Indiana Tribüne, Volume 8, Number 222, Indianapolis, Marion County, 29 April 1885 — Page 3
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Hörnen von KarlNanno. (Forlsköung.) Tu l'aft Shcft." faßte sie, Mamsell 3iuit feil l.csorg'.'u. Ach Ci)ott, SJ(ii--biücv ! :Kligcr Ouut Iciiic, es ist ja Alles gut gelai d.'!::: ? Ich ire'chja vo nichts," Z.'.tö bic Tnte cinenb. Was weißt fccuiir Ich vo:ificuch nichts Taute. Gertrud '.oird lleö wissen." ! ,;Z'kh G'.'tt. was ist das Alles'." klag-' U Frau l'teliude. Aba weil Du hier will ich wieder zu der armen Gertrud i'inaufgehen. Aber ich bitte Dich, passe auf und rufe mich, sobald der Onkel ins Thorko:nmt " li dauerte lange, bis dieser gefürchte:e Ä!o:nent eintrat, so lange, daß Frau v. Ploz sogar darüber iu neue Aufregung gerietb. Was konnte nur geschehen sein ' Und schon wollte der ebenfalls immer unruhiger werdende 3!üdiger den Pompejuö satteln la-,jen und nachforschen, als der Major auf den Hof ritt und zwar im schritt. ö!üdiger stürzte hinauf und sagte die Botschaft. Frau v. Plotz trocknete ihre Thränen, ging hinab und schritt, ihr Taschentuch in der Hand, ihrem Gemahl blaß, aber gefaßt ui'.d zum Aeußersten entschlossen entgegen. Sie hatte den Zimmerschlüssel Gertruds in der Tasche. Und nun standen sie sich gegenüber Nur über ihre Leiche ging der Weg sii?as war das? Der Dl'ajor schwieg? Aus Wuth i Dann mußte seine Gattin begin n::i ,it?o blicöst Du so lange ' begann t für;, fest, ja hart. Jetzt erst schaute sie auf... Q'wi Wunder'. ihr Mann stand da wie verlegen und verwirrt Ist Gertrud zu Hause?" fragte er endlich barsch, doch seine Rauheit war nicht echt. Sie kam bald nach Dir zurück sie oesaiid sich nicht gut und erhitzte sich her nach aus Angst vor dein Gewitter. Wie sie hc-rte, waö Du für einen Skandal i::. Hause gemacht hast und warum Du weggeritten bist, würde sie krank. Was sollte cizentliä. Deine Glaserei? Und was hast Du sie mit Herrn von 5!cusinn zu komvroittitliren, den Du wie eine Vogelscheu chc hassest und den auch sie haßt, vielleicht, weil er so undelikat war, ihr früher 'ein paar Mal ins Jägerhaus nachzuf puren; es kann jeder Mensch dort ein kehren. Diese unwürdige Art, Dein Kind zu kompromittiren, überschreitet alles il'iaß. Jetzt lieat sie im Fieber und bittet Dich, morgen zu ihrer Schwester reisen zu dürfen." Unsinn!" sagte der Major. Sie soll aussieben. Und sie will 7,u StrammS sahren ? Da soll doch " Gottfried," sagte Frau von Plotz mit erhobener Stimme und ihre blallcn Augen begannen zu leuchten, kleinst Du, es sei schön,' den Barbaren zu spielen, statt Dich lvie ein. Christ und Edelmann zu betragen ? Und wenn Du in Deincm abscheulichen Jähzorn mir und unferein jvinde das größte Herzeleid angethan hast, dann glaubst Du, Du könntest das mit Fluchen und Toben wegreden ? Meinst Du, ich solle stundenlang vor Angst vergehen und verzweifeln und schon vor Augen si'hen, wie Du in Deiner tollen Wuth unser Kind mißhandelst und ihm für ewia die Ehre nimmst? Ist das gehandelt wie cin vernünftigcrMann und Vater ? Und lch oll immer und im mer wirdcr meine Gefühle mit Füßen treten lauen und soll auch noch so etwas erleben? Das ist zu viel, zu viel !" Und Frau Gotelinde brach vor .Schmerz und Entrüstuaz in einen Sturm von Thränen aus. ..Gertrud verlangt nach mir. Ich kann sie jetzt nicht verlassen und werde heute Nacht bei ihr bleiben und sie pflegen," schluchzte sie noch hervor und verließ das Zimmer. Oben schloß sie sich mit Gertrud em Da stand der Herr von Plotz. Er hatte es fertig gebracht, seine getreue, ttets nachgiebige. Alles