Indiana Tribüne, Volume 8, Number 221, Indianapolis, Marion County, 28 April 1885 — Page 2
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r f ä f n ES.ul U25-Rtri snstsgs. z - 'j O MirttZi:ndSr. r",.?-:-'- ? .::.:;;- ?Ct d:'?'? n rt JT 17 bl üonr'äi t iaSuat" ru s:;t. i't-.t -::cr!tn !'. tfnt?. Vt Vsi: v;-;?t?J; tt rc:;ts:tljr.j fi ttr :cr. i 3;un:iVc!:, Ind., 28. April 1885. cv egerdoktoren. - Lsr 50 Jahren war es für einen Nean in diesem Lande ein sehr verwegener Gedanke. Vkedicin studncn zu wollen. Man ließ leinen Farbigen an höheren Bi!:n7:gsanstaUen zu. Der ers:e regu läre Weitester in Amerika. Dr. I. McCune Smith, erlangte seine Ausbil dunz dadurch, daß ein Tculscher, Pastor Schröder in New Z)ork, sich für ihn inte ressirie. ihm die Anfangsgründe des Lateinischcn und Griechischen beibrachte und ihn bchufö medicmischen Studiums nach dcr schottischen Universität Glasgow schickte. ' Alit einem Diplom Verseden, eröffnete Smith im Jahre 1338 in New l)oit eine Praris und schuf sich un ter vielen Mühsalen schließlich eine glänzende Cristenz. Lor ihm hatten schon viele andere Afrikasöhne verzweifelte, aber vergebliche Anstrengungen gemacht, Doktoren zu werden. In ähnlieher romanhafter Weise wie Smith bat ten noch manche seiner farbigen Nachfolger das Doktordiplom zu erkämpfen. Einer der ersten Sieger, die sich an einer amerikanischen Hochschule für die bcilärztliche Praris ausbildeten, war David ÄicDonough. Derselbe wurde in New Orleans als Sklave geboren und aufcrzogcn. Seine ungewöhnlichen Talcnte siclen seinem Herrn bald auf, und dieser schickte ihn im Jahre 1313 auf die Hochschule u Princeton, N. I., wo er sich ai !iijionä? für Afrika ausbilden sollte. HiU cr dort lange genug studirt hatte, um sich der Misiionsthätigkcit zu widmen, forderte lhnseinHerrzurRückkebr auf. ('cDonouah aber wollte durchaus Arzt werden. äLohl wissend, daß er sich in einem Antisllavereistaate befand, schick:e cr seinem Herrn folgende Antwort: ,.Jn)ei Dinge stehen fest : erstens, daß ich kein Missionär werde, und zweitens. daß ich nicht nach Afrika gehe." McDoncugh'ö Vatcr, der sich noch in der Sklaverei vefand, söhnte den erzürnten Herrn mit seinem Sohne aus und verschaffte Letzterem Geld zur Vervollständigrnig seiner medic mischen Studien. McDonoug) erwarb sich später als Vorzuglicher Äuge- und Ohrenzrzt ein großes Vermögen. Aber selbst als eine amerikanische Hochschule naä? der andern den Farbigen Zutritt gewahrte und Diplome ausstellte, wurden liiere vielfach nicht anerkannt, besonders wenn der Betreffende in einen anderen Staat zog. Man verlangte dann gewöhnlich von ihm, daß er in diefern , Staate noch'.nals ein akademisches Studiuni durchmache und ein neues Di plom n'lcerbe. Auf solche und andere Wcrse fcv.rf man den farbigen Heilkünstlern noch lange Jahre hindurch Prügel in den Weg. L.'on ihren kaukasischen Collegen wurden sie meist mit großer Zurückseyunz behandelt und doch waren sie vielfachk-tuchtiger als diese. Heute sind die Verhältnisse ganz anders. Die egerdoktoren wir sprechen natürlich nur von den wirklichen Aerzten haben sich durch eisernen Fleiß und Ausdauer nicht nur ein gediegenes Wissen, sondern auch meistens eine einträglichc Praris und eine geachtete Stellung gegenüber dem Publikum und ihren werßen College:: errungen. Es giebt gegenwärtig in den Ver. Staaten Hunderte von Neaerdoktoren (und auch Negerdoktorinnen), welche sich Tiplome von amerikanischen, canadischen und europäischen Universitäten erworben haben und in keiner Beziehung hinter ihrer Zunft zurüästebcn. Die meisten giebt es in den Suostaaten; doch auch im Norden und Osten prakticirt eine ziemliche Anzahl. In den nördlichen Staaten haben sie immer noch mancherlei von den Vorurtheilen der Bevölkerung zu leiden. Während sie im Süden durchweg in großem Ansehen stehen. Es ist dies um so auffallender, als gerade die Nord und Oststaaten nicht blos die Befreiung der Neger in die Hand nahmen, sondern vor Allem auch die Ersten waren, welche ihre Universitäten den Farbigen öffneten. Schon lanae Jahre vor dem Bürgerkrieg konnten Farbige z. A. am BowdoionCollege, in Maine, und an mehreren an deren Hochschulen des Ostens Diplome erhalten. Die Farbigen sind im Allgemeinen gutmüthig veranlagt und