Indiana Tribüne, Volume 8, Number 220, Indianapolis, Marion County, 27 April 1885 — Page 2
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i C'fSf! I30;O MrylundSr. 'JV'V-S ,it'.:b::rt- k sur r-fr. rctrJT t -.r :5 r:r i '.3, d Sonttttß -'iridiia" Ic-: cf t.. -l'e'.i ju:annia ! 5: Vt :r r-'vt-. i 3ts.i5fja;Un rr tt' J'.i.'.n.'lpc!''s, In?., 27. April 1685. Für HciratKöcandidatett. Das Ehclcbsn kostet heutzutage besonder in diesem gelobten Lande, ein schrercZ Stück Celd. Vor dem moder xizn EheparadieZ steht zwar kein Cherub mit filmendem Schwette-wohl aber eine Tcpu:atisn v?n Hauseigenlhümcrn, Möbeldändlecn, Bäckern, Ä'ctzgern, Putz inacheririneit u. s. w. mit sebr länglichen Nech7.un?n. Bei diesem Schreckens bilde fall: gar manchem Heirathscanöitaten, auch wcnn er sonst lein Hasenfuß ist, das Herz in die ungcstickten Hosen, und mit sauersüßem Kestchte leistet er schmerzlichen Verzicht auf das anschei. ncnd Unerreichbare. Muth gefaßt, Ihr seufzenden Ladenjunglinge, Fabrikseladons und Schulmeisterlein ! C' i n Hoff nungöstern leuchtet Euch noch am grauen Junazesellenhimmel, in der Sabararoxü leiblicher Verschwendungssucht giebt es noch eine Oase, wo ein wohl' feiles Weiblcin nur darauf wartet, (5uch das Leben zu verzuckern. Gehet hin nach Lkochester im Zlankcestaate ?cew Hampshire, iro es nebenbei auch gutes Lagerdie? giebt : dort werdet Ihr jetzt eine große Auswahl von schmucken und rührend anspruchslosen Lebensgefährtinnen finden. Aber eilt Euch, che der Vorrath zu Ende gyt ! . Die ncucnglifchen Jünglinge, daruntzx euch die von Nochester, haben schon lange eine komische Abneigung dagegen, sich mit ncunglischen Mädels zu verbeiratken. . 26 ie sie zu dieser Marotte gekommen sind, hat die Wissensckaft noch nicht genügend' erklär:, wahrscheinlich folgern sie unlogischer Weise aus ihren eigenen Untugenden, daß die Mägdelein ihres Schlages solche ebenfalls besaßen. Natürlich 'sollen sie dieses unedle Motiv nicht verrathen und sehen sich deshalb nach allerlei Voriränden um. Jüngst haben : die lächerliche Ausrede ge braucht, sie könnten cö sich überhaupt nicht leisten, cine Gattin zu unterhalten. In anderen Himmelsgegenden würde diese Entschuldigung, wie schon Eingangs ermähnt. Einiges für sich haben. Wenn sie aber irgendwo eine völlig haltlose Ausflucht und überdies eine niederträchtige Verleumdung des schönen Geschlcchtes i::, so ist da5 m Nochcster, N. H., der Fall. Um diese große Wahrheit den verstoß ten Hagestolzen unwiderleglich unter die Nase n: reiben, haben sich'dis verkannten Evastochter von Nochester neulich versammelt und unnr Zuhilfenahme der Arithmetik dargethan, daß mit ihnen wohlfeiler zu havfen ist, als mit irgend welchen Eheweibern in der civilisirten Welt. Sie haben nämlich die Lotten eines sechsköpfigen Familienleben haargenau ausgerechnet und gefunden, daß d.ifelben höchstens L13p?0 Jahr betragen würben. Darunter ist für die weibliche Toilette die gewiß ruhrend bescheidene Summe von S(, und für die männlicbe Toilette die fürstlich liberale Summe von 830 jährlich angesetzt. Auj-ttdcrn si.io für die inännlichen Nauchbedürsnisse ?7.5') jähllich Veranschlagt wonach jeder Ehemann an jedem Werktags eine -anze Eigmre x Eentö) rauchen tonnte. Tr!uinpbirnd haben die klugen Jungfrauen dieses estiinalo" an alle unverheiratheten Männer von Nocheste? geschickt. Nun läßt sich allerdings icht leugnen, daß diese geniale Berechnung einige, jedoch ganz untergeordnete und offenbar nur einer unvollkoiamenen Kenntniß des männlichen Geschlechts (die bei Jungfern gewi verzeihlich ist) entsprungene Irr thümer cntbalt. Für die ölauchmateri'lienkosten kann man getrost $11, und außerdem für die Mannskleidc? allenfalls 65') jäbrlich auf da5 Kerbholz schrei ben. Selbst so aber kommt die Zeche nicht höher, alo auf 8575 pro Jahr. Das ist jedenfalls billig genug, um auch die verstocktesten Junggesellen zur nochmaligen und endgwigen Erörterrmz