begütigende Gattin so störrisch zu machen,daß sie ihm den Gehorsam kündigte und ihm die Le viten las. Ja, Herr von Plotz. auch Tyrannen sind manchmal erschrocken Herr von Plotz war tief gekränkt : er hatte ja seine Wuth bereut und aus Neusinns poj'ener Äteise schon die Lüge der anonymen giftigen Beschuldigung ersehen er hatte ja jetzt ganz andere Gedanken er hatte seine Frau mit der Glückönachricht von dem Godewi scher und Langentrüchener Kaufe überraschen wollen und daß er sogleich von Godewisch aus zum Telegraphenamt habe schicken lassen, daß Vtramms morgen kämen, die Tochter nach Plotzow, der Schwiegersohn direkt nach Laubow er hatte seiner Fnai auch mittheilen wollen, daß Herr v. 3!eusinn eigentlich ein sehr netter Mann sei und nun er kam von der Reise nach Preußen und Hannover zurück und statt sich daräber zu freuen und ihn zu begrüßen und zu pflegen, ein solcher Empfang! Die Tochter will weibliche Komödie spielen, weil der Vater mal ungerecht war, und legt sich inS Bett und seine Frau tritt ihm so entgegen? So! da soll doch... Undankbare Welt ! Ja, eS ist wahr! Nur die Hunde sind ganz treu! Die Hunde wenigstenS freuen sich, wenn ihr Herr zurückkommt Und der Major gestattet in seinem Weltschmerz, daß alle Hunde an ihm hinaufspringen iyid streichelt sogar dem icblingöjagdhund Schneppo den Kops nen mun Und trotzen aut Herr v. Plotz und fein Neffe aßen allein zu vkacht. Die Unterhaltung war nicht belebt. Ter Major batte zu viele andere Gedanken im Kopf, um seinen Neffen m katcchisiren und dann zu rüffeln und Formfehler waren an dem sein erzogenen Jüngling nicht zu sinden. ...Mch Tijcy.legte sich. Herrv, .Plotz
Aber er darf sich natürlich gegen iei-1 cic ourey,ay nues u dieser yanileye.
Menschen etwas merken lassen und gemeine ottvand ! Wer konnte auf Nie-
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wollen Frau und Tochter Mit ihm vltin ! ür verlauste hier seine Güter ; er l r m . ' -
mcyr aufs opya, Mvern letzte ilcy an seinen Altmodischen ekrctair, nahm Kontobüchcr her und addirte und subtrahirte Zahlen. ' Stunde um Stunde verrann Wollte der Major auch vielleicht noch seine Gattin strafen, dainit sie sich
zcrquäle, weil ne ihren Gatten nicht ms Bett gehen hörte? denn jedenfalls würde nc daraus lauschen. Das; er sich hier
mm Wolil der meinen nach Reise, Ritt und Sinn :c. noch in Geldsachen z;erarbeite (aniüsire !), konnte die undankbare Gattin freilich nicht ahnen ! Sie hatte cö sich selbst zuzulchrciben, das; sie die ' f reudigen Nacht ich teil nun noch nicht er- ; abren habe Strafe muß sein. C t ' f. . V. J. ... ' X 1. I Villen-; uniiTC aua; ver .'iaüi uvij seiner Kauffreude müde und erhob sich. Er hatte den ve sen ganz vergessen, er lag nebenan aus des U)!awrs gewohntem Platze im Wobnzimmer und schlief. Der Faulpelz ! Und welch ein weibisches Geficht ! Was hatte er da gelesen? Major sah in das aufgeschlagene Buch : es war zufällig die Geschichte, wie der . .. - : m r rsm r siebzehnjayrrae u Zuesettn oyne Zissen seiner Eltern zum Turnier reitet und vor ihren Augen den ersten Preis gewinnt...... Und so etwas llejt dleze chtasmutze," bnnnmte der J)!ajor. Steh auf ! Was liegst Tu hier ? Wenn Tu nicht wachen kannst, so geh ins Bett " Onkel und Neffe gingen ins Bett. Am andern Morgen erschienen auch die Damen beim Kaffee blaß, beleidigt, sehr angegriffen, denn auch Frau Gotelinde hatte, bis sie ihren Maim nicht ins Bett hatte gehen hören, kein Auge geschloffen und ihren Schlaf vor Mitternacht konnte die gute Dame schlecht entbehren. Aber auch der Major saß da als der Beleidigte. Du