Indiana Tribüne, Volume 8, Number 235, Indianapolis, Marion County, 12 May 1885 — Page 2

Izwiauü Hriöüne. Er sch ei n FSglich, MHentNH . SsantTgs.

CfScrr O. MarylandAr. t7U t?j!vtt frifßne" tontt durch den Tr?er 12 r.t xer Äse, bie Konnt,g Tribüne Senil ?:i LZvche. Veid? juficxen 15 Cent. V Po? ,zl?i6t U. ? :"id,ahluz kS xer L-Hr. Indianapolis, Ind., 12. Mai 1835. "MUSH." Die Sträflinge des Bridewell" inChicago haben sich neuerdings geweigertzu arbeiten, toeÜ ihnen allzuviel "musli"' als Speise vorgesetzt werde. Für den gewöhnlichen Bürger n.ag dieser Grund zur Empörung kleinlich erscheinen, beson ders da es sich um Sträflinge bandelt. Wer indeß dieses Gerick)t aus jahrelanger Erfahrung kennt besonders wen er längere Zeit auf einer östlichen Farm zugebracht hat der kann sich nur wundern, daß die armen Insassen von Bridewell sich nicht schon längst gegen diesen schrecklichen .Magenfüller aufge lehnt haben. Der "musli" ist eine speciell amerika nische Erfindung". Er besteht aus auf! gekochtem oder gedämpftem Maismehl. In manchen Gegenden wird er auch "irnddin" oder "spawn" geschimpft überall jedoch schmeckt er gleich mise rabel. Ma findet ihn nicht blos auf Farmen, fondern auch in zahllosen armen Familien der . Großstädte. Besonders wo eine große Kinderschaar zu sättigen ist, wird dieser Stoff mit Borliebe hierzu benutzt. Kostet er doch fast nichts! Alles, was man zu seiner Bereitung braucht, ist ein ' kleines - Feuer, etwas kochendes Wasser und ein Fingerhut voll Salz ; das MaiSmchl wird in das Wasser geschüttet, umgerührt und die Bescheerung ist fertig. Der Brei wird mit Milch oder, je nach dem Armuthsgrade der Familie, mit Ochsenbutter, und Sy rup genesen. Das Zeug hat ungefähr so viel Geschmack, wie eine Kornhülse, und liegt im hungrigen V!agen wie ein Haufen dürrer Aepfelschnitze momentan den leeren Raum ausfüllend, niemals aber lange vorhaltend. Der Farmersfrau macht es viel Behagen und wenig Arbeit, diese kleisterige QJiafie den Fainilienmitgliedern und den Farmarbeitern vorzusetzen. So oft sie daher nur halbwegs eine Ausrede dafür sinden kann, bereitet sie umusli". Am Montag ist Waschtag ; da haben die Weiber viel zu thun, ergo kriegen die Männer nichts Anständiges zu e;icn darum her mit dem "musli" auf den Mittagstisch ! An allen regnerischen Tagen, wo diearmarbeiter nicht auf das Feld gehen können und sich blos durch Ausbessern von Geräthen, Auslesen von Kartosseln u. s. w. nützlich machen, giebt's stets "musli" denn wozu braucht man ein nahrhaftes Esten, wenn man keine harte Arbeit verrichtet' Am beiligen Sabbath hält man sich natürlich erst recht an den "musli" denn da giebt's ja gar nichts zu arbeiten, folglich ist jedes Essen gut genug. Die Bibel sagt ja sogar: wer nicht arbeitet, soll überhaupt nicht essen, und die FarmersWeiber sind sehr bibelfest.' lleberdies ist ja der "nyisli" so leicht verdaulich, und man schlaft darauf wie eine 3tatze. Etwas Beeres für Sonntage kann es auf dem Lande gar nicht geben, darum muß dieser wohlthätige Stoff Morgens, Mittags 'und Abends herhalten. Und so findet die Farmersfrau tausenderlei Entschuldigungen,'. den "musli" auf den Tisch zu bringen. Sowie dieses gefürchtet?, dämlige, langweilige, leimige, schale, verteufelte Gericht von Weitem in der Schüssel erscheint, verlängern sich die Gesichter der Tischgesellschaft erheblich, und leiseFlüche entringen sich den Lippen. Es kann aber Alles nichts helfen ; der vcagen knurrt, und in der coth fnnt der Teufel be kanntlich Fliegen, und der Farmarbeiter rnush . Die Farmersiungen erleich tern wenigstens ihr Herz durch lautes Schimpfen, die Hände" jedoch ergeben sich mit dumpfem schwelgen m ihr ltei steriges Schicksal. Zudem wird ihnen dasselbe oft dadurch versüßt, daß sich die Farmerin höflich entschuldigt, daß sie schon wieder mush" gemacht hat ; dies ist die einzige Gelegenheit, bet der die geplagten Arbeiter ein freundliches Wort von dieser Seite hören, weshalb ihnen der Schreckensbre: schon gleich 10 Proz. besser schmeckt. Was in der Schüssel übrig bleibt, das läßt man hübsch kalt und hart werden ; dann kommt es in allerlei Gestalten noch so oft auf denTisch, bis der letzte Brocken ausgegeben ist. Jeder, der diesen hoffnungslosen Brei wirklich kennen aelert bat, wird uch zelt lebens rnit Grauen der Tage erinnern. wo er ihn hinunterwürgen mußte, und oen Strike der VridewellSträflinge sehr begreiflich sinden. Ja, er wird Nch derwundern, daß die armen Sträflinge sich Mit dem passiven. Widerstand gegen dieft 2)!agenmarter bis jetzt begnügt und die inu8N"-Töpse noch Nicht in Hern gem Zorne an die Mauer oder sonstwo hin geworfen haben. Asiatische Eisenbahnen. Wie vieles Unheil auch, der Krieg er jtUvJV 11 t;Ufc KVU UUU llil UUV . t V,i ftrtii Als rr Itt3 w U j w - m i ' , - -yj ?t'n Vertheilen, welche ber Xtriest oder die Vorbereitung zu demselben mit sich bringt, gehört vor Allem die Ausbildung - r. 3 rs Ides nerieyrviveiens. iriege ranl reicks in Alaier bedeckten die aan;e Kült '"7 ' j ij I Nordafrikas von Oran bis Tunis mit . ... I f e . ? , iLisenoaynen. ngianos amps mit seinen meuterischen Eolonietruppen schuf Dampsverbindungen für Ostindien vom Cap Eomorin bis zu dem Himalaya-Ge-birge. Bon gleicher Wirkung sind gegenwartig die Borkehrungen für einen etwaigen Krieg zwischen Zlußland und England in Afghanistan. Immer mehr nähern sich die centralasiatischen Bahnlinien von Norden und Süden, und bald dürste eine direkte Verbindung vom Caspischen Äleer nach dem Bengalischen Meerbusen zu Stande kommen. Damit wäre ganz Centralasien von einem abnnet; überbrückt.

Allerdings werden noch große Scywie rigkeiten zu überwinden sein. Tiefe, breite Schluchten und hohe Bergebenen werden der Jngenieurskunst noch mancherlei zu schaffen machen. Doch der moderne Eisenbahnbau hat schon viel größere Hinderniffe glorreich besiegt. Solche Kunststücke wie die Durchstechung des St. Gotthard oder des Mt. Eenis giebt es in Eentralasien nicht zu verrichten. Das große Werk wird also gelingen und bald gelingen. Die Strecke vom jetzigen Endpunkt der russischen Bahn bis nach Herat beträgt blos 390 englische 1 . - v rv 9 rv t

Meilen, von denen nur iuu Metten urograbungen oder Erdaufschüttungen erfordern. Vom Endpunkt der englischen t m rw Bahnen bis nacy Herat uno idir.L'ceuen, die größtcntheils aus Ebenen bestehen; die Vergländereien auf dieser Strecke werden nicht entfernt so viel Schwierigkeiten machen, wie seiner Zeit die Westlichen wyats" (.yoye Verglenen) in n dien. Der ;ukünftiae Sandel wird sich durch diese Vahnbauten ungeheuer heben. Zu- - ' r i .. nt r nächst wurde em dlrectes 'orruaen vi$ lands nach Herat zu die Engländer zwingen, Candahar, die ehemalige Hauptstadt von Afghanistan, zu besetzen und ihre Bahnlinien dorthin auszuoeynen. warnu würde vor Allem dem großartigen 3läuberwesen in jenen Landen ein Ende ge- . r l is macht, und die Jntereen der anooauer und Viehzüchter gewaltig gefördert. Außerdem ist Candahar so günstig gelegen, daß es nur diese Eisenbahnverbindung braucht, um zu einem großen Handels platze zu