Indiana Tribüne, Volume 8, Number 225, Indianapolis, Marion County, 2 May 1885 — Page 3
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hilft denen, die sicb selbst helfen. Die Natur dat Kräuter zur Heilung nienscblicier Uebel aesLaffen und die rnelizinische Wissenschaft kit ibre keilenden Kräfte, sowie die zur 2?croältigunz der Krankheiten nöthigen i!on:biNationen erkannt. Daö Resultat dieser Gnideckunaen und Ccnibinationen ist Seit vielen Jahren ist eö in schweren Ballen ren Nieren und Lcbcrkrankheitkn, Tialaria, Dyspepsie, Unverdaulichkeit, Schwache, Mattigkeit etc. geprüft worden und hat stets Hilfe und Heilung verschafft. Tausende von Zruanissen fino dafür ausgestellt roorden uid das Äitttl ist sehr dcliebt. I. C. Cteinöeisk?. Superinttndcnt deS Lancaster Co., P.. Hospitals, schreibt: ..Ich wandte t3 in einer grcßen Zadl den Fällen ,en D?öve?sie. ??ierenKrankl'kit. ede.'beschwnden. Rbeu matisinu. Abma und Screfeln an und unserand lich mit den testen Rksultaten." ?. hoisma, von Circleville. O.. sagt: ..Hierdurch beseinige ick. daß ich an scklritenten, Fieder lirr und turck den Erdrauch einer Flasche von Äisiler'Z Kräuter MtterS vollstäntiz kurirt tevxU." ZNiskiler Aerb Vttters o. 525 Ccmmcrce Str., Philadelphia. Parkrr'S angeurhmrr Wurm-Syrnp schlägt nre fehl. R TZ? kürzte zrü t$t SaZu nach Louisville, XasdviU, Mempliis, Chat tanooga, Atlanta, Savannah, Jacksoaville, 3Iobüe and New Orleans. SS ist vortheilhilft für Paffagiere nach den. Gäben, eine Hielt Sionte zu nehmen. Palast, Schlaf, und ParlorWagn zwischen Chicago und Loaiso'A uns St Poui: und LouiSvi'.I, ohr. Wagentvechl. Eomfort, TchnellizZei! nnd Sicherheit bietet die mSt?tM die alte zuver'Lfsig. 5S. M. & 2. M. M. XX. Ü. Dorluff, SlZst?.ent General PaffegierLgent, ordost.Jke Osfhirtglan und JllinoU Str., Jndvli E. TV. McKzxxa, SaperintenXlent. FcnrrrZl!aru:-Signalc. 4 i'r.n'Ioarria ud Slartet. 5 Hauriüart'.e? de Feuer ?.t.mr.it8. 60!i2;va5 und -Jltva i'ot". 7 ?!o5rl u.d Uichtsan Saafce. P J?t3 2erfc-5tra5e und VsfsvZ?tiZA 6 iöiron ur.i )'srd?tra. i: Na'sachuslet:; 2os. i.ahe 9U'lIe Sir. 13 D;ln!r, ir, r.d Fort 3Eagne Sve. 11 Ne? Ittseq und ;or:Jla?n Äverve. 15 Peru 5t:. uirbSUflatfufettS Äo !C Jirifliir. Zct. ud ö'.sh St:. 17 2:e. und Mutier IH WsxTOXi &tt. unb SKaCett 5ßae. 13 Arche: ur.d John St?. 123 Solle?: re. und Lie'e?:e Str. 12 Alabama und Sieent tt. 125 Nkttdiaa u.?d D.ekente Lir. 126 zn! und L'...coln ißp 137 SuSfliLuNgj. Gebäude. 