Indiana Tribüne, Volume 8, Number 230, Indianapolis, Marion County, 7 May 1885 — Page 3

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Wandle Krauler IS HenSmittel an nu 4i t!r suchen TZittel kurtrte in Dea eiste .''UJ. Chne die Anwendung den Kräutern würde die r diztnische W,!?kn,!baft riachtl-S sein: nd deuno. gkdt die Ter.Lk'?, vrr Zkit dazin. &; bkften aller bkikmittkl ,u Knnftkn jener kräitige Wedi,iaen. die daS Th?:m so srhr schädieen, jn vernachlanigen. c P1 ' ' Flx I VOA ' m ? t."U c'j rsa rrrv I I fffeft L-V--1 1 .-.. , i? ine CcmBiziiiicn von werihdolle Sräuteri, ach der Vorschrift eine? rrgularea krzteS, der die iti RkrrN in seiner Privat-PrariS i ausgedehnten Tlat m.t Qrsgem Erfolg angewandt, sorgfältig in kammeuzejedt. ES ist kein etranf, sonder eine IZediua, die van dielen entert angewendet wird. J ist nkchztzdar für ThSdepste. teren und Leb er. Beschwer den. Nerven'Ablpa uvng, Schwäche. Underdanltchkett. ete.. und während eZ kuritt. wird ti da 3 hstem nicht schädigen. f Herr P. I. SodeZ. in im Eisengesckäft wohl b. lartnter ilaim in Safe Harbor, Pa., schreibt : ..Neia Sodn rcir durch da alte Fieber sebr it. g:nsrrnen. Cb:nia und sonstige Mittel kzalfea ibm nicht. Ich nad,m raa ju SlifilfT' Kräuter Bitter meine Zußucht und in kurzer Zeit war er ganz ehl.6. . Schellentrager. Apotdeker in 717 Ct.Slai Str., Clkveland, O., schreibt: Zdk itteri wird, wie ich er ,ngkehe. VN einigen der ältet?n und xrominenteften Lerzkea unser ladt erschrieden." Mlskller Sterb Vitters ? 525 Gornmerce Str., Philadelphia. iltx'i aagenAkr Wurm'Slzrud schlägt vie ft DÜVU JI&iRS Zlt 'chrit L2d bkße Sahu nach Louiavilla, Naahville, Mcmpliis, Chat tacooga, Atlanta, Savaunab, .Tacksonville, Mobile und New Orleans ist tertietl5aft für Baf, giere nach itm Glltn, tnt te:ltt Sfrct: z- ?.:rzz. pala, sSilaf- und Perlor-Wagen zwischen ßSteo irrt!) fisatltili ua" S! Lou'L end Lonisville ogtt. 53;33na?ffrl. Somfiri, ZchaL?Zk.Z: cid is-b dielet die ,Jeff" die alu zudiäsi'ze V. 'im. &, a. "25i. II. ?. Dorintj, Sffiftept 9;nt2l Pnffagi?Agenr, ?rdo?.Zr tJaftirgton und ZllwoiZ Cir., Jnirls K. "VST. AIcKenna, Superintendent. ener-Alarnl-Dignale. 4 ".n ylnan! uua starte. $iünvzMr;Ui-2titt C3itinw:l. C-'iira; nd Slätt Kr,:!. 7 Stcbti nd irricht,'SM Slraö. s k??i7Z?r r.d Ä7?v.??:::s K ?g'.7'iZon u.-.d SerdTt7Lte. l? 5,as?it4u.zeUZ &r. nsi -RJl S. ?Z 5lar.is d??N 2?i?n o. ti ?;rfei) und ort Qin Av". 15 .u L.td i-taa'-itiiJ Ji.i 3 ttnfttar Lve. und f; 1T 9: "Eos. ttn; ?'e: 5t?. I? a-rircr:; 2ir. a ii 'flaUU Cut. ri tft und ?o; i 51. i25 Tseze -.Hn. uni 5t5ir.t ti. 12i Z:az nnd CU?ntt S:e I2ü Kenoica ud bnt 5n. lüti tnÄcC urJ;:ix!n A? 117 STKnur.'.-SiSiui. 13 ir.::siSw. urc äu c'.i 131 Zlatesu uns Morrison Str IS2 Asiainvion und Sicht? Ltr 13 Colg L?. und .ki' -?tr. 1ZS Sc Sr. v.nd T:law:: Si,. e'.zwac nd'.chiga Str. 21 S:. Ie V., nO 32uioi. HZ f tnfIoania und PrzN Str. 5!o. k. Snzine HyZs Sech?, nee ?nn, jRijf.ffxrti urd t?:. ;aix o. 7 32ino;l nr.b ichigan 5ir. X8 ?en;;f5Uax.ia Äir. uni &onr 2. Vttiftsstxvi und Vierte (Ltr. 2'J Tknneff und Er.Sian Str. Z!3 e?n;,'.?äniz und M'.chiZn St:. 2i 22tni und Herbert 6t? 31 Indian So, und Mtchign Str. 2 ttttta't und EteUtiit Str. rü aiifomii uai Lermsnt Ct;. .5 und Ne Z?o?k Str. J.-kk:ana Liv. und St. iia tt :17 Ctcto?ua. 8 S'zZe und Nerd Str. S? VZichtgan und Sgn St, 21Z ZZ? und Walnut Str. 313 West und Dritte Str. 314 CUDnt und Hss?d Str. 41 Washington, n,; West Ttr. 4 Vitznd,rf und Washington : U VZiffouri und Neu, Z)crk Str. 45 Blridis und Z2:l'.nz:on in. 15 32molJ und Clo 2t. 47 TenneZse und ÄsZhwgton Ctr. 4S ingzn'l Por! $zl,t. M9 Jndiansla. 