Indiana Tribüne, Volume 8, Number 223, Indianapolis, Marion County, 30 April 1885 — Page 3
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Ein süßer Knabe.
Neman von Kar! N a n n 0. (Foltsedung.) Zehntes Kapircl. Welch ein Äufstand in Laubow und im Lc:ubo'cr .rcis! Tic Stadt hat sich mit. Fahnen, Ehrenpforten und Laubgeivinden geschmückt, anbow prangt, üubow ist, wie die Laubower selbst sagen, gar nicht wieder zu erkennen. Schon gestern Nachmittag ist die landwirtschaftliche Acaschincn- Ausstellung, Wollvich-Schan und Ausstellung landund forstwirthschaftlicher Produkte cröffnet. (Sehr schön! Ausgezeichnet arrangirt! Achim von Sanft ist seit drei Tagen in Laubow.) Aber heute ist Thierfckau: Pferde schau, Rindviehschau, Scyafschau und Schweineschau. Nachmittags ist Ren ncn. Vom frühen Morgen an hat man sich auf skn Gütern, in allen Dörfern und Häusern und in allen umliegenden Landstädten dazu gerüstet. Vierspänner, Zweispänner und Einspänner, alle mög licheu und fast unmöglichen Vehikel sind in Bewegung. Wer nicht fahren kann, gebt, resp, schiebt auch wohl noch die UNvcrmeidliche Schicbkarre, um dies oder jenes in die Stadt zu bringen, oder daraus zu holen. Alle Wege, alle Fußpfade grimmeln lnid wimmeln. Staublechzend fährt uno pilgert man seine Straßen. Die Dorfer, die Höfe sind wie ausgesiorben. Stor. die Wirthöleute an den Wagen, die alten Leute, welche kleine Kinder hüten, und diese kleinen Kinder bleiben zu Haus. Selbst Krüppel und Lahme haein Fuhrwerk erwischt und fahren zur Schau. Denn die Pferde nicht sehen? Diese Pseroe groß wie Elephanten? Und die großen Bullen mit Eisenringcn in U? iiaic Bullen, womöglich noch gros;ci ? lli;d die Mtochsen Und die tluU und Starken ? Und die Schafe und Schweine '4 Und die Viergespanne 'i Und da 2'ett.lehzn ? Und das Wettren ,'en ' , W.r auch erst nzch gesagt Hai, er ginge nichr, er hatte so etwas schon gesehen, als der grße'Tag kam, blieb Niemand zu f'i'- - - .'a re";cn sie auf einander, die Viede liuiuner, Frauen, Kinder und Jv!, weist 5hc auch unsere Fettochsen v rcrrsw S:bw:i s.'den? Wir tt r'.O u'w. .c . .tU. U ,ser Schrein wiegt acht und einen viertel Centner. Wenn uns nur unser Schwein man nicht vor Hitze stirbt," sagt ein Antenhofner Kätt ner. Halt mich für'n Bauern," erwidert der Ändere, auch ein Käthner entrüstet. Lüg Andere an. Acht und einen viertel Ecntner s Das Ware ci em Schwem wie ein Ochs." Ich hab die Gewichte nnt aufgesetzt." Geh zu HauS. Dich friert." Wetten r Jawohl." Acht ein viertel Centner ! Einen Pegel Branntwein. Kristopher, schlag durch! Die Wetter reichen sich nämlich die rech--te Hand und ein Dritter schlägt dieselben als Zeuge auseinander und trinkt dasür mit. Wir versuchen nicht zu schildern, wie alle unsere Bekannten, und zwar in hoch ster Gala, Kutscherund Bediente mit Livreen, hinkutschirten : die Plotz, Sansts, Muchows u. s. w. u. s. w. Herr von Sanft ist nach Fürst RadeWust der hervorragendste Aussteller ; er stellt aus jeme Eldesdaler Stuten und seine Pinzgauer Hengste, zwei Fettochsen, dann uhner, ianje, Tinten, auben, Truthühner und Pfauen. Dazu (erealten, luntelrüben, Futterrüben, Obst k. Plotzow konkurrirt im Reitpferdeschlag (mit Äomus!), mit Zweijährigen und Füllen, einem Viererzug Acker- und Gebrauchspfcrde und mit Kühen und Gämen. Herr von Neunnn hat seine beiden Trakehncr Hengste hingeschickt, zwischen denen dem Preisrichter A.ajor von Plotz die Wahl weh thut und hat außer Küben und Schafen besonders neue