Indiana Tribüne, Volume 8, Number 218, Indianapolis, Marion County, 25 April 1885 — Page 3

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5V Taö Recept, radj welchem M.'shlcr'SKrä'u. ter BittrrZ zusa.mknzcsc?t ist. ist über peil'.ttttert J'Kre alt. und tcutfiicii UrfcntngS. Die g.'.r.zecihe von 'lUfr.t?Jtotinen sann rit ein Prä'p-irt aufbrisen, tv. nch solch' einer hohen chtur.z an dem Orte erfreut, an irrn Kl angefertigt wirk, als ht ? n F! E W9i ra 8 tf MW t-T3 lfl M W -1 T?T fejyy vMR Wz) TTnv Vii'A V-"V 't LA kfeiK cnsra l S Es ist das beste Hellmittel bei Nieren und Leber'Beschderöez, Dyspepsie, Magen krämpfeu, Nndndanlichkeit, Malaria, periodischen Beschwerden, etc. Als ein Slntr?iu!ger hat es nicht seines Gleichen. öS stärkt tsZ System, kräftigt nnd schafft neneö Leben. T erworbene üttöttr HaZ den Lancafter Uff., ein tüitiger Jun't und geachteter Bürger, schrieb naii: .,33littUv'i Krauter Bitter iü istit und breit bekannt und tat durch sein medU'nischen und bettenden liizenszftk einen greßkn Ruf erlangt, ch ftlist und meine Izmil:e tacea rersckietene Zlaiteu gt brauet und ,ch Sin üfctrjmgt, daß der Ruf nyl er dittrt rfL" Miskiler Aerb Ditters Co. 525 Cornmerce Str., Philadelphia. ZnUx'i gkuchmer 2Darnflrn$ schlägt nie fttf. N. GSRAEDY'S rocery No. 22 Ost Washington Straße. Nachsolgcrdon W3i. rjtriEirirLiN. Die Indianapolis Business üiiiversity, einschließlich Uryiirit fc irattou' Bnsittrtz College ! SJorwaU und engllsche JartdilduniZschule. Jistt tut für -chZnsretdc" un: Z,chnen, Vtenorapht und andere Spzrl ächer. Unterricht grünottch und gut. Suiten t ti ?k,ug auf Schulqed u. s. wird gerne itheUt. tln spr-ae in d,r Office or. Äo.ksse: BUSINESS ÜNIVERSITY ÜBfcen B oef, p fenüber ttt Post. Zuoianavoli. Ind. Bau- uu UntnlagcIilz! Zwei nnd dre',chfcheS Tachmaterlal. ?S rls-TZl f ftrt v'o 1' ' Koblen-Tbcr, Dach-Farben zc. SIMS & SMTHER, 15ö?AkstMysa?dSl?. P&f Kommt und seht unsere LIMA GASOLIN 0 E F E H 2, 3 und 4 Brenner. MouitorPotroleumOofen Alaska liefrigerators EisschrSükc. Lampe-Qcfctt 200 Nanges und alle Sorten Oefen.

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ein füger Knabe.