hast gewünscht, heute zur Schwester zu reisen," sagte er init ruhigem, kaltem, aber seine tiefe Kränkung verkündendem Tone. Ich hätte, da Ihr Beide das so sehr wünschet, gerne eingewilligt, wenn es Dich so treibt. Deinen Vater, der von einer Reise zurückkommt, gleich wieder zu verlaffen und möglichst wenig zu sehen. Aber es thut mir leid, daß es unmöglich ist, weil Deine Schwester Heute selbst hier eintreffen wird " Luise !" fuhr Frau von Plotz auf. Und da Ziudolf heute Abend mit mir in Laubow zusammentreffen wird, so kannst Du nicht zu ihnen reisen. Allein wirst Du doch nicht auf dem Gute sitzen können." Ja, was giebt es denn V fragte die erregte Gotelinde. Ich habe für Stramm Lanzentrü chen gekauft," sagte der gekränkte Gatte kurz. Langentrüchen ? Eottlieb ! Für Louife? Mann! Mann!" rief Gotelinde emporfahrend. Gestern Abend. Von Herrn von Neusinn . . . Und . . ." hier machte der Major eine Pause, ehe er seinen weiteren Haupttrunrpf ausspielte, und Godewisch für mich dazu." Mann ! Mann ! Gottlieb !" Da lag Frau Gotelinde ihrem Gatten um den Hals und weinte Freudenthränen ... der LieblingZwunsch ihres Gottliebs war erfüllt ... ' Uno das sagst Du mir erst jetzt V rief sie zwischen ihren Thränen. Du wolltest ja von mir nichts wiffen und hören," sagte der schwer gekränkte Gatte. . Doch die Tochter sasz i a wie eineIarmorbraut. Ich habe dabei Herrn von Ncusinn näher kennen gelernt' fuhr Herr von Plotz nach einer Pause fort, und gestehe, daß ich mich in meinem Uitheile über den jungen Herrn getäuscht habe. Er hat mir U'obl gefallen. Ich habe ihn aufgefordert, nach Plotzow zu konnnen und uns oft zu besuchen, so lange er noch auf Godewisch wohnt. ES wird mich freuen, wenn Ihr ihn artig aufneh'.nt, denn er verdient eS und hat sich bei der ganzen Sache sehr gut benommen." Äie Damen saßen sprachlos da. Gotelinde schaute wie entgeistert ihre Tochter an. Aber die Marmorbraut verwandelte sich in eine Medea Hatte Herr von Plotz bei seiner Tochter ein anderes Resultat erwartet oder gar erhofft i Als Ablenkung erhält Rüdiger jeht einen Verweis für sein faules Schlafen und wird verhöbnt, weil er, die Jimpferpuppe, die Thaten Du GueSelinS lies: und dabei emschläst. Aber so geht es in der Welt! Herr und z)-rau von Plotz sind jetzt tvieder em Herz und eine Seele : sie sitzen beisammen auf seinem Zimmer und er erzählt ihr Alles und sie freut sich mit ihn, über die Käufe und packt zwischendurch seinen Koffer, denn er muß heme Nachmittag nach Laubow fahren, wo Achim schon seit gestern weilt und Herrn von Plotz Ti rektionsgeschäfte lit besorgt. Daß ihr Gemahl sich gegen Herrn von Neusinn so verwandelt hat, erfüllt Frau (Äotelindens Seele mit heißem, freudigem schrecken. Nur we'ß sie sich absolut nicht in den Groll, ja Haß ihrer Tochter geg?n diesen Herrn zu finden, die nichts von iym hören will, lieber noch von Herrn von Spornelle oder Herrn von Sweep. Was kann es nur gegeben haben Z Gertrud war doch sonst hm, h:n Itlll! ... Der Major zeiate dann aber auch sei ner Gattin den anonymen Brief, den er erhalten hat. Herr Major Sittenspiegel wird ersucht, sich gefälligst um seine hochnäsige Tochter u bekümmern, die sich jeden Nachmittag im Kolbeschen Jägerhause mit einem gewissen Herrn von Reu sinn Reiidez-vou; giebt." Der Brief war ihm zu Herrn von Stramm geschickt worden. Fräulein EZertruds Gefühle waren mittlerweile alle in der Blüthe vereist ; ihr Herz war vergletschert und konnte nie, nie mehr aufthauen. Sie hatte sich gräßlich getäuscht v f.rr. ofrv -. . v c - - ..- nische Grenze. Sein Vater hatte ihm dort Güter ausgemittelt und ihm sie hatten Beide darüber gelacht geschrieden, er wtne dort sür ihn eine ausaezclchnete Partie, die junge polnische Gräsin mit großem Vermögen, welche sie schon in Wiesbaden kennen gelernt hätten ,.es war uar: oelvau nem: me