133 Central Zu. und Lchte 5ii 131 Ätabawa und KorrTfon Sr 152 RolZZnxtZn und Aq:e !r 124 Solleze Tie. und Zehnte Ttr. 135 Home Loe. und ?läsare S:r. 136 SDelaware nb Z?:ich!zan Sir. 21 St. 2oe St?., najs Jllino:Z. 23 Pennsylvania und St?. 25 No. 5. Engine House Seche, tu 26 Kifftffopt und St. Clatr Sir. 27 Jlinoi und raiisan Str. S8 Pennsylvaniz gir. und Home Bot. 29 M:sst,str?i und Vierte 5tr. L1Z Tknnefle und SJ.lzain Sir. Z!Z .nnIoan: und Mtchizan Str. 214 Lns:Z und rrnrt Str. 31 Jndian Äv,. unfe ZZ'.chizan Str. s2 ttttt.ua und 22a!nat Str. Z ?s::'o??'z une SUrr.ar.t Cir, 85 Ute nd Ncs S! Tt?. 86 Instanz Zlve. und Tt. Tlair Str L7 Lta.JZl?ital. lale und Nord Str. 89 Miigan und Str. 812 West und SZalnur Str. Z13 Best und Tri:: Str. 31 Sikient und Äoard Ttr. tl Wakhinssion, nhe ZZest Ltr. 42 Seißendors und Qa;tnzton St, 45 Missouri und ittvo ifoxl Str. 45 ertdiau und W.hington rSi. , 46 JLtnoi, und D'yta Str. 47 ZtnntXa und Uaskjingtsn Str, 4S tngan'5 'or!ous. 49 Jr.dianola. 412 Miffort und Rirland Ttt. 418 Nissis??xi und Ladash St:. 41S Zergussn'ö Psrk Hous.'. 421 I. 8. W. Stound Hsuse. 423 InZan KszluA. Ikinoi undr?i2 Sli. Jlinoi und Louftan Lti &3 West und NcCa:!? S:r. 54 Sft und Ssuih Eir. 56 TtnneIkk und ffeorgia Str. 17 ridia., und Ra? Str. &3 TOabifott Av. und Msrri Ttr. LZ RsdtZon Ave. un Tualsv Ltr TU ft und SioAsod tr. S!Z ntuZq 2r. uns 2uu klt 514 Union und ÄorriZ Ltr S16 JlltnoiZ und ansaö ' 517 KsrriZ und Dacsiah Str. kl Ssut nahe Te!aare Etr. 2 Pennsylvania und Louifiana GU. 63 TelaVare und Mcilart? Str. V4 Oft und ceart, Str, 62 Alabama und Lirgiana Ave. 67 Virginia Är. und Bradshaw Str 6S Ost und Esdurn u. e? Pesn'.vsia Str. und Nadisen ve. 512 HitSttxnan und Doughertq Str. 71 Oirglnti Sse. naZe uron Str. 72 Oft und Ä-srgia Str. 73 WasZinz:? und Benton str.r 74 entzn und Gzorgta Str. 75Zostse.und Sin. 76 XtXUrn und Bäte Str. 7 trgintaört.und TiZzn. 75 lttchec So. und TiZon. 712 rrukk und Prssre! Siz. TU nglild Ase und Lauret Str. 714 0:3.13 und Oltve Et:. 715 und XttUt Str. 81 4i j:d :f5 Ctr. 61 ⁡tnjtoc ud DelaAire Ctr. 03 Oft und eoil Ctt. t;4 Rr? )ur! und Davidson Str LS Taub':ummnaU. LS Lr. Staateu rieaal. Ociental und Washington Str. 8 rauzn Sf5na,ntfc. S12 ?:o. 8 Schlauch.HauI. Ost Wash'.ttZtonftraZl 8'. arkt und sdie zu. 814 Ddto ud iarotp Ttr Sl Varylans nade Meridian St:. 92 Rertdian nnd Eesrzia Strafe. l-Z-1 Vnoat.Tlgnal. l.-1 Nnd asten iederolt, zmeiter Jl,. i-3 Signal sür AeuerTruck. mei Solist, ?euer auö. Drei Schläge, Druck ab. Löls Schläge, 12 Uhr Mittag.'
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Ein süßer Knabe.