12 isiouri und Xtarijlanti I. .il3 VWs?p?i und Söabss'4 Str. 413 rgussn'I Pork $of. 421 I. . W. KounV fioul. &3 Jnsane yiuv,. gcinötl und 5Um3 C;i. JZinsiZ und fimünana Sk, bZ ZSeS und RcZany tr. 54 VS und S.'Uti Stz. , 55 Tenffk und vrzi, S'r. K7 ridtan und S?a? Str. XtdtZsn 'Zr,. nd Viorr itr. L? adtZcn e. 2'.-.:?? -51Z Oft und Nocked ?tr. llZ Kr.tuS, 25. und 41;:i ? 314 Cnian undDKiJ et: 516 31iniJ 5 Hr.-.i 45 517 Kcrria r.nd 2t;.ns5 Ctr. 41 Öcuti nsii Dilm :re tt, C3 5nnZ?:rs.iü und 2ouif.arta 63 ielaoct and RcJi;:? Kt:. 64 O? und NeZatt? S. LZ LbZktk ür.i 35i:jU:u 25. k7 Elrjiaii ?2. und rabitjaa Ctt 63 Oft d aburi eu. 69 Pnns?lvai Sir. und F!d,?sn . 612 VcZernan und jov.txii) ti. 71 Ciiatnti 22. nehl H?.:sn Cts. T2 Oft und Seorzia Str. ,Z Oashlnzton end ntStt Str. 7t fttxna und ejrji' if tr. 7SZsceS Ä?.ud ir.. 7rj und jaiel f 0ziutatv.und ZVUlsn. 7 juifif lv. unftXltot. -712 Srruc yaö Prospekt Str. 714 agU1i und üaurei c. 714 .':2ug? und Okve Ztr. 715 eld uns reicher t:. ßl sw erse Str. 2 L:;wat' h Llss2r, ül Oft und 4a:l5ir. M R satt und Dastdisn St! Tauö lsm,nSnrtalt. tö r. Staate u a:tr.ai. Cnental und Wasdinzt t, fernen sa::nz. 12 3lattjui; :0fl Eft:V.tnP2Si 13 iKcr!t r..-.d odi 3t:. 14 0W und Harz 9t aryland ne IZeridian Zlt. 1 Stnttsn nns Seorgia Sirss. BioatTignal i-vi und Z'ten wiederkzolr, zr?kitr Sl,l. . . T V - S-3 Sianat tur öcuii.uu. ?t Scknäge, Feuer au. tt Si,iäge.Feur au, 2..l a.!.1n. TTIliX ad

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Neuestrr Roman von G. G. 9 r a n z o i. (FortsetzungEs war eine furchtbare lkiilddeit, so voll von Gift ulld Jammer, wie sie fetten ein Mensck zu durchleben verdammt war. Die Ehe meiner Eltern, ihr Verhältniß zu einander es war die 5)ölle. Georg ! Man lernt in unserem Berufe viel Furcht bareZ keninn, ?!ehnlichem bin ich kaum wieder begegnet. Wie sie aneinander kamen, weißt Du. das wei alle ä?e!t. Ich bin überzeugt, fcafc sie einander nie geliebt haben, ihre Schönheit hatte seine 2imie gereut, und ihr mochte seine ablasfung geschmeichelt haben. Gleich vie! ! von der Stunde ab. die sie unlöslich an einander gekettet, haßten sie Eines da Andere, wie nur ein Mensch den Verderder seines Lebens hassen kann. Es ist schwer zu entscheiden, von wem die Schuld ausging, vielleicht lag sie zu nächst an meinem Vater. Vielleicht wäre ihm die rohe, beschränkte Frau dankbar dasür gewesen, daß er sie zur Frau Ba ronin gemacht und in eine höhere e bensstellung erhoben, wenn er ihr nur eiw wenig Geduld und Liebe geschenkt hätte. Aber daö hatte er wohl nie vermocht, er haßte sie als die Ursache seines Unglücks, und sie vergalt es ihm zehnfach' durch Hohn und Sckimpf, und indem sie ihn, der ohnehin fo tief gebeugt war, zum Spott und Gerede des Städtchens machte. Zwischen diesen beiden Menschen wuchs ich aus. Ich hätte ihr Verhältniß früh erkennen müssen, auch wenn sie eö mir ängstlich verbehlt hätten, aberdas thaten sie nicht. Oder: vielmehr er versuchte eS, aber das war Grund genug für sie, mich geflissentlich in den Hader hineinzu ziehen, weil sie erkannte, dan dies eine Waffe sei, ihn tief zu verwunden. Und ali sie sah, daß er mich abgöttisch liebte, wie eben eln Unglücklicher die einzige Freude und Hoffnung liebt, die ihm das Schicksal gelassen, da haßte sie mich. Deshalb, nur deshalb