Ksman don Karl Manns. (Foitsetzunz.) Und jetzt stößt auch schon Inspektor Hi.-bel, der über dem Schreiber schläft m:d desbalb kein Wecken braucht, sein auch schon Hermann tcni Dorf her, wo er eui eigenes .aus bewoynt, entgegen, um nach seinen Pflegebefohlenen zu sehen. Und nun wird es laut in den Ställen und auf der Weide, in der Nägel und in den Buchten und das Vieh, daö Nachts draußen blieb, brüllt in den Morgen hin aus. Aus den Schornsteinen der Käthen und des Witthschaftshauses steigt Rauch. Nun auch aus dem Herrenhaus. Kneck:e und Dirnen mit sonderbaren Frisuren bolen Waffer aus Ziehbrunnen und Pumpen. Sie sind noch zu müde : sie können noch nicht einmal Guten Mor gen" sagen, geschweige mit einander re den oder gar Witze machen. Sie sagen gar uichts,recken sich nur und gähnen oder geben sich besten Falls kurze, grobe AntWorten. t Füttern, Tränken, Misten -stern Wörter begrüßen dabei die Thiere Und da bewegt sich im Herrenhause von Plotzow, tcke des ersten Stockes, auch schon eine Gardine und im nächsten Augenblicke wird ein Fenster laut und mit lautem Ä!äuspern aufgestoßen und Nero begrüßt mit einigen kurzen GebellStößen das rothe Gesicht, das im Fenster erscheint. Von diesem Augenblick an werden alle ewegunzs - Tempi auf Hof Plot zow um fünfzig Prozent geschwinder, denn das Aug? des Herrn ist darüber aufgegangen und der neue Tag hat in Wahrheit begonnen. Die Sonne freilich ist noch nicht am Himmel erschienen, denn die Sonne steht jett schon verhältnißmaßig spat aus : es tst Anfang September. Frau von Plotz erhob sich gewöhn lich e::v.r eine Stunde nach ihrem Ge :n'ihl. Nachlnittazö brachte die Post mehrere Briefe. Srau Äkalvine schrieb an ihre Schwe!Vr. ousi sie rtrn cn mit ibrem Manne wieder nach Muchow Mückkehre und ihr Mann ein kleines Essen bestellt habe und sie die Familie erwarteten. Der Schwie gersohn von Stramm bat seinen Schwiegervater ihm zu helfen, ein Gut anzuseden, welches ihm zum Kauf angetragen sei und der Neffe Rüdiger von Hafeuer schrieb, daß er morgen Mittag eintreffen werde. Man möge ihm seine Verspätung verzeihen. Da hatte sich was zu verzeihen ! Der Major schimpfte heidenmäßig. Am andern Tage gleich nach dem Früh stück fuhr Gertrud mit den beiden Kin dern nach Muchow, um, wie die Tante gewünscht hatte, der Wirtbschaftcrin und Köchin eine Stütze zu sein, damit sie nicht über die allein zu veranstaltende Mittagsgesellschaft den Kopf verlören ; denn betreffs der Tischehre war Herr von Muchow sehr enipsindlich und ver zieh nichts. Und er tvar jeZt nach Ma rienbad doppelt empsindlich und darauf bedacht, das über die Kur versäumte und an Gewicht Verlorene wieder nachuho len. Gertruds herrschgewohntßFestigkeit und Unisicht sollte die ängstlichen Seelen stärken. Frau Gotelinde packte ihres Mannes Koffer, denn Herr von Plotz wollte vom Muchower Diner weg zur Bahn fahren. Die Abfahrtzeit nahte und war der Major über den 'Neffen noch nicht ärgerlich genug, so ward er es jetzt: kam derselbe noch zur rechten Zeit, so verstand es sich von selbst, daß er mit nach Muchow fuhr; wo nicht, könne er sehen, wie er sich in Plotzow bis zur Wiederkehr der Tante und Base die Zeit vertriebe. Daß der Akajor verreisen mußte, war ein großes Unglück für des Neffen-Ferien-Erzie-hung. Aber er kam Ein Wagen fuhr vor und ein junger Mensch sprang heraus. Ein seines Gesicht, allerdings weiß und roth wie Milch und Blut, aber hübsch und frisch, die Gestalt schlank, aber kräftig und geschmeidig es war ein tüchtiger Satz und zwar über die Wagenthür hinüber gewesen und der Major spürte mit Erstaunen, wie kräftig die weißen Finger