werden. , ' : Man kann sich daher über die eifrige Thätigkeit der 3lusien und Engländer in der genannten lichtung nur freuen. Gleichviel, was die wahren Motive dieses Vorgehens sein mögen der Handel und Verkehr der Zukunft werden den Prosit ta o haben. Schwache Grundlagen. Trotz eines langen und blutigen Vürgerkrieges steht ohne Zweifel der Bund der Ver. Staaten heutzutage fester, als vor 100 oder vor 50 Jahren. Er kann als geradezu unerschütterlich gelten. Dagegen ist die Dominion, wie sich der Staatenbund von Canada nennt, zweifellos sehr schwach. So findet sie B. in ihrem Kriege gegen die Halbindianer im nordwestlichen Gebiete die Sympathien nur eines Theiles der östlichen Bevölkerung. Manitoba beschwert sich über den Zolldruck des Ostens, und BritishColumbia klagt fortwährend über Bernachlässigung. Es ist kein Zusammenhang vorhanden, kein Einheits- und Nationalgefühl. Darüber' müßte man sich um so mehr Wundern, als die Bevölkerung Canada's viel weniger gemischt ist, wie die der Ber. Staaten, wenn nicht die Geschichte der Vereinigung eine Erklärung lieferte. Zu Anfang des Jahres 1864 ernannten die gesetzgebenden Körperschaften von Nova Scotia, )!ew-BrunswickundPrince Edwards Island Delegaten zu einer Convention, die über die Verschmelzung .dieser sog. Seeprovinzen berathen sollte. Dre Bevölkerung,derselben wünschte ziemlich einmüthig einen solchen Bund, und das Unternehmen Versprach daher Erfolg. Als aber die Convention in Charlottetown tagte, erschienen plötzlich Delegaten auch aus Ober- und Unter-Canada, die für einen Anschluß der Provinzen Que bec und Ontario an den neuzugründen den Bund eintraten, ohne daß sie hierzu von den Bewohnern der letzteren beauftragt worden waren. Vielmehr war die Bundesgründuna in Ober- und Unter-Canada nur eine Eingcdung der Verlegenheit gewesen, in welcher sich die Politiker des Parlaments befanden. Dieselben hatten ihre gegenseitige Parteigehässigkeit so weit getrieben, daß sie gar keine lebensfähige liegierung mehr bilden konnten, ahnlich wie in Frankreich längere Zeit jeder Mi nistet nur einige Wochen sich am 3kuder zu halten vermochte. Sie befürchteten mit Recht die Strafe des erbitterten Vol kes und wollten derselben durch einen Staatsstreich begegnen. Zu ' diesem Zwecke vereinigten sich beide Parteien, indem sie ein Coalitionsministermm erwählten. Da sie aber doch emen Grund für diese merkwürdige Handlungsweise angeben mußten, so behaupteten sie, daß sie durch den Wunsch vereinigt worden seien, einen großen canadischen Staatenbund zu schaffen. Ein Parlament also, dessen 1!ltglieder ihren Wählern noch nicht einmal das Bundesprogramm vorgelegt hatten, das daher in . diesem Punkte geradezu unvnantwortlich war, ernannte die Delegaten zu der Convention der Seeprovinzen. Im Volke war der ganze Plan noch garnicht zur Bespre chung gelangt. In Charlottetown wurde nichts be schloffen, weil die Vertreter der Seeprovinzen die ihnen ertheilten Anweisungen nicht aus eigene Faust so weit überschrei ten wollten. Dagegen tagte am 10. Oc tober 1864 eine andere Convention in Quebec, die vom Generalgouverneur Ziber- und .Unter-Canada s einberufen worden war. Vie bestand aus 6 Abge ordneten aus Ober-Canada, 6 aus Unter Canada, 7 aus New Brunswick, 5 aus Nova Scotia, 7 aus Prince Edward's Island und 2 aus Newfoundland. Die Delegaten waren sämmtlich n i ch t v o m Volke erwählt. 