sie wußte, daß jedes Schimpfwort, jeder Schlag, den sie mir versetzte, sein Herz traf. Kein Wunder, daß ich sie ebenso haßte und fürchtete, als ich meinen Vater liebte und verehrte. Wie eS um ihn stand, wußte ich fchon als fechsjähriger Knabe ganz genau : er hatte eine Bürgerliche geheirathet und das durfte ein Sendlingen nicht ! Darum hatte ihn sein Vater verstoßen, darum mußte er sein Leben in Kummer und Elend verbringen, in dem armseligen Neste, too ihn die Leute seines Unglücks wegen verhöhnten. Meine Mutter war unser Fluch ! O,ivie ich sie deshalb haßte, wie sich bei jeder Mißhandlung, die ich von ihr erlitt, mein herz mehr und mehr mit bitterem Groll erfüllte Dich schaudert es,Georg? unterbrach er sich. Dieser Blick in eine Kindesseele macht Dich beben ? Aber so war es, und Du sollst Alles erfahren, wie es war. Wenn ich dennoch nicht schlecht wurde, so danke ich dies meinem Vater. Ich war fleißig, weil es ihm Freude machte, war gegen die Menschen gut und hilf reich, weil er es gebot. Er war oft krank; was aus mir geworden wäre, wenn ich ihn schon damals verloren hätte und unter der Ruthe meiner Mutter aufaewachsen wäre, wage ich nicht auszudenken. Dies Schlimmste blieb mir erspart; er hielt seine Hand über mir, und als wir nach Klagenfurt kamen, begann er neu aufzuleben. Der Umgang m,t Gebilde ten erquickte ihn, er hoffte und strebte wie der. Aber nuu begann die Mutter zu kränkeln und wenige Monate nach unse re? Uebersiedlnna starb sie dahin. Wir freuten uns Beide nicht über ihren Tod, aber was wir empfanden, als wir fo am offenen Sarge standen, war doch nur eine Art stillen Grauens. Nun kamen friedlichere Tage, doch währten sie nicht lange. Die seelische Qual hatte meines Vaters bestes Mark verzehrt, da? rauhe Bergklima seine Lunge geschädigt. Die milde Lnft der Ebene schien ihm eine Weile wieder Genesung zu bringen, dann aber brach die tückische ranlhett mit aller Kraft aus. Er täuschte sich übe: seinen Zustand nkht, nur mich suchte er im Hosfen zu bestärken, und dies gelang ihm auch. Als nach einem traurigen Wmtcr in den ersten Frühlings tagen sein Husten leichter wurde und seine Wangen stch rötheten, da jauchzte ich thS richte? Knabe aus er aber wußte, daß es die ToveSrojen waren Und darnach handelte er. An einem Maimorgen ich hatte eben mein vierzehntes Jahr vollendet trat er in der ersten Frühe an mein Bett und hieß mich rasch die Kle.der anlegen. Wir ma chen einen Ausflug," sagte er. Ein Wa gen stand vor der Thüre. Wir fuhren aus der schlummernden Stadt, dem Wörthersee zu. Der Morgen war so schon, mein Vater so liebreich eS schien mir die fröhlichste Stunde, die ich le genossen ! Bei Maria.Wörth bog der Wagen vom seeuser av, den Tauern zu, in ern sein ges Thal, bis wir am Fuße eines Beraes hielten, den eine Ruine krönte. Langsam stiegen wir den verwilderten Fußpfad em por; dem armen Kranken kostete jeder 1 . JV " C cyr-il .'luye uno cymerzen, aver wenn abmahnte, in schüttelte er m finurit. .s mutz lernr jagte er mtt jettsam ern ster Miene. Endlich hatten wir den Gip fel erreicht. Von dem alten Gemäuer stand wenig mehr ausrecht, Reste der Rmgmau ern und ein Thorbogen. Blick' da em por !" sagte er feierlich. .Kennst Du da? Wappen?' ES waren zwei Schwer ter, zu einem Andreaskreuz zusammenge leot, vier Sterne in den Feldern. Euer Wappen?