Indiana Tribüne, Volume 8, Number 232, Indianapolis, Marion County, 9 May 1885 — Page 3
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Zt , y MSkMMtsr ve?zndte ränter als vauömittel an m rs feiten STiittrt kurirten in, den meisten i Cfwe die dknünnz von Krautkrn würde die di,ii,che WineiisiKait lachllo fein; und denno geht die Tenoen, der flrit dctjirt, d,e brftea üUti hkilAiitrl tu Cun":e,t jener kräjlizen Vediiinen. die lai System so sehr schadgen zu dernachlaliiee. rx n H Rro MASN. fL! ist ein? Con'ijTt'.tfM toit wertdvolle Kräutern, nach er Barsch?ijt eine rrgularen ftntf8, der die ff eeedt in tvtr Prlvat'PraxiZ i ausgedehnte SXajje t grozem (frfalr angewandt, sorgfältig p szmmeazes'tt. 5s iS kein etränk. sonder eine Äesi,i, die dsn dielen enteil angewendet toiro. MflSt il schätzbar für DySdepfte. terev und L ed erB ei H werden, erdenbfn nun. Schwache, Nnverdaulichkktt, etc., und wairezä eZ fUTirt, wird es Ist Lyftem nicht lchudigru. Herr C. I. 5:TJf?, in im EifengrschSft kohl be!anr.:r tenn in -a'e Harbor, Pa., schreibt: Mein Sodn irar tnrch ta Kalte Fieber sebr wie. gertematen. $öi.r.n u?.v fenige Äikttl halsen ifcra aiL 3t nat.-n Unn ,u M,sZie?' Ärauter itter meine Zuflucht und in kurzer Ze t war er gul CL 5. ff. cheUeutrzgkr.Äpotde: in 717 t. Claix Str., Cleviland, O.. föreifct: ..26r ?-.t:erZ wird. :e ick er ,ugekde. en inlftn der ilfAtn und prominentere Äerite untere Ekalt eisjr-.kökn.-ZNisliler Eicrfc Ditters Co. - 525 Gon:n:;rce Str., Philadelphia. yarkrr'S 2: LZurM'TvruZ schlägt nie fohl. Südlich. - IRR 2t ftwfit Ld dej!e SaZu uach Louiaville, Nashville, Mernplii, CTiat tanoog-a, Atlanta, Savaiinah, Jackeonville. Mobilst und New Orioan, Hl ist Dorttilhaft int Htefagi- naöi dem SZdeu, eine direkte iRrct zu acfcrnea. Palaft. SSiaf. r.7.d ?sr'.srVaZeu zwischen ITqucco vnd i'ouUoiflc un. Et fco' n?d .LsziZdiN cuv ö-,'.-z?-!L?Z,?el. Komfort, SSreMsikeU and ?iSextze btttel die ,3 es? die alte nHer'ZMq, B. M. B. Ie. V,. l)rKkZ7. sftstent !ra! Vaffagter.gt. rds.Se Li?Hinatsr! und ZZinoU Str., Jd!I I?. V. lc:I.v. ttuperinteuent. A:cr-Älrmignale. 4 Trjiv'"ns iut üüurlct. i .ki;.sj.:U ,'kuer iiyaumit. 5 traf.? uns ?)-)t!. 7 -jtcltl '.,?' lisar. eirajt. 3 Kcff ?'e?',?:eß und ?iazch'ettp, SOinfttn ni ?tor-5!rckz. i2 if ".'iutiVaS So. a5f Xbl Ste. 7Z Tff i:-?" -' tr, un SSkyiie v. 14 S.'v, Irr'ey uno s:t üka,n 2l?e Zk. Per., E!i. un iTiasiauf Z Sjr.i!- 1 ?. U'-.d ?5r. 1T i'iit l " 9'utUi s.r. 3 a.rcu' !-tt. u iftalg . 1? 