nehmen besondcrs warmes Internste an Leidenden. Es ist daher seb? begreiflich, daß stets so Viele von ihnen einen Drang zum heil ärztlichen Studium in sich verspürten. Ihnen die Gelegenheit hierzu zu schmälern, wäre grausam und unnatürlich. Die Farbigen stellen allerdings auch ein starkes . Eoniingent zum Quacksalberthum gar bäusig aber haben dem farbigen Quacksalber blos die materiellen Vedinz'un'gen zum ärztlichcn Studium ge fehlt.. Gcfäsjrltrficr Jeugendienst. In Little Nock, Ark., wurde neulich ein Proceß , w.egen unlicensirten Whiskyverkaufs verhandelt. Unter den Belastungözeuqen rerans cer anwntti c. Mlrnf.r. d,e mnhe an inn kam. weis - ' gerte er sid entschieden, eine Aussage zu machen. Vom Nichter zur Nede gestellt, gab er folgende allgemein überraschende Aufklärung ubcr sein Berhalten : t Euer Ehren, es ist mir, weiß Gott, nicht darum zu daß Jemand straffrei ausgeht. Aber ich habe allen Grund, von einer Schuldigsvrechung die schlimmsten Folgen für mich selbst und meine Familie zu erwarten. Der Pöbel wird mir dann entweder das Haus in welchem meine ganze Habe steckt niederbrennen oder mich . abzuthun suchen. Auf alle Fälle ist dann meine Existenz vernichtet, und. düLör werde icü rntö wobl büten "
Aber wie lo:n:nen Sie zu so schrecklick'en Bcfürchju'?aen meinte der Nichter, glauben Sie wirklich, daß Sie un ter lauter Banditen leben i" Ich möchte nicht gerade diesen Namcn gebrauchen," erwiderte Porter, aber die Sache steht genau so, wie ich gesagt. Es wäre durchaus nicht das erste Mal, dan in Arkansas Jemandem wegen Dergleichen eine Kugel durch den Kopf gejagt, oder der rothe Hahn aus 's Dach oesetzt würde. Schon in weit geringfügig geren Fällen ist es zu solchen 'Racheakten gekommen, ohne daß man jemals die (?rfi:itt's: überfuhren konnte. Nein,
nein, ich werde unter keinen Umständen gegen den Mann auflagen." Ich glaube an die Aufrichtigkeit Jhrer l.?ntsäiuldiauna." versetzte der Stichter, aber Ihr Weigerungsgrund ist ungesetzlich, das (serrcht kann ryn'nre unv nimmer anerkennen. Wenn.Sie. kein Zeugniß ablegen - wollerr-rnufferr-Sie in das Eiefangnly gesperrt werden, vrö V:e eine Erklärung unterzeichnen, daß Sie dem Gerichte Folge, zu leisten gewillt sind." 4 Nun wohl, Herr Nichter," rief Porter in entschlosienenr Tone aus, dann lasten Sie mich nur in das Gefängniß bringen. So bin ich wenigstens in Sicherheit." Und so geschah es. Der Unglückliche hat noch bis jetzt keine Aussage gemacht. ismsrS'S Euter. Ueber das alte und. daS neue Gut Schönhausen bringt ein Eorrespondent der ?!ational-Zeitung" einen recht interrssanten Bericht. Es geht aus dems.'lben hervor, daß der Fürst Bismarck, der doch allgemein als vorzüglicher LandWirth gilt, gerade sein Gut Schönhausen bat in Verfall gerathen laffen. Vielleicht ärgerte er sich darüber, daß von demselben gerade der beste Theil an einen Bürgerlieben übergegangen war. Zur Sache selbst sä'reibt dcr Berichterstatter: Die Ortschaft Schönhausen an der Lehrtcr Bahn unweit der Stadt Tanger in der Provinz Sachsen gelegen, zählt ca. 2000 Einwohner, es hat 42 Großbauern und 60 KoMhen, die ungefähr 9000 )!orgen Land ihr eigen nennen. Der Boden ist meistens schwerer guter Weizenboden und bildet der Weizcnbau die Haupteinnahmequelle. Bon dem vor etlichen Jahren versuchten Bau von Nüben zur Zuckersabrikation hat man wieder Abstand genommen. Das alte Vismarck'sche Gut, ander Hauptstraße gelegen, steht, in unmittel barer Nachbarschaft der Kirche. Der Eindruck, den man beim Betreten des Gutshofes empfängt, ist ein keines Wegs anmuthender, freundlicher oder imposanter. Links an der Pforte steht das Jnspectorhaus, weiß getüncht, aber hier und dort ist die weiße Farbe nicht mehr zu erkennen ; man hat die Empsindung, daß auf die Außenseite dieses Gebäudes wenig gegeben wird. Neben dein Jnspectorhaus, etwas mehr in den Hintergrund gerückt, liegt das Schloß. Der Name ist zu glänzend für dieses Gebäude gewählt. Ehemals war dieses außer aus dem Parterre noch aus zwei Stock bestehende Haus auch Wohl weiß getüncht ; aber Kalk und Mörtel sind von dem Hause abgefallen und es hat eine schmutziggraue Farbe angenommen, ver :vittert und verwettert, mehr einer Burg ruine ähnlich sieht es in seiner jetzigen Gestalt aus. Biele Fenster im