird sie nicht besonders angenehm sein," lachte der Nath und hing sich vertraulich in den Arm des Anwalts. .Was mir die Zofe da für Geschichten er zählthat! Geschichten, Doktor! eine alte Kasernenwand hätte darüber er rölhen müssen, und es genirte mich ordent lich, dah mein junger Auscultant Alles anhören und es sogar zu Protokoll neb men mupte o) sollte Ihnen das et f . . - .. - w , a gentllch gar Nicht ,agen. es ist Amts. geheimn.ö aber S.e werden e.mn Gebrauch davon machen, rncht wahr,Doktor? 1 UUUUll UlUUCil, lllll IUUl)l,iUllUi: I Also diese Lippert kaum siebzehn Jabre war sie alt,als sie auss Schloß kam. aber bereits ein Dutzend Llebzchasten hatte sie hinter sich, und 'was sie hierüber ihrer Vertrauten, der Zofe, erzählte und diese beute mir es ist der reine Decamerone, Doktor, oder richtiger: damit verglichen ist selbst Boccaccio 'ein keuscher Karthäuser gewesen " Bergcr war todtenbleich geworden ; er riß seinen Arm aus de des Greises. .Lüce !" knirsche er. .Schändliche Verleumdung !" Der Rath blickte ihn verblusst an. .WaL Ihnen nicht einfällt!- rief er. .Dann wäre ja diese Zofe eine verschmitzte Weibsperson 0 .Das ist sie auch !" .Das ist sie nicht ! Oh! ich bin ein Menschenkenner! Im Gegentheil gutmüthig und.beschränkt ist sie. Das dürfen Sie mir glauben! Mit solcher Sicherheit erzählt man keine Lügen, nach, dem man just seierlich zur Wahrheit ver. mahnt worden. ES ist Alles unbestreitbar richtig: die Abenteuer der Lippert. und wie sie von vornherein einen regelrechten Plan ' ' . entwor en, den jungen Grasen zu ver üh. r. 1 a 19 ' Nerleumduna ' Kur ,nn cz mJA n!At hiiihin ' 'n Kübicke Meiickt öftrer MienNn hat Sie bestochen, das Mitleid, aber Sie verschwenden eZ an eine Unwürdiqe. Das stand schon bisher fo ziemlich kpst hrtUniLn 9 i.5,rtn hirfrr iiitti7 UL;J Q4f.; f..,.:.;. Jtr.a VUlUtilti .IVili in vuiuvit w(uuiv3 iv- 1 den 3iücifYl. Die aba?feimte Person kalkulierte so : hat das Verhältniß Fo'.,n ,'.sn., inn,., UVIlj IV ft4WV4V V W ft M V VW I ieNe ckt ,11 einer Beirats, und oe inai ( W ----- O'-'-'Q-mir dies nicht, so tödte ich eben daZ Kind und suche mir einen anderen Po sten !" Aber erwägen Sie doch nur EmeS v rief der Anwalt. .Wäre die Bictorme Lippert eine so kaltblütige Verbrecherin, so hätte sie doch nicht die Unvorsichtigkeit begangen, der Jose AlleS zu sagen !' .Oh doch : Das ,st wohl möglich !' wandte der Greis em, .derlei an chei nend unbeareifliche Dummheiten begehen gerade die schlimmsten Verbrecher sehr ost. zum Troste des Richters, der oft wider . ä. . t . . " ' gs T minn( nin r ii am MenistkN Nksuckt n ups lYrmnrifri n eine nanonaoe, at . 7.... .... Und ein solcher ffall sollte bitt vorne doch sicherlich eine reichliche. Versorgung, und dann hatte sie gewiß ihr Kind nicht getödtet, sondern sorglich ausgezo aen Der alte Rath legte seinen Zeigesinger nachdenklich an die Nase. .Sehen Sie, Doktor sagte er gewich tig. .das ist endlich einmal ein vernünfti n,r ffinmrtnh ?lk,r daran? find an Wir schon gekommen - das heißt, offen .rrtrt it snnd.rn m-in Ssiif, tant. der ein sehr gewitzter junger Mensch