Noman von Karl Mann o. (Fortsetzung.) Cntii," erwiderte der Jüngling, sich mit seinem Sattel auf die Wage setzend, ich bade doch auch Plotzisches Blut in den Ädern und kann mich von Dir nicht noch einmal eine Schlafnkütze nennen lassen." Wir sprechen uns noch ; Hopser und Tu, Ihr paßt als Taugenichtse, scheint es, ?u einander; aber Ihr habt Eure Sa-, che heute gut gemacht......" Hätte mich der Flatsch nicht aus der Bahn gedrängt, dann aber Onkel, wir haben ja dem Schwollen auch so gezeigt, was eine Harke ist " Unverschämter Wicht," brummte der Major, aber sagte laut : Komm zur Tante." (5s folgte noch ein Vauernrennen, sonst ein Haupt-Schauspielfür dieMasie. Aber die Steeple Chase, der Major von Plotz und der Ä!attenschwanz waren diesmal so interessant gewesen, daß selbst der Stehplatz nicht mehr das volle Interesse für das Vauernrennen hatte, trotzdem zwei Aauernjungen abfielen. ZivölftesKapitel. Gaitensest und Tanz beschloß in Laubow diesen Tag. Die Herrschaften sind in den KasinoGarten geladen: die chinesischen Lampen, das Feuerwerk u. f. w. zu beschreiben, wäre eine schvneAufgabe, aber man könnte die Herrlichkeit doch den Laubowcr Honoratiorcn nie zu Dank loben. Stiles ging brillant. Nur unter den jüngsten Herren soll es schlimme Streiligtciten gegeben haben. Aber sie werden sich morgen, wenn sie mit Kopsschmerzcn allfwachen, schon besinnen. Von hitigcn Mieden bis zur That hat es weite :h?c-;je. Das Gartenfest war nicht bloß klassisch schön, es war auch romantisch. Wie anders ließ sich zwischen den Gebüschen, und Angesichts der Sterne reden, wie ergaben sich gleich ganz andere Gesprächsstoffc und Ausdrucksweisen, als im Ballsaal unter den Augen beobachtcnderMüttcr, Tanten und neidischer Bekannten ! Hier draußen konnte selbst Herr v. Flatsch sein großes Weh der ihn bedauernden öaroline von Hillewein ausschütten, und sich durch ihr Mitleid getrösteter fühlen D's; übrigens Willibald und Fräulein von Traut Verlobte sind, ist kaum noch offenes Geheimniß zu nennen. Und daß Herr von Neusinn durch die Hitze beim Preisrichtern zwischen den Maschinen und durch den Jlitt im Kopf verwirrt geworden, xt ausgemacht. Ganz bei Troste xt er nicht. Irr laßt sich nicht einmal der der Bowle halten, die seine Freunde ihm zu Ehren trinken. Der Major hat auch wohl einen Sonnenstich bekommen. Man sieht ihn Ann in Arm mit dem ihm früher so verhaßten Herrn von Neiisimi gehen Als Frau Gotelmde den ganzen Abend fetirt von Nadewustens und Frau von Schwollen Nachts mit ihrer Schaar in zwei Wagen nach Hause fährt, fleht sie nur immer Gott an, er möge ihr übergroßes Glück nicht stürzen : sie erinnert sich kaum mehr ihren lieben tollen Gottfried soheiter gesehen zu haben; er ist wieder Besitzer von Godewisch und hat seinen Neiterruhm so glänzend gewahrt. Und ihre Tochter von Stramm wird fortan auf Langtrüchern dicht bei ihr wohnen. Und Willibald ist Bräutigam der liebsten Braut und die Verwandtschaft mit der fürstlichen Familie erfreut dabei auch das Herz der Landdame. Und Gertrud! Was Gertrud ist, wer braucht zu fragen, der sie an schaut? So glücklich schaut nur eine Braut ! Freilich die eine Tochter koinmt, die andere wird gehen in die Ferne Das ist der einzige Tropfen Betrübniß in diesem vollen Kelch der Freude. Es ist tief in der Nacht, als Nero die Heimgckehrten mit seinem tiefen Gebell begrüßt. Rüdiger hatte den ganzen Abend den Onkel möglichst vermieden und fuhr auch im zweiten Wagen und nicht mit dem Onkel. Jetzt treffen sie beim Aussteigen