ersten und zweiten Stock sind von der Sonne blind geworden und glänzen in allen warben des Regenbogens. Vor dem s.1 -TT . ri.r... rw r v. yioi neyen eine nnzayl aller, knorriger, hochstämmiger Bäume, und zwischen oiesen drei Kanonen mit den Initialen Douai, 19. April 1356. Rechts von diesen drei Kanonen, von einem kleinen Gebüsch umgeben, besindet sich noch eine größeren Kalibers, ar. Fürst Bismarck's Geburtstag sind aus derselben mehrere Schüsse gelöst worden. An das Schloß schließt sich der Park, ein ebenfalls wenig gepflegter Garten, an. Dem Schlöffe gegenüber, die andere Seite des GutehofeS einnehmend, -liegen c rtT , r t rk ... u otc 'irlyiqaltsaevauve, der 5-tratze zunächst der Kuhstall, ein etwa vor drei Jahren neuaufgeführtes Gebäude. Der Zlrndvrehbeitand auf dem alten Bls marck'schen Gute ist ein guter, alle Thiere r . "V m w und n?colgernezr uno eyr auoer aeyat -en. An den Kuhstall schließen sich die anderen Wirthschaftsgebäude an, ihr Zustand paßt m den Nahmen desSchlos ses; die Spuren des Verfalls treten hervor und es läßt sich erkennen, daß ore aueoc',ernoe )ano zu lange geruot bat. Zwischen dem Schlöffe und den Wirthzchaftsgebäudcn schiebt sich ein langgestreckter Düngerhaufen hin, auf dem ungezähltes edervley nach Nahrung sucht. Etwa 1500 Morgen hat das alte Bismarck'sche Gut, nach Abzug des Wald bestandes und der Wiesen sollen etwa 600 V!orgen ackerbares Land, daS größtentheils mit Weizen besäet und mit Kar tönern bebaut wird, bleiben. Ebenfalls an der Hauptstraße liegt daS i. rv . . cn - ... m . cem urnen Ätsmara leyl als national gefchenk gewidmete, frübere Gärtner'sche Gut, einige hundert Meter entfernt. durch ein Dutzend kleine Gebäude, die sich dazwischen geschoben haben, getrennt. Das ebemalige Gärtner'sche Gut' zählt ca. 6000 Morgen, davon sind über 3000 Wald, das pflügbare Ackerland wird et wa 1000 Morgen betragen, fast nur au ter, schwerer Weizenboden, ein ganz genngcr Zllrucytyett, etwa 10 20 Morgen, der Halde zu gelegen, wird mit Noa gen bebaut. Das Gärtner'sche Herren haus ist nicht, wie das Bismarck'sche Schloß, dem Gutshofe zugekehrt, sondern liegt mit der Front der Straße zu. Es r . lU ein Icones, woylcryaltenes, ansehnll ches Gebäude, in Grau gehalten. 'Bemer kenswerthes bietet das ehemalige Gart ner'sche Gut nicht, die Wirthschaftsae bände sind zum größten Theil neu auf geführt, überall lacht dem Beschauer auberkett, Ordnung entgegen und über all nimmt man im Gegensatz zu dem Bismarck'schen Gut hier die Empsindung ' r p i pl fi " IN ncy aus, van ver (vutsherr be trebt ge wesen ist, auszubeffern und neuzubauen, was cer Zahn der Ze:t zu zerztören ver, suchte. Kaiserlauge. In Rom wurde neulich das Grab deS altrömischen Kaisers LuciuS CalvunuS Pifo Jruai LicinisnuS entdeckt, welcher
,n dem Zahre 8 und 9,n. EyrlstuS zusammen mit Galba das Scepter führte, bis beide von ihrem Nachfolger abgemurkst wurden. Der Entdecker des Grabes hatte keine Ahnung von deffen histo riscber Wichtigkeit". Er fand eine mit Asche gefüllte Urne vorund gab die Asche seiner Frau, um Lauge damit zu machen. Spater hörte er zu seinem Erstaunen, daß seine Hemden mit den sterblichen Ueberrcsten" eines Kaisers gewaschen waren. Die alten Kaiser werden von immer mcnerem Nunen für die Welt.. Shake
speare glaubte, daß man einen todten Kancr blos zum Berstopsen emes blauerlcchs gebrauchen könne. Wie .Figura zeigt, kann man ihn jedoch auch zur Laugcnbercitung und mithin auch zur Seifcnfabrikation . benutzen. ' ! Kaiserlaue, Kaiserseife ! Die Industrie wird sich dree ... r:i.i 's. ttw t. .w: CTO-s ZT Aiiei gewiß oalv üvüunc. vu man aber mit Kaiserasche thun kann. läßt sich scdlteßtlch auch mx aememer plebejischer Äsche thun. Auf solche Weise kann gar mancher Mensch, welcher der Welt m semem ganzen eben nichts ge nützt hat, ihr nachtraglich von emigem Werthe sein. Die LeichenverbrennungSm n-Vn strf Vifs(S hitrftttrt Stltt lilililliV ivitvvii " "7 " 'U . - ' - m r. r gument nlcht entgehen taen. Mernq wiro oasielve lernen groprn nng sinden, denn gerade die werthlosesten S'kenscben schätzen ihren Leichnam am höchsten. Geheimnisse deS Niagara. Seit neuerdings zur großen Freude aller Touristen und Naturliebhaber die Umgebung des Niagarafalles von der Gesetzgebung in einen internationalen Park verwandelt wurde, hat jener König der Wafferfälle" aukerordentuch an Interesse gewonnen. Man wird sich deshalb auch mehr, wie je zuvor, mit den Gehermnlffen des Niaganr besagen. Al lerdings werden dieselben nrcht so bald gelöst werden. Wir stehen in dieser Be. ziehung beute noch vor denselben Räth seln, wie im Jahre 1842, als Professor, John Hall von New Jork die erste Ler mesjUnz des 'ilagara versuchte. Ter gehcimnißvollste Theil deS Wun derstromes ist jedenfalls der whiripool" ,ct-tr. v . rr ' !X.. 