ist Doch wußte die Zeugin auch hier. über vollkommen bekriediaende AusklS- . . n,Un Nenken Sie nur. dieses bluttunae Mädcken. diese Livvert. hat von ie eine Art Mordtneb gegen kleine Kinder em pfunden. Wiederholt, schon lange vor der That, noch ehe der zunge Gras aut'ö Schlon kam, sagte sie der Zeugm: .Selt sam! So oft ich ein kleines Kind sehe. fühle ich immer em Zucken ,n den yan den, es zu erwürgen. . . Schrecklich Doktor, nicht wahr?" .Schrecklich rief dieser, .wenn Sie dem elenden, meineidigen Weibe dieses schlecht erfundene Märchen geglaubt ha ben, schlecht und in der Noth deö Augen blickS erfunden .Seyen (sie, nun reaen Sie sich wie der aus sagte der alte Herr fast unwil llg. .Sind Sie ein ungläubiger Tho maS? flfUi HrVnorfn fi ist rtfnn rtA VVIWV VII IV W XIV V) qar nicht. Dies Schlimmste habe ich s,n,n Motttab .rtamiefn Ihnen Gottlob verschwiegen. .Noch Schlimmeres r .Ja, aber von mir erfahren Sie es nicht. Nein, nein, gewiß nicht.'... Im Protokoll können Sie es lesen,' aber auf der Straße mag ich (eine Ausregungen. Der Anwalt ging heim ; er hatte ge rade erleb

gen? Unmöglich! Aber erwägen Sie ser. dem Landesgenchte zu B. zugefalner : wäre dies thatsachlich der Plan der !n- Der Burgerstand diezer Fabrttstadt Lippert gewesen, so hätte sie doch wohl war ein anZlchlieolich deutscher, die Ar. aedacht : erzwinge ich nicht die Heiratb, so belteibevoikerung vorwiegcnd.slavisch. In

heute eine Unzahl von Geschäften zu ÜT S .17 Tnar" igen und konnte sich) so sehr ihn sein ,? deshalb nicht Im GegenLk nitfit hX V,i an irrn lhk l gaben sie fast sämmtlich ihre An icht

Ct Xrtf ?f,t X? Q?! in 5nrn srr mTi::: V e llllje vu vcituiuiucii vciuiuicii. Jiut ein! Karte sandte er an den Freund : tv KHp d,n Wfi-nh fretnihalt.it iitn da m 7Jf.tr ;m7;Vm r7f n 7, fRnProtokoll gemeinsam durchsehen zu können. Er war erstaunt, als der Bote mit dem Aktenstück zurückkam, .sleh das Proko koll sofort durch schrieb Sendlingen. .und schicke eö mir in zwei Stunden wie. der. Es muß noch heute abgehen." .Warum hat er es so eilig V dachte der Anwalt besremdet. DaS Billet war fast unleserlich, sichtlich mit zitternder Hand geschrieben. Der vielgeprüfte Mann war offenbar wieder in höchster Erregung. Berger instruirle seine Konzipienten, das Wichtigste zu erledigen, und rang sich die Minuten ab, den Akt sofort durchzusehen. Er wäre wohl troslloS. gewesen,.: hätte er den Inhalt nicht ohnehin gekannt, so aber richtete ihn der seltsame Ton deö SchrMükZ ein jq.en.ui aus.DeraeTl

witzte junge Menscht war vielleicht selbst eine Art Dichter, oder hatte doch sicherlich sehr viele KolportageRomane gelesen; der Stil, in welchem er die Phantasie der Zofe wiedergegeben, konnte im schlimm sten Sinne des Wortes .schön" genannt werden. Wie schon dies die Gefährlich keit des Inhalts abschwächte, so erwies sich auch jenes Schlimmste, welches Hoche gar nicht hatte aussprechen wollen, als eine so ungeheuerliche Niedertracht, daß sie nothwendig auch den Glauben eines nüchternen Beurtlzeilcrs in die Wahrheit der übrigen Aussagen tief erschüttern mußte. Die Zofe hatte nämlich deponiri, Victorine habe ihr wiederholt gestanden, daß sie bereits mehrere Minder' geboren und unmittelbar nach der Geburt aus