und beim Gute 'Nacht wünschen natürlich zusammen. Der Onkel ist vergnügt, aber er muß doch dem Neffen etwas Barsches sagen, um zu zeigen, daß er nicht ein Mensch wie alle Andern ist und sagt : Rüdiger, betrachte Dich als in Stubenarrest. Ich habe in der Frühe mit Dir zu reden." Onkel," erwidert bittend der Neffe, ich bitte Dich, laß das von Uebcrmorgen an gelten; morgen oder vielmehr heute geht das nicht " Diese Antwort steigt dem Major zu Kopf. Die unerhörte Frechheit! Und jetzt gleich wieder Gegenrede ! Du hast es gehört !" schilt er und weist mit der Hand nach Oben. Nudig will noch etwas sagen, aber Willibald und Gertrud fassen ihn beim Arm und ziehen ihn fort Gertrud ist seit dem Abend außerordentlich freundlich mit ihm. Sie trösten ihn, aber Rüdiger zuckt nur die Achseln und erwidert : Ich habe meine Mutter bei alledem doch bester gezogen; sie ist freilich eine Frau. Gute Nacht ! Seid glücklich!" Er nimmt etwas bewegteren Abschied als gewöhnlich, aber die Aufregung war ja auch groß und etwas getrunken hat er auch, nnd geht aus sein Zimmer. Dort aber wirft er sich nicht gleich ermüdet ins Bett, sondern schreitet mit verschränkten Armen im Zimmer umher. Dieses schändliche Weib !" murmelt er. 'Und dieser Fetthäring ! O Frauen ! Weg, ihr schlechten Gedanken! Aber Du! O wenn Du mich hättest reiten sehen! O!......Aber ich trug auch Deine Schleife auf meinem Herzen Ich mußte siegen! " Und er zieht eine blaue Schleife hervor und küßt sie. Solche Reden und Gefühle pflegen aber bei jungen Leuten sich so zu wiederholen, daß wir diejenigen Rüdigers füglich über gehen. Schon früh amMorgen sitzen Herr und Arau v. Plotz beisammen und beratben
und nolnen Umladungen zu dem morgi gen Fest, von dem schon gestern Abend die Hauptpersonen mündlich benachrichtigt worden und wozu gleich der Berliner Koch im Hotel de Berlin cngagirt und mitgenommen ist. Vorher hat der Major aber Hcßmann ausgeeselt. Doch der Esel hat sich auf des Majors Worte: Lieber setze Dich auf Hopser," berufen. Darauf habe Ziüdiger gefußt, nachdem er sich einmal geirrt, und er, Heßmann, habe doch dem Junker nichts befehlen können. Ziemlich spät stieg Herr v. Plotz zu seinem Neffen hinauf, dem er die verdiente Ruhe hatte gönnen wollen. Er öffnete die Thür: Niemand im Zimmer. Er öffnete die Schlafzimmer-Mansarde. Auch Niemand da. Und das Bett unberührt ! Der Bogel war ausgcflogen ! Das war denn allerdings zum Wettern und Zürnen ! Offene Jnsubordi nation, Widersetzlichkeit gegen direkten Befehl (der obendrein noch gut gemeint war!) Und wo war der Junge? Was würde man sagen! Bei diesem Gedanken überlief es doch den tapferen Akajor heiß und kalt Die Stunden verrannen. Wo blieb Rüdiger Die Einladungen waren ergangen; man konnte nicht mehr zurück... Es gab natürlich fürchterlich viel Arbeit für Alle. Und Gertrud, sonst eine große Hilfe, war nicht zu brauchen. Es kam auch noch Herr v. Neusinn angefahren und bat um eine Unterredung mit Herrn v. Plotz und Gemahlin. Und hernach war Gertrud noch weniger zu brauchen und war das Beste, daß sie in einer bei den breiten Wegen ganz unnöthigen, ja wunderlich engen Aneinanderschmicgung mit dem Herrn v. 3!eusinn in den Garten ging. Betreffs Rüdigers aber steigerte sich die Aufregung, als Jung-Hillewein mit einer Botschaft seiner Schwester an Gertrud auf den Hof geritten kam. Als man ihn fragte, ob er nichts von Rüdiger gesehen habe und von dcffen Flucht hörte, da schlug er die Hände zusammen. Er könne eö sich denken : Rüdiger