'lalnrom), welcoer ncy eine ziemrieye. Strecke unterhalb der Zälle besindet, mit denselben aber in enger Verbindung steht. 'Nur wenige Besucher kennen ihn. In diesen dämonischen Wasierschlund, welcher oben die Gestalt einer riesigen Kreisfläche hat, schießt alles Waffer, das von den Fällen kommt, mit unglaublicher Schnelligkeit, dreht sich wie ein Kreisel und setzt dann seinen rasenden Donner lauf durch die Niagaraschlucht fort. Der dabei ausgeübte Druck ist em so furcht - fr . l " e varer, vay ver rruoe: m fernen tiefuntersten Grund" in wirbelnde Bewegung geräth. Die Tiefe deS Mälstromes kann mit einer 1000 Fuß langen Schnur noch nicht gemeffen werden. Thierleichen und Baumstämme, die man hineinwarf, brauchten 9 Tage, bis sie wieder an die Oberfläche gewirbelt waren. Wohin der ganze Inhalt dieser WafferHölle kömmt, darüber werden sich die Ge lehrten noch lange streiten. Manche sagen uns, der Mälstrom bilde einen unterirdischen Ausfluß für die - großen Seen. Demnach hätte er überhaupt sei nen Grund. Doch dies; Annahme scheint uns völlig unhaltbar. Denn welche Kraft würde dann ein so ungeheures Waffervolumen wieder in die Höhe wir beln? Keine unterirdische Quelle wäre dieser Niesenaufgabe gewachsen. ! Die beste Theorie ist immer noch, daß der ganze Waffer Ehimboraffo, welcher in den Mälstrom stürzt, denselben auch regelmäßig wieder verläßt und durch die Niagaraschlucht in den Ontariosee strömt,' Welche enorme Wassermaffe der letztere von inm Niagara empfängt, geht auS folgenden Thatsachen hervor : Derz Niagara hat eine Geschwindigkeit von Itt Meilen pro Stunde bis 2 Meilen pro' Minute; daS Waffervolumen, welches mit dieser furchtbaren Schnelligkeit in! den Ontarrosee braust, bildet unter der oberhalb der Fälle liegenden Brücke eine Würfelfläche von 36,000 Quadratfuß!! Der Ontariosee erhält also so viel Zu-' fluß, daß er sich nothwendiger Weise alle' paar Tage entleeren muß. Seinen Uebersluß giebt er an den St. Lawrence-! ström ab. Es ist nicht zu viel gesagt,' wenn man letzteren hauptsächlich als' Geschöpf deS Niagara bezeichnet. Der! Wafferdruck ist den ganzen Niagara ent lang ein unglaublicher und setzt sich auch noch in den Ontariosee fort. Die Tiefe! deS Stromes, abgesehen vMn'"whm-! pool", betragt von 199 viS über .400 uß. Die Höhe der steilen Schluchtwände aber mit eingerechnet, die nur durch den Strom gebildet wurden, kommt eine Strombett-Tiefe von 300 700 Fuß heraus. Die Niagaraschlucht erweitert sich von Jahr zu Jahr, und der Niagarasall weicht langsam zurück. Der reißende Strom schwemmt ungeheure Maffen von Erde, Kiesel und Schiefer aus seinem Bette fort. . Im Ontanosee, em,ge Meilen von der , Niagaramündung, häufen sich diese Auswürfe an und bilden riesige Untiefen, die unausgesetzt wnehmen und unter dem Namen "Lrickoate" bekannt sind. . . Mit dieser enormen Abnutzung hangt unzweifelhaft auch die Entstehung deS "wliirlpool" zusammen. Die Fälle befanden sich offenbar früher hier. Die niederstürzenden Wafferberge schwemmten unterwegs viel, unten aber daS meiste Gerölle fort. So bildete sich unten im Laufe vieler Jahrtausende ver unheimliche Abgrund, und obett wichen die Fälle mehr und mehr zurück. Gelehrte haben berechnet, daß der Niagara fall 1,267,000 Jahre brauchte, bis er seine jetzige Lage erreichte, und weitere 3,169.835 Jahre brauchen wird, biö .er bei Bussalo ankommt. Da Hat'S noch gute Wege, ehe der Welt dieses Wunder verloren geht. n,,,. Für das eidgenössische Schützenfest in Bern sind bis jetzt 42,000 Fr. an Gaben eingegangen. Der PostHalter von Nüeggisberg ist flüchtig geworden. In der Gemeinde Ursenbacb sind die Blat tern ausgebrochen. j der langZahrige Commandant des Bataillons in Zosin gen, Karl Senn.