der Frage zu veranlan.'n, ob sie nicht am wohlfeilsten als Ehemänner leben könn ten. Außerhalb Nccbefter's ist der Begehr nach reu jungen Damcn von Nochester fedr groß gcwordi-n. Es wird bald kein Vorrat h mehr vorhanden sein. Verwicüungen mit Indianern. Im fernen Westen drohen schon seit längerer Zeit erbitterte Kämpfe zwischen Weißen und ölothhäuten auszudrcchen. Die Indianer im ostlichen Theile von Oregon und im Territorium Washington sowie im westlichen Jdaho verhalten sich auffallend unruhig. Zwischen ihnen und den weißen Ansiedlern herrscht heftiger Streit we.en der Benutzung ansacdebnter Weideländereien die man seit vielen Neutralität mußte allerlei Zank im Gc'folge haben. So oft einem Weißen ein j Stück Uieh abhanden, gekommen war, mußten eS allemal die Indianer aestoh; len haben, fehlte, umgekehrt einem In . dianer ein Pferd, so waren die Weißen 3 das Karnickel. Dazu kam noch, daß die Indianer meist sehr viele Pferde baden, welche aroße Weidestrecken gan; allein abgrasen. Die Weißen sind zwar der Moncpolisirung nicht abgeneigt, wollen fl sie jedoch selber ausüben. Schon öfter ist es zu blutigen Zusainmenstoßen ge- . kommen. Fanden die Weißen gelegent- & lieh einen der Ihren erschozscn vor, so B rächten sie den''iord an dem ersten besten Indianer, der ihnen in den Weg lief, di Die Indianer veraalten ihnen auf die aleicbe Art und so fort. Die Nepressalien sind von Iah? zu Jahr allgemeiner 'und bösartiger geworben. Mitunter yurden die herüber solcher Morde von L.
ZndZMW Hnbüne. s r sch ein Z!5l;ch. 'SchnZ5iH . ssutgs.
Jahren als neutrales Gebiet betrachtet, auf das die Einen ebenso gut ihr üieh treiben können, wie die Änderen. Diese
.in -ovicicc oe.soigt un'd bestrast, meistens aber sprach Züchter Lynch das letzte Wort. Die Angehörigen der unglüäli: chen Opfer des Joseph- und deö Bannock Kriege) wo von dn Indianern entsetzlichc Mordthaten in Hülle und Fülle verübt und unnennbare Schändungen begangen wurden sind vom glühendsten Haß gegen ibre Feinde erfüllt, der sich bei erster Gelegenheit in einem allgemeinen Äkassacre Luft machen loird. In den jüngsten Tagen ist die Erregung cine lso.wers hochgradige gewor
den. Die Indianer gelten als unverdelserliche Pferdediebe. Das Gettade des Snake Flusses entlang, im Whitman Eonnw des Waibinaton Territoriums, schon längst, aus den erwähnten Gründen. einen entsckeidenden Scblaa aeaen die Indianer führen. Die Weißen geben deshalb neuerdings mit demlane ' '...". ' , : - M' - um, cen itoirrauun a 1 1 c 'serde auf einmal wegzunehmen und dieselben nach Vritisch - Columbia zu treiben. Ihre. Gegner wissen aber, daß etwas Besonderes in der Luft bänct, und rüsten sich zu einem Kampfe auf Tod und Leben. . Die sbibörden von Whitman lount , sind aus der Wacht, um' das Schreckliche '.u ver hüten ob mir Erfolg, muß die Zukunft lehren. alsüe Schlüsse. Im letzten Hefte der Zeitschrift .Nortb American Neview" wird von dem Präsi' denken der Staatsuniversität von Iowa wieder einmal die Frage gestellt : Warum ist das Verbrecherthum im Steigcn V Der Verfasser sucht zunächst zu beweisen, daß die Zahl der Verbrechen geqen Leben und Eigenthum hierzulande wirtlich von Jahr zu Jahr zunimmt. Er führt die Zahlen des letzten Lensus an und zeigt, daß die Zeitungen den Verbre chcrgeschichten jeht viel mehr Raum widmen müssen, als früher. Man wird aber ;u?,eben müssen, daß diese Beweise denn doch sehr schwach sind, zumal in der jüng sten Zeit wiederholt durch Beispiele er härtet worden ist, wie leicht sich für den gröfnen Nnsinn noch angeblich beweisende Zahlen sinden lacn. Äus dem Census eraicbt sick obne Zweifel, daß die Zahl der in Zuchthäuzern und .trasanftalten untergebrachten Personen von Jahrzehnt zu Iabnebnt außer allem Verhältniß zum Wachsthum Ivr M-nisfiri.t sfint Viuti fff .vv...iiv .vvk. yJtVVVI ip sich daraus noch keineswegs auf eine entsvrecbende Zunahme der verbrecberiscben Neigung im Volke