Indiana Tribüne, Volume 8, Number 221, Indianapolis, Marion County, 28 April 1885 — Page 1
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f .J y t l. : J' W VAAA S'M 1 w Office : No. 120 OS Maröland Straße. . Jahrgang 8. Nnmmcr 221. . i Indianapolis, Jndiana Dienstag, den 2. April 1885.
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Neues per Telegraph. - j 1B e 1 1 m e u 8 i t ö 1 1 n. ZS a s h t n g l 0 n, D. C.. 28. Apkil. StellenOkise Aegen und trüdeS Wetter. kühlere Temperatur. AuS Panama. Nev York, 28. April. Eine Depesche von Panama sagt : Der französisZze Einfluß ist vorherrschend. Die
hier wohnenden Franzosen behaupte.! der Prottst von Pari? aul, habe die Amerikaner auS der Stadt vertrieben. . Mord und Selbstmord. Concvrdia. O.. 2. April. Sonntag Nacht verübte ein Deutscher. ?!amenö Adolph H?b ein schreckliche Verbrechen. Er schlug seinem ttinde mit einer Ziz den Kops ab. schlug dann eine Frau auf den Kopf, biZ sie todt war und erhängte sich dann. Heim zu Müttern. London. 28. April. Der Prinz und die Prinzessin von WaltS sind zurückzkkchrt. Geben'S aus. London. 23. April. Die Truppen ehren nach Suakim zurück. Alle Trup pen roerdea von Wady Helfa zurückge zogen. Die Wiedernahme von ttar um würde dem Slavenhandel nicht Ein halt thun und es ist nutzlos, im Sudan noch mehr Blut zu vergießen. Drahtnachrichten. Gen. G r a n t. New York. 27. April. Gen. Geant maZ!e heue seinen üblichen Spazlergang an Madison Asenue. In seinem Vesin den ist keine Aenderung eingetreten. Ec sandte heute an die associirte Presse sol gende Depesche: Allen Posten der C. A. R., Gesell. chasten. Städten. Schulen und Personen m Norden und Süden, die mir heute Gratulationen schickten, meinen tiefgeühlten Dank. Die Depeschen waren so zahlreich und so herzlich, dak ich sie un möglich alle hätte deantVorten köllnen. selbst VZp.n ich ganz gesund wäre. U. S. Graul. Aus Panama. Nea, York. 27. April. Eine Spe zialdepesche von Panama sagt : Die Räumung der Stadt durch die Ameri kaner hat dem Prestige der Ledteren sehe geschadet, man nennt sie Feiglinge ua Drohungen sind überall hö:bar. Eine Washingtoner Depesche sagt, ta& die Räumung in Folge eine? Uebereinkommenö mit Aizpura und dem französischerr Consul erfolgte. Die amerikanischra Truppe befinden sich in kurzer Entser nung von der Stadt ZUM Schutze der Pznama Eisenbahn. Die coloAblani schcn Truppen werden heute erwartet. KniatbS o f Honor. LoutSville. 27. April. Richter SunraN gewährte heute in dem Prozesse der KnightZ os Honor einen EinhallSbefehl gegen die Supreme Loge, derselben verbietend Beamte aukerhalb des Staa teZ Kentacky zu wählen. Telegraphisches Allerlei. In Cincinnati wurde der bekannte Crirninaladvokat Campbell von der Anklage der Bestechung freigesprochen. Capt. ThomaS Phelan von KansaZ. der vor iitiger Zeit in New Vork in der Osfice O'Donovan Rossa'S von einem gewissen Short mit einem Mksser über sallen un) schrecklich zugerichstt rourde. ist nach Rew Vork zurückgekehrt, um den Angreifer gerichtlich zu verfolgen. Er hat die Behörden um Schutz vor den Dynamitern gebeten und drei DetecliveZ wurden zu diesem Zwecke detrillirt. Der 3. GeburtStag Geant'S wurde gestern in vielen S:aoten des Landes gefeiert. Der Präsident ernannte Mjor Sternberg zum Vertreter