Indiana Tribüne, Volume 8, Number 225, Indianapolis, Marion County, 2 May 1885 — Page 1
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t ar WW?J Jahrgang 8. Office : No. 120 .00 Marhlaud Strsße. Nummer 225. Indianapolis, Jndiana, Sa,nstag. den 2. Mai 1885.
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Neues per Telegraph.
W e t t e r s u S s i ! e n. Washington. D. G., 2. Mai. Hübsches Wettn, Nordwind, stetige Temperatur. Gen. G r a n t. Nev York. 2. Mai. Gen. Grant schlief lebte Nacht nicht gut. Er war nervöS und aufgeregt. Verlegung der Haupt st ad t. Wheeling,2. Mai. Die Staats beamten zogen heute alle nach Charle ston, ebenso wurden sämmtliche Staat? archive dahin gebracht. Charleston ist von jetzt an die Hauptstadt von West Virginia. Ei n e K räh e h a ck t d e r andern kein Auge au. C oluck bu S 2. Mai. Der Antrag, Allen O. MyerS aus der Legislatur auszustoßen, wurde auS Furcht vor einem kleinen Notizbuch verworfen, in dem die Summen verzeichnet waren, welche für die Erwählung Payne'S zum BckndeSsenator bezahlt wurden. ' Dr. Koch. B e r l i n, 2. Mai. Dr. Koch, be kannt durch seine Cholera-Untersuchun-gen. wurde zum Professor der hiesigen Universität ernannt. Editoriclles. ES ist eine beliebte Anschauung in manchen Kreisen, daß die Besserung der Lage der arbeitenden Klassen, die Schaf fung besserer wuthschasilicher Verhält nisse lediglich von der gröberen politi schen Freiheit abhänge. Ihr Ideal ist die Einsübrung des demokratischen Staate? (demokratisch ist hier nicht im Partei sinne gebraucht), und sie haben die Idee, daß wenn die ganze Macht praktisch in die Hände des Volke? gelegt werde, die Verhältnisse sich bessern mükten. Thatsachen widersprechen einer solchen Anschauung. Man kann dreist behaup ten, daß durch die Gesetzgebung für den Arbeiter in Ländern, in welchen da? Maß der politischen Freiheit kleiner ist, als bei uns, mehr für die Arbeiter ge schieht. Mit aller Bestimmtheit läßt sich da? von Deutschland sagen und e? braucht wohl kaum erörtert zu werden, dak daS Maß der politischen Freiheit in Deutschland viel kleiner ist, als in Amerika. Selbst wenn man gar nicht in Frage ziehen will, ob eine demokratische Ver fassung sich für ein so großes Land, wie das unsrige eignet, so spricht doch der Umstand, daß die Lage der arbeitenden Klassen in der Schweiz trotz Referendum und Initiativrechtes nicht um ein Haar besser ist, als in anderen Ländern, gegen die Eingangs erwähnte Ansicht. Wenn es auch praktisch nicht wahr ist, daß unser Volk sich selbst regiert, so ist eS doch theoretisch wahr. ES muß also doch weniger an denEinrichtungen, als an dem intellektuellen Vermögen und Willen des Volkes liegen, dak eS sich nicht selbst regiert, sondern von einer Hand voll Po. litiker regieren läßt. Auch ist nicht abzu sehen, warum da? intellektuelle Vermögen und der Wille des Volkes wachsen sollen, wenn daS Volk seine Rechte in direkterer Weise, als jetzt auszuüben Gelegenheit hat. Selbst unter den aller demokratischsten Formen, welche bei einem Volke von über 50 Millionen möglich sind, wird die praktische RegierungSge walt in die Hände Einzelner fallen, wenn die übrigen Verhältnisse dieselben Mei ben. Trotz unsere? größeren Maße? politischer Freiheit haben wir bis jetzt nicht vermocht zu verhindern, daß die Lage deS Volkes wirthschaftlich immer schlechter wird. ES herrscht eine Armth, die man vor 3 oder 4 Jahrzehnten nicht gekannt hat. Bei dem riesigen Wachsthum deS Nationalreichthums dehnt sich der Pau periSmuS immer mehr aus, und die Reihen deS Proletariats vergrößern sich Wie lange, wenn eS so fort geht, kann eS noch dauern, bis der Mittelstand ganz verschwunden ist, und die Kluft zwischen Arm und Reich mit allen Palliativmit teln der Welt nicht mehr auSzusüllen sein roird ? Nirgends ist daS Volk freier, als in unserem Lande. ES wäre lächerlich zu sagen, daS Volk habe nicht die Macht, e? zu ändern, und trotzdem beschäftigt man sich in keinem Lande der Welt so wenig mit der Frage der Besserung der materiellen Verhältnisse, trotzdem herrscht in keinem Lande der Welt solch' traurige Gleichgiltigkeit, solch' anekelnde Feigheit gegenüber dieser Frage aller Fragen. Fast könnte man glauben, daß dieS nicht trotz, sondern in Folge der größeren politischen Freiheit so ist. Aber gleichviel, wenn auch die.Erreichung der größtmöglichsten politische Freiheit ein würdiges Ziel unserer Bestrebungen ist.