schließen. Denn zu nacyjt werden heutzutage vrele Handlun gen als verbrecherisch angesehen und be straft, die vor Jahrzehnten als völlig harmlos galten. Vor dem Kriege hatte fast jeder Staat seine Lotterie, während ietzt nicht blos der Verkauf, sondern soaar das öffentliche Ausgebot von Loosen in den meljten Staaten strafbar m. Are Verletzungen der Zoll und Steuergcsetze, die damals noch gar nicht eristirten, sühren jetzt alljährlich eine Menge von Leuten in die Gefängnisse und sogar Zucht Häuser. Stellenweise giebt es Gesetze, die den Verkauf von berauschenden Ge tränken ganz ode? theilweise zum Verbre chen stempeln, (is werden sogar Lehrer eingesperrt, die an die körperliche Züchti gung zu fest geglaubt haben. Und da es einmal Mode ist, gegen sämmtliche Fehler, an denen die Menschheit seit Jahrtausenden leidet, die Patentmedicin von Sxecialgesetzen in Anwendung zu bringen, so werden von. jeder Staats legislatur mindestens alle zwei Jahre nagelneue Verbrechen erfunden. Wie viele Menschen allein von solchen Cranks wie der Thierschutzmann Vergh und der Lasterschnüffler Zlnthony Cvmstock zur Strafe gebracht worden sein mögen, entzieht sich jeder Berechnung. LZurz, es ü:m heute sehr leicht Jemand ;u einer Freiheitsstrafe kommen, an dessen Verfolgung vor einigen Jahrzehnten keine Behörde auch nur gedacht hätte. Es ist ferner in Betracht zu ziehen, daß die Mittel zur Entdeckung und VerHaftung von Verbrechern sich gam unge Heuer vervollkommnet haben. Früher war jeder Flüchtige so ziemlich sicher, wenn es ihm gelang, über den Mississippi zu kommen, jetzt hingegen kann er in Co lorado, ?!eb?aska oder Utah beinahe ebenso leicht abgefaßt werden, als in New Aork oder Pennsylvanien. Die Polizeibehörden der verschiedenen Städte stehen mit einander in Verbindung. Viele von ihnen haben Verbrechergalerien, welche die Photographie jedes stark berüchtigten Menschen im ganzen Lande enthalten. Die Zeitungen helfen durch Beschreibung gen und Abbildungen außerordentlich viel bei der Aufsindung von Missethätern. Nicht blos die Eisenbahn und das Dampfboot, die ja auch den Mördern und Räu bern die Flucht erleichtern, stehen der Polizei zur Verfügung, sondern auch der Telegraph und das Telephon. Manche Schuld, die sich früher gar nicht erweisen ließ, loird heutzutage durch das Mikros kop und chemische Untersuchungen zu Tage gefördert. Der Schuldige entgeht dann, tvie gesagt, verhältnißmäßig selten der schnellen Verhaftung, ist ihm aber die Flucht in's Äusland gelungen, so ruht die öffentliche Meinung nicht eher, als bis er zurückgebracht worden ist. Auch das Meer schützt ihn in den meisten Fällen nicht vor der strafenden Gerechtigkeit. Es ist also gar kein Wunder, daß in der Gegenwart mehr Verbrecher entdeckt, überführt und eingesperrt werden, als in der Vergangenheit. Schließlich ist die Folgerung des gelehrten Professors deshalb falsch, weil vor 20 oder 30 Jahren die wirklich begangenen Verbrechen nicht so zur allgemeinen Kenntniß gelangen konnten, als jetzt geschieht. Als das Land noch wenig besiedelt war, krähte kein Hahn nach den U)!orden, die in der Einsamkeit vorsielen und den Räubereien, die auf abgelegenen Straßen verübt wurden. Es gab Noch gar keine Berichterstattung durch die Zeitungen, denn Nachrichten dieser Art im ganzen Lande zu sammeln, war vollständig unmöglich. Die moderne Zeitung ist erst entstanden, seitdem Eisenbahnund Telegraphenverbindungen sich so erstaunlich vermehrt haben. Von dieser Zeit an giebt es auch erst eine zuverlässi. ge Statistik. Wie viele Verbrechen auf ie 1000 töv?e der Bevölkerung vor 20,
wohnen z. A. nhr viele .'lothhaute, die sich blos mit Pfcrdedicbstahl und Fischfina bcfanen. Außerdem will man