17 Tage lang berieth diese Convention hinter geschlossenen Thüren über, eine Verfassung, die denn auch endlich zu Stande kam und aus nicht weniger als 72 Zkesolutionen bestand. Dieses Akachwerk wurde dann den Parlamenten der verschiedenen Pro vinzen vorgelegt, nicht etwa, um Abschnitt für Abschnitt erörtert zu werden. wie es sich doch für ein so wichtiges Schriftstück geziemt hätre sondern um entweder ganz angenommen oder 'ganz verworfen zu werden. Es war, was man in den Ver. Staaten eine politische Knebelung nennen würde. Den aerinasten Schwierigkeiten begeg nete natürlich decConföderationsplan im Parlamente von Oder- und Unter-a nada. Die Regierung, die ihn vorlegte, bestand aus Mitgliedern beider Parteien, war also ganz ungewöhnlich stark. Keiner von den dort sitzenden Politikern war auf die Conföderationsfrage hin gewählt worden und nach der einen oder andern Seite hin gebunden. Für jeden derselben aber war der Gedanke an einen Bund, der gewiß viele fette Stellen zu. vergeben haben würde, äußerst

enoaeno. Trotzdem neicn ver der Schlußabstimmung immer noch 33 StimmVi gegen die Conföderation, während 91 für dieselbe abgegeben wurden. ' In den Seeprovinzen hingegen, in denen das Volk, ein Wort mitreden durfte, wurde der Gedanke sehr ungünstig aufgenommen. New-Fouttdland wollte von der ganzen Sache nichts wissen und gehört bis auf den heutigen Tag nicht zur Dominion. New-Brunswick wählte im Jahre 1805 ein Haus, dessen Mehrheit gegen die Conföderation u stimmen verpflichtet war, aber der Vice-Gouverneur

setzte es aeaen den Wunsch seines Cabt nets durch, welches in Folge seines VerHaltens renanirte, daß em anderes Haus gewählt wurde, welches die neue Verfas sung mit 31 gegen st Stimmen annahm. In N'ova Scotia wurde dieselbe erst im Jahre 1866 nach zahlreichen Kämpfen gutgeheißen. Der cordwesten und Brilisb'Columbia ließen sich nur deshalb in die Dominion mithineinziehen, weil ihnen eme Eisenbahn vom Atlantischen Ocean bis zum Stillen Meere Versprochen wurde. Es wurde also die sogenannte Bundesverfassung in dem Zeitraume zwischen dem 10. September 1664 und dem 12. März 1865 fertiggestellt. Eine Erörte rung derselben fand nicht statt, und der Entwurf, der von unverantwortlichen Leuten ausgearbeitet worden war, wurde wiederum nur von Leuten gutgeheißen. die das Volk dazu nicht beauftragt hatte. Ein derartig künstlich zusammengeschweißtet Bund konnte allerdings keinen Bestand haben. Er ist nur deshalb noch nicht in Stücke gegangen, weil seme Festigkeit noch gar nicht auf die Probe gestellt worden ist. Man kann aber Wohl verstehen, warum ein großer Theil der canadischen Bevölkerung so geringen Antheil an den Unternehmungen der Doin i n on nimmt. Amerikanische Studenten. Obwohl das Leben und Treiben an den amerikanischen Hochschulen 1 noch lange nicht mit demjenigen an europäischen zu vergleichen ist, so zeigt es doch auch jene poetischen Züge, welche den überschäumenden Jugendgelst charalterisiren. Als Pröbchen hiervon theilen wir heute Einiges über die Kanonenübungen" mit, welche von den Studenten der Hochschule von Princeton, N. I., jedes Jahr in der Gradüirungssaison veranstaltet werden und zu den amüsantesten ihrer Art gehören. Die Kanone", um die es sich hier handelt, ist ein altes historisches Gedenk.stück und wurde sowohl un amerikanischen Freiheitskampfe als auch in dem Krieg der Ver. Staaten mit England im Jahre 1812 verwendet. Sie steht jetzt vor der 9kassau-Halle" in Princeton und ist alljährlich der Schauplatz der Graduirungsceremonien,die gegenwärtig wieder vor sich gehen. Bei dieser Gelegenheit wird sie schwarz angestrichen, mit der Jahreszahl der Graduirtenklasse versehen und mit einer Vlumenpyramide