Indiana Tribüne, Volume 8, Number 231, Indianapolis, Marion County, 8 May 1885 — Page 4
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Gestern Abend ereignete sich wieder ein entsetzliches Unglück, das einem 7jährigen Knaben vielleicht das Leben kostet, und ediglich auf Unvorsichtigkeit zurückzufühen ist. ES war zwischen 7 und 8 Uhr Abends als der farbige 7jäbrige Stoughton Flctcher, dessen Eltern No. 210 Elm Straße wohnen, in das von der farbigen Famille Nelson bewohnte Nachbarhaus kam. Auf dem Tische lag ein 22 Kaliber Revolver, den der alte Nelson von einem Naccngenossen Namens Hamilton zu kau fen beabsichtigte. Der Knabe Nelson's, der etwa 14 Jahre alt ist, nahm den Revolver in die Hand, und in der Meinung, derselbe sei nicht geladen, zielte er damit auf den 7jährigen Fletcher. Die Waffe entlud sich und der bedauernswerthe Kleine siel töbtlich getroffen zu Boden. Die Kugel war ihm in die rechte Schläfe gefahren. Coroner Stratford wurde gerufen und fand den Knaben in bewußtlosem Zu stände.' Er untersuchte die Wunde, konnte jedoch die Kugel nicht sinden und erklärte, daß der Knabe wahrscheinlich sterben werde. Der unglückliche 14jährige Nelson, der durch seine Unvorsichtigkeit ein junges Menschenleben gefährdete, wurde verhaftet. Der Coroner hat angeordnet ihn festzuhalten, bis man den Ausgang der Verletzung festzustellen vermag. Verlangen inen TinhaltSbtftbl. Die Novelty Manufacturinz Co." hat Littleton W. T. Lodge auf $5000 chadenersatz verklagt. Der Verklagte hat seiner Zeit einen sehr praktischen Manschettenhalter erfunden, hatte aber kein Geld, ein Patent dafür zu erlangen. ?!. S. Turrell und Jos. Mayer streckten dem Verklagten das Geld unter der Bedingung vor, daß das Fabrikat von ihnen gemeinschaftlich verkauft werde, und unter diesem EinVerständniß gründeten sie die oben genannte Gesellschaft. Nun verkauft aber Lodge sein Patent auch an Andere, und um das zu vorhindern, verlangen die Kläger einen EinHaltsbefehl. Mannkrchor. Heute Abend findet ein Konzeet des Männerchor in dessen Halle statt. DaS Wetter scheint dem Konzert cünstig zu sein, denn eS ist gerade noch kühl genug um den Aufenthalt im Korzettsaal an genehm zu finden. Wenn daher die Halle heute Abend bis zum letzten Platze gefüllt ist, so wird damit dem Verein nur die Anerkennung zu Theil, die er in vollem Maße verdient. An die gute Durchführung deS Programmes ist kaum zu zweifeln. (Eingesandt.) .Indianapolis. 8. Mai 1835. Redakteur der .Jndiana Tribüne"! AIS täglicher Leser ihre? Blatte? weiß ich. daß Sie ein Eigner aller Monopole sind, deßhalb möchte ich Sie auf ein entstehendes Monopol aufmerksam machen. In Ihrem werthen Blatt sebe ich. daß der Wirtd Ch. Lauer für hohe LizenS einqe nommen ist. Will Derselbe die Stadt bereichern, oder aus Moralität 500 oder 1000 Dollar? LizenS bezahlen? Ich glaube keinS von beiden, sondern die Ab slckt liegt klar, daß Derselbe den kleineren Geschähen den Garaus machen, also ein Monopol schaffen will. Achtungsvoll, August Wörner. 81 Ost Washington Str. VauoermttS. G. George Krug, Cottage an Kennington Straße. $500. Mary A. Duden. FramehauS an Hall Pkace, zwischen 7. und 8. Straße. $1500. Frank HoSdrok, Cottage an Prospekt Straße. $1.600. (Line Karte. An Alle, welche an Folgen von Jugend fünden, nervöser Schwäche, frühem Ver fall. Verlust der ManneSkraft ?c. leiden, sende ich kostenfrei ein Recept daL sie kurirt. Dieses große Heilmittel wurde vsn einem Missionär in Südamerika entdeckt. Schickt adresfirteS Couvert an ev. Joseph T. Jnman, Station v., New Aork Crty. Morgen Abend giebt eS ausgezeichnete Turtelsuppe bei Fritz Müller, No. 300 Süd Illinois Straße. Concurren V Carpets.