landwirtschaftliche Maschinen ausgestellt. (.Er t Vorstand dieser Abther lung.) Äwchow hat Berkshire Sauen, Geflü gel und Obst. Herr vonMuchow bchauptet, daß seine alte Eeflügelfrau noch besser füttere alsdievonAntenhof undPlotzow und seine Hähne und Kapaunen auf der Welt am besten schmeckten. Ueber das Obst ist fortwährend Strett zwtschenMu chow und Sanft. (Die Wahrheit ist, Mu chow hat bessere Birnen, aber Antenhof rcnerc Acpscl.) Nun, und so kommen die Menschen massen m dem festlichen Laubow an. fta, wo sollen alle die Wagen und Pfer de und Menschen hin? Wer nicht im VorauZ Platz bestellt hat, kann sehen, wo er bleibt. Alle Hauser und taue sind aeküllt: glücklicher Weise giebt eö in der Landstadt auch Scheunen. Auf den 1 x r t r 1 n j. .f 1 f. cdeunolelen wb na; vtet-unieroringen. Die Vauernwagen halten und füttern auf den Straßen. Die Steinstraße steht ,,, . . r. . . r i. voll: der valve carlt ney! von, ctc an dere Hälfte wird freigehalten, die grüne Thor- und die lange Wacht-Straße stehen voll. So etwas hat man noch nicht geseben. Weber Kranz am grünen Thor behauptet, er habe von Morgens halb sechs Uhr bis neun Uhr alle hereinfahrenden Wagen gezählt. ' Wir sagen die Zahl nicht wieder. Sie ist rein unmöglich. Und wenn das auch die Laubower hundert Mal be streiten. Eins müsien sie zugeben : Weber Kranz sah schon um acht Uhr doppelt. Wie eS in Laubow zuging, dafür nur die eine Thatsache: als Fürst Radewust in die Stadt kam, mußte er Schritt sahren ! Vom Thor bis an den Markt im Schritt ! Solches Gedränge war in den Straßen und so fuhren Wagen hinter Wagen. I Und was die Ausstellung anbelangt : 1 auS.dMr rm ein ejüiltc3 $2sj si
neö Laudower
Stadtraths. Er sagte stolz : Nun könnten wir gleich eine Arche Noä bauen, denn in Laubow haben wir jetzt alles Gethier.beisammen. ' Besseres Vieh giebt's nicht Wie ging es aber auch auf der Ausfiellung in der Königschuß Wiese zu ! Wie ging es zn ! Da waren ein Fürst und die Frau Fürstin und fünf Grafen und Gräsinnen und null von den Baronen bis zu dem letzten Hirtenjunge,: und Gänsemädchen binab ! ' Und notabene: selbst die Gräsinnen und Baroninnen hoben tapfer die Röcke und stiegen so gut wie die Bäuerinnen in dem chmutz der Viehausstellung herum. Und dieser Lärm ! Dies Reden, Rufen. Sick-Beaeanen und Begrüßen, dies Wiehem, Brüllen, Blöcken, Grunzen und Knurren und Bellen, denn auch sämmtliche, von ihren Herren umertrenntliche Men Hunde des KreiZes gaoen taj heute tendezvouS und lernen Jägerisch sich ken nen. Und die Hitze ! Und der Durst! Und diese Gerüche von Thieren, Menschen, Bier, Branntwein und Kana ster! Von unseren Bekannten gehören die Herren v. Plotz, v. Sanft und v. Neusinn zu den beschäftigsten Vorstandsmitgliedern. Herr Plotz ist im Renn-Comite. 2i hat gestern einen wüthenden Kampf wegen der Steeple-Chase-Bahn bestanden. Gegen seinen Willen ist durch den zurück' gekehrten Herrn v. Schwollen und seine, bei anderen Mitgliedern geübte Aaitation, ein hoher, mauerartig steiler Wall mit Graben davor und dahinter durchgesetzt, ein Hinderniß, ganz unmöglich in . E . r r. 1 i , emem ay zu uversprmgen. cyllevlicy hat v. Plotz voll Wuth nachgeben müssen, aber dafür einen abscheulichen Tiefsprung in eine Mergelgrube hinein durchgefochten. Heute Morgen, als die Steeple-Chase-Bahn abgeritten wurde, gab es grenzenlose Aufregung und fürchterlichen Zorn und Krakehl. Wenn es um Pferdebeine, den Hals und viel Geld geht, pflegen auch vornehme Herrenreiter kein Blatt vor den Mund