50 oder 100 Jahren in den Vcr.Staaten begangen wurden, läßt sich mit Sicherheit gar nicht nachweisen. Es ist also ganz unerwiesen, daß die Zahl der Verbrechen heutzutage größer ist, als früher. Mit Ausnahme der Prohibitionisten und anderer Moralisten glaubt kein Mensch an die stetig zunebmende Schlechtigkeit der Welt. Im Uebrigen wäre auch noch nichts bewiesen, wenn es wirklich wahr wäre, daß in den Ver. Staaten die Verbrecher!schen Tendenzen zugenommen haben. Denn auf einen der blutigsten Kriege aller Zeiten ist bierzulande unmittelbar cine ganz beispiellose wirthfchaftliche Ent Wickelung und eineEinwandcrung gefolgt, die den Eharakter cincrVölkerwanderung hatte. Es sind also Ausnahmezustände eingetreten, die außergewöhnliche Verschiebungen auch auf dem Gebiete der öffentlichen Sittlichkeit zur Folge gehabt haben können. Daß aber derartige Verschiebungen nicht einmal wirklich nachweisdar'sind und selbst Unter Zugrundelezunz der denkbar schlimmsten Zahlen kemebwegs als besorgnißerregend erscheinen, das sollte doch die Moralisten" von der Lächerlichkeit ihrer Unkenrufe
überzeugen. Manche Leute )nb aber förmlich in den Gedanken verliebt, daß ihre Nebenmenschen sich im tiefsten Eorruptionssumpfe besinden. Nur sie selbst sind natürlich von der allgemeinen Ver n orscnötil ausgenommen. Liede und Kampf. Eine nicht gewöhnliche Durchbrennungsgeschichte versetzte in den jüngsten Wochen die Bevölkerung von Oglethorpe: County in Georgia, besonders um Bow-ling-Green herum, in fieberhafte Aufrcgung. Frl. Delia Jackson, Töchter des Oberst W. B. Jackson und die gefeiertste Schönheit des Counts, hatte mit Mack Eöcoe angebandelt". Der alte Jackson aber wollte von dem Verhältniß absolut nichts wiffen. 'Die Liebenden verkehrten daher im Geheimen weiter. Vor einemMonat ertappte sie der Oberst beim ersten Durchbrennungsversuche zu mitternächt'ger Stunde"; er verbat sich dergleichen unter fürchterlichen Drohunzen. Trotzdem machte das Pärchen bald darnach einen zweiten Fluchtversuch ; diesmal' wurde es erst unterwegs abgefaßt und getrennt. Auf solche Art war die Sache bald im ganzen Eounty bekannt, bildete das ausschließliche Tagesgespräch und führte zur Gründung zweier sich wüthend bekämpfender Parteien. Die Familienväter und -Mütter traten meist für den grimmen Oberst, die Junggesellen für daS Liebespaar ein. Es kam zu mehreren Gefechten. Auf'sHöchste aber stieg dieAuftegung, alS man hörte, daß die schöne Delia zum dritten Male mit ihrem Adonis durchgebrannt sei. Jackson machte sich mit einer Schaar Bewaffneter und einem Nudel Hunde an die Verfolgung. Auf einem Aergpfad aber verloren dieHascher die Spur ; fluchend tappten sie umher. Das flüchtige Pärchen tauchte erst als Ehepaar wieder auf. Es hatte sich, wie man jetzt hört, abseits in einem verlassenen Goldbergwerk versteckt, dessen Zu gang von Escoe's bewaffneten Freunden besetzt wurde; darauf holte man schleu nigst einen Standesbeamten, der den Aund für's Leben schürzte. Oberst Jackson machte gute Miene zum bösen Spiel und veranstaltete sofort die Hochzeit. Curioser Weise aber liegen sich tt die beiderseitigen Parteigänger st recht in den Haaren. Vom Inlande. Los Angeles County, Cal.. hat letztes Jahr 6,000,000 Gallonen Wein producirt. Henry Sigournav., ein junzer Bostoner. der sich einer jährlichen kente von ?s)0,000 erfreut, hat dieser Tage eine Aühnenschönheit zur Theilnehmerin feiner Freuden und Leiden sowie seiner Dollars gemacht. Ein New Yorker Club besitzt einen Papagei, der erstaunlich ge bildet ist. Jim kennt nicht nur alle SchissscommandoS, sondern aucb die ganze, originelle Sammlung von kernigen seemannsflüchen und flucht manchmal wie ein Kümmeltürke. Capt. L. P. Reichhard, der Vorsteher des Arbeitsbureaus von Castle Garden, sagt, der Mangel an deutschen Dienstmädchen habe sich noch nie so fühlbar gemacht, wie gerade jetzt. Für jedes deutsche Dienstmädchen, das ankomme, meldeten sich sofort 50 Bewerber. Ine iner Zeitung im schönenGeorgia sindet sich folgende originelle Bekanntmachung: Hiermit therle ich meinen verehrten Freunden und Gön nern mit. daß ich am I. Mai meine bar" schließen werde. Jetzt ist es Zeit, seine Flaschen mtt Schlangenbißgift zu füllen. Man spreche vor. Famoser Whisky an Hand." Eine Zlirchengemeinde in San Francisco sucht in den Spalten einer dortigen Zeitung einen Pastor, der im Stande ist, an jedem Sonntag zwei Originalpredigten zu halten, eine am vormittag für die Frommen und eine am !)