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Aarneh Coyle, ein notorischer Raufbold, hatte sich das Vergnügen nicht versagen können, einen Wasserkrug zu zerschlagen. Dabei wäre nun weiter nichts Unrechtes gewesen, wenn er ihn nicht an dem Kopfe von John Hudson zerschlagen hätte. Dieser sah aus als hätte er sich mit den Nüssen an der afghanischen Grenze herumgeschlagen. Das ganze Gesicht war voller Riste und Schnitte. Barney hat 30 Tage Haft und $25 Strafe und die Kosten abzusitzen. Thos. Lilly war angeklagt Kohlen im Werthe von 25 Cents in den Tile Works gestohlen zu haben. Da das Fehlen eines solch' riesigen Quantums Kohlen dem Receiver Mothershead einen schweren Strich durch die Rechnung machen dürfte. und ein solch' kolossaler Verlust nicht leicht zu verschmerzen ist, und in fernerer Rücksicht darauf, baß die Tile Works von dem Bankier Harrison so ehrlich verwaltet wurden, ist Lilly derGrand Jury über wiesen worden. Joseph Niley ist ein Tramp, der aus den gesegneten Gesilden von' Arkansas kommt. Der Bursche hat ein echtes Spitzbubengesicht, das um so häßlicher Aussieht, als sich auf demselben die Quid tung über diverse Fauflschlage präsen tirte, und sein Kopf von struppigem, röthlichem Haar bedeckt war. Außerdem strotzte er von Schmutz. Gestern war er in die Wohnung des Herrn Streight an der National Road gekommen, und verlangte Esten und Arbeit. Herr Streight war nicht zu Hause und Frau Streight trug ihm eine Arbeit auf. Mittags wurde ihm in der Küche fein Esten gegeben. DaS paßte ihm aber nicht, und er ging in's Speisezimmer, wo die Familie am Tische saß und wollte da mitesien. . Frau Streight hieß ihn hinaus, er aber wollte nicht gehen, und sing an, heillos zu schimpfen und zu fluchen. Frau Streight holte eine Flinte herbei, und der Bursche, der gerade kein absonderliches Verlangen nach blauen Bohnen zum Mittagesten hatte, verließ das HauZ um den Skandal vor demselben fortzusetzen. Frau Streight ließ nach der Polizei telephoniren, und als sie glaubte, daß sich dieselbe unter Wegs befinden dürfte, gab sie einem Neger die Flinte uud hieß ihn den Burschen nach der Stadt zu bringen. Der Neger machte sich mit dem Tramp auf den Weg und unterwegs begegneten ihm mit einem Wagen die Fleischer Haffner & Wapnitz, welche den Neger mit vieler Mühe und nicht ohne, daß Haffner einen Mefferschnitt in die Hand erhielt, auf den Wagen zwangen. Der Mayor diktirte dem Lumpen einstweilen eine Strafe von $25 für Vaga bundage und wenn diese abgeseffen sind. wird er wegen Angriffs nochmal in'S Gebet genommen werden. oden cZertStdöfu. Suverior Court. Zimmer No. 2. Francis Rothrock gegen Henry Rothrock. Notenkloge. In Vkrhandlung. Moritz Loth gegen Kate C. Smith. Notenklage. Dem Kläger $75 25 zuge sprachen. Mary Burkbardt uegen die Masonic Mutual Benefit Society von Jndiana. Klage aus eine Police. Der Klägerin $2,610 05 zugesprochen. Circuit Court. Albert Palmer Sc Ca. gegen die Nach lastenschast von FranciS M. DeVasta. Zurückgezogen. Lauisa Badenmüller gegen Maria