I zog nach der Provinz Poien an die pol-
mehr sollte dieser Neune über Ilne Lippen kommen ! Der Schändliche, nun er wegziehen wollte,brach er seine altenBeziehungen ab, entheiligte alte Liebe die neue Liebe paßte ihm besser für die neuen Verhältnisse er brach Streit vorn Haun ; um mit ihr zu brechen, erfand oder glaubte er unsinnige Verläumdnngen ! Hatte sie deshalb der Welr und ihrem Vater getrotzt? Dies war ihr Loos ! O, ach ! o, ach ! Sobald ihr Vater fortgefahren war, schloß Gertrud sich ein und schrieb. Wie - i . . -. rv -c
sclmeu war sonn lvre ever gezogen. wenn sie schrieb ! (An Earvlinä'en M. . . ' I V .... ' .illewein natürlich!) Und jetzt, wie ein Autor, der eine Geschichte beginnt und den Anfang zwanzig Mal umschreibt und i dann die Feder hinwirft und ausgeht. um am nächsten ,age wieder zu beginnen ähnlich schrieb Fräulein Gertrud, zerrieß das ' Geschriebene, stand auf, gmz umher und schrieb wieder. Sie hatte auch zwanzig Bogen zerriffen und besaß nur noch fünf von dieser seinen Sötte. So nahm sie sich 'gewaltsam mehr zusammen und aus dem dreiundzwanzigsten Bogen kam endlich ein Brief zu Stande. (Aber befleckt mit Thränen !) Und nun ging sie hmaus zu ihrem Better. Riidiae? hatte gerade verschiedene Packete und eine Hutschachtel mit der Post bekommen. Er hatte deren Jnbalt unter sucht und angeprobt und war sehr zusrie den. Sorgsam hatte er die Schütze wieder geborgen. Er residirte oben in den srüberen Mansarden Willibalds, deffen Äkeliquien an Photographien :c. rn Pietät bewahrt, die Wände, und dessen für Plotzow nützliche Civilsachen die Schrän- . .- i .. l . . . f .t. c . le suuten. luviger yane sicy oas tm mer mit den in einem Sport-Kasten mitgebrachten Fechtutensllien, Angelruthen, Spazierstöcken und Reitpeitschen noch verschönt. Ueber diesen kriegerischen Ausputz deö weibischen Vetters hatte Fräulein Gertrud schön die Nase gerümpft.. ..Ich habe Dich um eine Gefälligkeit zu bitten," sagte sie, wenn Du mir gelobst, als ein Mann und nicht tvie einGymnasiast Dich zu betragen." Ich bin Um Gymnasiast mehr, son dern 'ZZkaulthier," ertoiderte er stolz. und selbst als Gymnastast wuyte ich. waS einem, Edelmann und (sentleman geziemt."' Gieb mir Dem Wort, ein Geheimniß zu bewahren." Du hast es ich werde es übrigen schon bewahrt haben..." Du?" Vielleicht," sagte er empfindlich, sprich." sJn solchen Punkten sind achtzehn Iah re sehr empfindlich !) Willst Tu mir helfen?" Ich habe Dir früher schon meine Dienste angeboten. Hättest Du sie angenommen, es wäre beffer gewesen. Die Frauen wollen immer zu klug sein Sie stutzte und erröthete. Welche Sprache von hohem Pferde herab? Aber sie Zögerte. Soll ich Jemanden fordern ?" fragte er und seine blauen Augen glänzten. Du ?" Ich !" Nein," sagte sie, doch wie erschrocken. Noch nicht. Willst Du mir diesen Brief besorgen an an " An?" An einen Herrn von Neusinn..." Er ist in Laubow mit Deinem Vater zusammen..." Wenn Du Muth hättest, könntest Du aus Pompejuö nach Laubow reiten " Muth?" sagte er, den Kops erhebend. Aber Gertrud, Du kommst mir sehr sondcrbk? vor. Tu sprichst so seltsam! Neusinn? Heißt er nicht sonst Adelhart?" Schweig," flammte sie aus. Ich verstehe," erwiderte er übe?' legen. Es hat etwas gegeben. Si cher Eifersucht... ES sieh: mir ganz so aus..." Fräulein Gertrud sah ihn starr und mit