so ist eS doch ein abenteuerlicher Gt danke, daß sie ausreiche, die wirthschaft liche Lage deS Volke zu bessern. Drahtnachrichten. Bundessinanzen. Washington, 1. Mai. Der Monatsbericht des Schatzamts weist sol-
gende Zahlen auf : Zinstragende Schuld $1,270,252.087; nicht verzinsliche Schuld $613.783.920.83 ; Gesammt schuld $1.859.020.384 15. Schuld nach Abzug des ganzen Baarbestandes $1.410.S01,193.53 ; Abnahme der Schuld während des Monats Mai $1.837,339.71. Eine Operation. N e w Y o r k, 1. Mai. Im Bellevue Hospital wurde heute eine Operation ausgeführt, die noch nie zuvor hier im Lande vollzogen wurde. Eine Frau litt am Arme und man wußte schließlich kein anderes Mittel, als den kranken Muskel auszuschneiden, und man setzte dasür einen einem Hunde ausgeschnittenen Muskel ein. ES läßt sich erst in einigen Wochen bestimmen, ob die Operation eine, erfolgreiche ist, oder nicht. Der Frau wurde von der Einsetzung des vundefleischeS keine Mittheilung gemacht. Ein guter Witz. Eh ic a g o.1. Mai. An vielen Stellen waren gestern große rothe Zettel angeschlagen, aus denen das Wort Brod stand. Mehrere kluge Leute vermutheten sofort, daß eS sich um einen sozialistischen Aufruhr handle. ParsonS und Spieß, zwei bekannte Anarchistenführer wurden befragt und sie erklärten in geheimniß voller Weise, daß dies eine vom revolu lutionären Comite ausgehende erste Warnung sei. Der dritten Warnung würde ein allgemeiner Ausstand folgen. Heute Morgen fand man jedoch auS, daß die Zettel von einem Bücker angeschlagen worden waren, der damit den Ansang in der Ausführung eines ausgedehnten Systems der Reklame machte. AufruhrineinemGesängniß. Cb ica g o. 1. Mai. Im Bridewell Tesängniß brachen gestern Unruhen auS. 150 der Gefangenen, welche von der Amazon Hosiery Company beschäftigt werden, weigerten sich, wegen schlechter Nahrung veiter zu arbeiten. Nach kurier Unterhandlung gingen 90 wieder an die Arbeit. ES gelang die übrigen in ihre Zellen zu sperren. Aber auch von den anderen schlief nicht Einer in der Nacht. Sie lärmten, sangen und schrieen und es war unmöglich, die Disziplin aufrecht zu erhalten. Miliz. Springfield, Jlls.l. Mai. Gouvernör OgleSby schickte heute vier Compagnien Miliz nach Joliet. Der Sheriff sagt, daß Drohungen auSge stoßen wurden, die Stadt niederzubrennen. Ein entsetzlicher Fund. PittSburg, 1. Mai. Heute Abend brach der Gepäckmeister im Bahnhöfe einenKoffer aus, auS dem ein verdächtiger Geruch drang. Darin lag die festgebundene Leiche eines Manne?. DerKoffer war von Chicago geschickt worden. Spuren von Gewalt waren an der Leiche nicht bemerkbar. Der Kleidung nach war es ein Arbeiter. Da? Einzige, wa? zur Jdentisizirung führen kann, ist eine an Filleppo Caruse ausgestellte Postanweisung, welche man bei der Leiche fand. Der Coroner nahm eine Untersuchung der Leiche vor und fand, daß die Lunge in einem Zustande war, der auf Erdrosselung deutete. Telegraphische Anfragen in Chicago führten zu keinem Resultat. Die Rebellion im Norden. W i n n i p e g. 1. Mai. Gen. Middleton hat sich entschlossen, nicht aus das Eintreffen seiner Vorräthe zu warten, sondern sofort vorzurücken. Die Re bellen sind gut mit Munition versehen und haben sich bei Batouche verschanzt. Telegraphisches Allerlei. Fürst Friedrich von Lichtenstein ist gestorben. Der neue Schatzmeister der Ver. Staaten trat gestern sein Amt an. Da Befinden Grands bessert sich fortwährend. Er arbeitete gestern an seinem Buche und diktirte einem Stenographen. Da? Conferenz'Comite der Amalga rkiated Association der Eisen- und Stahlarbeiter besteht auf Beibehaltung der gegenwärtigen Löhne. Die Fabrikanten verlangen eine Reduktion. Die Bankfirma Rhymer, Bandaller & Henga in Highland, JllS. hat fallirt. Ei-löouverneur Baker wurde gestern im Oak Hill Cemetery zu EvanSville unter zahlreicher Betheiligung der Bürger der Stadt zur Erde bestattet. Ein Theil der Arbeiter der South
Chicago Rolling Mills stellte die Arbeit ein. Die Leute erhielten $1.25 bis $1.50 per Tag für zwölsstündige Arbeit und verlangten eine Zulage von 25 Cents per Tag. Das Etablissement, daS 1200 Arbeiter beschäftigte, wurde in Folee dessen geschlossen. Ver Kabel.