Deutsche Local - Nachrichten. T?,üringkscl,e Staaten. Die E. F. Ullrich'sche Glockengießerei in Apolda brannte nieder. Der Schultheiß Greuling in Meng?rsgereuth, welchcr unter dcr vom nationalliberalen Wahlcomite erhobenen Anschuldigung des Hausfriedensbruchs zu 15 M. Strafe verurtheilt worden war, ist in zweiter Instanz freigekommen. Großes Aussehen machte die Verbrennung des jüngstverstorbenen Genera! - Superintendenten
Schwarz in Gotha. In Gräfentonna wurde der Mörder des Fuhrmanns Äromel aus Gschwenda, Freitag, mittelst Guillotine hingerichtet. Der Lithograph E. Oltmann in Tüttlebcn erhielt wegen Münzverbrcck'ens 2h Jabre Zuchthaus. f Der reiche Philanthrop Dr. Th. Wolf in Altenburg. Der Schneider Schmidt aus Hardisleben erhängte sich. In Jfta verunglückte der Steinbruchsbesitze? I. Bauer tödtlich durcb einen Sturz ; ebenso der Oekonom F. Wellendorf in Obenlm. Verschüttet wurde die Gattin des Bauern Pitzinz in Herrschdorf. Der Oekonom Hauck in Jüchsen wurde durch Ueberfabren getLdtct. Zufällig erschoß sich in Ohrdruf der Hand lungsdiener O. Brecht. tssktt.Tarmstadt. Die Darmstädter Stadtverordneten beschlössen, das Siebert'sche HauS, an der Rheinstraße, als Nathhaus anzukaufen und die Bürgermeisterei dorthin zu verlegen; das alte Nathhaus wird von den übrigen Stadtbehörden weiterbenutzt. Das Wetterauer Sängerbund hält dieses Jahr sein Fest in Vruchenbrücken ab. Die Kirche in Fricsenheim wurde den Katholiken ausschließlich überlassen, und den Protestanten 9000 M. Entschädigung bezahlt. Von zwei Gewerbtreibenden in Gienen, die dem ..Mispeln" (Ausdruck für allerlei Zeitgeschäfte) huldigten, verlor der Eine 25,000 . M., der Andere steht vor dem Bankerott. Der in Mein; wegen LandesverrathS verhaftete Journalift Nötiger wurde an das Reichsgericht von Leipzig . ausgeliefert. Oberpostsekretär Pf. in Mainz wurde einer Irrenanstalt übergeben ; es ist dies in der dortigen Post der vierte Fall seit 8 Iahren. Der 13 z jährige H. Leilich in Offenbach beging Selbstmord. Die Schriftgießer von I. M. Huck & Co. in Offenbach striken. Das Darmstädter Schwurgericht verurtheilte den Tagelöhner Pf. Sieber von Grop-Gerau wegen Meineids zu 3 Jahren Zuchthaus, den Schiffer I. Hena von Mainflingen wegen tödtlicher Verletzung des Polizisten Kühn zu 4 Jahren 3 Monaten Zuchthaus und die ttindeSmörderin Margarethe' Buzbaum von Pfungstadt zu 4 Jahren (Lesanznlß. , KZnlzitlch Davtr. . f In München der Landschaftsmaler Gustav - Canon, der Privatdozent Dr. Clemens Zimmermann, der Senatspräsident Lorenz v. Beselmiller, der Geistliche Rath Jakob Frömmer, Rentner Rolland.' Hofdruckereibesitzer Mühlthaler.in München hat sich im Bade die Pulsadern geöffnet. Der Kaufmann und Distriktsrath Kann in Brückenau ist mit Hinterlassung von Weib und Kind und etwa 60 M. Schulden verschwunden. I Graf Philipp v. Hundt in Dachau; in Helfkam der Veteran H. Röder ; in Eschenbach Stadtpfarrer Alois Koller. Der Lehrer Rathgeber in Marktleuaast verwundete sich durch zwei Revolverschüffe lebensgefährlich. f Bezirksgericdtsdirektor a. D. Christöf Otto m Nürnberg. Daselbst schnitt sich der .Gastwirth Müller den Hals durch. Bauamtmann Lukas in Passau ist vom Schlage gerührt worden. Die einzige Tochter des Müllers Ammer von Grundhöring wurde von einem Burschen erstoeben. Der Gütlerssohn V!ar Sennleitner von Birke erhielt von seinem Bruder emen todtlichen Messerstich. Der Be . m w , irksgerlcylsraly a. v. Mcymg rn Würzburg wurde wegen Wuchers zu 3 Monaten Gesangnid und 200 M. Geld strafe verurtheilt. Unglücks- und Brandfalle: In Dillingen stürzte während emeS evilevtlscken Anfalls der Zimmer mann KeÜer in einen schlammgefüllten Graben und erstickte darin. Bei