sei sicher aus Furcht davongelaufen. Wieso ? Ja, der trunkene Florian, über seine Wcrthvcrluste ganz auseinander, habe mit Rüdiger Krakehl angefangen. Der sei sehr ruhig geblieben. Darauf habe Florian lästerliche Reden geführt. Darauf hatte Rüdiger den jungen Herrn v. Schwollen leise gebeten, mal mit ihm vor die Thüre zu kommen und dann seien sie, der Rüdiger blaß, aber der Florian mit brennenden Backen und ganz furios wieder gekommen. Morgen ! morgen !" habe der dicke Florian immer geschrieen. Wir sprechen uns !" Und nun sei der arme Rüdiger gewiß in der Angst durchgerutscht Er sagte in edelster Naivität dies Allcs dem Major ins Gesicht ; Herr von Stramm und Willibald standen dabei. Das war Feuer in der Pulvcrtonne! Der Major und von Stramm schwuren, daß
sie den Florian durchpeitschen wollten. und Willibald wollte em Wort mit ihm reden aber es war sehr fatal, mit solchem grünen Burschen jetzt anbinden zu müffen. Und Rüdiger! Aus Furcht durchgebrannt? War es möglich !... So sorgte der liebe Gott nach der gewohnlichen Ansicht dafür, daß die Bäume des von Plotzischen Glücks nicht in den Himmel wuchsen. Es ward Abend in einem schrecklichen Durcheinander von Arbeit, Sorge, Freude und Aufregung. Die Familie wollte gerade ins Bett geben, als Peter ins Zimmer stolperte. So eben habe ich den jungen Herrn Varon Rüdiger die Treppe hinaufsprinaen sehen " Ist es möglich ? Ist es wahr?" Gewiß, gnädige Frau. Seine Stiefel stehen richtig vor der Thür." Der Major wollte hinauf Nein, Gottfried, nicht Du! Morgen, lieber Gottfried ! Willibald, sieh nach, ob er gefund und wohl ist..." Willibald sah nach. Rüdiger war ganz wohl, aber sehr müde. Er hatte gegeffen und getrunken Gott sei Dank," sagte der Major, wie von einem Banne erlöst. Durchgebrannt ist er nicht." Ich bin sonst für die größte Strenge," bat von Stramm, aber diesmal, Papa, mußt Du, wenn es irgend geht, dem jungen Knaben Generalpardon ertheilen " Zu Verlobungen gehört Amnestie, Papa," flehten die Andern. Wollen sehen," sagte der Major, aber zum Soldaten ist ein solcher ungehorsamcr und in der ersten Angsi weglaufender Vangbüx nicht zu brauchen. Das hat er verscherzt trotz seinem Zkeitcn. O mein Gott ! Wenn es ein feiger Junge wäre ! O mein Gott !" Der Morgen kam. Da Tochter von Stramm in der Plotzow'schen Wirthschast fremder geworden ' und überdies noch genug belastet, Gertrud aber unzurechnungsfähig geworden ist, so hat Frau Go'telinde die Schwester von Muchow her beschicken, das Küchen-Dcpartement speziell zu überwachen; den Keller besorgt von Stramm; seine Gemahlin Tafeldecken, Silberzeug und was dahin gekört. Frau von Muchow kommt in aller Frühe angefahren, bringt aber die Kinder mit sie hätten sich eher die Hälse abgeschrieen, als daß sie zu Hause gebue den wären, da sie wußten, was in Plot zow beute bevorstände und daß sie durch richtiges Vetteln und Weinen sich schon rv'pr r- - r. . '.i ... r.rr. .r vor icy in .umgienen yaio iranr eisen könnten, um sich dann mit Tisch und Nachtisch den Nest für eine Woche zu ge ben. (Fortltbung folgt.) Am Geburtstag Lassalle's sli. ArniD wurden, wie alliäbrlick in Eltierfeld und anderen Orten, rothe Fahnen an oer spitze von Vaum?n u. . w. angebracht. Die Polizei entfernte überall diese Fahnen. Nach Kamerun, und zwar sur em dorthin zu staUornrendes Kriegs schiff sind von der königlichen Conservenfabrik in Mainz 6000 Blechbüchsen mit Fleischkonserven abgegangen. Im Ganzen hat die Conservenfabrik diesen Winte? 1027 Ochsen verbraucht.
