Indiana Tribüne, Volume 8, Number 221, Indianapolis, Marion County, 28 April 1885 — Page 4
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Der große Ausverkauf Bücher tu GchVewWMööVöMm trieb in Mo. 5 Hst Wasyington Straße noch immer sottzes Kt, und zwar trege Verlegung deö Geschäftes. eine Litte der Bücher, welche wir beinahe zum halben preise dnkansen, würde die ganze Zeitung füllen, fcir können deßhalb bloß auf die Thatsache aufmerksam machen, daß wir die Dächer zu billigeren Preisen derkauftn, all solche je im Staate Indiana verkauft würden. Man spreche dor und überzeuge sich selbst, chtun.toll, ?w 8N6ll-U6rrM Co., No. 5 Ost Washington Straße. Eö lehc die Eoncurrenz!
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Board os Aldermen. Gestern Abend war regelmäßige Sit jung. Die Herren Cobb und Prior uaicn nicht zugegen. Der Stodtraibsdericht in Bezug aus Vergebung von Contrakten wurde an las Contrakr Comite verwiesen. .Bezüglich der Bormbeiten zur Crrich tung des MnklhauscS wurde geltend ge macht, dok Ueselbcn bkreits begonnen taten, ohne dok die Aldermen Zeit ge hbt bälken, den Beschlvb d?s Stadt raihs bezüglich Verglbung dls betrcsfen den Contraltrs gut zu heißen. Man wollte j-dcch die Sache nicht weiter ver schleppen, und stimmte dem Stadtrathkbeschlusse bei. Dann wurde die Verbesserung folgen der Straßen beschlossen: Seitenwege der Coburn, von Oft Str. bis Virginia Ave. Seitenwege der Ereer,von McCarty bis Buchanan Str. Hanway Str. und Seitenwege, von Madison Ave. bis zum I. M. & 3. Bahngkleise. Erste Alley nördlich von Washington Str.. von State Str. bis zur ersten Alley östlich von Arsenal Ave. Elste Alley östlich von Arsenal Ave , von Market Str. bis Arsenal Ave. Seitenwege der Dougherty Str., von Ost Str. bis Virginia Ave. Wright Str. und Seitenwege, von Coburn bis SailderS Str. Gosien und Seiten wege der Park, von Lincoln Ave. bis 8 Straße. Ferner wurde der Bau einer Cisterne nahe dem deutsch prot. Waisenhause be schlössen. Dann wurde beschlossen, der Bsteue rung der Wirthschaften von 552 aus $100 v!r Iahe beizustimmen. Die Stimmenabgabe war wie folgt : Dafür : Ccx. Endley. Pritchard. Tal. lentire und Rorison; dagegen: Bern hamer, King und Mchugh. Hierauf Vertagung. Mavo?sourr.
John Sweeney und Wm. Wall scher nen zwei durchtriebene Gauner zu sein. Sie hatten in einem Wirthshause feine Schuhe zu außerordentlich billigem Preise verkauft. Wer weiß, wo sie dieselben gestohlen hatten. Als man bei der Ver Haftung ihre Taschen durchsuchte, fand man darin mehrere schwere falsche Ringe, welche jedenfalls dazu bestimmt waren, für ächte verkauft zu werden. Die beiden Zpitzbuben waren von KansaZ City ge kommen. Die Anklage lautete auf Vagabundage und es ist zu bedauern, daß der Mayor sie nicht um mehr al? 525 bestrafen konnte. Annle Heston war drs Diebstahls an geklagt. Sie sollte einer Annie McCul ley eine Broche im W;rthe von 57 ge stöhlen haben. Annie hat mindestens schon sechzig J:hre und außerdem eine braune seidene Jacke auf dem Rücken, welche mit schwarzen Spitzen besedt und wahrscheinlich eben so alt war, wie Annie selber. Daß Annie zur Vervollständi. gunz ihrer Toilette einer Broche be dürfte, war natürlich, um so mehr, als eine der Zeuginnen mit einem alten Zttiidonust. und Glacehandschuhen erschien. Annie muß sich vor der Grand Jury verantworten. Einige Prostituirte und Trunkenbolde vcrvoJständ'igten das Reaister. B.iup?rmtr. Louis H. Burtin. BacksteinhauS an Virginia Ave. zwischen StevenS und McCarty Str. $2000. Ver rittst Ttadtherold. Herr Wilhelm Spielhofs verlor gestern Nacht seine Gattin durch den Tod. Dieselbe war seit längerer Zeit leidend. Meerschaumpfeisen, langt deutsche PseisöN. Claarrenspitzen etc. be! Wm. Mucho. 91o. 199 Ost Washington Straße.