Salchenried wurde der Oekonom Job. Einsle von dort erfroren aufgefunden. Beim Sandgraben wurde der Sj?italpfründner Job. Hofbauer vcnMemmmaen verschüttet durch einen stürzenden Baumstamm der Holzhauer Gustav Kunkel von Neu Hütten bei Lohr erschlagen. Der Besitzer des avauerguts zu Ermg' ve,. Eim bach a. I. wurde von einem wildaewor denen Zugstier derart zugerichtet, daß er lebensgefährliche Verletzungen davon trug. In Niedereisbach wurde im Sta del deS Bürgermeisters Nimbauer Feuer angelegt, wodurch dessen ganzes Anwesen, sowie diejenigen der Besitzer Klostermaier, Schützlbauer und Haidevolk, im Ganzen 15 Firste, elngeäscher. wurden. ry,-. isr. ...r . ? c t n juoeiieicinDotf ver angquaio vrann ten die Höfe der Bauern Lang und Noith merer nieder, in Moosburss das Haus und das ager deS HolzhandlerS Reiser, daS deS Schneiders Vogl und das des Baders. In Hniterforst bei Altstatten brannte ein Vaucrnhaus nieder, wobei em zwelmhr,ges Krnd, das von seinen Angehörigen m der Verwirrung vergessen w . ? ? rw V l fw r l rouroe, lemenoo in oen flammen sanv. Lönkgreich Württemberg. ;;;t in Stuttgart Stadtbaumeistn Wolff und der Abgeordnete Freiherr ofer von Lobenstein. Den ersten Gewinn von 10,000 M. der Kriegervereinslotterie erhielt der Weber Egner in Berndshofen. Der Todtengräber Buckenhau in Kappel wurde mitten in semem Berufe, als er eben ein Grab grub, vom Schlage getroffen. f Der in Mergelstetten gebür tige Prof. Dr. Karl . Zöffritz, Geograph an der Universität Königsberg. Beim Graben in seinemStall entdeckte derBäcker Scheuermang in Oehringen ein großes irdeneS Gefäß, angefüllt mit Silbermün zen. Das Gewicht derselben beträgt 22 Pfund. f Pfarrer Eotthilf Weitbrecht in Stammheim. AuS Hollündisch-Jn-dien ist in Ulm die Nachricht eingetrof fen, daß der frübere Lieutenant in Gren.' Rea. 124 Plochmann von Ulm, im Krrege gegen die Atchinesen gefallen ist. In Ludwigsburg erschoß sich der Buchhaltn Gottlob Seeger aus Höpsigheim.' -r-Jn Stuttgart wurde der Zimmermann David ehnder von einem Balken erschlagen ; erfroren ist der Schubmacher
Llnron mneivcr von eis'lingcn - von einem Stück Holz zermalnit wurde dcr Holzhauer Nunkel von 9!euhüttcn. In Jngcröheim und in Lkavensburg brannten" die Häuser dcö Schreiners Kreisel resp, des Mobclfaörikanten Wendel theilweise, in Rathshauscn das Haus des Webers Staiqer vollständig nieder. SchwurgerichtSfällc : Wegen Todtschlags wurden der Schirmslicker Pins Ebcrhardt von Leinzell, dcr in Weingarten den Knecht Blasius Gündig erstochen hatte, und der Knecht Matthias Einholz von Dobel, der in Ballringen dem. Tagelöh-
ner Gottlieb Kaiser von Tegerloc todtliche Verletzungen beibrachte, zu 7 resp. 6 Jahren Zuchthaus verurtheilt; wegen Körperverletzung mit nachgcfolgtemTode wurde der Schlichter I. G. mai von Hazhof, der in Göppingen d.-n Schlichter PH. yagenloch verletzt hatte, zu b Monaten Gefängniß verurtheilt. Ferner erhielten: wegen lndsmords die Wittwe Margarethe Friesch von Küsterdingen 4 Jahre, wegen Brandstiftung . . rfL- r?-v.r oi...it! - üic vereoeliOie Jinoer rn öuilmgen o Jahre, der Poliz:idiener F. Schäble in Hütten 1 Jahr ; wegen Verbrechens ge gen die Sittlichkeit der Bauer I. Vol, von Sindelsingen 1 Jahr 10 Monate; wegen Meineides resp. Anstiftung dazu der Knecht Ehrist. Metz von Sachsenhausen und der Tagelöhner Wilhelm (scholl von Steindruck 1 Jahr 8 Monate, resp. 2 Jahr 2 Monate ; wegen Meineids der Schremer I. ft. Hollich von MHentyal und der Schreiner I. Gwinner von Nuf ringen 1 Jabr 3 Monate resp. 1 Jahr Zuchthaus. Der 24 Jahre alte Ernst Bruoermuuer von Heilvronn, cer mu seinem von 2 Jahren nach Amerika ausgewanderten Bruder eine Gerberei begönnen hatte und