der schlanken Hand seine breite Patsche ergriffen und schütte!ten Die krankende Abkanzlung blieb ihm darüber fast in der Kehle stecken aber der junge Mensch verdarb doch gleich wieder Alles. Sein Antlitz war purpurübergoffen, als Tante Gotelinde ihn voll Freuden über sein Aussehen von sich hielt und ausrief : Ja, was seh' ich ' Bist Du's oder ?" Ein Jammerlappen ! der aus einer Verlegenheit in die andere siel, wenn man ihn nur anschaute ! Gott im Himmel ! Was hatte des Majors Schwester da für einen zimperlichen, bei den gewöhnlichsten Fragen verlegenen und timiden, gleich vor jedem prüfenden Blick erbaw genden Sprößling gezogen! Wo war darin das Plotzische Blut geblieben ? Ein Jammer! Du kommst jetzt, wo ich verreisen muß," schalt der Onkel. Ich kann nicht K ' cm 11 r i dafür, wenn neme cuner ncy nun angstigt, weil ich Dich nicht beaufsichtigen kann." . ..ck werde mich Tante Gotelinde fügen," antwortete der Jüngling sanft und mit niederae cviagenen Augen. Der Major sah ihn - doch von der Seite an : Schaf oder Fuchs ? Er war chaf. 'Kleide Dich schnell um. Der Kutscher spannt schon an." Rüdiger flog auf sein Zimmer; sein Koffer stand ja seit drei Tagen oben. Als er wieder herunterkam, ging der Onkel gerade in den Pferdestall,, seine besonderen Aufträge zu geben. Der ?!effe folgte ihm nach: er war schon etwa weniger verlegen. Lieber Onkel, ich darf doch reu ten?" Du? Worauf? Auf einem Stock ? Ich W keinen .Ponv mehr, W steten u&

Fenster auf, un, nach dein Better zu eheu. Uud gerade, wie Vater Tnimm aus dem Tbor herausacht, kommt ihm

rigenö zu Diensten. Kannst u denn reiten?" Ein wenig." Deine Mittt schreibt mir, ich solli Dich nur auf dem Pony reiten lassen. Deine Mutter meint auch, Ponvs würden so alt wie Fial en und Papageien. Der Pony ist todt und der Gärtner fährt mit Eseln. Auch gut. Da fällst Tu nicht hoch." Aber Onkel " Das beleidigt Dich ! Das mußt Du mit Deiner Mutter ausmachen. Die hat Dich ja gezogen und Tu hast Dir das ge-

fallen laen Darf ich dann ungehorsam sein, Onkel r Ah was ! Ein richtiger Junge fragt nicht erst lange Onkel, ich könnte doch vielleicht eins von Deinen Pferden reiten?" , Dift Du närrisch ? . Von meinen Pferden? Meine Pferde abjusen ? Ich verbitte mir solche Einfälle! SeZ Dich lieber gleich auf Hopser " Räch einer Pause sagte der Major: Da ist der alte Pompejus. Gertrud reitet ihn manchmal. So wird man es vielleicht auch mit Dir riskiren dürfen. Heßmann. Du kannst zusehen, ob wir Pompejus verantworten können. Verstan den ? " Heßmann hatte verstanden ; auch Rw diger. Darf ich jagen, Onkel?" Dem Onkel blieb jetzt die Antwort in der Kehle stecken und er babbelte nur so. Mit der Hollerbüchse," sagte er. Abet er fügte ernster hinzu. Daß Du mir kein Gewehr anrührst, so lang ich nicht hiet bin. Soll Deine Mutter sich todt angstigen ? Ueb' Dich in Schönschrift und nimm eine französische Grammatik vor dik Nase. Das kommt Dir als lOiplomalen zu Statten." Man fuhr ab nach Muchow. Frau von Plotz wurde von ihrem hübschen, höflich achtsamen Neffen bald entzückt : er wai doch ein lieber Junge, wenn auch noch sehi schüchtern, namentlich wenn man ihn scharf ansah. In Muchow war eine kleine Gesellschaft gebeten zur Feier der Wieder - Ankunft des verreisten Herrn, dessen Gattin jetzt in Freude und Demuth schmolz. Außer Familie Plotz waren zugegen di Sanfts und Herr und Frau von Hillewein mit Sohn und Tochter und ein junger Herr von Flatsch. Er war sehr animirt. Und wie redete Herr von Muchow ! Er war seit Jahren nicht so gesprächig gewesen. Man t)ättt sagen können, er war begeistert, wicdel an seinem