- fragte der Anwalt. Der Präsident nickte. .ES waren die Reste der Sendlingen bürg fuhr er fort, .einst unser erster Be sitz auf österrelchilchem Boden. Dies sagte mir mein Vater und begann die al ten Geschichten zu erzählen, wie unser Ahn eilt Vetter deS Kaisers Konrad gewesen und a!S ein Mächtiger des Reichs in Franken und Schwaben gesesien, wie dann sein Urenkel, einem Habsburger in l5reundschast verbunden, nach Körnten ge kommen und hier das alte Wappen zu neuem Ruhme aufgerichtet. .Das war der letzte Sendlingen, der seines Namens würdig schloß er, .der Letzte!- J Vater!- schluchzte ich. .ua- !H kan und vermag, wird geschehen, aber.auh All wild ein &Nttt5 Look m

Mir !" unterbrach er mich. .Ich habe elend gelebt und werde elend sterben! Aber ich will mein Loos nicht beklagen, wenn es Dir zur Warnung wird Höre, Victor, mein Leben zählt nach Wochen, vielleicht nach Tagen, aber sofern ich meine Vettern recht kenne, wirst Du nach meinem Tode nicht allein stehen. Sie werden nicht vergessen, daß Du ein sendlingen bist, so lange Du selbst eS nicht vergißt '. Und daß Du dessen eingedenk bleibest, habe ich Dich hierhergesührt, ehe ich sterbe! " .Unglücklich: Kinder werden früh reif fudr der arme Mann fort. .Du bist trotz ' Ä - n

all meiner zxtoc em zeyr ungluaiicoev Kind gewesen, Victor, und Du weißt darum längst und ganz genau, woran mem Leben gescheitert, schwöre mir. denen eingedenk zu bleiben und Dich . T" . streng un) eyrenuasl zu suyren, wie es eines Sendlingen Pflicht ist!Ich schwöre es!" sUeL ich unter hra neu hervor. Und noch Eins!" fuhr er fort. .Ich muß es Dir sagen, obwohl Du noch ein Knabe bist, aber mir bleibt keine Frist mehr und lieber jetzt, als gar nicht! Es betrifft die Frauen. Du wirst gemeiner Lockung widerstehen, ich weiß es. Aber wenn Dir je eine begegnet, die edel und gut ist. ledoch nicht Deines Range, und wenn Dich Dein Herz zu ihr hinzieht, gebieterisch, unaushaltsam,daß Dir zu Muth: wird, als müßte es in Deiner Brust brechen und bersten, wenn Du sie nicht gewinnst, so fliehe sie, denn es rann kem Segen daraus werden, sondern nur Fluch für Euch Beide Fluch und Reue, Victor glaube Deinem Aater, der die Welt kennt, wie sie ist. ..Schwöre mir, daß Du eine Bürgerliche nie und nimmer zu Deinem Weibe machst!" Ich schwöre r wiederholte ich. Wohlan sagte er feierlich. Nun habe ich meine letzte Pflicht erfüllt und bin bereit Laß uns gehen, Victor!" Er wollte sich erheben, aber er hatte der kranken Brust mehr zugetraut, als sie vermochte; er sank zurück und ein Blutstrom drang über seine Lippen. Es war ein furchtbarer Augenblick. Da stand ich, starr vor Schrecken, rathlos und hilflos neben dem Verblutenden und als ich um Hilfe rief, da hörte mich Niemand in dieser tiefen Einsamkeit Ich mußte zusehen, wie das Blut fort quoll, bis mein armer Vater ganz zusammenbrach. Ich hielt ihn für todt, aber er war nnr ohnmächtig geworden. Ein Hirte vernahm den Schrei, mit dem ich neben ihm niederstürzte; er holte den Kutscher, sie brachten uns in den Wagen und dann nach Klagenfurt. Zwei Tage später war mein Vater ver schieden. . . ." Er hielt inne und schloß die Augen, dann holte er tief Athem und fuhr fort : .Du weißt, wie es sich serner mit mir fügte. Den Sterbenden hatte seine Zu verficht nicht getäuscht : auf den schuldlosen Knaben, den Letzten der Sendlin gen, strömten plötzlich Wohlthat und Güte überreich nieder. Es wär seltsam, wie dies auf mich wirkte, weder rührend, noch erhebend, noch demüthigend. Was mir Gutes wurde, empsing ich wie ein gebührendes Recht; man gab es nicht mir, sondern meinem Geschlecht, als Vcrgel tung seiner