!achmittag für die Sünder. Daraus scheint hervorzugehen, daß dort die Leute in wenigen Stunden sich aus Engeln in Teufel verwndeln. Die in NewIork undVrook. lyn erscheinenden Blätter setzen im Gan zen 516,000,000 Exemplare jahrlich um. Paris, dessen Bevölkerung gegenwärtig nahezu anderthalb mal so stark ist, wie dre von ?cew Aork und Brooklvn zusam men, hat Zeitungen mit einer Gesummt Verbreitung von 1,100,000,000 jahrlich. Die Circulation der Londoner Blätter beträgt - zusammen 1,017,000,000 pro Jahr, ist also kleiner, als die der Pari' ser, trotzdem Londons Einwohnerzahl mehr als doppelt so groß ist, als die von Paris. Demnach steht Paris in dieser Beziehung gegenwärtig oben an. Ein New Yorker Crank hat sich mit folgender eigenthümlicher Be schwerde an den dortigen Schulrath ge Wandt. DaS an den beiden Polen in immensen Quantitäten aufgestapelte Eis, meint er, übe einen solchen hydraulischen Druck aus, daß die Gegend, in der er wohne, fortwährend von Erdbeben beim. j gesucht werde, und daß die ganze Erde in I .-T. ! f .... . rr " j esayr iq?weoe, eines ichonen ages dlatt aedrückt m werden, wie ein Eier
suchen. Der Schulrath möge daher die Gewogenheit haben, drei tüchtige Professoren abzuschicken und die Sache untersuchen zu lassen. Der Schulrath hat die Angelegenheit vorläufig dem Comite für Heilung und Ventilation überwiesen. E i n N a m e n ö v e t t c r d e s N ebellenführcrS im canadifchen 9!ordwesten, Henry F. )!iel, ist auf einen eigenthümlichen Grund hin der Verpflichtung entgangen, in dem Prozesse gegen Capitän Brackctt, den der Annahme von Beste-
ä'unaen anncklaaten Svcclalaaenten deS i . Schatzamtes im New Yorker Zollhause, als Geschworener zu fungrrcn. erklärte nämlich, kein unbefangenes Urtheil in der Sache zu besitzen, da er im Princip an die Unehrlichkeit von öffentlichen Beamten im Allgemeinen und von 9!ew Yorker Zollhausbeamten im Besonderen glaube. Der Mann muß seltsame Erfah'rungen gemacht haben. Milwaukee wird bald im Besitze der besten medicinischen Bibliothek der Welt sein. Es ist die deö kürzlich in Cöttingen verstorbenen Professor Baum. Derselbe nahm an der Universität Göttingen den Lehrstuhl für Chi rurgie ein und war in dieser Wissenschaft eine Autolität. Bon den Gelehrten seiner Zeit wurde ihm auch nachgerühmt, daß er der Besitzer der besten medicinischeu Privatbibliothek sei, die existire. öluf dieselbe hatte er seine ganze Aufmerksamkeit verwendet, und bevor er starb, sprach er den Wunsch aus, daß die selbe nicht getheilt werde. Die Hinterbliebenen haben diesen letzten Wunsch er füllt, indem sie Offerten für Theile dieser Büchersammlung ablehnten und sich nur aus Unterhandlungen einließen, bei weleben der Ankauf der ganzen Bibliotbek der Zweck wer. Das Angebot des Dr. Senn in Milwaukee wurde schließlich acceptirt, und so wird diese umfangreiche Bibliothek nachMilwaukee kommen. Dieselbe zählt mindestens i0,000 Bände, worunter viele Werke von größtem wissenschaftlichen Werthe. Dem Vernehmen nach werden diese Bücher schon jetzt verpackt. Herr Julius Schütze, ein lachender Philosoph, der in Austin, Der., ein eben so originell wie sorgfältig redigirtes Wochenblatt Texas Vorwärts" yerausgiebt, schreibt in der letzten Nummer desselben Folgendes : Glicht immer ist das Leben dieser edlen, sanftmüthi gen. geduldigen Menschen (derZeitungsmenschen nämlich) beschwerlich und sor genvoll. Hie und da bricht auch manchmal ein Strahl der freudigen Ueberrafchung durch' die schwarzen Wolken, welche ihren Lebensweg verdunkeln, wie aus folgender Postkarte, welche wir vor einigen Tagen dem hiesrgen