Tisch zu sitzen es gab nirgends solches Mast-Geflügel wie in Muchow ! Seine Rede flog nur so, wie viele Gläser er täglich getrunken, wie ihn der Arzt mit Eß Vorschristen kujonirt. wie viel Pfund er abgenommen, wie viel Pfund seine Bekannten abgenommen hatten und dann, wie er die Hotels unter Wegs gefunden hätte, Alles schön und recht, aber daheim ist es am besten " Frau Malvine küßte ihren Gemahl, als er diese schönen Worte sprach, gerührt auf die Stirn, und' Muchow küßte sie wieder ; eS war eine ergreifende Scene. Frau Malvine nicht allein, auch Frau von Plotz mußte sich die Thränen trocknen. Auch Base Gertrud hatte sich gewundert, daß Rüdiger, seit sie ihn nicht gesehen, so groß geworden sei; aber sie beachtete ihn nicht weiter. Junge Damen von achtzehn Jahren haben Anderes zi thun, als sich um achtzehnjährige Jung linge zu kummern. Nichts desto wenigei fletschte Herr Flatsch windiger eifersüchtig an. Dafür nahm diesen aber Jung Hillewein, zum Aerger seiner Schwester in Beschlag, denn Earolinchen hätte sich. Weil Flatsch nur Augen für Gertrud hat tc, ganz gern mit Rüdiger begnügt, aber ihr Bruder, ein lustiger, stumpiger, angehender Landmann von zwanzig J.h ren, machte sich das Vergnügen, dem Stadtkalbe schauderhafte Jagdgeschichten von sich und seinem famosen Jagdhunde Earozu erzählen.' Earo sollte nämlich Rüdiger kaufen und dazu ein Gewehr, das immer so gut wie von selbst traf. Wenn man sich damit eingeschoffen hatte, konnte man gar nicht mehr fehlen. Es war ein alter Vorderlader, aber das war ein großer Vortheil und obendrein erhielt Rüdiger es, verglichen mit seinem wahren Wertbe, rein wie geschenkt...... Der junge Haseuer dankte. Anschmieren ließ er sich nicht, aber Jung-Hillewcin lachte sich doch Wenigstens die Jacke darübe? voll, wie er den grünen Grasaffen angelogen habe. Das Mittageffen war beendet es hatte lange gedauert und man wanSeite ins Kaffeezimmer, als' neue Gäste auf den Hof gefahren und geritten ta men. Und nun geschah etwas, was nicht selten im Leben geschieht. Frau von Schwollen, denn sie war es mit einer Nichte und drei jungen Herren, erblickte kaum die Plotz'sche Familie, als sie auf dieselbe zuflog, und Mutter mid Tochter zärtlich umarmte. Es war nur liebe" und liebste" hin und liebe" und liebste" her. Der Major war immer Frau Baronin Kunihilds Schwäche ; aber sie that heute selbst gegen die Sansts charmant, die sonst nicht ihre Passion waren. Böse Zungen behaupteten, Baronin Kunihild habe plötzlich ihren Plan aufgegeben, die Ehemänner des Laubower Kreises zu veredeln, und wolle sie nur vermehren ; sie habe sich aufs Ehestiften geworfen. Im gegebenen Fall schien das nicht un begründet. Die 3!ichte, Fräulein von Traut, war eine allerliebste junge Dame. Siegestand Mama von Plotz erröthend, sie kenne den Herrn Lieutenant Willibald und habe mehrfach mit ihm getanzt. Er tanze so gut. Hoho!" rief Papa von Plotz, der dabei stand. Diese Kunst Willibalds war ihm neu. Er hielt seinen Sohn für ei nen miserablen Tänzer. Er selbst war ein Ausbund im Tanzen gewesen.... Hier wurde der abgewetterte Major denn doch vor Freuden ganz roth und mußte sich räuspern. Woher wiffe das Fräulein das ? O, den Herrn von Plotz führe sein Dienstweg durch die Straße, wo sie, die von Trauts, wohnten. . Und wieder räusperte sich der Major und nun wurde Fräulein von Traut noch rötber. als sie

