Indiana Tribüne, Volume 8, Number 228, Indianapolis, Marion County, 5 May 1885 — Page 1
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Avrfa r wwy ww SührgüNg 8. Office : Ao. 120 OK Marölaud Straße. Nummer 228. Indianapolis, Jndiana, Dienstag. Yen S. Mai 1885.
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Neues per Telegraph.
WettersuSsichten. Washington, D. C., 6. Mai. Stellenweise Regen, Südvind in West ind umschlagend, unbedeutende Ver ünderung in der Temperatur. V erHafte t. Lafayette. 6. Mai. Ein Mann, der seinen Namen als John Flynn an giebt und der Beschreibung de Manne? entspricht, der den Raubmord aus der Monon Eisenbahn beging, wurde verhaltet. Wieder ei n HauSei nsturz New V o r k, 5. Mai. Heute in der Jrühe stürzten di: Häuser No. 55 und 57 Atlantic Str. in Brooklyn mit lautem Krach ein. Mehrere Personen wurden verlebt und mehrere getödtet. WaS HinttkhauS der Ubbott Gebäude, in welchen sich verschiedene industrielle Etablissements befinden, stürzte ein und gerieth in Vrand. DaS Feuer theilte sich auch dem Hauptgebäude mit. Fünf zehn Arbeiter sollen sich unter den Ruinen befinden. , Eöitoriclles. ES ist in Europa sast noch nie vor gekommen, dak daS Militär, wenn eS galt, einen Aufruhr zu unterdrücken, nicht erst versuchte, die Leute durch blinde Schüsse auseinanderzujagen. Bei Le mont schob gestern die Miliz gleich daS erste Mal mit Kugeln. Die Nachrichten über den Zusammenstob zwischen den streikenden Stein brucharbeitern und den Milizen sind derart, da& man ein klares Urtheil noch kaum fällen kann, doch scheint der Vor gang derart gewesen zu sein, dak er nur dazu angethan ist, uns in unserem Urlheil zu bestärken. Die Steinbrucharbeiter bekamen einen Lohn von ZI. 50 per Tag. Bedenkt man die Anstrengung eines Arbeiters im Steinbruche, so wird man wohl zugeben, daß der Lohn herzlich schlecht ist. Die Leute wollten $1.75 haben, eS wurde verweigert und sie standen aus. Nun ersolgte da? gewöhnliche Spiel, daS sich immer wiederholen wird, so lange eS selbst in den besten Zeiten eine Ueberschußarmee unbeschäftigter Arbeiter giebt. Die Steinbruchbesider fanden Leute, welche Willens waren, sür $1 50 zu arbeiten, und die Strikerö wollten sie nicht zur Arbeit lasten. DaS ist nun freilich nach unseren heu tigen Begriff:, welche kein Menschen recht, sondern nur EigenthumSrecht ken nen, ungesejzlich. Man versetze sich jedoch nur einen Augenblick in die Lage dieser Leute. DaS Gtsed verlangt von ihnen, daß sie ruhig zusehen, wie Andere ihre Plätze einnehmen, zu dem niedrigeren Lohne arbeiten, sie um daS Resultat deS StrikeS bringen, und sie zwingen, mit Weib und Kind zu hungern. Liegt daS in der menschlichenNatur? Ist eS nicht vielmehr menschlich, ist eS nicht natürlich, daß der in der Brust die ser Leute angehäufte Groll überkocht, und sie, weil ihnen Niemand hilft, sich selbst zu helfen und daS natürliche Recht zu leben, selbst zu schützen suchen? - Sind Leute in solcher Lage nicht eher bedauernSwerth, als verdammenSJerth, und wäre eS nicht am Platze, daß man selbst unter heute geltenden Einrich tunaen nach anderen Ordnungsmitteln suchte, alS nach Kugeln und Bayo netten? Drahtnachrichten. Die Feier in GettySburg. Getty Sb urg.Pa., 4. Mai. Der Zug auf welchem sich der Präsident Ele