Verdienste, und diesem hatte ich es dadurch zurückzuerstatten, indem ich mich seiner würdig erwies! Ich hatte Sinn für die Künste, ich stellte im Tanzsaal, m der Studenten kneipe meinen Mann, nur in Einem blieb ich freudlos : ich hatte niemals eine Lieb fchaft Mich schreckte meines Vaters Mahnung und jenes alte Wort : .Ein Sendlingen darf kein Schurke werden! Und wie sehr auch sonst die folgenden Jahre der Reisen meine Anschauungen wandelten, hierin blieb ich mir treu. Allerdings kostete mich dies keinen schweren Kamps. Manches Mädchen je ner Kreise, in denen ich verkehrte, war mir liebenswerth erschienen, geliebt hatte ich keine. Geschweige denn eine Bürgerliche, deren ich kaum eine naher kennen gelernt! So galt ich auch nach dieser Richtung als ein musterhafter junger Menjch zu musterhaft, meinte Mancher, vielleicht nicht grundlos. Aber wer mich zur Zeit, da ich den Staatsdienst antrat, für einen gemüthlofen Rechner hielt, der an tener Stelle, wo Anderen em fühlen des Herz schlägt, nur eben die Liste der Vordermanner trug, welche er m der Kar riere um jeden Preis überholen wollte, that mir doch schweres Unrecht. Ich war ehrgeizig, ich strebte besondere Beforde rung an. aber nicht durch Kniffe und Ranke, sondern durch besondere Ver dienste. Und was nun gar mein Herz betrifft ach! Georg, wie bald sollte ich erkenr-en, was Herzeleid ist und Glück und Rausch, und Liebe und Verdammnlk!" Er erhob sich, öffnete den Schreibtisch und tastete nach einer verborgenen Lade. Doch öffnete er sie nicht ; er schüttelte den Kopf und zog die Hand zurück. .Es würde doch nichts nützen !" mur melte er und brütete eine Weile schwei gend vor sich hin. ' .Das fällt in -Deine, erste Amtszeit ?' mahnte. der Anwalt. .Ja," erwiderte er. E3 war. vor mehr .als zwanzig Jahren, im Winter 1332. Ich hatte ebenmeinIProhejahr am LembergerGubernium zurückgelegt. unter den Augen meines nächsten und liebevollsten Verwandten, des Vizepräsi denten Grafen Warnberg. Er war mein Oheim, der Gatte der einiiaen Schwester meines Vaters. Gegen diesen hatte er einst grausame )arle erwiesen, mu wurde er ein zweiter Vater. Seinem Vorschlag, meinem Wunsche gemäß, ward ich nun als Strafrichter an das Bezirksamt Sul zawa befördert. Der Posten galt als der si,mms:e des Sprengels, mir und mei nem Oheim schien er der paffendste für mich, weil ich hier binnen kürzester Frist vollgiltige Beiveise 'meines Könnens zu erbringen vermochte. . Als ich -diese Herren Boiaren kennen lernte, der gebildetste zehnfach unwissen der, der feinste zehnfach roher, der zahmste zehnfach zügelloser als der unwisscndste, roheste. zügelloseste Junker. des Westens, da schien mir die Wahl leicht: ich ver grub mich in meine Akten und Bücher. Aber der Mensch kann den Menschen nicht entbehren und ich war so jung und verwöhnt und mein Gemüth so bedürftig nach einem Aufringen auS den trostlosen Eindrücken deS TageS: nach wenigen Wochen ward ich mürbe und nahm die Einladungen un. Die Feste wattn recht einsörmig: zu

ersl wurde übermäßig gegesien.dann über mäßig getrunken und schließlich bis in den hellen Tag Hazard gespielt. Da ich mich mäßig hielt und keine Karte berührte, so galt ich bald als ein langweiliger, ja un aussteh.icher Geselle. Auch die Damen waren dieser Ansicht, denn weder sührto ich anzügliche Reden, noch wollte ich die Blicke verstehen, mit denen ich zuweilen begnadet wurde. Daß man mich gleich wohl fast täglich einlud.war nicht verwun derlich; ein leibhaftiger Ncichsfrciherr war doch inlmrhin ein seltener Schm'.tck dieser .Salons", und manchem dieser