Postamts entnahmen, erhellt. Dre wundersame Mähr trägt den Poststempel Austin, und lautet, in Bleistift geschrieben, folgendermaßen auf der Adressenseite : Her? Julius Schütze, Redakteur des O. Teras Vorwärts, Austin, Teras." Auf der Sonnenseite des Liebeszeichens steht Folgendes : In Ihrer Kirchhossfrage sind Sie ein fürchterliches, Rindvieh. Die letzte Ausgabe ihres Texas Rückwärts beweist dies. Ein Abonnent." Und das Alles für 2 Abonnementsgelder, die wahrscheinlich noch nicht einmal bezahlt sind. Seit einiger Zeit kämpfen die Eo.nmercial Telegraph Co. in New Z)ork und Jay Gould um das ausschueßliche Necht, die sogenannten Ticker"Instrumente, welche die Notirungen der Äörse anzeigen, an das Publiku vermiethen zu dürfen. Gould hatte bis vor kurzem ein Patent auf diese 'Ticker", welches aber abgelaufen ist, und die Com'mcrcial Co. ließ sofort ahnliche Ticker" aufstellen, welche sie billiger vermuthete, als Gould. Letzterer erwirkte daraufhin einen Einhaltsbefehl, behauptend, sein Patent sei nicht abge laufen. Die Commercial Co. mußte ihre dicker" mit Tüchern verhängen, kürzlich aber ließ sie dieTücher wieder abnehmen.und die Ticker" begannen aufs Sieue zu ticken. Hentt) Field, der Manager der Commercial Co., sagt: Wir können beweisen, daß Gould'S Patent abgelaufen ist,und daß er uns nicht längcr daran verhindern kann, unsere Ticker" dem Publikum zur Benutzung zu überlassen. Der Einhaltsbefehl, den er gegen uns erwirkte, war Gould's letzter fltt". Manche Maulesel kicken" gerade vor dem.terben am schlimmsten. Wir haben Gould gezwungen, die Preise für den Ticker"-Dienst zu reduciren, und wir denken nicht daran, uns von ihm bulldoen zu lassen." Gould dagegen behauptet, sein Patent bestehe nach wie vor, und er werde die Commercial C? as 525,000 Schadenersatz verklü' Deutsche Local - Nachrichten. Vrndenburg. . - 1 zu Berlin Polizeihauptmann v. Nütz. Der seit zwei Jahren wegen betrügerischen Bankerotts steckbrieflich ver folgte Kaufmann Köhler in Berlin ist jetzt in Berlin selbst als unt anderem l Namen lebend entdeckt und verhastet worden. In Potsdam feiert am 28. Mai die Backerinnung ihr 150jahriges Jubiläum. Am 5. und 6. Juli sindet in Cberiwalde das diesjährige Märliscbe Sängerfest statt. In Berlin ist der Kreisdeputirte 9!auens, der Major a. D. v. Nisselmann-Schönwalde, gestorben. Brandfälle: In Fehrbellin ist das bekannte Hotel Haublein niedergebrannt, in Klosterdorf das Anwesen deö Gastwirths Patz, in Zielenzig das des Büdners Müller. Oftpk.ußen. In einemWäldchen bei Marggraborva kam es unlängst zwischen Schmugglern und berittentn Grenzsoldaten zu einem Gefecht, bei dem ein Schmuggler erschos sen wurde. Zwischen dem Baumeister Hinz in!Zinten und dem Sohn eines Nittergutebesitzers fand in dem Ottener Wäldchen ein Pistolenduell statt, wobei ersterer durch einen Schuh in den Unterleib so schwer verletzt wurde, daß er am folgendenTage starb. Sellflmorde, Unglücksund Brandfälle: Der Abbaubesitzer Wehrend in Zvtohrungen hat sich erhängt. Im Deyguhnensee bei Lötzen ertrank der Schüler 3t. Neumann aus Gr.-Stürlak, der Käthnersohn Koslowski aus Krukkinnen erstickte in' Folge Einathmens ivon Kohlendunst und in der Sensburger Forst wurde der 18 jährige Knecht uberski aus Cruttinnen von " i
einem Baumstamm crscblaaen. Am
Schloßplatz zu Secburg brannten drei Wohnhäuser und zwei Stallgebäude total nieder. ;u Köllmina bei Grünbaacn das ,i Wohnhaus des Besitzers Lcmle und zu ' Miswalve die Lchmann'sche äscsabrik. ! vas , Wcftrcusien Auf dem Gute Briesnitz bei Bäldenbürg ist ein Braunkohlcnlager entdeckt worden. Bei Schwctz ist der berüchtigte Wilderer Nomanowski von einem Forstbeamtcn erschossen worden. Die Passiven der verkrachten Elbinger Kreditban! betragen 1,482,000 M., die Aktiven nur 1,115,000. Wahrend vor Einführung der Getceidcwlle im Ialire 1879 in den Getreidcgeschäften, ThornS 170 Arbeiter und 47 Fuhrleute daucritd beschäftigt