Eine Jugendsünde. ' Leuester Rsman von G. S. FranzoS. j Ali dem Landesgcrichte zu V., einer , ansehnlichen deutsch-slavischen Provinzstadt dcS nördlichen Ocsterrcicki. wirkte vor etwa dreißig Jalucn als Präsident einer dcr tüchtigsten Männer, aus welche damals das aute Necht in jenem gcprüften Lande hoffen und zählen durste. Herr' Karl Victor RcichSsrciherr von Sendlingen, wie er in dieser Auszcichnung seiner Geschicke genannt sein möge, war'der letzle Sproß eines uralten, wohlverdienten Geschlechts, welches seine Abstammung von einer Seitenlinie der Salischen Kaiser nachzuweisen vermochte und einst an den Usern des Wörthersccs reiche Güter und Bergwerke besesicn hatte, von denen ihm freilich in Folge widriger Schicksale und dcr Prachtliebe Einzelner allmälig nichts weiter verblieben war, als eine Reihe volltönender Prädikate. Aber mit der Einbuße an Geld und Gut hatte nicht etwa auch der Niedergang an Ruhm und Einfluß gleichen Schritt gehalten ; die Scndlingen waren in die Dienste dcr Habsburger getreten und hatten den österreichischen Erblanden seit zwei JahrHunderten nicht blos mehrere tapscrc Gencrale, sondern auch in fast ununtcrdrochencr Reihe die Häupter-und Hüter der Gericktöpflcge gestellt. So galten sie, obwohl sämmtlich nur auf das spärliche Amtsgchalt angewiesen, mit gutem Grunde als eine der ersten Familien dcö Reichs, und wer als Sendlingcn geboren ward, bekam gleichsam schon in die Wiege die Bestallung als Präsident eines der oberen Gerichtshöfe. Aber selbst der grimmige Neid, geschweige denn die gerechte Beurtheilung mußte es diesen erbgesesscncn Patriziern der Justiz zugestehen, daß sie sich ihrer heiligen Aemter werth erwiesen, und wie sich gewisse körperliche Eigenschaften stetig unter ihnen forterbten hohe Statur, helle Augen und tiesfchwarzcs, lockiges Haar so auch gute Gaben des Geistes, eiserner Fleiß und ein Pflichtgefühl, welcheS oft genug an Selbstverleugnung grenzte. Die Majestät des Rechts ist die heiligste aus Erden," hatte einst der Erste dieses Geschlechts, welcher in laiscrliche Gcrichtsdienste getreten, der Wiener Senatsprästdent Freiherr Victor Amadeus, dem katholischen Ferdinand als Antwort aus eine ungebührliche Zumnthung entgcgcngcruscn und seineRachkommen hielten an dem Worte fest, in guten und bösen Tagen, selbst in jenen schlimmsten, da die Themis auch in diesen Landen zur Fürstenmetze hcrabzusinken drohte. Das wußte dcr größte Habsburger, Joses II., gebührend zu schätzen, und stellte darum, so sehr ihm sonst jcgliche Erblichkeit der Aemter verhaßt war, den Freiherrn Karl Victor troh seiner Jugend als Nachfolger seines Vaters auf einen dcr wichtigsten Posten des Staates. Es war dies dcr Großvater des Manncs, von dem hier erzählt werden soll, ein gewaltiger Herr von seltener Willensstärke, dcr zugleich das Ansehen des Geschlecht wieder zur höchsten Blüthe hob. Aber so Vieles ihm auch glückte, der sehnlichste Wunsch seines Herzens mußte unerfüllt bleiben : er vermochte Amt und Ansehen nicht auf seinen Sohn zu vcrerben, und dieser, 'Franz Victor mit Namen, unseres Helden Vater, mußte sein Leben mühselig, in geringer Stellung verbringen und war der Einzige derer von Sendlingcn, welcher unbcruhmt, ja mißachtet, in seinen besten Jahren zur Grust sank. Dieses Schicksal hatte ihn nicht etwa in Folge mangelnder Fähigkeiten oder geringen Eifers getroffen. Auch er erwies sich als echter Sohn dieses bevor zugten Stammes, begabt, ausdauernd, tüchtig und mit ganzer Seele seiner Wissenschaft wie den amtlichen Pflichten ergeben. Aber jugendlicher Leichtsinn hatte ihn im Beginne seiner Lausbahn mit Vater und Vettern entzweit : ein Mädchen aus niederem Stande, die Tochter des Thürstchers im Amtspalaste seines Vaters, war ihm theuer geworden und er hatte sie im Taumel erregter Sinne um ihre Ehre betrogen. Als die Verführte ihre