Siu Gärtnerspaß. Der Gärtner Kohlmann wohnt sechs Meilen von der Stadt. Da ein Gärtner auch zuweilen ein menschliches Rühren empsindet und sich gerne über die Last des irdischen Daseins mit einem Glaschen Bier hinweghilft, so nahm Frau Kohlmann am Samstag beider Heimfahrt ein Achtel Aurora Vier mit, wahrschcinlich weil das Aurora Bier das beste Bier in der Stadt ist. Unterwegs rächte sie bei dem Gärtner Freund Halt. Dessen Frau hatte erst kürzlich einem Baby das Leben geschenkt, und da läßt sich's ja wohl denken, daß die Frauen Mancherlei zu plaudern hatten, denn die BabieS bilden ja für Frauen ein ausgiebiges Gesprächs thema. Wie dem Baby die Milch be kommt, wie es mit den Händchen patscht, wie eS mit den Füßchen strampelt, und andere wichtige Dinge werden in unerschöpflichen Variationen behandelt. Die Hebamme Frau Schuhmann und deren Gatte, sowie einigeNachbaren ebenfalls Gärtner waren zufällig auch da. Letztere bemerkten das Fäßchen, eS er griff ihre Seelen mit Himmelögewalt" und während Frau Kohlmann ahnungs loS batyrallc schwatzte, trugen sie eS m den Keller, füllten ein leeres Bierfaßchen mit Wasser und legten es statt des anderen auf den Wagen. Während Frau Kohlmann sich bald nachher auf dem Heimwege befand, ging es in dem Keller deS Herrn Freund lustig zu. Das ist eben einmal die Wirkung deS Aurora BierS. Nachdem dasselbe getrunken war, wurde daS leere Faß versteckt, die Gläser wurden wieder geputzt und es sah aus, als ob gar nichts vorgefallen wäre. Inzwischen war Frau Kohlmann nach Hause gekommen. Ihr Herr Gemahl hob daS Fäßchen vom Wagen, und meinte, daß das gar nicht ausschaue, wie ein frisches Faß Bier, machte sich aber daran, eS anzuzapfen. Aber was war denn das ? Das war doch kein Bier, waS da herauslief? Du, Frau, schau doch einmal daS Bier an, hast Du schon jemals Bier von solcher Farbe gesehen? Und der Geschmack? Donnerwetter, daS ist eine schöne G schichte! Das ganze SonntagSvergnü gen futsch ! . Die Erzählung der Frau genügte, um Herrn Kohlmann zu überzeugen, daß die Verwandlung bei Freund stattgefunden haben müsse. Ein schöner Freund! dachte er. Aber er fuhr am nächsten Morgen hinüber, in der Hoffnung, wenigstens noch an dem Vergnügen Theil nehmen zu können. Er ließ sich aller dingS Nichts merken, ließ sich unter einem Vorwand in den Keller führen, aber da war keine Spur mehr von dem Aurora rank zu sehen. Aergerlich machteer sich auf den Heimweg, und Herr Freund schickte ihm daS Geld für das Bier nach, und ließ um Entschuldigung bitten. Aber der Aerger war einmal da und der Spaß war nicht nach dem Geschmacke des Herrn Kohlmann. Er schwört jedoch darauf, daß er "even" werden wird.