bedeckt. Ueber ihr werden die Pfeifen der abgehenden Studenten zerschlagen. Um die Kanone herum wird für diese Feierlichkeiten eine Art Amphitheater errichtet, das Sitzraum für 2000 Personen bietet. Zu den Ceremonien gehört auch eine Jnstallirungsrede, geschichtliche und poetische Vorträge und endlich das Singen beliebter SWdenten- und Volkslieder Besonders darf das Lied "Old Nassau" nicht fehlen. Die Studenten, die Professoren und das Publikum amüsiren sich dabei königlich. Noch interessanter sind übrigens die Festlichkeiten, welche in der Herbstzeit an dieser Kanone veranstaltet werden. ES gilt da, die frisch eintretenden Etüden ten, die Füchs:", zu bewillkommnen und in ihren neuen Stand studentenmäßig einzuweihen. Bei dieser Gelegenheit erhält die Kanone ein grasgrünes Kleid, das auf die Grünheit der Füchse" deu tet. Letztere müssen es sich nun angelegen sein lassen, diesen Schandfleck" von der Kanone und von ihrem Namen zu tilgen. Das geschieht durch Anzünden eines großen Lustfeuers, des sögenannten "1 resh fire", über der Kanone, zu später Nachtstunde. Diese Aufgabe Wird aber den Füchsen" erheblich erschwert, indem die alten Corpsstudenten plötzlich auf dem Schauplatz erscheinen und das Anzünden des Feuers verhin dem. Der Versuch wird indeß wiederholt ; oft dauert es zwei Wochen, bis es den Füchsen" gelingt, in einem unbewachten Augenblicke das Feuer anzuzün den. Dann erschallt aus Hunderten von Kehlen der Ruf Vresh fire! Fresh fire !" durch die Nacht, hoch schlagen die Flammen auf, die ganze Studentenschaft strömt aus ihren Schlafquartieren und schaart sich um die brennende Kanone. Sobald den Füchsen" dieser Streich gelungen ist, werden sie als vollwerthig betrachtet. Diese Kanone, eine der größten ihrer Art, gehörte ursprünglich den Engländern und trägt noch heute den Stempel der englischen Krone. Sie hat die ganze Geschichte dieser Hochschule mitgemacht. In dem Kriege von 1812 wurde sie nach New Brunswick gebracht, daö damals von einer englischen Schwadron bedroht war. Nach dem Kriege verlangte Prince ton indeß das Geschütz zurück, und als es ihm verweigert wurde, kamen schließlich die. Blauen von Princeton" in einer Sonntagnacht des Jahres 1836 nach New Brunswick, ergriffen nach kurzem Kampfe von der anone Besitz und schleppten sie triumphirend nach' Princeton zurück. Dann wurde sie, die Mün dung in die Erde gekehrt, auf dem Platze aufgepflanzt, wo sie noch heute steht. Für Kriegszwecke ist sie unbrauchbar ge worden. Das Gestell ist längst abgefault Etwa 40 Fuß von ihr entfernt steht die kleine Kanone", gleichfalls aus dem amerikanischen Freiheitskriege stammend. Sie wird ebenso wie die große von den Studenten mit eifersüchtigem Auge bewacht. Im Jahre 1871 verschworen sich die Studenten des Skutgers College" in New Brunswick, eine dieser Kanonen in ihren Besitz zu bringen, und am 26. April 1875 brachten sie endlich ihren Plan zur Ausführung; während die Prjnceton-Studenten gerade auf Ferien abwesend waren, kämen ihre College aus New Brunswick anmarschirt. aruben die kleine Kanone aus und brachten sie jubelnd weg. Darob entstand hinterher

eme riesige Ausregung, und man furcy tete schon das Schlimmste. Ein Professorencomite aus Princeton setzte sich indeb mit einem solchen in New Brunswick in s Einvernehmen, die Kanone wurde friedlich zurückgebracht und angekettet. Seitdem sind diese beiden Geschütze nie wieder den Studenten von Princeton streitig gemacht' worden und werden von ihnen wie die kostbarsten Kleinodien in Ehren gehalten.