C. Mangold. Injurienklage. Zurückge zogen. Martin Beem gegen den Nachlaß gegen FranciS M. DeVastz. Dem Kläger $230 zugeiprochen. Catharine Hall gegen JameS Murphey u. A. Injurienklage. In Verhandl lunz. OrundetgentdomS Uebertraguuga. Charles DomnS an EmSley W. Wood Theil der westl. Hälfte deS füdwestl. M von See. 26 Tv 15. nördlich von R 3 $4.900. F. M. Churchman u. A. an Wm. H. ttendrick, Lot 15 in Cxchange Land'Co'S Sud. von Outlot 183. $100. Wm. C. Smith u. A. anH. M. Crouch LotS 1 und 2 in Block 10 in Nordseite Add. $100. Calvin F Rooker. Trustee. an Michael Leary. Lot 5 in JameS LodgeS Subd. vzn LotS 11 und 12 in Sqe. 8 in Hub bard u. A. Add. $125. George M. Hollenbeck an Annn Cost, Lot 18 in T. A. H. Johnsons Subd. von Block 20 in Johnson'S Erben Add. $1.000. Catherine Darnell an Joshua Du Granrut, Theil von LotS 57 und 56 in Ruddell und Vinton'S Park Place Add. $125. Samuel N. Bannister an Geo. Kcug. Lot 14 in I. H. Kappe Subd. von LotS 14. 15 und 16 von B. F. MorriS Add $200. Die in Nro. 120 Süd Ost-Str., Indianapolis. Ind., wohnende Fräulein Laure Stanley, sagt, dab sie ein heftiges Brustleiden erfolgreich mit Dr. August König'S Hamburger Brustthee bekämpft habe. In jeder Apotheke zu haben. XOr John Reno, der angeklagt ist. falsches Geld in Circulation gesetzt zu haben, wurde gegen $5,000 Bürgschaft au der Hast entlasten.
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SrossttttNA 9
Um den alten Vorrath schnell abzusetzen, verlausen wir an dem alten Platze, seo. 23 West Wasblugton Straße,
zu unerhört billigen Preisen. Lyra. DaZ Konzert der Lyra gestern Abend war in der That brillant und besonders der erste Theil wurde in allen Nummern ausgezeichnet durchgeführt und entbehrte fast ganz und gar des Dilettantenhaften. Die Tell'Ouverture. mit welcher daS Konzert eröffnet wurde, war eine Lust ung, deren sich ein auS lauter tüchtigen professionellen Musikern zusammenge setztes Orchester nicht hätte zu schämen brauchen. In gleicher Weise ex cutirre daS Orchester die Freischütz Ouvertüre vortrefflich. ES ist ein wirtlicher Genuk daS Lyra Orchester zu hören. Nicht nur. daß dasselbe ganz vortrefflich geschult. und von bedeutender Stärke ist. so ist S auch im Stande jede Klangfarbe zu er zeugen. ' veil Instrumente besetzt sind (1. und 2. Odoe und Fagott,) welche anderen Orchestern fehlen. Der gemischte Chor sang gestern Abend In 3 Nummern : .Warum von Rheinberger, Frohsinn von Gumbert und im 3. Akt d:S Freischütz. Erstere Nummer verdient wegen ihrer vortrefs lichen Interpretation besonders hervorgehoben zu werden, doch liefen auch die anderen Nummern in Ausdruck und Präcision nichts zu wünschen übrig. Herr Louis Dochez sang tint Arie in französischer Sprache. Seine Gewandt heit und technische Fertigkeit läut sofort den früheren Opernsänger erk-vnen, doch entbehrt seine Stimme, welche jedenfalls einmal sehr schön war. deZ Schmelzes. Sehr gut wurde die Romanze für Oboe sHr. Jelgerhui?) und Horn (Hr. Viedenmeister). .Im stillen Thal" vor getragen. Wer dritte Akt