erschrockenem Herzen an. Es begann ihr zu dämmern, daß sie mehr vor sich habe, als einen hinter den Oh.rcn noch nicht trockenen Knaben. Ja, sie schlug einen Augenblick, erröthcnd, die Augen vor seinen: forschenden Blicke nieder... Wenn ich Dir rathen soll," fuhr er fort, schicke diesen Brief nicht ab. Es giebt nur Weitläufigkeiten. Schriftliches ist verrätherisch. Mündliches Versahren ist beffer..." Was weißt Du davon?" fuhr sie ihn in. Sie wollte sich von diesem Fant nicht dominiren lassen. Ich?" Er schaute Gertrud voll Mitlei' den an und ging eine Augenblick, großartig, aber in Gedanken verloren,im Zimmer auf und ab. Ihr habt, Gott weiß, welche Mißverständnisse initeinandcr gehabt und Euch aus Eifersucht gezankt," sagte er, daS ist klar. Und das kommt vor; aber ein Wort löst Alles. Aber zu wiffen, daß man den schändlichsten Grund zur Eifersucht bat, oder oder nein ! WaS soll eigenes Leid ? Still !" Er blickte schwär merisch zum Himmel. ..So etwas kennst Du nicht, Gertrud! Lerne es nie kennen, Cousine!..." Unter anderen Umständen hätte ihm Gertrud ins Gesicht gelacht oder ihn mit Verachtung gestraft, aber in diesem Augenblick brach sie in Thränen aus und rief : Rüdiger! Weißt Tu etwas von einein Reiter in einem weißen Kastorhut und. grünem Äleitfrack, 'der morgens hier herumreiten soll ?" und sie beschrieb in der Luft. d. h. rings um Plotzow einen Kreis. Hurrjeh!" rief Rüdiger, ganz aus seineu großartigen Gefühlen fallend. Was soll der " Wer ist dieser Mensch ? Giebt eS ei nen solchen Menschen? Ja, ich weiß, es giebt einen solchen Menschen 7 ich sah ihn mit eigenen Augen Aber wie kommt Herr Herr von Neusinn dazu, auf diesen Menschen wü irü wüthend...." Thränen erstickten die stimme. Ah," fuhr Rüdiger ganz verstört auf. Ah ! Das t schön Aber sei ruhig," sagte er sich fassend und uoerleaen Ui
cl'e lud. enn nicht noch vor dem inrvgkgcn öiennen einen' Andern heirathesl, und das darfst Tu doch Mogul und Hopser nicht anthun, dann sei getröst. Behalte Deinen Brief, Gertrud. Ich selbst werde einige Zeilen für Herrn v. Oantsiim schreiben und ihm mitihei Ich, das; ich ihm inorgen nach dein Zl'cnnen, dcnn in dc'r Wuth reitet cr besser den Reiter ii'.l grünen Frack zeigen und seine Tollheit benehmen werde. Denn aucb ich sah denselben. Er trägt einen altmodischen weißen Kastor und arünen ivrack. wie sie früüer mal Dein
Bruder trua und je!)t älmliä, der Sxxx 'J . " von ssiveev traat und sein krau Uttt ihm sehr schlecht und ist zu weit und schlottert, n ,.a, ja," rief jetzt die junge Dame. Und wer war dieser Freche, der mich ! der mich ! vor Adelhart, zu duzen wagte ?" Vor Adelhart!" sagte Rüdiger und schlug sich vor den Kepf ,Hättest Du mich nur früher beffer behandclt und mir mehr Vertrauen geschenkt," sagte er dann feierlich, die ArmV fwincnh . nh,r hl innnL crm0n ' " " "kJ , ,V.W V,7W i)V' MltlVIl gebt Euch immer so große Airs und schaut uns, ioenn wir noch keine Etüdenten oder Ossiziere sind, über die Achsel an Wenn ich noch ein Frauenzimmer gewesen tväre ! Natürlich, da wäre ich gleich zur Vertrauten gemacht ! Aber es i',t doch nichts mit Euch verliebten Mädchen. Wenn man Euch nicht jeden AugenItnttfr St 'iMrmd itt ? (riir. , ..tw. Mtt.v viv -vtltitv i4 VUiV k Schlauheit' nur halb, weil Ihr immer nuuxt, Andere feien blind " In diesem Augenblicke rief die Mut ter. Geh jetzt hinab. Ich besorge AlleS. Und hier ist Dein Brief," sagte Rüdiger mit hoher Würde, riß den Brief in Fetzen und gab sie der Verdutzten. Gertrud schrie aus, aber sie war gebrochen, sie ließ sich ohne Widerspruch Alles gefallen; der Vetter küßte ihr ritterlich die Hand und führte sie aus der Thür die Treppe yiuao. Gertrud! Gertrud ! Hättest Du dieses von oem veraa)relenciicyla)nauz ge. Mcht b unten fanden Better und Cousine .vrslti iMrttfitiin in vrrciiriiithr.