Der neue Ricsenvampfer. Vor einigen Tagen kam der neue eng lische Pasjagierdampfer Etruria", von der Cunard Linie", auf seiner ersten Fahrt in New Jork an und erregte allgemeine Bewunderung. Er ist in der That das größte und schnellste Schiff, das bis jetzt den Ocean gekreuzt hat. Wenn man ihn aus dem Dock nehmen und auf dem Broadway zu New Z)ork, etwa gegenüber dem Postgebäude, aufstellen würde, so nähme er fast die ganze enrorme Breite derStraße ein ; unten wäre auf beiden Seiten höchstens noch Raum für einen einzigen Fußgänger, vom Verdeck aus könnte, man aus Brettern bequem in die obersten Stockwerke der Gebäude schreiten, und der Wimpel des Hauptmastes würde in gleicher Höhe mit dem Wetterzeiger auf dem Flaggenmast des Postgebäudes flattern. Darnach kann man sich einn ungefähren Begriff von der Höhe und Breite des Dampfers machen. Die Länge beträgt 520 Fuß. In der ersten Kajüte, der zweiten Kajüte und dem Zwischendeck könnten vier Regimenter untergebracht werden. Mit den Dampfmaschinen dieses Schifses könnte man einen großen Theil aller Maschinen von New Jork in Betrieb sen. Die Etruria" nimmt für eine Oceaiifahrt 2500 Tonnen Kohlen mit sich. Sie könnte ein Cargo von 2000 Tonnen aufnehmen, wenn sie bis zu einem Tiefgang von 30 Fuß beladen würde. Die Eigenthümer hoffen, soweit gehen zu können, sobald der New Jorker Hafeii ausgebaggert wird ; vorläusig aber kann der Dampfer nur 500 Tonnen Ladung nehmen. . Auf seiner Probefahrt legte dieses Mammuthschiff 24 Meilen pro Stunde zurück. Auf der Fahrt hierher machte es an einem Tage 448, an einem andern gar 449 Meilen. Dabei ließ man eö nicht sonderlich schnell fahren. Die Erbauer des Schisses versichern,daß dasselbe den Ocean in 6 Tagen und 7 Stunden kreuzen wird, wenn es mit voller Geschwindigkeit fährt. Das wären 3 Stunden weniger, als die schnellste Oceanfahrt, von der man bis jetzt gehört hat. . Die Cunard Linie" hatte einen neuen Dampser durchaus nöthig. Seit America", Alaska" und Umbria" im Dienste der englischen Regierung sich besinden. ist die Etruria" das einzige schiff von modernster Schnelligkeit, das zwischen Liverpool und New Jork fährt. Möge es ebenso ausdauernd sein, alö es groß und schnell ist ! Deutsche Lokal - Nachrichten. Vrovin; Tachskn. Der Vertragsentwurf behufs Verein!gung der Städte Magdeburg und Neustadt wurde vom Kreistag gutgeheißen. In Ascherslcben sollen im neuen Etatsjähre die Zuschläge zur Grund- und Gevättdesteuer nicht mehr erhoben werden. Der Maurer Koch aus Eisleben wurde erstochen aufgefunden ; die bei Koch be schaftigt gewesenen Maurer O. und St. wurden als die Thäter verhaftet. Die beiden freiwilligen Feuerwehren in Lützen lösten sich auf, weil die Polizei die Statuten dieser Corps nur genehmigen wollte, wenn in jeder Versammlung der Bürgermeister oder Branddirector präsidire. In Siebten bei Schraplau wurde der Grubenarbeiter Nowak von polnischen Arbeitern tödtlich mißhandelt. Jn Kaulsdorf ertränkte sich die 50jährige geistesgestörte Serge; in Mühlhausen vergiftete sich die des Unterschleifs verdächtige 19jährige Louisa Kleemann ; in Halle erschoß sich der Füsilier Paul Hermann.. Verunglückt: Zu Buckau der Schisssjunge F. Bath, zu Nordhausen die Näherin A. Hahn, zu Halle der Ar beiter Ä. Lohmann und zu Wittenberg der Sohn des Bahnmeisters Burghard. Der Glaser Hemmann in Kösen starb an Blutvergiftung. . Hatiovr. ' Die bekannte und. vielbesprochene