veland, der VicePräsident HendriSS, die SekretäreEndicott, Lamar und VilaS und etwa 200 Veteranen der Potomac Armee befanden, traf gegen Mittag hier ein. In Baltimore hatte sich eine große Men schenmenge auf dem Bahnhofe eingefun den, jedoch zeigte sich der Präsident nicht. Ebenso war eS auf anderen Stationen. In GettySburg wurde, als der Zug in den Bahnhof elnfuhr, ein National Salut abgefeuert und der Präsident vom Gouvernör Pattison von Pennsylanien und Congrebman Swope begrüßt. Die Gesellschaft wurde in Kutschen nach dem National Friedhose gebracht, wo Gouverneur Pattison im Namen deS Staates Pelinsylvanien die Bewillkomm nungSrede hielt. Mqrtin McGinneS antwortete im Namen deS ersten Armee corps, und El'Gouverneur Curtin hielt ebenfalls eine Ansprache. Der Prä st dent und seine Begleiter besichtigten väh rend deS Nachmittags die wichtigsten Theile des Schlachtfeldes wobei die Gene räle Hunt und RosecranS die nöthigen Erklärungen machten. Um 6 Uhr kehr ten Präsident Eleveland, Viee.yräsident
HendrickS und die andern mit ihm gekommenen Herren nach Washington zu rück, anscheinend wohl befriedigt von dem vaS sie gehört und gesehen. Die Bete ranen bleiben bis morgen Abend. Feuer in Vincenn eö. V incen neS, 4. Mai. Gegen 110 Uhr brach in dem Waarenlager von G. S. Bailey in Green'S Opernhaus Feuer auS, daS sich rasch ausbreitete. DaS
ganze Gebäude, sowie eine Anzahl Fra mehäuser brannte nieder. Die zu Scha den gekommenen GeschästSleute sind Mo& und Matson. Ben Knieriero, L. John son. Green'S Leihstall. Spiegel. Gardner Sc Eo.. Mathen'S Apotheke. Die Post office. welche sich in demselben Gebäude befand, wurde ebenfalls stark geschädigt. Der Gesammtschaden beläust sich auf etwa tz100,000. Miliz und StrikerS. Joliet. JllS.. 4. Mai. Als die Miliz, drei Compagnien und eine Bat terie mit einer Gatling Kanone sich Le mont näherte, suchten etwa hundert Stri kerS sie auszuhalten. Die Leute schrien und gestikulirten wild durch einander und schleuderten Steine gegen die Soldaten von denen einige getroffen wurden. Der Sheriff sorderte die Leute auf auSeinan derzugehen. welcher Aufforderung jedoch nicht Folge geleistet wurde. DaS Eom mando .Feuer" erfolgte. Demselben wurde prompt Folae geleistet und die Menge stieß wilde Flüche auS, noch mehrere Steinwürfe erfolgten, di: So! baten fetzten das Feuer fort, drangen mit gefälltem Bayonet vor und schlugen Mehrere mit den Kolben nieder. Nach zwanzig Minuten waren die Aus ständigen zurückgetrieben und daS Schie ßen wurde eingestellt. Die Miliz bezog darauf zwei Meilen von der Stadt ein Lager. Jakob Kugawa und Henry Stiller wurden in den Kopf geschossen und wa ren sofort todt, eine Frau Timasch erhielt einen Bayonetstich. eine Anzahl Anderer wurde ebenfalls durch Bayonetstiche ver letzt und es trifft soeben von Lenont die Nachricht ein. dab noch Zwei ihren Ver letzungen erlagen und dab die StrikerS einen Angriff auf daS Lager der Milizen vorbereiten. Telegraphisches Allerlei. H. I. D. Miner'S Bank in Dunkirk, N. V. hat fallirt. Gen. Grant fühlte sich gestern sehr kräftig und arbeitete an seinem Buche. Der .Daily Eommercial giebt die im Monat April in den Ver. Staaten und Canada durch Feuer entstandenen Ver luste auf 7.750,000 an. In Tarstan, Mexiko, entführten