jchon war. Mittlcrweile schnoberte Hcrr von Flatsch Wuth, denn die beiden älterm Ankömmlinge bemächtigten sich mit großer Rücksichtslosigkeit der Unterhattnng mit den jungen Damen' und setzten Flatsch trocken. Es waren die Herren von Spornelle, Premier-Licutenant, und von Swecp, Lebemann, die Herrenreiter für den Fürsten ötadewust nnd Baron von Schwollen. Der Dritte war ein junger Florian von Schwollen, Nffe deS Barons, ein dicker, lustiger Jüngling. Er erzählte sogleich, daß er mit genauer Noth sich eine verfluchte Geschichte vom Halse gelogen und damit das consilintn abeirnrli vermieden, aber durchgesetzt habe, das; er mit dem Zeugniß sür Obcr-Secunda das Gymnasium verlasse, denn in fünf bis sechs Wochen würde eine zweite Dummheit ans Tageslicht kommen und dann, hätte man ihn doch chaffen müffen. Daß Herr von Plotz Abschied nehmen uttd zur Bahn fahren mute, störte die Gesellschaft nicht besonders in ihrem Veranügen. Im Gegentheil: die junge Welt wurde jetzt erst recht lustig; am Tage leuchten die Sterne nicht wegen der Sonne. Aehnlich z. V. leuchtete auch der Stern Gertrud nicht, so lange das rothe Antlitz ihres Papas neben ihr glühte. )!erkwürdiger Weise hatte sich das sonst ziemlich schüchterne Fräulein von Traut gar nicht vor dem Major gefürchtet und war ungeheuer zuthunlich mit ihm gewesen. Sie war übrigens auch ein sehr verständiges Mädchen, wie der Major behauptete lihre Rede von den schonen Pferden kanl ihm gar nicht mehr aus dem Kopfe). Als Frau und Fräulein von Plotz mit Rüdiger nach Hause fuhren, machten ihm die Damen Vorwürfe, daß er gar so schüchtern sei ; längere Zeit, als die kleinen Muchows zumKaffcc zur Gesellschaft dursten, ivar er sogar still und allein im Garteu gewandelt... . Und was hast Du denn nur zu scufzen?" sagte Gertrud. Gewöhne Dir doch so etwas nicht an. Man lacht Dich sonst hier aus." In diesem Augenblick sprengte ein Rdter auf einem kastanienbraunen Renner vorüber. Er hatte die Zügel mit beiden Händen geführt ; als er jetzt ehrerbietigst tief den Hut abzog, benutzte das Pferd dies zu einem gewaltigen Satz am Wagen und sauste dann in Carriere weiter. Die Sache war wohl recht gefährlich, denn selbst die nervenstarke Gertrud schrie darüber erschrocken auf. Der Rciter aber behielt festen Sitz, beruhigte den Renner und stäubte in der Ferne dahin. Der trainirt den Braunen ! Famoses Pferd! Gertrud, wer war das?" rief der stille, zarte Rüdiger plötzlich enthusiasmirt. Es ist ein Herr von Neusinn," sagte jetzt Gertrud, noch vor Schreck ganz gcröthet. Das war der Herr von Neusinn? Das war ja hm, hm," sagte Rüdiger, sich begreifend. Das war also der Neusinn auf seinem Kondor. Schau mal. Und der Florian von Schwollen sagte, Neusinn ritte wie ein Plumpsack. Es sei lächerlich, daß er nächstens die Steeple- Ehase mitreiten wolle." Er ist ein dummer Junge, dieser Florian," sagte die Aase energisch. Also so ersetzt man hier auf dem Lande die Fcnsterparade?" fuhr der Jungling fort. Rede Du nicht auch dummes Zeug," verwies ihn die Base. Dir ist wohl schwer etwas recht zu machen ?" nickte Rüdig. Aber dieser Reiter da machte es nicht.schlecht. Es war nämlich Absicht, daß sein Kondor sich vor uns zeigen solle. Er reitet gut." Was verstehst denn Du davon?" sagte Gertrud wegiverfend. Früh am nächsten' Morgen, als Heßmann den Mogul sattelte, um ihn vor schriftsmäßig zu bewegen, trat Rüdig in den Stall. Er war doch ein guter Jüngling. Er hatte im Gedächtniß behalten, daß Heßmann im Stall nicht Tabak rauche, sondern kaue, und brachte ihm eine Rolle des trefflichsten Pricmens. Und dann erkundigte er sich bei dem durch diese Freundlichkeit gerührten Stallmann eingehend nach allen Pferden und nach seinem Sattel und Zaum und wo der Schlüssel hing zu den Stutenbuchten, darin Pompejus ging und freute sich, wenn er mit Heßmann reiten mußte. Uttd