dr Aer. Staaten bei der am 17. Mai in Ronr stzitsiidenden SaniiälSconserenz. Der ttamps gegen Riel und die Hals breed Indianer begann mit einer Nie derlage der canadischen Truppen unter dem Befehle deS Gen. Middl:ton. In der Jllinoiser L:giSlatur wurde ein GkseöeSvorschlag zur Abschaffung dS Chicagos Board cf Trade eingereicht weil derselbe zu einem Hazardspiel.Jnstitut geworden. Joskp Sckard. ein Fleischer in Teere Haute, der vor 7 Wochen verschwand, ist ertrunken ausgesunden worden. Dickion, ein Geschworener in dem Sternpostprozesii. wu?de gestern von der Anklage der Brstechung sreigesprochen. Ec verklagte daraus den ehemaligen Generalar.walt Brewster aus $50,000 Schadenersatz. In Williamöport, Po. wurde der
Schweizer Caspar Huggler. verhastet. Derselbe ist angeklagt, seinen Sohn miß handelt und versucht zu haben, ihn durch Hunger zu todten. Der Knabe urde oft Tage lang in den Stall ohne Nah rung gesperrt und wurde grausam ge schlagen. Da? achtjährige i?ind ist so abgemagert, da& S nur 20 Pfund wiegt V,r &abtl.
England und Rußland. London. 27. April. Die .Jn deperkdence Belge publizirt eine Spe zial-Depefche von St. Petersburg', nach welcher neuerdings zwischen Afghanen und Russen eine Schlacht stattgesunden hat. Die Rüsten sollen geschlagen wor den sein und 2000 Mann verloren haben. Da n zig, 27. April. 33 mit Ge. treibe beladen englische Schiffe haben während der letzten 14 Tagen Riga derlassen und diejenigen, welche noch im Hasen zurückdlieben. beeilen sich mit der Abfahrt. L o n d o n. 27. April. Eine Depesche aus St. Petersburg sagt : Du Krieg zwischen Rußland und England wird letzt als unvermeidl'ch angesehen. Der Czar begibt sich heute nach Moskau und wird aus der alten Zarenstadt die skriegSerklärung erlassen, falls solche? nothwendig werden sollte. England und Rußland. London, 27. April. Im Unter, hause begann heute Morgen die Debatte über die Credilsorderungen von Z35.000.000 süe die Armee und Flotte. Herr Gladstone sagte in Bezug aus den Sudan, oaß der Mahdi nur noch ein Schatten seiner srüheren Größe sei und daß die Operationen daselbst viel von ihrer Bedeutung verloren haben. Ja Bezu auf Rußland sei rrotz der fortdauernden Ualerhandlungen doch Grund genug für die Vorbereitungen zum Kriege vorhanden. Der Emir von Afghanistan sei unbedingt zum Schutze Eng'.ands berechtigt. ES sei nicht un rnöglich, daß der Bericht deS Sir Peter LamSden über die Pejdeh Affaire nicht ganz correkt sei. allein so viel stehe fest, daß Rußland den ersten Schlag geführt und daß England die Rechte des Emir vertheidigen werde. (Großer Beifall.) Die Rede deS Herrn Gladstone hat im Allgemeinen den Eindruck gemacht, a!S ob der Krieg unvermeidlich fei. Der Prinz von WaleS in Irland. Dublin. 27. März. Bei dem Em pfange deS Prinzen von Wales in Omagh hatten die Nationalisten eine Gkgendemonsteation vorbereitet, wurden aber von der Polizei an der Ausführung verhindert. Der Prinz und die Prinzessin von WaleS haben heute Nachmittag Irland verlassen. E or k, 27. April. In einer Versamm lung der hiesigen Nationalisten, welcher der Vkayor prästdirte, wurde beschlossen. die loyalen GeschustSleute, welche bei Ankunft deS Prinzen von WaleS geflaggt hatten, zu boycotten. Se)issnsSrtchtea. Quer nS town, 27. April. Ange kommen : .British Princeß" von Phila dtlphia. London, 27. April. Angekommen : .Benison' und Galileo" von New Z)ork. Marktpreise. 