2r4r uabaoln 2tt.. V23 Ss?:i? Uni ?ik?t. St, I'Ü Xlahama und S.edente Ca. ttiliin u.;i Cultuu 2i. 126 "Qantt Sftt. nb Äs 117 Cu:T:2ur.fia-Jaa5. , 4ritai X?'. und 5te 5: ül :a6ün4yr.)2TiOTha: tr 132 lotar.;:?M und 24iU üti m lollege 2?e. w;0 '.ezite rtr. 135 Coctt Ärt. urd JelstDJre 5t, i Ciaxa.-e na ÄlA-.jaa n. il St. 2 Ct.., a5e Ziiiof. Je; ?Jennljl3snia und P?Ztt Str. 2b No. k. 3r.fiiae 3ujs See. .1 " 26 Mif5!si: ri und St. Jla:r it JlinoiS und Kittpcn ÄU. S8 $anfolcona "Str. und Hol Sv U j-in.'IHrti rrd Vierte ?tr. 213 iCcAiifj vttj ütiilusi ti. 813 it.ri'f'.ttnta uidVchig:n tt. 2H C''atnu uns etert Str. 31 2noiana Äa. uak 2,'Üch'gan Str. i;2 Vtrnctan und Calnut Cts. ((olttHia und ijtiinam ?::. 15 :a:$ uai .eu JjU iu. 6 3v.dtanate. unt lau Ctt (7 Suttfi6tial. 3 S5Iste uafc Kx:d Str. SZ Vt'.gun nd ztii ?tr SU Qft ünj üUalnat 513 Best und vit:t it. Si te5tr.t und ijco:tÄ Sti. u aftno.i, nd? e-it. 43 (getfcetttorf und ?dasjm:sn Cr 43 ZÜsuri und New z)srk L.kk. endiau und Qasngkon 46 31:nctl und Ohio 51:. 47 Tennee, ud asd'NLre tr. 43 Singen 'ert is3i.lt. M 2rdt3nc:a. 412 lutflourt and ilartjlar. Ätt. 413 BUPf?cpt und üäaiai Str. 415 rgufor.'a Hai! ftoaf. 421 I. 8. 43. cui oae. 423 2nfnt !lujt. Jkwoii und rrill Str. J2tntud Louifien !?t. 13 Qest r.nd WtXciU tt. 64 Sekt und suth Zu. bö Tnn? und yeotgw Ctt. 57 Rcridiait tr.d Ka, Str. S3 $iMo ioe. url 5tf. 33 Saatjcn s. un snUr t, 11J Oet und 9iölA!?oS tt. 41 AcBttt-9 Abc. un e:r.k 514 Cnwn kd i'(arnl öl 516 ZSius.a und ÄanfaJ SlT SScn'. und Xecota Ctt. Cl Ccuti na$e 2iUan Stt. PnnZ?lata un louiftaua uC3 Itlaaare und KcSatt? eu. 64 Oft und ilatt, eu. lada nd .ila v. C7 Otxgtnii rc. urb Bradjtziö, eu Oft ttitd ffoSurn Cr. Pcsnlsani Gtr. und Btaoilo ,. 612 KeKeruan un Touren ti. 71 Virginia vc. aade Hutoa SZr. 73 Oji und 'Se'rgta Str. 7s ilZushiNZto und Acuton Str.' 74 v,cnto und eorz.a r. 75Zcrtftvk. ud Pin,. 76 DtUon und eteß Str. 7 rz:n:a Sv.un Vllloa. 7v zftkier Sv. und Dtltdn. 71 Ssruce und Poixett Str. 713 tti AB und äautll tfit. 714 ü:sna und CUef örr. 1b ttetdu ano fltüer Str. AI -w . tu LerZcy 0t. i Siatngten as )laoa: a3 Oft an l tr. M iKtn z,rl ud iasialcn in 6ü Iaad'-.an,.ni.tJ,i.t3a:t. 66 er. Staate Lrlcnal Cnental un Wasnatsn et: , faaixt besing. :is m o. Scylauch'Hau. Ost Qaihinatkrdc (ia zar!ct unt sei Str. 814 Di und Vsy er 9i aroland nah erldian Str. Lierlen nn eorzia Eiratzc. rCnsstrSianaU t-M Ud aften rotescrbol, ce tm !. S S ignanilr FeucrDeult. ßei Di&a, Zcur cu. rci (S$U(ie, Druck oft. üb6U GchU, 13 Uhr tttai.'
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Eine Jugendsünde.