schließlich fallirte, wurde wegen einfachen Bankerolts zu 3 Monaten Gefängniß verurtheilt. Großberzogtlium Baden. Der Stadtrath in Freiburg beschloß, die im Bau begriffene verlängerte BahnHofstraße Bismarckstrap? zu taufen. Dr. Kürzel in Freiburg wurde in seiner Stammkneipe von einc:n Schlagc?nfall betroffen. Die altkathclische Gemeinde in Heidelberg erhielt von anonymer Seite 60,000 M. zugeschickt. In Querbach wurde der Sohn des 3!atbschreibers Uhl von einem seiner Kameraden, Georg Siegel von Auerbach, erstochen. Auch Mannheim erhält eine BiSmarckstraße. Wegen Vergehens gegen die Sittlichkeit wurden in Oe stritten Mar Werthe im und M. Wolf zu je 3 und S. Werthes mer zu 4 Monaten Gefängniß verurtheilt. Der Taglöhner Konrad Dietsche in Schönau und dcsfen Tochter wurden wegen Blutschande verhafter. Wegen Verbrechens gegen die Sittlichkeit an ei' nem 8jährigen Kmd xt der Ichähnge Sohn des Landwirths Jakob Schreiber in Nculußlim verhaftet worden. Auch in Unter schwcmdorf wurden dcr Bauer vom Jlgenthaler Hof und seine Tochter wegen Blutschande verhaftet. In Karlsruhe hat sich der Milchhändler Melchling erhängt; bei Heinsheim ertränkte sich der Handelsmann Jakob Grötzinge? von Siegelsbach im Neckar. 2luf dem badi schen' Bahnhof zu Basel wurden dem Weichenwärter Gamb beide Beine abgefahren ; der Schwanenwirth Grimm von Blankenloch und seine Frau wurden bei einer Spazierfahrt aus dem Wagen geschleudert, wobei ersterer tödtlich verletzt wurde. t In Stockach stürzte der Sohn des Schmieds Alber in den sog. Heuliecher und erlitt hierbei schwere Verletzungen, in Dürrheim spielten 2 Knaben Hängerles, wobei der 7jährige Konrad Bausch seinen Vorwitz mit dem Leben bezahlen mußte. In Gundelsingen ist das Anwesen des Christian Müller Niedergebrannt, in Freiburg ein dem Fabrisanten Metz gehöriges, von deffen Arbeitern bewohntes Haus in der Karthäuserstraße ; in Obermettingen wurden die 5 V L 4. - ,7- SV eronomlegevauoe ves illan voi vou ständig von den Flammen zerstört. vraunschweig. Anhalt. Llppe. Der braunschweigische Landtag hat sich bis zum 12. Mai vertagt. f in Deffau Friedrich Hhapon, emer der ältesten Bür ger der Stadt, die er zur Erbin seines 600,000 M. betragenden Vermögens eingesetzt hat. T m Ballenstedt Obev schloßhauptmann v. Hellfeld. Schuh macher Schapitz aus Görzig, der die 83jährige Wittwe Kohl ermordete und deren Schwager schwer verwundete, ist zum Tode verurtheilt worden. Durch Urhangen machten ihrem Leben em Ende: m Haffelfelde der Schmiedemelster Un ger und in Kaierde der Tischler Tbielkes: rn Sunstedt ertrank der 17jährige Sobn des Gutsbesitzers Grote. In Görz'ig erhängte sich der Fabrikarbeiter L. M.: in Großweiffandt kam der Bergarbeiter Karl Hellmuth aus Klelnweialdt durch emen turz um s Leben. Mecklenburg. Die Sparkasse in Zarentin hat daS auf dem Wege der Zwangsversteigerung erworbene Erbpachtgehöst Holzkrug für 13,000 Mart an den Gutsbesitz?r Hernr. Blohm verkauft. . Der Magistrat von Schwerin hat eine Anzahl Häuser am kleinen Moor angekauft. Dleielben sol len abgebrochen werden, um die Straßen m der -Icahe des Hostheaters zu verbreit lern. Oldenburg. Die Stadt Delmenborst ist weaen be deutender Vergrößerungen neuerdings in 12 Beurke getheilt worden. t in Eu iin Kaufmann Au aus: Deucker. seit 23 Jahren Nathsherr. Der Lehrer Punke st Wegen mehreren (ittZlchkeitsverbre chen zu einer Gefängnisstrafe von - Nabren verurtbeilt worden. ür die Gewerbeausstcllung, die im August und c . r l r. itt. r M. . . veplemoer o. rn lvenvurg stattstn den soll, sind schon 200 Anmeldungen eingegangen. Freie Städte. Nach einer amtlichen Zusammenstel lung wurden rm vorigen Jahre durch 20 Dampsschisse aus der Unterelbe 7604 Reisen gemacht und 350,455 Personell befördert. t zu Hamburg der Theaterdirector Dannenberg.- In Bremen kam bei einem Unfälle der Arbeiter Blome ums Leben. f zu Lübeck im Alter von 83 Jahren Dr. I. H. Behn, seinerzeit der erste Lübccl'sche Eiscnbahndirecor. tphs BAßen m ä 2 IIIIV inll bll Kowlix C'o-S Kewtpaper JLslTrtlf lng Bureau 10 Suruc ttreei), vneao aaver. W.MW. contra u inay :ci.jsx.a