dem Wege geräumt. Das war ganz un gefährlich ; die Gutachten derGerichtsarzte sprachen dagegen, nickt minder die Be richte über da Vorleben VictorinenS, die ja gleichfalls bei den Akten lagen. Das ist das Glück im Unglück," dachte der Anwalt und nahm sich, als er kurz darauf zu Sendlingen ging, vor, dessen Aufmerksamkeit ausdrücklich auf diesen illllUlllI UIIIIVI UUJUIMUIUU IIMI VIV Wl Pu'nkt zu lenken. .Anderen Trost weiß Mieten fügte er berLh! ' 1 j -.-.f.. f,?,, ttuor y.nzu. Aber er traf den Freund gefaßter, als er geglaubt, und die Schwächen des Pro toloUs waren ihm selbst ausgefallen. Wir dürfen jedoch nicht zu viel daraus bauen,- sagte er. .Wie dem Referenten dabei 'zu Muthe sein wird, können wir uns ja ausmalen. Alles wird er unmög lich glauben, aber auch nicht Alles ver werfen. Den Ausschlag dürfte das be geisterte Eintreten yoches für die Glaub Würdigkeit der Zeugin gebend Und dennoch muß das Protokoll gehen?.Soll ich es unterschlagen r fuhr Sendlingen auf. Aber wäre e nicht möglich, denn doch emen Anderen mit der Ausgabe zu oe trauen V Unmöglich, sonst hätte ich e3 schon S'.tern 9 ySMI 7 " !ra9 oojkn enchthof ladete bestimmt genug, Der Anwalt verstummte. .Ließe sich nicht eine Strafanzeige wegen Meme.deS "heben ? begann er dann wieder. .?!e:n r:ef Sendlingen, es wäre eme Hrtllli 4fillA I! AM A A vvw ""vi' "iüa"u,,ä; Verger beugte sem Haupt. So wird das Recht wieder einmal ge krankt,' agte er voll tiefen Schmerzes. & tUolS ttiberle der Präsident "d richtete sich hoch auf .Auch diesem 'lrankten Rechte wird zene Sühne werdett,.dle ihm gebührt, .3 b Nicht, was er thun will dachte Berger au? dem Heimwege. .Aber . . - . . L er .V , dlem Mann wird nur das Rechte thun e.ynacyien war voruver oas neue Jhr gekommen, das Jahr 1853, emeö V rn rf P rf" der trübsten, welches die österreichischen Lande je erlebt. Immer schwüler ward die Lust, immer schwerer der Druö.immer inniger das BundniL zwischen den Gewalten des Staates und der Kirche. Traurige Gerüchte gingen von Mund zu Mund und erschreckten die Gemüther der friedlichen Bürger: es gährte in den ita nenischen Provinzen, in Ungarn wurde eine Verschwörung entdeck in Prag ein slavilcher Geheimdund gewittert, der sich angeblich über Böhmen und Mühren er streckte, bis in's nördliche Ungarn hinein. Zie Polizei yalte aller ijxitn viel zu thun, in einigen Gegenden auch die Ge I . I Eine der größten politischen Unterm i jt...-. v:t. sf . r:t tr;" t.. "j icttutrtt dieser leNeven glaubte die Polizei Spu ren citier tiochvertätherischen Bewegung entdeat w haben. Etwa dremia Arbe: ter wurden verhaftet und dem Gerichte eingeliefert, Der Präsident übernahm selbst die Lei tung der Untersuchung ; neben ihm sollte der Rath Baron Dernegg die Erhebungen Pornehmen .jchfcd ftqu bestimmt, seme ganze Krast die er Sache Zuzuwenden und sich in fast fieberhafter Anstrengung zu muhen, sie baldmöglichst klarzustellen. Diese Ablenkung seiner Gedanken von dem Jammer