Neuester Roman von C. S. F r a n z o t. (Fortsedung. Vann avcr braS) der nmult Io5; eine solche Unterbrechung in solchen Ausdrücken war unerhört, in diesem Saale nie vorgekommen. Die Zuhörer hatten sich erhoben und sprachen erregt durcheinan der, der Staatsanwalt stand fassungslos da; auch Herr von Werner mußte sich wiederholt rauspern, ehe er rufen konnte : .Schweigen Sie " Auf die Frage, ob sie sich schuldig erkläre, erwiderte Victorine Lippert mit leiser Stimme, aber festeren Tones, als man ihr zugetruut hätte: Ja ; WaS ich über meine That roeiß, habe ich bereits ausgesagt. Ich verdiene den Tod, ich will sterben. Und einer Sterbenden ist es gleirgiltig, was die Menschen von ihr denken; Gott weiß die Wahrheit. Er weih, daß Vieles, ja das Meiste von dem, was eben hie? ver lesen wurde, unrichtig ist. Ich kämpfe nicht dagegen an, nur Eines schwöre ich, im Angestcht des Todes und so wahr mir Gott barmherzig sei in meiner letzten Stunde: meine Mutter war edel und gut; besser kann nie eine Mutter gewesen sein und reiner nie ein Weib. Sie hat einem Nichtswürdigen vertraut und er muß schlechter gewesen sein, als je ein Mensch, wenn er sie verlassen konnte aber sie war gut. Ich bitte, ihre Zeugmic zu verlesen, ihre Briefe an mich. . . . ich bitte flehentlich, ich beschwöre Sie, we nigstens einige dieser Briefe für mich habe ich nichls zu bitten. . . Nun folgten die PlaidoyerS. Der Slaatsanwalt faßte sich sehr kurz: die Verhandlung habe die volle Richtig keit der Anklage bestätigt. Wenn je, so sei hier strengstes Walten des Gesetzes geboten. Die Angeklagte habe durch die Betheuerung, daß sie die sorgsamste Er ziehung einer tresslichen Mutter erhalten den einzigen citderungSgrund jelbst be Zeitigt. Um so energischer und ausführlicher sprach Berger für möglichst weitgehende Milde. Seine Rechtskenntniß, sein Geist, seine Rednergabe waren rnellelcht nie o glän ienb an's Licht getreten, wie diesmal. Die Richter zogen sich zur Berathung zurück. Dieselbe währte sehr kurz, nach zwanzig Minuten erschienen sie wieder im Saale. Werner verkündete das Urtheil : Tod durch den Strang. Die Angeklagte hatte einen Moment die Augen geschloffen, und ihre Glieder waren wie Espenlaub erzittert, aber sie konnte sich dann allein erhebender Wache zu folgen. .Ich danke Ihnen,' sagte sie und drüte Bergcr die yand. .Die Berufung je doch .Bringe ich ein siel er ihr sast heftig tn's Wort. .Noch beute komme ich d.'s halb zn Ihnen Er eilte hinweg, die Treppe binab Aber als er nun den langen äkorridor be trat, der zu Sendlingen'5 Wohnung führte, ward ei schritt immer langsa mer. und endlich blieb er stehen. .DaS ist ein schwerer Ofcuig," murmelle er, trat an ein Fenster, öffnete es und sog die kühle 5)crbstlust begierig e,n, al mükte.er sich stärken. Sendlingcn lag im Lchnstuhl. die bei den Hände vor's Antlitz geprcßt. Stumm trat der freund an ihn heran : eö war ein langes, bangeS Schweigen. .Victor sagte er endlick und rührte leise an seine Schulter, .wir wußten es ja!" Sendungen ließ die yände sinken. .Das soll mir tröstlich sein i" ixt er wild. Dann aber beugte er fein Haupt noch tiefer. .Erzähle !" murmelte er. Berger begann zu berichten. Alles. Nur Eines verschwieg er: wle Victonne vor dem Verführer ihrer Mutter gesprochen. .Noch beute schloß er, .entwerfe ich die Nlchtia'eltsbeschwerde an den Ober sten Gerichtsbof. Vielleicht eraclflet er die Grunde triftig qenuq, eine nene Ver Handlung anzuordnen, jedenfalls wird er. wenn er sich einmal Mlt der'lsache beschzs tigt. das Urtheil ändern " Sendlingen rang die Hände. .Aber t yxti Monate Todesfurcht! So in der einsamen Zelle sitzen, ohne Luft und Licht und Tröstung, hinter jich den umaa lichen Jammer und vor sich den Tod sie muß ja wahnsinnig werden oder sterben ! .Jckz werde häusig bei ihr sein, auch de Geistliche, hoff' ich Dann wohl auch,' fügte der Anwalt zaghast hinzu, .eine oder die andere Dame vom FrauenVer ein für weibliche Sträflinge, freilich tau gen diese Trösterinnen nicht viel..Nichts taugen sie!