zu nehmen und in ihren Ausdrükken nicht fehr gewäblt zu sein. Alle Men schen, die viel mit Pferden umgehen,sind seltsamer Weise wegen Heftigkeit und Grobheit 'berufen. Der Major ieigt die Bahn. An dem Wall gebt ein großer Spektakel loö. Wenden Sie sich an Herrn v. Schwol' len, meine Herren," sagte der Major zu den Scheltenden. Der hat dies Unding veranlaßt und bauen lassen, um uns neue Moden zu zeigen " Man kommt an den Tiefsprung. Lichterlohe Entrüstung. Wer soll in diese Grube springen V' schreien Mehrere, darunter Sweep. Sie und wer mitreitet!" ruft der Ma: jor entgegen. Das ist Unsinn ! DaS ist nicht Gebrauch ! Solch ein Hinderniß giebt es nirgends, nein, nirgends ! 3tennen sind nicht da, um die Hälse zu brechen!" schallt es wild. Das ist hier Gebrauch !" donnert der Major. Wir springen hier zu Lande für gewöhnlich keine irischen Wälle, weil wir keine haben, sondern nur Holz und Stein. Aber wir springen in Stand- und Lehmgruben, wenn es darauf ankommt, Him mel-Tausend-Schock-Schwerenoth ! Und wer das nicht kann und will, soll zu Hause bleiben ! ES werden sich schon Andere sind-n " Wer wird sich finden V rief wüthend Herr von Sweep. Ich lasse mich sinden V ruft noch wüthender Herr v. Neusinn. Und ich werde Ihnen noch Jemanden zeiaen " sagt der Major kalt. Es sind in weniaen Tagen die großen Rennen in H. Von Sportgrößen sind außer Sweep und Spornelle noch zwei in Laubow. Als diese Herren aber die Preise und Chancen nnd die abnormen Hindernisse gegen einander abwägen.danken sie höchlichst, ihre Pferde zu riskiren und H. aufzuopfern und erklären sogleich Reugeld. 0 Uebrigens, als die Herren am Mor gen die Bahn abritten, wer hatte sich ihnen zum namenlosen Erstaunen des Majors zugesellt ? Auf Pompejus sein Neffe, der Milchschnauz ! Und der alte PompejuS ging so stattlich unter dem bescheiden erröthenden Jüngling, als ob er selbst dazu gehöre : Babiea konnte sei ne Sache nicht würdevoller machen. Herr von Plotz hatte übrigens, wie man nach dem Gesagten denken kann, weder Lust noch Zeit, sich um seinen Neffen zu bekümmern. Doch kehren wir mit den Reitern nach Laubow zurück. Hier rnmmt das Preisrichtern seinen Anfang. Dies Umhcrstiefeln im Schireiße deS Angesichtes in den verschiedenen Gruppen, dies Reden, Flüstern, Widerreden, Notiren, auf einander Lostreten, die Köpfe schütteln.sich abwenden und zurückkehren, sich heiser schreien und mit den Händen gestikuliren und damit den Himmel zum Zeugendes Eigensinnes und der Unvernunft der Anderen nehmen dies Mustern, Zayneprüfen, Beinejtrelchen, am Schwanz ziehen, Hus erheben,Schwanz erheben, Milchspiegel untersuchen, in die .Wolle fassen, Gewicht taxnen, Wagen u. s.w. Abwich bitte Sie " .Avcr wie lernn man denn nur 'Aber so sehen Sie doch " ..Wer nicht sieht, daß das Pferd zu steil steht "Die 3!icrcnpartie ist ein für alle Mal zu schwach " Zu kurz in den Oberarmen: daS Pferd geht ja wie 'ein Hahn !" Aber das ist ja schön. DaS ist Mo ve !" Nennen Sie das schön? Na, daS freut mich... Aber ich scheere mich den Teufel um die Mode!" WaS Mode ist, bringt Geld, und da rauf kommt es an." Dann muß der Pferdehändler hier die Preislisten ausstellen, Herr !" DaS ist Gerede, Herr !" u. f. w. Dort sagt ein dicker Landmann .ver drießlich: Nein, nie und nimmer. Der Hengst ist zu kurz im Le,be ; wir Land leute hrauchen Rumpf uMme kuMr-