dann belvunderte er Heßmann, der zu Pferde stieg, und ging noch den halben Hof lang nebenher, um den Fuchö gut zu de-achten und kehrte in's Haus zurück. Aver jcyoii nach fünf Minuten stand er mit einer Reitgerte wieder im Stall,nahm den Schlüssel zu den Stutenbuchten und ließ sich von einem Tagelöhner, der im Stalle fegte, Sattel und Zaum nachtragen. Die Smtenbuchten lagen einsam, vom Hof aus ganz versteckt in dem Waldzipfel, der sich bis an den Garten hinzog: schn windstill in dichtem Fichtenanwuchs. Hier sind sie," sagte der Mann. Die Stuten u::d Füllen gehen jetzt auf der Koppel." Legen Sie Sattel und Zaum nur bin. Das Andere besorge ich selbst," sagte Rüdiger und schickte den Tagelöhner zurück. Da stand der Stadtjüngling und schaute durch die Latten. In der ersten Bucht ging ein lahmer Acker - Wallach; in der zweiten träumte Pompejus, hier eingestellt, um für kleine Dienstleistungen im Einspänner oder für einen Besorgungsritt zur nächsten Stadt zur Hand zu sein; in der dritten ging (opser, mit angelegten Ohren nach Rüdiger sehend, auf und ab, und die vierte war leer. Der Jüngling besah sich daZ Alles, seufzte tief, nahm Sattel und Zaum auf den Arm, schloß die Thür auf und ging zu Hopser. Das städtische Unglückskind ging zu Hopser! Es verwechselte Hopser und Pompejus ! Sie waren allerdings beide , t r . t 1 1 i .

j oraun, iangyaisig, yailen veioe aosallende Kruppen, sie hatten wirklich einige Aehnlichkeit, aber einen jungen, wie ! von Stahl federnden Vollblut-Steeple-i Ehaser, der den Teufel im Leibe hatte, ! mit einem vorn etwas krummen, abge dankten, in Carriole gebenden, alten Sa

incnpfcrd zu verwechseln es war himmelschreiend! ein echtes städtisches Sonntagvreiterslück ! Arme Mutter! Arme Ad.-laide! Bindern und Narren sind bekanntlich Ertra-Schutzengel zugetheilt und sie kommen nur zu Jahren, weil sie mehr Glück als Verstand haben. Das traf auch diesmal wieder soweit zu, als der Jüngling in seiner Dummhat dreist auf Hopser losging und diesen in seinen, an der Bucht liegenden Statt trieb. Keck folgte er nach und zog die Thür hinter sich zu. Man hörte drinnen einige Na !" und Hah ! Wart !" und Willst Du wohl !" " und dann kam da Paar l Hopser gesattelt, wieder heraus. Rüdiger führte den verwundert blickenden Renner aus der Bucht, schloß ab, hing den Schlüssel an einen ihm bezeichneten Platz, ließ Hopser, der seiner Gewohnheit nach ganz ruhig that,in einen flachen Graben treten, seufzte Ach, wenn sie uns sehen könnte!" und saß im Sattel. Im selben Augenblick flog auch Hopser, wie aus der Bombe geschossen, die Waldschneise dahin. Merkst Du nun, worauf Du sitzest, 9iüdiger? Aermster! Einziger Deiner Mutter ! Wo wird man Deine zerschell ten Gebeine zusammenlesen? An welchem Baum oder Stein muß Deine Mutter Dein Epitaphium errichten und zu Deineu Manen beten? Heßmann hatte mittlerweile seine Tour abgeritten und ritt den Mogul im Schritt nach Hause. Plötzlich kniff der alte Kürassier die kleinen grauen Augen noch kleiner zusammen, rollte den Tabak hastig von einer Backe in die andere und sagte: Schwerebrett ! Wer kommt denn da über den Hügel gebürstet? Der Kondor ist es nicht. Fuchs! Wenn das der Radewuster oder der Bornigowerist,dann giebt's harte Arbeit Alle Wetter !" schrie er aus der aus der Ferne herangoloppirende 3!eiter setzte gerade über einen Graben. In zehn Schwadron - Fronts - Ku-kuks-Namen !" fluchte er dann, starr sich in den Steigbügeln erhebend und seine Augen traten Ms ihren Höhlen und die Haare sträubten sich ihm auf dem Kopf der Reiter kam gerade über ein hoheö Koppelreck gesegelt Bin ich verrückt