- rief Sendlingen heftig. .O, wie nc die Unglückliche mar lern werden mit ihrer salbungsvollen Tu gend, ihrer boffärtigen Frömmigkeit ! Ich muß dlcjk Oualcrlnnen gewähren lassen der Minister will es, aber in diese Zelle wenigstens sollen sie mir nicht kommen ich duld' es nicht höchstens die Einzige unter ihnen, die etwas taugt, meine alte Vrii'ltta - .Deine Wirthschafterin?" Der Anwalt sraae eö verlegen, fast be. stürzt. .Das darf nicht sein!" fügte er hinzu, .Warum rnaV Sie ?5nlUl --- konnte die Wahrheit ahnn. Da? Mäoen." er stockte aber mals - jitbi Dir ähnlich C .Sehr V':ich- Victor und wer lie 5änsia. sieht und Dich so genau kennt, wie Vrigitta " .Was liegt daran?" Der Präsident richtete sich hoch auf..Sie ist verschwiegen, und wenn auch nicht was liegt daran, wiederhol' ich Von Kummer überlastet, ging Berger heim. , Dem alten Junggesellen war Sendlingen mehr als ein Freund: ein Herzensbruder; wie ein persönliches Leid schnitt ihm das Mitleid mit diesemSchick sal durch'5 tiefste Herz, diesem entsetzlichen Schicksal, jählings und verheerend über dies gesegnete Leben hereingebrochen, wie eine Sturzfluth. .Was thun?' brach es plöklich.laut von seinen Lippen. Er rang d Hände und starrte vor sich hin. i Da. .löblich ,uc? c ff -Mio PÜ
nen Mund, in den Augen 'glomm U ast unheimlich auf. .Nein ! nein!" murmelte er hestig. .Wie kann mir ein solcher Gedanke kom men? Ich sühl's, ich werde selbst trank und wirr" Er hatte sich eingeriegelt; Niemand durste ihn stören, er selbst unterbrach sich nur für wenige Minuten, um hastig ein kurzes Mahl einzunehmen. Dann arbeitete er fort, bis der letzte Sak auf dem Papier stand. Nun erst blickte er nach der Uhr : sie wies auf Zehn. So spät am Abend
durste er die Verurtheilte nicht mehr auf -r- tf-r rr. -- ta-. v lucyen ; es fiel inm schwer auis yerz, oa er lein Vcrlprechen nicht eingehalten. Nährte sie vielleicht doch noch heimlich die Hoffnung aus Errettung, so mußte fie nun doppelt verzweifelt sein. Den Prandenten jedoch wollte er noch jetzt aussuchen. .Vielleicht bedarf er meiner dachte er. .Mich müßte Alles täuschen, wenn er jetzt wieder nicht rath loser wäre als t." Er machte sich aus den Weg durch die naßkalte, neblige Späthecbstnacht ; er sollte Ungeahntes erleben. Alö er Die Mlnael zog, ward ihm sofort geöffnet; es war Fräulein Brigitta. Die Kerze in ihrer Hand zitterte; das rundliche, wohlgenährte Gesicht der wür digen Dame war so bleich, fo angstvoll, daß de? Anwalt erschrak. .Was lft geschehen r ruf er. .Nichts ! erwiderte sie. .Gar nichts '. Ich ich bin nur so thöricht Aber ihre Hand zitterte so sehr, daß sie den Leuckter auf den Tisch stellen mußte, und die Thränen stürzten ihr über die Wan gen, während sie mühsam fortfuhr: r . .vsr li! torlgegangen uno man wie dergekommen, und da dacht' ich... .ich bin so thöricht .Das scheint nur auch' meß Beraer rauh hervor, ihr und sich selbst Muth zu machen, aber eine jähe Angst schnürte ihm so die Kehle zusammen, dan die folgen den Worte fast unverständlich klangen. .Darf er keinen Besuch bet Freunden machen, dort zum Abendeffen bleiben? Steht er so unter Ihrer Tyrannei, daß er es Ihnen vorher anzeigen muß? Er wird bei DerneggS sein .Nein schluchzte sie, .dort ist er nicht