Tkns deu QtxiöUWtü. S upt rior Court. Zimmer No. 2. Jsaac JoneS gegen Benjamin Tbornton u. A. Schadener satzklage. Zu Gunsten der Verklagten entschieden. William M. Hicklin gegen John H. Martin. Schuldklage. In Verhand lung. Zimmer No. 3. JamrS HenSley gegen John Moore. Klage auf Constablert Bond. (Verklagter ist Constabler von Wayne Township) In Verhandlung. Circuit Court. David H. Ridale gegen Charles E. Holloway ii. A. Klage auf Rückgabe bezahlter Miethe. In Verhandlung. tST Charles Pugh über besten ungerechtfertigter Verhaftung wir gestern be richteten, ist gegen den dienstbeflissenen Polizisten DaviS klagbar geworden. Verlangt Mucho'S "Vest Havanna Cigars". tS .Ohrfeig um Ohrfeig da? ist so Tax bei un. Man wird sich er innern, daß Albert Lisber vor einigen Tagen seine Frau Flora Lisher, die auf Scheidung geklagt hat. verhaften ließ weil ste mit einem andern Manne zu sammen lebte, und daß Flora schwer be straft wurde. ES ist begreiflich, daß Flora darausbin ebenfalls aus Rache sann. Gestern Abend ließ ste ihren Gemahl durch Squire Johnston verhaften, indem sie beschwor, daß derselbe sich in einem Prozesse von Ralston & Co. gegen Börnstein u. A. in seiner Eigen schast alS Geschworener von den Ver klagten habe bestechen lassen. Die Gk schworenen waren bei jenem Prozesse drei Tage lang in Berathung, und während die übrigen Geschworenen alle zu Gunsten deS Klägers waren, soll Lishler allein den Verklagten bei Seite gestanden haben. Ein Verdikt konnte deshalb gar nicht erlangt werden und die beiden Parteien trafen deshalb ein güt liches Abkommen. Frau Lisher will ganz genau wissen, daß ihr Mann sich be stechen ließ. Lisher verlangte Verlegung deS Falles nach einem andern Gerichts Hof und die Sache wird morgen vor Squire Walpole verhandelt werden. Lisher konnte die nöthige Bürgschaft nicht stellen, und erhielt Quartier in der Jail.
rundeißenthnmS Utbertraguuger.
I. France D. Meeld an Franklin Landers. Lot 3 in Sinker Bills & Co'ö. Fair View Add. 51.400. Lynn B. Martindale, - Comr.. an Henry Page. Lot 55 in Harding Howard Erben Add. in West Indianapolis. 590. Mary I. Callahan u. A. an Daniel H. Mahoney, Lot 46 in Wm. M. JoneS Subd. von Lots 13 und 14 und Theil von 13 in Valentine B. Creß's Add. 5100. Benjamin Adlinson an JameS I. Dwyer. Lot 14 in Block 2 in Martindale'S Süd Add. 5450. Daniel H. Mahoney an Emma Bräu tigam. Lot 46 in Wm. Jone Subd. von Lot 13. 14 und 15 in Valentine B. Creß Add. 575. Charles Coffin Trustre an Peter Kea ling. Theil der östlichen Hälfte des nord östlichen Viertels von See. 8 Tp. 15 R. 4 E enthaltend 961100 Acker. 51900. Greenbury Morgan an Jacob Power, Lot 1 in Hubdard u. A. Subd von LotS I. 2 und 3 in Sq'larr 10 von ihrer Süd oft Add. 5200. John L. Blackman an Murlie Spicke! miie.Lot 93 in Daoidson's 2. Addition. 5600. Rosa C. Fleck an Samuel Broughton, Lot 23 in Jacob Traud'S südwestl. Ado. 5150. Christian Brademeier an Henry Bade. Theil der östl. Hälfte deS nordwestl. H von See. 23 in Tp. 17 nördl. von R. 5 80 Acker enthaltend. 54.500. Peter Haß an Levina Hardacre. Lot 19 in Bell'S Subd. von Theil von Block 26 in Johnson'S Erben Add. 5450. Sarah W. Wood an Simon PandeS, Halste von LotS 8-19 in Vajen'S 6. Add. . 