d:Z tfrntchtttz war eine Wiederholung, un) wurde im GPizen etwaS bester vorgetragen, als daS erste Mal. Frl. Wenger sang die Partie der Agathe mit ihrer glockenreinen kräftigen SopranStimme ganz prächtig. Iran Barmeier zeigte sich in der Partie des Aennchen als eine geschulte Colora tursängerin. und Frl. Weegmann, sowie die Herren Smith, George Kothe. ChaS. Foster und S. LoomiS sangen ihre Par tieen recht gut. Schade nur, daß die Stimme d:S Herrn LoomiS, welche in den unteren Lagen sehr schön ist. in den oberen Lagen an Kraft und Schmelz verliert. Der Jägerchor w'ar schwach. Im großen Ganzen war, wie gesagt. daS Konzert ein vorzügliches und der Verein hat ebensoviel .Ursache, sich zu seinem tüchtigen, eifrigen Dirigenten, wie Dieser, sich zu seinen strebsamen sän gern und Sängerinnen und Musikern zu gratuliren. D'e großen Fortschritte. welche der Verein im letzten Jahre machte. sind ersichtlich. Die weike Fahne, welche kaltes Wetter ankündigt, wurde heute einge zogen. Morgen Abend giebt eS ausgezeichnete Turtelfuppe bei Fritz Müller, Sto. 30 Süd Illinois Straße. tST William B. Burfoed erhielt von den County'Commistaren den Contra! zur Herstellung der neuen BondS. Für die Anfertigung von 1.100 derselben er hält u $1,000. tT Die Grand Jury legte heute dem Kriminalrichter Anklagen gegen George Perry und LouiS Woods vor. Ersterer hatte in Mack'S Schuhstore. Letztere in HayS' Schuhstore ein Paar Schuh gestohlen. Ferner wurden Aron Wal lace, der $15 von Peter Balz gestohlen hatte und JameS McBride und Ab McPeake wegen Einbruchs bei Wm. Hol angeklagt. tF Die Commission, welche sich nach EvanSuille begeben hatte, um zu unter suchen, ob die vom dortigen .Journal aufgestellte Behauptung, daü zum Bau deS dortigen Irrenhauses schlechte? Mate rial verwendet werde.' wahr fei. ist gestern hierher zurückgekehrt. Gouvernör Gray sagt, dak die Behauptung des .Journal völlig auS der Luft gegriffen fei und dab der Bau zufriedenstellend vorwärts schreite. 0" Rhoda McRea und Anna Mo Beide, zwei Frauenzimmer, welche der Falschmünzerei angkklagt sind, haben darum nachgesucht besseres Quartier als daS in der 5lail u erkalten, und. sie erhielten vorläusig in der BesterungSanstalt Unterkunft. Rhoda McRea wird demnächst als Hauptzeugin in einem Mordprozeffe zu Bloomington zu fun giren haben. Sie befand sich zur Zeit in einem Wagen in welchem ein Mann ermordet wurde. tZT- William PitlS wurde unter der Anklage $5 gestohlen zuhaben, eingesteckt. Er kam gestern Nachmittag in dieWoh. nung von W. W. HuSband, No. 632 Illinois Strabe, stellte sich als Silber plattirer vor und fragte die Frau, die allein im Hause war, ob sie nichts zu platten habe. AIS er wieder fort war, bemerkte die Frau, daß der Bursche eine grobe Leidenschaft für Silber haben müsse, denn, fünf Silberdollars waren mit ihm verschwunden. Er wurde hrute Morgen vom Mayor dem Criminalge richt überwiesen. Vor diesem bekannte er sich schuldig und wurde zu zwei Jahren verurtheilt.
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