England und Rußland. London. 1. Mai. Man glaubt jetzt, daß Rußland die englischen Vorschläge annehmen und die Vermittlung den König von Dänemark übertragen wird. Von Paris aus verlautet gerüchtweise, daß Rußland Gegenvorschläge machen wird. Die .News" sagt editoriell, daß sich die Aussichten auf Erhaltung des Frie denS bedeutend gebessert hatten. Zwischend England und der Türkei wurde ein Uebereinkommen getroffen, unter welchem englische Schiffe die Dardanellen passiren dürfen, dagegen will England in fünf Jabren der Pforte die Insel Cypern zurückgeben. Von Sebastopo! gingen gestern sü-.s Regimenter nach Batum ab. Die Berliner Zeitungen zweifeln, daß Rußland irgendwie nachgeben werde. Der Emir von Afghanistan ließ den Ardoben Paß besetzen, um nicht von den Russen aus diesem Wege nach Herat überrascht zu werden. Melbourne. 1. Mai. In der Colonle Victoria werden große An strengungen gemacht, um dieselbe gegen einen Uebersall der Russen im Falle eines Krieges zu schützen. Wahrschein lich wird in Kürz? das Einlausen von Schiffen während der Nacht untersagt werden. TchissSnachrtchtev. Southamvton, 1. Mai. Anz' kommen : Em?" von New Vork. New Bork, 1. Mai. Angekommen : .State of Ni?ada," von GlaS' gow, City of Ehester- von Liverpool nnd &ecla" von Copenhagen. Marktpreise. 3,n No. 1. 1.0i : 5Jo. a rotj, 1001,'c. orn-No.2 itf; 5t c: gemi ch. tzas t No. eil A.;: mcht 3i. Vt o f 0 SO:. X I tc 11 5.1). ÄU I14.1H). chtn t n 10 11t Schult 6c. Sxeck 8e. t n e. chw,tnschmal, X S?e. eh l-Fam:l, J.tHM3.75: fcancij ?.0V-:.25; dltrtt $1.00-13.00. tcr llc; trn etor 13c. utr reamer, 25-25c; T.ax 13 Z): ; ountk 10-1 5c. ltyne r Se per Psund, art ff l SS 7 rer sh. Deutsche Local - Nachrichten. könkgrelcd Sachsen. "Zedern in Dresden vom 1323. Juli stattfindenden deutschen Turnfest war auch an daS Präsidium des französischen Turnerbundes eine Einladung ergangen ; dasselbe erklärte indeß, ablehnen zu müssen. Aus Straßburg wird nach Dresden gemeldet, daß der Sergeant Schwerdtner den Unterossicier Mitreiter beide dem sächsischen Jnfanteric-Ncgi-mcnt No. 105 angehörend im Streite erstach. Der Gemeinderath von Estra hat eine geharnischte Proklamation gegen das allzu poltrige" Feiern derpolterabende erlassen. Aus die Frau des Fleischers Puchta in Glauchau wurde ein Naubmordversuch gemacht, und man zweifelt an ihrem Aufkommen; er Räu ber entkam mit einer Beute von 300 M. Eine Anzahl Leipziger Geschäftsleute läßt in allen deutschen Handelsstädten eine Resolution circuliren, worin eine Abkürzung der Leipziger Oster- und Michaelismessen um mindestens je 3 Tage Verlangt wird, als erste Etappe zum gänzlichen Aufgeben der Meffen für den Großverkehr". Der neue Verein der Leipziger Varbier- und Friseurehülfen droht, falls ihre Forderungen rnchi von den Principalen bewilligt werden, eine Scheer- und Nasirsperre" über Leipzig zu verhängen. Der Diakonus S. in Neustadt wurde wegen eines Eheskandals abgesetzt; er gedenkt nach Angra Pequena überzusiedeln. Bei der jüngsten Gemeinderathswahl in Pieschen siegten 7 Socialdemokraten. Der Soldat Hertel aus Plauen, welcher im vergangenen Dezember gewildert und den Tod seines Verfolgers, desDienstkncchtesF. Tröger, verursacht hatte, erhielt vom Leipziger Divisionsgerichte 10 Jahre Zuchthaus. Der Schlosser E. in Plauen wurde unter dem Verdacht, seine