Nachtwächter-Asfaire, betreffend den Conflict zwischenOfsicieren der Garnison Hannover und städtischen Nachtwächtern daselbst, hat jetzt ihre Erledigung gefunden. Die vom Kriegsgerichte zu Gefängnißstrasen verurtheilten 4 Ossiciere sind vom Kaiser b e g na d i g t worden. Die Herren Ossiciere können also in Zukunft ungenirt fortfahrcn,dieWächter der nächtlichen Sicherheit und 3luhe zu prügeln ! Auf dem v. Alten'schen Gute bei Dassel ist der Friseur Jörnitz als des Einbruchs und Diebstahls dringend ver dächtig verhaftet worden. In Goslar striken die Zimmergesellen. In Leineselbe ist der Bau einer katholischenKirche mjAngriff genommen worden. Die am Bau des Winterhafens, in Münden beschäftigten 65 Arbeiter haben die Arbeit eingestellt; sie verlangen eine Lohnerhöhung von 50 Procent. Selbstmord baden begangen : in Alfeld derSchuhmacher enor, in uverode der Anbauer Hagemann, in Asserde der Färber Klaus. Durch Unfälle kamen um's Leben : in Engter der Mahlknecht Sommer, in Jastorf der 20jährige Sohn des Hofbesitzers Kahlstorf. Westfalen. Großes Aufsehen erregte in Castrop die, Verhaftung des Nähmaschinen -Fa-brikanten Porsch wegen Falschmünzerei. 1- zu Dortmund BuchhändlerKöppen, 89 Jahre alt. In Recklinghausen ist der Wirth Maaßen von dem Italiener Arcangulo erdolcht worden.-Selbstmord-, Unglücks, und Brandfälle. Der 25 Jahre alte praktische Arzt Dr. S. Auerbach aus Vreden hat in Worms, wo er sich, seit Neujahr niedergelassen hatte, durch Gift und Revolverschuß sein Leben geendet. Auf der Fahrt von Soest nach Paderborn stürzte be: Revision, der Maschine der Lokomotivführer Vogtherr aus Paderborn vom Mttbrett und wurde vom Zug in Stücke zerschnitten ; in der Weser ertrank der Arbeiter ftlotbo aus Minden. Eine j wältige Feuersbrunst äscherte im Dorfe evvemeld 27 Wohnvauser nevst den :u-

geyongen cyeunen :c. em und zu Ge- i velsberg wurdk die Fabrik von Everhard ! X f?n4 awfft? a.v ST..(i .l. sAMHf.m l

v.v Hvtiviwv vm iiuuv vcv t)iuuuuui. Nheinprooinz. . In Köln ist die Errichtung eines Kunstgewerbemuseums beschlossen worden. t zu Ottweiler Sanitätsrath Dr. Levy, 54 I. a. Nach den nunmehr abgeschlossenen Erhebungen beträgt die Gesammtzahl der auf Grube Camphausen Verunglückten, 180 Personen. Das PriesterSeminar in Trier hat einen Prozeß gegen den Fiskus, betr. das Eigenthum der beschlagnahmten Seminargüter, gewonnen. amtatsrath Dr. Jung in Kreuznacht feierte unlängst sein 50jähriges Doktorjubiläum. Unglücksfälle. Bei einem Spazierritt von Oberkaffel nach Bonn wurde der Stud. jur. O. Helfer aus Essen von dem scheu gewordenen Pferde abgeworfen und starb in Folge der erlittenen Verletzungen; auf dem Heimwege aus Sobernheim wurde der Müller Peter Hütwohl aus Meitzborn von semem Wagen überfahren und aus der Schnepfenjagd verunglückte der Einwohner Wilh. Horstmann aus Gahlen. Hessen'Nassau. Die Maschinenfabrik Henschel & Co. in Kassel hat unlängst die 2000. Lokomotive fertiggestellt. t zu Kassel der Schulrath a. D. Dr. Rumpel. Von der 9. Compagnie des in Marburg garnisonirenden 80. Regimentes sind 40 Mann am Typhus erkrankt ; Ursache : verderbenes Wasser. Von Wiesbaden aus ist ein Aufruf zur Sammlung von Aciträgen für ein Abt-Denkmal an die deutschen Städte ergangen. Königreich Sachsen. Wie berechnet, wird Sachsen am meisten unter den deutschen Ländern von Blitzen heimgesucht. Aus Dresden verschwand der in Geldnöthen steckende Landtagsabgeordete