3 1 1 e n-. 1 . 1.01X : X9. 1 rotQ, 100KC, Korn-o.Z Dttz&ixc: gemisch. U.-. Sa f e r N. weiß g,5cht Zx. os am 60:. Jk.llU-fl5.UU. ern-111.(0. SAtntcn 1011 Schult IN 6c, it n 8. chtnschxn at j 6x-8e. eb l-SamiltZ 3.00-t75; ane 4.00-4.25; 9:ti $3.00 13.00. fcl A u wv V r : r Ereamer? Zö-Z6:z DaikH ... tu t. wunwy iv uii 3: ahn r 9 per Psun atto f fein 5S 7J teiBifh. Vom Auslande. Ein Agent der Kongo Gesellschaft, der schwedische Lieutenant Hintze, ist eines schrecklichen Todes gesterben. Er befand sich zu Granville an der Kwilumündung und war im Begriff, nach der Station Philipveville, zu deren Chef er ernannt war, abzureisen. Da aing er am 16. Januar mit demdeutschen Landwirth Nipverdey noch einmal auf die Jaad. Dabei hatte er daS Unglück, auf eine grüne Schlange mit gelbem Bauche zu treten, die ibn in das Bein biß. Die beiden Genosien eilten sofort nach der Etation zurück, doch konnte man ihm dort nicht helfen ; schon in der Nacht starv der junge und thätige Mann. Ein Milchbruder Victor Emanuel's, Marcellins Zanotti, starb am 1. April in Rom. Derselbe warder Sohn der Amme Victor Emanuel's, die in Poggio, wo die Vorhänge der Wiege in Brand aeriethen, den künftigen König aus den Flammen gerettet hatte und kurz daraus den Brandwunden erlag. Karl Albert setzte für den Mann dieser Frau eine Jabresvension aus und übernahm
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auS die Sorae tür den Müchbrüder sei nes Sohnes. Dieser wurde, später In tendant und setzte sich als DlonSza, pitän deS kömgl. Hauses zur Swhe. Fünf hervorragende Mn fikverleger in London wollen in Toronto, Canada, eine gemeinsame Agenwr errichten und dort auch ihre Werke drucken und registriren lassen. Sie thun diesen Schritt, um sich gegen Nachdruck in den Ver. Staaten schützen zu können Das abscheuliche Gebahren eines Theiles der französischen Presse gegenüber dem abgetretenen Minifterprä sidenten Ferry erklärte dieser Tage ein japanischer Diplomat in einem Jnter view höchst treffend. Derselbe sprach gerade von der abendländischen Civrlisa tion und dem Bestreben Japan?, sich der selben anzubequemen. Ist es wirklich der Fall", erwiderte der Interviewer, daß Sie es für einen großen Vortheil halten, in Ihrem Lande eine Civilisation einzuführen, wie wir sie hier sehen?" Und damit zeigte er ihm einen der (gegen Mr. Ferry gerichteten) gemeinen Artikel, die während der letzten Tage erschienen sind. Oh", entgegnete er, dies sind nur Zwischenfälle und Gebrechen, für welche die Civilisation nicht verantwortlich gemacht werden kann. Ich habe in Japan einen Freund, der einen Fall erlitt und dabei seine Nase in solchem Grade beschädigte, daß er fast den Geruchssinn verlor, denn er kann jetzt nur Gerüche wahrnehmen, welche ihren Grund in Fäulniß haben. Die Männer, welche solche Dinge schreiben, gleichen meinem Freunde sie haben ihre Nasen gebrochen." ' Der Reichs - Anzeiget veröffentlicht eine amtliche Darstellung der Schlagwetter-Explosion auf der Grabe Camphausen" bei Saarbrücken am 18. März. Die Gesammtzahl der lebend Geretteten betrug 61, von denen indeß 4 bald nachher im Lazareth gestorben find. Die amtliche Darstellung