Schande nicht länger verbergen konnte, warf sie sich dem Präsidenten zu Füßen und flehte ihn an, sie vor der Eltern Zorn zu schützen. Der alte Herr konnte sich vor schmerzlicher Entrüstung kaum aufrecht erhalten, dann aber berief er den Sohn, und nachdem dieser die Berechtigung der Klage zugestanden, sprach er die Entscheidung: Am nächsten Sonntag ist die Trauung. Leichtsinnig kann auch ein Sendlingcn sein, ein Schurke dars er nicht werden." Die dürftige Feier fand in aller Stille statt ; unmittelbar daraus reiste das junge Paar in ein kleines tirolischcS Vcrgnest ab, wohin dcr Freiherr seinen Stamm Halter hatte versetzen lasten. Dieses Ercigniß weckte ungeheures Aussehen. Zum ersten Male hatte ein Sendlingcn eine Bürgerliche gefreit, und nun gar eines Dieners Tochtcrs und vom Vater genöthigt! Kaum wußten die Leute zu entscheiden, welcher von Beiden sich schlimmer an der Würde seines Geschlechts vergangen; ähnliche Affairen pflegten ja sonst von dem Adel des Landes in aller Stille und ohne Befleckung des Stammbaums ausgeglichen zu werden. Selbst Kaiser Franz, so streng er sonst in Dingen dcr Sittlichkeit dachte, machte, einmal dem alten, ehrenfesten Riehter eine solche Andeutung, erhielt aber nur jene Antwort, welche dieser dem Sohne gegeben. Freilich hielt der verbitterte Greis mit gleicher Beharrlichkeit auch daran fest, daß das Band zwischen ihm und seinem Einzigen sür immer zcrschnitten sei, ließ die Briefe, welche fast jeder Posttag aus Tirol brachte, uneröffnet liegen und litt selbst in seiner letzten Krankheit nicht, daß der Verstoßene bcru fen werde. So kam dieser nach dem Tode dcs Vaters bald gänzlich in Vergessenheit ; nur seine vornehmen Verwandten erzählten einander zuweilen achselzuckcnd, daß sie wieder einmal genöthigt gewesen, einen Brief des frechen Menschen an den Ausgabsort zurückzusenden. Was in diesen Briefen stand, ersuhren sie gleichwohl durch eine gutmüthige alte Tante : er berichtete den Tod seines ersten Kindes, dann die Geburt eines Knaben, den er auf den Namen seines GroßVaters getauft, und während er über Art, $Iück und Unglück seiner Ehe hartnäckig schwiezwiedecholte sich immer drinalicher
inc ionic um rrnojung au vem goltverlüi;ciicii. Erdenwinkcl, um Beförderung ans einen würdigeren Posten. Obwohl ihm die einzige Leserin dieser Klagen bei allem Mitleid nicht helfen konnte, inard er doch des Schreibens nicht müde. Dcr Ton klang von Jahr zu Jahr herber nnd !'cz-;'"?:stl!cr, nnd währcnd er früher bcsolidcte Vergünstigung crbetcn, forderte er nun stürmisch die Einstellnng der feindseligen Intriguen. Vielleicht that dcr Verbitterte durch diesen Vonvnrs seinen Verwandten Unrecht sie schienen sich eben weder im Gutcil, noch im Bösen um ihn zu bekümincin, aber er warb in der That schlimm behandelt nnd vermochte nicht einmal so viel zu erreichen, als er, von jeder Rücksicht auf seinen Namen abgesehen, nach den Bestimmungen der Dienstordnung hätte beanspruchen dürfen. Ein tüchtigcr Richter von musterhaftem Eiser. mußte er lange Jahre in jener tirolischcn Einöde inte harren, bis man ihm endlich i" ic Vcjörbernna ein das Krcisgericht zu l'!i:g?!is,irt gewährte. oi) sonnte er sich der besseren Stel' lung nicht lange erfreuen, die bittere Reue und der Kampf mit dem Elend hatten seine Kraft vorzeitig aufgerieben. Er staro, knrz nachdem seine Gattin verschieden, und seine letzte Verrichtung auf Erden war die flehentliche Bitte an die Verwandtschaft, sich des Knaben anzunehmen. Es hätte dieser Bitte vielleicht nicht einmal bcdnrst, um dem Verwaisten jene volle Theilnnlzme zuzuwenden, nach der sein bcdaucrnswcrlhcr Vatcr vergeblich gerungen. Der vierzehnjährige Knabe ward von seinen Verwandten wie im Triumphe abgeholt und nach Wien gebracht, auch dcr Monarch erinnerte sich dankbar der treuen Dienste, welche dies edle Haus seinem Throne