waren, ist diese Zahl jetzt auf 5t Arbeit ter und 3 Fuhrleute herabgesunken. (nne Masse Selbstmorde, Unfälle und Feuer werden wieder aus den verschiedenen Theilen der Provinz gemeldet. Vcmmern. Gelegentlich der Feier von Kaifers Geburtstag halte ein Soldat des Könrgsregiments in Stettin anläßlich einer theatralischen Aufführung sich die Backen schminken müssen. Da er auf der einen Backe eine Ausschlaastelle hatte, trat Blutvergiftung ein, die nach wenigen Taaen den Tod des Mannes herbeiführte. Aus gekränktem Ehrgefühl haben in Greifenhagen die Viergutz'schen Eheleute den Tod in der Oder gesucht und gefunden. Selbstmord haben begangen : in Stettin der Kaufmann Macdonald ; in Stargard der Kaufmannslehrlinz Parlow u. in KöSlin der Sergeant Weder. Bei Colberg ist der Fischer Albert Weiter aus Siederland ertrunken. 2chlkSwlgHolstckn. t ZU Altona der 72 Jahre alte Eduard Lorentzen, der Ehef der Firma G. W. & E. Lorentzen. Zu Friedrichstadt wurde die neuerbaute Aktienbrauerei eröffnet. In Kiel ist der Bau eines großen Schlachthauses beschlossen tvorden. Unglücks- und Brandfälle : Der Landmann Brodersen aus Wolfenbüttcl und der Arbeiter Winkelmann von Wöhrdenerdeich verloren ihr Leben in Folge unglücklichen Sturzes vom Wagen, und in einem leinfelder Fischheller ertrank der dortige Nachtwächter. Zwischen Schads und Gammelby ist das Gewese Duborg, dem Besitzer Lauridsen gehörig, niedergebrannt, im Kleinseerkoog das Haus der Wittwe Kuhr, zu 'Sceuberend das der Wittwe Jensen, auf dein Gute Borghorst eine Fantilienkathe und in Arunsvultel die Crichson'sche Muhte. Tchleffen. Großindustrielle gehen mir dem Gedanken um, Breslau durch ein Telephonnetz mit den entfernteren Jndustriebezirken zu verbinden. Der städtischeSteuererHeber Hosfmann in Brieg wurde im schwarzen Tümpel" als Leiche aufgefunden ; ob er in Folge eines Unfalls ertrunken oder sich ertränkt hat, ist ungewiß. In der Oelgasanstalt neben der Drahtfabrik von Kern & Co. zu Gleiwitz lvurde durch eine Explosion ein Arbeiter lebensgefährlich verletzt. Ter Sohn des Weingroßhändlers Frcytag in Görlitz verunglückte beim Krähenschießen und verlor sein rechtes Auge Die in der Strike-Affaire von der Hirschberger Staatsanwaltschaft gegen den Fabrilbesitzer Epner in Landcshut eingeleitete Untersuchung ist eingestellt. Die Stadtverordneten in Laubau vergriffen sich am Bürgermeister vor dem Sitzungszimmer. Wilddiebe übersielen den Forsteleven Müller von Levbschütz und verletzten ihn schwer. Die Untersuchung betreffs des in der Oder als Leiche gefundenen Handelsmannes N. Wolff von Namslau er gab, daß kein Mord vorliegt. In Lcobschütz vergiftete sich der Kaufmann Schubert aus Breslau. In Oberglogau erschoß sich der Husar Schreiber,deögleichen in Görlitz der Tuchmacher Häusler, und ebenda wegen unglücklicher Liebe die 21jährige Emma Noesler. Der Arbeiter I. Bartsch vonBreslau starb durch ?turz von einem.Wagen. In der Oder bei Breslau ertrank der Vergolder Andreas la Chapelle. Der Blitz äscherte das Haus des Stellenbesitzers Lachmann in Sceumarchwitz ein. Provinz Pose. Auf dem Wege von Kreuz nach Seichow wurde der Rentier Zimmermann aus Selchow von einem Strolche nieder dergeschossen und ausgeraubt. Wegn Bestechung inr Amt wurde in Jnowrazlaw der frühere Gefangenausseher und Hausvater Anton Wolff zu einer Gesangnißstrafe von 5 Monaten verurtheilt. Zu Welnau erhängte sich der wohlhabende Stellmacher Bartoszewski. Durch Unfälle verloren das Leben in Bromberg der Kanalarbeiter Böhm fowie der Schlosser Kapella. Provinz Sachsen. Der Bremser Vismarck in Aschersleben zertrümmerte seiner Frau die Hirnschale und erschoß seine Schwiegermutter und dann sich selbst. Im Ernstschacht bei Helbra, nabe Eisleben, explodirten 30 Kilo Dynamit : zwei Bergleute wurden getödtet. Mit dem 1. April ist die Halle Sorau-Gubener Bahn an den preußischen Staat übergegangen. m F.'schen Steinbruch bei Löbejuhn verunglückten drei