Räu der den siebenjährigen Sohn eines wohl habenden Mannes, Namens Lopez, und schrieben dem Vater, dab ste daS Kind tödten würden, wenn er nicht ein Löse geld von Z75,000 zahle. Dem Vater kam der Brief zu spät zu, und er fand am zweiten Tage die schrecklich verstümmelte Leiche des Kindes liegen. Beim Anblick derselben fiel die zwölfjährige Schwester deS Knaben vor Schreck todt zu Boden und der Vater verfiel in Tobsucht. . Ber Kabel. England und Rußland. London, 4. Mai. Im Ober hause gab beute Nachmittag Carl Gran ville, der Minister der auswärtigen An gelegenheiten, die Erklärung ab, daß England und Rußland sich dahin geei nigt hätten, die Unterhandlungen be Hufs der afghanischen Grenzfrage in London wieder aufzunehmen. Er fügte hinzu, daß beide Regierungen den Penj deh Zwischenfall eingehend untersuchen und den befreundeten Mächten zur Entscheidung unterbreiten wollen. Die Regierung hat den Befehl nach Dover ergehen lasten, keine weitern Schiffe sür TranSportDienst zu. Heu rn. Diese Ordre wird als Vorläufer zur Einstellung der KriegSvorbereitun gen angesehen. Der .Standard sagt, daß allen Aw zeichen nach, der König von Dänemark als Schiedsrichter zwischen England und Rußland sungiren wird. Eine Depesche der .TimeS" aus Hong kong sagt, dab China bereit sei, sich mit England im Falle eine? .Krieges mit Rußland zu verbinden um sich dadurch an Letzteres wegen der Manchuria Grenz Streitfrage zu rächen. Im Falle eines solchen Bündnisses würde China seine Nord'Armee gegen die AmurPro vlnzen senden. DaS Unterhaus bewilligte den ver langten Kredit von 55 Mill. Pf. St. Rußland und Eh ins. London, 4. Mai. Depeschen von Shanghai melden, daß der Streit z-ot schen China und Rußland wegen der Grenze von Manchuria intensiver wird. indem die russische Grenzcommillion fort während ihre Ankunft verzkgert. trotzdem
die chinesische Commission seit 4 Mona ten bereitest. Man befürchtet, dab Rußland hier dasselbe Spiel treiben wird, daS eS bezüglich der afghanischen Grenze trieb.
VSissSllaÄrtchtrn. Nev Vork,4. Mai. Angekommen: .Etruria- von Liverpool, .Acapulco" und .Australia" von Hamburg. H a m bürg, 4. Mai. Angekommen: Egypt- von New Vork. Vom Ausland In Varern erfolgten die sn Tage zwei Uebertritte ur katholi schen Kirche, welche großes Aufsehen er regten. Der eine der Convertiten ist der dänische Telegraphenbeamte Mayer Nit ter v. Schauensee. Derselbe war ein Vertreter derjenigen konservativen" Richtung in Baiern, welche zur Fahne Stöcker's hält und die mit großem Geschrei in die Agitation sür die letzten Reichstagswahlen eintrat, deren Erfolg jedoch gleich Null geblieben ist. Herr Maver v. Schauensee entwickelte als Vorstand des Landesausschusscs der cow ftrvativen Partei und deS konservativen Vereins in Nürnberg eine lebhafte orato rische Thätigkeit. Er ist im Besitze zahlreicher Danktelegramme und Dankschrei ben des Reichskanzlers. Dagegen scheint der konservative Führer in seinen Hoff nungen auf anderen Dank sich gewaltig verrechnet, zu haben. Nun liegt die Thatsache4 vor, daß dieser eifrige Vor kämpfer des protestantischen Christen thums" in die Hände des Herrn Bischofs Dr. v. Stein zu Würzburg, wohin er versetzt worden ist, das katholische Glau bensbekenntniß abgelegthat. Der zweite Convertit ist der