irngcn Pferde; unsere Gäule brauchen Raum im Leibe für lange Arbeit und Rauhfutter; wir futtern nicht lauter Haber." Aber Herr Sturz, das sind veraltete Absichten. Je kürzer, je besser." NeniKii Sie das veraltete Ansichten. Das ist mir am Ende Wi:rst. Aber cbe ich den Hengst Prämitire, lasse ich mir den Kopf abschlagen," und Sturz 'stößt, desj' zum Zeichen, seinen Krückstock in den Boden. Und ehe dieser Krückstock nicht grünt, giebt Sturz gewiß nicht seine Stimme. Mi Sit (JiisiiMt neht c nfrnsicfi
Vv y" ! ny, cwH geht es Milchspiegcl hin und Milchspiegel yer u. . w. 111 liiiiniiuni. Hier stehen die meisten Weiber vom Lande. Wie heißt das, Johann ? Du kannst ja lesen. Was steht da ." S h 0 r t Horn," buchstabirte Johann. Und die da r Kennst Du die nicht ? Das sind Ol. denburger von Snukow." Was ist das alles?" sagte die Frau. Immer neues Vieh und eins soll besser ein als das andere. Ich sage, was ich age: Das Viel melkt durch-den Mund ; ab ich gut Futter, hab ich gut Vieh. Und bei unserem Futter ist unser Schlag Vieh für uns am besten und bleibt am gesundesten. Da haben Sie Recht," nickklopftcn Andere. Aeltere Frauen sind gewöhnlich noch konservatier als die Manner. Wettziehen ! (Neu ! Herr v. Sanft hat einen Ehrenpreis und drei Preise ausgesetzt. Um den Ehrenpeis konkurrirt er.) Es konkurriren Herr v. Sanft mit zwei braunen Pinzgauer Hengsten, der erste Frachtsuhrmann von Laubow.der sich extra zu seinem besten Hengst einen schlveren Holsteiner Akarschengaul erhandelt hat, zwei Müller und ein Brauer und Brenner aus Schnaubow. An einen: galgcnartigen Gerüste werden aus einem Kasten Gewichte aufgezv' gen. Der Laubower zieht Loos Nr. 1. Jo chen spannt vor. Diese Spannung ! Jochen, Jochen.nimm Dich zusammen. Aber nur ruhig," flüstert, selber zitternd, der Besitzer. Jochen, wenn Du den Schaubower niederziehst, dann komm Du nur zu mir; ich hab' was für Dich," flüstert der größte Laubower Brauer und Arenner. Ja, ja," sagte Jochen, vor Aufregung aanz blaß, zieht die neue Schmitze seiner Peitsche durch die Hand, geht mit wiegendem Gang um seine Pferde, klopft beiden Hals und Kreuz und streichelt ihnen den Bauch und stellt sich dann auf, Herr v. Sanft in seiner großen Schärpe giebt das Zeichen und der Ctadtdiener schreit: PlaZ ! Platz !" Jochen hebt langsam wie ein Kapellmeister beide Arme, in dcr Rechten die Peitsche, und die Pferde legen sich langsam, verständnißvoll ins Geschirr. Hü !" und sie ziehen an. Hü ! hü ! hü!" und die Peitsche knallt, schwirrt, trifft ... die beiden Roffe greifen aus der Rasen fliegt in Stücke umher der Knecht strampelt mit Armen und Beinen, klatscht, haut, schreit -derMoh-renkopf stolpert, aber ein Peitschenhieb bringt ihn wieder auf die Beine Gewicht um Gewicht fliegt aus dem Kasten Halt! halt! Es geht nicht mehr! Halt!..." Die Zuschauer sind fast so athcmloe wie die Pferde. Ja, verschiedene schnauben. Wenn der Mohrenkopf nicht nachge laffen hätte und gestolpert wäre ! Der schwarze Wallach hätte noch mehr gezo gen." Sag' das nicht ; der Mohrenkopf zog den Schwarzen zu arg ins Rad und kan, darüber ins Schnüffeln. Na, nun kommen die-Andern." Und die Andern kamen an die Reihe und es wiederholte sich das ähnliche Schauspiel. Als die Schnaubower Brennerpferde vorgespannt wurden, wurden die LauboWer blaß vor Furcht und die Schnaubower wurden roth vor Siegcöhoffnung. Die beiden Schnauboiver Pferde sind rund wie Tonnen und fett wie Schnecken. . . . Junge ! Allein schon das Gewicht, das sie ins Geschirr legen !" Und abermals geht es los. Aber nun erblaffen die Schnaubower und die Laubowcr strahlen fcuerfarbig vor Lust. Denn : Ach herrsch ! wo bleiben die Schnaubower V Da muß ein Fehler sein in den GeWichten ! Die müsien sich verhängt h ben !" schreien alle anwesenden Schnaubower. Bitte, Herr Bürgermeister, gehen Sie selbst an den Kasten und überzeugen Sie sich," sagt Herr von Sanft zu denlSchnaubower Bürgermeister, der Komitcmitglied und zuaeaen ist. Es ist Alles in Ordnung. O Schmach Die Schnaubower ziehen die wenigsten Gewichte. Der Brau- und Brennereibesitzer Spekkenrand bietet einen athemraubenden Anblick; jeden Augenblick droht ein Schlaganfall. Die Augen rollen ihm im rothen Kopfe, seine Backen blasen sich auf ' er will sprechen, aber kann nicht taS Dentil geht noch nicht auf und dcr Mann scheint am Zerplatzen. Losfahren muß er jetzt, aber es ist ein Zustand,' nahe der Lerrücktheit, denn er weiß nicht, gegen wen er wüthen soll, gegen Laubow, ge gen den Kraftmesser, gegen die Richter, gegen den Knecht, gegen den Himmel, gegen seine Pferde oder gegen wen ? Ihre Pferde sind eben zu dick und haben keinen Athem. Aber jetzt, mein bester l';as;H, beruhigen Sie sich," sagte ihm ein Herr in grauem Rock und grauem Hut Speckei'.rand hat sein erstes Opser gefunden Herr 1" schreit er mit geballten Fäusten und sähr: auf den Herrn ein doch im selben Augenblick stürzt kine korpulente Dame auf ihn los, stoßt iün in den Rücken, daß ihm der Hut vom Kopf fällt und ruft : Jakcb, das ist der Fürst Radewust ! Bedanke Dich für die Ehre ! Haben unsere Pferde diesmal nicht gesiegt, so thut uns der Fürst dafür die Ehre, init unö zu reden. Danke, Herr Kürst. Schenken Sie unö bald wieder Sie Ehre !" Und nun macht auch Speckenrand ei nen Kratzfuß und scte: Danke, Herr äörit und kommen Sie bald mal wieder."
ilnd nun n'imn'.t ihn seine Frau beim lrm und zieht ihn fort, den Hohn der Laubower nicht u hören. In den dicken Bäuchen liegt es nicht," höhnen diese jepr. Dann hätte Herr bon Sanft nur seine Fettschwcine vorspannen kennen." Oder der Schnaubower Brenner sich selbst.- Und so folgen sich die Witze. Die Hälfte der Sebnaubower nimmt dieRiedcclage sehr übel auch ihr Stadtbulle ist nicht präinirt : die parteiische Ungerechtigkeit liegt auf der Hand und schreit zunl Himmel ! das; sie vom Fleck weg anspannen und nach Hause fahren, een heutigen Laubower Triumph nicht weiter anzusehen. Die andere Hälfte !oill das Rennen nicht dahinter lassen, nnd was die mannskräftiae Juaend ist.
so verschwört sie sich, wo sie alle zusammen heute Abend einkehren und tanzen wollen und Wehe dem Ersten, der sich mausig machen und die Schnaubower mit ihrer Niederlage necken will! Die Schnauh?,rx?r liilicn ffsh Ttii nuhn'mPT irfn rrvv 1 w v "V V v m V tv gkcit gefallen. Noch lange nicht ! Den Ehrenpreis erbält Herr von Sanft. Ersten Preis empfängt ein Zvküllcr. Zweiten Preis hat dcr LauboVer. Triumph ! Endlich, endlich sind die Pflichten der Preisrichter erfüllt und baben ihre Orakel Sprüche Glück, Schmerz und Zwietracht in die Aussteller-Kreise gesäct. Und jetzt theilt sich die Menge. Wer in Lauboio Unterkunft weiß, schreitet dahin zurück. Aber große Haufen lagern sich indem die Wiese begrenzenden Wäldyen nnd mit Vorliebe längs den Straßenufcrn und entleeren die mitgebrachten Eßköffer. Der Boden ist im Umsehen mit fettigen, bedruckten oder blauen PaPieren bedeckt und die intensiven Gerüche von Speck. Schinken, Wurst, Eiern, Käse, Spickaal steigen, verbunden mit dem Duft von Tonnenbier und Branntwein jiirn Himmel und ringen mit dem Viehduft um die Palme dcr Stärke. Die Höhe dieser Atmosphäre