schließt : Die Aussuchung und Bergung der Todten hat tagelanger, ununterbrochener und hingebendster Anstrengungen bedurft, indem einestheils die über alles bekannte Maß hinausgehenden Zerstörungen in den Bauen die umfangreichsten Aufräumungsarbeiten und Vorrichtungen zur Wiederherstellung deZ zerstörten Wetterzuges erheischten, andererseits die nur langsam abziehenden Nachschwaden und neuen Ansammlungen schlagender Wetter die äußerste Aufmerksamkeit und Vorficht geboten. Infolge deffen konnten denn auch die 3 letzten der 175 Leichen erst am 30. März aufgefunden werden. BtS der regelmäßige Betrieb in der Grube wieder beginnen wird, möchten wohl noch Wochen vergehen. MitEinrechnung der nachträglich noch verstorbenen 4 Geretteten sind der erschütternden Ka tastrophe im Ganzen 179 Menschenleben zum Opfer gefallen, ein Unglück, wie solches die Geschichte deS preußischen Bergbaues seither nicht gekannt hat. Die Verunglückten vertheilen sich auf 51 einzelne Ortschaften, von denen am stärksten die Orte HerreSohr (36), Dudweiler (24) und Neimbach (10) betroffen sind. Fast 150 Familien betrauern in den Verunglückten ihre Stützen und Ernäh rer, 140 Wittwen die Gattcn, über 400 Waisen die Väter. Einem Bortrage,welchen der Pfarrer Ll. Hamp in Hirschberg dieser Tage hielt, entnehmen wir folgende interessante Stelle : Als ich mich" so erzählt Herr Hamp vor 20 Jahren als Pfarrer einer Gemeinde in Porto Farm bei Tunis vier Stunden von den Nuinen des alten Karthago aufhielt, kam eines Tages in Begleitung eines anglicanischen Missionars, William Feuner, ein krank aussehender Mann zu mir, der mich in der langentbehrten Muttersprache anredete. Er leide, sagte der junge Deutsche, welcher sich als Mediciner vorstellte, im höchstenGrade an der Schwind sucht, wäre von den Aerzten und sich sel ber als unheilbar bereits aufgegeben, verspreche sich auch von dem afrikanischen Klima nicht mehr das Geringste und wolle nur noch vor seinem bald bevorstehenden Ende einen Landsmann gesehen und gesprochen haben. Ich tröstete den unglücklichen jungen Mann, so gut ich konnte, obschon auch ich überzeugt war, daß der unerbittliche Tod seine Hand bereits nach ihm ausgestreckt hatte. Und was geschah ? Heute nach 20 Jahren ist mein junger Freund aus meiner AfrikaPeriode der berühmteste deutsche Afrikareisende, Dr. Nachtigal." Einen heiteren Streit führen die in Bern lebenden Eheleute Wermuth im dortigen Stadtanzeiger". Am 24. März erließ Fritz Wermuth folgende Warnung: Der Unterzeichnete (Fritz Wermuth) warnt hiermit Jedermann, seiner Frau Anna Wermuth, geb. Würgler, auf seine Rechnung etwas anzuVertrauen." Im Stadtanzeiger"vom L3. März publicirte nun die gekränkte Frau Wermuth folgendes Inserat : Auf das Inserat vom 24. März 1835 bat mein Mann, Fritz Wermuth, keine Ursache, mich zu verrufen, indem ich ihn erhalten habe. Darauf möchte ich Jedermann gewarnt haben, ihm auf meine Rechnung etwa? anzuvertrauen." Unter dem Titel Bestellertes Mcerwasser" wird ein amüsantes Histörchen aus Wien mitgetheilt. Ein dortiger Unternehmer, der seit einigen Wochen ein großes Aquarium mit Seethieren aller Art zur Schau hält, hatte von Trieft drei große Ballons mit Meerwasier kommen lassen, da bekanntlich
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