und auch, wo er etwa , sonst hätte sein können, hat ihn Franz schon vergeblich gesucht. Bei Ihnen war er ja auch zwei mal, Ihr Diener ließ ihn nicht vor. Nun läust der Alte durch die Straßen Er wird ihn nicht finden! stieß sie plötzlich schrill hervor und schlug die Hände vor's Antlitz. .Unsinn !" rief der Anwalt fast zornig, zwang die Zitternde auf einen Stuhl nie der, setzte sich neben sie und faßte ihre Hand. Wir wollen vernünftig sprechen, wie, wie Männer, Fräulein Brigitta! Wann ist er fortgegangen?' .Vor sieben Stunden schon, gleich nach dem Mittageffen, das er kaum angerührt; es war so gegen vier Und wie er sich vorher benahm, und wie überhaupt seit gestern Mittag Herr Doktors rief sie flebentlich, mit gefalteten Händen, .wnS ist gestern im Amte-geschehen ? " .Nichts was sollte - .Sie täuschen mich nicht! Als er von Wien zurückkam, war er noch ruhig und heiter! Hier, gestern muß ihn ein Unglück getroffen haben. Ich hielt es anfangs für eine Krankheit, nun weiß ich eS besser : ein Unglück ist's, ein großes Unglück!. . . Herr Doktor, um Ehristi Erbarmung wil len, sagen Sie S mir! .Vernunst !" mahnte er. .Eine Krank heit ist's, Fräulein Brigitta. . ..daS Herz die Nerven Sie schüttelte heftig den Kopf. .Ich ahne, was es ist .WaS ahnen Sie? was?" Sie wies mit dem Finger in der Rich tung, wo die Gcfängniffe lagen. .Drü ben, in den Kerkern, ist etwas geschehen, waS.ihm an'S Leben geht!' Er zuckte zusammen. .Woher vermuthen Sie das ?' .Weil er sich so seltsam benahm hören Sie nur!' Aber sie mußte sich erst mühsam faffen, ehe sie erzählen sonnte. .Also, als ich heute in sein Zimmer trete, ihn zu Tische zu rufen, steht er vor dem Schreibtisch und wühlt in den Fächern. .WaS suchen Sie, d)err Baron V frag ich. .Nichts ! murmelt er und schickt mich fort, er komme sogleich Nach zwanzig Minuten wag' lch'g wieoer; er sucht noch immer. .Ha den b,e fragt er nun selbst, .je etwas von Schlüsseln gehört, die mir mein Vor gänger im Amte, übergeben haben soll ? .Ja!' sag' ich, .die Wohnungsschlüs P.tflJi rt X . . iv .Aeln, anoere: darunter em Schlüffel zu jener Thüre, welche ' Er verstummt plötzlich und wendet sich ab, als hätte er schon zu viel gesagt. .Welche Thüre V frag' ich erstaunt, Er murmelt etwas Unverständliches und fährt mich dann barjch an, die Suppe könne ja warten. Mir thut das Herz weh : Je sus ! Maria ! wie elend er aussieht und einen solchen Ton bm ich a auch nicht von ihm gewohnt, aber waö will ich anfangen?! ich schleiche hinaus und klag! es dem Franz. .Vielleicht sagt der. .vielleicht meint er die Schlüffel, die in seinem Aktenkasten necen, .n der obe ren Lade!" Da sehen wir Beide nach nchtlg da liegt em Schluffelbund ganz rostig, Herr Doktor " .Weiler, kurz," mahnte dieser unge duldig. .Run, die bring' ich ihm ! Wie gesagt. ein ganzer Bund, und an icdem ein Zet telchen mit einer Ausschrist. Er sieht sie durch mit zitternden Händen. Herr Doktor endlich erhellt sich sein Gesicht. .Der ist's!' murmelt er. löst einen der Schlüssel aus dem Bund und steckt ihn in die Brusttasche. Run wendet er sich um. und wie er Mich sieht, heiliger Gott ; was waren das für Augen böse, scheue Augen Sie sind noch hier?' braust er auf. .Was haben Sie hier zu spio niren?" Ja. Herr Doktor, .zu spioniren hat er gesagt. und er kennt mich seit sünfzehn Jahren ' .Ein kranker Mann!' begütigte der Anwalt. .Aber weiter!" .Dann setzten wir uns zu Tische. Und auch da benahm er sich unheimlich, ver zeih' mir' Gott Sonst trinkt er nur ein Glas Bordeaux Sie kennen die Sorte beut' stürzte er drei Gläser hin tereinander hinunter, nahm dann einige Löffel Suppe und ging wieder in sein Zimmer. Und da sag' ich: .Franz sag' ich doch das ' werden Sie'ja nicht hö ren wollen. Herr Doktor! Aber was nun