sauberen Eoelleute mochte es auch wünschenswerth erscheinen, sich mit dem trafrickter für alle Fälle auf guten Fuß zu stellen. Einer von ihnen hatte besonderen Grund daui. ein rumänilirter Griecke. Alexander von Mirescul; sein Gut lag hart an der moldauischen grenze und galt als Mittelvunkt des Tabakschmuaaels. Zu fasten war er nicht ; als ich ihn zum ii ni r rre !jf. r. v w ersten cai iay, vegriff iaj anen, oaz: oies ein schwer Stück Arbeit sein würde; der . cv . v , k. ... r,iii.. st eine taiin mir. uem gcicci, jcuigeu vye rfit mackte mir den Eindruck, als bestände er nicht aus Fleisch und Knochen, sondern . i . m: v aus ronoensiriem xju. limme uno Wesen paßten dazu. Er war offenbar viel gebildeter und manierlicher, viel schlauer und niederträchtiger, als die Anderen. Dieser erste Eindruck hielt lange vor : endlich wußte er mich doch in sein 5auZ tu brinaen: es stimmte mick allmä lig zu seinen Gunsten, daß er mindestens I inr 0iJTiHrt mi rtttf WsiÄTirtfim iti vmifc jvjit;utiv) imv vtiuy mi machte ; er war ein leidlich gebildeter Mensch und schwärmte für deutsche Kul tur nicht so platonisch wie seine Standes genosien für die französische. Mirescul ließ feine Mädchen durch eine deutsche ErfA &tfX AlltA m t ViT t t mt jititiii irnutti, uuit iwit -CHwwuiyii deutscher Werke an und las sie wirklich. Ich aber sehnte mich nach der Atmosphäre eines gebildeten Hauses und eines Abends fuhr ich hin. Diefer Abend hat über Jahre meines Lebens entschieden oder vielmehr, wie ich seit hente weiß, über mein ganzes Leben. Ich bin kein Lügner, Georg, und kein Phantast; es ist die buchstäbliche Wahr heit; ich habe dieses Mädchen vom ersten Augenblicke geliebt, da ich eZ sah. . Der Anwalt blickte erstaunt auf. .Vom ersten Augenblick wiederholte Sendlingen, und die nächsten Worte ran gen sich hastig von seinen Lippen : .Ich trete ein, Mirescul bewillkommnet mich; mein Auge schweift über die Schwarz und Grauköpfe hin; die bekannten fcharfgeprägten, brünetten Gesickter. Nur eines ist mir neu : ein fei nes, schznes Mädchenantlit) von schweren, aschblonden Flechten umschlossen. .Unsere Erzieherin, Fräulein Lippert sagt Frau von Mirescul, der Richtung meines Blickes folgend, mit leisem Lä' cheln. .Dies weiß ich ja," erwidere ich nervös, fast ungeduldig ; ich hatte es ja wirklich sofort errathen. Die Dame sieht mich befremdet an. ich aber erhebe mich und eile zu der Einsamen hin: einer der frechsten, dieser Gesellschaft, der kleine, kahle Popowicz, ist aus sie zugetreten ; ich fürchte, daß er sie durch ein frivoles Wort verletzen wird, wie soll sich das arme, blaffe, schüchterne Kind allein dieses Menschen erwehren ? Nun hat er sich vorgebeugt und ihr mit insolentem Lächeln etwas zugeflüstert, aber im nächsten Augenblick prallt er zurück, wie von unsichtbarer Faust an die Wand gefchleu dert, und doch war es nur ein Blick dieser sanft verschleierten grauen Augen, die nun in so kaltem, hartem Glänze blicken, daß ich erbebe, als sie auch mich streifen. Aber sie bleiben auf mir haften und blicken jäh lingS wieder so rührend bang und hilf los Endlich habe ich mich zu ihr durchge wunden; vordem greisenhaften Burschen brauche ich sie nun nicht mehr zu schützen, er ist verschwunden, ich kann ihr nur die Hand entgegen strecken und fragen : .Hat Sie der Elende beleidigt?Sie aber faßt meine Hand und hält sie fest, als müßte sie sonst zusammensinken; die