semer cigeLage that ihm wohl ; die rastlose Arbeit übertäubte die schmerzhaste Span nung, mit der er oes urtyeus yarrle. Ferner hatte ihn sein Instinkt, seine Kenntniß der Menschen und Verhältnisse von vornherein vermuthen lassen, daß diese armen rohev Menschen nicht Strase, sondern Mitleid verdienten. Erst in den Weihnachtstagen hatte er die Untersu chung begonnen, schon nach Neujahr ward ihm diese Vermuthung zur Ueberzeugung. Diese Weber, Schmiede und Flößer, die sämmtlich gänzlich unwissend waren, nie eine Schule besucht hatten, außer dem .Vater unser- kaum ein Gebet kannten und ihr Leben in dumpfem Elend weiter schleppten, waren vielleicht in ihrer Ver. wahrlosung weit ehe? eine stumme An klage gegen die Gesammtheit, als daß man sie hätte anklagen dürfen. Sie . y . m , r 11 ren nicht zur Beichte gegangen, hatten wiederholt Lieder gelungen, die ihnen vom Jahre 1848 her im Gedächtniß has ten geblieben, und einige von ihnen hat ten in Kneipen und Fabriken Reden über die Ungerechtigkeit der Welt undStaats ordnung gehalten, wie sie sich in ihrem armseligen Hirn spiegelte. Dies war n.M. cv.'v- v. , . . , cm tot W den Akten : .das Unalück sei nur. da , oaß r . Crm ($nv 5? lnngt He r WUP" WUlÜ5 " ,yüy4 "' Dem edlen Manne kramp te sich vor m m fc ft . . " Znm. men, so ost er eine solche Aeußerung ver nahm.... Diese Menschen sollte er deS Hochver Cf V raths überführen !. . .Nein, keine Stunde langer, als unbedingt, nöthig, sollten sie ihrer Familie, ihrem Erwerb entzogen bleiben....' Auch Dernegg dachte so. Beide setzten die Verhöre bis in den späten Abend fort und arbeiteten auch an den Feiertagen, nur um bald auf Einstellung der Unter suchung antragen zu können. So saß Sendlingen auch am Drei königStage in seinem Bureau und ver hörte einen Flößer, emen ältlichen, herku lisch "gebauten Menschen mit stumpfen düsteren Zügen, .welche langes, halb

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ergrautes Haar flatterte: 'Johannes No vyrok hieß er. Die Polizei.hatte ihn als besonders gefährlich bezeichnet, doch er wies er sich nicht schlimmer, als die Anderen. .Ihr müßt etwas erlebt haben, Novy rok sagte der Präsident, .was Euch den Glauben erschüttert hat .Etwas, Herr? Ach, Alles, ach, mein ganzes Leben. Ich glaube, es giebt nicht' Viele, denen die Welt zur Freude ist, aber solche Menschen, wie ich, sollten vollends nie geboren werden. Ich habe nicht Vater noch Mutter gekannt, im

Findelhause bin ich zur Welt gekommen, in einer Sylvesternacht, so vor fünfzig Jahren genau weiß ich es nicht da rum haben sie mich auch .Novyrok" (Neujähr) genannt. Ich habe deshalb viel erdulden müsten ; es ist nicht zu sagen, wie ich als Knabe und Jüngling umhergestoßen worden bin unter den fremden Menschen; selbst der Hund weiß, wer seine Mutter ist, und ich wußt' es nicht. Und darum ist es mir früh klar gewor den : viel Schmähliches geschieht auf Erden, aber das Schmählichste ist es doch. Kmder aus diele Weise in die Welt zu setzen .... Meinst Du nicht auch, Herr Y Der Präsident gab keine Antwort. .Und danach habe ich gehandelt fuhr der