komm57' muffen Sie hören; es ist edi merkwürdig leider Gottes nur zu merk würdig. . .Nun V Na etwa zehn Miauten höl' ich sein: Schritte im Vorzimmer; die Tl:iir? fallt in's S5)lrß) er ist also anszezangen. .Bei dem Hui'dewettkr ?- dei'k' icü beküm. mert. Da tritt der Franz herein, ganz verstört. .Fräulein flüstert er, .er geht Zm Hofe auf und nieder!" .Unmög;ich !" sag' ich, was hätte er da zu su en?' Wir treten an'S Fenster des Schlafzimmers, das auf den 5of geht richtig, da ist der Herr Baron ! Er geht er schleicht jene Mauer entlang, die unsern Hof von dem des Gefängnisses scheidet Ein feiner Regen rieselte nie der ; eS war nicht mehr ganz hell, aber noch konnte ich sein Gesicht deutlich sehen: es war das Gesicht eine Menschen, der nicht weiß, was er thun soll ach ! noch schlimmer eines Menschen, der nicht mehr weiß, was er thut Und so, Herr Doktor, so hat er sich auch benommen ! Er bleibt vor dem Thürchen in der Mauer
stehen, späht ängstlich zu den Fenstern empor, ob ihm Niemand zusieht aber die Herren Beamten waren alle schon fort, nur wir haben es gesehen zieht jenen Schlüffel aus der Brusttasche her vor, und versucht das Thürchen zu öffnen. Lange will es ihm nicht gelingen, endlich geht das Thurchen aus, aber da schlagt er es rasch wieder zu und schließt es. Dann geht er abermals ängstlich umher. ...Es war, als hätte er nur prüfen wollen, ob der Schlüffel das Thürchen öffne.... Was sagen Sie dazu V .Da Thurchen, durch welches man vom Hose ans zu den Gcsangniffen ge langen kann 5 ! Der Anwalt sprach es langsam, dumpf in einem Tone, als spräche er mit sich selbst. Und gleichen Tones fuhr er fort : .Oh, wie furchtbar wäre das ! Die Seele in den Koth, diese herrliche Seele !" .Weiter murmelte er dann, als ihn die Wirthschasterin erstaunt anblickte. .Dann ging er razch durch den Flur zurück, auf die Straße, und dem Haupt Platz zu. Franz schlich ihm von ferne nach. Es schien anfangs, als wollte er zu Ihnen, dann wandte er sich wieder hierher, jedoch zum anderen Thor, zum Gesängniß. Aber dicht davor hielt er an und blieb stehen, lange,' eine Viertelstunde sagt Franz, und ging dann nach links, die Kreuzguffe hinab und hieraus den ken Sie nar, Herr Doktor .Wieder denselben Weg zurück sagte Berger langsam, .und stand abermals lange vor dem Thor des Kerker " .Woher wissen Sie das ?' fragte das alte Fräulein bestürzt. Der Anmalt gab eine seltsame Ant wort. .Ich seh' es ja !" sagte er. In der That, mit den Augen der Seele sah er den unglücklichen Freund, wie dieser durch Nacht und Nebel dahinging, von wirren, streitenden Gedanken hin und hergezogen .Vielleicht steht er gerade jetzt wieder dort !' .Wir wollen doch gleich nachsehen!' rief sie. .Kommen Siel. . . .Oh ! wel ches Glück das wäre! Ich will nur mein Umschlagtuch holen.... Aber da sehen Sie ja, daß ich Recht hatte ! Mit dem Kerker hängt dies Unglück zusam men; dort ist etwas Ungerechtes geschehen, und das geht ihm an's Leben, weil er ein so pflichttreuer Richte? ist .Weil er ein so pflichttreuer Richter ist wiederholte der Anwalt langsam.wie eine Maschine, völlig gedankenlos, denn wäh rend er diese Worte sprach, dachte er : .Er ist wahnsinnig geworden !' Dann aber schüttelte c? den Bann des Grauens ab, der ihm Geist und Glieder lahmen wollte. .Sie bleiben zu Hause befahl er. .Ich sind' ihn und bring' ihn, verlassen Sie sich darauf. Nur Eins noch: wo ließ ihn Franz ?' .Ach, der Alte war so einfältig ! Als der Herr Baron gar zum dritten Male auf den Platz kam, trat