seit Jahrhunderten gewidmet, und ließ den legten männlichen Sprossen desselben ans seine Kosten in der Theresianischen Akademie erziehen. Der schöne, schlanke Knabe erwarb sich schon durch sein Acnßcrcs, den Familienzug im ernsten Antlitz nnd die überraschendc Aehnlichkeit mit dem Großvater die Sympathie seiner natürlichen Gönner; treffliche Begabung, stille, stetige Arbeitslust und eine gehaltene, fast mannhaste Liebenswürdigkeit des Wesens machten ihn anch seinen Lehrern und Gespielen theuer. Er war der beste Zögling dcr Akademie und rechtfertigte die Hoffnungen, die er erweckt, zunächst durch den glänzenden Erfolg seiner juridischcnStudien. Aber gleich groß war sein Eifer, sich Weltkcnntniß zu erwerben und fremde Länder zu sehen, und das kleine Vermögen, welches ihm der Großvater hinterlassen, ermöglichte die Befriedigung seiner Wünsche. Als er, eben mündig geworden, nach Oesterreich zurückkehrte und Gcrichtsdienste nahm, bedürfte es keines besonderen Scharfblicks, um ihm die rascheste Lausbahn zu verkünden. In dcr That ward er nach kurzer Verwcndung in den östlichen Provinzen als Gerichtsrath nach Böhmen verseht und oermähltc sich knrz darauf mit einem schönen, stolzen, viclumworbencn Fräulein aus dcm mächtigsten Grascnhause de? Königreichs. Niemand wunderte sich, daß dem Glücilichen auch dies geglückt, doch blieb die Ehc kinderlos. Das stattliche Paar schloß sich eben darum um so innigcr an einander, und neben dieser Gattenliebe waren die Erfolge des Frciherrn in Amt und Wissenschaft wahrlich groß genug, um selbst ein anspruchsvolles Leben genügend ausznsüllen. Durch einige Abhandlungen strafrcchtlichen Inhalts hatte er sich den Besten dieses Gebietes beigesellt und erwarb sich in seiner praktischen Thätigkeit den Ruf eines dcr tüchtigsten, scharssinnigsten Richter in Oesterreich. So war es wirklich zum größeren Theile den Verdiensten und nur zum geringeren dem Namen wie den Verbindungen des seltenen Mannes zuzuschreiben, daß er jene Stufenleiter, aus Deren untersten Sprossen sich sein unglücklicher Vater lebenslang abgequält, wie im Fluge emporstieg. Bereits in seinem vierzigsten Jahre ward . ihm jene ebenso wichtige, als ehrenvolle Stellung ;u B. Die Stürme dcr Zeit sorgten dafür, daß dieselbe zu einem rechten Prüfstein seines Charakters wie seiner Fähigkeiten wurde. sFortetzung folgt.)
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reiNizt raS Vlut, requlirt die Leder und Nieren und dringt die lSrsund kkit und r't tcr Äuarnd wieder. TvZpepsie, Llxpetitlosigkett, Unver raiuufcttrt, nrastmanM tmc Mal lenundcdtngt aebellt.Knochen, Jiuvteln und Herren empfanaen neues rast. ES beledt den Seist vv trktttzt das Gehörn. xmcthm ifrz len leiten, stp.den In Dr. Harter's Iron 'yriio ein ffTc3, schnell wirkendes Heilmittel. GS t iurt a Teint. it -cifud:e eS nachzumachen, er i .;:it tn:t die Voliedtbeit des echten. Prodire nicht entere, saniern drauche daS echte, beste. sZinta Eure iltttfe. an Th.e Dr. Harter Meil. Co." S buLoiis, 7o., um inifec " Drearn Book " ta ) U tiilt feujame ins nujj.'we Brunft emüU, feftenfrei zu beftmnten.' Die JudiauapoliS Bu8incss ÜMTor&ity, einschließlich Bryant& Biratton's Busineß College ! Normal- und englische Foribildunzöschule. Jnfli tut für Schönschreiben und Zeichnen, Stenograxhte und andere SpezialfScher. Unterricht gründlich und gut. AuSkun't in Bezug auf Schulgeld u. f. wird gerne ertheilt. Min spreche in der Offtee vor. Adieste: IU7S1XESS UNIVERSITY. Wden Block, gegenüber der Post. Jndiana poliö, Fnd. Strsnlzmaun's Bällcrci, No. 102 Süd Noöle Straße. Gutes schmackhaftes Nozgenbrod! Pumpernickel und Weipsrod auf Bestellung Ui Qaui geliefert. Reelle Bedienung sichert zu F. C. Strangs in an n.
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Erbschaften
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