Mann fort, .und habe keine Lieb schaft begonnen, obwohl ich mich sehr be zwingen mußte, denn ich weiß nicht, ob dem Reichen die Tugend leicht fällt, aber dem Armen wird sie sehr bitter. Erst nachdem ich Floßsührer geworden und wöchentlich schon vier Gulden verdiente, ehelichte ich ein braves Mädchen, eine Wäscherin, und sie gebar mir ein Töchterchen. Das war eine schöne Zeit, Gnä digster, aber sie hat nicht lange gewährt. Mein Weib begann zu kränkeln und konnte nichts mehr verdienen; wir kamen in Noth, obwohl ich mich redlich mühte und ost die ganze Nacht hindurch, nach, dem das Floß angelegt, Holz hackte oder Kohlen häufte, wenn es die Gelegenheit bot. Nun, so kümmerlich es ging, so ging es doch ; schlimm wurde es erst, als sie starb. Meine Kameraden riethen mir nun, mein Kind zu anderen Leujen zu ge ben, um mich als Flößer in die Fremde zu verdingen, auf einen Strom, die Elbe oder Donau, .dort-, meinten' sie, .ist der Lohn doppelt so groß, und Dir als einem tüchtigen Menschen kann es nicht sehlen.Aber ich brachte es nicht über's Herz, mich von meinem Töchterchen zu trennen, und auch die Sorge quälte mich : sie war wohl erst dreizehnjährig und ein gutes, braves Kind, aber sie versprach sehr schön zu wer den. Wenn du fortgehst, sagt' ich zu mir, so bleibst du vielleicht lange Jahre fort und es giebt viele gewissenlose Menschen aus der Welt und die Versu chung is! groß. So blieb ich denn, und um mich nicht einmal auf Wochen von ihr trennen zu müssen, gab ich das Flößer Handwerk auf und wurde Tagelöhner in einer Gießerei. Aäer auf diese Arbeit verstand ich mich nicht gut er Lohn war erbärmlich, und obwohl auch meine Tochter, da? arme Täubchen, sich die Augen aus dem Kopfe nähte, hungerten wir doch weit öfter, cls wir satt wurden. Ich klagte oft, nicht ihr, aber Anderen, und verwünschte mein elendes Leben ich Thor ! Damals war ich ja glücklich, ich that meine Pflicht an meinem Kinde. . .- Der Mann hielt inne. . Sendlingen seufzte tief aus. .Und dann?-fragte er. .Dann, Gnädigster fuhr der Flößer fort, .dann kam die schwarze Stunde, da ich meiner Thorheit und Selbstsucht un terlag. Vielleicht bin ich auch zu hart gegen mich, wenn ich so spreche, ich dachte dock' eigentlich mehr an meines Kindes Wohl, als an das meine, und meine Handlungsweise war nach Vieler Mci nung vernünftig. Aber dann muß ich Den da droben anklagen, und ehe ich dies thue, klage ich lieber mich an Also, kurz will ich sagen, wie es geschah. Ein ehemaliger Kamerad von mir, der als Salzsischcr aus der Traun Verdienst ge funden, überredete mich, mit ihm zu ge hen, nur auf einen Sommer, und mich verleitete der hohe Lohn. Mein Kind war damals sechzehn Jahre alt; wie eine Rose, Gnädigster, war sie anzusehen .... Aber ehe ich Fing, erzählte ich ihr mein Leben und wo ich geboren worden und wer viel lejcht meine Mutter gewesen, und sagte ihr : .Führe Dich brav, Kind, denn sonst erschlage ich Dich, wenn ich im Herbste wiederkomme, und springe dann selbst in's Wasser, wo es am tiessten ist.