-int C.t I IVHVtlMIIVIIl Kielt einen 2ki?f in fS.inh MZslibald bat um die Erlaubniß, sich morgen in Laubow un: die Hand von Fräulein - - -w wwww w w w m Hildeguiide von Traut bewerben zu dürsen. ! Am Spätnachmittaa langte Frau von Stramm an, welch ein Glück! Luise nächstens auf Langentrüchen wohnend ! Die liebe Tochter und die Enkel ganz m oer Nähe!"... Aber Gertrud ? Ja Gertrud ! WaS sollte aus Gertrud werden ? Schweigen wir von der Unglücklichsten, die es aus Erden gab. viux das Eine ! Sie hatte bis zu ihrer Unterredung mit dem Vetter fast Parozismcn bekommen, wenn man nur daran dachte, daß sie morgen mit auf das Lau bow'er Rennen fahren könne. Jetzt aber sah sie doch die von Tante Adelaide zu dem Rennen besorgte, extra dafür zugegerichtete Toilette an. Die Toilette war pompös für Kenner, wundervoll geschmackvoll und stand ihr herrlich ! (Forisedung folgt.) Deutscke Lokal -Nackrickteu. Vut der helnpsait. Der Gemeindeschreiber in Elmstein ersteigerte die Schloßruine Elmstein nebst dazu gehörigem Haus und Grundstücken um 410 M. Der LandwirthschaftspraktikantAbend in Kaiserslautern wurde wegen Erschicßens des Gemeinderaths Maier von Lemberg auf dem Anstünde, zu 5 Monaten Gefängniß verurtheilt. 150 Arbeiter verschiedener Schreinerwerkstätten in Kaiserslautern sinken. In Ludwigshafen hat sich der Sprachlehrer Hippe erhängt, zu Wolfstein der Schneidermeister Johann Faller ; zu Bliesdalheim erschoß sich der katholische Hauptlehrer H., angeblich aus Furcht vor einer Divziplinaruntersuchung. In Landau siel dem Maurer Johann Schwesinger aus Wollmeöheim ein Stein auf den Kopf und zerschmetterte diesen; in Eisenberg erstickte im Lumpenkessel der dortigen Papiermühle der Arbeiter Peter Rutscher ; bei Kaiserslautern ertrank in der Lauter ein Sohn des Schreiners Frank, in Bornheim ein Sehn des Maurers Frech. , Elsai-Lotbringen. In Straßburg erscheint eine neue katholische Zeitung unter dem Namen Der Elsäffer" und unter Redaktion des Vikar Kuntz von Mülhausen. DaS Anwesen des Bauern Kaspar Dietrich wurde durch Feuer zerstört. Bei einem Brande in der Wohnung des Fabrikarbeiters Josef Meyer fanden die drei Kin der desselben den Erstickungstod. Die Leiche des Straßenwärtcr Georg Fries von Hcsienheim wurde im Rhein-Rhone-Kanal gesunden. In den Dörfern Alt psirt und Obcrsept sind die Blattern ausgebrochen. Der 19 Jahre alte Albert Lustenbergcr von Sennheim wurde wegen Sittlichkeitsverbrechens zu 3 Jahren Gefängniß vcrurtheilt. In Metz ist eine aus 3 Personen bestehende Falschmün zerbande : Eugen Diquce, . welcher frü her dort gewohnt hatte und von dort mit der Frau eines Freundes und die 25 jäh rige Joma Brick aus Laeken, verhaftet worden. f Bäckermeister I. Wolber in Metz. ALEX. METZGER, S Odd FellowS Halle. Zweit! Ltoke:k. Stn,ralgttr der grlßten und fierfien Feuer Verficherungs Gesellschaften n und verkauf von rundetgenthum. chtfscschctne für all deutsch und englische 2imr. Einziehen von Erbschaften tn allen reellen Deutsch land und der Schwe,. Anfertigung von ollmachten. 9ln und Verleihen von apttalien. SeldLukia!)tungn nd Wechsel nach allen Theil, 4urovol. Bremen bis Indianapolis Strangmauirs Bäckcrci, . 3lo. 102 Süd Noble Straße. Cutr schmackhaftes Ro?gknbrod! Pumper. nickel un) W.ißirod auf Bestellung int HauZ gelieset. Reelle Bedienung sichert zu I?. C. Stranffmann.