Was Diejenigen sagen, die an 2ia'.n'.cuUM$ und SleurIgie ßclitttn hab. Lansing.Ja.. 10. April 1884. TAWaWmS tat mir cut gttdan.. Ich muß rwk Zla'che taten fitt an Hanv dadrn. da mein fittuN'atKmu cdrrnister ?!atur vt und en e auch keine rellige He.lunz bewirkt, ss tat ts mir wenig stens sedr greße Erleichtkrnz verschassk vttdald ich tai'klie n?rdl mxfrdle knn." o. Nrmersdach. Frau Ietm T. Nutting, ?!orth Creek. N. D., schreibt: ..Ich täte SlthlopdaroS in einer Anzail von gäLeu ten dronisitem Rheumatiemu mit wundervvUem Srfrlze angewandt. Ich glauke, ohne Sthlophorol wärt ich ein Krüppel." Solche Zeugnisse, welche sagen, toai
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xtthan bat, sind der beste BeveiZ für da?, bat e für feie thun wird. Frau I. Nelson Jordon von SllSworth, We.,schreidt: ..Ta ich ein Jabr lang schwer an RbeumatUmu und Neuralgie gelitten, ersucht ich tUhlophattk. Ich hab fall m ganze laich aenonnn od t$ tat mich gestärkt und mir ein eigchkmltch Sefktl.de sonder tm Kopfe verschafft; aber wen ich uer? die Medizin genommen bätte und dann anssseforder worden war, für tieklbe $50.00 in de,ablea, eure ich mich nicht geweigert daden. Ich mui medr da ren haben. Mein Mann und meine alte Mtt sollen dasselbe auch netzmen." Wenn Sie tblophsro? ni.it in Ihrer votheke er. halten können, werden wir Ihnen, nach Smpfang fc regulären Preises in Dollar per Ftasch daffeld per Ervreh sranco zusenden. Wir sehen eS lieber, wenn Lie S von Ihrem Apctbeker kaufen, aber wen er dasselbe nkcbt führt, laen S,e sich nicht überreden, twa Andere? zu versuchen, svnteru deftelle Eit so fort bet uns, wie angegeben. Athiophoros Co. X12 Wall Str., New Bork. Joseph Ernst, Stllkatcur, sklastorer.s No. Ht DiS Straße. ll ufträge wird billl unb pnmvt .gelkh. N. GBBABDT'S rocertz No. 228 Ost Washington Straße. Nachfolger von XVZL. PFFPLIN. Die Indianapolis LU8M688 Huivorsit, einschließlich Hryniit Sz 1 ratton' Bnfinetz College ! Normal und englische Firthildungkschul. Jnftt tut für Schönschreiben und Zeichnen, Stengraxh,e und andere Cptitalsilchtr. Unterricht gründlich und gut. Suikun't in Bezug auf Schulgeld u. f. wird geint ertheilt. Van spreche in der Office vor. Adlesse: BU8DE3S UNIVERSITY. Wben 83 so es, gegenüber der Poft. Jndianapoli. Jud. Bau- und UnterlageI ilz! Zkei- nud drelchfacheö DechnlUerial. Dach-Filz, Pech. Sohlen. Tbeer, Dach-Farben : 8IA8 & SMITHER, 169 West Marsand St,. tS Kommt und seht unsere LYMAN ÜSOLIII OEFEli 2, 3 und 4 Vreuner. ZUirZl?rIK OeVeu. Alaska Kefrigerators , Eisschranke. Lampen-Oefen Nanges und alle Sorten Oesen. fnlrfST0rf &Ut c 0 p S fr vr ai il rrv ZulHkVKjl j 62 Oft Washington Stt. GSVUch. JI&IRK Die kürzeste n öefie Vayu ach Louisvilte, Nashville, Memphla, Chat tanooga, Atlanta, Bavannah, jachsonville, Mobile and New Orleans, z ist vsrtheilhaft für Passagiere ach ttz. SSdeu, ine dintte Route zn nehme . Valaft, Schlaf, nud PerlorWagen zwischen Chicago uns LouiZville n? St Loui und LeniZdtlle oh Sazenttechfel. Voutfort, Sbutlligkelt ind Eicerhttt dielet die .Seff" l.ie alte znveöffige ' 53. M. & Ä. M. M. II. J3i. Dorinu, sstftint 9tntxii Paffagtrgnt, Nvrdoft.ESe kLasbington und JllinoiZ Str., Idvl4 L. WMqKxxxjl, Saperintentlezit.
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