53,550. tar Heute Nachmittag um 2K Uhr wurde die Feuerwehr nach No. 75 Ken tucky Ave. gerufen. Ein schadhafter Kamm war in Brand gerathen. ST Vor einigen Tagen wurde ein junger Mann in Greencastle NamenS William Müller für irrsinnig erklärt, und man traf Anstalten ihn im hiesigen JcrenhauS unterzubringen. Müller aber wußte seine Flucht zu bewerkstelligen und ging gestern Zselbst inS Jrrenasyl, suchte den Superintendenten aus und sagte demselben, daß er nicht irrsinnig sei. Dr. gleicher erkannte jedoch sofort den wa ren Zustan', de ManveS und hielt ihn ftst. Muchss Cigarrenladen bzfindzk sich in No. 199 Ost fctar&inflh) Sink. Sergeant Löwe wurde gistttN nach dem Hinterhause von Meyer'S Pfandladen an Süd Illinois Straße gerufen. ES hieß, daß ein Farbiger daran sei, seine Frau todtzuschlagen. AlS er in das betreffende Zimmer kam, fand er wirklich eine Frau au? dem Kopfe blutend, am Boden liegen. Henry Scott, ein bekannter Taugenichts hatte die Gemeinheit verübt. AlS ttt Polizist ihn verhaften wollte, zog er ein Rasir Messer, ade? er wurde trokdem über wältigt. H H Jackson, b.'c Pächle? deS Hotel English, machte gestern ein Asstgnment; Henry T. Tincher ist As stgnee. Es heißt, daß Jackson dazu ge drängt wurde, weil der Fleischer Müton Pouder sein Guthaben im Betrage von 5500 haben wollte. DaS vorhandene Vermögen beträgt 53.300 ; die Verbind' lichkeiten belausen sich aus etwa 55.000. DaS Hotel wird unter Leitung deS Assig nerS in der alten Weife fortgeführt. Die Art der Zeugnisse für die Heilkräfte von Athlophorok ist ebenso ausgezeichnet und außergewöhnlich wie da? Heilmittel selbst unter den Arz neien. I. D. Carr. Präsident von Blackaell'S Durham Tobacco Co.. z. B., schreibt : Ich roeiß. daß A t b l o v d o r o S bei Kopf und Gesichisrcißen völlige Abhilfe gewährt hat. Ich empfehle es unbedenklich Denen, die an Neuralgie und Rheumatismus leiden. Dies ist daS erste Zrugniß, daS ich je für eine Arznei abgegeben habe ; aber ich bin mit Athlophoro so zufrieden, daß ich seine Empfehlung für eine Pflicht halte.' Julius JeSke. der deutsche Erpreßmann, welcher der Fälschung angeklagt ist. ist noch immer sehr krank, und Dr. Bell ist auch der Ansicht, daß er Nicht recht im Kopse ist. IiSke hat bei mehreren Wagensabrikanten Wagen be stellt, beabsichtigte einen großen Stall zu bauen u. s. w.. trotzdem er nur 51.25 per Tag verdiente und scheint am Größen wahn zu leiden. Außerdem ist er auch epileptischen Anfällen unterwarfen. TS- Gestern Abend fand in de Turnhalle eine gemüthliche Unterhaltung zu Ehren der Delegaten für die Tag satzung statt. Frl. Lotte Adam und Frl. Laura Heßling gaben einige Gesang vorträge zum Besten, Frl. Emilie Klein und die Herren Wm. K.pp, Kürst und Warmeli'ng ersreulen die Anwesenden durch Mustkvorträge und Frl. Bliever nicht und Frl. Emma Schulmeyer dekla mieten. Daö TurnerOrchester wirkte ebenfalls wackkr mit und spielte nach Schluß der musikalischen Unterhaltung zu einem Tänzchen aus. Zu den besten FeuerVerstcherungS Gtstlljchasten des Westen gehört unbe dingt die .Franklin- von Indianapolis. Ihr Vermögen beträgt 5320.000. Diese Compagnie repräsentiit die .Northwestern National" von Milwaukee, Vermögen 51.007.193 92 und die German Ameri can" von New York.- deren Vermögen über 53.095.029.59 beträgt. Ferner repräsentier sie die .Fire Association of London Vermögen 51,000.000 und die .Hannover os New Pork mit einem Vermögen von 52,700.000. Die frunnrn" ist namentlich deshalb zu empfehlen, weil sie nicht nur billige Raten hat, sondern weil außer den regelmäßigen Raten, auch bei großen Verlusten kein Auf schlag ersolgt. Herr H e r m a n T. Brandt, ist Agent für die hiesige Stadt und Umgegend.
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