Dr. Robert Schmid. Der antisemitische Reichstagsabgeordnete Hartwig in Dresden erhielt weg-n Stadtrathsbeleidigung 14 Tage Gefängniß Der 22fache Wechselfälscher A. A. Sende in Dresden erhielt 9 Jahre Zuchthaus. Muschelwaarenfabrikant Leibrich in Adorf verschwand, nachdem er betrügerischen Bankerott gemacht. Der Fleischergeselle Th. Fischer ron Bernsdorf wurde als Verüber es 3!aubmords an der Fleischerfrau Puchta von Glauchau verhaftet. Der Brambacher Gemcinderath hängt jetzt die Listen der Steuersäumigen in den Kneipen aus. Im Pitz 'schen Restaurant zu Crimmitschau fand man gelegentlich einer Vismarckfeier eine Dynamitpatrone. Leihanstaltscontroleur Schneider in Freiberg verschwand und kündigte brieflich Selbstmord an. Der verschuldete Bildhauer H. Bartsch in Königsbrück verduftete. Meißen erhält eine Biersteuer. Der Waldarbeiter I. Lrngbein von Gcorgenfeld erschoß sich, ebenso der Fabrikarbeiter K. Lehmann in Königstein. Der Bergmann Schönfeld von Großvoigtsberg ließ sich überfahren. Erhängt haben sich : Der Mühlknappe 3t. Krause bei Oschatz, der Sattler G. von Oschatz, H. Guhr von Prohlis, der Arbeiter Traugott Kaiser von Hartba, dieBrauersfrau Schubert in Weissig, und der Auszügler W. in Wilkershain. Der Privatmann Gottweis von Nüssen soll durch Schlaganfall, nicht durch Selbstmord, im Dünger ertrunken sein. Ferner verunglückten: Nestaurateur Schlegel in Dresden, Bergarbeiter C. Weichelt in Altenburg, A!aurcrswittwe Ernst in Großfriesen, DamastWeber E. Otto von Großschönau, Hausbesitze? H. Schönberg von Thuren und Postschaffner A. Unaer in Zwickau. Shakespeare,: Blaß vor Lerger dermässert Itr Mond, Xcr Lenker der Flüthen. die Lüfte, Damit Rheumatimu überallerrsche.- . Qi ist fraglich, ob der blasse Mond" sein er wässrrn in demselben Maße verstärkt hat, in dem die Welt ihre Bevölkerung vermehrte, aber eS steht außer Frage, daß Rheumatismus sich vermehrt hat, bis er überall herrscht" in den Lüften," und Tausende von Menschen werden mit den marternden Schmerzen, die nur Rheumatismus und Neuralgie verursachen können, gequält. WM U 1 rrnnnr W ist d ezNttge Besieg dieser schrecklichen rank, heiten, wie Hunderte gern bezeugen. HerrO. Tbornton, auS denWaschinenwerkstStten der . K..J. & P. Sifenbah in Stuatt, Iowa, schreibt : ..Lltblophoro gab nrfr bet einem schrecklichen Rheu malismu große Hilfe und ich empfehle eß aern all ein Mittel, da NbeumatiSmus heilt. Ich war an' Bett gefesselt, konnte aber nach dem Gebrauch einer Flasche wieder an die Arbeit gehen." Selbst, Wenn tt ansanglich nvalallblich erscheint, ist eS wahr, daß AthlophoroS" bet Ihnen ebenso er solgretch wirken wird, wie bei ndern. Wenn Eie thlobhoroS nickit in Ihrer Apotheke er. halten können, werden wir ihnen, nach Empfang tei regulären Preises ein Dollar per Flasche dasselbe per Ervrek franco zusenden. Wir sehen es li-ber. wenn Sie es von Ihrem Apotheker kaufen, aber wenn er dasselbe nicht führt, lafsen Sie sich nicht überreden, etwas Andere zu versuchen, sondern bestellen Sie so fort bei uns, wie angegeben. Athlophoros Co. 112 Woll Str., New Aork. .rI!llÄAeilll' ß berühmter HNg - :ffi,Jt absolut rein und der beste im Markte. Dieser Essig wird' i Quart'rügen verkauft und wir geben mit jeoem Kruge in Seschenk. Die 2t schenke bestehen aus silberplattirten Tasters, Eß und Theelöffeln, Messer und Säbeln, Slalmaaren, Ta schentüchern. 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