Lider schließen sich, eine Thräne zu zerdrücken. .Ich danke Ihnen," stammell sie. .Sie sind ein Deutscher, nicht wahr? Baron Sendlingen? Ich errieth es so fort, als Sie eintraten! Oh, wenn Sie wüßten !" So vergeht eine Stunde, vielleicht mehr, wir merken e nicht; wir ahnen eö nicht, wie sehr unser Benehmen den Anderen auffällt, bis der Hausherr heran tritt : seine Frau bitte um meinen Arm. Wir gehen zum Souper; das Mädchen fehlt an der Tafel. .Fräulein Hermine pflegt sich stets schon früher zurückzuziehen," bemerkt die Hausfrau mit demselben Lächeln, vie vorhin. .Nach dem Souper empfehle ich mich, Mirescul hofft, mich bald wiederzusehen, ich verspreche es eifrig: So bald als möglich." Und während ich durch die schneelichte Winternacht heimfahre, wiederhole ich mir dies Wort immer wieder, denn wie sollte ich sürderhin leben, ohne sie zu sehen? Und Thatsache ist, daß ich von jenem Abend ab wie verwandelt war. Zwei Tage zwang ich mich, die Amtspflicht zu erfüllen, am dritten war ich bei Mirescul in Oronesti. Der Mann war zu schlau, sein Erstaunen zu zeigen, er floß von Freude über, schlug eine Spazierfahrt zu Schlitten vor, und weil der große zerbro chen war, mußten wir paarweise in klei nen fahren. Ich mit Herminen. So war eö auch bei unserem ferneren Beisammensein in den. beiden nächsten Wochen. .Und unmittelbar, wie in einem Athemzuge folgte dem Glück daö Elend, dem berauschendsten Glück daö jämmerlichste, häßlichste Elend " Es war in einer stürmischen Märznacht, ich w,ar auf dem Gntshof geblieben weil meine Pferde krank aeworden.wabrlckeinlich durch das Futter, daö ihnen Mlres cul hatte reichen laffen. ... Er hatte mir ein Zimmer neben dem Herminens ange wiesen Und am zweitnächsten Morgen ich sitze in meiner Amtsstube tritt der Ji nanzkommiffär vom nächsten Grenzamt, ein derber, ehrlicher Graukopf, der ehe malS als Hauptmann in der Armee ge dient, bei mir ein. . Wir haben den Schurken endlich meldet er. .Er hat plötzlich alle Vorsicht vergessen. Heut' Nacht faßten wir ihn. als er just hundert Ballen Tabak in

seincn Speichern abladen ließ. Hie? ist

er Mirescul tritt ein, von z'vei Grenz Wächtern geleitet. Theurer Freund !' ruft er, ich komme mich über eine nner" j hörte Gewaltthat zu beschweren.!IÄ sinne ihn wortlos an,' er hat ia 4. . . i. , . I oaz noa,.. nrnt) seinen .xrenno zu n?n::cn wie ost habe ich ihn in Den legten Wochen so genannt. Schicken Sie dies: Menschen weg fährt er frech fort. Ich schweige Der Eommissär blickt mich erstaunt an; ich nicke stumm' da ;uckt er die Achseln und verläßt mit seinen Leu- i ten das Zimmer. Also kurz und gut sagt Mirescul, .meine Verhaftung war ein Mißverstandniß; die Leute mögen mit einem Verweis davonkommen !" Das muß erst untersucht werden er widere ich endlich. Unter Freunden glaubt man einander znfö Wort!" Pflicht geht vor Freundschast Da l-altca Sie es anders als ich erx'ibixi er un tritt nod nabcr an mich heran. Es wäre meine Pflicht gewesen, ein ehrbares Mädchen, welches wie ein Familienglied in meinem Hause lebt, vor Verführung zu schützen. Es wäre nun meine Pflicht,JhreMaitrcffe mit Schimpf und Sch.'