er auf ihn zu und bat ihn, heimzukehren. Darüber ward der Herr Baron sehr böse und schickte ihn mit den heftigsten Worten heim. Dann ries er ihm noch nach.er gehe zuDerneggs. Aber, wie gesagt.dort war er nicht, und " .Tapfer, Fräulein Brigitta ! Auf Wie dersehen!' Er schritt die Treppe hinab. Dann trat er auf dieStraße und schritt rasch das Gebäude entlang, dem Kerker thore zu. Er selbst hatte solchen Zuruf nöthig : ihm war's, als müßte er im näch sten Augenblicke Entsetzliches sehen. Aber nichts war zu gewahren, als er endlich vo? dem Platze stand und sich dem Thore näherte, nichts, als das kothige, schlüpfrige Erdreich, die triefende, 'bröck lige Mauer, der naßglänzende Eisenbe schlag der Pforte nichts Anderes, so weit das röthlich qualmende Licht der bei den Laternen über dem Thore durch Nebel und Regen brechen konnte. Der Anwalt seufzte tief auf. Vor einer Minute noch war er gesaßt gewesen. ,oen armen Wahnsinnigen zu erblicken, wie er in der wüsten Nacht regungslos da stand, die Augen starr auf das Tbor ae richtet, welches ihn von seiner Tochter schied und nun ihm dieier Anblick er spart geblieben, schöpfte er keinen Trost, sondern noch schlimmere Ahnung zuckte ihm durch'z Hirn So erreichte er den Marktplatz. Da da tauchte just aus einer Ne bengasse eine Gestalt aus; ein Mann, der gebückt, lanasamenSchrlttes an den Hau sern dahinging : war dies nicht Franz? Noch konnte ihn der Anwalt bei dem spärlichen Scheine der Lampen durch die wallenden Nebel nicht deutlich erkennen. Doch der Mann kam immer näher; er benahm sich sonderbar; erspähte in jeden Thorweg, und als er nun an die .Lau den' kam, ein uralles Kaufhaus mit vie len Nischen, trat er in zede diefer Nischen, so daß er dem Beobachter abwechselnd sichtbar wurde und wieder verschwand. Nun da er just unter eine? Lampe hervor trat, erkannte, ihn der Anwalt: es war wirklich der alte Diener. .Wie ein treuer 5)und, der seinen Herrn sucht murmelte Berger und eilte auf thn zu. Franz stürzte ihm entgegen. .Sie wiffen nichts von ihm?...." .Ruhe, Mann! Wir wollen ihn ge meinsam suchen!" .Nein, getrennt ! ' Er faßte den Arm BergerS und drückte ihn krampfhaft. .Sie gehen m dieWaffer stadt, ich in die Oberstadt. . . Es ist kein Äuaenblick zu verlieren ....
Der Anwalt fragte nicht weiter, er eilte die breite Gaffe hinab, die sich zum Fluffe senkte. Hier, in der Kreuzgaffe," wo die meisten crgnügungslokale lagen, war noch einiges Leben; er mußte wiederholt Bernusckteil ausweichen, die johlend dahinzogen; armselige Dirnen strichen an ihm vorbei. Aus einer stilleren Scitensirc.ßc ward ein wandelnder Lichtschein bemerkbar, der immcr näher kam : es war eine große La terne in der Hand eines Dieners, derbem Herrn hinter ihm vorsorglich leuchtete. Der Anwalt erkannte die Züge des kleinen, hageren Mannes, der unter einem mächtigen Regenschirm behaglich und trotz des unheimlichen Wetters sichtlich ver gnügt cinhcrtrippclte; es war der Aize Präsident Herr von Werner. Schweigend wollte er vorbei, als dieser ihn erkannte und anrief. .El, ei, der Herr Doktor!' kicherteer.. .So spät Nachts! Heut' komm' ich he!' he! den solidesten Leuten aus ihre Schliche! Zuerst he! he ! der Prä sidcnt und nun " .Sie haben ihn gesehen ?' .Nun ja, das wundert Sie? Mich eigentlich auch ! Just als ich aus dem Hause meines Schwiegersohnes, des Fi tianzrathes, trat, strich er vorbei. Ich rief ihn an. weil ich ihm die Neuigkeit er zählen wcllte. Nämlich, Doktor, Sie lönncn :nir gratuliren ! Zwar haben Sie niilr teilte Vf.rmiitaa. geärgert, sebr aeKrgert, aber in meiner Frenbe verzelh' ich's Ihnen ! Nämlich - daö erste Enkel chen, ein Prachtbuü', und wie er schreien kann Wo haben Sie ihn gesehen? wann?' Ei Du meine Güte, wa haben Sie nur? Vor kaum fünf Minuten war's, er ging denken Sie gegen das Wurst gäßchen Sie sind ja verstört! Auch er hörte mich nicht! Was haben Sie nur ?' Berger erwiderte nichts. Er stürzte ohne Gruß davon, die Gaffe binab, aus der Werner getreten, dann zur Rechten, in ein enges, schmutziges Gäß chen. welches in steiler Senkung zum Flusse führte. Es war das .Wurstgäßchen', die arm