oder treibt der Teufel sein Spiel? " Hallo Heßmann !" schrie es aus der Ferne, das ist schön, daß wir uns treffen'....ho ho o recht o schön - so schön " und der Reiter parirte neben dem wiehernden Mogul seinen schnaubenden Renner. - Um Gotteswillen, junger Herr !" rief Heßmann - voll Grausen. Was reiten Sie da ? Sie reiten ja den Hopser! Ist das der Hopser und nicht der Pompejus?" lachte der Jüngling. Nun, dann hab' ich mich vergriffen. Aber es schadet ja auch nichts. Mein Onkel sagte , ja, setze Dich lieber gleich auf Hopser. Aber ist das ein Pferd! D Tu lieber, lieber Hopser!" Und Nüdizer umarmte mit der Siechten den Hals des Zlenners. Mochte dieser auch ein bischen darüber tänzeln; das machte nichts. Wir verstehen unö schon," sagte der Jüngling. Junger Herr, junger Herr! Das ist ja, um bohnefitziz zu werden," stammelte der alte Kürassier. Passen Sie mal auf, Heßmann," rief der Jüngling. Er ist irländisch eingesprungen. Kennen Sie das schon ? Vorwärts, Hopser!" Und -Hopser ging im Galopp davon, gerade aus einen gewaltigen, steilen und breiten Erdwall los. Heßmann stockte der Athem. Der Wall war nicht zu überspringen. Heßmann wußte hernach nicht, habe er geschrien oder nicht geschrien er ritt nur wie ein Verrückt hinter Ho! Hopp !" Da flog Hopser mit einem Satz auf den Wall hinauf und mit einem zweiten Satz wieder binab. (Fortikbung folgt.) Vom VuSlaud. Dem Pariser Nest aurateu: Marguery, welcher täglich an 1000 Personen zu speisen hat, gebührt daS Verdienst, die Gasmaschine und in Folge derselben gar die dynamo-elektrische Maschine auf den Betrieb der Speisewirthschuft bezw. der Küche angewendet zu haben. Dieser geniale Mann empfand es schmerzlich, daß seine Küchenjungen tagtäglich durch die bisher üblichen BeHandlungsweisen so viel kostbare Stoffe verdarben und daß die Küchenmädchen das Abwäschen der Teller und der Flaschen so nachlässig besorgten. Namentlich machte ihm das Zerreiben der Knochen zu den Geflügelpüreen, das Zerquetschen der Mohrrüden und Krebsschwänze nebst den Schalen zu den Krebssuppen viel Sorge, und er faßte daher den kühnen Entschluß, den größten Theil seines Küchenpersonals durch Maschinen u ers tzen. Bald waren im Keller zwei GasMaschinen aufgestellt, welche folgende Apparate theils direkt, theils durch Ver Mittelung von Dynamo-Maschinen in Betrieb setzten : eine Knochenzerreibmaschine, eine Maschine zum Durchsieben der Brühcn und Püreen,eine MesserputzMaschine, einen Brat-Apparat, eine Tellerabspül-Maschine, einen Kaffeeröst Apparat und zuguterletzt eine Maschine wm Flaschenabspülen. Genial ist besonders letztere, durch Elektricität getrie bene Maschine. Die der Spülung unterworfenen Flaschen machen 300 Umdrebungen in der Minute, so daß jede Stelle der Flaschenwandung in den 36 Sekunden der Spülungsdauer 180 Mal von der Bürste berührt wird. Sehr vortbeilhaft ist es auch, daß stets frisches Waffer hierbei zur Verwendung gelangt. Die Maschine vermag stündlich 400 Flaschen zu reinigen. Ebenso interessant ist die Tellerabspülmaschine, deren Mindestleistung sich auf 4000 Teller täglich beziffert. Dabei ist der Bruch ein unbedeutender. Der Teller kommt erst in kochendes Wasser, wo er einen Augenblick geschüttelt wird, geräth dann denAürsten ,n die Hände, die ihn kräftia abreiben und gelangt alsdann in kaltes Wasser, wo er vollends gereinigt wird. Die GeHilfen haben nur die Teller in den Apparat ;u stecken und wieder zum Abtrocknen in Empfang zu nehmen. Die V!aguerysche Anlage soll demnächst durch eine Parquet-Bohn-Maschine ergänzt weiden.

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