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vx$ vCirr & 5 - i y-.rr.:- ,- . Th. .-v j.ra-i-v'"-?.., .v. '.et-M -.. K v ' ' f J' ': - ' w . ' 'jv,- ; Slscnl'ahtt -Zeit Taöcttc.
Ankst und Ibazs der Eisenbahnzüge in Indian5:?'.5. n.vnd r,c.f) Sonn. t.. -i j n 2. Nov. Cledelcnd, ?c!ullidllt, EttMJc.:: Jndta. MboWi Qx'izbr. (?c? k:nc. Abgang: Vntunft: st v :.. Gisrwiartüirtisa .c nderso'i C...1C 10 tn 05 11 ?x .10.3! ? tactcnlj..i:rm I Andersen e... 2.C0 T.m. Vz? j??1"' ' 2 Sttfejl 8 3 oshen fit5.1 ha Si & St 2 Lrizt)twood Didtfio,, T. E.C.ud I. Lg t!ilich. 6.15 r,w. j i-j.10 na ' 'A.li -tr I V ?. J0 S.'M tLßl:ch. S A ÄZ, l . 7 iJ , 5!sltch.eO 1(U5 Prr 2.0s) Kwt ' SJ25 Km ' AS glich. 55 - id. VtUdurg, .iuctnnati & ?t. ?cn!s iseudab, Z! V P W lm re au. ?;U2l:ch mra enoa 6ont. 1.10 T.m DÄ r eu,z I !K N PW N0ff.tnnSonni.ll'.lJCr , ft täglich HJ37 Km n 41 ccauij. X) i au. eor.ntac 4.00 Si i SonntSri .... C.ii m fi y v & 9 k tSjlich i h.. l.llflm Dar,tu 3 au kg ecani 4.5b ßn 5i V 9 O $ l tsgi'? lüJXJRa lasten ii ant. Sonntags lo.j sa Chicago Sost 5ia 5'okrso. htcas Schn,:. I Jad', . ,ug lZg 11.15 ?lm Schnell,... 3. 19 B LglcabttH.ll.i i Jndxl' 011. I C;n SJtfta Vandalia Line. '.! Trat .... 7.15 t'n, chnll,a ..... 3 BOB . . m ms l kt I nt . . leere Haute 5k. :m Vie r. . Vi.liila .p, v ii w 1 vtou uns acc...i'i.w lim raa tivni.... Z.z ail undee.. 4.4 J",'.l5,uth Send S? '.10 Cm I 5 Ltd end r 4.N tm koutd erd nd'xl Er... W : 5th,ndZ Sr t X9n LtXm Ciunnzatt, 3ntiunaroU, Ct. Loi n. Chuag Eiseudahn. Cineiznati Dtv:sion. E Louttv. L. 4.CÖ Cm j gnoianop e 11 lg Sinctnnatt Äcr M 1 ü'BiUe ?xx. ll.o4i iincinnan 10.45 , Bitflerr. tj.... tz Zg 6. t P 3. 4.S Ka I 6t fc 8 ltnc. Akl 6.40 tlg. ich ft tt ( C.lO.U 9 Chicago Division. 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