- Und sie weinte und schwor es mir zu. Aber als ich im Herbste wiederkam - Er schluchzte auf. Erst nach einer Weile fügte er dumpf hinzu : .Hanka hat meine Tochter geheißen, Hanka Novyrok Erinnerst Du Dich vielleicht der Sache, Gnädigster, hier im Hause ist es ja geschehen Freilich ist es schon lange her, im nächsten Frühling weroen es steven ayre - .Hanka Novyrok." Der Präsident legte die Hand an die Stirne. Ich er innere mich," sagte er dann. So hieß ja das Mädchen, welches sich hier in einer Zelle, während der Untersuchungshast.... welches hier starb." Sie erhängte sich," sagte der Flößer dumpf. Es geschah in der Nacht, am nächsten Morgen sollte sie vor die Richter treten. Sie hatte ihr Kind gemordet." Darauf war es lange still. Endlich fuhr der Flößer fort: . Nicht Du hast mich damals über d:e Sache vernommen. Du hättest mich ver standen. Der andere Richter, vor den ich geführt wurde, verstand mich nicht, als ich sagte: Es ist eine Streitfrage zwischen mir und Dem da droben, denn entweder ist Er daran schuld oder ich." Dieftr Mann glaubte zuerst, daß der Schmerz meinen Verstand verwirrt habe,und dann, als er den Sinn meiner Worte erkannte, schalt er heftig auf mich ein und nannte mich 'einen Gotteslästerer. Das bin ich aber nicht, ich glaube an Ihn, ich lästere Ihn nicht, aber nur wissen möchteich, wie ich mit Ihm stehe. Es wäre die größte Wohlthat für. mich, mein Gnädigster, wenn Du dies entscheiden wolltest " Der Präsident erwiderte nicht. Du armer Mensch." sagte er endlich, grüble nicht länger darüber nach; derlei kann Niemand entscheiden " Der Flößer schüttelte seufzend den Kops: , Ein Mann wie Dn sollte das doch herausbringen können," sagte er, obwohl ich einsehe, daß e5 nicht leicht ist. Denn siehst Du wie liegt die Sache ? Ein elender Mensch, der Lcinwandhändler, sür denie näbte. batte sie in meiner Abwe.

senheit verführt 2öäre ich hier gcdlicden, es wäre nicht geschehen. Als ich keimkam, erfuhr ich nichts davon, sie vcrbarg es mir aus Furcht vor jenen Worten, die ich ihr zum Abschieo gesagt, und nur deshalb tödtete sie ibr Klndja nur deshalb schließlich nch sich selbst. Denn ich bin überzeugt, ti w n: n'cht das Van gen vor der Strafe, was sie in den Tod trieb, sondern sie bangte vordem Wiedersehen mit mir, und daneben wünschte sie wohlauck, mir die Schmach dicserStn'de zu ersparen. Nun, Gnädigster, dies Alles scheint gegen mich zu sprechen, aber es läßt sich auch gegen Ihn kehren. Ich könnte Ihm antworten : Mußte ich sie nicht durch die scharjsten Worte von der Sünde abzuhalten suchen ? Und warum

hast Dn nicht über sie gewacht, als ich fer ne war; dieHanka war ja auch Dein Kind, nicht blos das meine ! Und wenn Du dies nicht wolltest, warum ließest Du uns geboren werden, sie und mich? Du willst uns entschädigen, sagst Du, durch Deinen i Himmel Nun, es ist dort oewiö lehr schön, aber doch vielleicht nicht so, daß wir uns sür genügend entschädigt erachten ? ! Siehst Du, Gnädigster, so könnte ich spre chen .Aber es wäre nicht recht l rief Send lingen. .Gewiß nicht l" bestätigte der Flößer. .Denn wenn ich anfinge,mit einer einzigen Frage könnteEr mich zermalmen. .Warum bist du