zu messen, würde interessant sein; doch könnte kein Luftballon so hoch cmporschwcbeu ' und fehlen dafür auch noch alle Gcruchs-Ateßinstru-mente. Ueber Laubow selbst flimmert die Luft oor Hitze. Auf allen Herden kocht, bro dclt und schmort es. Auf vielen schmirgelt es auch. Glücklich der Fremde, der einen Teller und einen Lössel erwischt hat in den Gastwirthschasten und Ausspattnungcn und ökcstaurationen, oder wo sonst. Menschen und Vieh trinken mehrcre Pumpbrunnen leer und der Gedanke an Wassersnoth entsteht. Milch war schon Morgens um zehn Uhr nicht mehr Zu haben. Der Wein- und VittKonsum ist ungeyeuer. Ueber Allem aber sind Fliegen ! Fliegenschwärme, unglaublich dicht und frech und ohne Vcrglcichuna ! Sie erinnern an bie egvptischen Plagen. Auch alle Fliegen des Kreises Laubow scheinen wie die Äkenschen, mit Wagen und Vieh hierhergesummt zu sein, die Ausstellung ' zu genicßcn. Wie es auf den Stranen und Höfen zwischen den haltenden, ausgespannten Wagen und in den Häusern, Krügen, Gastwirthschaften und Hotels zugeht, das ju beschreiben, müßte noch eine neue besondere Acuse angestellt tvcrden. Genug, nur von den zwei berühmtesten Hotels zu spreck'en. Nr. 1 ist das Hotel de Berlin oder der Berliner. Nr. I ist der Stcttiner Hof. Im Berliner Hof kehrt die Creme des Kreises eilt, der Adel :c. ; im Stettiner Hos der nicht streberische Pächterstand und was dahin gehört, die fettere Milch, um beim Bilde zu bleiben. (Fortsetzung solgt.) Das einzig wahre c reinigt iaS ßlut, reaulirt die Lebn und siiercn und bringt die Eeknnd .! . AsA W . w ' L . um uuv wmii icr jnprnn iriccer. TySxepsie, Appetitlosigkeit, Unr cauitQieu, rastmangel uno mal grell unverlngrgeyem.Nkioqien, Muorcin unv Nerven emrfangea neue rast. ISJ delebt den Wjk uno rrasttgl ras Veyun. Damen,L r'sckerrenlcNen, finden ia Dr. Harter's Iron 'vii!c ia sicheres, schnell wirkendes Heilmittel. Lt ?:.!'t klaren Teinl. Die Versuche es nack'zumacheu, ,r i''?z nur tit Vslieb'heir deS echten. Probire nicht ct.: et, sondern brauche das echte, beste. (? vure itwnt an The Dr. Harter Mesl. U."V SL.LotT.3, Mo., um unser "Drem Book D tut! iettfame an üslicbe ukunkt tnteätL W .st 1 ... .. ) MM4(fl ft . . W M. ALEX. METZÖEB, 3 Qbb FellowS Halle. Sotttes Ttockko.:?. Vinira!Sztk Kr Qttlttn und fi?erSe Feuer Versicherungs Gesellschaften n, und verkauf von krundeignthu. vchifsöschetne für alle deutsche und englische im. Einziehen von Erbschafte t ctten Xüen Deutsch land und dr Schweiz, nfettigung von Vollmachten. ' n und Vkrltthen von Ji ant allen. EIbu2a&Iiir flr. nd lSechsel nach all Zolles Europas. Bremen big Indianapolis 87.. Ueber 1000 geheilt! v päUpsäp n ff wmwM- t W 0 r--in tuAi. heile ick steter, nenn alle tXnneten ver ftinMH OAttf hi . OvAmhll. ftdlh U geben waren. D,e berühmtesten Professoren I hatten de, Vater zwei meiner Patienten die traurige ErSfinung gemacht: .Ihren indern kann doch nicht geholfen werden, sie sind un heilbar, sehen Lie zu. da dieselben in einem Institut für unheilbare Kranke untergebrackt mir Prr I rfcl 9 t f uA it meinem Mittel gab dem ersreulen S?a,er die Kinder gesund wieder. SU18' kunsi sende ich gratis und sranco. ?.IiI. PINOEL, Teutscher evezialist. ' H0CIIEST2R, Y No. 175 Andrews Str. SttöMlailn's Bälkcrci, Slo. 102 Tnv Neble Ttrahe. (Zut,S fchmackhaftet Nszgenbrod ! Pumper. nickclun) W.iß irod auf Bestellung in HavS gettefelt, Reelle Bedienung sichert zu 2T. O. Stiau(;mauii.
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