lichste Stadtgegend, von Lastträgern, Schlffziehern und Floßern bewohnt; an dem schmalen Quai, auf den dasGäßchen mundete, lagen ihre Fahrzeuge; im Eck Hause gegen den Fluß war die Kneipe, in welcher sie zu verkehren pflegten. Auch jetzt noch schimmerte Licht durch die klci nen, trüben Scheiben, und als der An walt vorbeie'.lte, scholl ihm rauhes Sin gen und Lächcn entgkgcn. Erst dicht am Fluffe machte e? Halt. Da, plötzlich, entfuhr ihm ein leiser Schrei und er stürzte einen Schritt vor. Ein Mann kam näher, langsam, unsi cheren Schrittes, mit der 5)and am Ge länder hintastend. Es war der lange Mantel, der graue 5ut Bcrgec zweifeite nicht mehr. . .. .Victor!In zivei Sätz?n, in zwei Athemzügen war er neben i!m, halle seinen 5törpcr umfaßt, in seine Arme gerissen Georg!" Furchtbar gellte derSchrei-ein Schrei nach Hilse ? ! ein Schrei der Abwehr ? ! Dann fühlte Berge r, wie dieser Zückende Körper plöhlich starr und schwer wurde er hielt einen Ohnmicht-gen in seinen Armen Kurz darauf wurde so hestig an das Fenster der Flößerlncipe gepocht, daß eine der Scheiben zerbrach. Fluchend stürzten Wirth und Gäste auf die Gaffe. Aber sie wurden still, als sie den bleichen, verstör tcn Mann gewahrten, die seltsame Last in den Armen; stumm halsen sie den Ohn mächtigen in's Haus schaffen. Der Wirth hatte die Züge erkannt; er flüsterte es den Anderen zu, und so groß, war die Liebe und Achtung, welche sich an diesen Namen knüpfte, daß die rohen halbtrun kenen Menschen in der wüsten Schcnkstube scheu und ehrsürchlig umherstanden, wie in einer Kirche. Regungslos lag der Körper aus der Bank, die sie herbeigerückt; ein Federchen, das sie ihm an die Lippen brachten, er zitterte kaum merklich, so schwach ging der Athem aus und ein. Nutzlos erwies sich das einzige Mittel, welches das ärmliche Haus bot, der Aqnavit, mit dem sie Brust und Pulse einrieben ; erst der Armenarzt, den einer der Flößer rasch herbeigeholt, bewirkte es durch seine Essenzen, daß der Ohnmächtige tiefer zu athmen begani. und endlich die Augen ausschlug. .Wir müssen ihn sofort heimschaffcn sagte der Arzt. .Es ist ein Nervensiebcr im An.;ua (Fortsetzung folgt.) & Das einzig wahre 3gtr reinigt daS Llut. relirt He Leb lind 9i leren und bringt die Gesund um no er!! rer nfena roierer. urepue, uxrelitioMeti, Unrn rauua'keu, raftmangel und iv.at arenvengt geyellk.iknocyen. tusreia unv Nerrea enixsangen .... r i rr a t f f l k. r -v neue itiui. ua ccicciccniyeij V und kräftigt daS Sebtrn. Damen,KmS 'schnerien leiden, finden In Dr. IIarter's Iron Vonio ei fixeres. HnkZ1 wirkende Heilmittel. L4 sicbt tiarru Teint. Die L?rsuche eS nachzumachen, er l .hea nur lie BelicbHeit deZ echten, rebue vicht anrere, nrern rrauche ras eqte, defte. ( 'Zmttt Eu Nde an The Dr. Harter Med. Cv. t I .,1 ; a 1s. nnl..l.n.i..n 1W . h. ) J w j, A' k .ii'it M. 'i er rvut Urt & tu. tjicli seltsam und nü&ii&c Zunft enHZL, ICItCU TO JU CCUIBÜRD. Ban- und UnterlageIikz! . Zwei und dreichfacheS Tachmaterial.' Dach-Fllz, Veck, Koblen-Tbeer, Dach-Farben :c. 8IA8 & SMITHER, 169 Wskylaud Str. Kommt und seht unsere
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