Frau zu vergiften versucht zu haben, verhaftet. Der schon als Erfinder bekannte Schullehrer Vogel M Saultitz giebt nächstens seine Stelle aus und gründet in Nossen eine Fabrik für elektrisches Veleuchtungsmaterial. Der Spielwaarenfabrikant U. in Seiffen wurde wegen eines an einem 13jährigen Mädchen verübten Sittlichkeitsverbrechens verhaftet. Die Amtshauptmannschast in Zittau hat einen Drohbrief er halten, worin das Jndielustsprengen" desAmtsgebäudes angekündigt wird.falls nicht ein gewisser Jnhaftirter freigelassen wird ; Niemand des oetreffendenNamens sitzt indeß gefangen ; der Brief kommt vermutblicö wieder von einem hx Fort-
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4fjn XHB (HIOCEB" 96 Jndiana Ave., und l9SW.Wash.Str. ßisernes gewöhnlich dkl' Goldmne genannt, wird der Palast .deS Westens werden. Eröffnung am 27. April. ALEX, -METZGER, s Odd Fellowö Halle. Zweit, Stockwerk. enz?.?kestu, t,r xröittn nnd ficherZlen Feuer . Versichcrungs ' GefeUschaften Vir nrt Verkauf von rnndeistu. Echifföscheine für alle deutsche und englische nren. in,,eyrn vonro,cyasrn:n au,n eilen Deutsch land und der Scpez. Anfettiguvg von Sollmatkn. n und Verleihen ven avitali',. eld.u,ahlungn nd Wechsel nach alle? Theilen k:u55?aZ. Bern. BolSttcgnt, - AliCHITECT, Vance Block, Jimmer Tlo. 02 t3T Sle vetor. $&i Virginia Abe. und Washington Str. Joseph Grnst, Stukatcur, s?Zu8trr.1 No, DaviS Straße. KH ÄuftrZge iverdin billig undxro?t ausgeführt. C. B. FEIBELMAN, Deutscher Friedensrichter. (Jnstice of the Peace.) vureau : 0. 90 Oft ourt Strae. WoHnurg. No. 127 Nord Noble tr. Hypotheken, sowie Vollmachten für Europa ic or den in mkalick billiaen Preisen aukaenellt. bildungsschüler, die eine förmuchekäuberbande" organifirt haben. In Dres den erschoß sich der Unterofsiuer Neuter, in Hainitz der Vkarkthelfet Domsch, und in Leipzig der Unteroffizier Schubert. In Kleinschirma erhängte fich'der Bauer Büttner, in Löbtau der Schutzmann Ufert, in 3!ossen der SchuhmacherN.und in Oberplanitz der Arbeiter A. F.Petzold. In Russen ertränkte sich der Privatier Gottweis in einer Düngergrube. Auf der Gelenauer Flur wurde der Gerber A. Kirsten erfroren gefunden. In Döh len wurde der 11jährige Sohn desWäch. ters Hepper von einem Schwungrade zermalmt. In Leipzig kam die 30-jährige Henrieite Arnhold durch Sturz aus dem Fenster um's Leben. Thüringische Staaten. Concertmeister Halir in Weimar erhielt einen Engagementsantrag nach Boston ; er soll für ein dreijähriges Engagement 60,000 M. erhalten. Der Händler A. Schenk in Eisenach zündete sein Haus an und durchschnitt sich dann die Kehle. In Etterwinden ertränkte sich die 22jährige Frau Margarethe Härtung wegen häuslichen Zwistes. Im vergangenen Jahre wurden im Herzogthum Coburg 16 Fahnenflüchtige vor Gericht geladen und bestraft. Pfarrer A. Ausfeld in Mehlis gab seine Stelle auf, um Schauspieler zu werden. Der Zugführer H. Wh von Arnstadt erhielt in Gotha wegen Gefährdung eines Bahntransports zwei Monate Gefängniß ; bie Beschuldigung betrifft einen am 8. August v. I. stattgefundenen Unfall, bei dem ein Bremser verletzt und ein Scha den von 9000 M. angerichtet wurde. In Vogelgesang erhängte sich der reiche Guts- und Gasthofbesitzer I. H.' Schumann Wegen körperlicher Leiden. ,'
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