Arbeiter ; einer blieb todt. In Kayna erhängte sich der als Mörder der Alma treffe seiner Zeit inhaftirt gewesene Tischler Freyer ; in Calbe a.S. der Nachtwächter Spengel ; in Höhnstedt bei Eisleben die Wittwe Marie Bauer ; in Herreden der 70jährige Karl Läufer ; in Suhl der Negenschirmhändler Bal. Necknagel; und in Zeitz der Webermeister Jul. Schleif. Der Ingenieur Bach aus Eisleben verunglückte durch Herabfallen in einen Schacht. Der Bergzimmermann K. Koch aus Oberwiederstedt wurde aus dem Eduardschacht von der Förderschale erdrückt. Zu Staßsurt verunglückte der Bergmann Adam. D?r Gutsbesitzer Donath in Nuhlsdorf wurde von einem ausschlagendcn Pferde tödtlich' verletzt. Ueberfayren und getödtet wurden der Landwirth K. Beyer in Cölleda und der Bauer K. Hanf zu Silbach. In einem Wiesenoraben ertrank der Schuhmacher Emsel aus Goddula. Auf dem Felde erfror der Wirthschastöbesitzer Gottlob Wachtel aus Grontbiemia. ?HIS PAPER Newtpaper Advertifing Bureau 10 Suraoa fctreeu, wneso-aaver. 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Wlls Dielttttaett Mattt. " tU er 9cur.ntiu-3 ,'Nd Ültunlr.; gelitten haben. t'aüliug. Ja., l'). April 1S$. ,.?ttblet!ZsroS dar mir gut (. ttban. Ich muß sine FlaiHe teren ftt an Hans dadkn. ta mein Rdeu niaüemus ctrklttscher ?tai!tr i't; und wenn r auch keine völlige Heilung de?ir.'k. s? lak t mir retatgs:crt Mr grcße Crleichterunz rcrschaffk rreidald ich tasselte weil e::irfchlen lann." Hos. Uruiersdach. Frau J?dn T. Nutttng, Ncrt) Creck. N. I.. schrcidd: ..Ich dabe thlopharvS in einer A.izatt von Zällku ken ä?ro:iistein Rveumatiömuz mit unrervelle (trfclge ai'zsandt. Ich glaute. ehr.e llsphoreS trsre ,ch ein Krupxcl." Solche Zeugnisic, lvclche sagen, was pethan hat, sind der beste JeweiS für daS, wa ei für Qit thun wird. ?rau I. Nelson Iordon von C2st?orth. Tit., schreibt: Ta ich ein Jabr lang schwer an Rbeumatiömu rnd Neuralgie gelitten, rfuchke ich SthlophoroS. jch tube fast eine gailje Flasche genommen und es hat mich gkäärlk und nir eieeigevkdüinllchk Sefüil. de. scnde? im Kopfe erschaff:; aber wenn ich iuerft Ut 'ttij'.n genommen tätte und dann auszefsrrxrt erten a. für tieselde i'0.t) ,u dezadlen. ivurte i mick nicht cent;trt haben. Hch muß mebr da on baben. Mein Vluna und meine alte Butter sollen rssselde auch uedmen." Wenn ?ie LlilgdboreZ nit in Idrer vothkk trtalttn kdnnrn. trtrttn ttir J!,lin. naefc örr.pfana de4 regulären reises-in ToUar per Flasche dasselbe per Ervref. srar.co zusenden. Wir sden ti lieber. wenn 'kii 4 von hrm Aeotbtltr kaufen, aber Bna er dasselbe nicht frit-rt, lann sY nietet uberreoen, ttnxi Andere zu ersuchen, sonttrn dc'lellen Sie so fürt bei un3, wie angegeben Mhlophoros Co. 112 Wall Str., New F)ork. Dampf-Wafcherci, 160 lord Dekaware Str . nahe der Massachusetts Are. JOH.1S KIDD, . Eigeuthüm.r. Vorzügliche Arbeit ! P:omdte Ablieferung! T. AV. Rtkk, Geschäftsführer. ry s?kkn-Borti2nae kkdkn na dem neue ! fien Versanken gerernt t. uftrög vtx Öipret er dtn sofort auSztfübrr. Telepbon 135. Son Antwerpen nacb Sndö6MtSsM KS.döC). leörüDcr Asenzel. 5. SB. 84 SBaftinjton it. SJetrtbianftt. Der beste geröstete Goldm Rio zu 22 Cts. per Psund bei Srnil MuHr, 200 OS Wasbinatvn Str., Ecke New Jersey Straße. Iekexyon 987. Dr. O. G. Psass, vlrzt, Wundarzt Geburtshelfer. H achfolger d t Br. H. 0. Pantzer, Offi ;e und Wohnung : 405 B adi0 -.-vcwaxio, Pchftn d. n : orgn oe At 9 Uhr. achmittagl von ?ttUhr.- Udi 7 Ui tüix. M&m e'rbo . ör.H.S. Cunaiiigliam (91 tti Tttlsch gkstchM.) V&m: N0. 354 Snd MeMw Straße. X: aaiM.ua p oll lud CWcf. ßturblii: 89 BHBrtl-lWIW. T 9 U$i ' kdend. tütih Iht nflö eötfie .dtS'l ütuttife ir. 0. C. Everts, DkrAtscherZahuarzt, ?iachfolg,r , ThZ. S. ,ldrt.) R..W.-(2Se Washington u. Pennsylvania Vtr.I 14 P U r . tefnttal affoaier.atKt. ' ' "ZI Vonagiei.gfi, . ai?ao, JSZ. 1 Ovv ,irattti, : htcL,Zllk.
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