Rechtsanwalt Dr.Gug genh'eimer in München, welcher sich mit der Tochter des königlichen Kammersängers Nachbauer verheirathet hat und aus diesem Grunde durch den Herrn Erzbischof Dr. v. Scheichele in den Schooß der katholischen Kirche sich aufnehmen ließ. Diese Conversion wird deshalb vielfach besprochen, weil Dr. Guggenheimer emer der ältesten in München ansäsgen jüdischen Familien angehött und weil die Einwilligung der Eltern der Braut von seinem Uebertritte zur katholischen Kirche abhängig gemacht worden war. Ein ergreifendes Vorkommniß wird aus der bayerischen Universitätsstadt Erlangen berichtet: Eine Mutter will il)r an der Diphtheritis erkrankteS Kind m die Klinik bringen und trägt es, in einen Mantel gehüllt, dorthin. Unterwegs, im Schloßgarten, be äegnet ihr eine Bekannte; man bleibt sthen, man spricht und bedauert das Kleine. Plötzlich rief die fremde Frau : Das Kind! Um Gotteswillen !" Erschreckt betrachtet die Mutter das Kranke sie drückt eine Leiche an ihr Herz, denn das Kind war todt ! In Dirschau fand die ge richtsärztliche Obduction der Leiche eines jungen Mädchens statt, das am 18. April auf grauenvolle Weise den Tod gesucht und gefunden hatte. Die Getödtete, Elisabeth Danachowski, stand seit drei Jahren bei einem Gutsbesitzer in Rokittken bei Dirschau im Dienst. Sie war eine solide, tüchtige Arbeiterin. In Kurm sollte ihre Verheiratung mit einem Arbeiter desselben Gutes erfolgen und es war bereits das standesamtliche Aufgebot erfolgt. Da trat am Sonntag ein Zwist zwischen den Brautleuten ein und hierbei gab der Bräutigam die Erklärung ab, daß er von dem Heirathsprojekt zu rücktrete. Am Abend desselben Tages begab sich die unglückliche Braut, welche stch bereits Mutter fühlte, zur Bahn, legte unmittelbar vor dem herannahen den Schnellzuge den Kopf auf die Schienen und wurde zermalmt. Folgender merkwürdige, Vorfall, der sich kürzlich in einem Schul dorfe des früheren Amtes Schmalenberg ereignete, hat in weiten Kreisen großes Aufsehen erregt : Ein junger, strebsamer und in jeder Beziehung achtungswerther Lehrer dieses Dorfes dictirt einem Schüler, welcher seine Pensa nicht gelernt, eine Stunde von 11 12 Uhr Vormit tags Nachsitzen und bleibt zur Beaufsichtigung des Knaben, wie ja solches ganz in der Ordnung war, selbst im Schuliimmer. Nach einer halben Stunde ercheint der Vater des chülers und will einem Sohne ein Butterbrot geben, da Mit derselbe keinen Hunger leiden möge. Das will der Lehrer selbstredend nicht zugeben. Es kommt zwischen dem Vater und dem ehrer zu einem Wortwechsel, doch endlich entfernt sich Jener. Der Lehrer glaubt damit die Sache abgethan. Aber nach einigen Stunden erhält er die Nachricht, der Mann habe seinem Leben durch Erhän gen ein Ende gemacht. Ob derselbe diese That in der Aufregung über die seinem Sohne seitens des Lehrers zuge gefügte vermeintliche Unbill verübt, oder ob ein anderer Grund vorhanden gewesen, ist bis jetzt noch nicht aufgeklärt. Der Lehrer soll sich aber dies Vorkomm niß sehr zu Herzen genommen haben. Strangmann's Bäckerei, o. 102 Sud oble. Straße. Sutek schmackhaftes Roggenbrod! Pumper. uickel und Wcißbrod auf Stellung in Hauk geliefert. Reelle Bedienung sichert zu IT. O. QtranjQaann.
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