fortgegangen?" könnte Er mich fragen. .Warum hast du nicht deine Pflicht an deinem Kinde erfüllt ? Ich, du Thor, habe unzählige Kinder, du nur dieses ei ne, du warst der Nächst? dazu ! Du ver theidigst dich, daß du nicht ganz selbstsüch tig gehandelt, daß du auch ihre Lage verbessern wolltest. Mag sein, aber auch die deine, auch an dich hast du gedacht und das darf ein Vater nicht ! Ich warnte dich durch dein eigenes Leben, und indem Ich dein Gewissen, deine Ahnungen zu dir sprechen ließ warum' gehorchtest du Mir nicht? Verhungert wäret ihr auch hier nicht Siehst du. Gnädigster, so könnte Er sprechen und da hätte ßr Recht, denn an sich selbst darf ein Vater keinen Augenblick denken, wo es sich um seines Kindes Wohl handelt. . . . Ist es nicht so?.Es ist so !- erwiderte Sendlingen fast feierlich. .Nun, und eben darum denke ich manchmal ; Du solltest doch zur Beichte gehen!.... -Wie räthst Du mir, Gnä digster?" Auch diesmal fand der Präsident keine direkte Antwort. Wohl aber bemühte er sich, die rechten Worte zu finden, welche diesem dunklen Herzen tröstlich sein könn ten. Er bemühte sich, seinSchuldgefühl zu verringern, diese feinfühlige Empfindung, welcher hier zu begegnen, ihn so ties ergris fen, und sicherte ihm schließlich auch bal dige Entlassung zu. Aber die Züge des Mannes blieben düster ; das Eine, was er zu hören ge wünscht, die Entscheidung in seiner seltsamen .Streitsache" mit .Ihm" vernahm er doch nicht, und. als der Präsident dem Schließer klingelte, den Gefangenen wieder fortzubringen, da bedankte sich dieser wohl für die .Freundlichkeit des Gnä digsten aber nicht sür den erhaltenen Trost.... Am nächsten Vormittage, da Berger eben in seinem Bureau über dringlicher Arbeit saß, ward plötzlich die Thür aus gerissen. Es war Franz, der Diener Sendlingens: der alte Mann war sichtlich in äußerster Bestürzung. -Der Herr Anwalt fuhr erschreckt empor und konnte kaum die - Frage über die Lippen bringen, ob ein Unglück geschehen sei. (Fortsetzung folgt) Ich habt gelitten an jeder denkbaren Krankheit. Unser Apotheker Anderson empfahl mir Hopfkn Bitter. . Ich gebrauchte zwei Flaschen. Ich bin dollstäadig kurirt. I. D. Walker, Buckncr,Mo. Ich schreibe dies al ein Zeichen der Würdigung Jhret Hopfen ittr. Ich hatte ntjiindl.chen Rhtumatitmut seit sieden Jahren und nichts that mir Gut! Vis ich Ihr Hopfevbitters versuchte Ich hoffe Sie haben Erfolg , Mit dieser Medizin. Wer mehr davon wissen will schreibe mir. Adresse 8. M. William, 1103 18. Str., Washington, S. 35 betrachte ?btt Medizin als die ttft gegen NnverbauliHkeit und Nierenleiden und Nervenschwäche. Ihr Bitter hilft mehr al jede andere Medizin. Ich war ganz Abg'magert. Und konnte kaum geh?n. Run gewinne ich Kraft und Fleisch ! Da that Ihr Hopfen Bitter! I. Wickliffe Jackion, Wilmingtos, Del. LA" Keines ächt, ohne einen Bündel grünen Hopfens auf der Etiquette. Vermeide alle schlectten, giftigen Stoffe die mit .Hopfen" bezeichnet sind. Von AMtwerfien nach MmtyoW MS.dDdD. GedVÄhe? Menge!. S. W. T6e Washington u. Mnidtanftr.

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