.nde'über die Schwelle zu jagen. Ich bringe der Freundschaft das Opfer, diese Pflicht,;,, Unterlasten!... Wie mich dies Wort traf, ich suhle es noch heule, aber schildern kann ich es noch heute nicht. Er geht; ich bleibe allein mit meiner wilden Reue, meinem hilflosen Jammer. .Das war die schwerste Stunde meines Lebens, Georg die heutige ansgenom mcn. So hilflos, wie damals ich, mag sich vielleicht ein Mensch suhlen, welcher plötzlich erblindet ist, und so verzweifelt eine arme Seele, die doch dafür fuchte ich vergeblich nach einem Gleichniß! Das Qualvollste war mir der Zweifel an der Geliebten ; der haßliche Verdacht, ob sie nicht bewußt ein Werkzeug in der Hand dieses Schurken gewesen. Und selbst wenn ich diesen Gedanken niederrang, wie viel des Bitteisten blieb noch übrig ! Ich handelte schmählich, wenn ich um ihret willen meine Pflicht vergaß, schmählich, wenn ich sie rücksichtslos der Rache dieses Menschen preisgab ! Sie hatte ein Recht aus mich durste sie mein Weib werden? Ich mußte meine Pflicht erfüllen als Richter wie als Mann von Ehre; ich mußte Mirc?cul verhaften, Hermine zu meinem Weibe machen. Ich ging, kaum daz; es Tag geworden, in meine Amtsstube, ließ den Schreiber aus dem Schlafe wessen, und diktirte ihm das Protokoll über die Anzeige des Kom miffars und eine Vorladung an diesen. Dann schrieb ich einige Zeilen an Her Mine, ich bat sie, sofort jenes Haus zu verlaffeu und zu.mir zu kommen; vertraue aus Kott und mich silon ilb. (Fort'edurg folgt.) Das einzig wahre Rm reinigt ds5 Blut, rezulkrt die Lebtt und Niere und bringt die Eesnnö ,r,i uiiu uruii ier aprna nuecer. DvSprxüe, Appetitlosigkeit, Unter ifflieu. juainnan-gei uno mm feit unbedingt geheilt. Knochen, Muskeln und Nerven empfangen reue Kreft. lZZ belebt den Eeijl unv rrüst'Zt da Eeytrn. die n ,,l,weivNchen o ''che:b,n leiden, finden in Dr. Harter' Iron a:o tlaLZtni, schnell wirkeudeS Heilmittel. LZ ?-:-?t liarcn u.cint. Die Versuche eS uschjumachea, er l.l kn nnr die Vellcd:heit deS echten. Probire nicht cndrre, sondern brauche daS echte, beste. g' ZnXa Eure dresi an Tne Dr. Harter Meä. Co."V B 6t.liOri Mo., um unser "Dream Book " da 1 i tki leUjorae und übliche a!mtft uHllt, W tofteafttl ja fcelcnca.' . Zeffcrson-Haus, Zlo. 61 und 63 Hft Sonty Straße. Deutschks Gast - Haus ! Accbtc deutsche Kost ! BT Einzelne Mahlzeiten oder im Abonne. ment. Möblirte Zimmer nebft Kost. 5Bohir 8)enrzz Griinert, Eigenthümer. rclMleacoini's berühmter BUS - Gssßg absolut rein und der beste im Martte. Dieser Essig wird in QuarKrügen verkauft und mir geben mit je:m Kruge in Geschenk. Ti St $tU begehen cu3 filberplattirten Laster, Eß. und Theelöffeln, Mksser und Gabeln, G!aaaren, Ta schentüchern. Binden, Bilder, Schmucksachen u. f. ro. Die? geschieht zum Zirecke der Reklame VreiS per Krug .... 10 5tS. V'i allen Groeers zu haben. Mrk Mall i 510. 37 & 30 Süd Teladare Straße. DaS größte,schonste und älteyeLokal in derTtadt Vetrlnke alle? Art, soi: kalte Sxisen..Btr zägl'che Bedienung. Di prachtvoll tngertchtete Hülle steht Vereinen, Logen und r.vaten ,ur Abhaltung vnällen, Son jetten und Versammlungen unter liberalen Bedingungen ur Verfügung. Jaool 13o, Geschäftsführer. raniMi 0 pnn in Im um ul j J J entferne ich. ohne jede Lorkur. in zwei Etun L den gefahrio und sicher durch mei neu t htäiti deutsche Bandurm,Mittkl. Diese Mittel bat dinen Geschmack, ist leicht einzunehmen und wirkt besser it alle Mittel der Welt, ver Erfolg wird garavtict, Prei AS. Carl ringfol, Deutscher Spezialift, ROCnfiSTEß. K. T.. 173 A.vAwr Str. C. B. FEIBELMAN, Deotschn Friedensrichter. vjaetioo of tho Feacc.) vureau ; tlo, SO Oft ffottrt Crrof. Lohnumg: No. 127 Nord Nobl tr. Hypotheken, sowie Beimachten für Europa it. bii litt kglichst diSig Pnife ukrfi,L

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